Carol O'Connell Es geschah im Dunkeln

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(0)
(1)
(3)
(2)
(3)

Inhaltsangabe zu „Es geschah im Dunkeln“ von Carol O'Connell

Etwas ist faul in diesem Theater am New Yorker Broadway. Erst gruselt sich eine Zuschauerin bei einer Premiere im Saal zu Tode, dann wird der Autor des Stückes in der ersten Reihe umgebracht. »Zum Sterben schön« titelt die Presse über das Stück, doch zum Lachen ist niemandem zumute. Hinter den Kulissen trifft Detective Mallory auf geballtes Zwielicht: einen abgehalfterten Hollywoodstar, eine Hauptdarstellerin auf Koks, ein ziemlich unheimliches Zwillingspaar und einen Ghostwriter, der im Verborgenen die Strippen zieht. Was ist Wahrheit, was Fiktion? Kaum beginnt Mallory zu ahnen, dass das Massaker, um das es in dem Stück geht, gar nicht mal so ausgedacht sein könnte, da scheint auch ihr eine Rolle in dem Drama zugedacht – als die nächste Tote.

Abgebrochen bei Seite 97. Dieser Inhalt ist zäh, langatmig und einfach nur schlecht umgesetzt. 1,5 (wohlgemeinte) Punkte.

— hans-bubi

vielversprechende Idee, aber nicht gut umgesetzt😓.

— MellieJo

Eine gute Idee, zu viele Personen aber: wer nicht einschlafen kann, hat hier eventuell sein perfektes Schlafmittel gefunden..

— rike84

Verwiirend und zieht sich wie gekauter Kaugummi

— Sturmhoehe88

Teilweise verwirrend wegen der vielen Sichtweisen und Charaktere, aber genial geschrieben und spannend konstruiert :)

— NaddlDaddl

Stöbern in Krimi & Thriller

Stille Wasser

Spannend und voller Geheimnisse, ein Krimi der uns in die Abgründe der Seele blicken lässt.

Ladybella911

Ich bin nicht tot

Teilweise vielleicht etwas überzogen, aber überaus spannend! Bitte mit dem zweiten Teil beeilen ;)

Schattenkaempferin

Das Vermächtnis der Spione

Einblick in die Spionage des Kalten Kriegs ohne viel Action

Schugga

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, dennoch eine tolle Story.

VickisBooks

Hex

Unerwartet! Ein interessanter Einblick in die Abgründe des menschlichen Verhaltens...

19Coraline82

Zorn - Lodernder Hass

Einfach total genial, es wirkte auf mich wie ein Sog. Wenn ich gekonnt hätte, hätte ich es inhaliert.

Thrillerlady

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • vielversprechende Idee, aber nicht gut umgesetzt😓.

    Es geschah im Dunkeln

    MellieJo

    05. October 2017 um 14:31

    Rezension von Melanie zu Es geschah im Dunkeln (Die Mallory- Reihe Band 11) von @Carol O'Connell 3 von 5 🌟 vielversprechende Idee, aber nicht gut umgesetzt😓.InhaltEtwas ist faul in diesem Theater am New Yorker Broadway. Erst gruselt sich eine Zuschauerin bei einer Premiere im Saal zu Tode, dann wird der Autor des Stückes in der ersten Reihe umgebracht. »Zum Sterben schön« titelt die Presse über das Stück, doch zum Lachen ist niemandem zumute. Hinter den Kulissen trifft Detective Mallory auf geballtes Zwielicht: einen abgehalfterten Hollywoodstar, eine Hauptdarstellerin auf Koks, ein ziemlich unheimliches Zwillingspaar und einen Ghostwriter, der im Verborgenen die Strippen zieht. Was ist Wahrheit, was Fiktion? Kaum beginnt Mallory zu ahnen, dass das Massaker, um das es in dem Stück geht, gar nicht mal so ausgedacht sein könnte, da scheint auch ihr eine Rolle in dem Drama zugedacht – als die nächste Tote. Es ist nicht mein erster Teil von der Detective Mallory Reihe. Da ich manche Fälle sehr, sehr gut fand und andere eher schwach, habe ich die Reihe aus den Augen verloren. Nun habe ich den Inhalt zu Teil 11 gelesen, und fand diesen sehr interessant. Ich war mal während der Schule in einem Theater, war aber zu jung um es zu würdigen, seitdem habe ich eher Musicals besucht. Umso gespannter war ich auf diese Story!Leider wurde ich doch enttäuscht, was vielversprechend begann, stellte sich nach einiger Zeit als taschenspielertricks heraus und war eher zum Lachen als spannend. Der Einzige Lichtblick ist die Figur Kathy Mallory, die alles versucht um die slapstikartigen Morde aufklären möchte. Leider bin ich mit diesem Thriller so gar nicht warm geworden, und kann ihn wegen seiner Langatmigkeit nur bedingt empfehlen.Fakten480 Seiten  Buch 9,99€Ebook 8,99 €Erschienen beim btb VerlagKaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier :https://www.amazon.de/gp/aw/d/3442748437/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1507194542&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=es+geschah+im+DunkelnIch möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

    Mehr
  • Eine tolle Idee mit sehr zäher Umsetzung

    Es geschah im Dunkeln

    rike84

    15. September 2017 um 16:56

    Am New Yorker Broadway wird ein Theaterstück aufgeführt, welches eine recht tödliche Wirkung auf die Zuschauer hat. Am Tag der Premiere und auch am zweiten Tag stirbt in einer Szene mit totaler Dunkelheit einer der Zuschauer. Das wohl eher mittelmäßige Stück sorgt so für eine Sensation, auf einmal ist der Andrang hoch und die Frage nach dem zweiten Teil des Stücks wird lauter. Als Detective Mallory mit ihrem Kollegen Riker am Tatort auftaucht, hat sie es mit vielen merkwürdigen Zeugen zu tun, allen voran die Darsteller selbst. An dem Theater gehen merkwürdige Dinge vor sich. Stil, Machart, Meinung Die Idee der Story, die Detectives, spannende Randfiguren, geschickt eingestreuter Humor und eine gruselige Tat aus der Vergangenheit – all das klingt nach einer tollen Idee. Nach einem Buch, wie für mich gemacht. Tja und dann ist dieses tolle Grundgerüst, und es ist so unglaublich zäh und langatmig geschrieben, dass ich es nicht bis zum Ende lesen konnte und wollte. Die Schreibe an sich finde ich nicht mal schlecht, es gibt nur so unglaublich viele unwichtige Dinge, lange Szenen und Überflüssiges. Ich habe also nach ungefähr einem Drittel abgebrochen, denn der dicke Wälzer mit der kleinen Schrift macht es dem Leser an sich schon nicht leicht – aber der zähe Inhalt tut einfach sein übriges. Ich habe das Buch in der Hoffnung auf eine andere Meinung noch einer Freundin gegeben, die hat es aber leider noch früher abgebrochen. Interessant finde ich die Idee, die einzelnen Kapitel mit kurzen (wenn auch merkwürdigen..) Dialogen aus dem Theaterstück zu Beginnen. Und wie gesagt: Die Idee, während eines Theaterstückes bei einer bestimmten, dunklen, Szene jemanden zu ermorden und die Suche nach dem Mörder ist eine tolle Idee. Die hat echt viel Potential. Aber dieser Thriller der ist eher zum einschlafen. Was lernen wir daraus? Nach dem Abbruch des Buches habe ich noch mal zu diesem Buch recherchiert, ich wollte wissen ob die laut KrimiZeit-Bestenliste „eine der besten Kriminalschriftstellerinnen der Welt“ tatsächlich irgendwie erfolgreich ist. Und was fällt mir da auf? Dieses Buch ist Band 11 der Reihe um Detective Mallory. Band 11! Ich werde keinen Vorgängerband lesen, um zu schauen ob die anderen auch so zäh sind, aber anscheinend finden Leute diese Reihe gut. Vielleicht schwächelt ja nur dieser Band? Ich finde es immer wieder verwirrend, wenn auf Büchern nicht mal eine Anmerkung dazu existiert, dass das Buch Teil einer Reihe ist. Teil 11.. darauf sollte man einem unwissenden Leser vielleicht doch hinweisen. Ich lerne also, mal wieder, dass ich vielleicht doch vor jedem Buchkauf sicher gehen sollte, dass ich nicht inmitten einer weit fortgeschrittenen Reihe einsteige. Viele Autoren schaffen es, für beide Lesergruppen – Quereinsteiger und Fans der ersten Seite – ein gutes Leseerlebnis zu schaffen. Ich denke da zum Beispiel an meinem Einstieg in die Alex Recht-Reihe von Kristina Ohlsson bei Band 5 – das war gar kein Problem und ich habe danach Band 4 gelesen… Fazit Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, könnte durch dieses Buch eventuell eine Wunderheilung erfahren. Es ist zäh, langatmig und entspricht überhaupt nicht den zuvor geschürten Erwartungen. Story und Personen sind durchaus gut, wobei letztere auch zu zahlreich vertreten sind und man oft keine Ahnung hat, wer das denn nochmal war. Auch die Verbindung in die Vergangenheit ist interessant. Aber leider muss ich tatsächlich einen Stern geben. Wegen der Story hätte ich ja noch 2 gegeben, aber da genau diese auch hohe Erwartungen geschürt hat und diese dann enttäuscht wurden, gibt´s nur einen Stern. Wenn ich ein Buch nicht bis zum Ende durchhalte – und das will schon was heißen – dann ist das wohl die höchstmögliche Wertung.

    Mehr
  • Zäh wie Kaugummi

    Es geschah im Dunkeln

    Sturmhoehe88

    30. August 2017 um 06:21

    Taschenbuch: 480 Seiten Verlag: btb Verlag (10. April 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3442748437 ISBN-13: 978-3442748433 Originaltitel: It Happens in the Dark Preis TB: 9,99€ Preis Ebook: 8,99€ Inhaltsangabe zu „Es geschah im Dunkeln“ von Carol O'Connell Etwas ist faul in diesem Theater am New Yorker Broadway. Erst gruselt sich eine Zuschauerin bei einer Premiere im Saal zu Tode, dann wird der Autor des Stückes in der ersten Reihe umgebracht. »Zum Sterben schön« titelt die Presse über das Stück, doch zum Lachen ist niemandem zumute. Hinter den Kulissen trifft Detective Mallory auf geballtes Zwielicht: einen abgehalfterten Hollywoodstar, eine Hauptdarstellerin auf Koks, ein ziemlich unheimliches Zwillingspaar und einen Ghostwriter, der im Verborgenen die Strippen zieht. Was ist Wahrheit, was Fiktion? Kaum beginnt Mallory zu ahnen, dass das Massaker, um das es in dem Stück geht, gar nicht mal so ausgedacht sein könnte, da scheint auch ihr eine Rolle in dem Drama zugedacht – als die nächste Tote. Meine Meinung Der Klapptext klang in meinen Augen sehr vielversprechend, und da dachte ich könnte ein guter Thriller sein. Na ja da lag ich etwas daneben. Leider! An und für sich ist dieser Thriller ja nicht schlecht geschrieben, jedoch zieht er sich wie gekauter Kaugummi, und die Handlungen sind zu meist stark übertrieben. Ich habe wirklich länger gebraucht als sonst, um dieses Buch zu ende zu lesen, und das soll schon was heißen. Leider bin ich mit diesem Thriller so gar nicht warm geworden, und kann ihn wegen seiner Langatmigkeit nur gering empfehlen. 3/5 Sterne

    Mehr
  • Sehr spannende Geschichte mit interessanten Figuren

    Es geschah im Dunkeln

    NaddlDaddl

    03. July 2017 um 13:27

    Ich muss zugeben, dass ich gar keine so großen Erwartungen an „Es geschah im Dunkeln“ hatte. Woran das liegt, kann ich jetzt gar nicht so genau sagen, denn der Klappentext hört sich da ganz interessant an mit diesen Toten im Theater. Zum Glück hatte ich da Unrecht.Denn obwohl ich mindestens eine Woche gebraucht habe, das Buch zu lesen, hat es mich von sich überzeugen können. Die Handlung mit dem Theaterstück, während dessen Aufführung bisher schon zwei Menschen gestorben sind, ist wirklich spannend. Am Anfang ist alles noch sehr verworren und das, obwohl der Kreis der Verdächtigen eigentlich sehr eingeschränkt ist. Aber irgendwie hat man da noch nicht so wirklich den Durchblick, was das alles soll, was unter anderem auch an dem Schreibstil von Carol O'Connell liegt, wozu ich gleich noch komme. Nach und nach kommt jedoch dann Licht in den Fall, man erfährt immer mehr Details, die sich zusammenfügen, die Motive der verschiedenen Charaktere kristallisieren sich heraus und am Ende wird dann alles aufgeklärt. Das Gesamtbild, das am Anfang noch sehr seltsam und abstrakt erscheint, ergibt endlich einen Sinn. Besonders das Finale auf den letzten 50 Seiten hat mich richtig gepackt, weil es so rasant erzählt war und die Spannung nochmal einen Höhepunkt erreichte.An den Schreibstil der Autorin musste ich mich erst einmal gewöhnen. Sie schreibt in der Vergangenheit, dritte Perspektive, was eigentlich nicht zu meinen Favoriten gehört. Dazu kommt, dass sie zig Sichtweisen benutzt: mal Mallorys Partner Riker, dann einen der Schauspieler, dann den Chef der Special Unit, ein anderer Schauspieler, ab und an mal Mallory selbst... Hier kann man leicht durcheinanderkommen, weil scheinbar jeder seine Geschichte erzählen kann. Was gleichzeitig aber auch wieder genial ist, denn so erfährt man von so vielen Figuren mehr beziehungsweise denkt man das, denn oft wird man dadurch auch auf die falsche Fährte geführt. Auch allgemein finde ich O'Connells Stil sehr gut. Dass er sich leicht lesen lässt, das würde ich nicht behaupten. Ich zumindest habe ziemlich lange zum Lesen gebraucht. Trotzdem ist das Buch flüssig geschrieben und besonders gut hat mir gefallen, wie die Autorin Gedanken ausdrückt. Teilweise wirkte es so, als würden sich die Charaktere stumm unterhalten und das war einfach interessant zu lesen.Die Charaktere fand ich aber sowieso unheimlich gut ausgearbeitet. Mallory ist eine sehr interessante Persönlichkeit, sie wirkt so unnahbar und undurchschaubar, was noch dadurch verstärkt wird, dass nicht wirklich oft aus ihrer Sicht erzählt wird und man so auch nicht viele Einblicke in ihr Innenleben bekommt. Trotzdem wurde sie mir bis zu einem gewissen Punkt hin sympathisch mit ihrer distanzierten Art und ich finde ihren Charakter einfach total spannend. Was ich bei ihr nur krass finde, ist, dass sie so unglaublich schlau zu sein scheint, die verrücktesten Zusammenhänge ahnte und kaum einen Fehler bei den Ermittlungen machte. Da waren mir ihre Schlussfolgerungen manchmal zu weit hergeholt und ein kleines bisschen zu unrealistisch.Aber auch die anderen Figuren sind interessant, ob das jetzt Riker ist, Axel Clayborne, Charles Butler oder Alma Sutter. Mein persönlicher Favorit ist Bugsy, der Laufbursche des Theaters. Seine Persönlichkeit fand ich am spannendsten zu verfolgen und er wurde mir richtig sympathisch.Aber selbst die Charaktere, die nicht ganz so viel Platz im Buch zugewiesen bekamen, sind so gut ausgearbeitet, dass ich mir deren Persönlichkeiten ziemlich gut vorstellen konnte. Das Einzige, was ich an den Charakteren auszusetzen habe, ist, dass es so unglaublich viele davon gibt. Und damit meine ich auch wirklich viele. Da habe ich mich ab und zu wirklich gefragt, wer die eine oder andere Person nochmal war, habe so manchen verwechselt und das, obwohl ich sonst eigentlich ziemlich gut darin bin, mir Namen in Büchern oder Filmen zu merken und den jeweiligen Leuten zuzuordnen! Aber hier habe ich mir seltsamerweise echt schwer getan...Jetzt bin ich nur am Überlegen, ob ich mir auch weitere Bücher der Autorin anschaffen und sie lesen werde, denn das hier ist schon der elfte (!!) Roman, den Carol O'Connell zu Detective Mallory geschrieben hat.Insgesamt bin ich wirklich positiv überrascht von diesem Roman, dem ich ehrlich gesagt gar nicht so viel zugetraut hätte. Aber positive Überraschungen sind mir sowieso immer willkommen.

    Mehr
  • Sherlock Holmes für ganz arme

    Es geschah im Dunkeln

    Krimisofa_com

    29. June 2017 um 15:43

    Am Broadway werden Träume wahr, ob nun bei einem Musical von Andrew Lloyd Webber oder in einem Varieté, für Kunstliebhaber ist nahezu alles dabei. Doch manchmal finden auch Intrigen in der Kunstszene statt, und ganz selten führt das zu Mord – so wie in „Es geschah im Dunkeln“ von Carol O’Connell.Es gibt einige Sherlock-Holmes-Adaptionen, vor allem was Filme und Serien betrifft. Die Filme mit Robert Downey jr., oder die – meiner Meinung nach beste Umsetzung – „Sherlock“-Serie von BBC, oder die eher unter Spezialisten beliebte US-Serie „Elementary“, die einen ähnlichen Ansatz wie O’Connell verfolgt; Dr. Watson ist dort nämlich eine Frau (Lucy Liu übrigens) und Kathleen Mallory heißt zwar nicht Sherlock Holmes, aber man erkennt einige Parallelen zum besten Detektiven der Welt. Zum Beispiel beherrscht sie das deduzieren ähnlich gut und über ihr Sexleben ist genau so viel bekannt wie von ihrem britischen Kollegen. Dafür hat sie Geld und gibt einiges davon für teure Kleidung aus; woher sie so viel hat, weiß selbst ihr Polizisten-Partner Riker nicht. Mallory ist ein ziemlich distanzierter Charakter, der selbst den Leser nicht an ihn heranlässt.Riker agiert als klassischer Sidekick – wie Dr. Watson eben – und hält sich bei der Ermittlung eher zurück. Was beide gemein haben ist, dass sie nicht immer legal ermitteln; da wird zum Beispiel ein Verdächtiger unter den Tisch gesoffen und nebenbei verhört; oder es wird sich ohne Durchsuchungsbefehl in diverse PCs gehackt – aber hey, that’s New York.O’Connells neuester Spross erinnert neben Sherlock Holmes auch stark an diverse Agatha Christie Krimis, denn das Feld an Verdächtigen ist von Anfang an stark eingeschränkt, was den Leser auch zum Ermitteln einlädt; die Theaterschauspieler und -mitarbeiter werden immer und immer wieder verhört, in den verschiedensten Situationen, und man erfährt dabei immer mehr von ihnen und ihrer Geschichte. Die Charaktere selbst sind verschiedenster Couleur, da gib es die drogensüchtige Schauspielerin, den Laufburschen, der eigentlich ein gut ausgebildeter Schauspieler ist oder ein Zwillingspaar, das einfach nie aus ihrer Rolle (sie spielen in dem Theaterstück zwei minder bemittelte Brüder) fällt. Das sind zwar markante Züge, aber leider ist da nichts, aber auch gar nichts dahinter, mir fehlt da einfach etwas, denn in den Dialogen sind alle Charaktere völlig blutleer bzw. alle gleich.Das Gleiche ist mit der Geschichte, die zwar eine gute Idee hat, aber völlig langweilig inszeniert ist, da ist trotz Cliffhangern nur wenig Spannung da, die Handlung zieht sich wie ein schon mal gekauter Kaugummi, das Erzähltempo geht gegen null; auch das erinnert an die Romane von Arthur Conan Doyle – aber O’Connell übertreibt es leider maßlos.Fazit: „Es geschah im Dunkeln“ erinnert stark an die Sherlock-Holmes-Romane, aber leider übertreibt es O’Connell maßlos. Das war leider gar nix, heute leider kein Foto für dich, Carol. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks