Carola Stern

 4 Sterne bei 58 Bewertungen
Autorin von Doppelleben, Auf den Wassern des Lebens und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Carola Stern

Carola Stern: eigentlich Erika Assmus, verheiratete Zöger; † 19. Januar 2006 in Berlin. Publizistin und Journalistin; u.a. Gründungsmitglied der deutschen Sektion von amnesty international

Alle Bücher von Carola Stern

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Doppelleben

Doppelleben

 (12)
Erschienen am 02.09.2002
Auf den Wassern des Lebens

Auf den Wassern des Lebens

 (10)
Erschienen am 01.02.2007
Der Text meines Herzens

Der Text meines Herzens

 (5)
Erschienen am 01.07.1997
"Ich möchte mir Flügel wünschen"

"Ich möchte mir Flügel wünschen"

 (4)
Erschienen am 01.11.1993
Eine Erdbeere für Hitler

Eine Erdbeere für Hitler

 (5)
Erschienen am 01.10.2005
Alles, was ich in der Welt verlange

Alles, was ich in der Welt verlange

 (4)
Erschienen am 20.06.2018
Die Sache, die man Liebe nennt

Die Sache, die man Liebe nennt

 (3)
Erschienen am 01.03.2001
Männer lieben anders

Männer lieben anders

 (2)
Erschienen am 01.06.2001

Neue Rezensionen zu Carola Stern

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gsts avatar

Rezension zu ""Ich möchte mir Flügel wünschen"" von Carola Stern

Spannende Biografie einer starken Frau
gstvor 3 Jahren

„Ich bin ganz unschuldiger Weise berühmt geworden: bloß durch mein Leben … Aber ich tat alles, was ich tat, ohne alle Absicht auf Ruhm oder berüchtigt zu werden.“ Dorothea Schlegel

Dank Carola Stern habe ich in den letzten Tagen eine bewundernswert geradlinige Frau kennengelernt. Am 24. Oktober 1764 als Tochter von Moses Mendelssohn in Berlin geboren, änderte sie im Laufe ihres Lebens nicht nur ihren Vornamen von Brendel in Dorothea, sondern ließ sich nach 16 Jahren Ehe 1799 von dem ihr geistig unterlegenen Simon Veit scheiden, um fünf Jahre in wilder Ehe mit Friedrich Schlegel zu leben. Erst nachdem sich die Jüdin in Paris protestantisch taufen ließ, fand die Hochzeit mit dem ständig unter Geldnot leidenden, acht Jahre jüngeren Schlegel statt.

„Er ist klug, er ist geistreich – liebenswürdig ist er nicht. Er ist bedeutend, interessant und witzig, doch nicht herzlich, und von Güte weiß er nichts“ steht auf Seite 80 über den Mann, der Dorotheas Übersetzungen unter seinem Namen herausgab, wie es mehrere seiner Zeitgenossen taten. Aber: er hielt Mann und Frau für gleich, „weil beides Menschen sind“. Das war zu einer Zeit, in der Rousseau behauptete: „Würde das Unnatürliche, das Unwahrscheinliche geschehen und eine Frau Talent zum Schreiben zeigen, so hatte sie es ihrer Würde aufzuopfern, die darin lag, nicht aufzufallen“ ausgesprochen revolutionär.

Die damaligen Zeitgenossen müssen ein sehr unstetes Leben geführt haben. Denn die Schlegels zogen von Dorotheas Geburtsort Berlin nach Jena und später weiter nach Paris. Sie lebten in Köln (wo sie zum katholischen Glauben konvertierten), in Dresden und Wien, in Frankfurt und Rom. Sie hatten zahlreiche bekannte Zeitgenossen zu Freunden, machten sich aber durch das häufige Anpumpen dieser nicht unbedingt beliebter.

Trotzdem ging es „der fünfzigjährigen Schlegel besser als der zwanzigjährigen Veit“, die meinte: „je älter und besonnener, desto heiterer und besonnener werde ich.“ (Seite 253)

Obwohl sie nach ihrer Rückkehr aus Italien an Gicht, Wassersucht und einer kranken Leber litt, überlebte sie ihren Mann um zehn Jahre. Jahre, die sie zum Teil in der Familie ihres Sohnes (aus erster Ehe) verbrachte. Sie wurde 74 Jahre alt.


Der Autorin ist es gelungen, ein spannendes Porträt dieser außergewöhnlichen Frau zu malen. Leider finden sich in diesem Buch keine Bilder – obwohl beide Söhne den Künstlerberuf ergriffen hatten. Dafür bekommt der Leser einen guten Einblick in die Frühromantik und das Gesellschaftsleben der damaligen Literaten.

Für mich gehört diese Biografie zu den Highlights meines Lesejahres. 

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dominonas avatar

Rezension zu "Eine Erdbeere für Hitler" von Carola Stern

ein Bewusstsein schaffen
dominonavor 4 Jahren

Diese Zusammenstellung rund um die Geschichte des Dritten Reichs hat mich beeindruckt. Man darf sich hierbei nicht vom Titel in die Irre führen lassen. Nach einer geschichtlichen Einordnung wie es überhaupt zu den Entwicklungen kam, werden verschiedene Schicksale geschildert und zwischendurch immer wieder wichtige Begriffe und Personen näher erläutert. Man bekommt Einblick in eine Kindheit, den deutschen Widerstand oder auch das Schicksal einer Jüdin, die nach Dänemark emigriert, dann jedoch nach Teresienstadt verschleppt wird. Besonders eindrucksvoll wirkt das Nachwort, das nochmal deutlich macht, was der Begriff eines Feindbildes anrichtet und folgende Generationen vor neuen Fehlern warnt.

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G

Rezension zu "Westernreiten leicht gemacht" von Carola Stern

Kurzer EInblick in den Westernreitsport
Guenhwyvarvor 6 Jahren

Als erfahrener Westernreiter lohnt sich diese Lektüre nicht zu kaufen. Da ist es ähnlich wie bei Ute Titjes "Westernreiten". Dieses Buch vermittelt eher einen groben Einblick für Ein und Umsteiger und das in einer recht einfachen Sprache, sodass es auch für jüngere Reitsportler geeignet ist. Ansonsten ist dieses Buch nichts besonderes. Also drei Sternchen für einen vorhandenen Nutzen

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Carola Stern wurde am 14. November 1925 in Ahlbeck (Deutschland) geboren.

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