Dear Germany

von Carol Kloeppel 
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Dear Germany
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Die Autorin erklärt dem deutschen Leser was Brötchen sind, lässt aber viele amerikanische Bräuche unkommentiert. Wer ist die Zielgruppe?

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Wir Deutschen aus der Sicht einer Nordamerikanerin - Interessante Betrachtungen vs. Klischees in kurzen Kapiteln.

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Inhaltsangabe zu "Dear Germany"

Die Deutschen schleppen ihre Einkäufe kilometerweit, trennen sorgfältigst ihren Müll und sind sehr bürokratisch. An die Eigenheiten ihrer neuen Mitbürger muss Carol Kloeppel sich erst gewöhnen, nachdem sie für ihre große Liebe Peter Kloeppel ihre Heimat Amerika verlassen hat und nach Deutschland ausge- wandert ist. Und das stellt sie mitunter vor große Heraus- forderungen - »Kuriose Erfahrungen einer "Neu-Deutschen"« Frau im Spiegel

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404606337
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:253 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:23.02.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.03.2009 bei RADIOROPA Hörbuch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    LeseJettevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wir Deutschen aus der Sicht einer Nordamerikanerin - Interessante Betrachtungen vs. Klischees in kurzen Kapiteln.
    Wir Deutschen ...

    Das passiert: Der Liebe wegen kommt eine junge amerikanische Journalistin Carol nach Deutschland. Als Lebensgefährtin des Journalisten Peter Kloeppel muss sie sich in das Leben jenseits des großen Teichs einfinden – und das ist nicht immer leicht. In verschiedenen Kapiteln erzählt Carol Kloeppel davon, wie sich die zwei Industriestaaten unterscheiden.


    So gefällt mir das Buch: Uns Deutsche aus der Sicht einer anderen Kultur zu erleben, das ist in vielen Stellen recht erheiternd. Carol Kloeppel erzählt in chronologischer Reihenfolge, wie sie sich in Deutschland einlebt. Für Menschen, die nur einen der beiden Staaten kennen, mag es wirklich erheiternd sein, welche Unterschiede es in Sachen Einrichtung und Ernährung gibt. Auch, dass es in Sachen Sexualität Unterschiede gibt, weiß man aus vielen Klischees – die Carol Kloeppel gern bestätigt.


    In anderen Bereichen gibt es natürlich auch Unterschiede. Dass es uns Deutschen durch die Segnungen der sozialen Marktwirtschaft recht gut geht, das stimmt durchaus. Und dass trotzdem viel gejammert wird, das ist auch richtig. Man orientiert sich nun mal gern nach oben. Allerdings ist es natürlich schwierig, Situationen in unterschiedlichen Wirtschaftsräumen zu vergleichen. Hier hätte ich mir weniger Klischee gewünscht.


    Fazit: Die Schilderungen sind eine nette Lektüre, wenn man einmal erkunden will, wie sich Nordamerikaner in Deutschland fühlen. Kurze Kapitel machen es leicht, die Lektüre schnell zu unterbrechen. Und das ist auch manchmal einfach nötig, wenn man wieder zu viele Klischees ungefiltert auf den Leser einstürmen.

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    abuelitavor 5 Jahren
    Ja, ja, so sind wir.....



    Ja,ja, so sind wir, wir Deutschen……. jegliche Kritik, auch nur angedeutete oder nur der Versuch eines Vergleichs…das nehmen wir übel…..*g*….

    Ich kann das ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, denn ich fand das Buch nicht nur lustig, sondern in einigen Dingen auch hundertprozentig zutreffend. Wer von uns hat sich nicht auch schon mal Gedanken über z.B. unsere Müll-Trennung/Entsorgung hier gemacht? Aber es ist wohl etwas anderes, wenn man das von Aussenstehenden zu hören bekommt…

    Natürlich vergleicht die Autorin mit Ihrem Heimatland – mit was denn auch sonst? Wir Deutschen – ganz pauschal jetzt – machen das doch selbst bei Urlaubsreisen, in denen wir „zu Hause“ oft alles besser finden – ohne überhaupt einen – näheren - Einblick in die andere Kultur zu haben…

    Den aber hat sie, die Frau Kloeppel. Schliessslich hat sie 1992 für ihre große Liebe den Sprung über den großen Teich gewagt und ist von Amerika nach Deutschland ausgewandert. Und es in diesem Buch wirklich keineswegs so, dass sie hier in ihrer Wahlheimat alles grauenhaft findet – ganz im Gegenteil - wie oft spricht sie davon, dass es bei diversen Sachen für Ihre Heimat besser wäre, sich hier an den deutschen Gepflogenheiten zu orientieren.

    Ganz klar, dass Ihr hier manches seltsam vorkommt oder vorkam – wem würde es denn umgekehrt herum anders ergehen? Und , so verstehe ich das, sie hatte sicher nicht vor, ein „wissenschaftliches“ Werk über Deutschland und seine Einwohner zu schreiben – sie erzählt ganz einfach von ihren ersten Schritten hier – und das lustig und humorvoll. 

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    FoxMulders avatar
    FoxMuldervor 5 Jahren
    Nette kleine Geschichte...

    ... über die Vor- und Nachteile eines bilingualen Lebens. Ich fand das Buch nett zu lesen und mir gefiel besonders die kleinen sprachlichen Fallen, in die Carol Kloeppel am Anfang oft getreten zu sein schien. Schade, dass das Buch so perfekt deutsch gelektort wurde. Nette Unterhaltung, nichts tiefsinniges.

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    Lesemäuslas avatar
    Lesemäuslavor 7 Jahren
    Rezension zu "Dear Germany" von Carol Kloeppel

    Naja, nicht unbedingt mein Fall. Zuviele Klischees und Vorurteile über Deutsche und Deutschland. Hätte die Dame auch ein wenig netter schreiben können. Ein paar erheiternde Passagen gab es aber in der ersten Buchhälfte doch, deshalb fairerweise ein weiterer Stern von mir.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Dear Germany" von Carol Kloeppel

    Ich fand das Buch recht nett und ab und zu mußte ich auch schmunzeln. Irgendwie erinnert es mich auch an eine Art Tagebuch. Nun, ich würde sagen, recht nett, wenn man gerade in der passenden Stimmung ist.

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    Galdursfrauchenvor 7 Jahren
    Rezension zu "Dear Germany" von Carol Kloeppel

    Meine Eindrücke:

    Auf eine sehr angenehme Art und Weise und mit viel Witz erzählt Carol Kloeppel, wie sie sich in der deutschen Welt zurecht finden muss, ohne zu verstehen, was die Menschen um sie herum eigentlich sagen.

    Der Liebe wegen ist sie nach Deutschland gekommen ohne ein Wort dieser Sprache sprechen zu können. Durch Sprachkurse, Zeitungen, Fernsehsendungen, ihrem Wörterbuch und ihrem Mann, hat sie es geschafft, sich durch den deutschen Alltag zu kämpfen. Ihr Besuch aus dem USA war immer sehr erstaunt, wie gut sie hier zu recht kommt, wie klein hier alles ist im Gegensatz zu drüben.

    Es ist interessant, wie andere Kulturen unser Land sehen und erleben. Im Gegenzug hat Carol Kloeppel sehr schöne Vergleiche zu ihrem Heimatland gezogen und bringt es uns so etwas näher. Mit der Zeit wird sie immer “deutscher” und vergisst sogar bei Besuchen in den USA, was ihr mit der Muttermilch mitgegeben wurde.

    Mein Fazit:

    Ein nettes Buch für zwischendurch. Die Kapitel sind kurz. Man kann das Buch sehr gut unterbrechen und ein paar Tage später weiterlesen, wie ich es getan habe. Was mich gestört hat waren die ständigen Wiederholungen. Immer wenn sich eine Situation wiederholt hat, wurden die Erklärungen auch wieder ausgebuddelt. Der Witz und Charme dieses Buchs hat die Wiederholungen etwas wett gemacht. Ein interessanter Einblick für jeden, der einmal lesen möchte, wie man sich als Ausländer hier fühlen kann.

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    lovely_annvor 8 Jahren
    Rezension zu "Dear Germany" von Carol Kloeppel

    Carol Kloeppel, Ehefrau von RTL Nachrichtenmann Peter Kloeppel, wurde in einer kleinen Stadt in Minnesota geboren, arbeitete in New York, wo Sie ihren Mann kennenlernte und ging mit ihm nach Deutschland. Hier lebt sie nun seit 15 Jahren und berichtet in diesem Buch sehr liebevoll von ihren Eindrücken in Deutschland.
    Die deutschen Betten, die seltsame Auswahl an Nahrungsmitteln, Küchenumzüge, Sonntagsspaziergänge, ÖPNV und Karneval bis hin zum Arbeitsleben und zum 11. September und den Reaktionen, skizziert Carol Kloeppel alles, eingebunden in persönliche Anekdoten, was ihr so an Deutschland auffällt.

    Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, ist der persönliche Blick einer Amerikanerin auf Deutschland - und die Art, wie sie damit den deutschen Lesern einen Einblick gibt, was in den USA anders ist. Ich finde, dass das Buch weder die Deutschen, noch die Amerikaner in ein schlechtes Licht rückt. Es hält nicht nur uns einen Spiegel vor, wie wir wahrgenommen werden, sondern dadurch, dass eben immer das auffällt, was bemerkenswert und anders ist, hält es auch den Amerikanern einen Spiegel vor. Aus dieser Lesesicht fand ich das Buch sehr interessant und amüsant. Es erinnert mich an eine Lektüre, die ich mir aus New York mitgebracht habe: "When you're in Germany do as the Germans do".
    Ich kann die oft zu schlechte Kritik an diesem Buch nicht nachvollziehen und glaube einfach, dass hier einfach die falschen Leseerwartungen bestanden haben. Das Buch wollte nie ein politischer Exkurs sein und auch kein schreiend komisches Comedybuch. Auch wenn wir es in Deutschland ja gewohnt sind, durch diverse Comedymenschen mit amerikanischen Wurzeln, die uns die deutschen Eigenheiten als Witz in gebrochenem Deutsch servieren.
    Das Buch ist eine persönliche Darstellung und als solche hat es mich zum schmunzeln, nachdenken und wundern gebracht.

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    Rock-n-Rolls avatar
    Rock-n-Rollvor 8 Jahren
    Rezension zu "Dear Germany" von Carol Kloeppel

    Wer sich mit Nordamerika ein wenig auskennt, der kann sich das Lesen wirklich sparen. Das Buch bietet nichts neues, ja wir wissen, dass die Amerikaner weiche Teppiche mögen und perfektaussehendes genmanipuliertes Obst im Supermarkt sehen wollen, das die modernsten Möbelhäuser dort tatsächlich IKEA sind und man sich eher klassisch-konservativ-altbacken einrichtet und das die deutschen Krankenhäuser so schäbig sind, dass sie gerade mal einen Stern verdient haben, ganz zu schweigen vom Personal, das natürlich hochgradig unfreundlich ist und so weiter. Wenn das alles wenigstens ein wenig humoriger geschrieben wäre...
    Auf jeder dritten Seite wollte ich Frau Kloeppel zurufen: dann pack doch den Koffer und geh!
    Kleine persönliche Anmerkung am Rande: habe selbst einige Zeit in Nordamerika gelebt und bin so was von froh, dass ich hier einfach ins Krankenhaus kann und überhaupt eine Versorgung habe.

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    Bücherdiebinvor 8 Jahren
    Rezension zu "Dear Germany" von Carol Kloeppel

    "Ich muss sofort weg, meine Tochter wurde erstochen!"
    Nicht nur die Sprache macht Carol Kloeppel zu schaffen, sonder auch die deutsche Kultur und Denkweise .
    Wir Trennen freiwillig den Müll, wir sind Ordungsliebend und jammern,obwohl es eigentlich nichts zu jammern gibt, denn welches Land hat denn schon so ein ausgeklügeltes Soziales System?
    Mit viel Humor schreibt Carol über uns Deutsche und vergleicht es mit ihrer amerikanischen Lebensweise. Und selbst der Deutsche selbst, muss aufeinmal über sich selbst den Kopf schütteln.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Dear Germany" von Carol Kloeppel

    Ich habe schon Bücher gelesen, in denen Deutsche den American Way of Life unter die Lupe und aufs Korn nehmen, und Bücher, in denen Amerikaner selbst dies tun.
    Dies ist nun mein erstes der seriöseren Art, in der eine Amerikanerin von ihren Beobachtungen deutscher Besonderheiten berichtet.

    In "Dear Germany" beschreibt Carol Kloeppel, die us-amerikanische Ehefrau von Peter Kloeppel, ihre Erfahrungen und Erlebnisse seit ihrem Umzug nach Deutschland und vergleicht verschiedene Aspekte von Sprache, Kultur und Alltag.

    Mir hat es viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Sicherlich ist es literarisch keine Erleuchtung und inhaltlich "nur" eine Aneinanderreihung von Anekdoten. Ich fand sie jedoch gelungen ausgewählt, zusammengefasst und formuliert. Auch durch gute Übergänge zwischen den Kapiteln liest sich das Buch sehr angenehm.

    Wer Spaß am Vergleich zwischen verschiedenen Kulturen hat, dem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen, mir hats gut gefallen!

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