Carol Birch Der Atem der Welt

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Inhaltsangabe zu „Der Atem der Welt“ von Carol Birch

Jaffy Brown wächst in ärmlichen Verhältnissen in den Londoner Docklands Ende des 19. Jahrhunderts auf. Eines Tages begegnet er einem aus einer Menagerie entlaufenen Tiger. Eine Begegnung, die ihn in eine fremde, verheißungsvolle Welt voll exotischer Schönheit und wilder Tiere versetzt und die in Jaffy die Sehnsucht nach der Weite des Meeres weckt. Mit seinem besten Freund Tim heuert er auf einem Walfänger an, der sie auf eine abenteuerliche Reise führt, hinein in die Stürme des Indischen Ozeans.
Und schließlich an die Grenzen der Welt und ihres Menschseins.

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  • Rezension zu "Der Atem der Welt" von Carol Birch

    Der Atem der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. October 2012 um 21:20

    „Der Atem der Welt“ habe ich als Hörbuch gehört und fand schon den ersten Satz beeindruckend schön: „Ich wurde zwei Mal geboren. Das erste Mal in einem Zimmer aus Holz, das über das schwarze Wasser der Themse ragte; das zweite Mal acht Jahre später auf dem Highway, als der Tiger mich in sein Maul nahm und eigentlich alles erst richtig begann.“ Aber es folgen noch viele weitere schöne Sätze, die auf ihre Art und Weise, Konstellation und Zusammenstellung, wie eine bunt gemischte volle und blühende Blumenwiese sind. Mich haben sie zumindest fasziniert, gefordert und den ein oder anderen empfand ich sogar etwas überladen, weil er vor lauter Wortgewalt und Vielfalt nur so überschäumte. Das mindert die Qualität von diesem Abenteuer, Freundschafts und Sehnsuchts- Seefahreroman keineswegs, denn er bedient hier mehrere Ebenen und Entwicklungsabschnitte. Alles beginnt mit der Kindheit von Jaffy der in den ärmlichen Verhältnissen der Londoner Docks groß wird und dem Leben dennoch träumerisch begegnet. Die Beschreibungen von Carol Birch, als und wie er dann dem Tiger begegnet und welches Erlebnis er dabei hat, zeigen eine sprachliche und gefühlsmäßige Leichtigkeit, Schwärmerei, die einem schon nah geht und man förmlich spürt, wie er die Nase des Tigers berührt. Man begleitet Jaffy wie er langsam ein junger Mann wird, sich verliebt, auf einem Walfang Schiff anheuert, wie wichtig ihm Freundschaft ist und bei mehreren Abenteuern die er bestehen muss, sehnsuchtsvoll an seine Heimat denkt und vielen großartigen Kleinigkeiten mehr. Mir hat das Hörbuch als Roman, Geschichte sehr gut gefallen, aber man benötigt genügend Zeit und Ruhe, um sich auf alles einlassen zu können, damit es wirkt. Nur für nebenbei hören wäre es eindeutig zu schade und ich kann sehr gut nachvollziehen, das dieser Roman auf der Shortlist des Man Booker Prize 2011 stand. Erinnert gefühlt habe ich mich ein wenig an Mark Twain „Huckelberry Finn“, das Buch Moby Dick mit seiner Ich Erzählung des Matrosen Ismael und einer gelungenen, eingeflochtenen Mischung aus Zirkusluft und gefährlichen Wildtieren, verpackt in eine oft poetische Sprache. Der Sprecher Sebastian Rudolph war zuerst etwas gewöhnungsbedürftig, zu leise, aber lebte mit dem Fortgang der Geschichte zunehmend auf und hat mir doch recht gut gefallen. Das Hörbuch hat für meinen Geschmack einen sehr schönen und starken Einstieg, flacht im Mittelteil etwas ab und entschädigt im letzten Drittel ähnlich einem Schiff das in den Heimathafen einläuft.

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