Carol O'Connell

 3.7 Sterne bei 152 Bewertungen
Autorin von Kreidemädchen, Das Judaskind und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Carol O'Connell

Carol O'Connell, geboren 1947, lebt in New York. Sie ist die Autorin mehrerer Bestseller und schuf mit Kathleen Mallory eine der originellsten und bestechendsten Detektivfiguren in der Kriminalliteratur. Nach ihrem Kunststudium stellte Carol O'Connell jahrelang surrealistische Gemälde in Cafés aus und finanzierte ihren Unterhalt mit Gelegenheitsjobs, bevor sie sich 1995 mit ihrem Debütroman "Ein Ort zum Sterben" in die Spitzenriege der Krimiautorinnen schrieb.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Carol O'Connell

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Buchformat:
Cover des Buches Kreidemädchen (ISBN:9783641133665)

Kreidemädchen

 (30)
Erschienen am 12.01.2015
Cover des Buches Mallorys Orakel (ISBN:9783442437535)

Mallorys Orakel

 (21)
Erschienen am 01.01.1997
Cover des Buches Such mich! (ISBN:9783442742448)

Such mich!

 (17)
Erschienen am 09.05.2011
Cover des Buches Tödliche Kritiken (ISBN:9783442554379)

Tödliche Kritiken

 (11)
Erschienen am 01.01.2005
Cover des Buches Blind Sight (ISBN:9783442716425)

Blind Sight

 (7)
Erschienen am 08.10.2018
Cover des Buches Tödliche Geschenke (ISBN:9783442753413)

Tödliche Geschenke

 (7)
Erschienen am 21.03.2012

Neue Rezensionen zu Carol O'Connell

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Rezension zu "Blind Sight" von Carol O'Connell

Macht, Gier, Politik
mistellorvor 4 Monaten

Ich liebe die Bücher mit Kathy Mallory, eine wunderbar starke Frauengestalt. Man kann sie (Gott sei Dank) nicht in irgendwelche Schubladen einordnen.

Der Fall in diesem Buch ist allerdings sehr verschachtelt, sehr verwirrend und natürlich kann Detektiv Mallory ihn irgendwann lösen. Besonders gut hat mir diesmal gefallen, dass auch Mallory diesmal für einen kleinen Jungen in ein Gefühlschaos gerät, denn so viele Gefühle zeigt sie selten. Auch gefallen hat mir, dass der Täter ebenfalls zum Leser spricht. Und der Leser gerät in einen kleinen Konflikt, da er versucht, den Täter zu verstehen, dies aber aufgrund der grausamen Taten eigentlich nicht kann.

Die politische Seite, die in diesem Buch gezeigt wird, ist leider zu klischeehaft geraten, auch wenn sie von der Autorin spannend erzählt wird. Trotzdem fehlt gerade diesem Erzählstrang die notwendige Tiefe.

Trotz dieser Einschränkungen habe ich das Buch genossen und es hat meine Erwartungen erfüllt. Schade, dass diese Autorin in Deutschland nicht bekannter ist.

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Rezension zu "Blind Sight" von Carol O'Connell

Kathy Mallory und ihr Gespür - scharf und unbestechlich
detlef_knutvor 5 Monaten

Einen psychologischen Thriller und Polizeiroman zugleich können die Leser erwarten. New York ist der Schauplatz, in welchem Kathy Mallory zusammen mit ihrem Partner Riker ermittelt.

Im Haus des Bürgermeisters werden mehrere Leichen gefunden. Dies soll jedoch vertuscht werden. Die Polizei und die CSU brkommt keinen Zugriff für Ermittlungen. Parallel dazu erfährt der Leser die Sichtweise eines kleinen, blinden Jungen, der gefangen gehalten wird. Er ist entführt worden und beginnt gerade ein Verhältnis zu seinem Bewacher aufzubauen. Der Leser erfährt nicht, ob der Bewacher auch der Entführer ist. Aber Mallory erfährt von dem Verschwinden einer Nonne und ihres kleinen Neffen. Da sich die Vermisstenabteilung offenbar nicht der Sache annimmt, wird sie gebeten, die beiden zu suchen. Doch die Nonne findet sie schnell bei den Leichen, ebenfalls tot. Diese Tote passt aber nicht in das Schema der anderen Toten. Mallory hat einen handfesten Zusammenhang bei der Fälle.

Der Schreibstil der Autorin ist eine Besonderheit in diesem Genre. Die Geschichte wird meistens als Erzählung dargeboten, denn in Dialogen präsentiert. Selbst innerhalb von wörtlicher Rede werden Rückblenden und Szenen wieder als Erzählung dargestellt. Ein Wortgefecht mit spritzigen oder gar humorigen Dialogen wird der Leser nicht erwarten können .

Das liegt aber auch – und damit komme ich zum zweiten großen Pluspunkt – an der Figur der Protagonistin Mallory. Sie ist eine ganz besondere Figur und Ermittlerin. Sie ist introvertiert, rechthaberisch und kaum steuerbar von ihren Vorgesetzten. Lediglich Riker hat sich mit ihr arrangiert. Er ist derjenige im Roman, durch den wir Mallory kennenlernen. Seine Gedanken und sein Verhalten gegenüber seiner Partnerin lassen den Leser erkennen, was Mallory für ein Mensch ist. Das zeigt sich in Sätzen wie: „Er sagte nichts. Er war daran gewöhnt, dass seine Partnerin Puzzlestücke manchmal gewaltsam einfügte, weil ihr das Bild, das dabei herauskam, in den Kram passte.“ Weil er Mallory den Dienstwagen fahren lässt, für die die Straße nur eine Rennstrecke ist und er sich grundsätzlich am Amaturenbrett abstützen muss, wird er von den Kollegen gefragt, warum er in ihrem Selbstmord-Dienstwagen-Kommando nicht das Lenkrad in die Hand nimmt. Er antwortet lediglich mit einem Schulterzucken. Mallory hat eine besondere Gabe, Wahrheit und Lüge bei ihren Gesprächspartnern zu unterscheiden. Sie selbst sieht sich als die beste Lügnerin und setzt diese Methode ganz bewusst ein, um Ihre Gesprächspartner in eine Falle zu locken. Sie wird nie akzeptieren, dass ein verdächtiger Gesprächspartner besser lügt als sie. Sie ist davon überzeugt, dass das unmöglich ist. Und Mallory ist paranoid. Natürlich spielt ihre Herkunft eine besondere Rolle dabei. Als sie sich den Rat eines psychologischen Beraters holt, um ihren Verdächtigen analysieren zu lassen, kommt sie zu dem Schluss, dass sich ihr Berater mit dem Verdächtigen gemeinsam gegen sie verschworen hat. Dabei wollte der Berater ihr nur klarmachen, wie der Verdächtige tickt. 

Die in New York lebende Autorin hat mit Kathy Mallory eine der originellsten Ermittlerfiguren geschaffen, die das Genre bieten kann. Bereits 1995 hat sie sich mit ihrem Debütroman zum Sterben in die Bestsellerautorenriege hinein katapultiert.

Ein Kritikpunkt habe ich allerdings bezüglich der Übersetzung. Gendersprache hin oder her, aber das Vermengen weiblicher Pronomen mit englischen Begriffen ist ein Unding. Warum wird statt „die Detective“ nicht „die Ermittlerin“ gesagt?


© Detlef Knut, Düsseldorf 2019

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Rezension zu "Kreidemädchen" von Carol O'Connell

Es fallen Blutstropfen vom Himmel....
Kat_Von_Ivor einem Jahr

Ein kleines, rothaariges, elfenhaftes Mädchen weckt im Central Park das Interesse der Polizei. Sie scheint verwirrt zu sein und hat Blutstropfen auf ihren Schultern. Sie spricht von „Ratten und Blutstropfen die vom Himmel fallen“, Für die Polizei ist das kleine Mädchen „Coco“ höchst interessant. Als sie weiterspricht, sagt sie, dass sie nach ihrem Onkel Red gesucht habe. Die Polizei kann anhand des Namens keine Suchaktion starten und sie ahnen ja nicht das „Onkel Red“ für die Ratten und den Blutregen verantwortlich ist. Doch dann entdeckt man sie: die Leiche, die im Baum hängt. Detective Mallory, die sich des Falles annimmt, weiß sofort, das seltsame Mädchen scheint mehr erlebt zu haben als alle vermuten..... Sie ahnen ebenfalls nicht das noch weitere Personen in Bäumen hängen und diese sind alle alte Bekannte aus der Vergangenheit..... Mein Fazit: Dies ist mein 1. Buch von Carol O’Connell und es war echt eine harte Nummer. Nicht wegen der Story, die war schon echt gut, hätte aber noch viel spannender ausgebaut werden können. Anstatt zu viele belanglose und uninteressante Passagen einzubringen hätte man schneller auf den Punkt kommen können und mehr Spannungsbögen unterbringen können. Ebenfalls nervig war der Schreibstil. Ich habe sehr lange gebraucht um in die Geschichte zu finden. Zu viele Namen und der Schreibstil ist sehr verwirrend und nicht wirklich flüssig. Auch die Dialoge sind oft nur schwer nachvollziehbar oder unverständlich, so dass man des Öfteren nochmal nachlesen musste 😒 Die Erzählweise ist aus wechselnder Sicht der Protagonisten geschrieben, auch das führt oft zu „Wer erzählt das jetzt?“-Momenten und verwirrt. Alles in allem war das lesen sehr holprig. Man muss wirklich viel Geduld haben bei diesem Buch. Ich hätte es am liebsten nach 100 Seiten abgebrochen, habe es aber durchgezogen weil ich wissen wollte wie es endet. Irgendwie war der Täter nicht von Anfang an rauszulesen, es war durch etliche Wendungen sehr gut verpackt aber wenn man zwischen den Zeilen liest dann entwickelt sich eine Vermutung und die traf dann auch so ein..... Je weiter man liest umso mehr kann man nachvollziehen aber trotzdem war es sehr vorhersehbar 🙄 Ab und an kam auch mal richtig Spannung auf, wo ich mich sogar 1-2 mal erschreckt habe 😄 Aber ansonsten war es nicht besonders spannend und wenn es mal spannend war, dann wurde es von den vielen unnötigen Passagen nicht aufrechterhalten 😒😕 Ich finde aus dem Buch hätte man mehr herausholen können. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️/⭐️⭐️

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