Carola Frentzen

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Interview mit Carola Frentzen

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Ich schreibe schon, seit ich ein Kind bin, jedoch bisher meistens Kurzgeschichten und Gedichte. Zudem bin ich seit vielen Jahren Journalistin, so dass das Schreiben schließlich zu meinem Beruf wurde. Vor vier Jahren habe ich eine Schreibprobe zu meinem jetzigen Agenten geschickt und daraufhin gleich einen Vertrag erhalten. Mein erstes Buch „Abyssinia“ wurde als Projekt mit zur Frankfurter Buchmesse genommen und wird von meinem jetzigen Verlag „Blanvalet“ am 21. März veröffentlicht.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich liebe gute Reiseliteratur, die mich in ferne Länder entführt, und unter den vielen Autoren besonders Bruce Chatwin und Bill Bryson - vor allem, weil es letzerer immer schafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. Seit vielen Jahren haben mich zudem Paul Auster und Milan Kundera zum Schreiben inspiriert, ebenso wie die Gedichte von Hesse, Rilke und Walt Whitman.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Die Ideen für mein Buch habe ich während meines Jahres in Äthiopien bekommen. Ich reise gern und viel und lasse mich immer wieder von Menschen und Orten inspirieren. Oft notiere ich mir einfach nur Sätze, die mir spontan einfallen oder schreibe kurz Erlebnisse auf, die mir widerfahren sind, und die ich später in mein Buch einfließen lasse.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Mein Buch ist ja noch nicht veröffentlicht, deshalb habe ich noch keine Kontakte zu meinen Lesern. Ich werde aber eine Lesereise in Deutschland machen und habe mir eine eigene Webseite eingerichtet.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese selbst in fast jeder freien Minute und habe immer ein Buch in der Tasche. Derzeit lese ich viel Literatur über Afrika, darunter Erfahrungsberichte und Autobiographien von Menschen aus Darfur und Ruanda. Ich lasse mir gerne von Autoren, die Dinge selbst erlebt haben, all das erzählen, was nie in die Medien kommt. Besonders gerne mag ich auch Jon Krakauer sowie Abenteuerinnen wie Karen Blixen oder „Alleinflug“ von Elly Beinhorn.