Carol Roth Nicht so wild, kleiner Tiger!

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Inhaltsangabe zu „Nicht so wild, kleiner Tiger!“ von Carol Roth

Der kleine Tiger geht gern mal an die Decke. Dann wird er wütend, laut und legt sich mit Mama Tiger an. »Du packst jetzt besser dein Zornteufelchen weg, sonst ...!«, sagt Mama. Das macht Eindruck. Doch der kleine Tiger weiß sich zu helfen und findet einen prima Platz für sein Zornteufelchen. Eine Geschichte über das Aufbrausen und Sich-Abregen von allen kleinen Wilden.

Ein wunderbar klares Bilderbuch über einen recht ungezogenen, wütenden, eigenwilligen kleinen Tiger

— Kinderbuchkiste
Kinderbuchkiste

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  • Was nur machen wenn das Zornteufelchen überhaupt nicht verschwinden will und nur Ärger macht?

    Nicht so wild, kleiner Tiger!
    Kinderbuchkiste

    Kinderbuchkiste

    21. May 2017 um 16:24

    Ein Bilderbuch über die WutDer kleine Tiger ist ein sehr eigenwilliger Geselle. Wenn es mal nicht nach seinem Willen geht dann wird er richtig aufbrausend und wütend. Dann fängt er an zu brüllen, oder fängt fürchterlich an zu weinen. Manchmal wenn er ganz besonders wütend ist dann stampft er auch mit den Pfoten auf und weint und brüllt gleichzeitig. Aber das macht er nicht nur wenn er wütend ist, sondern auch wenn er seinen Willen durchsetzen möchte. Z.B. wenn er mehr Plätzchen haben möchte, als die Mutter ihm erlaubt.Eines Tages sollte der kleine Tiger aufräumen, man kann sich denken wie es kommt, der kleine Tiger will nicht aufräumen, wütet herum, schreit. Doch womit er wohl nicht so gerechnet hat, die Mutter brüllt zurück. Und dann sagt sie er soll besser sein "Zornteufelchen" einpacken sonst.....Damit ändert ihr Satz.Plötzlich stand der kleine gerade noch wütend, brüllend und stampfende Tiger ganz ruhig da. Was hatte die Mutter mit "sonst"  wohl gemeint. Es klang bedrohlich, nicht gut, eigentlich wollte er es auch nicht wissen, malte sich aber dennoch aus was es sein könnte. Meinte sie vielleicht er bekommt keinen Nachtisch mehr oder er darf nicht mehr Jagen und Spielen?Doch wohin mit dem "Zornteufelchen?Wo sollte er es nur hinbringen, verstecken, weglegen. In den Schrank, in die Tasche......?Dann hat er eine Idee. Er nimmt seine blaue Cappy vom Kopf, hält sie vor den Mund holt tiiiieeeef Luft, damit auch alle Wut drin ist und atmet ebenso fest alle Wut in die Mütze aus. Dann setzt er die Mütze schnell wieder auf und beginnt sein Zimmer aufzuräumen.Anschließend rennt er zu seiner Mutter zum Essen. Ihr entgeht die gute Laune des kleinen Tigers natürlich auch nicht. Nimmt ihn erst einmal in den Arm und lässt sich von ihrem Sohn erzählen, dass er einen guten Platz für das "Zornteufelchen" gefunden hat.Jetzt ist alles wieder gut!Eine Geschichte, die wir in ähnlicher Form tag täglich ,nicht nur mit unseren eigenen Kindern, erleben können.Selbst die Lesekinder erkannten schnell, dass sich die Mutter viel zu viel von dem kleinen Tiger gefallen lässt.Die Reaktion des Tigers klar, wenn keine Reaktion von Seiten der Mutter kommt, kommt er also mit seinem aufbrausendem, frechen Gehabe durch.Um so mehr trifft es ihn aber auch, als der Mutter der Geduldsfaden reißt.Gerade der unvollendete Satz ist für ihn ein Signal, das besser nicht gesetzt werden konnte.Eine unvollendete Drohung, diese Ungewissheit was passieren könnte lässt ihn schlagartig sein Verhalten einstellen.Eindrucksvoll mit wie wenig Text die Geschichte klar und unmissverständlich erzählt werden kann. Es wird allesunmittelbar und direkt akzentuiert. Ohne viel Drumrum was Kinder von der eigentlichen Situation ablenken könnte.Die wunderbaren, ausdrucksstarken, Illustrationen tragen viel dazu bei, dass die Geschichte richtig transportiert wird.Die iranische Illustratorin Rashin Kheiriyeh, gestaltet ihre sehr kunstvollen Illustrationen mit einer enormen Ausdrucksstärke und einer visuellen Klarheit wobei die Gefühle des kleinen Tigers besonders gut heraus kommen.Wie genau sie ihre Bilder erschafft bleibt dem Betrachter verborgen. Es ist eine Art der Collage, in der gezeichnete Bilder /Objekte auseinander geschnitten und wieder zusammengesetzt werden. Wobei in der heutigen Zeit vieles eingescannt und mittels digitaler Verarbeitung erst so richtig zur Geltung kommt.Es heißt ihre Bilder sind von der traditionellen persischen Technik  der Epoche des Safavid und den Gedichten des islamischen Mystikers Dschalal ad-Din-Rumi inspiriert, in dem sie zum Beispiel Holzschnitt Druck mit Handgemaltem verbindet, das dann den Klang von Pop Art hat.Ihre Bilder lieben die Kinder weil sie sehr plakativ und äußerst klar sind. Wobei sie nicht nur mit Formen sondern auch mit Farben spielt. Starke kräftige Farben, die gezielt und akzentuiert eingesetzt die Wirkung des Bildes, die Aussage, verstärken.Das sieht man schon an der Cover Illustration sehr schön. Roter Hintergrund , ein orangegelber Tiger mit einer roten Zunge, die wie eine Feuerflamme, fast ein wenig bedrohlich aus seinem Maul herausspritzt.Die farbigen Buchstaben des Titels wirken als würden sie herumwuseln. Wären sie nicht kontrollierbar, so wie der kleine aufbrausende Tiger.Ein grandioser Einstig in eine einfache, klare Geschichte, deren Botschaft den Kindern nicht verborgen bleibt.Ein wunderschönes Buch für Kinder ab 2,5 Jahren!Nachtrag:Die Autorin der Geschichte Carol Roth wird bei der Darstellung vernachlässigt. Ich weiß! Wir haben hier ein Bilderbuch, dass sehr viel durch seine Bilder lebt. Bilder, wie sie nicht in jedem Bilderbuch zu finden sind, daher habe ich beim einer Darstellung den Fokus auf die Illustratorin gelegt, die im Übrigen vielfach schon ausgezeichnet wurde. Unter anderem gewann sie2011  den Goldenen Apfel der Biennale der Illustration Bratislava. ​

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