Carol O'Connell

 3.7 Sterne bei 142 Bewertungen
Autorin von Kreidemädchen, Das Judaskind und weiteren Büchern.

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Kreidemädchen

Kreidemädchen

 (28)
Erschienen am 12.01.2015
Such mich!

Such mich!

 (16)
Erschienen am 09.05.2011
Tödliche Kritiken

Tödliche Kritiken

 (11)
Erschienen am 01.01.2005
Mallorys Orakel

Mallorys Orakel

 (15)
Erschienen am 01.01.1997
Tödliche Geschenke

Tödliche Geschenke

 (7)
Erschienen am 21.03.2012

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Rezension zu "Kreidemädchen" von Carol O'Connell

Es fallen Blutstropfen vom Himmel....
Kat_Von_Ivor 7 Tagen

Ein kleines, rothaariges, elfenhaftes Mädchen weckt im Central Park das Interesse der Polizei. Sie scheint verwirrt zu sein und hat Blutstropfen auf ihren Schultern. Sie spricht von „Ratten und Blutstropfen die vom Himmel fallen“, Für die Polizei ist das kleine Mädchen „Coco“ höchst interessant. Als sie weiterspricht, sagt sie, dass sie nach ihrem Onkel Red gesucht habe. Die Polizei kann anhand des Namens keine Suchaktion starten und sie ahnen ja nicht das „Onkel Red“ für die Ratten und den Blutregen verantwortlich ist. Doch dann entdeckt man sie: die Leiche, die im Baum hängt. Detective Mallory, die sich des Falles annimmt, weiß sofort, das seltsame Mädchen scheint mehr erlebt zu haben als alle vermuten..... Sie ahnen ebenfalls nicht das noch weitere Personen in Bäumen hängen und diese sind alle alte Bekannte aus der Vergangenheit..... Mein Fazit: Dies ist mein 1. Buch von Carol O’Connell und es war echt eine harte Nummer. Nicht wegen der Story, die war schon echt gut, hätte aber noch viel spannender ausgebaut werden können. Anstatt zu viele belanglose und uninteressante Passagen einzubringen hätte man schneller auf den Punkt kommen können und mehr Spannungsbögen unterbringen können. Ebenfalls nervig war der Schreibstil. Ich habe sehr lange gebraucht um in die Geschichte zu finden. Zu viele Namen und der Schreibstil ist sehr verwirrend und nicht wirklich flüssig. Auch die Dialoge sind oft nur schwer nachvollziehbar oder unverständlich, so dass man des Öfteren nochmal nachlesen musste 😒 Die Erzählweise ist aus wechselnder Sicht der Protagonisten geschrieben, auch das führt oft zu „Wer erzählt das jetzt?“-Momenten und verwirrt. Alles in allem war das lesen sehr holprig. Man muss wirklich viel Geduld haben bei diesem Buch. Ich hätte es am liebsten nach 100 Seiten abgebrochen, habe es aber durchgezogen weil ich wissen wollte wie es endet. Irgendwie war der Täter nicht von Anfang an rauszulesen, es war durch etliche Wendungen sehr gut verpackt aber wenn man zwischen den Zeilen liest dann entwickelt sich eine Vermutung und die traf dann auch so ein..... Je weiter man liest umso mehr kann man nachvollziehen aber trotzdem war es sehr vorhersehbar 🙄 Ab und an kam auch mal richtig Spannung auf, wo ich mich sogar 1-2 mal erschreckt habe 😄 Aber ansonsten war es nicht besonders spannend und wenn es mal spannend war, dann wurde es von den vielen unnötigen Passagen nicht aufrechterhalten 😒😕 Ich finde aus dem Buch hätte man mehr herausholen können. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️/⭐️⭐️

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Rezension zu "Blind Sight" von Carol O'Connell

Politik, Macht und Rache treiben alles an …
martina_turbanischvor einem Monat

Am hellichten Tag verschwinden mitten im New Yorker alltäglichen Gewusel eine Nonne und ein blinder Junge. Der Junge heißt Jonah Quill, hat einen reichen Onkel und man vermutet, dass hier Lösegeld erpresst werden soll. Schwester Michael, benannt nach dem Hl. Michael, Bezwinger des Teufels in Gestalt eines Drachen, entpuppt sich als die Tante des Jungen. Ihr bürgerlicher Name war Angela Quill und bevor sie ins Kloster ging, war sie Prostituierte. Das Rätsel um die beiden Verschwundenen ruft Detective Kathy Mallory auf den Plan.

Das Ungewöhnliche war hier die Norm, und trotzdem verdrehten die Einheimischen die Köpfe, als sie die Straße entlangging. Andere, die Touristen, suchten nur nach Wahrzeichen dafür, wie das Leben hier früher einmal gewesen war. Was um sie herum geschah, interessierte sie kaum, und so schritt die in Schwarz gewandete Frau einfach an ihnen vorbei. Direkt vor ihren Augen. Ohne gesehen zu werden. Blind Sight, S. 7

Mein Eindruck:

Politik, Macht und Rache treiben alles an …

Zwei Erzählstränge

Blind Sight besteht aus zwei großen Erzählsträngen. Erst ganz allmählich erkennt man, wie und wo diese beiden Strängen zueinander passen und wie sie miteinander verwoben sind. Das liegt wohl vor allem daran, das die beiden Stränge nur ganz entfernt zusammenhängen und sie nur minimale Überschneidungen haben -  die dann auch noch ein bisschen erfunden klingen :-)

Jonah Quill

Der Hauptteil der Geschichte beschäftigt sich aber mit dem entführten Jungen. Jonah ist ein unglaublich aufgeweckter, intelligenter und vor allem sehr mutiger Junge. Er hat sehr schnell begriffen, das seine Tante tot ist, ermordet wurde und er nun vom Wohlwollen dieses Mörders abhängig ist. Aber das hält ihn nicht davon ab, mit seinem Entführer zu diskutieren und ihn dabei immer wieder  zu provozieren.

Bürgermeisters Polk

Der zweite, durchaus etwas blutigere Teil der Geschichte widmet sich dem Bürgermeister von New York. In seinem Garten werden Leichen gefunden, denen man die Herzen herausgeschnitten hat. Diese Herzen werden dann gesondert zugeschickt mit dem Vermerk “Todesbeweis”. Was hat Bürgermeisters Polk verbrochen, das den Täter so herausfordert?

Mallory

Detektive Mallory (die, deren Vornamen niemand nennen darf) nimmt sich des Falles an, auf ihre ganz eigene, oft merkwürdige, Weise. Sie verfolgt vieles in Eigenregie, lässt sich von ihren Eingebungen leiten und stößt dabei so ziemlich jeden vor den Kopf :-) Auch wenn der Zusammenhang zwischen den Fällen nur winzig klein ist, Mallory erspürt und findet ihn. Das sie so nebenbei nicht nur mit ihrem unerlaubt frisierten VW-Käfer durch NY rast, großzügig freche Spitzen verteilt und jedes Stückchen Papier an ihrer Pinnwand unermüdlich rechtwinklig aufhängt gehört zum eher witzigen Teil des Buches.

Mein Fazit:

Blind Sight ist eine wirklich spannendes Buch. Ein sehr komplexer Krimiplot und eine sehr eigenwillige, aber auch sehr intuitive Ermittlerin lassen einen Seite um Seite umblättern. Ach ja - ein bisschen was zum Schmunzeln gibt es auch immer wieder :-)

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Rezension zu "Blind Sight" von Carol O'Connell

Bürgermeisters Garten
walli007vor 2 Monaten

In den Straßen New Yorks achten die Menschen nicht so sehr auf die anderen. Beinahe fällt es nicht auf, dass plötzlich mehrere Menschen wie von der Straße gepflückt sind. Wenig später tauchen vier Leichen im Garten den Bürgermeisters auf. Unter den Toten befindet sich eine junge Frau, die erst vor einigen Jahren in ein Kloster eingetreten ist. Vermisst gemeldet ist auch ein 11jähriger Junge, der schon bei seiner Geburt blind war. Die ermittelnde Beamtin Kate Mallory, die selbst eine schwierige Kindheit hatte, schöpft schnell Verdacht, dass hier überhaupt nicht alles so ist wie es scheint. 


Eine Cop-Heldin mit dem ausgefallenen Hintergrund, die ihren Käfer mit Porschemotor schon mal auf mehr Sachen beschleunigt als die Polizei erlaubt, macht sich hier nicht nur auf die Suche nach einem Mörder, sondern auch auf die Suche nach einem möglicherweise noch lebenden blinden Kind. Wie auch in ihren anderen Fällen lässt sich dabei ihre Spürnase die Richtung vorgeben. Wieso reagiert zum Beispiel der Bürgermeister so eigenartig auf die Leichenfunde. Weiß er mehr über die Toten oder kennt er sogar den Grund, weshalb sie auf seinem Grundstück gelandet sind. Was kann so ein psychopathischer Killer, der seinen Opfern die Herzen herausgeschnitten, veranlasst haben, die Toten ausgerechnet dort abzulegen. 


Kate Mallory geht eigene Wege. Sie ist hochintelligent und verlangt, dass man ihren Gedankengängen aufmerksam folgt. Wo ihre Schlüsse herkommen, wird man vielleicht nicht immer nachvollziehen können. Ihre humorigen manchmal leicht gemeinen Spitzen verursachen dagegen schon so manches Schmunzeln. Ihre Suche nach dem Täter und den Hintergründen der Tat ist geschickt aufgebaut, so dass es nicht nur eine Überraschung gibt. Mit Fingerspitzengefühl erspürt sie die Umstände und die geheimen Winkelzüge der Übeltäter. Was sie dabei erfühlt, öffnet einem wieder mal die Augen über die Schlechtigkeit, die in verschiedenen Menschen stecken kann oder auch die Güte von ganz unvermuteter Seite. 


Ein ausgesprochen spannender Thriller, dessen feine psychologischen Finten einen völlig gefangen nehmen.


4,5 Sterne

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