Carol Grayson Im Bann der Lilie

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Inhaltsangabe zu „Im Bann der Lilie“ von Carol Grayson

Ein Auftragskiller der ganz besonderen Art sucht Paris im ausgehenden 18. Jahrhundert heim. Als adeliger und verhasster Bastard geboren wird der junge Marcel Saint-Jacques nach einem Mordanschlag durch den verführerischen und geheimnisvollen Marquis de Montespan zum Vampir gewandelt. Die Wirren der französischen Revolution trennen Meister und Schüler; jeder geht seinen eigenen Weg und ist doch auf der Suche nach dem anderen und dem eigenen Schicksal, das gerade für den jungen Marcel eine ganz besondere Berufung bereithält. (Quelle:'Flexibler Einband/06.10.2013')

Band III soeben im Club der Sinne erhältlich!

— Carol-Grayson
Carol-Grayson

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  • Rezension zu "Im Bann der Lilie" von Carol Grayson

    Im Bann der Lilie
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    14. July 2011 um 20:52

    1667 war Marcel ein hübscher, gebildeter junger Mann, der jedoch als Bastard galt, da er als unehelicher Sohn geboren wurde. Sein Leben sollte eine große Wendung nehmen, als er auf den Marquis Julien de Montespan traf. Dieser wohlhabende Mann fand Gefallen am jungen Marcel und lud ihn auf sein Anwesen ein. Kurz bevor Marcel einem heimtückischen Mordanschlag seiner Stiefschwester zum Opfer fiel, verwandelte der Marquis den Mann in einen Vampir und weihte ihn in seine dunklen Geheimnisse ein. Sie erleben -teilweise gemeinsam, teilweise auf getrennten Wegen- die französische Revolution und etliche Wirrungen Europas im 17. und 18. Jahrhundert. Dieser Roman ist der erste Teil der "Im Bann der Lilie"-Trilogie von Carol Grayson. Für mich war es der erste Roman, der so weit in der Vergangenheit zurück spielt und auch der erste, in dem Homoerotik thematisiert wurde. Dieses Buch eignet sich als Einstieg für beide Themen sehr gut. Man benötigt kein Vorwissen über die letzten Jahrhunderte, alles Wichtige wird geschildert und die homoerotische Beziehung zwischen Marcel und Julien wird nur angedeutet bzw. beginnt erst sich zu entfalten. Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und passt sich, besonders bei den Dialogen, der damaligen Zeit an, so dass man sich als Leser in die Vergangenheit zurück versetzt fühlt. Lediglich ein paar Rechtschreib- und Wortfehler haben manchmal dazu geführt, dass ich beim Lesen stockte. Der erste Teil der Trilogie beschäftigt sich vor allem mit dem Kennen lernen der beiden Männer, Marcels Verwandlung in einen Vampir und das Leben der beiden während eines Jahrhunderts. Ich hätte mir manches in diesem dünnen Buch etwas ausführlicher gewünscht. Ein bisschen mehr zu den Charakteren und der damaligen Zeit hätten dem Roman gut getan. Trotzdem bietet der 105 seitige Roman dem Leser bereits einiges: Hintergründe zum Vampirismus, Intrigen, Mord und sowohl hetero- als auch homosexuelle Erlebnisse, wobei diese meistens eher unterschwellig auftreten. ">>Fürchtet Euch nicht. Ihr seid bei mir in guten Händen<<, sagte er mit weicher Stimme, als er den jungen Mann zu einem der Särge führte und dieser vorsichtig hineinkletterte." (Seite 52) Die Lilie findet sich nicht nur im Titel und auf dem Cover wieder, sondern spielt auch im Roman eine große Rolle. Früher stand die Lilie für Reinheit und Unsterblichkeit und so prägt diese Blume einen Ring des Marquis, der bei Marcels Verwandlung an seine Haut gepresst wurde und dort ein Brandzeichen hinterließ. Dieses ist immer nötig, damit die Verwandlung zum Vampir stattfinden kann. Die Idee hat mir gut gefallen und ich finde es gut, dass Inhalt, Titel und Cover zusammen ein rundes Bild ergeben. Fazit: Ein interessanter Auftakt einer historischen Gay Dark Fantasytrilogie. Taschenbuch: 105 Seiten Verlag: NOEL-Verlag; Auflage: Band 1 (September 2010) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3940209724 ISBN-13: 978-3940209726

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  • Rezension zu "Im Bann der Lilie" von Carol Grayson

    Im Bann der Lilie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. July 2011 um 13:04

    Handlung: Der Bastardsohn des Comte Saint-Jacques und einer Dienstbotin wächst mit der Liebe des Vaters und dem Hass und der Eifersucht seiner Halbschwester auf. Der Comte lässt Marcel viel Aufmerksamkeit zukommen und liebt ihn abgöttisch, dies schürt den Hass seiner Halbschwester Elise um so mehr. Die Eifersucht geht soweit, dass Elise einen tödlichen Unfall des gemeinsamen Vaters provoziert, Marcel auf die Straße setzt und sich später auch seiner Mutter entledigt. Derweil findet Marcel Unterschlupf bei dem Marquis Julien, welcher nicht nur Freundschaft sonder viel mehr für den Jungen empfindet. Beim jährlichen Maskenball des König´s trifft Marcel auf seine Halbschwester, dessen Rache noch nicht vollendet ist. Diese infiziert ihn mit ägyptischen Cobragift und lässt Marcel sterbend zurück. Julien findet den Jungen in letzter Minute und rettet ihn, indem er ihn zum Todesengel wandelt. Marcel findet sich schnell damit ab und lebt mit Julien in dessen Haus friedlich und in Freundschaft zusammen - bis die französische Revolution ausbricht und die beiden trennt. Sie müssen sich fortan getrennt durchschlagen. Marcel schließt sich einer Gauklergruppe an und Julien geht seiner Bestimmung nach. Nach einigen Jahren treffen sie in Paris wieder aufeinander, doch die Harmonie währt nicht lange.. Fazit: Schöner erster Band der homoerotischen Reihe um Marcel und dem Marquis Julien. Das Buch ist in einer leichten und gut verständlichen Schreibweise verfasst und lässt sich sehr schön und flüssig lesen. Dazu sind die Dialoge der beiden Hauptcharaktere in der Sprachweise der damaligen Zeit verfasst und verleihen dem Roman so Authentizität. Für mich ist dieser Roman der erste dieser Art und ich bin positiv überrascht. Schließlich spielt die Geschichte dieses Buches in einer Zeit, in der es nicht wie heute normal ist als schwuler Mann zu leben und sein Herz an einen Geschlechtsgenossen zu verlieren Allerdings habe ich auch Kritikpunkte. Ich hätte mir eine umfangreichere Beschreibung der einzelnen Charaktere gewünscht und auch die Zeitabschnitte zwischen den "Ruhepausen" der Vampire sind irgendwie übergangen worden. Z. B. Marcel und Julien legen sich schlafen und wachen Jahrzehnte später einfach wieder auf - so Knall auf Fall. Man hätte z. B. die Ruhepausen mit mehr historischen Punkten füllen können. Aber hier spricht die "Geschichtsliebhaberin" aus mir und es ist eher ein persönlicher Wunsch. Andere Leser mögen dies vielleicht anders sehen J Was mich sehr gefreut und positiv überrascht hat war, dass Napoleon ganz kurz am Ende des Romans erwähnt wurde. Insgesamt also ein schöner erster Band und empfehlenswert! Was ich noch kurz erwähnen will, das Cover des Buches finde ich persönlich sehr ansprechend. Darauf befindet sich die Ritterlilie auch Fleur-de-Lys genannt.

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  • Rezension zu "Im Bann der Lilie" von Carol Grayson

    Im Bann der Lilie
    shao

    shao

    02. May 2011 um 19:40

    Marcel Saint-Jacques hat es nicht ganz leicht im Leben, denn obwohl sein Vater ihn sehr liebt, leidet er unter seiner Herkunft, denn seine Mutter ist nur eine Bedienstete. Seine Halbschwester, deren Mutter früh verstarb, fühlt sich vernachlässigt und um die ihr zustehende Behandlung betrogen, so dass sie dafür sorgt, recht bald das Erbe ihres Vaters anzutreten und Marcel des Hofes zu verweisen. Dieser wird schnell vom Marquis de Montespan aufgelesen und findet als dessen Mündel zu einem glücklicheren Leben. Dies jedoch kann seine Halbschwester nicht ertragen und versucht schließlich, Marcel zu töten, was in letzter Sekunde vom Marquis nur dadurch verhindert werden kann, dass er den jungen Mann in seine Welt, die Dunkelheit zieht, indem er ihn zu dem macht, was er selber ist. * Positiv ist an diesem Buch hervorzuheben, dass die Sprache einer vergangenen Zeit angemessen ist, dabei aber leicht zu verstehen ist und somit die Lesbarkeit positiv unterstützt. Auch ist die Geschichte kurzweilig erzählt. Leider scheinen die einzelnen Stationen, die die beiden Männer durchlaufen, mehr nur als kurze Episoden, fast schon abgehackt, so dass hier kaum ein richtiger Zugang zu den Charakteren möglich ist, da man als Leser emotional nicht in das Buch eintauchen kann. Hinzu kommt, dass Marcel sich ohne jede Schwierigkeit an jede neue Situation anpasst, es wird kaum oder gar nicht von Konflikten, Zweifel oder Überraschung gesprochen, so dass man insgesamt seltsam unberührt bleibt. * Insgesamt aber inhaltlich interessant und gut zu lesen.

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  • Rezension zu "Im Bann der Lilie" von Carol Grayson

    Im Bann der Lilie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. February 2011 um 13:57

    "Ihr reist allein?", erkundigte sich der Fremde als er sich niedersetzte. Marcel nickte. "Ein so junger Bursche wie ihr ist sicher auf der Suche nach einer Anstellung oder gar einer Gefährtin?" Marcel blickte hoch. Konnte der Fremde Gedanken gelesen? Dessen dunkleblaue Augen saugten sich an den seinen fest und sogen ihn wie einen Strudel immer tiefer in einer Art Willenlosigkeit. * Marcel Saint-Jaques hatte es in seinem Leben bisher nicht leicht, geboren als adeliger Bastard. Sein Vater hatte ihn mit einer Dienerin gezeugt, und nun nach dem Tod seines Vaters, weist ihn seine ältere Halbschwester an sein Heim zu verlassen und nicht mehr wieder zu kommen. Als er zur Nacht in einem Gasthof einkehrt, lernt er den geheimnisvollen Fremden Marquis Julien de Montespan kennen, der auf den jungen Marcel anziehend wirkt. Er überredet den jungen Mann dazu, ihn auf sein Schloß zu begleiten. Als er seiner Mutter einen Brief schreibt, um ihr von seinem Glück zu berichten und sie zu sich zu holen, nimmt der Hass seiner Halbschwester Elise überhand. Auf einem Ball am Hofe des Königs verübt Elise einen hinterhältiges Attentat auf Marcel, um ihn zu retten muss Julien seinen Schützling zu einem Vampir wandeln.... * Dies ist der erste Band der Trilogie "Im Bann der Lilie". Carol Grayson überzeugt durch ihren Einfallsreichtum und ihren wunderschönen bildhaften Schreibstil. In diesem ersten Teil geht es hauptsächlich um das Kennenlernen der zwei ungleichen Männer, die Wandlung Marcels und ihre Trennung und das erste Wiedersehen in den revolutionären Wirren Frankreichs. Die geschichte um Marcel und Julien fesselt den Leser und durch den Schreibstil der Autorin, der sehr gut zu dieser Zeit passt, wird man buchstäblich in die Vergangenheit zurückversetzt. * Marcel, der so viel Leid und Hass ertragen musste, wächst dem Leser sofort ans Herz, und man kann nicht anders als mit ihm gemeinsam zu leiden, zu bangen und zu hoffen. Auch die anderen Charaktere und ihre Eigenschaften sind gut ausgearbeitet und detailliert beschrieben, wie z.B Marquis Julien de Montespan, der sich nichts sehnlicher wünscht als in diesem erfrischenden jungen Mann einen Gefährten zu finden, oder auch Elise, die von ihrem Hass zerfressen ist und alles auf sich nimmt um Marcel zu verletzen und sein Glück zu zerstören. * Auch die Ortschaften, Begebenheiten und die politische Situation in Frankreich schildert und beschreibt Frau Grayson sehr bildhaft, so dass man sich als Leser ohne Probleme mitten im Geschehen befindet. * Auf grade einmal 105 Seiten bekommen wir eine Vielzahl an verschiedenen Inhalten und Spannungsmomenten geboten. Wir erleben Hass, Intrigen, politische Machtkämpfe und eine zarte Liebesgeschichte. Wie schon gesagt trifft der Leser immer wieder auf Spannungsmomente, die einen fesseln und das Buch viel zu schnell enden lassen. Und dort, am Ende, beleiben wir sprachlos zurück und fragen uns wie es mit Marcel und Julien weitergehen wird. * Auf dem Cover ist eine Lilie, wie sie in der Heraldikdargestellt wird, abgebildet. Diese befindet sich auf einer mit Efeu bewachsenen Wand. Schlicht und passend gewählt, da die Lilie nicht nur im Titel der Novelle auftaucht, sondern auch eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt. * Die Vampirnovelle "Im Bann der Lilie" empfehle ich Freunden von Vampirromanen, die auch gegen ein wenig Historie nichts einzuwenden haben. Definitiv lesenswert!

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  • Rezension zu "Im Bann der Lilie" von Carol Grayson

    Im Bann der Lilie
    jennifer0509

    jennifer0509

    04. February 2011 um 17:47

    Inhalt Der junge Marcel, war das uneheliche Kind eines Adeligen (Comtes) und einer Dienerin. Sein Vater war erfreut über einen Sohn, auch wenn er ihn nicht anerkannte, lies er ihm eine gute Bildung zu kommen. Dies schürte den Neid und den Hass seiner Halbschwester. Nach dem Tod des Vaters vertreibt die Halbschwester den jungen Marcel von zu Hause. Auf seinem Weg nach Paris begegnet Marcel dem Marquis Julien de Montespan, dieser hat viel Interesse an ihm. Julien wandelt Marcel in einen Vampir, um ihm das Leben zu retten und er liebt ihn. In den vielen Jahren beim Marquis wachsen auch die Gefühle von Marcel. In den Zeiten der französischen Revolution müssen sich die beiden kennen und Marcel lernt eine Frau kennen. In Paris trifft er den Marquis wieder. Aber nichts mehr ist wie früher. Bewertung Ich gebe dem Buch fünf von fünf Sternen. Dieses Buch ist eher die leichte Unterhaltung, es liest sich schnell weg. Baut aber in den wenigen Seiten so viel Spannung auf, dass ich die nächsten beiden Bücher bald lesen muss. Die Autorin hat eine bildlich und schnörkelnde Schreibweise, die aber gut zu Vampiren und Frankreich zur Zeit der Revolution passt. Behutsam strich der junge Mann über die zitternden Augenlider der zierlichen Frau. Ihre Haut war so bleich und zart wie Porzellan. Genüsslich sog er den Duft ihres süßen Rosenparfüms ein. Seine Nasenflügel bebten. Er konnte den nahenden Tod bereits riechen. Dieses erste Buch legt den Grundstein für die weiteren Bücher, die Entwicklung von Marcel und seine Abenteuer und sein Leben steht noch viel bevor. Besonders gut gefällt mir auch, dass Vampire nicht erschaffen werden durch den "typischen" Blutaustausch, sondern, dass Ihnen kurz vor dem Tod eine Zeichen eingebrannt wird. früher galt die Lilie als Zeichen der Reinheit und Unsterblichkeit. Die Lilie taucht nicht nur im Buchtitel auf, sondern auch im Cover und dies passt einfach. Das Cover ist schlicht, aber auch "adelig" einfach passend zur Story. Ich hätte mir nur mehr Tiefe der Gefühlswelt von Marcel und Julien gewünscht. Ich finde auch Marcel steckt die Verwandlung recht leicht weg. Fazit Ein Buch über Liebe, Intrigen, Politik und Vampire als leichte Unterhaltung. Was sich schnell liest, aber lange in den Gedanken bleibt. Die Story ist an einen echten historischen Hintergrund angelehnt, was die Faszination steigert, die Geschichte realer macht.

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  • Rezension zu "Im Bann der Lilie" von Carol Grayson

    Im Bann der Lilie
    Annette Eickert

    Annette Eickert

    29. January 2011 um 18:26

    Handlung Der junge Marcel Saint-Jacques wächst auf dem Gut seines adligen Vaters auf, doch seine Mutter ist eine Bedienstete. Diese Tatsache schürt den Hass von Marcels Halbschwester Elise, die ihn in allen Lebenslagen denunziert und verärgert. Doch Marcels unschuldiger Charakter hilft ihm all das zu überstehen, bis plötzlich sein Vater bei einem Unfall tot vom Pferd stürzt. Das nimmt Elise als Anlass ihren verhassten Bruder prompt von Haus und Hof zu verjagen, der traurig von dannen zieht, denn seine geliebte Mutter lässt er zurück. Nur wenig später trifft er in einem Gasthaus auf den seltsamen Marquis Julien de Montespan, der eine große Anziehungskraft auf Marcel ausübt und umgekehrt nicht weniger. Der Marquis nimmt Marcel bei sich auf, adoptiert ihn und lässt ihn zum Chevalier ernennen. Mit diesen Voraussetzungen wird er sehr schnell in den Adelskreise aufgenommen, doch seine eigene Vergangenheit lässt ihn nicht los, besonders nicht der Tod seines geliebten Vaters. Er ist fest davon überzeugt, dass Elise ihren Vater getötet hat. Schließlich lädt der König zu einem Maskenball ein und der Marquis reist mit Marcel an. Dort begegnen sie Elise, die in jener Nacht ihre schändliche Tat von einst gesteht und darauf ihren Bruder töten will. In letzter Sekunde kann Julien de Montespan sein Mündel retten, indem er ihn zum Vampir macht und damit sein großes Geheimnis offenbart. Beide reisen augenblicklich zurück nach Hause und Marcel verfällt ihn einen jahrelangen Schlaf, der ihn und seine Fähigkeiten stärkt. Als er erwacht, will er Rache an seinem Vater und Rache auch für seine Mutter, die Elise inzwischen umgebracht hat. Die Vampire schmieden einen Plan, der Elise im wahrsten Sinn des Wortes „zu Tode erschreckt“ und damit endet ein großer Abschnitt von Marcels früherem Leben. Es hätte so schön sein können, doch gerade als der Marquis und sein junger Chevalier ihr gemeinsames Leben genießen wollen, bricht die Französische Revolution aus. Beide müssen Hals über Kopf fliehen und verlieren sich aus den Augen. Marcel entdeckt ein neues Leben, während der Marquis Marcel vermisst und hofft ihn irgendwann wieder zu sehen. Das Beste wird an dieser Stelle aber nicht verraten … ihr müsst es lesen. Figuren Hauptfigur ist Marcel Saint-Jacques. Am Anfang ist er noch sehr naiv, aber er und auch sein Charakter reifen im Laufe der Geschichte. Der Marquis Julien de Montespan verkörpert alles, was ein wohlhabender, charmanter und gut aussehender Monsieur ausmacht. Am Anfang ist er noch etwas undurchschaubar, was den Reiz an dieser Figur ausmacht. Er ist in Marcel verliebt und versucht immer stets ein Stück näher zu kommen. Elise – die Halbschwester von Marcel – hasst man ganz automatisch. Sie ist unsympathisch, aber an manchen Stellen leider auch vorhersehbar. Struktur und Sprache Sprachlich sehr ausgereift und manchmal sind mir wundervolle Sätze sofort ins Auge gesprungen. Der sprichwörtliche rote Faden zieht sich durch die gesamte Geschichte des ersten Teils. Alles in allem ein schöner Schreibstil, der auch die Fantasie des Lesers anregt. Zusammenfassend Eine sehr schöne Novelle, die ich Vampirbegeisterten Lesern gerne empfehlen kann. Durch den malerischen Schreibstil geht während des Lesens die Fantasie auf Wanderschaft. Nun bin ich gespannt wie es weiter geht, denn Band 1 hört an einer sehr gemeinen Stelle auf.

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  • Rezension zu "Im Bann der Lilie" von Carol Grayson

    Im Bann der Lilie
    Mondengel

    Mondengel

    24. January 2011 um 14:26

    Was sage ich am besten - ich bin begeistert! Meine erste Vampirnovelle :-) Der junge Marcel Saint-Jacques wird von seiner Halbschwester Elise aus Heim und Hof nach dem Tod des Vaters verbannt. Er ist der Sohn des Adligen und einer Bediensteten und Elise, die ihn noch nie mochte, möchte sich damit an der Existenz ihres Halbbruders rächen. Marcel begibt sich nun auf Reisen und trifft eines Abends auf den Marquis Julien de Montespan, der sich sofort in Marcel verliebt. Der Marquis nimmt ihn mit zu sich nach Hause und adoptiert ihn als sein Mündel. Marcel hat jedoch ständig das Gefühl, als hätte Elise etwas zu verbergen. Da trifft es sich gut, dass der Marquis Marcel mit auf einen Maskenball nimmt, wo auch Elise zu Gast ist. Dort erfährt Marcel, dass seine Halbschwester am Tod des eigenen Vaters schuld ist und will auch Marcel umbringen. Julien de Montespan kann das noch im letzten Moment verhindern, er neutralisert Elises tödliches Gift, indem er Marcel zum Vampir macht und bringt ihn nach Hause. Anschließend vergehen viele Jahre, doch Marcel sinnt nach Rache an Elise und der Marquis hilft ihm dabei. Als jedoch die französiche Revolution naht und auch der Marquis davon betroffen wird, müssen beide fliehen und verlieren sich aus den Augen. Marcel schlägt sich nun alleine durch und lernt dabei Dinge, die er so noch nicht kannte, bis er nach Paris kommt und eine große Überraschung erlebt. Teil 1 ist super und ich möchte gerne wissen, wie es mit Marcel weiter geht.

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  • Rezension zu "Im Bann der Lilie" von Carol Grayson

    Im Bann der Lilie
    dark_angel

    dark_angel

    15. October 2010 um 09:28

    Marcel Saint-Jacques hat als Bastard keinen leichten Start ins Leben. Dass seine Halbschwester Elise ihm auch noch nach dem Tod ihres gemeinsamen Vaters das Leben zur Hölle macht, lässt ihn kaum zur Ruhe kommen. Bis er eines Tages den Marquis Julien de Montespan trifft, der ihn in einen Vampir verwandelt. Von da an ändert sich Marcels Leben von Grund auf... Mit "Im Bann der Lilie" hat Carol Grayson den Auftakt zu einer Vampir-Reihe in Form einer Novelle geschrieben, die im Frankreich des 17. Jahrhunderts beginnt und bis in die Zeit der französischen Revolution reicht. Auf den gerade mal hundert Seiten begleitet der Leser die beiden Vampire Marcel und Julien durch die Wirren jener Zeit. Die Geschichte ist dabei einfach und flüssig geschrieben, so dass es sich durchaus schnell lesen lässt und einen gut zu unterhalten weiß.

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