Carol Rifka Brunt

 4.3 Sterne bei 128 Bewertungen

Alle Bücher von Carol Rifka Brunt

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

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Erschienen am 23.02.2018
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause: Roman

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause: Roman

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Erschienen am 23.02.2018
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

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Erschienen am 02.05.2019
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

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Erschienen am 23.02.2018
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

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Erschienen am 23.02.2018
Tell the Wolves I'm Home

Tell the Wolves I'm Home

 (16)
Erschienen am 01.02.2013

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Rezension zu "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" von Carol Rifka Brunt

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause
Wuestentraumvor einem Monat

June Elbus ist fünfzehn Jahre alt, als ihr geliebter Onkel Finn an AIDS stirbt. Sie hat sich eng mit ihm verbunden gefühlt und sein Tod reißt ihr den Boden unter den Füßen weg. Sie konnte mit ihm alles teilen und vertraute ihm blind. Sie hat zwar eine ältere Schwester, mit der sie in letzter Zeit aber nicht mehr viel verbindet. June's Mutter ist ebenso traurig über den Tod ihres Bruders.

June glaubt, allein mit ihrer Trauer zu sein. Doch dann begegnet sie Toby. Er war der Lebensgefährte von Finn und hat ihn, laut June's Familie, mit AIDS infiziert und ihn damit getötet. Somit ist ihre Familie nicht gut auf Toby zu sprechen. Als Toby Kontakt zu June aufnehmen will, ist sie anfangs verstört und zurückhaltend. Doch bald beginnt sie zu begreifen, dass Toby ebenso wie sie selbst um Finn trauert und er seinen Lebensinhalt mit ihm verloren hat. Die beiden schwelgen in Erinnerungen an Finn und Toby schenkt June nach und nach Dinge, die Finn gehört hatten, damit sie Andenken an ihn hat.

Der Schreibstil ist wunderschön und passend zur traurigen Stimmung der Geschichte. Im letzten Teil des Buches konnte man die Tränen nicht verstecken, es war sehr berührend. Trotzdem war mir die gesamte Story zu langatmig, besonders die Dialoge zwischen den einzelnen Personen waren mir zu ausschweifend und langweilig erzählt. Auch die Protagonisten waren nicht besonders sympathisch dargestellt.

Um diesen Roman gab es einen großen Hybe und ich hatte große Erwartungen an ihn, wurde aber leider enttäuscht. Trotz interessantem Thema war es für meinen Geschmack nicht perfekt umgesetzt.

Fazit:

Interessantes Thema, für mich leider zu langatmig und mit unsympathischen Protagonisten umgesetzt.

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Rezension zu "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" von Carol Rifka Brunt

Abschied nehmen, erwachsen werden und die eigenen Gefühle verstehen und annehmen
reneevor einem Monat

Dieses Buch spielt in der zweiten Hälfte der 80-er Jahre im Westchester County und in New York direkt. Im Norden des Westchester County wohnt die Familie Elbus, Vater und Mutter Elbus und ihre beiden pubertierenden Töchter Greta und June. Direkt in New York der Onkel Finn und sein Lebensgefährte Toby. Die Mutter und Finn sind Geschwister. Finn ist ein berühmter Maler und an AIDS erkrankt und möchte noch bevor es mit ihm zu Ende geht ein Portrait  der beiden Mädchen malen, dies geschieht 1986. Man spürt deutlich im Umgang der Menschen miteinander, wie die Angst vor der Erkrankung AIDS den Kontakt zueinander beeinflusst/verändert. Am Anfang des Jahres 1987 stirbt Finn. Und nun wird aus der Sicht von der fünfzehnjährigen June beschrieben, was dieser Verlust für sie bedeutet, June hegte tiefe Gefühle für Finn, aber auch die Trauer der anderen Familienmitglieder wird beschrieben. Die Mutter erlebt ebenso einen tiefen Verlust, für sie ist es einfacher Toby verantwortlich zu machen, Finn wurde ihrer Meinung nach von Toby mit AIDS angesteckt und ist durch dessen Schuld gestorben. Aber auch alte Konflikte brodeln noch, auch die Mutter hatte früher gezeichnet, ist stark begabt, wollte ausbrechen, scheiterte schließlich, auch durch die Schuld ihres Bruders. Toby tritt in den Kontakt zu June, erst wehrt sich June, schreckt davor zurück, aber es kommt dann doch zu einer Annäherung und auch hier treten viele unterdrückte Gefühle an die Oberfläche, besonders eine gewisse Eifersucht. Und auch die beiden Schwestern tragen noch viel Ungesagtes mit sich herum und nun müssen die fünfzehnjährige June und ihre siebzehnjährige Schwester Greta gewisse Kämpfe bestehen. 

An und für sich ist das alles schon eine interessante Gemengelage/sind das interessante Thematiken und man könnte daraus eine wunderbare Geschichte zaubern. Aber diesen Roman hier empfand ich als etwas lahm, ich wurde nicht richtig warm mit den Charakteren, der einzige Charakter, der so etwas wie Sympathien und Verständnis in mir auslöste, war Toby. Alle anderen empfand ich als recht blutleer und farblos, fast schon platt und teilweise auch etwas unglaubwürdig. Schade. Ein Sog hat sich beim Lesen nicht wirklich eingestellt, erst am Ende sieht man eine gewisse Entwicklung der Figuren und das Tempo erhöht sich etwas. Aber die Gestaltung des Finales ist dann auch wieder etwas platt, gerade hier hätte man die Entwicklungen in den Beziehungen aller Protagonisten aufdröseln können, aber es wurde nur auf die Entwicklung zweier Charaktere Wert gelegt. Schade. Die Sprache des Romans variiert in ihrer Intensität für meine Begriffe ebenso. Manchmal werden Sätze gebraucht, die zum Schmelzen schön sind und anderes klingt wieder recht banal und dröge. Ob das ein Stilmittel sein soll, durch das ein Gefühlsleben eines Menschen in der Adoleszenz dargestellt werden soll? Möglich. Aber auch das hat mich nicht überzeugt und hat mir auch nicht so sehr gefallen. Schade. Alles in allem ist das ein Roman, bei dem für meine Begriffe deutlich mehr hätte herausspringen können. Schade.

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Rezension zu "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" von Carol Rifka Brunt

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause von Carol Rifka Brunt [Rezension]
AnneEstermannvor 2 Monaten

Zum Buch

June Elbus ist ein eigentlich unbeschwertes vierzehnjähriges Mädchen, die sehr an ihrem Onkel Finn hängt und ihn vergöttert. Dieser stirbt jedoch an AIDS und für die restliche Familie, wie auch ihrer zwei Jahre älteren Schwester Greta, ist klar, dass die Schuld bei dem Lebensgefährten von Finn zu suchen ist.

So ist June letztlich auf der Suche nach der Wahrheit.

Mein Fazit

Mit dem Debüt "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" hat Autorin Carol Rifka Brunt einige positive Stimmen und auch Auszeichnungen erhalten. Es ist in der Tat mit einer wichtigen Message begleitet, denn AIDS ist immer noch aktuell und sollte nicht totgeschwiegen werden. 

Trotzdem hat man bei der Geschichte rund um June und Finn immer das Gefühl, dass mehr dahintersteckt, als letztlich das belanglose Dahinplätschern von Trotzheit. So wurde mir die Hauptprotagonisten June nie wirklich sympathisch. Sie wirkt oftmals zu trotzig und in der Tat wie ein kleines Kind. 

Im Hinterkopf immer denkend, welche Wendung die Geschichte noch nehmen wird, wurde der Wunsch nicht erfüllt und für meinen Geschmack ist die Geschichte leider zu langgezogen. Zwar hat Carol Rifka Brunt einen guten Schreibstil gefunden, doch den Roman werde ich nicht weiterempfehlen. Letztlich wird weniger die Krankheit thematisiert, was sehr, sehr schade ist, weswegen die Autorin noch mehr aus der Geschichte hätte herausholen können.

Von mir gibt es deshalb nur zwei von fünf Sterne!

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