Carola Wolff

 4.3 Sterne bei 79 Bewertungen
Autorin von Ausgerechnet Muse, Der Fluch des Erlkönigs und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carola Wolff (© Carola Wolff / Quelle: Autor)

Lebenslauf von Carola Wolff

Carola Wolff lebt in Berlin, zusammen mit Stapeln ungezogener Bücher, die überall herum lümmeln und einer extensiven Sammlung literarischer Teebecher. Sie ist gelernte Buchhändlerin, hat einen BA in englischer Literatur und ein Faible für alles Britische. Geschichten ausdenken und sie aufschreiben, das hat Carola ebenfalls schon immer gerne getan. Die entstandenen Texte staubten leise vor sich hin, bis sie einen Writers Coaching Kurs besuchte. Als Autorin, die sowohl bei Verlagen als auch als Selfpublisherin veröffentlicht, hat sie den zweiten Platz beim Autoren@LeipzigAward erreicht, war auf der Auswahlliste des Leserpreises von LovelyBooks vertreten und gewann einen Fanfiction-Preis. In ihren Romanen und Geschichten tummeln sich u.a. eine erfolglose Selbstmörderin (Mein erster Selbstmord), ein im Park ausgesetzter Mann (Ein Mann zum Mitnehmen), ein verliebter Teufel (Ladies Night) und sprechende Raben (Ausgerechnet Muse). Wenn Carola nicht gerade völlig selbstvergessen ihre Computertastatur bearbeitet, kann man sie in Buchläden beim verzückten Schnüffeln an frisch Gedrucktem erwischen oder in Papeterien auf der Jagd nach schönen Notizbüchern beobachten.

Alle Bücher von Carola Wolff

Cover des Buches Ausgerechnet Muse9783944788432

Ausgerechnet Muse

 (38)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches Der Fluch des Erlkönigs9783944788609

Der Fluch des Erlkönigs

 (22)
Erschienen am 01.03.2018
Cover des Buches Ein Mann zum Mitnehmen9783739237022

Ein Mann zum Mitnehmen

 (9)
Erschienen am 26.02.2016
Cover des Buches Mein erster Selbstmord9783848201648

Mein erster Selbstmord

 (5)
Erschienen am 20.08.2012
Cover des Buches Ladies' NightB00T3R6I84

Ladies' Night

 (5)
Erschienen am 08.03.2015

Neue Rezensionen zu Carola Wolff

Neu

Rezension zu "Der Fluch des Erlkönigs" von Carola Wolff

Vom Gedicht zum spannenden Jugendbuch
Annejavor 6 Monaten

Das die Autorin Carola Wolff fantastische Buchideen hat, konnte ich bereits in einem anderen Buch von ihr erlesen. Um so gespannter war ich auf dieses, da es Goethes Gedicht „Der Erlkönig“ aufgriff und es in eine packende Geschichte für Jugendlicher packte. Das fand ich in der Hinsicht clever, da das Gedicht in meisten Schulen zur Pflichtlektüre gehört und somit wenigstens vom Namen her erkannt werden dürfte. 


 


Um so gespannter ging ich an das Buch heran, das mich zum Glück nicht enttäuschte. Mich erwartete eine faszinierende Welt, deren Charaktere nicht nur sympathisch, sondern auch einen ganz eigenen Zauber verströmten. Ich sage Charaktere, da mich nicht nur der Hauptcharakter Finn begeisterte, sondern auch viele Nebencharaktere. Dies lag vor allem daran, das jede Person sehr individuell erstellt worden war und es immer etwas gab, was man mit ihnen verbinden konnte. Finn war z.B. ein hervorragender Zeichner, Gudrun eine leidenschaftliche vegetarische Köchin und Tonja ein Mitglied der Graswurzelrebellen, welche sich für Umweltschutz einsetzten. Etwas spezieller wurde es dann im Reich der Erlkönigin, da hier die Magie eine vielfältige Fähigkeit war. 


 


Einzig die Eltern von Finn und seinem Bruder Jojo wirkten in dem ganzen Szenario etwas aufgesetzt. Es gab eine emotionale Familiengeschichte, welche sich um den Tod von Finn´s Mutter drehte. Aber warum man dann eine eingebildete und auf Dauer-Diät-befindende Stiefmutter einband, blieb mir ein Rätsel. Besonders da der erst sehr strenge Vater eigentlich sehr liebenswert und alles andere als oberflächlich war.


 


Zum Erlkönig möchte ich nicht wirklich viel sagen, da er das wohl der Charakter mit der meisten Mystik war. Dies lag vor allem an Goethes Gedicht, welches spielerisch mit in die Geschichte eingebaut wurde und so manche Beschreibung daraus erklärte. Besonders faszinierte mich aber den Humor, welchen die Autorin mit einfließen ließ. Wo im Gedicht noch ein Kind zu Schaden kommt, erklären die Elfen im Buch, das sie keine Ahnung haben, wie Goethe darauf kommen könnte, das sie kleine Kinder von Menschen haben wollen. Immerhin müssten sie die ja wickeln und ihr Geschreie ertragen, was ihnen den letzten Nerv rauben würde. 


 


Während die Geschichte mit seinen stimmigen Charakteren und der tollen Geschichte mein Herz eroberte, konnte dies das Cover nicht. Es passte einfach nicht zum Thema. Schon als ich es auf einer Messe sah, dachte ich, es handele von einem Eiskönig. Dabei handelte es ja vom Erlkönig und somit von einem Elfen, welcher die Natur verehrt. Daher wäre ein grünes Coverdesign wünschenswerter gewesen. Trotzdem empfand ich die Gestaltung als nicht komplett misslungen. Das Buch wirkt immer noch hochwertig, was besonders an den eingefärbten Seitenrändern liegt, welche beim Verlag stets vorzufinden sind. 


 



 


Von außen etwas irritierend, wusste die Geschichte im Inneren zu überzeugen. Tolle Charaktere, mit vielschichtigen Persönlichkeiten und eine Handlung die nicht nur ein Gedicht würdig in Szene setzte, sondern es auch noch aufpimpte. Für Kinder und Jugendliche auf jeden Fall eine tolle Lektüre, die sie unterhält und ihnen etwas zum Thema Umweltschutz beibringt.

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Rezension zu "Ausgerechnet Muse" von Carola Wolff

Außergewöhnlich, tough und humorvoll - ganz mein Geschmack
Aer1thvor 10 Monaten

Die vollständige Rezension findet ihr auf tthinkttwice.de 😃 .

{Lesegrund}


Mir hat der Klappentext von Anfang an zugesagt und da ich bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen und rezensiert hatte, wusste ich, dass mir der Schreibstil gefallen wird.

{Charaktere}


Apollonia Parker – die Protagonistin

Was für ein cooler und zu Beginn doch sturer Charakter. Ich mag Apollonia als Protagonistin wirklich sehr. Sie ist integer, authentisch, witzig und einfach nur tough. Und auch wenn es zu Beginn erst nicht danach aussah, lernt sie aus ihren Fehler und entwickelt sich im Laufe der Geschichte weiter. Eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack!

Nick – ihr Sidekick

Nick ist auch ziemlich cool. Ich mag ihn echt gern. Er ist Musiker mit Leib und Seele, hat seine Prinzipien und ist ihnen treu. Er konzentriert sich auf seine Musik und kann mit den Girlie-Girls, die ihn anschmachten nichts anfangen – dafür gefällt ihm die ungewöhnliche Apollonia umso mehr. Und noch ein Pluspunkt: Er trinkt keinen Alkohol!

Die Nebencharaktere

Auch diese Charaktere haben alle ihren ganz eigenen Charm und auch jetzt, mehrere Tage nach Beendigung des Buches, sind meine Vorstellungen und Gefühle den einzelnen Nebencharakteren gegenüber sehr präsent – heißt, sie haben Eindruck hinterlassen.

{Schreibstil}


Wie bereits weiter oben erwähnt, kannte ich den Schreibstil der Autorin schon aus einem anderen Buch und auch hier in diesem Buch hat er mir wieder sehr gut gefallen.
Carola Wolff lässt durch ihre Worte ein Bilderkino in meinem Kopf entstehen. Einzelne Szenen sind mir jetzt noch im Gedächtnis geblieben. Sie schreibt mit viel Witz und einer trockenen Art Humor, die ich einfach nur liebe.

{Fazit}


“Ausgerechnet Muse” hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Es ist mal eine andere Art von Fantasy-Buch, mit einer echt toughen Protagonistin, die ganz meinem Geschmack entspricht. Ein paar winzige Kleinigkeiten haben mich beim Lesen gestört, daher sind es “nur” sehr gute 4 von 5 Sternen geworden.

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Rezension zu "Ausgerechnet Muse" von Carola Wolff

Musen, Raben und eine Menge Abenteuer
Annejavor einem Jahr

„Von der Muse geküsst“, ein Sprichwort, welches bei der 17-jährigen Apollonia blanke Wut hervorrufen dürfte. Kein Wunder, denn Apollonia ist eine Muse und damit nicht gerade glücklich. Sie möchte sich an keinen Künstler heften, um ihn die nötige Inspiration oder den Schubs in die richtige Richtung zu geben, sondern möchte ihre Freiheit. Das dies ganz im Gegensatz zu ihrer Mutter steht, versucht das junge Mädchen auszublenden, denn sie hat einen Traum und diesen Traum, will sie wahr werden lassen.

 

Wie auch immer ich mir eine Muse vorgestellt hatte, wie Apollonia, sah sie jedenfalls nicht aus. Das ist keine Kritik an ihr selbst, sondern an dem Mythos, das Musen nun einmal wunderschöne Wesen seien. Als ich jedoch mit dem Buch begann, verflog dieser Gedanke sehr schnell, da ich Apollonias Ansätze an die Welt der Musen sehr gut verstehen konnte. Ihr waren Künstler, Dichter oder Schreiber einfach zu sehr darauf vernarrt, mit ihrer Kunst Geld zu verdienen, als das etwas schufen, um die Welt einfach nur zu beeindrucken. Clever Ansätze, die sich gerade bei ihrer Mutter zeigten, da diese ihre Schützlinge meist zu Erfolg verhalf, am Höhepunkt der Karriere aber fallen gelassen wurde. Egal, wie man es sah, das ein Leben einer Muse schien nicht gerade einfach zu sein. Besonders nicht, wenn man als Begleiter einen Raben hatte, der einen ständig „bemuste“ und dann auch noch Gemälde erwecken kann.

 


Lyngx und diese besondere Fähigkeit warfen ein wichtiger Bestandteil des Buches, von denen einer, nicht richtig genutzt wurde. Der Aspekt das Apollonia die Figuren von Gemälden beleben konnte, war für mich ein wichtiger Grund das Buch lesen zu wollen. Um so enttäuschter war ich, als ich merken musste, dass diese Stellen sehr wenig genutzt wurden. Schade, war besonders, das nur Apollonia die Bewegungen der Gemälde wahrnehmen konnte und Außenstehende weiterhin nur auf ein Gemälde sahen. Hier hätte ich mir mehr Neugier gewünscht, immerhin wird diese Gabe im Buch als sehr selten beschrieben. 

 

Allerdings schaffte es die Autorin diese mystische Welt, spielend in das heutige Berlin zu integrieren oder kurz gesagt, Antike traf auf Neuzeit und das machte sichtlich Spaß. Nicht nur das die Charaktere allesamt interessant waren, Frau Wolff zeigte auch, dass sie sich mit den griechischen Mythologien gut auseinandergesetzt hatte. Natürlich ließ sie ihrer eigenen Kreativität auch freien Lauf, was sich aber sehr gut mit den Fakten vermischte. Dies, der flüssige Schreibstil und unterhaltsamen Konversationen sorgten dafür, das ich immer mehr erfahren wollte und somit auch schnell im Buch vorankam. Ein besonderes Highlight war für mich noch die Einbringung von männlichen Musen, welche nur selten sind, zumindest laut der geschichtlichen Fakten. 


Leider zeigten die letzten Seiten, das die Abenteuer von Apollonia nur für einen einmaligen Ausflug gedacht waren, da es mit Erklärungen zu allen Fragen endete. Das fand ich sehr schade, da ich gerne mehr aus der Welt der Musen gelesen hätte. Denn auch wenn am Ende alles sehr friedlich wirkte, wer weiß, wie lange dieser Zustand halten würde. 

 

Mein Fazit

 

Angelockt von der Aufmachung des Buches, bin ich um glücklicher das mich die Geschichte auch innerlich packen konnte. Die Mischung aus griechischer Mythologie und der heutigen Zeit, wurden mit gut durchdachten Abenteuern gespickt, die nicht nur spannend, sondern auch äußerst unterhaltsam waren. Emotional wurde mir auch so einiges geboten, denn so einige Entscheidungen im Buch überraschten mich sichtlich. Auch wenn es vielleicht nicht eintreten wird, aber bitte mehr davon. 

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Der Fluch des Erlkönigsundefined
Er erreichte die Steckdose mit Müh und Not ...
in seinen Händen das Smartphone war tot.


Achtung, der Erlkönig geht um.  Oder ist etwa alles ganz anders, als Goethe uns das glauben machen wollte?
Finde es selbst heraus.

Carola Wolff: Der Fluch des Erlkönigs

Finn glaubt nicht an Märchen. Und die Sommerferien hatte der Siebzehnjährige sich anders vorgestellt. Irgendwie cooler. Ganz bestimmt wollte er nicht nicht in diesem öden, regennassen Dörfchen auf dem Land festsitzen.
Doch das neue Projekt seines arbeitsbesessenen Vaters hat Vorrang: ein Wellnesshotel mitten im Nirgendwo. Finns Stiefmutter, eine frustrierte Ex-Schönheitskönigin, spricht den Martinis zu  und Finns kleiner Stiefbruder nervt.
Dann laden ihn zwei schöne, leicht ausgeflippte Schwestern zu einer ganz besonderen Party ein.
In einem efeuumrankten Haus im Wald tanzen junge Elfen, Goblins und Irrlichter. Oder ist es nur eine Maskenparty? Finn amüsiert sich und findet sogar einen Freund. Doch der Spaß ist vorbei, als die Herrin des Hauses auftaucht.
Plötzlich steckt Finn mittendrin in einem alten Märchen. Die Elfen sind gar nicht erfreut darüber, dass Finns Vater das Hotel ausgerechnet in seinem Wald bauen will.
Nicht nur Finn selbst, sondern auch seine Familie und seine neue Liebe sind in großer Gefahr. Wird Finn diese Sommerferien überleben? Oder wird das Märchen ihn nie wieder loslassen?

Neugierig?

Es gibt 15 Bücher zu gewinnen (HC). Natürlich könnt Ihr auch mitmachen, wenn Ihr das Buch bereits besitzt oder es Euch selbst kauft.
Ich freue mich schon auf euch!
184 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Ausgerechnet Museundefined

Leserunde zu Ausgerechnet Muse!

Zusammen mit dem fabelhaften Fabulus Verlag vergebe ich 20 Leseexemplare. Natürlich könnt ihr auch gerne mitmachen wenn ihr das Buch bereits besitzt oder es euch selbst kauft.

Musen haben es auch nicht leicht …

Die junge Muse Apollonia kann Künstler inspirieren, aber ihr eigenes Herz hält sie fest unter Verschluss. Bis der Gitarrist Nick ihr einen seiner Songs vorspielt. Gemälde werden lebendig, eine schwarze Muse hat es auf Nick abgesehen und ein machthungriger Tycoon bedroht Apollonia. Der Rabe Lyngx, ihr Mentor und Beschützer, hat alle Federn voll zu tun, um ihr zu helfen. Werden Apollonia und Nick ihren Weg finden?

Wenn ihr zusammen mit Apollonia und Nick die fantastische Welt der Musen erkunden wollt, dann bewerbt euch bis Sonntag, 5. März um ein Leseexemplar, indem ihr hier eure Antwort zu meiner Frage postet:

Was (oder wer) inspiriert dich?

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und freue mich sehr auf die Leserunde!


217 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Siraeliavor 3 Jahren
Liebe Carola, vielen Dank für dieses schöne und kurzweilige Lesevergnügen! https://www.lovelybooks.de/autor/Carola-Wolff/Ausgerechnet-Muse-1351422879-w/rezension/1450189051/ Die Rezension wird noch bei Amazon, Thalia und Co. erscheinen. Viele Grüße und weiterhin tolle Ideen für Geschichten...

Zusätzliche Informationen

Carola Wolff wurde am 27. Juli 1962 in Berlin (Deutschland) geboren.

Carola Wolff im Netz:

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