Carola Stern Doppelleben

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Inhaltsangabe zu „Doppelleben“ von Carola Stern

Humorvoll, informativ, freimütig und mit viel Wärme schreibt Carola Stern über ihr Leben, das gleichsam die Entwicklung der bundesrepublikanischen Gesellschaft begleitet. "Wer bin ich?" Diese Frage stellt sie sich am Anfang und am Ende ihres Buches. Dazwischen steht die exemplarische, ganze Lebensgeschichte einer Deutschen, die von fatalen Verstrickungen und Konflikten, Angst und Glück erzählt. Aufgewachsen unter den Nationalsozialisten, arbeitet Erika Assmus nach Kriegsende in einem russischen Raketeninstitut und steuert eine Karriere in der SED an. Die Amerikaner werden ebenfalls auf die ambitionierte junge Frau aufmerksam, und bald schon findet sie sich in der unangenehmen Rolle einer Doppelagentin wieder. Als sie denunziert wird, flüchtet sie nach Westberlin und beginnt, unter dem Namen Carola Stern zu schreiben, doch ihr eigentlicher Weg liegt noch vor ihr ... "Wie soll es gelingen, ausgerechnet mein Leben mit seinen Fluchtbewegungen und Brüchen in wechselvollen Zeiten als schöne, stimmige Einheit zu begreifen? In mehrfacher Bedeutung des Begriffs bleibt es ein Doppelleben." (Carola Stern)

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  • Rezension zu "Doppelleben" von Carola Stern

    Doppelleben

    beowulf

    09. November 2010 um 22:38

    Die Lebensbeschreibung einer umstrittenen, einer kämpferischen Frau, einer Journalistin, die kein Blatt vor den Mund nahm. Viel Feind viel Ehr schien ihr Leben zu sein, so wie ich sie zunächst, politisch und altersmäßig aus einer anderen Welt kommend erst ablehnend, dann immer mehr respektierend wahrgenommen habe. Sie gehört zu den Menschen, deren Jugend von den totalitären Bewegungen des 20. Jahrhunderts geprägt wurde, den Nationalsozialismus und den Kommunismus. Als überzeugte Jungscharführerin und als verdienter Kader und Lehrerin an der Parteihochschule hat sie gelebt. Als engagierte Streiterin für die Freiheit und Demokratie hat sie gekämpft. Ihre Autobiographie ist eine Reise durch das 20. Jahrhundert in der man auch vielen Zeitgenossen begegnet. Carola Stern war befreundet mit den Heinemanns, mit Böll und Grass und beschreibt die Entwicklung ihres Lebens und damit auch die Geschichte der entstehedne DDR und der werdenden Demokratie in der Bundesrepublik. Dabei schadet es auch nicht, dass die Autorin keine gelernte Ein-Minuten- Statement Fernsehjournalistin ist, sondern noch Schreiben gelernt hat. Es gelingt ihr ein fesselndes und spannendes Buch vorzulegen. Ein unbedingt empfehlenswertes und lesenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Doppelleben" von Carola Stern

    Doppelleben

    tikka

    20. January 2008 um 11:30

    Carola Sterns Autobiographie zeichnet das Leben einer politisch engagierten Frau im Nachkriegsdeutschland. Sie ist sehr facettenreich, der persönliche Werdegang vermittelt neben politischer Geschichte auch viele Stimmungen, die zu verschiedenen Zeitpunkten in der Bundesrepublk herrschten. Neben den Verhältnissen in der SBZ direkt nach dem Krieg fand ich insbesondere die Darstellung der politischen Veränderungen in der BRD seit 1950 sehr interessant. Im Gegensatz zu trockenen Zahlen und Fakten im Geschichtsunterricht schafft Carola Stern es durch die persönliche Darstellung, die (häufig auch emotionale) Bedeutung vieler politischer Ereignisse zu vermitteln. Abgesehen von Längen im letzten Drittel fand ich das Buch durchweg interessant und insgesamt lesenswert. Und obwohl ich es natürlich nicht beurteilen kann, erscheint mir diese Autobiografie sehr ehrlich.

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  • Rezension zu "Doppelleben" von Carola Stern

    Doppelleben

    litane

    26. August 2007 um 16:15

    Der Autorin ist eine äußerst interessante Lebensbeschreibung gelungen, die von der ersten bis zur letzten Seite durchgelesen sein möchte.

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