Carole Matthews Hauptsache glücklich

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Inhaltsangabe zu „Hauptsache glücklich“ von Carole Matthews

Was im Leben wirklich zählt.

Das Leben könnte nicht schöner sein, denkt Lily, während sie mit ihrem Mann Laurence und den zwei Kindern in der Toskana am Pool liegt. Doch bei der Rückkehr steht die Familie vor verschlossenen Türen. Ihr imposantes Anwesen wurde gepfändet. Was Lily nicht ahnte: Laurence hat längst seinen Job verloren, alle Konten sind leer. Nun stehen sie vor dem Nichts und müssen umziehen – in eine Sozialwohnung!
Lily ist verzweifelt und zu allem bereit, um ihr altes Leben wiederzubekommen. Doch war sie wirklich so glücklich, wie sie immer dachte? Und wer sagt, dass man nicht gerade dann etwas gewinnen kann, wenn man alles verliert?

Ein wunderschöner Selbstfindungsroman, der nachdenklich stimmt, Hoffnung schafft und zum Wohlfühlen einlädt!

— TheDianaBooks

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  • Selbstfindungsroman, der nachdenklich stimmt, Hoffnung schafft und zum Wohlfühlen einlädt!

    Hauptsache glücklich

    TheDianaBooks

    12. June 2013 um 19:32

    Inhalt: Die vierzigjährige Lily Lamont-Jones, ihr Mann Laurence und ihre zwei Kinder führen ein schönes, sorgenfreies und luxuriöses Leben. Doch bei der Rückkehr auf ihrem Toskana-Urlaub steht die Familie plötzlich vor verschlossenen Türen, denn ihr Haus wurde gepfändet. Lily ist fassungslos und erfährt, dass Laurence bereits vor einiger Zeit seinen Job verloren hat und die Konten leer sind. Nun müssen sie in eine heruntergekommene Sozialwohnung umziehen, erleben, wie ein Leben ohne Glanz und Luxus ist und lernen, was wirklich zählt …   Meine Meinung: Nach „Bauernhaus sucht Frau“ ist vor kurzem bereits der nächste Roman der Autorin Carole Matthews erschienen und auch mit „Hauptsache glücklich“ verzaubert sie wieder ihre Leser! Schon ab der ersten Seite ist man der Geschichte verfallen, kann sich ihrem Bann nicht mehr entziehen und fliegt in rasender Geschwindigkeit geradezu durch die 589 Seiten. Carole Matthews ist eine wunderbare Autorin, der es gelingt, ihre Leser mit ihren Worten und Geschichten zu berühren und deren Schreibstil mit sehr viel Leichtigkeit und Natürlichkeit glänzt. Sie scheut nicht davor, in ihrer Geschichte ernste Themen, harte Schicksalsschläge und Selbstfindungsprozesse zu behandeln und schafft es trotzdem, das Buch zu einem entspannenden Wohlfühlroman werden zu lassen, welchen man völlig genießt und aus welchem man neue Hoffnung schöpfen kann. In dieser Geschichte begleitet der Leser die vierzigjährige Lily Lamont-Jones, ihren Mann Laurence und ihre zwei Kinder, welche einen schlimmen Schicksalsschlag erleben. Einerseits hat die Familie eine große Naivität gezeigt und mit ihrem Lebensstil jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt und ist an ihrer miserablen Lage größtenteils selbst schuld, doch andererseits trifft sie die Situation sehr plötzlich und hart und die Familie kann einem wirklich leidtun. Doch die Geschichte zeigt, dass Glück nicht von materiellen Dingen und viel Geld abhängt, sondern Liebe und Zusammenhalt einen viel größeren Teil  zum Glücklichsein beitragen! Geborgenheit kann man sich mit Geld nicht kaufen. Familie, Freunde, Liebe und Gesundheit  - das sind die Dinge, die wirklich zählen. Anfangs noch eher unsympathisch, werden die Hauptcharaktere im Laufe der Geschichte immer liebenswerter und zu unvergesslichen Kämpfern. Besonders Lily vollzieht eine große Wandlung: Früher kühl, gefasst und protzig, zeigt sie nun sehr viel Wärme, Verletzlichkeit, Herzlichkeit und Offenheit. Die neue Situation hat sie verändert und ihr Mut und ihre Willensstärke kommen zum Vorschein. Lily und ihre Familie erfahren von ihren Nachbarn und neuen Freunden viel Unterstützung und Wärme. All die kleinen und großen Gesten sind wundervoll und die Nebencharaktere eine tolle Bereicherung für die Geschichte! Solche Freunde wünscht man sich in guten wie in schlechten Tagen an seiner Seite.   Fazit: „Hauptsache glücklich“ von Carole Matthews ist ein schöner Selbstfindungsroman über eine starke Hauptprotagonistin, der nachdenklich stimmt, Hoffnung schafft und wundervolle Lesestunden bereitet! Ein wahres Lesehighlight und eine absolute Leseemfehlung.

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  • Rezension zu "Hauptsache glücklich" von Carole Matthews

    Hauptsache glücklich

    Klusi

    25. February 2013 um 11:53

    Nach einem luxuriösen Urlaub, den Lily Lamont-Jones, ihr Mann und die Kinder, zusammen mit einer befreundeten Familie, in der Toskana verbracht haben, stehen sie bei ihrer Rückkehr vor verschlossenen Türen. Ihr Haus, ihre Autos, die Pferde, alles was sie besaßen, wurde während ihrer Abwesenheit gepfändet, denn Laurence Lamont-Jones ist schon seit Wochen ohne Job, was er seiner Frau bisher verschwiegen hat. Lange Zeit angesagtes Finanzgenie, fiel er bei einem millionenschweren Projekt auf einen Betrug herein und verlor nicht nur das Vertrauen der Anleger, sondern sein gesamtes Hab und Gut. Die Lamont-Jones’ haben nur noch, was sie am Leib tragen und den Inhalt ihrer Ferienkoffer. Die „guten Freunde“ wenden sich von ihnen ab. In einem zwielichtigen Viertel, wo es statt moderner, edler Skulpturen nur ausgebrannte Autowraks am Straßenrand gibt, finden sie in einem heruntergekommenen Haus eine Bleibe, von der alle hoffen, dass es nur vorübergehend sein würde. Dank ihrer hilfreichen neuen Nachbarin müssen sie nicht auf dem blanken Fußboden schlafen, denn die alleinstehende Mutter zweier Kinder versorgt die gestrandete Familie mit allem Nötigen, obwohl sie selbst nur sehr wenig hat. Die Situation ist schrecklich, und Lily hat nur einen Wunsch, wieder ihr altes Leben führen zu können, ohne Geldsorgen. Ihr Mann Laurence wird von Tag zu Tag deprimierter, denn egal was er tut, es ist kein neuer Job in Aussicht. Doch nach und nach ändert sich ihre Sicht der Dinge, und sie erkennen, dass Geld nicht alles ist. Der Roman liest sich sehr flüssig; man fliegt förmlich durch die 590 Seiten und brennt darauf, zu erfahren, wie es der Familie Lamont-Jones weiter ergeht. Die kurzen Kapitel sind abwechselnd aus Lilys Sicht (in der ersten Person) und mit Blick auf Laurence (in der dritten Person) geschildert. Vielleicht wird manchmal ein wenig übertrieben, denn ich konnte mich absolut nicht in die Sichtweise hineinversetzen, als Lily eines Tages sagt, ihr gefällt es in der Bruchbude, die sie bewohnen. Nicht immer konnte ich das Verhalten der Protagonisten nachvollziehen. Vieles, was sie machten, erschien mir ein wenig blauäugig, besonders anfangs. Auch hat mir nicht so gut gefallen, dass im Lauf der Geschichte sehr häufig die Probleme mit hohem Alkoholkonsum gelöst bzw. in demselben ertränkt wurden. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass Lebensglück nur mit Hilfe von billigem Wein oder Brandy erreichbar ist. Aber insgesamt ist die Botschaft dieses Romans eindeutig. Die Familie erlebt, was wahre Freundschaft und Treue ausmacht. Laurence und Lily erfahren am eigenen Leib, wie zerbrechlich Erfolg und Besitz sein können und dass man wahres Glück nicht mit viel Geld erkaufen kann. Der Roman bietet eine kurzweilige, spannende Lektüre mit hohem Unterhaltungswert und macht zugleich auch nachdenklich, im Hinblick auf die Vergänglichkeit des Wohlstands, den man als so selbstverständlich betrachtet.

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  • Rezension zu "Hauptsache glücklich" von Carole Matthews

    Hauptsache glücklich

    Ati

    11. February 2013 um 15:00

    Über 20 romantische Kommödien hat Carole Matthews schon veröffentlicht. Bevor sie erfolgreich zu schreiben begann, arbeitete sie als Sekretärin, Fernsehmoderatorin und Journalistin. Die Romane der in Merseyside/England geborenen Autorin wurden in mehrere Sprachen übersetzt und eroberten die Bestsellerlisten der Sunday Times und der USA-Today . Rowohlt veröffentlichte bereits mehrere Übersetzungen. Titel und Cover dieser Bücher (Die Schokoladendiät, Liebe au chocolat, Bauernhaus sucht Frau), verraten in gewisser Weise schon viel über Schreibstil und Lesefeeling. Wie tiefgründig sie tatsächlich sind, weiß ich nicht, denn Hauptsache glücklich ist mein erster Matthews-Roman. Darin geht es um Lily, Mutter von zwei Kindern, Ehefrau von Lawrence. Der ist als Vermögensberater in der Vergangenheit nicht ohne Erfolg gewesen und so kann sich die Familie einiges gönnen. Traumhaus, Zweitwohnsitz in London, Traumurlaube, exklusives Internat für die Kinder, Pferde, Schmuck, mal kurz Schuhe für 1.000 Pfund - all das geht, genau wie bei Lucys anderen neureichen Freundinnen. Gut, vieles wird auf Pump erworben, doch mit dem guten Einkommen von Lawrence ist das alles kein Problem. Wirklich glücklich ist Lucy dennoch nicht, zu groß ist die Entfremdung von ihrem Ehemann, der mehr und mehr in seinem Beruf aufzugehen scheint und nicht mal im Urlaub abschalten kann. Zu fremd werden ihr auch die Kinder, die die meiste Zeit im Internat verbringen und scheinbar nichts genießen können, was ihnen geboten wird. Doch nach außen hin wirken sie wie die rundum perfekte Familie mit fantastischen Zukunftsaussichten und sicherem Lebensstandard. Bis eines Tages die Bombe platzt. Lawrence ist bereits seit Wochen arbeitslos, die Banken haben den Hahn des steten Geldflusses längst abgedreht. Damit wird alles anders. Lucy und ihre Familie besitzt nach der Rückkehr aus dem Urlaub nur noch das, was sie auf dem Leib und in den Koffern tragen. Die Schlösser an ihrem Traumhaus sind ausgetauscht, die Fenster verbarrikadiert. Aus der ländlichen Idylle wird Lucy mit Mann und Kindern in ein heruntergekommenes Viertel in eine noch heruntergekommenere Sozialwohnung katapultiert. Möbel sind Fehlanzeige. Der Familie droht fortan ein Leben von der Hand in den Mund, denn Lawrence ist zu stolz um Arbeitslosenunterstützung zu beantragen. Dass sie dennoch nicht gnadenlos untergehen, ist einer Nachbarin zu verdanken, die sie unter ihre Fittiche nimmt. Während ihre bisherigen Freundinnen Lucy eiskalt den Rücken zudrehen, teilt die arbeitslose Tracey großzügig das bisschen, das sie selbst hat. Überhaupt zeigen sich die Bewohner des Problemviertels nicht halb so schlimm, wie Lucy und Lawrence befürchtet haben. Das bisschen Schmuck, das Lucy mit in den Urlaub genommen hatte, spült dann dringend benötigtes Bargeld in die leere Haushaltskasse. Was sich zunächst als Glücksfall entpuppt, bietet aber einige emotionale Fallstricke. Lucy bekommt vom Käufer Arbeit angeboten und fasst schneller Fuß als Lawrence. Das tut seinem angeschlagenen Ego und der ohnehin schon angeknacksten Beziehung nicht sehr gut. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Vorwiegend kommt Lucy selbst zu Wort, teilweise erfährt man das Geschehen jedoch auch der Sicht von Lawrence in dritter Person. Anfangs tat ich mich mit der Hauptfigur schwer, zeigt Lucy sich doch recht oberflächlich. Und Lawrence mit seinem falschen Stolz konnte ebenso wenig Sympathiepunkte erringen. Die verwöhnten Kinder taten ein Übriges. Zudem bedient sich die Autorin diverser Klischees (reiche Egoisten stehen nicht nur hilfsbereiter Armut gegenüber) und handelt die angeschnittenen Probleme stellenweise recht oberflächlich ab bzw. löst sie auf teils märchenhaft einfache Art. Das ist aber nicht weiter dramatisch, da ich aufgrund der Autorenvita nichts anderes erwartet habe. Außerdem versöhnte mich die Autorin mit der Wandlung, die Lucy und ihre Familie durchmacht. Besagte Wandlung wird ausgelöst durch einige Hochs und Tiefs, denn Lucy und ihrer Familie passiert so einiges. Der tiefe Fall zieht einen Wust an Ereignissen nach sich, die das eine oder andere Mal etwas überzogen wirken. Trotz allem wirkt die Wandlung selbst durchaus authentisch und macht die Familie Seite für Seite sympathischer. Ihre Fehleinschätzungen und Handlungen wirken menschlich echt und man fragt sich unwillkürlich, wie man selbst in der einen oder anderen Situation reagieren würde. Fazit: Ein fernöstliches Sprichwort besagt, dass das Leben nicht zu Ende ist, wenn ein Traum nicht in Erfüllung geht. Es hat dann nur einen Weg versperrt, damit man einen anderen sucht. Diese Suche wird von der Autorin warmherzig, unterhaltsam, kurzweilig und auf größtenteils leichte Art und Weise beschrieben. Man kann mit Hauptsache glücklich hervorragend abschalten, entspannende Lesestunden erleben und der Roman macht gleichzeitig nachdenklich. Insgesamt möchte ich deshalb vier von fünf Punkten vergeben. Copyright ©, 2013 Antje Jürgens (AJ)

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