Carola Wolff Ausgerechnet Muse

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Inhaltsangabe zu „Ausgerechnet Muse“ von Carola Wolff

Apollonia Parker verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten: Sie befreit Figuren aus Gemälden, unterhält sich mit dem Raben Lyngx und bringt den begabten Singer-Songwriter Nick auf den Erfolgshit seines Lebens. Doch kann sie ihm auch ihr Herz öffnen?

Sehr spannend und flüssig geschriebene Jugendgeschichte...

— JsBookSight

Schöne Idee mit den Musen und Fantasy-Elementen, leider etwas holprig umgesetzt.

— Bücherfüllhorn-Blog

Tolle Geschichte, jedoch hat es etwas an Substanz gefehlt

— Cat_Crawfield

Lebendig, aber nicht kontrastreich genug

— EvyHeart

Für mich ein Lesevergnügen. Eine einfach geniale Geschichte für jedes Alter :)

— Lyreen

charmante, witzige und temporeiche Geschichte, die richtig viel Spaß macht!

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  • Musen sind große Tratschtüten

    Ausgerechnet Muse

    JsBookSight

    24. August 2017 um 11:29

    ... und der Barkeeper erst. Schöner Verein, diese Musen. Die 17 jährige Apollonia Parker will eigentlich nichts weiter, als ihr Leben leben. Sie will nach Schottland. Sie will die Freiheit genießen. Und sie will Motorrad fahren. Ihre Mutter hat jedoch andere Pläne für sie: Langweilige Galas, verkorkste Künstler und schreckliche Kunst. Ein Leben im Dienste eines anderen, um ihm zum Erfolg zu verhelfen. Tolle Aussicht. Aber was ist mit dem, was sie will? Was ist mit ihren Träumen? Ihre Mutter will nur das "Beste" für sie und ist überzeugt: Apollonia hat ihre Gabe geerbt. Sie ist eine Muse.Ich habe mich gefragt, wie es mir in dieser Situation gehen würde. Ich bin jung, habe Pläne für mein Leben. Ich will es genießen. Möchte reisen, die Welt sehen. Freiheit genießen. Aber ich darf es nicht, weil ich irgendeine "Gabe" besitze, die ich nicht will. Eine Gabe, die mich an ein "langweiliges" Leben bindet. Vermutlich würde ich ähnlich handeln: Ich würde versuchen, diese Gabe loszuwerden. Ob das allerdings eine gute Idee wäre, würde sich, wie fast immer, erst im Nachhinein herausstellen..."Ausgerechnet Muse" von Carola Wolff aus dem Fabulus Verlag war sehr spannend zu lesen. Die Idee hinter der Geschichte fand ich richtig gut. Vermutlich kennt das "Grundproblem" jeder: Man wird irgendwo hineingepresst, wo man nicht sein will. Andere haben Pläne, die nicht zu den eigenen Wunschvorstellungen passen. Die eigenen Gedanken und Wünsche laufen in entgegengesetzte Richtungen. Man hat Träume, die sich nicht mit der eigenen Realität vereinbaren lassen - so scheint es zumindest. Findet man sich damit ab, oder geht man seinen eigenen Weg? Das ist schwer zu beantworten. Jedoch ist es nie falsch, wenn man besonders die Dinge beachtet, die Realität und Traum verbinden.Mein Eindruck:Eine sehr spannende und flüssig zu lesende Jugendgeschichte, die durchaus an das reale Leben erinnert. Carola Wolff mit diesem Buch eine interessante Welt erschaffen, in die man sich leicht hineinversetzen kann. Mir hat es sehr viel Freude bereitet, es zu lesen. Es gab lediglich zwei Stellen in der Geschichte, die ich etwas "unlogisch" fand. Das allerdings hat den Gesamteindruck nicht gestört. Ich hätte mir dort lediglich etwas mehr Erklärung gewünscht. Der rote Faden ging jedoch nie verloren und war wunderbar ausgearbeitet. In die ganze Story kann man wunderbar eintauchen und mitfiebern. Sie ist sehr vielseitig und regt auch zum denken an, daher kann ich "Ausgerechnet Muse" nicht nur denjenigen empfehlen, die manchmal unentschlossen sind oder einen Schubs in die richtige Richtung brauchen.

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  • Muse sein hat seinen Preis

    Ausgerechnet Muse

    Malibu

    02. August 2017 um 21:49

    Wissen wir wirklich, wer alles unter uns wandelt und vor allem, WAS? Das ist die Frage - sind wir nur Menschen hier oder doch andere Wesen oder auch Menschen mit Begabungen? So genau wird uns das wohl nie jemand beantworten können und wenn es jemand doch behauptet, schenkt ihm keiner Glauben. Apollonia aus dem Roman "Ausgerechnet Muse" hat eine Gabe und möchte sie nicht, egal wie viele an sie glauben...Apollonia Parker, 17 Jahre, möchte am liebsten frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem (noch defekten) Motorrad Bonnie durch Schottland zu fahren. Doch da wird ihr ein Strich durchgezogen - denn sie ist wie ihre Mutter eine Muse. Ihre besondere Gabe sieht die Aufgabe für sie vor, dass sie einen Künstler fördert. Als sie auf den jungen Songwriter Nick trifft, passiert das unglaubliche - sie wird seine Muse und nicht nur das, sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Dieser ist von ihren Fähigkeiten ganz hin und hergerissen, möchte sie aber nicht drängen, diese auch zu nutzen, wenn sie das gar nicht möchte. Da ist auch der habgierige Konzernchef Viktor Tyrell gegen diese Verbindung und möchte Apollonias Gabe für seine Zwecke haben. Er setzt daher die schwarze Muse Velika auf Nick an. Gelingt es Apollonia ihn an sich zu binden, dass er nicht auf die schwarze Muse hereinfliegt und wie entscheidet sich Apollonia überhaupt in Bezug auf ihre Gabe?Es ist ein Buch, in welchem so ziemlich alles vorkommt. Bösewichte, gute Menschen und auch sprechende Tiere und Menschen mit Fähigkeiten. Der Einstieg ist ziemlich leicht und man schafft jede Hürde, da die Autorin einen angenehmen Schreibstil hat. Apollonia ist eine etwas zickige Angelegenheit, dennoch hat sie genug Herz, dass man sie für sympathisch befindet. Man geht mit ihr den steinigen Weg einer Muse, die eigentlich gar keine sein möchte, sondern einfach nur ein normaler Teenager. Als das Blatt sich wendet, scheint alles zu spät zu sein, auch da steht man ihr in den Zeilen bei und hofft das Beste. Nick ist ein netter, junger Mann, der sich auch wirklich für Apollonia zu interessieren scheint. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf und fesselt den Leser.Man merkt allerdings sehr, dass das Buch junge Leser ansprechen soll, sei es sprachlich oder inhaltlich. Macht aber nichts und stört auch den Lesefluss nicht. Als älterer Leser ist es zwar manchmal etwas "anstrengend", da man auch etwas älter denkt, trotzdem kann es sehr mitreissend und mitfiebernd sein. Selbst Apollonias Mutter ist eine erfrischende Frau, die die Seiten zum Blühen bringt.Der Roman ist alles in allem eigentlich sehr bildlich dargestellt und man kann sich fast selbst ausmalen, daneben zu stehen und das ganze Geschehen zu beobachten. Ich selbst würde gerne mehr von dieser Autorin lesen und kann sie auch herzlich gerne weiter empfehlen!

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  • göttlich

    Ausgerechnet Muse

    Sandra1978

    22. June 2017 um 11:24

    Inhalt  Apollonia Parker ist die Tochter einer Muse. Sie hat die Musengabe geerbt, hat aber absolut keine Lust darauf, als Muse zu arbeiten, da sie am Beispiel ihrer Mutter Miranda sieht, das man so von den Menschen nur ausgenutzt wird. Auch ihr Mentor, der Rabe Lyngx, der sich bevorzugt mit Zitaten alter Dichter mitteilt, kann sie nicht umstimmen. Doch alles ändert sich, als Apollonia durch Zufall nähere Bekanntschaft mit ihrem Klassenkameraden Nick, einem absoluten Mädchenschwarm, macht: Er aktiviert ihr Musenmal und dadurch wird sie wieder Willen mit ihm verbunden. Nun will sie diese lästige Verbindung wieder loswerden. Doch die zwielichtigen Musen Velika und Tom funken dazwischen, und ehe sie es sich versieht, ist Apolonia in ein grausames Verbrechen an der Welt der Musen verstrickt, bei dem sie nur mit Hilfe von ihrer göttlichen Fähigkeiten weiterkommen kann... Beurteilung  Dieses Buch ist einfach göttlich gut. Das Cover hat mich schon lange angesprochen und der Klappentext versprach eine skurrile, fantastische und unterhaltsame Geschichte. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Apollonia ist eine tolle und vielschichtige jugendliche Protagonistin, ich konnte mir alles, was die Autorin geschrieben hat, wunderbar bildlich vorstellen. Es ist extrem erfrischend, solch einen Roman zu lesen, der von neuen Ideen nur so überquillt. Ich glaube nicht, das ich schon mal einen humorvollen Roman über die Tätigkeit von Musen in der Menschenwelt gesehen habe!  Über die Vielfalt der Musen und Mentoren, der Idee mit den Bildern und Figuren im Museum kann ich nur begeistert sein. Dieses Buch hat mir dieses Jahr am allermeisten Spaß gemacht beim Lesen, und es waren schon ein paar Dutzend!  Der Schreibstil von Carola Wolff ist herrlich leicht und unkompliziert. Es ist ein Jugendroman und entsprechend nicht allzu komplex geschrieben, so dass die Lektüre auch mit einem vollen Kopf noch leicht fällt. In die Welt der Musen kann man einfach komplett eintauchen, und man fiebert beim Lesen mit Apollonia und Nick einfach mit, weil die beiden so toll sind. Was mir sehr gut gefallen hat, waren auch die sehr gut dargestellten familiären Hintergründe der beiden, die genauso mit kleinen tollen Details gespickt sind wie der ganze Rest der Geschichte.  Ich wünsche mir absolut eine Fortsetzung und ganz viel mehr Bücher dieser Sorte - endlich, endlich ein Buch das ein absoluter Stimmungsaufheller und Weltentführer ist und einfach nur toll ist (auf die Gefahr hin mich zu wiederholen). Fazit: UNBEDINGT LESEN!!!

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  • Ausgerechnet Muse

    Ausgerechnet Muse

    angeltearz

    08. June 2017 um 18:33

    Das ist mal ein ganz anderes Buch! Jedenfalls habe ich noch nie ein Buch über magische Musen gelesen. Deswegen hat es mich auch direkt angesprochen. Jugendbücher finde ich eh immer ganz toll.Über die Geschichte kann ich gar nicht so viel schreiben, ohne zu spoilern. Dafür ist sie einfach zu schnell erzählt. Aber sie gefällt mir unheimlich gut.Die Aussage hinter dem Buch finde ich auch sehr toll. Man sollte sich so nehmen, wie man ist. Mit allen Höhen und Tiefen und einfach das Beste daraus machen.Der Charakter Apollonia ist mir am Anfang des Buches allerdings zu anstrengend. Sie soll 17 Jahre alt sein, verhält sich aber wie 12. Sie ist launisch, bockig und frech. Da erwarte ich eigentlich mehr. Vor allem mit ihrem Lebensstandard, den sie führt, hätte sie etwas erwachsender sein dürfen. Klar, sie möchte nicht die sein, die sie ist, aber das war mir dann etwas zu übertrieben dargestellt. Es gibt sich zum Ende hin etwas. Ich finde es schön, wenn Charaktere während des Buches wachsen und sich verändern.Der Schreibstil der Autorin war etwas gewöhnungsbedürftig. Mal leicht und locker und im nächsten Moment wieder sehr poetisch. Ob sie damit einen Strich zwischen der normalen Welt und der Welt der Musen ziehen möchte, kann ich nicht genau sagen. Aber es liest sich fast so.Ich habe das Buch trotzdem sehr gut und schnell weg gelesen. Einerseits weil es doch ganz spannend war zu wissen, ob Apollonia das schafft, was sie sich vorgenommen hat und andererseits hat es mich einfach nicht losgelassen.Toll finde ich, dass es Fantasy ist, die mit der normalen Welt verbunden ist. Normalsterbliche wissen nichts von den Musen. Es sei denn, sie begegnen ihnen. Ich finde, es ist ein schöner Gedanke, dass die Personen, die man trifft vielleicht ein mystisches Geheimnis haben könnten.Ich würde das Buch trotzdem gerne empfehlen. Es ist einfach was anderes und definitiv lesenswert!Das Cover: Das Cover ist richtig toll. Es passt einfach perfekt zum Buch und vor allem zur Protagonistin. Der Buchschnitt ist orange. Ich liebe bunte Buchschnitte!Fazit: Die Aussage hinter der Geschichte gefällt mir sehr gut. Leider ist der Schreibstil etwas zu gewöhnungsbedürftig und die Protagonistin recht anstrengend. Trotzdem ein sehr schönes Buch.

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  • Schöne Idee mit den Musen und Fantasy-Elementen, leider etwas holprig umgesetzt.

    Ausgerechnet Muse

    Bücherfüllhorn-Blog

    07. June 2017 um 14:11

    Eigentlich wollte ich Abends nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit lesen, weil ich am nächsten Tag arbeiten musste. Am Anfang holperte die Geschichte ein klein wenig, und dann wollte ich eigentlich nur noch weiterlesen. Dennoch musste ich dann irgendwann einen „cut“ machen, es wurde mir sonst zu spät. Der Erzählton war einfach und oft der jugendlichen Zielgruppe angepasst. Einige Dialoge kamen mir sehr aufgesetzt und konstruiert vor, was mich als erwachsenen Leser störte. Allerdings wurde die Geschichte zur Mitte hin, als Apollonia ihre Gabe immer vehementer verleugnet und loswerden will, sehr spannend. Zu spät kommt natürlich Reue auf. Die kurzen Kapitel lassen sich schnell lesen. Unterhaltsam sind die Elemente der Magie eingefügt, sie hätten für meinen Geschmack allerdings noch etwas ausgefeilter und ausführlicher dargestellt werden können. So kamen sie mir manchmal etwas deplatziert vor, weil sie nicht genügend erklärt waren. Die bewegenden und sprechenden Bilder im Museum erinnerten mich an Harry Potter. Das Love-Interest zwischen Nick und Apollonia ist wenig umgesetzt, hier fehlt das kribbeln und die Anziehungskraft; für 17-jährige fand ich das einfach „zu wenig“. Dennoch ist diese magische Welt der Musen und Götter, die ganz dicht mit der Menschenwelt verwoben ist, mal ein anderer Ansatzpunkt. Denn gerade die Musen sind vielleicht nicht jedem Teenager ein Begriff.   Alles in allem: Das Buch ist für mich als Erwachsene im Großen und Ganzen gut und mittendrin sogar sehr spannend zu lesen. Der Erzählton konnte mich nicht ganz überzeugen, manche Dialoge wirkten konstruiert und einige Handlungen geschahen zu „glatt“ und gefällig. Der magischen Parallelwelt und auch einigen Charakteren hätte ich mehr „Raum“  und „Tiefe“ gewünscht. Dennoch eine schöne Idee mit relativ normalen Protagonisten und für Jugendliche durchaus stimmig. Auch für Leserinnen, die normalerweise nicht so gerne Geschichten mit Fantasy-Elementen lesen, da der Anteil hier eher gering ist.   Das Alter vom Verlag ist mit 14-17 Jahren angegeben. Ich könnte mir aber auch Lesealter vor allem bei Mädchen schon ab 11/12 Jahren vorstellen.     Zu den Sternen:   5 Sterne für die Idee über die Musen eine Fantasy-Story zu schreiben.   4 bis 5 Sterne, da der Erzählton für die Zielgruppe, die ich mir schon ab 11 Jahren, aber nur bis 15 Jahren vorstellen könnte, passt.   2 Sterne vergebe ich aus meiner Erwachsenen Perspektive für diese Geschichte.   3 Sterne vergebe ich daher als Gesamtwertung.

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  • Muse auf Umwegen

    Ausgerechnet Muse

    Cat_Crawfield

    04. June 2017 um 19:33

    Apollonia ist eine Muse und will keine sein. Sie hat bei ihrer Mutter gesehen, was das aus einem macht und kann sich das für ihr eigenes Leben nicht vorstellen. Mit allen Mitteln geht sich Künstlern aus dem Weg um ihren Fluch nicht zu aktivieren. Doch ihr Lehrer Lyngx hat ganz andere Pläne. Er sieht in ihr großes Potential und gibt ihr einen Schubs in die richtige Richtung. Nick, der junge Gitarrist, wird zu ihrem Schützling und die beiden sind aneinander gebunden. Von nun an, soll sie seine Muse sein, doch sie könnte sich nichts schlimmeres vorstellen. Als sich jedoch die aussicht auf Freiheit ergibt, setzt Apollonia alles daran, diese zu bekommen, ungeachtet der Konsequenten für sich und alle in ihrer Nähe ...Meine Meinung:Ohne Kreativität wäre das Leben nicht mehr dasselbe.Ausgerechnet Muse ist ein nettes Abenteuer einer jungen Frau, die sich ihre Freiheit wünscht, ungeahnt der Konsequenzen. Parker ist eine starke, unabhängige junge Frau, die genau weiß was sie will, doch im Laufe der Geschichte wird sie feststellen, das sich Wünsche und Ziele manchmal ändern. Die Geschichte hat einen schönen roten Faden, die Sprache war jedoch nicht zu 100% mein Fall. Oft ist die Geschichte in ein Tief gefallen und hat sich hingezogen. Die Idee dahinter finde ich allerdings klasse! Cover:Düster - genauso wie die Hauptprotagonistin ;) 

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  • Lebendig, aber nicht kontrastreich genug

    Ausgerechnet Muse

    EvyHeart

    26. May 2017 um 15:21

    Das Cover  Das Titelbild steht für mich im Gegensatz zur Geschichte, weil es sehr kantig wirkt. Mich hat das Cover von Matej Kovacic anfangs sogar abgeschreckt: Zu knallig, zu lila, Grafitti-Schrift. Auf mich wirkte es, als wollte jemand mit dem Cover beweisen, wie rebellisch die Figur ist. Bei genauerer Betrachtung enthält das Bild aber alles Wesentliche: den Raben, die Lederjacke und die weichen Gesichtszüge der Hauptfigur. Und es ist sehr prägnant. Ich denke, das Cover weckt Interesse, aber es verschleiert die nachdenklichen und bodenständigen Züge des Buches. Worum geht es? Um eine Muse wider Willen. Apollina ist Tochter einer Muse und bekommt am Ende der Pubertät ein magisches Tattoo. Wird sie dort berührt, geht sie eine Verbindung mit dem Künstler ein, die diesen inspiriert. Bei ihrer Mutter hat  Apollina jedoch gesehen, dass sich diese Bindung nachteilig auf die Muse auswirken kann. Die Muse opfert sich für den Künstler auf, wird aber von ihm fallengelassen, sobald der Erfolg kommt. Daher steht sie ihrer Fähigkeit skeptisch gegenüber. Nicht besser wird es, als sie den jungen Gitaristen Nick kennenlernt und dessen Muse wird. Aber: Für jedes Problem gibt es eine Lösung, oder? Charaktere Apollina Parker ist 17 Jahre alt und möchte mit dem Motorrad durch Schottland fahren und trägt gern eine Lederjacke. Ich empfand sie als "normal" und ziemlich erfrischend. Apollina hat Träume, aber sie will niemandem etwas beweisen. Und sie hat keinen riesigen Sack voller Probleme.Manchmal ist sie etwas naiv, aber das passt. Nick spielt Gitarre und kommt aus einer schwierigen Familie: Seit der Vater die Mutter verlassen (?) hat, trinkt sie zuviel Alkohol und tyranisiert ihren Sohn. Nur der Butler steht ihm zur Seite. Nicks Mutter möchte, dass er einen soliden Beruf ergreift. Ich hatte befürchtet, dass Nick der Schönling ist, an dem sich die Heldin abarbeitet. Doch dem war nicht so.  Nick genießt die Vorteile der Muse, sieht aber auch den Menschen und begreift, dass er Verantwortung für seine Fähigkeiten trägt. Lyngx ist Apollinas Wächter und ein Rabe. Anfangs war er ziemlich nervig, weil er Apollinas Fähigkeit unterstützt, obwohl sie das nicht will. Später steht er ihr zur Seite, auch wenn es ihr nicht gut geht. Lyngx ist ein Puffer - er heiterte das Geschehen auf und stellt einen guten Kontrast zu den Menschen dar. Er spricht gern in Zitaten :-) Für mich hat der Roman ca. 2 Protagonisten, passend dazu 2 Antagonisten mit unterschiedlichen Motiven, einige Helfer der Hauptfiguren und ein paar Nebenfiguren, die nur Berührungspunkte mit den Protagonisten haben und ansonsten "ihr eigenes Ding" machen. Besonderes letztere sorgen immer für Unerwartetes und für viel Humor. Ich finde das Kollektiv gut und effektiv gestaltet, manchmal aber nicht fokussiert genug. Die Muse - Kreativität und mehr Musen sind für mich Göttinen der Kreativität und Inspirationsgeberinnen von Künstlern. Zwischen beiden herrscht eine Verbindung, die schwer zu erkären ist und die nicht von Dauer sein muss. Ich dachte, dass Musen existieren, aber keinen Einfluss, keine Macht haben. "Ausgerechnet Muse" widerlegt diese Vorurteile und betrachtet das Thema sehr vielseitig. Zweiseitige Bindung: Da Musen (meistens) bestimmen können, wer das Tattoo berührt, können sie entscheiden, wessen Muse sie sein wollen. Sie können die Verbindung nicht lösen, aber der Künstler kann die Muse freigeben. Wenn er ihre Kreativität nichtmehr benötigt - oder weil er sie ablehnt. Dadurch kann man den Bund auch einvernehmlich beenden. Kraft und Gegenkraft: Eine Muse sieht das kreative Potential von Künstlern und kann es entfesseln. Sie macht Menschen Mut. Sie kann die Künstler beschützen, ihre Selbstzweifel festhalten, sie lenken, damit sie in ihrem kreativen Rausch klar sehen können. Eine Muse ist nicht der "schwächere Teil" in der Verbindung. Es gibt sogar Musen, die Künstler ausnutzen, aussaugen und ins Verderben stürzen. Allerdings benötigt auch die Muse die Energie der Kreativität. Verliert sie ihre Fähigkeit, wird sie wahnsinnig. Die Kunst: Kunstwerke hängen im Museum und es gibt Action :-) Ingesamt vermittelt das Buch ein modernes Bild vom Musen-sein und spricht viele Aspekte an. Mir fehlte der Bereich bildende Kunst und stellenweise die Tiefe. Dramaturgie Was macht man nach einem Höhepunkt im ersten Drittel? Diese Frage stellte ich mir, denn die Spannung steigt schnell. Bis zum dramatischen Finale dauert es bis zum letzten Drittel und ein Aspekt am Ende wird zu schnell behandelt. Das Finale ist actionreich, überraschend und einfach filmreif. Sehr gut! Dennoch fand ich das Buch etwas langatmig. Es gab keine Passagen, die ich gern übersprungen hätte. Aber ich hatte manchmal das Gefühl, nicht schnell voranzuukommen, zu stocken. Schreibstil Die Sprache im Buch ist einfach, aber erwachsen. Es gibt keine schicke Jugendsprache, sondern einen "normalen" Stil. Manchmal fand ich die Rhythmik, die Abfolge der Sätze, nicht perfekt, aber naja. Ich fand es gut, dass der Text nicht übertrieben lustig geschrieben war, sondern mit seinen absurden Figuren besticht. Fazit "Ausgerechnet Muse" ist ein Buch, aus dem man viel mitnehmen kann. Es hat eine postive Ausstrahlung und macht Spaß zu lesen und es beleuchtet das Thema vielseitig. Allerdings ist das Buch etwas lang, füllig. Mit etwas mehr Kontrast hätte der Text stärker geleuchtet.

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  • Ausgerechnet Muse

    Ausgerechnet Muse

    Lyreen

    24. May 2017 um 10:29

    5 / 5 SternenBuchinfos:Titel: Ausgerechnet MuseAutor: Carola WolffSeiten: 320Buchart : HCVerlag: fabulus VerlagISBN-13: 978-3944788432Erhältlich : 02 / 2017Alter: 14 - 17Kosten : € 16,95Buchrichtung: JugendromanVorgängerbände: -Folgebände: -Verfilmung: -Inhalt:Die 17-jährige Apollonia Parker will frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem Motorrad Bonnie durch Schottland zu fahren. Allerdings verfügt sie über eine Gabe, die sie besonders hasst: Sie ist wie ihre Mutter eine Muse. Apollonia hat aber keine Lust, sich an einen Künstler zu binden, diesen zu inspirieren und zu hätscheln. Als der junge, äußerst begabte Singer-Songwriter Nick ihr einen Song widmet, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Nick ist von Apollonias Fähigkeiten ganz hingerissen. Doch der habgierige Konzernchef Viktor Tyrell ist gegen diese Verbindung. Er will Apollonias Gabe für seine Zwecke nutzen ― und setzt die schwarze Muse Velika auf Nick an. Gelingt es Apollonia am Ende, ihren Freund aus deren Fängen zu befreien?Meine Meinung:Mein erster Dank geht an Annika für das Leseexemplar, ich danke dir von ganzen Herzen.Ohne Dich hätte ich so ein tolles Buch nie entdeckt .Apollonia ist eine Muse, naja fast. Erst wenn ihr Schützling ihr Musenzeichen berührt wird sie zur Muse und das will sie auf keinen Fall. Den ganzen Mist mit Verantwortung, Bindung und den Kram, nix da. Sie will ihren Motorradführerschein machen und dann nix wie nach Schottland. Tja aber ihr Rabe Lyngx ist ihr Musenbegleiter und er nervt sie. Sie ist doch ganz anders als die anderen. Dann trifft sie Nick, rettet ihn und verliert ein gegenstand, er bringt es zu ihr zurück , stolpert und...genau landet auf dem Musenzeichen und zack ist Apllonia eine richtige Muse. Da gibt es nichts, sie will das ganz schnell beenden, sie will an niemanden gekettet sein !Und so sucht sie ihren Weg aber ob das alles so richtig ist merkt sie erst als sie ihr Musenzeichen verliert.Eine tolle Geschichte, ich habe das Buch an einem Tag durch gehabt. Ich konnte es nicht zur Seite legen, musste immer weiter lesen.Ich liebe Apollonias Art , sie lässt sich nichts gefallen und Lyngx ist der Hammer. Ich habe echt oft gelacht , da er mit seiner geschwollenen Art einfach knuffig ist.Das war mein erstes Buch der Autorin aber sicher nicht mein letztes :)Pluspunkte:- Perfekte Charaktere- Immer was zu lachen dabei -Perfekte Schriftgröße 1Minuspunkte:-Cover:- Ich mag ja so keine gemalten Cover aber das ist mehr als gelungen, hier sieht an Apollonia und Lyngx. Und was ich noch genial finde das die Seiten drum herum Orange sind, ein richtiger Eye Catcher !! 

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  • Faszinierende Charaktere, tolle Story - was will man mehr?

    Ausgerechnet Muse

    Bookilicious

    21. May 2017 um 16:08

    *Inhalt*"Die 17-jährige Apollonia Parker will frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem Motorrad Bonnie durch Schottland zu fahren. Allerdings verfügt sie über eine Gabe, die sie besonders hasst: Sie ist wie ihre Mutter eine Muse. Apollonia hat aber keine Lust, sich an einen Künstler zu binden, diesen zu inspirieren und zu hätscheln. Als der junge, äußerst begabte Singer-Songwriter Nick ihr einen Song widmet, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Nick ist von Apollonias Fähigkeiten ganz hingerissen. Doch der habgierige Konzernchef Viktor Tyrell ist gegen diese Verbindung. Er will Apollonias Gabe für seine Zwecke nutzen ― und setzt die schwarze Muse Velika auf Nick an. Gelingt es Apollonia am Ende, ihren Freund aus deren Fängen zu befreien?" (Quelle: Amazon)  *Infos zum Buch*Seitenzahl: 350 SeitenVerlag: Fabulus VerlagISBN: 978-3944788432 Preis: 16,95 € (Gebundene Ausgabe) /  13,99 € (E-Book)*Infos zur Autorin*"Carola Wolff lebt in Berlin, zusammen mit Stapeln ungezogener Bücher, die überall herum lümmeln und einer extensiven Sammlung literarischer Teebecher.Sie ist gelernte Buchhändlerin, hat einen BA in englischer Literatur und ein Faible für alles Britische.Als Autorin, die sowohl bei Verlagen als auch als Selfpublisherin veröffentlicht, hat sie den zweiten Platz beim Autoren@LeipzigAward erreicht, war auf der Auswahlliste des Leserpreises von LovelyBooks vertreten und gewann einen Fanfiction-Preis. In ihren Romanen und Geschichten tummeln sich u.a. eine erfolglose Selbstmörderin (Mein erster Selbstmord), ein im Park ausgesetzter Mann (Ein Mann zum Mitnehmen), ein verliebter Teufel (Ladies Night) und sprechende Raben (Ausgerechnet Muse). Wenn Carola nicht gerade völlig selbstvergessen ihre Computertastatur bearbeitet, kann man sie in Buchläden beim verzückten Schnüffeln an frisch Gedrucktem erwischen oder in Papeterien auf der Jagd nach schönen Notizbüchern beobachten.Ihr größter Wunsch: eine Handtasche, die innen drin so groß ist wie die Tardis (ja, sie ist ein großer Doctor Who Fan). Wer mehr über sprechende Raben und magische Musenküsse wissen möchte, der sei hiermit herzlich eingeladen, Carola auf Twitter, Facebook oder ihrer Homepage www.carolawolff.de beim Schreiben zu begleiten.." (Quelle: Amazon)*Erster Satz des Buches*"Apollonia Parker, so, wie Du aussiehst, kriegt Du nie einen Mann."*Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? In der Blogger-Welt war dieses Buch in der letzten Zeit in aller Munde und irgendwie wurde ich neugierig. Auch wenn ich mir unsicher war, ob die Thematik so meins sein würde, beschloss ich, dem Roman eine Chance zu geben und so zogen Apollonia Parker, Lyngx und Nick Brenner in mein Regal ein...-> Cover: Auch wenn ich das Cover auf den ersten Blick nicht als das bezeichnen würde, was man klassisch als "schönes" Cover bezeichnen würde, so ist es doch ein Blickfang. Das gezeichnete Mädchen in schwarzer Kleidung, mit schwarzen Haaren und einem Raben im Hintergrund wirkt düster, aber auch irgendwie fesselnd. Hat man das Buch gelesen, erkennt man allerdings erst, WIE passend dieses Cover für das Buch ist. Besonders gut gefällt mir auch der orangene Buchschnitt, der richtig knallig daherkommt und das düstere des Covers nochmal betont. -> Story+Charaktere: Ein Buch über Musen, Künstler, sprechende Tiere und einem Mädchen, das sich seinem Schicksal nicht hingeben, sondern es selbst in die Hand nehmen möchte-kann das gefallen? Ja, ja, ja! Definitiv, denn es ist einfach mal etwas komplett anderes, als das, was wir Vielleser sonst so in unserem Regal haben. Keine Vampire, Hexen, Dämonen oder ähnliches, sondern Musen, die etwas mehr können, als den Künstler zu inspirieren. Eine Geschichte voller mystischer Dinge, interessanter Charaktere, einer Rebellischen Protagonistin und der dunklen Seite der Inspiration - einer dunklen Muse. Schon direkt zu Beginn des Buches werden wir in Apollonia Parkers Leben hineingesogen, doch sie ist alles andere, als begeistert davon, dass sie eine Muse sein soll. Viel lieber würde sie auf ihrem Motorrad durch die Welt Touren, anstatt das lästige Anhängsel eines Künstlers zu sein, der sich sowieso nicht für sie interessiert. Viel zu häufig hat sie dies bei ihrer Mutter Miranda beobachtet und so will sie ganz und gar nicht werden. Also setzt die Rebellische Muse alles dran, um nicht mehr Muse sein zu müssen...Apollonia, die uns im Buch hauptsächlich als "Parker" begegnet ist eine interessante Persönlichkeit, der man ihren Unmut über die Situation sehr deutlich anmerkt. Sie will keine Muse sein und damit basta! Doch so einfach ist das nicht und mit einer gehörigen Portion Hartnäckigkeit versucht Parker, ans Ziel zu kommen... auch wenn sie häufig missmutig und genervt wirkt, so fand ich sie von Anfang an sympathisch, denn ein wenig kann ich ihre Gedankengänge schon verstehen. Im Laufe des Buches lernen wir die Protagonistin immer besser kennen und schließen sie ins Herz. Genauso wie Lyngx, Parkers Mentor und ein Rabe. Auch wenn er so manches Mal ein wenig zuviel von seinen philosophischen Sprüchen äußert, so gehört er doch zur Geschichte dazu und ist definitiv einer der schöneren Charaktere! Auch der Charakter des Nick gefiel mir wahnsinnig gut, denn er ist nicht nur sympathisch, sondern auch wahnsinnig loyal. Die anderen Charaktere (wie Parkers Mutter Miranda, Tom und einige andere) lernen wir zwar nur oberflächlich kennen, dies tut der Geschichte jedoch keinen Abbruch. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist fesselnd, angenehm und wird aus der Sicht eines  Erzählers geschildert. Dabei begleiten wir meistens Apollonia, ab und an jedoch auch Nick.-> Gesamt: Insgesamt bin ich von "Ausgerechnet Muse" total begeistert und wirklich froh, dass ich dieses Buch trotz anfänglicher Zweifel gelesen habe. Carola Wolff überzeugt mit tollen Charakteren, einer fesselnden Story und einem Schreibstil, der Lust auf mehr macht. Jedem, der gerne auch mal über den Tellerrand hinausblickt, kann ich diesen Roman nur empfehlen!Wertung: 5 von 5 Sterne!

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  • Eine Hommage an die Kunst

    Ausgerechnet Muse

    TillyJonesbloggt

    01. May 2017 um 09:26

     Inhalt/MeinungBei diesem Buch muss ich ja gestehen, dass mich dieses Cover sowas von derbe neugierig gemacht hat, dass ich es einfach lesen musste. Es war ein innerer Zwang! Ich MUSSTE wissen, was sich hinter der Covergestaltung verbarg. Außerdem schürte die Autorin mit ihren Snippets fröhlich meine Neugierde. Ich konnte der Muse also gar nicht entkommen. Wurde ich inspiriert, oder trennten wir uns alsbald wieder?Die, zugegeben recht unwillig Muse, Apollonia Parker hasst es, Muse zu sein! Sie ist jung, hat Träume und eine genaue Vorstellung von ihrem weiteren Leben. Von ihrem selbstbestimmten weiteren Leben. Denn das ist ihr großes Ziel. Selbstbestimmung und nicht an jemanden gebunden sein zu müssen. Denn das ist eigentlich ihr Job als Muse. Sie muss jemand Kreativen Inspiration geben, ihn fördern und groß machen. Aber Parker ist alles andere als eine typische Muse. Mit Lederjacke und grimmigen Gesichtsausdruck stiefelt (wortwörtlich) sie durch ihr Leben und verhindert so, dass sich jeder potenzielle Musenschützling ihr auch nur annähert.Ich verstand Apollonia ehrlich gesagt sofort. Sie ist 17, hat Pläne und hat das Gefühl, von ihrem Schicksal erdrückt zu werden. Sie hat gesehen, was immer und immer wieder mit ihrer Mutter passiert ist und will das einfach nicht! Und mal ehrlich, wer will nicht selbst über sein Schicksal entscheiden?Auf der anderen Seite ist Nick. Nick ist ein junger Musiker mit Leib und Seele. Er singt, er schreibt Lieder, er musiziert. Aber das eine Lied, das EINE, welches von seiner Seele kommt und diese für alle offen legt, an das kommt er nicht richtig ran. Er hört es, es kreist um seinen Orbit, aber er kann es einfach nicht greifen.Nick war ein guter Junge. Und das meine ich genauso wie ich es sage. Er will sein Ding machen, aber nimmt dennoch Rücksicht auf seine kranke Mutter. Er will viel erreichen, aber nimmt dennoch Rücksicht auf Parker und ihre eigenen Träume. Er versteht sie, denn auch sein Schicksal ist nicht selbstbestimmt, auch wenn er gerne so tut, als wäre es doch so.Parker und Nick. Sie sind von Anfang an füreinander bestimmt und ich liebte es den Weg, den sie gehen, mitverfolgen zu können. Es ist hart für beide und nicht alle Menschen finden zusammen, auch wenn das Schicksal es so will. Sie haben beide ihr Päckchen zu tragen. Und manchmal muss sich sein Päckchen erst auf dem Rücken zurechtlegen, um weitere Schritte gehen zu können. Es wird nicht leichter, aber man kann besser damit umgehen.„Ausgerechnet Muse“ ist nicht nur ein Jugendbuch über zwei Jugendliche, die beide ihren Weg finden müssen. Es ist eine Hommage an die Kunst! Die Worte atmen die Liebe zu den Künsten, egal ob Musik, Malerei oder sonstwas. Sobald bei Apollonia die Künste anklopfen, geht die Autorin zusammen mit ihr auf eine Reise, die mir als Leser eine reine Freude bereitet hat. Es war ein Traum zu erleben, wie Apollonia in ihren Freuden eintauchte und ich tat es sehr gerne zusammen mit ihr. Ich flog zwischen Noten, ich lächelte mit Figuren auf Bildern und ich sang mir meine Seele aus dem Leib (wenn ich singen könnte :-D ).Apollonia hat mich auch inspiriert. Ich hatte Lust zu malen, zu schreiben, zu singen (reichlich schief^^). Ich wollte lachen und rennen und fröhlich sein. So ging es auch Nick, aber er begriff eher als ich, was das alles für Parker zu bedeuten hat.Mit „Ausgerechnet Muse“ hat Carola Wolff einen Roman erschaffen, der selbst als Muse taugt. Er inspiriert zum Nachdenken. Er regt an, kreativ zu sein. Er lebt die Liebe zur Kunst jeglicher Art und lädt ein, ein Teil davon zu sein. Er lädt dazu ein, genau wie Apollonia und Nick seinen Weg zu finden und das zu tun, was man will, wann man will und mit wem man will.Carola Wolff glänzt wieder mit einem ausdrucksstarken und bildreichen Schreibstil. Jede ihrer Figuren, von Katze über Rabe bis hin zu den Musen, zeigt ihre eigenen Ecken und Kanten. Sie alle haben ein Leben und ihre Eigenheiten, sie haben Gefühle, sind traurig, wütend und lieben mit allem was sie sind und haben.Außerdem sind sie wirklich witzig. :-DFazit/Bewertung„Ausgerechnet Muse“ ist ein schöner Jugendroman, der auf unnötige Schnelllebigkeit verzichtet, dafür auf die richtigen Details eingeht und diese gekonnt hervorhebt. Er zeigt, was man alles erreichen kann und dass man auch nichts verzichten muss, wenn man das tut, was man liebt, egal wie hart das manchmal ist. Und dass Freunde dazu da sind einem zu zeigen, was gut für einen ist, auch wenn es auf den ersten Augenblick wirklich nicht danach aussieht. Manchmal findet man Freunde dann, wenn man sie eigentlich gar nicht sucht. Und auch wenn man sich gegen diese Freundschaft wehrt, wenn das Schicksal es so will, findet sie einen Weg.Denn auch Freundschaft ist Kunst. Die Kunst, die Seelen zweier Menschen zusammen eins werden zu lassen und das Unmögliche möglich zu machen. Die Autorin zeigt in ihrem Roman viele Arten der Künste und es ist eine Freude, sie alle zu entdecken.

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  • Spannendes Jugendbuch mit überraschend schnellem Ende

    Ausgerechnet Muse

    Schoensittich

    24. April 2017 um 01:30

    Das Jugendbuch „Ausgerechnet Muse“ der Autorin Carola Wolff erschien im Februar 2017 im fabulus Verlag. Es handelt sich um eine Hardcoverausgabe mit 320 Seiten.Klappentext:Die 17-jährige Apollonia Parker will frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem Motorrad Bonnie durch Schottland zu fahren. Allerdings verfügt sie über eine Gabe, die sie besonders hasst: Sie ist wie ihre Mutter eine Muse. Apollonia hat aber keine Lust, sich an einen Künstler zu binden, diesen zu inspirieren und zu hätscheln. Als der junge, äußerst begabte Singer-Songwriter Nick ihr einen Song widmet, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Nick ist von Apollonias Fähigkeiten ganz hingerissen. Doch der habgierige Konzernchef Viktor Tyrell ist gegen diese Verbindung. Er will Apollonias Gabe für seine Zwecke nutzen ― und setzt die schwarze Muse Velika auf Nick an. Gelingt es Apollonia am Ende, ihren Freund aus deren Fängen zu befreien?Cover und Gestaltung:Das Buch ist größtenteils in schwarz gehalten. Das Frontcover zeigt ein Mädchen in dunkler Kleidung und mit schwarzen Haaren. Nur das linke Auge ist sichtbar, das rechte Auge von den Haaren bedeckt. Auf ihrer Schulter sitzt ein Rabe, dessen Kopf links oben zu sehen ist und der seine Feder um das Mädchen zu legen scheint. Im Hintergrund sieht man noch eine dunkel gekleidete Person, die eine Gitarre in der Hand hält und deren Gesicht nicht zu sehen ist. Als Kontrast zu dem vielen schwarz kann man vor allem die lachsfarbene Einfärbung der Seitenränder und der weiße Titelschriftzug, der auf der Front geprägt ist. Die einzelnen Kapitel starten mit einem fett geschriebenen und vergrößerten Buchstaben. Gespräche sind immer etwas eingerückt.Story und Stil:Das Buch verfügt über eine gute und interessante Story. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und man kann sich alles sehr gut vorstellen und sich perfekt in die Rollen hineinversetzen. Die Autorin hat einen spannenden und flüssigen Schreibstil, der angenehm zu lesen ist. Es gibt viele interessante und überraschende Wendungen im Buch. Leider ist das Ende in meinen Augen leider etwas zu schnell und zu „einfach“ konstruiert. Es werden auch relativ wenige Fremdwörter im Buch verwendet. Die Altersempfehlung von 14 Jahren passt bei dem Buch sehr gut.Fazit:Spannendes Jugendbuch mit überraschend schnellem Ende.

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  • tolle Story, die gerne fortgesetzt werden darf...

    Ausgerechnet Muse

    Siraelia

    22. April 2017 um 23:49

    „Ausgerechnet Muse“ von Carola Wolff ist im Fabulus-Verlag erschienen. Inhalt gemäß Verlag: „Die 17-jährige Apollonia Parker will frei und ungebunden sein. Sie träumt davon, mit ihrem Motorrad Bonnie durch Schottland zu fahren. Allerdings verfügt sie über eine Gabe, die sie besonders hasst: Sie ist wie ihre Mutter eine Muse. Apollonia hat aber keine Lust, sich an einen Künstler zu binden, diesen zu inspirieren und zu hätscheln. Als Nick ihr einen Song widmet, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Der junge, äußerst begabte Singer-Songwriter ist von Appolania ganz hingerissen. Doch der habgierige Konzernchef Viktor Tyrell ist gegen diese Verbindung. Er will Apollonias Gabe für seine Zwecke nutzen — und setzt die schwarze Muse Velika auf Nick an.“ Das Buch richtet sich an Leser/innen ab 14 Jahren. Insbesondere die Tatsache, dass die Geschichte in Berlin spielt macht sie so charmant. Direkt am Anfang lernt man Apollonia kennen, die nichts mit dem Erbe ihrer Mutter zu tun haben möchte. Sie hat sich bisher nur wenig mit ihrer Gabe beschäftigt und als diese erwacht und stärker wird, sie immer mehr beeinflusst kann sie nicht mehr ihre Augen davor verschließen. Die Tatsache, dass sie nur eine Muse, nämlich ihre Mutter, kennt und nur ihr irrationales Verhalten als Vorbild hat verleitet sie zu einigen unbedachten Entscheidungen. Diese bringen sie sehr in Bedrängnis und sie merkt, dass es nicht sehr sinnvoll war, sich von ihrem Erbe abzuwenden…. Schon direkt zum Anfang steigt man in die Geschichte ein und der flotte, witzige und spritzige Schreibstil reißt einen richtig mit. Da ist man geradezu froh, dass das Buch 348 Seiten stark ist. Nicht nur die Hauptprotagonisten, sondern auch die Nebenrollen sind liebevoll und detailliert beschrieben, Verhalten kohärent. Für dieses außerordentliche Lesevergnügen vergebe ich gerne 5 von 5 Sterne!

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  • Musen, Inspiration, zauberhafte Fantasy-Elemente

    Ausgerechnet Muse

    Elfendy

    15. April 2017 um 19:34

    Apollonia ist, genau wie ihre Mutter, eine Muse. Doch sie will keine Verbindung mit einem Künstler eingehen und dadurch ihre eigenen Wünsche und Ziele aufgeben. Außerdem fürchtet sie verlassen zu werden, wenn sie Inspiration, Erfolg und Geld gebracht hat. Lieber möchte sie mit dem Motorrad nach Schottland reisen und die Freiheit genießen. Doch Nick durchkreuzt all ihre Pläne. Als sie auf einander treffen, ändert sich für beide alles. Dennoch ist Apollonia immer noch nicht begeistert, will sich nicht auf Nick einlassen und am Liebsten ihre Fähigkeiten los werden. Dabei bringt sie nicht nur sich selber in große Gefahr.Das Thema - Inspiration und Musen - hat mich direkt angesprochen. Für mich war es etwas ganz anderes, ich habe dazu in Romanform noch nichts gelesen. Die Umsetzung empfinde ich als recht gut gelungen. Schön war, dass jede Muse einen eigenen tierischen Begleiter hat, mit dem sie kommunizieren kann und der als ihr Mentor fungiert. Apollonia hat einen Raben an ihrer Seite, der sich als überaus knuffiger Charakter heraus stellt. Er redet ziemlich geschwollen daher und zitiert bei jeder Gelegenheit Goethe. Apollonia an sich wirkte auf mich stellenweise recht egoistisch. Sie handelt nicht immer durchdacht und oft nur auf ihren eigenen vermeintlichen Vorteil bedacht. Man kann es vielleicht damit rechtfertigen, dass sie schon früh auf sich allein gestellt war, weil ihre Mutter den Großteil ihrer Jugend mit Abwesenheit geglänzt hat. Sie konnte sich bisher auf niemanden außer sich selber wirklich verlassen und will daher auch jetzt keinen zu nah an sich heran lassen. Dennoch kam mir ihr Verhalten manchmal eher wie eine Trotzreaktion als das Benehmen einer 17-Jährigen vor. Dass sie allerdings genau weiß, was sie will und was eben nicht - nämlich die Marionette von irgendeinem Künstler zu sein, um sich dabei selber zu verlieren - hat mir  gut an ihr gefallen.Ich mochte Nick sehr gerne. Verstärkt wurde dies auch dadurch, dass das Buch nicht nur aus Apollonias Sicht, sondern eben auch aus seiner geschrieben ist. So kommt deutlich rüber,  was er empfindet und wie er bestimmte Dinge erlebt. Schön fand ich an dieser Stelle auch die Beschreibung der Verbindung, die zwischen den beiden entsteht und was sie in ihnen auslöst. Der Schreibstil ist locker und leicht und dadurch auch sehr schnell zu lesen. Er passt gut zu den jugendlichen Protagonisten und wirkt daher sehr authentisch.Für mich war "Ausgerechnet Muse" ein gelungenes Buch über Inspiration und Musen, das zauberhafte Fantasy-Elemente und einige neue Ideen geboten hat.

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  • Ausgerechnet Muse

    Ausgerechnet Muse

    Vanessa_Noemi

    09. April 2017 um 17:44

    Inhalt:Apollonia Parker verfügt über aussergewöhnliche Fähigkeiten: Sie befreit Figuren aus Gemälden, unterhält sich mit dem Raben Lyngx und bringt den begabten Singer-Songwriter Nick auf den Erfolgshit seines Lebens. Doch kann sie ihm auch ihr Herz öffnen?Meine Meinung:Am Anfang bin ich nicht so gut in die Geschichte hinein gekommen. Jedoch hat sich das schnell gelegt und danach liess sich das Buch unglaublich schnell und gut lesen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht.Die Thematik hat mich von Anfang an sehr begeistert und ich war wahnsinnig gespannt, was die Geschichte zu bieten hat. Da ich vorher noch kein Buch gelesen habe, in dem es um Musen geht, war ich umso gespannter darauf, wie das ganze Thema ausgearbeitet wurde. Die Protagonisten waren mir alle sehr sympathisch und ich konnte gut nachvollziehen, warum Apollonia die Entscheidungen trifft, die sie trifft. Auch Nick fand ich sehr angenehm  und das hat mir super gut gefallen. Die Geschichte war sehr spannend und konnte mich sofort mitreissen. Schon sehr früh konnte ich das Buch fast nicht mehr aus den Händen legen und musste einfach wissen, wie es weitergeht. Mein Fazit:Das Buch hat mir super gefallen und ich hatte viel Spass beim lesen. Allen Fantasy-Fans kann ich dieses Buch nur ans Herz legen und empfehlen.  

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  • Leserunde zu "Ausgerechnet Muse" von Carola Wolff

    Ausgerechnet Muse

    carolawolff

    Leserunde zu Ausgerechnet Muse! Zusammen mit dem fabelhaften Fabulus Verlag vergebe ich 20 Leseexemplare. Natürlich könnt ihr auch gerne mitmachen wenn ihr das Buch bereits besitzt oder es euch selbst kauft. Musen haben es auch nicht leicht … Die junge Muse Apollonia kann Künstler inspirieren, aber ihr eigenes Herz hält sie fest unter Verschluss. Bis der Gitarrist Nick ihr einen seiner Songs vorspielt. Gemälde werden lebendig, eine schwarze Muse hat es auf Nick abgesehen und ein machthungriger Tycoon bedroht Apollonia. Der Rabe Lyngx, ihr Mentor und Beschützer, hat alle Federn voll zu tun, um ihr zu helfen. Werden Apollonia und Nick ihren Weg finden? Wenn ihr zusammen mit Apollonia und Nick die fantastische Welt der Musen erkunden wollt, dann bewerbt euch bis Sonntag, 5. März um ein Leseexemplar, indem ihr hier eure Antwort zu meiner Frage postet: Was (oder wer) inspiriert dich? Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und freue mich sehr auf die Leserunde!

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