Carmen Rohrbach Mongolei

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Inhaltsangabe zu „Mongolei“ von Carmen Rohrbach

Mongolei allein dem Namen wohnt ein Zauber inne, dem sich auch Carmen Rohrbach nicht entziehen kann. Über eine Familie in Ulaanbaatar bekommt sie den lang ersehnten Kontakt zu Nomaden, die sie hinaus in die unermessliche Weite des Landes führen. An ihrer Seite lernt Carmen Rohrbach das Leben in der Jurte sowie die Sorgen und Freuden ihrer Gastgeber kennen. Schamanen darf sie bei Ritualen, Adlerjäger bei der Arbeit beobachten, und gemeinsam mit den Nomaden fiebert sie dem wichtigsten Fest des Jahres entgegen, dem Naadam. Hingerissen von der grandiosen Natur der mongolischen Gebirgswelt bezwingt sie als erste Frau den heiligen Berg Burchan Chaldun, während die Gobi sie verführt, nach den letzten wildlebenden Eseln der Erde zu suchen Zu Fuß und auf dem Rücken von Pferden und Kamelen, alleine und in Begleitung durchstreift sie die schier endlose Weite der mongolischen Landschaft. Auf ihren oft waghalsigen Touren erlebt sie einzigartige Naturschauspiele und suchte die Nähe derer, die das wahre Wesen eines Landes ausmachen: seiner Menschen. Ein Buch von berückender Intensität!

Authentische und bildhafte Reisebeschreibung, als wäre man selbst dabei.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Zu Pferd durch das Land der Winde

    Mongolei

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. April 2017 um 21:39

    Reiseberichte standen bisher selten auf meinem Leseplan. Aber jetzt, nach diesem Reiseabenteuer mit Carmen Rohrbach in der Mongolei, wird sich das ändern. Ich gebe zu, es war der Untertitel: "Zu Pferd durch das Land der Winde", der mich reizte. Doch am Ende erlebte ich viel mehr als einen Ritt durch die unendliche Weite.Die Autorin versteht es brilliant Menschliches, Geschichtliches und Kulturelles mit den eigenen Erfahrungen zu verknüpfen und so erhält der Leser ein umfassendes und authentisches Bild. "Die Frauen sind die Hüterinnen der Jurten; sie bestimmen, wer wo sitzt. [...] Um keinen Fehler zu machen, bleibe ich stehen, bis die Hausherrin mir einen kleinen Hocker entweder auf die Männer- oder Frauenseite stellt."Von Haus aus Biologin richtet Carmen Rohrbach ihre Aufmerksamkeit oft auf die Natur, weiß Tierarten zu benennen und deren Eigenheiten zu schildern, was für mich besonders interessant war. Sie spannt den Bogen vom ursprünglichen Nomadenleben zu dem modernen Leben in der Stadt und schildert die jeweiligen Probleme, immer im Austausch mit und dadurch nah am Menschen. Mich beeindruckte der Mut der Autorin. Vor der Reise lernte sie Mongolisch, um sich einigermaßen verständigen zu können. Der wechselhaften Witterung ausgeliefert, durchstreifte sie mit einem einheimischen Nomaden die Steppe zu Pferd. Heftige Gewitter, Schneestürme, Hitze, Fliegenattacken, Regen und Wind schreckten die Reiter nicht ab.Ich meinerseits war froh, bei all´dem gemütlich auf dem Sofa zu liegen und trotzdem hautnah dabei zu sein. Danke für diese tolle Reise in die Mongolei.    

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