Carola Wolff

 4.3 Sterne bei 77 Bewertungen
Autorin von Ausgerechnet Muse, Der Fluch des Erlkönigs und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carola Wolff (© Carola Wolff / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Carola Wolff

Carola Wolff lebt in Berlin, zusammen mit Stapeln ungezogener Bücher, die überall herum lümmeln und einer extensiven Sammlung literarischer Teebecher. Sie ist gelernte Buchhändlerin, hat einen BA in englischer Literatur und ein Faible für alles Britische. Geschichten ausdenken und sie aufschreiben, das hat Carola ebenfalls schon immer gerne getan. Die entstandenen Texte staubten leise vor sich hin, bis sie einen Writers Coaching Kurs besuchte. Als Autorin, die sowohl bei Verlagen als auch als Selfpublisherin veröffentlicht, hat sie den zweiten Platz beim Autoren@LeipzigAward erreicht, war auf der Auswahlliste des Leserpreises von LovelyBooks vertreten und gewann einen Fanfiction-Preis. In ihren Romanen und Geschichten tummeln sich u.a. eine erfolglose Selbstmörderin (Mein erster Selbstmord), ein im Park ausgesetzter Mann (Ein Mann zum Mitnehmen), ein verliebter Teufel (Ladies Night) und sprechende Raben (Ausgerechnet Muse). Wenn Carola nicht gerade völlig selbstvergessen ihre Computertastatur bearbeitet, kann man sie in Buchläden beim verzückten Schnüffeln an frisch Gedrucktem erwischen oder in Papeterien auf der Jagd nach schönen Notizbüchern beobachten.

Alle Bücher von Carola Wolff

Cover des Buches Ausgerechnet Muse (ISBN:9783944788432)

Ausgerechnet Muse

 (37)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches Der Fluch des Erlkönigs (ISBN:9783944788609)

Der Fluch des Erlkönigs

 (21)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Ein Mann zum Mitnehmen (ISBN:9783739237022)

Ein Mann zum Mitnehmen

 (9)
Erschienen am 26.02.2016
Cover des Buches Ladies' Night (ISBN:B00T3R6I84)

Ladies' Night

 (5)
Erschienen am 08.03.2015
Cover des Buches Mein erster Selbstmord (ISBN:9783848201648)

Mein erster Selbstmord

 (5)
Erschienen am 20.08.2012

Neue Rezensionen zu Carola Wolff

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Rezension zu "Ausgerechnet Muse" von Carola Wolff

Musen, Raben und eine Menge Abenteuer
Annejavor 20 Tagen

„Von der Muse geküsst“, ein Sprichwort, welches bei der 17-jährigen Apollonia blanke Wut hervorrufen dürfte. Kein Wunder, denn Apollonia ist eine Muse und damit nicht gerade glücklich. Sie möchte sich an keinen Künstler heften, um ihn die nötige Inspiration oder den Schubs in die richtige Richtung zu geben, sondern möchte ihre Freiheit. Das dies ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter steht, versucht das junge Mädchen auszublenden, denn sie hat einen Traum und diesen Traum, will sie wahr werden lassen.

 

Wie auch immer ich mir eine Muse vorgestellt hatte, wie Apollonia, sah sie jedenfalls nicht aus. Das ist keine Kritik an ihr selbst, sondern an dem Mythos, das Musen nun einmal wunderschöne Wesen seien. Als ich jedoch mit dem Buch begann, verflog dieser Gedanke sehr schnell, da ich Apollonias Ansätze an die Welt der Musen sehr gut verstehen konnte. Ihr waren Künstler, Dichter oder Schreiber einfach zu sehr darauf vernarrt, mit ihrer Kunst Geld zu verdienen, als das etwas schufen, um die Welt einfach nur zu beeindrucken. Clever Ansätze, die sich gerade bei ihrer Mutter zeigten, da diese ihre Schützlinge meist zu Erfolg verhalf, am Höhepunkt der Karriere aber fallen gelassen wurde. Egal, wie man es sah, das ein Leben einer Muse schien nicht gerade einfach zu sein. Besonders nicht, wenn man als Begleiter einen Raben hatte, der einen ständig „bemuste“ und dann auch noch Gemälde erwecken kann.

 


Lyngx und diese besondere Fähigkeit warfen ein wichtiger Bestandteil des Buches, von denen einer, nicht richtig genutzt wurde. Der Aspekt das Apollonia die Figuren von Gemälden beleben konnte, war für mich ein wichtiger Grund das Buch lesen zu wollen. Um so enttäuschter war ich, als ich merken musste, dass diese Stellen sehr wenig genutzt wurden. Schade, war besonders, das nur Apollonia die Bewegungen der Gemälde wahrnehmen konnte und Außenstehende weiterhin nur auf ein Gemälde sahen. Hier hätte ich mir mehr Neugier gewünscht, immerhin wird diese Gabe im Buch als sehr selten beschrieben. 

 

Allerdings schaffte es die Autorin diese mystische Welt, spielend in das heutige Berlin zu integrieren oder kurz gesagt, Antike traf auf Neuzeit und das machte sichtlich Spaß. Nicht nur das die Charaktere allesamt interessant waren, Frau Wolff zeigte auch, dass sie sich mit den griechischen Mythologien gut auseinandergesetzt hatte. Natürlich ließ sie ihrer eigenen Kreativität auch freien Lauf, was sich aber sehr gut mit den Fakten vermischte. Dies, der flüssige Schreibstil und unterhaltsamen Konversationen sorgten dafür, das ich immer mehr erfahren wollte und somit auch schnell im Buch vorankam. Ein besonderes Highlight war für mich noch die Einbringung von männlichen Musen, welche nur selten sind, zumindest laut der geschichtlichen Fakten. 


Leider zeigten die letzten Seiten, das die Abenteuer von Apollonia nur für einen einmaligen Ausflug gedacht waren, da es mit Erklärungen zu allen Fragen endete. Das fand ich sehr schade, da ich gerne mehr aus der Welt der Musen gelesen hätte. Denn auch wenn am Ende alles sehr friedlich wirkte, wer weiß, wie lange dieser Zustand halten würde. 

 

Mein Fazit

 

Angelockt von der Aufmachung des Buches, bin ich um glücklicher das mich die Geschichte auch innerlich packen konnte. Die Mischung aus griechischer Mythologie und der heutigen Zeit, wurden mit gut durchdachten Abenteuern gespickt, die nicht nur spannend, sondern auch äußerst unterhaltsam waren. Emotional wurde mir auch so einiges geboten, denn so einige Entscheidungen im Buch überraschten mich sichtlich. Auch wenn es vielleicht nicht eintreten wird, aber bitte mehr davon. 

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Rezension zu "Der Fluch des Erlkönigs" von Carola Wolff

Eine Geschichte voller Magie und Elfen
TillyJonesbloggtvor 3 Monaten

 Inhalt/Meinung
Ich liebe Märchenadaptionen! Auch wenn es hier eher um eine Balladenadaption geht (gibt es das Wort überhaupt?!), war ich doch sehr gespannt, wie man das bekannte Gedicht von Goehte anders umsetzen kann. Etwas Altes neu interpretieren. Ich finde das immer sehr spannend und hab mich wirklich sehr auf die Geschichte gefreut!

Carola Wolff hat ein unglaubliches Talent, Gedanken und Bilder in Worte zu fassen und ihren Figuren damit Leben einzuhauchen. Von Anfang an war ich in der Geschichte drin und fühlte, was alle anderen fühlten. Ich roch, sah und hörte genau das Gleiche wie die Figuren. Ich wurde zu einer von ihnen und kämpfte. Um mich, um den Wald und in erster Linie um die Liebe meiner Familie.

All das erlebte ich mit Finn. Finn muss die Sommerferien mit seinem Vater, dessen neuer Frau und seinem kleinen Stiefbruder mitten im Nirgendwo verbringen, da sein Vater dort ein neues Wellnesshotel bauen möchte. Dafür muss ein Wald weichen. Ein alter, mystischer Wald, der auf Finn eine Anziehung ausübt, der er kaum widerstehen kann. Außerdem kommen die Dorfbewohner immer wieder mit Elfen und dem Erlkönig. Aber ganz ehrlich, das ist doch alles nur ein Märchen? Wer glaubt schon an Elfen?
Ach ja, und dann wäre da noch ein Mädchen…

Finn ist ein wirklich rationaldenkender Mensch, der wahnsinnig gerne zeichnet und sich auf einer Kunsthochschule bewerben will. Sein Vater sieht in eher als Erbe seines Hotelimperiums. Tja und da sind die Konflikte vorgezeichnet. Seine Stiefmutter ist kaum existent, sie hat meistens Migräne, jammert rum und drückt Finn ihren kleinen Sohn aufs Auge. Mehr kann sie nicht. Ist aber auch nicht wirklich schlimm, denn zur Geschichte selbst trägt sie nichts bei. Wäre sie nicht anwesend gewesen, wäre es auch nicht aufgefallen.

Finn und sein Vater allerdings führen täglich kleine Kämpfe aus, die sehr an Finn kratzen und ihn schließlich zu Handlungen führen, die er schnell bereut. Finn gerät in eine Welt, an die er nicht glaubte, die ihn aber einsaugt und nur scher wieder gehen lassen will. Magie existiert und das jeden Tag um uns herum. Finn muss sich entscheiden ob er auf dem einfachen Weg zufrieden sein will oder auf dem schwierigen wirklich glücklich.

Die Welt, die Tanja Rast erschafft ist durchwoben von Zauber, von Magie und von alten Geschichten. Es sind die Elfen, die über die Natur herrschen, die sich vor den Menschen verstecken und immer wieder weichen müssen. Aber auch bei ihnen ist nicht immer alles schön. Es gibt nicht nur Tanz und Gesang. Auch unter den Elfen herrscht Missgunst, Trauer und Hass. Es gibt Elfen, die sich für was Besseres halten und das auch jedem zeigen. Und dann gibt es die Elfen, die sehen. Die wirklich sehen, was passiert und die einen Krieg verhindern wollen. Einen Krieg, der nicht nur gegen die Menschen geht, sondern vor allem gegen das eigene Volk. Veränderungen müssen her und das auf beiden Seiten. Jeder muss über seinen eigenen Schatten springen, egal ob Mensch oder Elf. Jeder hat in dieser Geschichte sein Päckchen zu tragen und nach und nach kommt alles ans Licht. Liebe, Freundschaft und Familie.

Es ist die Magie, die mich an die Seiten fesselte. Der alte Wald, den ich um mich herum spürte und den ich mit allen Sinnen wahrnahm. Würzig, wie nasses Laub. Gewaltig, durch die alten, großen, knochigen Bäume. Efeuranken, die sich bewegen. Und der Wind, der durch die Blätter wispert. Der Wald ist sich selbst genug und will keinen Besuch. Magie hat viele Gesichter und die Autorin hat sie auf ganz wunderbare Weise eingefangen. Es war immer wieder spannend, auch wenn ich dachte, dass alles gut wird, legte sie noch einen drauf und es wurde schlimmer. Es muss immer erst richtig schlimm werden, bevor es wirklich besser werden kann und dass zeigt Carola Wolff sehr eindringlich. Zugleich ist es eine Erinnerung daran, dass wir die Natur mehr brauchen, als sie uns. Sie kommt gut alleine klar. Wir ohne sie allerdings nicht. Gerade in aktuellen Zeiten ein wichtiges Thema!

Fazit
„Der Fluch des Erlkönigs“ reitet nicht bei Nacht geschwind an mir vorbei. Er zog mich mit sich in ein Abenteuer voller Magie und Elfen. Voller ungesagter Worte, Misstrauen, Liebe und Freundschaft. Und voller Glauben daran, dass die alten Märchen wirklich wahr sind. Es wäre doch wirklich schade, wenn unsere Welt ohne all die magischen Geschichten auskommen müsste. Oder? Carola Wolff bringt uns den Glauben an Elfen und Feen zurück. Wenn ich das nächste Mal im Wald spazieren gehe, passe ich genau auf, wohin ich trete. Oder auf was. Und Hügel meide ich besser ganz. ^^

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Rezension zu "Der Fluch des Erlkönigs" von Carola Wolff

Rezension für "Der Fluch des Erlkönigs"
Traubenbaervor einem Jahr

"Der Fluch des Erlkönigs" von Carola Wolff (erschienen beim Fabulus- Verlag) ist ein Fantasyroman, der auch für Kinder und Jugendliche geeignet ist.

Der Hauptprotagonist Finn muss seine Ferien in einem kleinen Dorf zusammen mit der Stiefmutter verbringen. Das gefällt ihm überhaupt nicht. Besonders, da ihm sein Vater verboten hat seinem Hobby, dem Zeichnen, nachzugehen. Als er endlich Freunde findet muss er feststellen, dass diese gegen das riesige Bauprojekt inmitten eines Waldes sind. Das Problem daran: Finns Vater ist der Bauherr.
Der Roman ist sehr fantasievoll. Er erzählt eine magische Geschichte von Elfen, Feen und Freundschaft. Alles ist sehr rund und stimmig beschrieben.Die realistsichen Elemente, wie die Demonstartion gegen das Bauprojekt und die fantastischen Abschnitte ergänzen sich gut. Besonders gelungen finde ich die Beschreibung von Finns Aufenthalt in der Welt der Elfen. Sie ist so farbenfroh und lebendig erzählt, dass man sich selbst in diesen uralten Hügel gezaubert glaubt.
Sehr gelungen finde ich auch, dass ein aktuelles Thema angesprochen wird: Eine Fläche naturbelassenen Waldes soll für einen Hotelkomplex zerstört werden. Welche Auswirkungen das für die Natur hat wird eindrücklich beschrieben und durch die Elfen noch unterstrichen. Die Kernaussage dass es wichtigere Dinge als Ruhm und Reichtum gibt, wird gut verpackt.
Mir hat dieser Roman sehr gefallen und ich kann ihn jedem Fantasyfan, ganz gleich welchen Alters, empfehlen.

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Gespräche aus der Community

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Er erreichte die Steckdose mit Müh und Not ...
in seinen Händen das Smartphone war tot.


Achtung, der Erlkönig geht um.  Oder ist etwa alles ganz anders, als Goethe uns das glauben machen wollte?
Finde es selbst heraus.

Carola Wolff: Der Fluch des Erlkönigs

Finn glaubt nicht an Märchen. Und die Sommerferien hatte der Siebzehnjährige sich anders vorgestellt. Irgendwie cooler. Ganz bestimmt wollte er nicht nicht in diesem öden, regennassen Dörfchen auf dem Land festsitzen.
Doch das neue Projekt seines arbeitsbesessenen Vaters hat Vorrang: ein Wellnesshotel mitten im Nirgendwo. Finns Stiefmutter, eine frustrierte Ex-Schönheitskönigin, spricht den Martinis zu  und Finns kleiner Stiefbruder nervt.
Dann laden ihn zwei schöne, leicht ausgeflippte Schwestern zu einer ganz besonderen Party ein.
In einem efeuumrankten Haus im Wald tanzen junge Elfen, Goblins und Irrlichter. Oder ist es nur eine Maskenparty? Finn amüsiert sich und findet sogar einen Freund. Doch der Spaß ist vorbei, als die Herrin des Hauses auftaucht.
Plötzlich steckt Finn mittendrin in einem alten Märchen. Die Elfen sind gar nicht erfreut darüber, dass Finns Vater das Hotel ausgerechnet in seinem Wald bauen will.
Nicht nur Finn selbst, sondern auch seine Familie und seine neue Liebe sind in großer Gefahr. Wird Finn diese Sommerferien überleben? Oder wird das Märchen ihn nie wieder loslassen?

Neugierig?

Es gibt 15 Bücher zu gewinnen (HC). Natürlich könnt Ihr auch mitmachen, wenn Ihr das Buch bereits besitzt oder es Euch selbst kauft.
Ich freue mich schon auf euch!
Zur Leserunde

Leserunde zu Ausgerechnet Muse!

Zusammen mit dem fabelhaften Fabulus Verlag vergebe ich 20 Leseexemplare. Natürlich könnt ihr auch gerne mitmachen wenn ihr das Buch bereits besitzt oder es euch selbst kauft.

Musen haben es auch nicht leicht …

Die junge Muse Apollonia kann Künstler inspirieren, aber ihr eigenes Herz hält sie fest unter Verschluss. Bis der Gitarrist Nick ihr einen seiner Songs vorspielt. Gemälde werden lebendig, eine schwarze Muse hat es auf Nick abgesehen und ein machthungriger Tycoon bedroht Apollonia. Der Rabe Lyngx, ihr Mentor und Beschützer, hat alle Federn voll zu tun, um ihr zu helfen. Werden Apollonia und Nick ihren Weg finden?

Wenn ihr zusammen mit Apollonia und Nick die fantastische Welt der Musen erkunden wollt, dann bewerbt euch bis Sonntag, 5. März um ein Leseexemplar, indem ihr hier eure Antwort zu meiner Frage postet:

Was (oder wer) inspiriert dich?

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und freue mich sehr auf die Leserunde!


Letzter Beitrag von  Siraeliavor 2 Jahren
Liebe Carola, vielen Dank für dieses schöne und kurzweilige Lesevergnügen! https://www.lovelybooks.de/autor/Carola-Wolff/Ausgerechnet-Muse-1351422879-w/rezension/1450189051/ Die Rezension wird noch bei Amazon, Thalia und Co. erscheinen. Viele Grüße und weiterhin tolle Ideen für Geschichten...
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Carola Wolff wurde am 27. Juli 1962 in Berlin (Deutschland) geboren.

Carola Wolff im Netz:

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