Carola Stern

 3,9 Sterne bei 61 Bewertungen
Autorin von Doppelleben, Auf den Wassern des Lebens und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Carola Stern

Carola Stern: eigentlich Erika Assmus, verheiratete Zöger; † 19. Januar 2006 in Berlin. Publizistin und Journalistin; u.a. Gründungsmitglied der deutschen Sektion von amnesty international

Alle Bücher von Carola Stern

Cover des Buches Doppelleben (ISBN: 9783462316469)

Doppelleben

 (13)
Erschienen am 06.04.2017
Cover des Buches Auf den Wassern des Lebens (ISBN: 9783499621789)

Auf den Wassern des Lebens

 (10)
Erschienen am 01.02.2007
Cover des Buches Der Text meines Herzens (ISBN: 9783688118465)

Der Text meines Herzens

 (5)
Erschienen am 16.04.2019
Cover des Buches «Ich möchte mir Flügel wünschen» (ISBN: 9783688118489)

«Ich möchte mir Flügel wünschen»

 (4)
Erschienen am 16.04.2019
Cover des Buches Eine Erdbeere für Hitler (ISBN: 9783100096463)

Eine Erdbeere für Hitler

 (5)
Erschienen am 01.10.2005
Cover des Buches Alles, was ich in der Welt verlange (ISBN: 9783462402261)

Alles, was ich in der Welt verlange

 (4)
Erschienen am 20.06.2018
Cover des Buches Die Sache, die man Liebe nennt (ISBN: 9783499229626)

Die Sache, die man Liebe nennt

 (3)
Erschienen am 01.03.2001
Cover des Buches Eine Erdbeere für Hitler (ISBN: 9783596167654)

Eine Erdbeere für Hitler

 (2)
Erschienen am 12.10.2006

Neue Rezensionen zu Carola Stern

Cover des Buches Doppelleben (ISBN: 9783462316469)Liebes_Buchs avatar

Rezension zu "Doppelleben" von Carola Stern

Hätte gern mehr sein können
Liebes_Buchvor 7 Monaten

Carola Stern schreibt über ihr Leben, aber etwas oberflächlich. Vielleicht, weil sie schon andere Bücher geschrieben hatte. Ich kenne nur dieses. Sie wuchs begeistert im 3. Reich auf, wechselte dann zur SED, spionierte aber genauso eigennützig für die USA. Schliesslich muss sie türmen. Im Westen bricht sie ihr Studium ab, weil sie mit dem Akademikerjargon nicht zurecht kommt. Es ist für mich schwer nachzuvollziehen, wie man als Abbrecher so viele Angebote bekommen kann. Sie wird auf Weltreise geschickt, vermasselt auch das. Darf in London englisch lernen und wird vom Verlag eingestellt und landet schliesslich beim WDR. Es waren ganz andere Zustände früher. Das vergleicht sie auch noch. Die Langsamkeit, die vor Ort Recherche, die Freiheit zur Persönlichkeit und zum Zweifel. Sie gibt zu, dass auch sie nicht gern negativ über die DDR berichtete, so wie es einfach nicht gern gesehen war, negativ über die DDR zu berichten. In den Momenten ist das Buch sehr interessant, wenn es einige Absätze lang einen Blick hinter die Kulissen gibt. (Seit der Wiedervereinigung hat Ostdeutschland viel negative Presse.Ich frage mich jetzt,  ob die Medien den Ostdeutschen den Zusammenbruch der DDR verübelt haben?) Also weite Strecken eher alles nur angekratzt, aber mit interessanten Gedanken.


Kommentare: 1
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Cover des Buches "Ich möchte mir Flügel wünschen" (ISBN: 9783499133688)gsts avatar

Rezension zu ""Ich möchte mir Flügel wünschen"" von Carola Stern

Spannende Biografie einer starken Frau
gstvor 5 Jahren

„Ich bin ganz unschuldiger Weise berühmt geworden: bloß durch mein Leben … Aber ich tat alles, was ich tat, ohne alle Absicht auf Ruhm oder berüchtigt zu werden.“ Dorothea Schlegel

Dank Carola Stern habe ich in den letzten Tagen eine bewundernswert geradlinige Frau kennengelernt. Am 24. Oktober 1764 als Tochter von Moses Mendelssohn in Berlin geboren, änderte sie im Laufe ihres Lebens nicht nur ihren Vornamen von Brendel in Dorothea, sondern ließ sich nach 16 Jahren Ehe 1799 von dem ihr geistig unterlegenen Simon Veit scheiden, um fünf Jahre in wilder Ehe mit Friedrich Schlegel zu leben. Erst nachdem sich die Jüdin in Paris protestantisch taufen ließ, fand die Hochzeit mit dem ständig unter Geldnot leidenden, acht Jahre jüngeren Schlegel statt.

„Er ist klug, er ist geistreich – liebenswürdig ist er nicht. Er ist bedeutend, interessant und witzig, doch nicht herzlich, und von Güte weiß er nichts“ steht auf Seite 80 über den Mann, der Dorotheas Übersetzungen unter seinem Namen herausgab, wie es mehrere seiner Zeitgenossen taten. Aber: er hielt Mann und Frau für gleich, „weil beides Menschen sind“. Das war zu einer Zeit, in der Rousseau behauptete: „Würde das Unnatürliche, das Unwahrscheinliche geschehen und eine Frau Talent zum Schreiben zeigen, so hatte sie es ihrer Würde aufzuopfern, die darin lag, nicht aufzufallen“ ausgesprochen revolutionär.

Die damaligen Zeitgenossen müssen ein sehr unstetes Leben geführt haben. Denn die Schlegels zogen von Dorotheas Geburtsort Berlin nach Jena und später weiter nach Paris. Sie lebten in Köln (wo sie zum katholischen Glauben konvertierten), in Dresden und Wien, in Frankfurt und Rom. Sie hatten zahlreiche bekannte Zeitgenossen zu Freunden, machten sich aber durch das häufige Anpumpen dieser nicht unbedingt beliebter.

Trotzdem ging es „der fünfzigjährigen Schlegel besser als der zwanzigjährigen Veit“, die meinte: „je älter und besonnener, desto heiterer und besonnener werde ich.“ (Seite 253)

Obwohl sie nach ihrer Rückkehr aus Italien an Gicht, Wassersucht und einer kranken Leber litt, überlebte sie ihren Mann um zehn Jahre. Jahre, die sie zum Teil in der Familie ihres Sohnes (aus erster Ehe) verbrachte. Sie wurde 74 Jahre alt.


Der Autorin ist es gelungen, ein spannendes Porträt dieser außergewöhnlichen Frau zu malen. Leider finden sich in diesem Buch keine Bilder – obwohl beide Söhne den Künstlerberuf ergriffen hatten. Dafür bekommt der Leser einen guten Einblick in die Frühromantik und das Gesellschaftsleben der damaligen Literaten.

Für mich gehört diese Biografie zu den Highlights meines Lesejahres. 

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Cover des Buches Eine Erdbeere für Hitler (ISBN: 9783100096463)dominonas avatar

Rezension zu "Eine Erdbeere für Hitler" von Carola Stern

ein Bewusstsein schaffen
dominonavor 7 Jahren

Diese Zusammenstellung rund um die Geschichte des Dritten Reichs hat mich beeindruckt. Man darf sich hierbei nicht vom Titel in die Irre führen lassen. Nach einer geschichtlichen Einordnung wie es überhaupt zu den Entwicklungen kam, werden verschiedene Schicksale geschildert und zwischendurch immer wieder wichtige Begriffe und Personen näher erläutert. Man bekommt Einblick in eine Kindheit, den deutschen Widerstand oder auch das Schicksal einer Jüdin, die nach Dänemark emigriert, dann jedoch nach Teresienstadt verschleppt wird. Besonders eindrucksvoll wirkt das Nachwort, das nochmal deutlich macht, was der Begriff eines Feindbildes anrichtet und folgende Generationen vor neuen Fehlern warnt.

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Carola Stern wurde am 14. November 1925 in Ahlbeck (Deutschland) geboren.

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