Carola Wolff Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman

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Inhaltsangabe zu „Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman“ von Carola Wolff

Wer setzt denn nur einen attraktiven, schweigsamen Mann aus?
Noch dazu einen, der barfuß ist?
Franziska Engel, Whiskyladen-Inhaberin wider Willen, findet ihn im herbstlichen Schlosspark und kann nicht widerstehen.
Sie hat ein Herz für Streuner, und Geschöpfe in Not ziehen sie magisch an.
Ob zwei- oder vierbeinig, Franzi nimmt alle mit, bekocht sie und päppelt wieder auf, nur um dann postwendend verlassen zu werden.
Eigentlich hatte Franzi sich vorgenommen, endlich eine taffe, erfolgreiche Frau zu werden, die ihr Leben im Griff hat. Sie wollte sich auf so etwas nicht mehr einlassen. Doch der schweigsame Gentleman hat es ihr angetan.
Franzis bester Freund und Wohnungsgenosse, der Transvestit Viktor, ist von dem Neuzugang wenig begeistert. Hund Popcorn und Kater John Wayne mögen den stillen Fremden jedoch sofort.
Dann taucht der Musiker Steve, Franzis alte Flamme, wieder auf. Er will unbedingt das Feuer neu entfachen. Zu allem Überfluss steht auch noch Franzis Whisky-Laden Wee Dram kurz vor der Pleite.
Halt findet Franzi ganz unverhofft bei ihrem schweigsamen Gentleman und Liebe noch dazu.
Doch der Mann aus dem Park hat ein dunkles Geheimnis, bei dem Whisky und Sex nur bedingt helfen können. Als er endlich sein Schweigen bricht, bricht er auch Franzis Herz.
Franzi muss erkennen, wer sie ist und was sie wirklich will. Dabei helfen ihr Bauchtanz, ein flüsterndes schwarzes Kleid und selbstgebackener Whiskykuchen. Nicht zu vergessen Tantra Lehrerin Shakti, deren Tochter Luna, und, natürlich, Viktor.

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  • Eine wunderbare feine Liebesgeschichte mit ganz viel Tiefgang

    Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman

    Annys_Lesewunderland

    11. December 2015 um 17:34

    Auf einem Buchblog habe ich neulich eine begeisterte Rezension zu diesem Buch gelesen. Auch die Leseprobe hat mir gefallen, und so wagte ich mich ins Leseabenteuer mit Franzi Engel und dem stummen namenlosen Mann aus dem Park. Natürlich bekommt der Mann im Laufe der Geschichte einen Namen, einen Charakter und eine Vergangenheit. Aber es ist so süß – und typisch für Franzi und ihr Helfersyndrom, dass sie ihn einfach mitnimmt, den Unbekannten ohne Schuhe. Daraus entwickelt sich eine wunderschöne Entwicklungsgeschichte mit viel Situationskomik, Humor und ganz viel Sprachwitz. Außerdem formuliert Carola Wolff wirklich wunderbar. Ich bin restlos begeistert von dem Buch und werde sicher mal wieder ein Buch der Autorin lesen.

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  • Ein Mann zum Mitnehmen von Carola Wolff

    Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman

    madamecurie

    29. November 2015 um 19:20

    Buchcover:Wer setzt denn nur einen attraktiven, schweigsamen Mann aus? Noch dazu einen, der barfuß ist? Franziska Engel, Whiskyladen-Inhaberin wider Willen, findet ihn im herbstlichen Schlosspark und kann nicht widerstehen. Sie hat ein Herz für Streuner, und Geschöpfe in Not ziehen sie magisch an. Ob zwei- oder vierbeinig, Franzi nimmt alle mit, bekocht sie und päppelt wieder auf, nur um dann postwendend verlassen zu werden. Eigentlich hatte Franzi sich vorgenommen, endlich eine taffe, erfolgreiche Frau zu werden, die ihr Leben im Griff hat. Sie wollte sich auf so etwas nicht mehr einlassen. Doch der schweigsame Gentleman hat es ihr angetan. Franzis bester Freund und Wohnungsgenosse, der Transvestit Viktor, ist von dem Neuzugang wenig begeistert. Hund Popcorn und Kater John Wayne mögen den stillen Fremden jedoch sofort. Dann taucht der Musiker Steve, Franzis alte Flamme, wieder auf. Er will unbedingt das Feuer neu entfachen. Zu allem Überfluss steht auch noch Franzis Whisky-Laden Wee Drum kurz vor der Pleite. Halt findet Franzi ganz unverhofft bei ihrem schweigsamen Gentleman und Liebe noch dazu. Doch der Mann aus dem Park hat ein dunkles Geheimnis, bei dem Whisky und Sex nur bedingt helfen können. Als er endlich sein Schweigen bricht, bricht er auch Franzis Herz. Franzi muss erkennen, wer sie ist und was sie wirklich will. Dabei helfen ihr Bauchtanz, ein flüsterndes schwarzes Kleid und selbstgebackener Whiskykuchen. Nicht zu vergessen Tantra Lehrerin Shakti, deren Tochter Luna, und, natürlich, Viktor. Franziska Engel ist im warsten sinne ein Engel ,sie hilft und ist für viele da nur an ihr eigenes Wohl denkt sie dabei nicht.Sie hat für jeden ein Ohr und merkt nicht mal als sie ihr Spielsüchtiger Verkaufsgehilfe sie hintenrum betrügt.Schon der Mann wirkte komisch auf der Parkbank,der keine Schuhe trägt und Barfuß ist und kein Wort Spricht als ihn Frahziska mit nachhause nimmt.Das Buch ließ sich flüssig ,lesen und hat mir sehr gut gefallen,auch wenn mir Franziska ein wenig naiv rüberkam.Toll fand ich als Franziska den Spieß umdrehte und ihr Leben aufräumte.Danke das ich dieses tolle Buch lesen durfte.

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  • Ein Mann zum Mitnehmen - kann das gut gehen?

    Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. November 2015 um 16:31

    Und ob das gut gehen kann! Worum geht es in dem Buch? „Wer setzt denn nur einen attraktiven, schweigsamen Mann aus? Noch dazu einen, der barfuß ist? Franziska Engel, Whiskyladen-Inhaberin wider Willen, findet ihn im herbstlichen Schlosspark und kann nicht widerstehen. Sie hat ein Herz für Streuner, und Geschöpfe in Not ziehen sie magisch an. Ob zwei- oder vierbeinig, Franzi nimmt alle mit, bekocht sie und päppelt wieder auf, nur um dann postwendend verlassen zu werden. Eigentlich hatte Franzi sich vorgenommen, endlich eine taffe, erfolgreiche Frau zu werden, die ihr Leben im Griff hat. Sie wollte sich auf so etwas nicht mehr einlassen. Doch der schweigsame Gentleman hat es ihr angetan. Franzis bester Freund und Wohnungsgenosse, der Transvestit Viktor, ist von dem Neuzugang wenig begeistert. Hund Popcorn und Kater John Wayne mögen den stillen Fremden jedoch sofort. Dann taucht der Musiker Steve, Franzis alte Flamme, wieder auf. Er will unbedingt das Feuer neu entfachen. Zu allem Überfluss steht auch noch Franzis Whisky-Laden Wee Drum kurz vor der Pleite. Halt findet Franzi ganz unverhofft bei ihrem schweigsamen Gentleman und Liebe noch dazu. Doch der Mann aus dem Park hat ein dunkles Geheimnis, bei dem Whisky und Sex nur bedingt helfen können. Als er endlich sein Schweigen bricht, bricht er auch Franzis Herz. Franzi muss erkennen, wer sie ist und was sie wirklich will. Dabei helfen ihr Bauchtanz, ein flüsterndes schwarzes Kleid und selbstgebackener Whiskykuchen.“ Darf ich vorstellen? Franziska Engels, absolut gutmütige und viel zu aufrichtige Person, liebevolle Köchin und stolze Besitzerin des Hundes Popcorn und des Katers John Wayne, von Selbstzweifeln geplagte recht hübsche Frau. Außerdem betreibt sie den kleinen, aber eigentlich feinen Whiskyladen Wee Drum, wohnt in einer WG mit dem Transvestiten Viktor bzw. Viktoria und hat einen Hang dazu die falschen Männer aufzugabeln, die sie ständig nur ausnutzen und sie unverhofft schnell wieder sitzen lassen. Fest entschlossen mehr Sport zu treiben und Ananas zu essen, findet Franzi sich nach einem enttäuschenden Einkaufsbummel im Park wieder, wo sie gleich mit ihrem Fitnessprogramm durchstarten möchte. Das Schicksal und Gott höchstpersönlich meinen es gut mit ihr und setzten ihr einen gutaussehenden, gutgekleideten, zwar momentan etwas ungepflegten, aber dennoch sympathisch aussehenden Mann (später ein Felix) direkt vor ihrer Nase auf eine Parkbank. Hin und her gerissen wie sie sich nun verhalten soll, entschließt Franzi sich dazu den Mann mit nach Hause zu schleppen und wieder aufzupäppeln, so wie früher die kleinen verletzten Vögelchen, die sie auf dem Schulweg aufspürte. Irgendwie musste sie eine besonders hilfsbereite Aura umgeben. Was dann passiert, solltet ihr unbedingt selbst lesen! Zu Beginn des Romans war ich sehr skeptisch, da ich mit Carolas Schreibstil zunächst überhaupt nicht warm werden konnte. Frei Schnauze (entschuldige, bitte!) schreibt sie darauf los und lässt ihre Gedanken ungehindert ihren Lauf. Kurze, knappe Sätze und sprunghafte und manchmal zu plötzliche Erkenntnisse oder Entdeckungen sind davon die Folge, wie beispielsweise das sehr vorhersehbare Sehen des unbekannten Mannes im Park à la „oh wer ist das denn?!“. Nach kurzer Zeit habe ich mich allerdings daran gewöhnt. Vor allem, da es zu der chaotischen Protagonistin Franzi sehr gut passt. Ich habe auch ein paar Lieblingssprüche, hehe. Mehr Auszüge, aber trotzdem herrlich gut. Lest selbst. „Im letzten Sommer war ein kleiner Junge ins Wasser gefallen. Sämtliche effizienten Mütter waren höchst uneffizient durcheinander geflattert, doch dem Kind war nichts passiert. Selbst in der Mitte des Teiches konnte der knapp Zehnjährige noch stehen. Und benutzte diesen Umstand, kichernd die Enten in das Schilf zu jagen. Also ertrinken im Teich fiel flach. Buchstäblich.“ „Männer zu kontrollieren war unmöglich. Die augenblickliche Wirtschaftslage und mangelnde Kaufkraft ihrer Kunden konnte sie ebenso wenig kontrollieren. Aber die eigene Kalorienzufuhr? Das sollte sie doch endlich mal geregelt kriegen, sie war doch eine erwachsene Frau, sie war intelligent! Und wenn sie erst mal ihr Gewicht im Griff hatte, dann würde sie auch alles andere in den Griff kriegen.“ „“Papperlapapp. Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, hat dir das keiner beigebracht? Immer wieder diese Diät-Blödsinn. Denk an all die Frauen auf der Titanic, die an dem fraglichen Abend dankend das Dessert ablehnten. Und wofür?“ Felix verschluckte sich und hustete. Es hörte sich verdächtig nach unterdrücktem Lachen an. Hatte sie kein Recht auf Unterstützung? Aber Viktor kam gerade erst in Fahrt: „Die wievielte Diät ist das? Lass mich mal nachrechnen. Also, da war die Hollywood-Star-Diät, die Brigitte-Diät, die Weight Watchers…“ „Es reicht. Wir sind hier nicht auf der Titanic.“ In Franzis Magen säuerte die Grapefruit vor sich hin. Viktor war noch nicht fertig. „Ich habe neulich bei Weight Watchers angerufen. Hat aber keiner abgenommen.“ Felix hustete wieder. Lass dich nicht unterkriegen, beharrte die Frau im schwarzen Kleid. Was wissen die schon? Männer! „Ehrlich, Franzi. Du siehst prima aus, Schätzchen. Mache es wie Mae West. Kultiviere deine Kurven. Sie sind gefährlich, aber Mann kann ihnen nicht ausweichen“, sagte Viktor. Jemand klopfte an der Wohnungstür. „Ich mache auf“, sagte Viktor. Aber er musste auf dem Flur noch einen Kommentar loslassen: „Ich habe auch mal eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen. In zwei Wochen verlor ich 14 Tage!““ Neugierig geworden? Dann bestell dir hier dein Ebook. Gut gefallen haben mir auch die teils parallelen und abwechselnden Erzählstränge von Franzi und dem noch unbekannten Mann, Felix. So hatte man eine sehr schöne und allwissende Sicht auf die gesamte Situation und konnte sich vorstellen oder ausmalen, wie die Geschichte eventuell ausgehen könnte. Das Carola mich dann aber immer wieder trotzdem noch überraschen konnte, machte mich wirklich sprachlos. Also Carola, ich muss wirklich sagen, deine Technik die Geschichte so aufzubauen, war einfach genial. So gab es viele rote Fäden, die sich durch das gesamte Werk hindurchzogen und letztendlich passend zum Kontext abgeschlossen (abgeschnitten, hehe) wurden – sei es das schwarze Traumkleid von Tiffanys, der Kater John Wayne und der Hund Popcorn, die esoterische und spirituelle Findung, das Lied „Imagine“ von John Lennon oder einfach nur der gute alte Whisky. Insgesamt eine runde Sache. Viel zu meckern habe ich also nicht, außer dass die Geschichte ruhig hätte etwas länger sein können, weil ich die so unterschiedlichen Charaktere verdammt ins Herz geschlossen habe. Da geht es ja schon beim Hund Popcorn los, den ich mir wahrhaftig wie ein aufgeplatztes Maiskörnchen vorstelle, ergänzt mit ganz viel wuscheligem und knuddeligem Fell, wahrscheinlich etwa so wie auf dem Bild. Den musste man einfach lieb haben, im Gegensatz zu dem Kater John Wayne, der einen eher an „Grumpy Cat“ erinnerte.hund popcorn Dann Franziska Engels mit ihrer naiven Art und ihren hervorragenden Koch- und Backkünsten, die alle paar Kapitel für Wasser im Mund und den Wunsch auch so gourmethaft kochen zu können, sorgten. Im Laufe des Buches wurde sie selbstbewusster und gestand sich auch ein, dass sie nicht unbedingt die perfekten Modelmaße brauchte, um glücklich zu sein. Auch wenn es ganz wünschenswert gewesen wäre. Am Anfang noch unsicher und davor abgeneigt, auch mal „nein“ zu sagen, lernt sie letztendlich auch mal an sich zu denken und nicht immer die Probleme der anderen zu lösen. Eine charmante Frau mit ganz viel Humor, die nicht merkte, was für eine Ausstrahlung sie eigentlich besaß. Und Viktor erst! Der Transvestit – oder besser, cross dresser, wie er es ausdrücken würden – ist der hammer! Auch wenn er leicht schwul wirkt, auf Schlager steht und in Frauenkleidern die Stadt unsicher macht, ist er trotzdem sehr bodenständig, ernst und auch realistisch. Seine Art zu sprechen („Schätzchen!“) lockern jede noch so schwierige Situation auf und erlauben auch den Leser etwas lockerer und offener zu werden, was dieses Thema anbelangt. Auch der mysteriöse Mann Felix, zu dem ich nicht viel sagen werde, ist eine sehr verschachtelte und komplex ausgebaute Figur, die ineinander sehr stimmig ist. Warum, solltet ihr selbst erleben. Auch den Roman solltet ihr selbst erleben. Ein rundum gelungener Liebesroman, der weitaus mehr Potential hat. Eindeutig ein Werk mit Tiefgang.

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  • "You may say I'm a dreamer"

    Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman

    TiniSpeechless

    10. November 2015 um 10:10

    Inhalt: Franzi ist 28, führt den Whiskeyladen ihres Ex-Freundes und lebt zusammen mit Transvestit Viktor, Hund Popcorn und Kater John Wayne in einer kleinen Wohnung. Auf der Suche nach Anerkennung, Erfolg und der schlanken Linie trifft sie plötzlich auf Felix, der zunächst kein Wort spricht. Franzi spürt, dass bei dem Mann ohne Schuhe etwas nicht stimmt und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Erst nach Tagen des Schweigens hört Franzi seine Stimme und die beiden gehen eine romantische Affäre ein. Kurz darauf, entpuppt sich Felix als ein völlig Anderer (Ben), es kommt zum Streit, infolgedessen Franzi sich von allen trennt, die ihr "auf der Tasche liegen" - auch von Viktor, Popcorn und John Wayne. Franzi will ihr Leben umkrempeln, endlich ihre Diät durchziehen und geliebt werden. Doch wird sie damit glücklich? Persönliche Meinung: Das Buch ist toll! Es gibt soviel her und überrascht immer wieder mit neuen Handlungen und Wendungen. Carola Wolff schafft es, die Charaktere und Settings lebendig wirken zu lassen und die Beschreibungen von Franzis Koch- und Backkünsten lassen dem Leser das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch sehr gelungen ist es, dass wir sowohl aus der Sicht von Franzi als auch Felix / Ben Einblicke erhalten und den beiden so immer einen Schritt voraus sind. Fazit: "Ein Mann zum Mitnehmen" ist definitiv ein Buch, das ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Die Message "lebe so, wie es dich glücklich macht" kann ich nur unterschreiben. Niemand ist perfekt!

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  • Wir lieben Franzi so, wie sie ist!

    Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman

    BettinaKerwien

    08. November 2015 um 21:17

    Die Geschichte hat nicht nur eine sehr spannende Ausgangsidee - Frau "findet" einen stummen Mann ohne Schuhe im Park -, sondern gleich in der ersten Szene wird auch ein Problem behandelt, das ich gut kenne: Wer will nicht manchmal ein Boutiquekleid anziehen, auch wenn er (sie!) GERADE SO Größe 40 hat??? Jedenfalls hatte die Hauptfigur Franziska Engel sofort meine voll Sympathie. Im Laufe der Geschichte muß Franziska lernen, dass sie liebenswert und toll ist, so wie sie ist. Gepflegter Humor und ungepflegter Sex spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Der Schreibstil von Carola Wolff ist sehr rund und warm, dabei immer humorvoll und auch ein bißchen (selbst-) ironisch und hat Tiefgang, nie wird gejammert, obwohl das Leben sämtlichen Hauptfiguren so übel mitspielt, dass ich auch dafür Verständnis hätte. Wenn man sich mal so richtig aufbauen und wieder an das Gute im Menschen glauben will, an Kochen, wahrer Liebe, Bauchtanz und flüsternden Kleidern sowie herzerwärmendem Whisky Spaß hat, wer ein bißchen Heulen möchte, zwischendurch vor Mitgefühl, zum Schluß aber vor Freude, der kauf jetzt dieses Buch :-) !!!

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  • Einen wee drum für alle!

    Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman

    inflagrantibooks

    28. October 2015 um 17:50

    Ich hab schon einige Geschichten von Carola Wolff gelesen, auch die, die unter Pseudonym erschien und die Kurzgeschichtensammlung. Und was soll ich sagen? Bis jetzt hatte ich nichts zu meckern. Brauchte ich am Ende einen wee drum zum Verdauen oder eher zum Anstoßen? Vorab sei gesagt: Ich steh total auf Carola Wolffs Schreibstil. Er ist klar, flüssig und einfach echt. Sie schreibt genau das, was sie sagen will und dadurch wirken ihre Geschichten wie aus dem Leben gegriffen. Die Figuren sind wie Du und Ich, wie meine Nachbarn oder nette Zeitungsverkäufer an der Ecke. Die Orte, an denen die Geschichte spielt, könnten genauso auch aus meiner Stadt sein. Lese ich eine Geschichte von der Autorin, habe ich immer das Gefühl, als würde ich einen Film sehen, den sie nur für mich gedreht hat. Ich fühle mich in ihren Worten zu Hause und komme deswegen immer wieder gerne dahin zurück. Unsere Hauptprotagonistin ist ein Engel. Jedenfalls mehr oder weniger und meistens nur für andere, niemals für sich selbst. Franziska Engel, so heißt die Gute, hat ein großes Herz für alle Streuner und armen Seelen, die in der Welt so herumkriechen. Deswegen hat sie auch schon einige Mal ein gebrochenes Herz reparieren müssen, nur leider war das immer nur ihr eigenes. Nichtsdestotrotz hat sie sich ihre eigene Gutmütigkeit bewahrt und glaubt auch in das Gute in anderen Menschen. Manchmal vielleicht sogar ein bisschen zu sehr… „Ein Mann zum Mitnehmen“ ist keine reine Liebesgeschichte. Es geht nicht nur darum, dass vielleicht zwei Menschen zueinander finden, sondern es geht mehr darum, zu lernen sich selbst zu lieben. Sich selbst anzunehmen, so wie man ist. Akzeptanz sich gegenüber, gegenüber anderen und das Vertrauen darin, dass es Menschen gibt, die es wirklich gut mit einem meinen. Franzis Reise zu sich selbst und zu einem klaren Bild von sich selbst ist lang, holprig und mit ganz vielen Umwegen gespickt. Ich verfolgte, wie Franzi etwas in einem Fremden sah, was ich nicht erkennen konnte, denn wie sollte ich sonst erklären können, dass sie einen wildfremden Mann mit zu sich nach Hause nimmt? Ich meine, dass könnte ein verrückter „Serienaxtkettensägenmessermörderichbringalleumkiller“ sein? Ich übertreibe vielleicht minimal^^, aber würdet ihr einen Fremden mit zu euch nehmen? Einen Fremden, der nicht mal Schuhe anhat? Einen Fremden, der nicht redet? Seht ihr, ich auch nicht! Und da fangen die eigentlichen Probleme nämlich erst an! Franzi wird nach und nach gezwungen, ihre beengtes und stellenweise viel zu positives Weltbild abzulegen und die Dinge so zu sehen, wie sie sind: Nicht alle meinen es gut. Nicht alle meinen es ernst. Nicht alle sind ehrlich! Und das wichtigste: Nicht alle meinen es ehrlich mit ihr! Das ist hart und hätte Franzi nicht ein paar wirklich sehr gute Freunde, würde sie wahrscheinlich daran zerbrechen. Aber so wächst sie an ihren Problemen, überwindet die Hindernisse und am Ende könnte tatsächlich alles gut werden. Mit einem wee drum zwischendurch sieht halt alles schon viel besser aus. ^^ Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten, es hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich selbst zu mögen und das genauso wie man eben ist. Es ist egal, ob man groß ist oder klein. Dick oder dünn. Ne große Nase hat oder kleine Ohren. Ob man viel lacht oder wenig redet. Es wird immer jemanden da draußen geben, der einen genauso mag, wie man ist. Bei dem man sich nicht verstellen muss. Bei dem man einfach man selbst sein kann. Das ist das, was ich aus diesem Buch mitgenommen habe. Auch wenn der Weg zu dieser Erkenntnis lang ist und man selbst manchmal eine falsche Vorstellung von sich hat, so kommt es auf die richtigen Freunde an und darauf, dass man es am Ende doch lernt: Mag dich so wie du bist, denn du bist genauso perfekt! Fazit „Ein Mann zum Mitnehmen“ ist kein Buch für zwischendurch. „Ein Mann zum Mitnehmen“ ist eine Reise zu sich selbst, eine Reise zu anderen Denkweisen und zusätzlich ist dieses Buch doch tatsächlich eine wunderbare Liebesgeschichte, die mir die Tränen in die Augen trieb und mich zum Seufzen brachte. Herrlich ehrlich, herrlich erfrischend und herrlich in der Wortwahl. Bewertung „Ein Mann zum Mitnehmen“ bekommt für alles, was dieses Buch aussagt, für alles, was es zwischen den Worten übermittelt ganz klar 5 von 5 Marken! Zusätzlich gebe ich einen wee drum aus. Für alle, die noch lernen müssen, dass sie perfekt sind, genauso wie sie sind! ~ Tilly

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  • Buchverlosung zu "Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman" von Carola Wolff

    Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman

    carolawolff

    Was würdest du machen, wenn du einen attraktiven Mann im Park findest? Mitnehmen? Sitzen lassen? Franzi entscheidet sich fürs Mitnehmen. Und das stellt ihr ganzes Leben gründlich auf den Kopf.
    Neugierig geworden? Lesen? Dann mitmachen!
    Ich verlose 10 Exemplare von 'Ein Mann zum Mitnehmen'.
    Viel Glück!

    • 58

    TiniSpeechless

    27. September 2015 um 16:26
  • A walk in the park

    Ein Mann zum Mitnehmen: Liebesroman

    Legeia

    22. September 2015 um 19:41

    Klappentext: Wer setzt denn nur einen attraktiven, schweigsamen Mann aus? Noch dazu einen, der barfuß ist? Franziska Engel, Whiskyladen-Inhaberin wider Willen, findet ihn im herbstlichen Schlosspark und kann nicht widerstehen. Sie hat ein Herz für Streuner, und Geschöpfe in Not ziehen sie magisch an. Ob zwei- oder vierbeinig, Franzi nimmt alle mit, bekocht sie und päppelt wieder auf, nur um dann postwendend verlassen zu werden. Eigentlich hatte Franzi sich vorgenommen, endlich eine taffe, erfolgreiche Frau zu werden, die ihr Leben im Griff hat. Sie wollte sich auf so etwas nicht mehr einlassen. Doch der schweigsame Gentleman hat es ihr angetan. Franzis bester Freund und Wohnungsgenosse, der Transvestit Viktor, ist von dem Neuzugang wenig begeistert. Hund Popcorn und Kater John Wayne mögen den stillen Fremden jedoch sofort. Dann taucht der Musiker Steve, Franzis alte Flamme, wieder auf. Er will unbedingt das Feuer neu entfachen. Zu allem Überfluss steht auch noch Franzis Whisky-Laden Wee Drum kurz vor der Pleite. Halt findet Franzi ganz unverhofft bei ihrem schweigsamen Gentleman und Liebe noch dazu. Doch der Mann aus dem Park hat ein dunkles Geheimnis, bei dem Whisky und Sex nur bedingt helfen können. Als er endlich sein Schweigen bricht, bricht er auch Franzis Herz. Franzi muss erkennen, wer sie ist und was sie wirklich will. Dabei helfen ihr Bauchtanz, ein flüsterndes schwarzes Kleid und selbstgebackener Whiskykuchen. Ein Mann zum Mitnehmen ist eine romantische Liebeskomödie mit Tiefgang. Wer z.B. gerne Marian Keyes liest, oder wem Anna Gavaldas: Zusammen ist man weniger allein gefallen hat, der wird auch mit Vergnügen Franzis Liebesabenteuer lesen. Die Autorin: Carola Wolff lebt und schreibt als feie Autorin in Berlin. Sie hat immer schon gerne gelesen und eine Ausbildung zur Buchhändlerin machte aus ihrer Leidenschaft einen Beruf. Neben dem Bücher lesen, lieben und verkaufen absolvierte sie ein Fernstudium der englischen Literatur an der Britischen Open University. Jane Austen, die Brontës und Dorothy Sayers gehören bis heute zu ihren Lieblingsautoren. Sich Geschichten ausdenken und sie aufschreiben, das hat Carola ebenfalls schon immer gerne getan. Die entstandenen Texte staubten leise vor sich hin, bis sie einen Writers Coaching Kurs besuchte und sofort Unterstützung erfuhr. Meine Meinung: Franzi leidet unter einem geringen Selbstwertgefühl und spiegelt so viele Frauen in der heutigen Gesellschaft wider, die aufgrund ein paar Pfund zu viel denken, dass sie nicht attraktiv sind. Doch genau das ist sie, wie die Geschichte offenbart, und Schönheit kommt angeblich auch von innen. Und nach den Medien sollte man sich schon gar nicht richten, um sich zu mögen. Franzi ist eine Frau, die immer allen hilft, sich selbst und ihr Glück dabei aus den Augen verliert, ständig an die falschen Kerle gerät und sich nicht allzu viel zutraut. Sie führt einen Whisky-Laden, von dem sie kaum leben kann, und träumt von der großen Liebe. Eines Tages sieht sie im Park einen Mann auf einer Bank, barfuss, stumm, der ihr Interesse weckt. Franzi, ganz Enthusiastin, die sich um verirrte Geschöpfe jeglicher Art kümmert, nimmt ihn mit nach Hause. Auch dort bricht er sein Schweigen noch nicht. Gemeinsam mit ihrem Mitbewohner, dem Transvestiten Viktor, kommt sie nach und nach hinter das Geheimnis des durchaus gutaussehenden Mannes, der ihr Leben kräftig durcheinander wirbelt. Fragt sich nur, auf welche Weise. Franzi war für mich zu Anfang eine einerseits tolle weibliche Hauptfigur, die aber andererseits später in ein Fettnäpfchen trat. Ohne zu viel zu verraten, musste ich heftig schlucken, weil sie eine Aktion mit ihren Haustieren bringt, die ich rein gar nicht nachvollziehen konnte. Gerade weil sie ein so sympathischer Mensch war, der zwar gern sein Leben pushen wollte und das auch unbedingt durchziehen sollte, aber so etwas übers Herz bringt (ich möchte nicht verraten, worum es genau ging, aber wenn man den Roman liest, weiß man es), das stieß bei mir auf Unverständnis. Es passte trotz dem Wunsch zu Veränderungen nicht zu Franzi. Radikalität ist niemals eine Lösung, und so eine schon gar nicht. Mir fehlte auch die Reue, die sie kaum gezeigt hat. Ich empfand sie als liebenswert, manchmal sehr naiv, blauäugig und später durchaus als Power-Frau. Nur diese eine Aktion hat für mich das Gesamtbild von ihr geschmälert. Der Unbekannte und die Abschnitte aus seiner Sicht fand ich unterhaltsam, interessant und hatte ich so gar nicht erwartet. Denn auch hier erlebt man Überraschungen, denn wer sitzt bitteschön in einem Anzug und ohne Schuhe auf einer Bank und starrt ins Leere? Dass sich so eine Geschichte dahinter verbirgt, war nicht zu erwarten. Viktor war mein heimlicher Liebling. Wunderbar, was er von sich gibt, wie er sein Leben so lebt, wie er möchte, zu sich steht und es meistert. Ich musste an den Film Victor/Victoria denken, als er sich in seinen Fummel geschmissen hat und als Transvestit auftrat. Auch die Nebenfiguren, Shakti und ihre Tochter Luna, die im Haus von Franzi und Viktor wohnen, fand ich richtig gut gezeichnet. Überhaupt ist die Geschichte kein reiner Liebesroman, in dem es ständig um die Irrungen und Wirrungen zwischen den beiden Hauptakteuren geht, sondern es handelt sich vielmehr um ein Buch, das viele Lebensgeschichten enthält, dass die Charaktere einnehmlich beleuchtet, auch die Vergangenheiten, sodass man sie gut kennenlernt und auch verstehen kann, wohin sich jeder einzelne bewegen möchte. Was mir unglaublich gut gefiel, war der Schreibstil, die Sprache und die Beschreibungen. Wenn mal alles bildlich vor sich sieht, hat der Autor viel Wert darauf gelegt, die Situationen und Schauplätze anschaulich zu gestalten. Ich fühlte mich richtig in Franzis Küche wohl, habe ihr leckeres Essen gerochen, ihr beim Kochen zugesehen. Dadurch kann man als Leser einige Rezepte und Kniffe mitnehmen, und auch Wissenswertes über Whisky erfahren, denn Franzi besitzt ein solches Geschäft. Die beiden Tiere, John Wayne, der Kater und Popcorn, der Hund, sind mir ans Herz gewachsen. Ich fand die beiden äußerst drollig. Am Ende bleibt mir zu sagen, dass ich "Ein Mann zum Verlieben" sehr gern gelesen habe, dass die Geschichte tiefgehend ist, denn die Themen, die angesprochen und auch aufgearbeitet werden sind nicht ohne, und jeder ist mehr oder weniger von ihnen betroffen. Man kann etwas aus dem Buch für sich mitnehmen. Vielleicht sollte man doch das eine oder andere Risiko wagen, um etwas zu erreichen. Und vielleicht zählen nicht nur Geld, Vermögen und Ansehen. Vielleicht gibt es ja doch die große Liebe, jemandem, dem man vorbehaltlos vertrauen kann. 4 Sterne.

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