Carol OConnell

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Rezension zu "Mallorys Orakel" von Carol OConnell

Rezension zu "Mallorys Orakel" von Carol OConnell
Summer-greenvor 7 Jahren

Das Buch ist der Auftakt der Reihe um die Ermittlerin Kathy Mallory, entspricht aber nicht wirklich einem spannenden Debüt. Auch wenn es kein völliger Fehlgriff für mich war, kann man es vielleicht am kürzesten beschreiben mit: Man muss es nicht gelesen haben! Der Schreibstil ist teilweise recht anstrengend, man muss Sätze wiederholt lesen um sie zu verstehen. Dazu kommt, dass es mir wirklich schwerfiel Sympathie für die Hauptfigur – Mallory – zu entwickeln. Man möchte absolut nicht mehr darüber lesen wie sie andere manipuliert und benutzt. Streckenweise fand ich es zwar wirklich spannend, es kommen aber auch Passagen die sich für mich (bis zum Schluss) nicht ins Geschehen einordnen lassen und somit sinnfrei bleiben. Sowas gehört sich nicht für einen Krimi! Darüber hätte ich vielleicht noch hinweg sehen können, wenn der Fall an sich gestimmt hätte. Doch zu allem Überfluss ist das Ende genauso verwirrend und absolut unbefriedigend. Das stört wirklich. Alles in Allem zwar keine Katastrophe aber auch nicht empfehlenswert!

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Rezension zu "Mallorys Orakel" von Carol OConnell

Rezension zu "Mallorys Orakel" von Carol OConnell
LilStarvor 8 Jahren

Die Kurzbeschreibung dieses Buchs hört sich ja durchaus noch spannend an, das Buch ist es jedoch nicht. Mich hat die Handlung sehr gelangweilt und ich habe gefühlte Ewigkeiten gebraucht um dieses Buch zu beenden. Die Handlung wirkt das gesamte Buch über sehr wirr und unzusammenhängend. Die Beschreibungen sollen durchaus sehr detailiert sein und sind es auch, erreichen aber das Gegenteil von dem was sie wohl eigentlich sollen. Aufgrund der nüchternen Beschreibungen und verschnörkelten Ausdrucksweise, die meistens einfach gar nicht zum Beschriebenen passt, fühlt sich der Leser nicht besser im Geschehen drin und aufgeklärt, sondern eher verwirrt und ratlos. Mallory wird im Klappentext als Hackerin mit Herz und Dichterseele beschrieben. Von Herz und Seele kommt allerdings kaum etwas rüber. Mallory, die die Hauptdarstellerin in diesem Buch ist, erscheint von Anfang an herzlos und kalt und sehr, sehr unsympathisch, so dass man sich als Leser einfach nicht ins Geschehen hinein fühlen konnte, noch irgendwie mitfiebern. Und genau das erwarte ich eigentlich von einem guten Thriller. Oder zumindest eine gut strukturierte, nachvollziehbare und unterhaltend spannende Handlung. Dies alles hat dem Buch gefehlt.
Der einzige Pluspunkt war, dass es in diesem Buch doch an der ein oder anderen Stelle schöne Formulierungen gab, die dann auch passten. Das wusste zu gefallen, fiel in dem ganzen Wirrwarr aber leider kaum ins Gewicht.

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kleinfriedelchens avatar

Rezension zu "Mallorys Orakel" von Carol OConnell

Rezension zu "Mallorys Orakel" von Carol OConnell
kleinfriedelchenvor 8 Jahren

Drei alte Frauen werden auf grausame Art ermordet und verstümmelt. Die Polizei tappt im Dunkel, denn der Täter hinterlässt keine Spuren, benutzt immer ein anderes Messer. Für Kathy Mallory, menschenscheue Hackerin, wird der Fall persönlich, als auch ihr Ziehvater dem Mörder zum Opfer fällt. Kannte er den Täter etwa? Mallory beginnt zu ermitteln...

Thriller leben von einem guten Spannungsbogen, der das Buch durchzieht, den Leser an die Seiten fesselt und ihn spekulieren lässt, wer wohl der Mörder sein könnte. Leider fehlt das diesem Buch. Der Fall wird unspektakulär aufgerollt, die Verdächtigen sind einfach nicht verdächtig genug. Der ständige Perspektivenwechsel zwischen Mallory und diversen anderen Figuren aus dem Buch nervt irgendwann, weil die Fallaufklärung dadurch immer wieder unterbrochen wird und einfach nicht voran geht. Vielleicht ist das Buch als Auftakt einer Serie ja auch eher dazu gedacht, die Charaktere einzuführen. Aber ganz ehrlich, Fallaufklärung und Charakterbeschreibungen müssen sich die Waage halten, damit das Buch nicht langweilig wird, und das ist hier nicht gelungen.

Die Hauptakteurin Mallory wird als "eine der originellsten und bestechendsten Ermittlerinnen, die Ihnen je begegnen wird" beschrieben. Okay, originell mag es schon sein, eine Frau als Protagonistin zu nehmen, die als Kind auf der Straße gelebt hat, sich alles zusammenklauen musste und nun als Hackerin auf höherem Niveau stiehlt und trotzdem für die Polizei arbeitet. Macht sie das sympathisch? Nein. Ihre Art ist einfach seltsam, so dass man als Leser nicht so recht Verbindung zu ihr aufnehmen kann. Noch ein Punkt also, der mich nicht zum Weiterlesen animiert hat.

Was mir auch ins Auge gestochen ist, aber das schiebe ich auf die deutsche Übersetzerin, ist die zeitweise seltsame Wortwahl. Beispiel: "Die reiche Alte hatte sich der Cousine gegenüber offenbar ziemlich schofel benommen" (S. 125). Waren der Übersetzerin die Worte knauserig oder geizig zu banal? Und die "Luden vom Babystrich" musste ich auch erstmal googeln, um festzustellen, dass es sich um Zuhälter handelt. Und dabei dachte ich eigentlich immer, ich hätte einen großen Wortschatz :-)

Mein Fazit: unspektakulärer Fall, unsympathische Ermittlerin, ungünstige Übersetzung. All das hat dazu geführt, dass ich mich durch das Buch durchquälen musste. Und dazu ist Literatur nicht gedacht. Schade!

P.S: "Ein Ort zum Sterben" ist die Neuauflage von "Mallorys Orakel", nur um Doppelkäufe zu vermeiden.

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