Carol Lynch Williams Auserkoren

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Inhaltsangabe zu „Auserkoren“ von Carol Lynch Williams

Mitreißend und packend – ein Mädchen im Kampf gegen eine Sekte Kyra kennt nichts anderes als ihre Welt – fernab von jeder Zivilisation lebt sie mit ihrer Familie in einer Mormonen-Sekte, in der Polygamie und Zwangsheirat die Regel sind. Bisher hat Kyra die Regeln nur zögerlich hinterfragt. Doch dann soll sie einen viel älteren Mann heiraten – der zudem noch ihr Onkel ist. Dabei ist sie heimlich verliebt – in den jungen, gutaussehenden Joshua. Als ihre Wünsche den festgesetzten Rahmen ihrer Existenz sprengen, gerät alles, was ihr lieb und teuer ist, in Gefahr …

Eine extrem fesselnde Geschichte!

— Lia48

Realistisch beschrieben! Nachvollziehbar!

— QueenDebby

Das Buch hat mich total mitgenommen ich habe mitgelitten mit Kyra. Man konnte sich gut in das Leben dieser Sekte hineinversetzen.

— redmermaid

Bedrückender Einblick in eine Sekte. Trotzdem fand ich dieses Buch ganz ganz schwach geschrieben..

— tomatenjohnny91

Unglaublich, pervers und unmenschlich, diese Sekte und ein echt gelungenes Buch, das zum Nachdenken anregt.

— Cadiz

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Deine letzte Nachricht. Für immer.

Es hat mir gezeigt, dass man in jeder Lebenslage wirklich sehr sorgfältig und achtsam sein sollte, welche Worte man jemandem sagt oder schre

LadyDC

Zimt und ewig

Ein Abschluss, der die Geschichte komplett macht. Etwas weniger Teenie-Herzschmerz und das Buch wäre perfekt.

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  • Oh, du süße Freiheit...

    Auserkoren

    MiraBerlin

    Kyra ist ein Mitglied einer Sekte, die die Polygamie als etwas Selbstverständliches sieht. Sie selbst kennt nichts anderes und hat erst kein Problem damit. Doch auf einmal soll sie an ihren alten Onkel  verheiratet werden, dabei liebt sie doch Joshua. Wenn sie einen heiraten will, dann ihn. Doch damit dieser Traum Realität wird, muss sie hart kämpfen. Und eins ist klar: nichts wird danach jemals wieder so sein wie zuvor... Mich faszinieren Sekten ziemlich, weshalb ich dieses Buch einfach lesen musste. Auf dem Klappentext steht, dass sie in einer Mormonen-Familie lebt, was mir schwer fiel zu glauben. Klar, es gibt da hin und wieder Polygamie, aber ich selbst habe einen Monat bei einer solchen Familie gelebt und habe da nicht solche Zustände erlebt und auch die Gemeinde war nicht so wahnhaft. Hier sollte man also auf keinen Fall ein falsches Bild von Mormonen bekommen! Der Schreibstil lässt sich gut lesen, aber ist jetzt auch nicht überragend gut. Mir wird er definitiv nicht lange im Gedächtnis bleiben. Er zeichnet sich durch keine besonderen Merkmale aus, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Dennoch wurde die Welt sehr eindrucksvoll beschrieben und ließ einen immer wieder den Kopf schütteln. Es ist schrecklich, dass manche Menschen anscheinend so leben können! Immer wieder habe ich tiefstes Mitleid mit Kyra und ihren Geschwistern empfunden. Leider ist das Buch recht dünn, weshalb viele Themen auch nur oberflächlich angeschnitten werden und mehr auch nicht. Das finde ich echt schade, weil dadurch auch einfach eine gewisse Tiefe fehlt. Da die Geschichte aber eher für jüngere Leser*innen ist, ist das für diese also vollkommen okay. Insgesamt eine nette Geschichte, die einem zeigt, wie schön unser Lebenskonzept doch ist. Man muss das Buch nicht gelesen haben, aber es ist nett zum Abschalten und in gewisser Weise auch um mal wieder vor Augen geführt zu bekommen, wie schön unsere Freiheit doch ist!

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    • 3
  • DEN will sie ganz sicher nicht heiraten...

    Auserkoren

    Cadiz

    „Mutter Claire und Vater haben geheiratet, als sie vierzehn und er siebzehn war. Mutter Victoria und Vater haben geheiratet, als sie dreizehn und er neunzehn war. Mutter Sarah und Vater haben geheiratet, als sie dreizehn und er einundzwanzig war. Und jetzt bin ich an der Reihe. Ich. Ich soll meinen Onkel heiraten, der mindestens schon sechzig Jahre alt ist. Für ihn bin ich bestimmt?“ ******************************** Inhalt: Kyra, dreizehn Jahre jung, ist bei den „Erwählten“ aufgewachsen- einer Sekte. Sie hat drei Mütter und zwanzig Geschwister. Sie und ihre Familie leben abgeschottet von der Gesellschaft ein Gott-liebendes Leben. Kyra kennt es nicht anders. Doch als sie ihren viel älteren Onkel heiraten soll, merkt sie, dass sie aus dieser Hölle ausbrechen muss. Und dann ist da noch Joshua, in den sie sich verliebt, was schwere Folgen nach sich zieht. Ein Teufelskreis inmitten der gewaltvollen Sekte beginnt… Zum Buch: Erschreckend, was die lebenslustige Protagonistin in dieser unschönen Geschichte durchmachen muss. Allein ihre Lebensweise mit drei Müttern, unzähligen Geschwisterkindern und Züchtigung, wenn ein Kind nicht gehorcht. Dann kommt noch der überbordende Gott-Glaube dazu und die Tatsache, dass sie ihren eigenen Onkel, der über 60 Jahre alt ist, heiraten muss, weil der „Prophet“, der Anführer der Sekte, das so bestimmt. Unglaublich, pervers und unmenschlich ist das alles. Dass Kira sich dann von sich aus in kleinen Schritten aus diesem Wahnsinn löst, verfolgt man als Leser sehr gebannt. „Auserkoren“ ist leicht verständlich und flüssig geschrieben, bietet verschiedenste Charaktere, eine glaubhafte Entwicklung und Schock-Momente. Somit habe ich das Buch sehr interessiert, kopfschüttelnd und mitfühlend gelesen, konnte es kaum weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob Kyra den Sprung aus der Sekte schafft. Die kleine Liebesgeschichte am Rande fand ich auch sehr ansprechend. Insgesamt ein gelungenes Buch zu einem heiklen Thema, das ich nur empfehlen kann.

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    Sabine17

    05. May 2014 um 20:54
  • Bedrückende Geschichte eines jungen Sektenmitglieds

    Auserkoren

    MikkaG

    19. December 2013 um 11:21

    Pro: Das Interessante an dem deutschen Cover ist, dass man das Gesicht des abgebildeten Mädchens nicht sieht - nur die etwas altmodische Kleidung, die gut zum Inhalt passt. Weniger zum Inhalt passt der Nagellack, denn die Heldin dieses Romans ist ein Mädchen, dem alles verboten ist, was schmückend ist. Ihr Haar muss sie stets in strenge Zöpfe flechten und diese zurückstecken, sie muss lange Kleider und dicke Strumpfhosen tragen, damit soviel Haut wie möglich bedeckt ist... Und das ist eigentlich noch das Harmloseste an der Sekte, in der sie lebt. Lesen darf sie auch nicht, denn Bücher sind Teufelswerk - dass sie heimlich Bücher aus dem Büchereibus ausleiht, ist gefährlich, denn sie könnte dafür hart bestraft werden. Sie muss auf dem Feld arbeiten, kochen und auf ihre zahlreichen Geschwister aufpassen - ihr Vater hat drei Frauen und daher hat sie 19 Schwestern und Brüder! Aber vor allem soll sie als Mädchen den Männern der Sekte und vor allem den "Aposteln" und dem "Propheten" in Allem untertan sein. Sie darf nicht widersprechen, und sie hat kein Recht darauf, ihr Leben so zu gestalten, wie sie will - nicht einmal den Mann, den sie später heiraten will, darf sie sich aussuchen. Sie ist zwar heimlich in den jungen Joshua verliebt, aber eigentlich ist sie mit 13 ja auch viel zu jung, um an Heiraten zu denken... In der Sekte ist allerdings es nicht ungewöhnlich, dass Mädchen mit 13 heiraten und mit 14 schon Mütter sind. Die Kindersterblichkeit ist hoch, denn natürlich müssen die Mädchen die Kinder auch zuhause bekommen, ohne ärztliche Hilfe. Und wenn ein Kind krank ist, wird es sogar getötet... Kyra wird eines Tages befohlen, zu heiraten - und zwar ihren eigenen Onkel, der schon über 60 Jahre alt ist! Als sie sich das erste Mal in ihrem Leben offen gegen den Willen des Propheten auflehnt, nimmt ein Drama seinen Lauf. Es gibt schon einige Bücher, die sich mit dem Thema Sekten beschäftigen, aber die Autorin verpackt das Thema hier so, dass es mir unverbraucht und originell vorkam. Wir bekommen die Geschichte von Kyra erzählt, und dabei ist der Schreibstil eher schlicht, aber dennoch eindringlich. Oft hatte ich den Gedanken: Mein Gott, das ist ja furchtbar, wie kannst du so ruhig darüber sprechen, Kyra? Aber das unterstreicht ja nur, dass das Leben in der Sekte für sie das Alltägliche ist, dass sie von klein auf damit aufgewachsen ist, zu gehorchen und an den Propheten zu glauben, egal was er tut. Dass sie das Alles überhaupt hinterfragt, wenn auch nur zögerlich, grenzt schon an ein Wunder. Mich hat die Spannung sehr schnell gepackt und dann wollte ich gar nicht mehr aufhören, zu lesen. Ich wollte SO sehr, dass sich Kyras Leben zum Besseren verändert, denn sie war für mich so lebensecht und sympathisch, dass ich nicht anders konnte, als mit ihr mitzufiebern! Auch ihren Vater, der ehrlich versucht, seinen Frauen und Kindern ein gutes Leben zu bieten, ihre leibliche Mutter und ihre Geschwister mochte ich sehr gerne - und den Propheten und ihren Onkel habe ich richtig gehasst, weil sie so scheinheilig, selbstherrlich und gewalttätig sind. Mein Lieblingscharakter war allerdings der Fahrer des Bücherbusses, denn der hat eigentlich keinerlei Grund, einem fremden Mädchen zu helfen, und tut trotzdem sein Bestes. Kyra ist zwar in Joshua verliebt, aber eine richtige Liebesgeschichte sollte der Leser dennoch nicht erwarten - diese junge Liebe ist schlichtweg der Auslöser für die Geschehnisse, nicht das Hauptthema. Kontra: Dass die Geschichte oft bedrückend und schwer zu lesen war, hat mich nicht gestört, denn das Thema ist nun mal ein ernstes und trauriges. Aber ganz kurz vor Schluss passiert noch etwas, wobei ich dachte: warum? Warum musste das jetzt noch passieren? Man kann sich sicher darüber streiten, ob es nötig war oder nicht, aber für mich war es einfach zuviel. Man kann sich auch darüber streiten, ob die Mormonen hier akkurat porträtiert werden, da sie sehr extrem dargestellt werden. ABER - es wird deutlich gesagt, dass das Leben in der Sekte unter dem vorherigen Propheten viel besser war, und dass erst der jetzige Prophet es zu solchen Extremen getrieben hat. Das heißt, es geht hier nicht mehr um eine "typische" Mormonen-Sekte, sondern um eine sehr extreme, da ein Extremist sozusagen an die Macht gekommen ist. Genauso gibt und gab es im Christentum immer mal wieder extreme Sekten, deren Verhalten man nicht als Maßstab dafür nehmen sollte, wie der typische Christ sich verhält. Zusammenfassung: Wer sich für das Thema interessiert, wird das Buch sicher interessant und lesenswert finden. Man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass es nur am Rande eine Liebesgeschichte ist - und dass die Autorin sich nicht scheut, schlimme Dinge geschehen zu lassen, wo der Leser sich vielleicht etwas ganz Anderes gewünscht hätte.

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  • Rezension zu "Auserkoren" von Carol Lynch Williams

    Auserkoren

    Missyislovely

    15. June 2012 um 22:27

    Wie oft hatten wir als Schüler das Thema 'Sekten' in der Schule? Ich hatte es mindestens ein mal pro Jahr. Im Gegensatz zu diversen anderen Themen wurde es aber nie langweilig, gibt es doch genügend Bücher, Reportagen und Filme in diesem Bereich. Die Reportagen fand ich zwar interessant, jedoch interessierte es mich viel mehr, wie das Leben dort ist. Genau hier greift dieses Buch. Kyra ist ein junges Mädchen, welches abgeschieden in einem eigenen Dorf lebt, wo sogar der Polizist zur Glaubensgemeinschaft gehört. Auf eine einfühlsame Weise beschreibt Carol Lynch Williams in diesem Roman, wie es einem jungen Mädchen in den Fängen einer solchen Sekte geht. Was sie erlebt und was die Reaktionen auf ihre Taten sind. Besonders hebt sie hervor, wie Kyras anerzogenes Denken auf die Realität trifft, die ihr immer bewusster wird. Wie ihr Glaube den Weg in ein normales Leben versperrt und wie wenig sie das Ganze beeinflussen kann. Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gestaltet, zumindest soweit man das sagen kann. Kyra und ihre Familie leben sehr friedlich zusammen. Dieser Aspekt hat mir gefallen, gibt es doch in den meisten Geschichten rund um Sekten häusliche Gewalt. Das ist in diesem Buch anders. Kyras Vater liebt seine Familie und ist einer der wenigen, der seine Familie nicht 'erzieht'. Das übernehmen im Laufe des Buches jedoch andere Seiten, dieses Buch ist nicht gewaltfrei. Kyras Familie war der ruhige Punkt in der Geschichte. Es war nicht nur Kyras Zufluchtsort, es war auch meiner. Wird Kyra es schaffen, dem Sog zu entgehen? Das Ende ist ein Ende, welches ich mir zwar nicht gewünscht habe, welches jedoch zu der Geschichte voll und ganz passt. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Es ist nicht weit hergeholt, kein Ponyhofende oder ähnliches. Es passt halt einfach und gibt dem Leser das Gefühl, die Geschichte abgeschlossen zu haben. Fazit: Das Buch hat mich mit seiner Geschichte überzeugt und ist durchweg glaubhaft gewesen. Dieses Buch ist Kyras Geschichte. Kyra, die Bücher und Jungen für eine Sünde hält, Kyra, die langsam begreift, dass das, was hier passiert, nicht das Richtige ist.

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  • Rezension zu "Auserkoren" von Carol Lynch Williams

    Auserkoren

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. June 2011 um 19:42

    Wie weit darf der Mensch entscheiden, was Gott will und was nicht? Wo ist die Grenze? Darf ein einziger Mensch darüber entscheiden, was zum Heil für andere führt? Ist Gewalt und Züchtigung etwas, was religiös ist? In einer Sekte gibt es Antworten auf jede Frage zu solchen Themen. Gott will, dass die Mitglieder der Gemeinschaft abgegrenzt und ohne Einfluss von draußen leben, sagen sie. Die Kader Gottes. Die Erwählten. Der Prophet. Alle gehören sie zu einer Sekte. Und auch Kyra Leigh gehört zu ihnen. Zusammen mit ihren zwanzig Geschwistern, ihren drei Müttern und dem Vater. Eine Gemeinschaft, in der Vielehe und Züchtigung, der Wille Gottes (bzw. der Wille des führenden Propheten) die Vorschrift sind. Niemand darf sich widersetzen. Frauen haben keine Stimme. Sie sind für die Männer bestimmt. Wer nicht gehorsam ist, wird bestraft. Wie hart, und warum und wann entscheidet....wer? Die Welt, in der die anderen Menschen leben, ist des Teufels. Sagen sie. Nur hier ist es sicher. Hier, wo der Prophet das Sagen hat. Hier, wo alles eng und bestimmt ist. Kyra will nicht heiraten. Nicht den Mann, der so viel älter ist als sie selbst. Sie will ihre Familie nicht verlassen. Sie liebt ihre Geschwister, ihre Mütter, ihren Vater. Und Joshua. Sie will frei sein. Herzzerreißend. Dieser Roman hat mich so sehr bewegt, dass ich weinen musste. Es ist unvorstellbar, was Menschen anrichten können, weil sie Macht wollen und glauben, andere Rechte zu haben als die übrigen. Ich finde es schrecklich, dass so etwas möglich ist. Wunderbar geschrieben, besser hätte man dieses Thema nicht beschreiben und in eine so...ergreifende Geschichte packen können.

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  • Rezension zu "Auserkoren" von Carol Lynch Williams

    Auserkoren

    kokobuko

    16. April 2011 um 18:27

    Beschreibung: Kyra kennt nichts anderes als ihre Welt – fernab von jeder Zivilisation lebt sie mit ihrer Familie in einer Mormonen-Sekte, in der Polygamie und Zwangsheirat die Regel sind. Bisher hat Kyra die Regeln nur zögerlich hinterfragt. Doch dann soll sie einen viel älteren Mann heiraten – der zudem noch ihr Onkel ist. Dabei ist sie heimlich verliebt – in den jungen, gutaussehenden Joshua. Als ihre Wünsche den festgesetzten Rahmen ihrer Existenz sprengen, gerät alles, was ihr lieb und teuer ist, in Gefahr. Rezension: Das Buch ist sehr verwirrend geschrieben. Man bekommt teilweise den Eindruck die Autorin hat selbst nicht mehr durchgeblickt. Wir sind in der Gegenwart, dann kommt ein Blick in die Vergangenheit, als Leser denkt man allerdings es handle sich um das weitere Geschehen. Aufeinmal ist man wieder in der Situation von vorher und erst dann merkt man langsam, dass es sich wohl um einen Rückblick gehandelt haben muss. Diese Schreibweise zieht sich durch das ganze Buch und das hat mich ziemlich gestört. Es durchbricht einfach den Lesefluss, wenn man dauernd so "vor den Kopf gestoßen" wird. Die Atmosphäre ist sehr glaubhaft und die Stimmung die innerhalb der Sekte herrscht wird sehr gut vermittelt. Ich habe mich während des Lesens oft gefragt, ob es diese Sekte (oder ähnliche) gibt, und warum niemand etwas gegen sie unternimmt, denn ein 65 Jähriger Mann der ein 13 Jähriges Mädchen heiraten und mit ihr Sex haben möchte, gehört einfach hinter Gittern. Kyra hat mir als Hauptcharakter sehr gut gefallen, denn sie ist rebellisch und versucht ihre Rechte als Frau durchzusetzten. Sie will lesen, Auto fahren und selbst bestimmen wen sie heiraten und mit wem sie Kinder haben möchte. Was mich wirklich gestört hat an dem Buch war das Ende. Ich will es natürlich nicht verraten, aber es ist sehr sehr sehr sehr unbefriedigend. Ich frage mich, ob es zu dem Buch eine Fortsetzung geben wird, allerdings zweifel ich sehr daran, denn bei meiner Google-Recherche habe ich keinerlei Anzeichen dafür gefunden. Wenn es wirklich keinen zweiten Teil gibt, dann ist dieses Ende wirklich das schlechteste, dass ich je gelesen habe. Fazit: Nette Unterhaltung für zwischendurch, aber kein Buch, dass man umbedingt gelesen haben muss.

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