Carola Seifert

 4.4 Sterne bei 9 Bewertungen

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Der 47. Puzzlestein

Der 47. Puzzlestein

 (9)
Erschienen am 01.02.2014

Neue Rezensionen zu Carola Seifert

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Rezension zu "Der 47. Puzzlestein" von Carola Seifert

Der 47. Puzzlestein
Leylascrapvor 3 Jahren

Carolin Seifert beschreibt ihr Leben mit ihrem Sohn Felix, der mit dem Down-Syndrom geboren wurde. Trotz spezieller Untersuchungen in der Schwangerschaft, gab es keine Anzeichen vorher dafür.

Auch wenn Felix NUR unter dem Down-Syndrom leidet stellt diese Besonderheit die Familie auf einige Hindernisse. Und dabei ist die verzögerte Entwicklung noch nicht mal das größte Problem. Das Buch weißt z.B. darauf hin, wie schwer es trotz Intigrationskindergärten einen Platz zu bekommen. Denn anscheinend fällt ein Kind mit Down-Syndrom nicht in deren Weltbild zu integrieren. 

Das Buch eignet sich sehr für Eltern mit Kinder mit Down-Syndrom. Für andere ebnet es ein Blick hinter die Kulissen und verstehen eventuell Personen mit den zusätzlichen Puzzlestein besser. 

Mir persönlich gefiel die Aufteilung des Buches nicht so. War mir hin und wieder zu sprunghaft von einem Thema zum nächsten. Dafür waren die Eindrücke gut hervorgehoben, wie das Leben sein muss mit einen Down-Syndrom und weiteren Kindern bzw. bereits ein Enkelkind.

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I

Rezension zu "Der 47. Puzzlestein" von Carola Seifert

Felix und ein Puzzleteil zuviel
Isabell47vor 3 Jahren

In diesem Buch erzählt die Autorin über ihre Schwangerschaft, diverse Vorsorgeuntersuchungen, Wahrscheinlichkeitsrechnungen  und der Geburt von Felix. Ihr Sohn, der dann aller Wahrscheinlichkeiten zum Trotz das Downsyndrom hat. Sie erzählt ehrlich und offen, wie sie sich damit fühlt und wie ihre Liebe zu Felix wächst. In Tagebucheinträgen erzählt sie über die Entwicklungsschritte die Felix macht bzw. die Meilensteine, die er noch nicht erreicht hat. Sie spricht über die Schwierigkeiten einen Platz im Kindergarten zu bekommen. Sie gibt Einblicke in ihr Familienleben und mir wird ganz anders als ihre Tochter schwanger ist und diese ihr sagt, dass sie ein behindertes Kind abtreiben würde.
Ich bin ebenso wie die Autorin froh, dass ich nicht über Leben und Tod entscheiden musste. Glücklich auch, dass meine Kinder gesund zu Welt kamen, was ich mir immer wieder vor Augen führe, wenn es gerade besonders stressig mit ihnen ist.

Dieses Buch ist mir tief unter die Haut gegangen, denn ich habe nicht nur mit Carola Seifert gelitten und mich auch mit ihr über Felix Fortschritte gefreut, sondern es hat mir noch mal ganz klar gemacht, dass Inklusion zwar ein schönes Wort ist, aber es noch lange dauern wird, bis sie auch gelebt wird. Dazu gehören auch viele  zusätzliche Fachkräfte in die Kindergärten und in Schulen, jedoch wird unter dem Deckmäntelchen der Inklusion hier von Seiten der Politik noch mehr gespart und zwar auf Kosten aller Kinder und des Personals.
Besonders nachdenklich macht mich auch die Tatsache, dass mittlerweile noch mehr in der Schwangerschaft untersucht wird und das auch als positiv verkauft wird. Wie sagte einmal ein stark körperlich behinderter Mann in einer Sendung, dass er froh wäre auf der Welt zu sein und auch glücklich wäre. Jedoch würde es ihn sehr wahrscheinlich nicht geben, wenn es vor vielen Jahren auch schon diese Untersuchungsmaschinerie gegeben hätte, denn wer weiß, ob seine Mutter dem Druck stand gehalten hätte, ihn zu bekommen.

Ich würde sehr gerne wissen, wie es Felix und seiner Familie heute geht.....

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Schnuck59s avatar

Rezension zu "Der 47. Puzzlestein" von Carola Seifert

Es ist normal, verschieden zu sein
Schnuck59vor 3 Jahren

Carla Seifert schreibt in ihrem Buch „ Der siebenundvierzigste Puzzlestein“ aus dem Familienleben mit ihrem Down-Kind. Sie möchte so auf ungezwungene Art ein besseres Verständnis für Menschen mit Behinderung vermitteln.

Die vierfache Mutter beschreibt ihren anfänglichen Schock und danach die Sorgen und Freuden des alltäglichen Lebens. Es wird teilweise deutlich, was die Diagnose „Down-Syndrom“ für sie und die Familie bedeutet. Sie spricht Themen wie Frühförderung, Sprachentwicklung und Familiensituation an. „Jeder Mensch hat Grenzen und jeder hat Möglichkeiten. Es kommt nur darauf an, wie man damit umgeht und was man daraus macht.“ Der Leser erfährt so auch etwas über Besonderheiten ihres Sohnes Felix, allerdings fehlen mir hier einige Sachverhalte. Es geht um Verständnis, um Toleranz und um die wichtigen Themen Integration und Inklusion. 

Das Cover und der Titel sind fröhlich gestaltet und beziehen sich auf das überzählige Chromosom in jeder Zelle. Das Buch ist an die Form eines Tagebuchs angelehnt, beginnt mit dem Feststellen der Schwangerschaft und der darauf folgenden Pränataldiagnostik und endet mit dem 1. Schultag von Felix. Der Schreibstil ist flüssig und die Sprache ist gut verständlich. Die Liebe und Geduld, die sie ihrem Sohn entgegenbringt wird spürbar. Carla Seifert hat Informationen und Hinweise in ihre Aufzeichnungen eingearbeitet, die für Laien einen ersten Eindruck vermitteln. Hier fände ich weitere Informationen in Form eines Anhangs sinnvoll. Zusätzlich sind Fotos, Gedichte und Liedtexte abgedruckt. 

Bezogen auf Inklusion ist Umdenken, Offenheit und Toleranz in der Gesellschaft notwendig. „Die Vergangenheit können wir nicht ändern, aber die Gegenwart und somit auch die Zukunft.“ 

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Gespräche aus der Community

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calle1965s avatar
Hiermit eröffne ich eine  Leserunde aus dem Buch "Der 47. Puzzlestein". Das Buch erschien im Sommer 2014 beim Lumpacius Verlag, der nun 10 signierte Bücher verlost.

Wenn ihr mehr über das Familienleben mit einem Down-Kind  erfahren wollt, nehmt an der Leserunde teil. Ich glaube, dass es  auf ungezwungene Art ein besseres Verständnis für Menschen mit Behinderung vermitteln kann.

Durch den Tagebuchstil könnt ihr hautnah dabei sein und die Autorin und ihre Familie an guten und schlechten Tagen begleiten. Angefangen von der Pränataluntersuchung, dem "Nicht-erkennen" und dem Schock der Diagnose Down-Syndrom, erfährt der Leser auch über die Möglichkeiten der Frühförderung, den Auseinandersetzungen mit Kindergärten, Krankenkassen, Ärzten und  Behörden sowie  über den Wunsch nach Integration. Die kleinen tröstlichen und lustigen Geschichten aus dem Leben der Familie laden zum Schmunzeln ein, wobei die Autorin aber auch schwierige Lebensphasen nicht verschweigt. Doch letztendlich kommt sie zu der Erkenntnis, dass so ein besonderes Kind dem Glück im Leben nicht entgegen steht.

Voraussetzung ist eine aktive Teilnahme und eine abschließende Rezension auf Lovelybooks.

Ich freu mich auf euch!

Leseprobe:
http://bit.ly/1HApMDW








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Letzter Beitrag von  Leylascrapvor 3 Jahren
Liebe Carolin Seifert, etwas spät aber besser als nie komme ich nun auch mit meiner Rezi zu seinen Buch. http://www.lovelybooks.de/autor/Carola-Seifert/Der-47-Puzzlestein-1211322595-w/rezension/1215347945/ http://leylaskleinewelt.blogspot.de/2016/01/rezension-der-47-puzzlestein-von.html http://www.amazon.de/gp/product/3941268015?keywords=der%2047.%20puzzlestein&qid=1451990942&ref_=sr_1_1&s=books&sr=1-1 PS: Meine Kinder gehen übrigens in Tönning zur Schule, wo ihr mal zu Besuch wart und ursprünglich kommen wir aus Flensburg. Über diesen Teil im Buch hatte ich mich natürlich besonders gefreut. Ich hoffe Felix geht es gut in seiner Schule und das ihm keine großen Hürden im Leben mehr gestellt wird. Alles Gute für deine Familie und dir.
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