Carol Rifka Brunt

 4,2 Sterne bei 215 Bewertungen

Lebenslauf von Carol Rifka Brunt

Carol Rifka Brunt wurde in New York geboren und lebt heute mit ihrem Mann und den gemeinsamen drei Kindern in England. „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“ ist ihr erster Roman, der vielfach zu einem der „besten Bücher des Jahres“ gekürt wurde (u.a. vom Wall Street Journal und dem Oprah Magazine). Das Buch wurde ein New York Times Bestseller und in zwanzig Länder lizensiert. Die Filmrechte sind ebenfalls verkauft. Carol Rifka Brunt schreibt derzeit an ihrem zweiten Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Carol Rifka Brunt

Cover des Buches Sag den Wölfen, ich bin zu Hause (ISBN: 9783961610563)

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

 (179)
Erschienen am 02.05.2019
Cover des Buches Sag den Wölfen, ich bin zu Hause: Roman (ISBN: 9783961615056)

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause: Roman

 (4)
Erschienen am 23.02.2018
Cover des Buches Sag den Wölfen, ich bin zu Hause (ISBN: 9783957131270)

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause

 (14)
Erschienen am 23.02.2018
Cover des Buches Tell the Wolves I'm Home (ISBN: 9781447202141)

Tell the Wolves I'm Home

 (18)
Erschienen am 01.02.2013

Neue Rezensionen zu Carol Rifka Brunt

Cover des Buches Sag den Wölfen, ich bin zu Hause (ISBN: 9783961610563)W

Rezension zu "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" von Carol Rifka Brunt

Wenig Gutes, viel Kritisches
Weirdovor 18 Tagen

  • Cover: Ich persönlich finde das Cover hübsch. Die Pflanzen passen meiner Meinung nach zu dem Buch, weil darin die Natur und der Wald eine Rolle spielen. Der Schmetterling ist, finde ich, ein nettes Detail. Allerdings stimmt das Mädchen auf dem Buchcover weder mit der Beschreibung von Gretas noch von Junes Aussehen überein. Ich bezweifle, dass es die Mutter darstellen soll, weil es erstens mal ziemlich jugendlich aussieht und zweitens die Mutter kein Hauptcharackter ist. Sie mag zwar nicht unwichtig sein, aber eben nicht wichtig genung,  um sich die Stelle am Cover verdient zu haben. Eine andere Person stellt das Mädchen bestimmt nicht dar, weil es keine weiteren weiblichen Personen im Buch gibt, die eine zumindest halbwegs wichtige Rolle spielen.
  • Characktere: Die Autorin hat versucht, den Charakteren Tiefgang zu geben, was ich gut finde. Allerdings empfinde ich die Charackterentwicklung als unrealistisch. Die Beziehung zwischen den Schwestern verschlimmert sich immer mehr. Als der Tiefpunkt erreicht wurde, hat es nicht den Anschein gemacht, als würde es ihnen näher gehen, als es sollte. Mich hätte es nicht gewundert, wenn beide eine psychische Krankheit entwickelt hätten, aber June schien es allgemein kaum schlechter zu gehen als ansonsten. Wenn man weiß, was passiert ist, kommt das sehr unrealistisch rüber. Es wirkt auf mich nicht nur bei den Geschwistern so, als hätte man ihnen eine tiefgründige Geschichte geben, aber nicht so tief, wie sie sich es verdient hätte, darauf eingehen wollen.
  • Schreibstil: Ein Buch mit einem sehr emotionalem Thema und ein oberflächiger Schreibstil vertragen sich miteinander nicht. Der Roman löst beim Lesen keine traurige Stimmung aus, bringt nicht zum Nachdenken über den Verlust, mit dem June klarkommen muss und ist allgemein ziemlich seicht. Ich habe eine stimmige Schwermut erwartet und habe etwas bekommen, was nicht gerade danach schreit, versucht zu haben, sich damit richtig auseinandersetzen.
  • Handlung: Verlust von Finn und Gretas psychische Verfassung sind so ziemlich alles, was in dem Buch eine wichtige Rolle spielt. Die Wölfe, die (kleiner Spoiler) nicht einmal welche sind, wurden einfach mithineingezogen, ohne dabei die Handlung von den restlichen Themen großartig zu beinflussen. Auf mich macht es den Eindruck, dass sie dazugepackt wurden, damit das Buch nicht so leer wirkt. Die "Wölfe" sind einfach da, wie schlechte Lückenfüller. Lücken, in denen man eigentlich etwas Tiefgründiges hineinstecken könnte. Oder etwas, was originell ist oder spannend. Das bleibt aber meinem Empfinden nach aus. Man erzählt die Geschichte eines normalen Mädchens, welches sich nach dem Tod einer geliebten Person sich mit jemanden anfreundet und familäre Probleme hat. Ich sehe keinen Versuch, dem irgendwie eine gewisse Bedeutung verliehen und sich die Mühe gegeben zu haben, das auf eine poetische Weise erzählt zu haben.
  • Moral: Jetzt kommen wir zu dem meiner Meinung nach schlimmsten Teil des Buches. In dem Buch geht es auch um Alkohol und Rauchen. Es wurde nur ganz, ganz leise angedeutet, dass es keine gute Idee ist, dazu zu greifen, aber so wirklich hat man sich nicht gedacht, dafür zu sorgen, dass die Botschaft, dass man das besser sein lassen sollte, auch eindeutig zu vermitteln. Ich finde es eigentlich nicht schlimm, wenn Personen in Büchern Alkoholprobleme haben oder von Zigaretten abhängig sind, aber zumindest außerhalb der Handlung hätte man irgendwo im Buch sagen sollen, dass Alkohol und Zigaretten in solchen Maßen nicht in Ordnung sind. Es so darzustellen, als wäre das okay, ist gefährlicher, als man zuerst denken mag. Vor allem junge Leute lassen sich noch leicht beeinflussen. Das Buch wirkt eher so, als sei es an einer jüngeren Zielgruppe gerichtet (ca. 14-30). Auch als neue Autorin hat man eine Vorbildfunktion, ob man will oder nicht. Man sollte darauf achten, keine falsche Nachricht zu vermitteln.        


Mein Fazit ist, dass das Buch nicht sehr kreativ und tiefgründig ist. Man hat nicht auf die Moral geachtet und irgendetwas hineingestopft, dass dann einfach existiert, aber keinen tieferen Sinn hat. 2 Sterne deswegen, weil zumindest der Versuch, den Protagonistinnen und den Protagonisten Tiefgang zu verleihen, vorhanden ist und die Autorin noch sehr unerfahren in der Schreibwelt ist.

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Cover des Buches Sag den Wölfen, ich bin zu Hause (ISBN: 9783961610563)Schneeflocke1s avatar

Rezension zu "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" von Carol Rifka Brunt

Sag den Wölfen, ich bin zu Hause
Schneeflocke1vor 24 Tagen

Hier geht es zu meinem Blog (und zur ausführlichen Rezension): http://sabinesbuecherzimmer.dadak.de/ 

Die Geschichte wird sehr langsam erzählt, mir an vielen Stellen schon ein wenig zu langsam, ich musste wirklich aufpassen, damit ich nicht mehrere Seiten überfliege, weil die Autorin immer wieder auf dieselben Themen einging und das seitenweise beschrieben hat. Es gab viel drum herum, aber wenig Spannendes und es war eher wie ein Hinhalten und auf den Knall warten, der dann nie kam. Aber ich fand die Figuren wirklich gut, dennoch bin ich mir bei gewissen Szenen nicht sicher, ob jemals ein Mensch so gehandelt hätte. Trotzdem waren sie alle toll und haben mein Herz berührt, jeder von ihnen auf eine unterschiedliche Art und Weise.

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Cover des Buches Sag den Wölfen, ich bin zu Hause (ISBN: 9783961610563)america2903s avatar

Rezension zu "Sag den Wölfen, ich bin zu Hause" von Carol Rifka Brunt

Irgendwie am Ziel vorbei
america2903vor 3 Monaten

In „Sag den Wölfen, ich bin zu Hause“ soll es um die 13-jährige June gehen, die ihren Onkel (dem sie sehr nah stand) verliert. Ich habe ein Buch erwartet, indem es um die Trauerbewältigung geht, und das in die Tiefe geht. 

Leider Fehlanzeige. Der Schreibstil des Buches war okay, konnte mich aber nicht so richtig abholen. Über die Charaktere möchte ich gar nicht sprechen. Die Protagonistin June war für mich eibfach ein langweiliger Charakter. Man hat meiner Meinung nach einfach zu wenige Einblicke in ihre wahre Gefühlswelt bekommen, bzw. waren diese Einblicke nicht tief genug. Für mich war June (wie eigentlich auch alle anderen) ein sehr flacher Charakter und hätte besser ausgearbeitet werden sollen, damit der Leser sich mit ihr besser identifizieren kann, so fiel mir das extrem schwer. Abgesehen davon war ihre Schwester Greta einfach hasserfüllt und furchtbar zickig. Klar, sie ist ein Teenager, aber warum hasst sie ihre Schwester augenscheinlich so? Toby war mir auch alles andere als sympathisch. Er war genauso flach wie die anderen Charaktere und ich konnte einfach keine Sympathie für ihn aufbringe. Generell waren die Handlungen des Buches sehr vorhersehbar und ich musste mich wirklich quälen diese 445 Seiten zu lesen. Es schien für mich alles total unrund und alles drehte sich immer und immer wieder im Kreis.


ACHTUNG SPOILER!!!!
Am ändern kommt dann raus, dass June Gefühle für ihren Onkel Finn hatte. Aber wie krank ist das irgendwie? Finn ist der Bruder ihrer Mutter, kein angeheirateter Onkel. Auch so wäre das Ganze kritisch zu betrachten, aber laut der Beschreibungen war Finn für mich ein Mann im Alter zwischen 30 und 50 und die Tatsache, dass ein 13 jähriges Mädchen auf einen so viel älteren Mann steht wäre schon extrem gewesen, aber auf ein Familienmitglied? Tut mir leid das so sagen zu müssen, aber ich war einfach geschockt.

SPOILER ENDE


Alles in allem würde ich das Buch nicht weiterempfehlen. Es war einfach in keiner Hinsicht mein Fall, schade. Die Idee klang vielversprechen.

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