Carola Dunn Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

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Inhaltsangabe zu „Miss Daisy und der Tote auf dem Eis“ von Carola Dunn

Spannend, cosy, romantisch

Miss Daisy ermittelt England in den wilden zwanziger Jahren: Nach dem Tod ihres Vaters fasst Daisy Dalrymple, an Luxus gewöhnt, einen eigenwilligen Entschluss: Sie will ihr Leben selbst in die Hand nehmen und als Journalistin arbeiten. Eigentlich soll sie für ihren ersten Auftrag einen Artikel über Wentwater Court schreiben, das idyllisch gelegene Gut des gleichnamigen Grafen und seiner Frau. Aber der schöne Schein trügt: Auf dem zugefrorenen See wird eine Leiche gefunden. Zusammen mit dem attraktiven Inspector Alec Fletcher von Scotland Yard nimmt Miss Daisy die Ermittlungen auf.

Für Fans von klassischen, englischen Krimis.

— Fadenchaos

Geniale Mischung aus Downton Abbey und klassischem englischem Krimi! ❤

— Cellissima

Eine wundervolle Krimi-Reihe! Die 20er, viel Charme und weiblicher Scharfsinn! <3

— Buechergarten

Englischstylekrimi, hat mich nicht so fesselnd unterhalten.

— Postbote

Very, very british feeling! Gelungener Krimi!

— skyprincess

Cosy Krimi, der in den Goldenen Zwanzigern spielt

— baerin

"Miss Daisy" lesen ist ein wenig wie 'Downton Abbey' schauen ;) - wobei mir Downton Abbey eindeutig besser gefällt....

— SigiLovesBooks

Schöner Krimi, der in den 20ern spielt. Gemütliche, mysteriöse Wohlfühl-Leseunterhaltung.

— Buchgespenst

Eine Reise in die Goldenen Zwanziger: Spannend und mit britischem Charme!

— Bambisusuu

Ein Ausflug ins englische Landleben, lesen, zurücklehnen und dazu eine Tasse Tee und frische Scones

— Bibliomarie

Stöbern in Krimi & Thriller

Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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Toller Debütthriller, der mit Spannung und einem guten Schreibstil aufwartet.

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  • Themen
  • gepflegte Teatimeunterhaltung

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    Postbote

    12. November 2017 um 18:08

    Das ist für mich das erste Buch der Miss Daisy Reihe. Mich hat der Titel, das Cover und der Handlungsort England sehr angesprochen.Miss Daisy will endlich ihr Leben selbst in die Hand nehmen und als Journalistin arbeiten.Ihr Auftrag, einen Artikel über Wentwater Court zu schreiben, einem idyllischen Gut.Dort angekommen, bemerkt Daisy gleich das dort nicht so die perfekte Stimmung herscht. Der schöne Schein trügt. Auf dem zugefrorenen See wird eine Leiche gefunden. Daisy wittert ihre Chance und will ebenso Alec Fletcher, dem Inspector unter die Arme greifen.Ich erwartete eine spannende Unterhaltung. Bis zum auffinden der Leiche war der Lesefluss und Schreibfluss und der Handlungsfluss sehr annehmbar. Das waren die ersten 20- 30 Seiten.Ab da allerdings wurde das lesen für mich eher beschwerlicher. Die Handlungsstränge hatten keinen erkennbaren Übergang, die Sätze hatten für mich wenig 20 Jahr Atmosphäre.Der Funken ist beim weiterlesen nicht übergesprungen. Trotz allem eine seriöse Unterhaltung im Englischstylestil. Der Spannungsbogen war nicht so stark.Schade. Bewährte Unterhaltung. Für mich ein langweiliges Buch, die Handlung bekam keinen Schwung. 3 Punkte

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    • 2
  • Very British

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    ForeverAngel

    20. October 2017 um 08:34

    Die aus adeligem Haus stammende Miss Daisy Dalrymple ist Journalistin und stolpert eher zufällig über ihre erste Leiche. Von Natur aus sehr neugierig, hilft sie Scotland Yard Inspector Alec Fletcher. Die gesamte Geschichte spielt sich in dem Anwesen ab, in dem die Leiche gefunden wurde, und erinnerte mich somit an den Spieleklassiker Cluedo. Dazu kommt, dass Carola Dunn es versteht, lebensechte Figuren zu erschaffen und eine Kulisse und Atmosphäre zu entwerfen, die den Leser in die britischen 1920er Jahre eintauchen lässt.  Eigentlich mag ich keine klassischen Kriminalromane, aber da ich ein großer Fan von britischen Kriminalgeschichten bin (Sherlock Holmes und Inspector Barnaby), wollte ich Miss Daisy und ihrem ersten Fall eine Chance geben. Und tatsächlich ist Miss Daisy vom Stil her ganz ähnlich wie Inspector Barnaby. Es ist ein ruhiger, seichter Krimi, angesiedelt im England der 1920er Jahre. Keine blutigen Beschreibungen, kein Thrilll, keine nervenzerreibende Spannung, sondern vielmehr eine nette (im positiven Sinne) Geschichte für verregnete Herbstabende. Miss Daisy und der Tote auf dem Eis hat mich überraschend gut unterhalten, was vor allem dem britischen Charme, der aus jeder Zeile sprüht, zu verdanken ist. Obwohl ich mich noch immer nicht als Liebhaber von Kriminalromanen bezeichnen würde, ist Miss Daisy eine Figur, die ich sicherlich im Auge behalten werde.  (c) Books and Biscuit

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  • Rezension zu "Miss Daisy und der Tote auf dem Eis" von Carola Dunn

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    dorli

    18. October 2017 um 13:51

    England, Januar 1923. Die 25-jährige Daisy Dalrymple arbeitet als Journalistin für die Zeitschrift „Town and Country“ und soll einen Bericht über das idyllisch gelegene Gut Wentwater Court schreiben. Am Morgen nach ihrer Ankunft nimmt Daisy eine Einladung zum Schlittschuhlaufen auf dem nahe gelegenen See an. Kaum dort angekommen, machen Daisy und ihre Begleiter eine grausige Entdeckung: im Schatten einer Brücke ist das Eis gebrochen und ein Mann hängt kopfüber im dunklen Wasser – tot. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, lässt nach genauerem Hinsehen einen Mord vermuten. Daisy nimmt gemeinsam mit Chief Inspector Alec Fletcher von Scotland Yard die Ermittlungen auf…In ihrem historischen Kriminalroman „Miss Daisy und der Tote auf dem Eis“ nimmt Carola Dunn den Leser mit auf eine Reise in die Goldenen Zwanziger. Ruckzuck ist man mittendrin im Geschehen und fühlt sich dank der detailreichen Beschreibungen und ausführlichen Schilderungen von Landschaft, Gesellschaft und Stimmung an einen Ort versetzt, der an das klassische englische Landleben erinnert.Die Ruhe und Beschaulichkeit dieses Idylls spiegelt sich auch in dem Kriminalfall wider. Keine atemlose Höchstspannung oder bluttriefende Details – die Ermittlungen verlaufen in ruhigen Bahnen und es geht eher gemütlich zu. Fragen stellen, Hinweisen nachgehen, beobachten und spekulieren – so versuchen Daisy und Inspector Fletcher nach und nach dem Täter auf die Spur zu kommen. Daisy ist mir schnell ans Herz gewachsen. Sie stammt aus wohlhabendem Hause, lässt sich aber nicht in eine vorbestimmte Rolle pressen. Sie will ihren Lebensunterhalt selbst verdienen, ist gewieft, voller Tatendrang und unterstützt den sympathischen Inspector Fletcher ganz ausgezeichnet. Es hat Spaß gemacht, dieses ungleiche Ermittlerduo kennenzulernen, sie bei ihrer Spurensuche zu begleiten und mit ihnen mitzurätseln und mitzugrübeln.„Miss Daisy und der Tote auf dem Eis“ hat mir sehr gut gefallen. Die gut ausbalancierte Mischung aus Spannung, Historie und ein bisschen Romantik eingebettet in das behagliche Ambiente des englischen Landadels lässt sich angenehm flott lesen und hat mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert. Leser, die die Krimis von Agatha Christie mögen, werden auch von Miss Daisy begeistert sein.

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  • Miss Daisy ist zurück

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    Sternenstaubfee

    17. October 2017 um 20:27

    England 1923: Die 25-jährige Daisy Dalrymple ist zwar adelig, dennoch möchte sie als Journalistin arbeiten. Nach dem Tod ihres Vaters möchte sie nicht auf die Mildtätigkeiten ihrer Mutter oder anderer Verwandter angewiesen sein. So ist sie glücklich, dass sie für eine Zeitschrift eine Serie über alte Herrenhäuser schreiben darf. Ihr erster Auftrag führt sie nach Wentwater Court, wo neben der Familie auch gerade ihr alter Freund Philipp sowie ein Freund der Familie zu Gast sind. Eines Morgens wird am zugefrorenen Teich auf dem Grundstück eine Leiche entdeckt und Daisy gerät mitten in die Ermittlungen von Scotland Yard.  Mein Leseeindruck: Ich habe schon vor einigen Jahren ein Buch über Miss Daisy gelesen und war nun sehr froh zu erfahren, dass es Neuauflagen der Romane geben soll! So habe ich diesen ersten Band der Reihe mit großen Erwartungen gelesen und wurde nicht enttäuscht. Es war einfach schön, wieder in diese ganz besondere Atmosphäre, wie sie Carola Dunn schaffen kann, einzutauchen. Die Geschichte ist „very british“ und Miss Daisy erinnert mich ein bisschen an eine jüngere Ausgabe von Miss Marple, die ich auch sehr liebe.  Die Geschichte spielt in den 1920er Jahren in England, was für mich ein großer Pluspunkt ist. Ich mag dieses Setting und diese ganz besondere Atmosphäre sehr gerne. Von der ersten bis zur letzten Seite konnte ich eintauchen in diese Geschichte und Miss Daisy eine Weile begleiten.  Der Krimi ist zwar eher ruhig, aber keineswegs langweilig! Ich fand es sehr interessant, die einzelnen Charaktere nach und nach immer besser kennenzulernen und sie als Verdächtige entweder auszuschließen oder aber ins Auge zu fassen.  Immer wieder gab es auch überraschende Wendungen oder neue Erkenntnisse, die durchaus glaubhaft waren und die Spannung erhöhten.  Miss Daisy ist eine Figur, die ich sofort ins Herz schließen konnte. Ich mag ihre sympathische und aufgeschlossene Art sehr gerne und hoffe, noch viele weitere Romane mit ihr als Protagonistin lesen zu können.  

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  • Ansprechender Teatime- Krimi

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    Athene100776

    10. October 2017 um 11:58

    Miss Daisy arbeitet für eine Zeitschrift in England und soll einige adlige Landhäuser , sowie deren Bewohner vorstellen.Da sie selbst eine Adlige ist, kommt sie schnell in die höheren Kreise und erhält die Zusage für Wentwater Court. Kaum ist sie dort angekommen und möchte mit ihrer Arbeit beginnen, ereignet sich ein Todesfall. Der Tote ist zuvor schon mehrfah unangenehm aufgefallen, somit hätten viele Menschen ein Motiv , doch war es überhaupt Mord?Miss Daisy kommt aus gutem adeligen Haus und entspricht so gar nicht einer adligen Dame im England der spannenden 20-ziger Jahre.Sie ist eine sehr interessante Figur, bei der es Spaß macht , die Reise in die Vergangenheit anzutreten.Als Leser ist man dank der flüssigen und sehr angenehmen Schreibweise der Autorin schnell in der Geschichte eingetaucht. Die bildliche Beschreibung der Umgebung, das Einfangen der Gefühlswelt und der biederen Art Englands gibt ein Übriges dazu, dass ich mich in dem Krimi sehr wohl gefühlt habe.Alle Charaktere sind so unterschiedlich und einzigartig in ihrer Art und Beschreibung, dass die Geschichte sehr real und nachvollziehbar ist.Auch wenn zu Beginn der Eindruck erscheint, dass zu viele Personen in der Handlung sind, so hatte ich als Leser keinerlei Probleme damit, Person, Verwandtheitsgrad und Stellung in kurzer Zeit auseinander zu halten.Die Handlung selber ist nicht übermässig spannend und blutig, dennoch hat sie Etwas, was den Leser fesselt und mit ermitteln lässt. Durch die kurzen Kapitel kommt Tempo in die Geschichte und ließ mich durch das Buch hindurchgleiten.Ich denke gerade Freunde von Miss Marple-Krimis und England-Liebhabern wird dieser Ausflug nach Wentwater Court gefallen.

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  • Buchverlosung zu "Miss Daisy und der Tote auf dem Eis" von Carola Dunn

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    aufbauverlag

    Welcome, Miss Daisy: - Mitte zwanzig und adelig- Journalistin mit kriminalistischem Scharfsinn- verliebt in Detective Chief Inspector Alec Fletcher, Scotland Yard- liebt Fotografie, ihre Mitbewohnerin und beste Freundin Lucy und ihr Häuschen in LondonMiss Daisy ermittelt England in den wilden zwanziger Jahren: Nach dem Tod ihres Vaters fasst Daisy Dalrymple, an Luxus gewöhnt, einen eigenwilligen Entschluss: Sie will ihr Leben selbst in die Hand nehmen und als Journalistin arbeiten. Eigentlich soll sie für ihren ersten Auftrag einen Artikel über Wentwater Court schreiben, das idyllisch gelegene Gut des gleichnamigen Grafen und seiner Frau. Aber der schöne Schein trügt: Auf dem zugefrorenen See wird eine Leiche gefunden. Zusammen mit dem attraktiven Inspector Alec Fletcher von Scotland Yard nimmt Miss Daisy die Ermittlungen auf. Hier zur LeseprobeJetzt bewerben!Wir verlosen 25x den ersten Band der Miss Daisy-Reihe. Wenn ihr die clevere Ermittlerin kennenlernen wollt, bewerbt euch bitte mit Klick auf den "Bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?Viele Grüßeeuer Team vom Aufbau Verlag* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Buchverlosung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben

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    • 262
  • Ein bisschen Miss Marple: Viel Charme und weiblicher Scharfsinn!

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    Buechergarten

    09. October 2017 um 15:37

    INHALT: England im Winter 1923: Daisy Dalrymple stammt aus gutem Elternhaus und hat die besten Verbindungen zum Adel. Für sie geben die 20er Jahre klare Konventionen vor wie ihr Leben zu verlaufen hat: eine standesgemäße Heirat, ein Leben als charmante Gattin, ganz sicher kein eigener Beruf! Doch die eigenwillige Daisy will sich ihren Traum Journalistin zu werden und ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen nicht nehmen lassen. Nach mehreren Schicksalsschlägen in ihrem Leben ist sie Feuer und Flamme als sie den Auftrag erhält für die Zeitschrift „Town and Country“ einen Artikel über Wentwater Court zu schreiben! Doch der schöne Schein um das idyllisch gelegene Gut und den gleichnamigen Grafen samt Frau trügt. Auf dem zugefrorenen See wird bald nach Daisys Ankunft eine Leiche gefunden! Sofort Miss Daisys Ehrgeiz und auch ihr Sinn für Gerechtigkeit geweckt. Von Scotland Yard wird Inspector Alec Fletcher beordert den Fall zu lösen und auch Daisy stellt ihre eigenen Nachforschungen an und weicht dem charmanten Ermittler kaum mehr von der Seite…   EIGENE MEINUNG: Ich muss gleich zu Beginn sagen: Ich liiiiiiiiiiebe die Reihe um Miss Daisy und Alec Fletcher! :) Ich habe vor vielen Jahren einen der Romane in einer Bibliothek entdeckt und mich sofort in das Cover verliebt. Dabei handelte es sich um „Miss Daisy und der Tod im Wintergarten“ (Band 2) in einer AtV-Ausgabe. Das Coverbild zeigt eine typische Dame der 20er in Sepiatönen, mit kurzen Haaren und in der damals typischen Mode. Zu dieser Ausgabe habe ich mehrere Jahre versucht die weiteren Teile passen zu ergattern und bin kläglich gescheitert. Leichter zu erhalten sind die Ausgaben aus dem Rütten & Loening-Verlag, diese gefallen mir aber weniger gut. Jetzt erscheinen die Bände wie es scheint neu durch atb und auch die Cover sind für mich ansprechend gestaltet! Diese ziert um den Titel und die Autorin Carola Dunn jeweils eine andere Blüte, im Hintergrund ist das Bild einer Landschaft oder eines Herrenhauses abgedruckt. Soweit ich sehen konnte sind hierbei die ersten 9 Teile der Serie geplant. 2018 ist im Englischen hingegen bereits der 23. Band der Daisy-Dalrymple-Reihe erschienen, ich hoffe also wir haben auch im Deutschen noch mehr zu erwarten!   In diesem 1. Fall lernen wir zunächst Daisy näher kennen und ich finde man kann sie einfach nur gern haben! Sie ist taff, aber nicht übertrieben oder überheblich. Sie hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, ist einfühlsam und doch manchmal unsicher! Sie will ihr eigenes Leben leben, aber nie damit sie auffällt, einer Mode folgt oder als Revolte. Bei allem hat sie aber einen wachen Verstand und scheint die perfekte „Partnerin“ für Alec Fletcher zu sein. Ich musste des Öfteren schmunzeln! ;) Wenn dieser die Bühne betritt freue ich mich jedes einzelne Mal! Er ist Daisy absolut ebenbürtig, hat einen tollen Humor und ist herrlich bodenständig. Zugleich gibt es hier keinesfalls ein „Gesehen und geliebt“ auch keine rein wunderschönen Hauptcharaktere. Ich finde es sehr gut, dass die beiden keine Jugendlichen mehr sind und aus verschiedenen Schichten stammen. Die Konventionen in den 20ern spielen gerade auch im Umgang miteinander und in er Liebe eine große Rolle. Die Nachwirkungen des 1. Weltkrieges sind nach wie vor zu spüren und auch, dass Umbrüche folgen werden. So hat jeder seine Verluste und Einschnitte ins Leben erfahren. Alec ist ein schlauer Kopf und auch seine Kollegen bereichern den Roman ungemein. Die Ermittlungsmethoden dieser Zeit unterscheiden sich erfrischend von den vielen Romanen der Jetzt-Zeit.   Dieser Band hat dazu eine ganze Menge an weiteren Figuren, von Freunden, über Familienmitglieder, Fremde und Mörder zu bieten und ich musste mir anfangs tatsächlich eine Liste machen um mich zu Recht zu finden. Wenn der Durchblick dann aber gelungen ist macht es wahnsinnig viel Spaß mit Daisy und Alec zu ermitteln – Carola Dunn hat durchweg tolle Protagonisten geschaffen!   Für mich ist dies keine Reihe die man schnell weg liest, weil man sich schon hinein fallen lassen muss. Aber wenn dies geschehen ist, dann zieht es einen so richtig in den Bann! Die Autorin hat es für mich geschafft das Flair der 20er einzufangen und den Leser damit zu begeistern. Ich finde diese Zeit einfach unglaublich interessant. Für alle die gerne Bücher zu passenden Jahreszeit lesen ist dieses hier perfekt für die kälteren Wintermonate im Jahr! Mir hat es auch sehr gefallen, dass der Entwicklung der Geschichte um den Mord und auch zwischen Daisy und Alec Raum und Zeit gegeben wird. Wer denkt man hätte am Ende des 1. Teiles ein kitschiges Happy-End oder ein aufgesetztes Drama, der täuscht sich. Hier schlägt das Buch eher ruhige, aber dafür umso verlässlichere Töne an! Mir gefällt‘s!   Das Ende war für mich nicht vorhersehbar, sehr spannend und temporeich! Wer allerdings grundsätzlich Blut und Action sucht ist hier falsch. Dafür gibt es wunderbare Befragungsermittlungen! <3   FAZIT: Ein wundervoller Auftakt um die ermittelnde Miss Daisy und Alec Fletcher von Scotland Yard! Die 20er, ein Mord und viel, viel Flair!

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  • Der Charme der Unabhängigkeit

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    skyprincess

    20. September 2017 um 22:26

    Auf den Roman von Carola Dunn "Miss Daisy und der Tote auf dem Eis" bin ich mehr oder weniger zufällig gestoßen und war schon beim Klappentext Feuer und Flamme. Und wurde auch nicht enttäuscht!Miss Daisy Dalrymple, eine vom Adel abstammende junge Frau, ruht sich keinesfalls auf ihrem Status aus und ist weder auf den Mund gefallen noch das typische Frauenbild ihrer Zeit. Die junge intelligente Frau verzaubert mit ihrem Charme und Scharfsinnigkeit, wenn nicht auch mit ihrer starken Persönlichkeit und  ihrem Durchsetzungsvermögen. Sie ist das Symbol einer unabhängigen jungen Dame, die zu der damaligen Zeit mehr Spott als Anerkennung erlangte. Ihr erster Schritt Richtung Selbstständigkeit ist der Beruf als Journalistin, durch welchen sie auf Wentwater Court landet. Bald überschlagen sich die Ereignisse, eine Leiche wird gefunden und der charmante Inspector Alec Fletcher verdreht Daisy den Kopf.Die Story basiert zum Hauptteil auf exakten Beschreibungen der Umgebung, wodurch sich der Leser leicht in das Setting hineinversetzen kann, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.Auch die Personen durchlaufen eine genauen Beschreibung, welche treffend ihren Charakter und Verhalten widerspiegeln. Vorallem die breite Fächerung der unterschiedlichen Charaktere hat mir sehr gut gefallen und für die ein oder andere Spannung zwischen ihnen gesorgt. Vorallem Daisy ist mir ans Herz gewachsen. Ich konnte mich mit ihrer Figur gut identifizieren. Auch ihr Verhalten war sehr authentisch. Die junge Frau lässt sich von nichts und niemanden etwas vorschreiben und lässt sich auch nicht von gesellschaftlichen Normen abschrecken, was ich zu ihrer Zeit sehr respektable finde.Auch die Figur von Alex empfand ich sehr angenehm. Bodenständig und gerecht, seine Bedenken über den gesellschaftlichen Status empfand ich dabei als mehr oder weniger amüsant. Das Knistern und die Spannungen zwischen den beiden Hauptcharakteren war sehr realistisch dargestellt und zauberte mir das ein oder andere Schmunzeln auf das Gesicht.Dunn nutzt einen sehr angenehmen Sprachstil, flüssig und verständlich. Die Kapitel waren für meinen Geschmack etwas zu lang, was zwischenzeitlich auch den Spannungsbogen leicht nach unten zog. Dennoch entwickelte sich der Roman schnell vorwärts, besonders gegen Ende hin, lieferte er ein rasantes Tempo. Überrascht war ich von dem wirklich undurchschaubaren Ende. Durch das gesamte Buch habe ich mir alle möglichen Varianten und Szenarien durch den Kopf gehen lassen und bin nicht an des Rätsels Lösung angelangt.FAZIT: Der Roman ist very british und bringt auch einen gewissen britischen Charme mit sich. Leicht zu lesen, tolle Charaktere und wunderbare Landschaftsbeschreibungen. Ein sehr gelungener Roman, unbedingt zu empfehlen. Ich werde auch gleich nach den Fortsetzungen Ausschau halten! 

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  • Cosy-Krimi mit Landhausflair

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    MikkaG

    17. September 2017 um 23:33

    Miss Daisy ist eine junge Frau aus gutem Elternhaus, mit den besten Verbindungen zum Adel. Es sind die 20er Jahre und ihr Leben hätte eigentlich in gewissen Bahnen verlaufen sollen, wie Tradition und soziale Konventionen es vorgeben: eine standesgemäße Partie und danach ein Leben als charmante Gattin, mit gepflegten Gartenpartys, Jagdgesellschaften, Tanztee und abendlichen Kartenspielen. Tatsächlich ist ihr Verlobter jedoch im Krieg geblieben, ihren Vater hat die Grippe-Epidemie dahingerafft, und Daisy hat nicht die Absicht, die Hände sittsam in den Schoß zu legen und im Haus ihrer Mutter vom verhältnismäßig bescheidenen Erbe zu leben. Stattdessen arbeitet sie als Journalistin und bedient sich offiziell eines Fotografen, der jedoch nur auf dem Papier existiert, da sie ihr Redakteur einer Frau die Bedienung einer Kamera nicht zutraut.Das war mir schon mal sehr sympathisch. Daisy weiß, was sie will – und vor allem weiß sie, was sie nicht will. Sie ist entschlossen, mutig, aufgeschlossen und intelligent, und dabei lässt sie sich nicht in ein gesellschaftliches Korsett zwängen. Da versteht es sich fast von selbst, dass sie es nicht einfach auf sich beruhen lassen kann, als vor ihren Augen ein Toter aus dem zugefrorenen See gezogen wird, und sich dabei auch nicht davor scheut, mit dem bürgerlichen Inspector Alec Fletcher zusammen zu arbeiten. Der hingegen ist es gar nicht gewöhnt, jemandem vom Adel zu begegnen, der nicht auf ihn herabschaut.Dieses Buch ist ein waschechter Cosy-Krimi: das Erzähltempo ist eher gemächlich, die Gewalt hält sich in Grenzen, sogar der Mord ist relativ sauber und wird nicht bis ins kleinste Detail beschrieben. Dafür bekommt man einen Einblick ins Leben des Landadels im England der 1920er, mit viel Atmosphäre und bunten Charakterbeschreibungen. Dabei erfährt man Einiges über das Leben der verschiedenen Akteure, das nicht immer unbedingt etwas mit dem Fall zu tun hat: wer ist in wen verliebt, gibt es im Leben der blutjungen zweiten Frau des Grafen ein skandalöses Geheimnis, wird Daisys Kindheitsfreund es jemals aufgeben, ihr trotz ihrer freundlichen, aber entschiedenen Abfuhren Anträge zu machen?Ja, das ist eine sehr malerische, vielleicht ein bisschen kitschige Sicht auf die Zeit und das Leben der Menschen damals. Gut, es erfindet ehrlich gesagt auch das kriminalliterarische Rad nicht neu. Aber es hat seinen ganz eigenen Charme, und das soll auch nicht heißen, dass das Buch nicht spannend ist – nur wandelt Miss Daiys eben eher auf den Spuren von Miss Marple als auf den Spuren von Smoky Barrett. Oder: eher Rosenheim-Cops als Hannibal.Mir hat gut gefallen, wie Daisy sich in die Ermittlungen stürzt: kein bisschen zimperlich, dafür aber mit guter Beobachtungsgabe und viel Enthusiasmus. Die Auflösung fand ich gut konstruiert; mir war bis zum Schluss nicht klar, wer den Toten ins Eis befördert hat und warum, aber die Erklärung war in meinen Augen schlüssig und glaubhaft.Dass es dabei zwischen Miss Daisy und Inspector Fletcher ein wenig kribbelt, ist meines Erachtens (noch?) erfreulich dezent und kitschfrei! Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich daraus in den Folgebänden eine echte Romanze entwickelt.Der Schreibstil liest sich leicht und angenehm, beschreibt dabei aber alles bildlich und lebendig genug, dass man es sich wunderbar vorstellen kann. Die Autorin vermittelt einem das Gefühl, wirklich einen kleinen Blick in die Zeit zu werfen, mit all ihren Gepflogenheiten und gesellschaftlichen Normen. Fazit:Miss Daisy könnte Fans von Miss Marple begeistern: zwar ist sie mit 25 Jahren weitaus jünger als die so berühmte wie betagte Amateurdetektivin, aber auch sie ist eine kultivierte Lady, die sich mit Enthusiasmus in Ermittlungen stürzt, die sie eigentlich nichts angehen. Während Miss Marple in den 30er Jahren ihr Unwesen treibt, lebt Miss Daisy in den 20ern, entstammt dem Landadel und besteht skandalöserweise darauf, sich ihren Lebensunterhalt mit Journalismus zu verdienen. In diesem ersten Band begibt man sich mit ihr ins Herrenhaus Wentwater Court, wo sie eigentlich nur einen Artikel über das Anwesen schreiben will, stattdessen aber messerscharf feststellt, dass ein vermeintlicher Schlittschuhunfall in Wirklichkeit Mord sein muss.Für Fans von blutigen Gemetzel oder psychopathischen Serienkillern ist dies ganz bestimmt nicht das Richtige, aber wer gelegentlich gerne einen malerischen Kuschelkrimi mit gemütlichem Tempo und historischem Ambiente liest, sollte es mal mit Miss Daisy versuchen. Die Charaktere sind bunt und lebendig, der Fall schön konstruiert, die Sicht auf die 20er Jahre eventuell ein bisschen geschönt, aber charmant, und die Auflösung  solide und unerwartet. 

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    • 3
  • Cosy Krimi, der in den Goldenen Zwanzigern spielt

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    baerin

    14. September 2017 um 19:07

    Die junge verarmte Adelige Daisy Dalrymple will nicht als arme Verwandte bei ihren Angehörigen enden. Daher zieht sie mit einer Freundin zusammen und beginnt als Journalistin zu arbeiten, um für sich selbst sorgen zu können. Für "Town and Country" soll sie eine Reportage über Wentwater Court und deren Bewohner schreiben und auch Bilder dazu schießen.Sie wird dort freundlich empfangen, sie kennt einige der Bewohner und Gäste schon. Als sie gemeinsam zum Eislaufen gehen, finden sie die Leiche eines weiteren Gastes, der nicht so beliebt war. Ein Detective von Scotland Yard, Alec, nimmt sich des Fallles an und Daisy darf ihm bei den Ermittlungen helfen.Dieser gemütliche Krimi spielt in England 1923 und ich fand es sehr interessant zu lesen, wie es damals auf einem Landgut bei der vornehmen Gesellschaft zuging. Die junge Daisy ist sehr mutig und couragiert, was für die damalige Zeit wohl nicht normal war. Sie ist sehr sympathisch dargestellt. Dies ist der erste Band einer ganzen Reihe und ich werde sicher noch mehr davon lesen, da mir der Schreibstil gut gefallen hat.

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  • Miss Daisy - und der Tote auf dem Eis

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    SigiLovesBooks

    10. September 2017 um 18:29

    Hampshire, England - Winter 1923:Daisy Dalrymple (25), Journalistin aus London, erhält den Auftrag, eine Reportage über "Wentwater Court", ein Herrenhaus auf dem Land, zu schreiben und begibt sich auf die Reise...Selbst von 'blauem Blut', wird sie mit Begeisterung über ihr Vorhaben von der illustren Gesellschaft, die ihr teils bekannt ist, empfangen. Nachdem die geschwätzige Lady Josephine aus dem Nähkästchen und der Vergangenheit des ehrwürdigen Hauses und der Familie erzählt, nimmt Daisy mit Freuden an den üppigen Dinnern teil, fühlt jedoch die teils recht angespannte Atmosphäre bei Tisch. Die anderen Gäste überreden sie, am nächsten Morgen am nahe gelegenen See Schlittschuhe zu laufen - wozu es dann aber nicht kommen sollte: Im Eis finden die erschrockenen Schlittschuhläufer einen Toten....Es handelt sich dabei um jemandem, dem niemand aus dem illustren Kreis große Sympathien entgegenbrachte. Ein gerade wegen eines Diebstahls von Schmuck in der Nähe weilenden Inspectors von Scotland Yard wird dieser kurzerhand nach Wentwater geschickt, um den Fall zu untersuchen: DCI Alec Fletcher macht die Bekanntschaft von Daisy, die sich - sehr talentiert, wie sie ist - gerne als Assistentin von Alec anbietet und fotografische sowie stenografische Kenntnisse besitzt. Wie Fletcher feststellt, ist sie auch mit einer guten Kombinationsgabe und Klugheit ausgestattet: Sie versuchen also mit Sgt. Tring und Piper, Zusammenhänge in beiden Fällen zu suchen.Im Falle des Toten im See ist nicht klar, ob es sich um einen Unfall oder einen Mord handelt. Daisy steht auf Wunsch mancher Bewohnerinnen, so Lady Annabel z.B., der zweiten Frau des Viscount, in den nun folgenden Vernehmungen seitens Scotland Yards zur Seite. Die Auflösung des Ablebens des Toten im See passt bestens zu dem etwas tradierten Stil, in dem dieser nette und vor allem unterhaltsame "Tea-Time-Krimi" geschrieben wurde. Der Stil Carola Dunn's ist flüssig und sehr leicht zu lesen, die Winterlandschaft im ländlichen England sehr gut vorstellbar, da atmosphärisch geschildert. Wer kriminalistische Unterhaltung in "Downton Abbey" Ambiente liebt, dem sei die Reihe um 'Miss Daisy' empfohlen; wer jedoch anspruchsvollere Krimikost lesen möchte, kann diese getrost auslassen. Ich für meinen Teil bevorzuge aus dem England dieser Zeit z.B. die Kriminalromane von Rennie Airth, die mehr in die Tiefe gehen und spannender zu lesen sind (man möge es mir verzeihen).Pluspunkte kann jedoch auf jeden Fall die sympathische Miss Dalrymple, Daisy verbuchen, die auf ihre Art eine emanzipierte, vielseitig talentierte und für diese Zeit recht unabhängige junge Frau darstellt, die hier auch kriminologischen Spürsinn aufweist, gewürzt mit einer Prise Romantik und weiblichem Scharfsinn. Ich vergebe 3 Sterne am Krimi-Firmament und 85° auf der "Krimi-Couch".

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  • Britischer zwanziger Jahre Landkrimi !!

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    katze-kitty

    10. September 2017 um 17:43

    Daisy möchte nicht von irgendwem abhängig sein und sich ihr eigenes Geld verdienen.Für eine Zeitschrift soll sie einen Artikel über Herrenhäuser schreiben und landet auf Wentwater Court. Doch schon bald wird auf dem zugefrorenen See eine Leiche entdeckt. Miss Daisy hilft dem charmanten Inspector Alec Fletcher bei den Ermittlungen."Miss Daisy und der Tote auf dem Eis" ist der Auftakt der Miss Daisy-Krimis von Carola Dunn. Der Krimi ist aber in sich abgeschlossen und endet mit der Lösung des Falls. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen und die Autorin nimmt den Leser mit in die die gemütliche britische Landadelatmosphäre der Zwanziger Jahre.Bei diesem Buch handelt es sich um einen cosy Krimi, also nicht gerade durch Action und blutrünstige Morde gespickt, aber es macht sehr großen Spaß sich in diese Zeit und Atmospäre fallen zu lassen- eventuell sogar mit einem Tässchen englischen Tees ;-)Mir hat das Buch Spaß gemacht und ich würde auch noch weitere Ermittlungen von Miss Daisy lesen wollen !

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  • Für Fans des britischen Adels

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    Larischen

    10. September 2017 um 14:15

    England in den goldenen 20ern: Der erste Weltkrieg ist überstanden, hat aber auch in der besseren Gesellschaft des Königreiches seine Spuren hinterlassen. Die junge Adlige Daisy Darymple hat nicht nur ihren Vater verloren, sondern mit ihm auch ihr Vermögen und den damit verbundenen Luxus. Sie entschließt sich ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und möchte als Journalistin arbeiten. Durch ihr Engagement und ihre Verbindungen ergattert sie ihren ersten Job - einen Bericht über Wentwater Court, den idyllischen Familiensitz der Familie Wentwater. Entschlossen reist Miss Daisy an, doch als auf dem zugefrorenen Teich eine Leiche gefunden wird gerät ihr eigentlicher Job aus dem Fokus. Miss Daisys Ehrgeiz ist geweckt und sie unterstützt den Inspector Alec Fletcher tatkräftig bei seinen Ermittlungen. "Miss Daisy und der Tote auf dem Eis" von Carola Dunn ist ein Besonderer Kriminalroman, der wohl besonders Fans des britischen Adels begeistern wird. Der Roman ist kein extrem spannungsgeladener Krimi, vermittelt aber neben der Kriminalgeschichte sehr gut die Atmosphäre der goldenen 20er. Ich persönliche lese sehr gerne Romane aus dieser Zeit und habe hier eine super Kombination aus Krimi und Familiengeschichte gefunden. Der Schreibstil von Carola Dunn ist sehr eingängig und macht Spaß zu lesen. Die Geschichte hat keine großen Längen. Ich war am Anfang lediglich etwas überfordert mit den vielen Personen, da hätte man dem Leser durchaus ein wenig mehr Eingewöhnungszeit geben können. Die Geschichte nimmt sich selbst nicht zu ernst und liest sich damit locker flockig weg. Mir hat es Spaß gemacht Miss Daisy bei ihren Ermittlungen zu folgen und ich würde sie gerne bei weiteren Abenteuern begleiten.

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  • Teatime-Crime

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    Buchgespenst

    10. September 2017 um 12:28

    Der Krieg hat alles verändert. Daisy hat ihren Verlobten verloren und ihre Familie hat sich von ihr abgewandt als sie beschloss ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Als Journalistin macht sie sich auf den Weg zum Landsitz Wentwater Court, um über die dortige Familie zu schreiben. Doch die winterliche Idylle zerbricht als am nächsten Morgen Lord Stephen tot aus dem See geborgen wird. War es ein Unfall oder Mord? Der charmante Inspector Alec Fletcher von Scotland Yard beginnt zu ermitteln und Daisy stellt im inneren Kreis der Familie eigene Nachforschungen an. Ein Krimi, mit dem man es sich mit einer Tasse Tee an einem Regennachmittag gemütlich machen kann. Es geht hier nicht um spektakuläre Enthüllungen, grausame Details oder atemlose Verfolgungen, sondern um klassische Befragungsermittlung. Das Gesellschaftspanorama, das Flair der 20er Jahre und das Einfühlen in die einzelnen, sorgfältig gestalteten Charaktere, ist hier genauso wichtig wie die Ermittlung selbst. Wer Action oder geheimnisvolle Verwicklungen sucht, ist hier falsch. Ich wurde bestens unterhalten. Man spürt die Nachwehen des Krieges, der alles veränderte und immer noch verändert. Das Bröckeln der althergebrachten Gesellschaftsregeln, das Schwinden bekannter Strukturen, nicht gewaltsam aber unaufhaltsam – das spürt man in jeder Zeile und doch bleibt der Traum der heilen Welt bestehen, in den man sich noch für eine Weile flüchten kann. Genau das bot mir auch das Buch: einen Rückzugsort in eine Welt, die die Illusion eines Traums aufrechterhält. Ich mag die Charaktere, den Schreibstil und die ganze Geschichte. Ich freue mich jetzt schon auf den nächste Band!

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  • zu schnell, zu einfach, dennoch fesselnd

    Miss Daisy und der Tote auf dem Eis

    Johannisbeerchen

    08. September 2017 um 20:33

    Das Cover sprach mich auf netgalley extrem an und da ich in letzter Zeit sowieso gerne historische Romane lesen, traf das genau meinen Geschmack. Es lies sich leicht und flüssig lesen, jedoch hätte der Roman auch in jeder anderen Epoche spielen könne, da der Zeitgeist nicht beim Leser ankommt. Auch wird Miss Daisy Dalrymple viel zu schnell in den Fall einbezogen und zum Schluss viel zu einfach aufgelöst. Dennoch war es angenehme Lektüre und ich werde mir den 2 Teil auf die Wunschliste setzen.

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