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DieBuchkolumnistin

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Der Hügel des Windes


Weithin leuchten die roten Matten des Rossarco, wenn im Frühling der Süßklee blüht und der Wind seinen Duft bis hinunter zum Meer trägt. Ein Paradies auf Erden, Schicksalsort der Bauernfamilie Arcuri, den sie mutig und stur verteidigen: Albertos Sohn Arturo gegen den Großgrundbesitzer Don Lico, der ihn später als faschistischer Podestà in die Verbannung schickt. Seine Frau Lina, die, allein mit zwei Kindern, das Land weiter bewirtschaftet und getreu dem Familienschwur keine Handbreit davon preisgibt. Ihr Sohn Michelangelo, schließlich, wird es mit der Mafia zu tun bekommen, bis er sich gezwungen sieht, sein Kind bei den Turiner Großeltern in Sicherheit zu bringen. Doch auch dieser jüngste Spross der Familie folgt immer wieder dem Ruf des Rossarco, bis er in einer stürmischen Gewitternacht, allein mit seinem Vater in der alten Steinhütte, das Geheimnis lüftet, das der Hügel seit Generationen bewacht ... Leseprobe

Über den Autor Carmine Abate wird gesagt: „Abate schreibt nicht, er bezaubert die Leser mit seinem Gesang.“ Daran wollen wir Euch teilhaben lassen und suchen gemeinsam mit dem Aufbau Verlag 25 Testleser für diesen wunderbaren Roman, der Euch in eine andere Zeit und in ein anderes Land entführt und für viele Seiten und Stunden völlig gefangen nimmt. Bewerbt Euch bis einschliesslich 18. August 2013 für eine Ausgabe von "Der Hügel des Windes" (offizieller Erscheinungstermin 19. August)!


Über den Autor:
Carmine Abate, geb. 1954 in Carfizzi, Kalabrien, emigrierte in seiner Jugend nach Deutschland und lebt heute als Lehrer im Trentin. Seit 1984 schreibt er Erzählungen, Gedichte und Romane. Vielfach ausgezeichnet, von der Kritik hoch gelobt und beim Publikum beliebt, gilt er als einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren Italiens. Für La collina del vento, das sich in kürzester Zeit über 100 000 mal verkaufte, erhielt er 2012 den bedeutenden Premio Campiello für seinen aktuellen Roman "Der Hügel des Windes".

Autor: Carmine Abate
Buch: Der Hügel des Windes

FloP

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich würde liebend gerne mitlesen & bewerbe mich hiermit.

Cellissima

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Genau mein Beuteschema, und dann auch noch vom Aufbau-Verlag! Das Buch muss gut sein.
Ich würde sehr gerne ein Exemplar gewinnen und mitlesen und -diskutieren!

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Hikari

vor 4 Jahren

Leserunde Teil 1: Anfang - Kapitel 8 (S. 7 - 74)
@nicigirl85

Da mein Buch ungefähr 1 Monat später ankam: nein, ich bin auch noch nicht durch :D

nicigirl85

vor 4 Jahren

Leserunde Teil 1: Anfang - Kapitel 8 (S. 7 - 74)
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@Hikari
Na da bin ich aber froh, dass ich hier doch nicht ganz alleine bin. :-)
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So der erste Abschnitt ist geschafft. Ich wollte gestern Abend nur nochmal kurz rein schnuppern und dann war ich doch plötzlich durch.

Ich finde auch, dass das Buch sehr flüssig geschrieben ist, wenn auch die Landschaft mehr Raum einnimmt als die Personen bisher. Die Familie blieb für mich doch erst einmal sehr blass.

Dass Frauen auf dem Feld gearbeitet haben, trotz dass sie schwanger waren, ist zu der Zeit überall so gewesen, denn meine Oma hat mir auch oft erzählt, dass das bei ihrer Mutter noch so war. Die haben eben auf dem Feld gearbeitet, zwischendurch ihr Kind bekommen und dann ging es gleich weiter. Für uns unvorstellbar. Also sehr realistisch wie das mit Arturos Frau geschildert wurde.

Die Stelle mit den Toten fand ich auch gruselig, hoffentlich haben die Kinder davon keinen Schaden genommen…

nicigirl85

vor 4 Jahren

Leserunde Teil 2: Kapitel 8 - Kapitel 18 (S. 75 - 142)
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Der Wechsel der Zeiten lässt sich nun im zweiten Abschnitt nach einigen Zeilen dann doch schnell realisieren. Zu Beginn hatte ich da allerdings auch so meine Probleme, weil ich noch nie ein Buch gelesen habe, wo so die Zeitsprünge dargestellt sind. Meist wird ja vorher eine Jahreszahl genannt, so dass man weiß in welcher Zeit man sich gerade befindet. Der Leser muss hier halt mitdenken. ;-)

Mich hat hier am meisten Lina begeistern können, denn sie kämpft wie eine Löwin für ihre Familie. Was sie nicht alles durchstehen muss während Arturo in der Verbannung ist, 5 Jahre das muss man sich mal vorstellen und sie allein mit 2 Kindern.

Windräder auf diesem schönen Hügel, wie grausam ist das denn bitte?

Sehr ergreifend empfand ich (sicher wie viele meiner Mitleser) die Heimkehr Arturos, das muss echt für alle Beteiligten eine Erlösung gewesen sein.

Die Geschichte entwickelt sich, vieles erscheint mir nicht mehr so langatmig wie zu Beginn bzw. kann man sich jetzt besser auf die Geschichte einlassen, weil man sich an den Stil des Autors gewöhnt hat.

nicigirl85

vor 4 Jahren

Leserunde Teil 3: Kapitel 18 - Kapitel 28 (S. 143 - 222)
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Hm gestern leichte Schlafprobleme gehabt, da hab ich mal eben noch den dritten Abschnitt gelesen…

Der Leser wird zusammen mit der Familie Arcuri in den Krieg katapultiert. Ein englischer Pilot namens Mino stürtzt ab und wird von der Familie aufgenommen und versteckt. Man hofft so sehr, dass alles gut geht und dann wird der Arme doch ermordet und das so kurz vor Kriegsende, echt schade.

Michelangelo verlässt die Familie und den Hügel, weil er in den Krieg ziehen muss. Wieder muss die Familie eine harte Prüfung überstehen, denn wer weiß zu Beginn, ob er lebend und unversehrt aus dem Krieg heimkehren wird? Zum Glück kehrt er heim.

Ansonsten plätscherte hier die Handlung wieder mehr nur vor sich hin. Klar kann man das Geschriebene entspannt lesen, aber man möchte als Leser irgendwie mehr. Die geschilderten Personen wirken oft nicht greifbar, alles überschattend ist der Hügel, der immer und immer wieder der Hauptakteur der Geschichte ist.

Werden die aufgekommenen Fragen im letzten Abschnitt beantwortet? Ich hoffe doch und werde versuchen den letzten Abschnitt heute im Laufe des Tages zu schaffen.

nicigirl85

vor 4 Jahren

Leserunde Teil 4: Kapitel 28 - Ende (S. 223 - 308)
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Nun ist es vollbracht und ich habe das Buch vollständig gelesen.

Die wichtigsten Fragen werden beantwortet, so erfährt der Leser beispielsweise wer die beiden Männer ermordet hat. Die Auflösung hatte ich so zwar nicht erwartet, aber gut. Überraschungseffekt muss auch mal sein.

Auch wird die Geschichte nun doch irgendwie rund, da mir hier nun endlich die Bedeutung des Hügels so richtig klar geworden ist und vor allem welche Macht dieser auf die Familie hat/ hatte.

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ein Ort so eng mit einer Familie verbunden ist. Auch wenn ich mich in meinem Wohnort sehr heimisch fühle und dort gern lebe, kann ich nicht sagen, ob ich nicht doch irgendwann mal wo anders leben möchte.

Es ist schon erstaunlich wie der Autor über 100 Jahre Familiengeschichte in dieses Buch packt. Mir hat es gut gefallen, aber eben nicht sehr gut, denn dafür fehlte mir irgendwie das gewisse Etwas, was ich jetzt nicht wirklich benennen kann, was mir da nun gefehlt hat. Vielleicht dass ich mich nicht so mit den Protagonisten identifizieren konnte, da sie für mich nicht richtig greifbar waren, keine Ahnung.

Über meine Bewertung muss ich jetzt erst noch einmal in Ruhe nachdenken und in mich hören wie mir nun abschließend die Geschichte gefallen hat. Ich bin noch am hadern, ob es nun 3 oder 4 Sternchen werden…

nicigirl85

vor 4 Jahren

Leserunde Teil 4: Kapitel 28 - Ende (S. 223 - 308)
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So nun ist auch meine Rezi fertig, ihr findet sie hier:

Lovelybooks:
http://www.lovelybooks.de/autor/Carmine-Abate/Der-H%C3%BCgel-des-Windes-1051053093-w/rezension/1061548060/

Amazon:
http://www.amazon.de/review/R3UJBJMIOTQ1PU/ref=cm_cr_rdp_perm

Buechereule.de:
http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?postid=2319845#post2319845

Vielen Dank, dass ich bei dieser LR dabei sein durfte und sorry nochmal, dass ich mich krankheitsbedingt erst so spät beteiligen konnte.

Lumina156

vor 4 Jahren

Leserunde Teil 4: Kapitel 28 - Ende (S. 223 - 308)

Dann will ich hier auch endlich mal mein Statement über das Buch abgeben. Zunächst möchte ich mich aber auch bei allen weiteren Teilnehmern der Leserunde entschuldigen, dass ich mich jetzt erst melde. Es gibt leider zwei krasse Krankheitsfälle in meiner Familie, so dass ich nicht wirklich viel zum Lesen kam.

Das Buch selber hat mich nicht wirklich überzeugt. Ich fand den Schreibstil stellenweise sehr kompliziert und undurchsichtig. Der "Sprung zwischen den Zeiten / Generationen" hat mich manchmal irritiert. Und auch am Ende bin ich nun nicht wirklich überzeugt von der ganzen Geschichte. Einzelne Passagen fand ich wirklich gut geschrieben - manche Wortbilder haben mich überzeugt. Aber insgesamt habe ich dem Buch nur 3 Sterne "verliehen".

Wirklich gut fand ich eigentlich nur die letzten Seiten, auf denen der Autor schildert, wie der Roman entstand. Was Ursprung / Idee der Geschichte war. Wie er sich mit den erfundenen Protagonisten auseinandergesetzt hat. Und wie schwierig es war, die wirklich gelebt habenden Personen zu beschreiben / gestalten. Das hat mich mehr berührt und war interessanter geschrieben als manche Seite dieses Buches. Es tut mir leid, dass ich ein solch kritisches Bild hier schreibe - aber ich möchte nichts "heucheln". Wenn es nicht Teil der Leserunde gewesen wäre - hätte ich es vermutlich nicht zu Ende gelesen.

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