Carola van Daxx Glückspfoten, Ahmed und die ganz große Kohle

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Inhaltsangabe zu „Glückspfoten, Ahmed und die ganz große Kohle“ von Carola van Daxx

"Alles sah danach aus, als hätte ich die berühmte A-Karte gezogen. Und zwar in XXL..." (Zitat Theodora Sellinger) So geht es schon mal los! Es gibt hoffnungsvollere Anfänge für einen Neustart... Thea, die "Heldin" dieses Romans, ist über vierzig, frisch getrennt und dummerweise auch noch ohne Job. Ihr Plan A, ein luxuriöses Leben als Chefarztgattin zu führen, ist gerade grandios gescheitert – und ein Plan B weit und breit nicht in Sicht… Geflüchtet aus ihrer langjährigen Beziehungskiste mit Karsten, dem aufstrebenden Mediziner mit Hang zu knackigen Kolleginnen, fristet sie schon bald ein eher trostloses Dasein - und zwar im ehemaligen Abstellkeller ihres Elternhauses - mitten auf dem platten Land, im allertiefsten Oberhessen! Aber ein Leben als Couchpotatoe ist auch keine Lösung, zumindest nicht auf Dauer. Doch, was tun, wenn frau keinerlei Plan von ihrer Zukunft hat? Langfristig sieht sich Thea Sellinger schon auf dem absteigenden Ast. Wer sollte sie auch in ihrem fortgeschrittenen Alter noch einstellen? Doch dann hat sie eine zündende Idee: sie wird einfach Bestsellerautorin! Das wäre die Lösung all ihrer Probleme. Sie würde stinkreich werden und außerdem auch noch weltberühmt! Stellt sich nur die klitzekleine Frage: Geht das so einfach? "Glückspfoten, Ahmed und die ganz große Kohle" ist der zweite Roman aus der Feder von Carola van Daxx. Und auch diesmal geht es um eine Protagonistin 40plus, der das Leben nicht gerade wohlwollend in die Karten spielt: Eine kaputte Beziehungskiste, eine gescheiterte Karriere, ein Neustart in der oberhessischen Pampa - und dann auch noch ein haarloses Etwas mit Namen Troll. Eine glänzende Zukunft sieht irgendwie anders aus. Aber zum Glück ist das Schicksal oft unberechenbar...
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  • Kurzweilige, realitätsferne Unterhaltung

    Glückspfoten, Ahmed und die ganz große Kohle
    Lina94

    Lina94

    15. November 2015 um 23:53

    „Glückspfoten, Ahmed und die ganz große Kohle“ sorgt für kurzweilige Unterhaltung. Als Tierliebhaber hat mich der Inhalt angesprochen und schon nach kurzer Zeit merkt man, dass der Kater eine entscheidende Rolle im Leben von Thea spielt. Diese ist nach ihrer Trennung nun arbeitslos und lebt wieder bei ihrer Mutter. Mit einem Job klappt es anfänglich nicht, aber mit der Entscheidung, Autorin zu werden, ändert sich ihr Leben komplett. Thea wächst einem schnell ans Herz und ich habe stets mit ihr mitgefühlt und ihr Glück gewünscht. Das bekommt sie – und zwar so viel, dass es leider sehr unrealistisch ist. Der Anfang zieht sich sehr hin und zunächst brachten mich die vielen Rückblicke in die Vergangenheit in Verwirrung, da die Sprünge manchmal schlecht festzustellen waren und ich teilweise nicht wusste, worum es gerade geht. Daran hatte ich mich aber schnell gewöhnt. Nach der langgezogenen Niederlage von Thea war der plötzliche totale Ruhm sehr übertrieben. Mehrfach habe ich mich gefragt, ob sie das gerade träumt oder ob das wirklich passiert. Irgendwann flog die Handlung rasend schnell und es wurde immer unrealistischer. Aus der armen, einsamen, unglücklichen Thea wurde praktisch über Nacht eine Bestsellerautorin. Dafür, dass sie landesweit Anerkennung erhielt, war es merkwürdig, dass in ihrer eigenen Heimat kaum jemand etwas davon erfahren hat. Der Schreibstil ist sehr angenehm und Humor kommt hier definitiv nicht zu kurz. Wer kurzweilige Unterhaltung sucht, Katzen mag und es gerne auch mal realitätsfern hat, wird hier fündig. Mich hat das Buch zwar unterhalten, aber da gibt es doch deutlich bessere, deshalb nur 3 Sterne.

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