Carole Matthews Mein wunderbares Gartencafé

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Inhaltsangabe zu „Mein wunderbares Gartencafé“ von Carole Matthews

«Ich bin vermutlich der treueste und zuverlässigste Mensch auf der Welt. Manchmal denke ich, dass das nicht gut ist.» Fays größter Traum ist es, das alte Hausboot ihres Vaters am Kanal wieder fahrtüchtig zu machen. Doch sie hat alle Hände voll damit zu tun, ihre bettlägerige, schlechtgelaunte Mutter zu versorgen, das Café zu führen, das sie in ihrem Elternhaus eröffnet hat, und jeden Abend ihre Dauerbeziehung Anthony mit einer warmen Mahlzeit zu beglücken. Dann macht eines Tages ein weiteres Hausboot am Anleger fest. An Bord ist nicht eins der üblichen Touristenpärchen, sondern Danny: Zehn Jahre jünger als Fay, sehr gutaussehend und auf der Suche nach Arbeit ...

Fay ist zu gut für diese Welt. Sie pflegt die. Mutter, unterstützt die Schwester, ernährt den Verlobten. Erst gegen Ende hin wirds spannend.

— talisha

Anfangs etwas langatmig, wird aber gegen Ende hin immer besser. Sympathische, eigensinnige Protagonisten.

— EmilyNoire

Großartig und sehr zu Herzen gehend.

— Helen13

Ich liebe dieses Buch. Es ist wie ein warmer Sommerregen

— Pepples002

Belanglose Dialoge, wiederholte Handlungen... Mir bleibt ein Kopfschütteln und die Aufgabe nach der Hälfte des Buches.

— Schuemel

Was für ein toller Roman für den Sommer. Herrlich authentisch und herzerfrischend

— Hexchen123

Zum Träumen, Lachen und Genießen. Ich möchte nun am Liebsten nach England fliegen und auf dem Kanal ein bisschen entspannen.

— Lesefeuer

Ein Sommer am englischen Kanal, der mir Lust auf mehr von Carole Matthews macht.

— MelC

Schönes und gefühlvolles Sommerbuch, welches sich trotz der 460 Seiten gut und schnell liest

— vronika22

Fay muß sich entscheiden

— hannelore_bayer

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  • Zu gut für diese Welt

    Mein wunderbares Gartencafé

    talisha

    27. September 2017 um 09:01

    Seit Sara Jios "Zimtsommer" bin ich immer wieder auf der Suche nach Romanen, die auf einem Hausboot spielen. So bin ich auf "Mein wunderbares Gartencafé" gestossen.  Dieser Roman von Carole Mathtews ist in England am Grand Union Kanal angesiedelt. Protagonistin ist Fay, die mit ihrer eingebildet kranken Mutter am Kanal in einem Haus lebt, mit ringsum viel Grünfläche und dem Kanalboot ihres verstorbenen Vaters. Im Garten bewirtschaftet Fay ein Café und verkauft auf dem Boot Kuchen und Sandwiches.Ihre jüngere Schwester Eddie lebt in New York, ist arbeitslos und die Geliebte eines Anwalts. Ihre Mutter glaubt,  Eddie führe in Amerika ein perfektes Leben und gibt Fay zu verstehen, dass Eddie so viel besser um sie kümmern würde als Fay. Doch Fay weiss es besser. Ihre oberflächliche Schwester ruft nur an, wenn sie Geld braucht und will sonst nichts von Fay und der Mutter wissen. Nicht nur in von ihrer Mutter und ihrer Schwester lässt sich Fay ausnutzen, auch von ihrem langweiligen Dauerfreund Anthony. Ein Grund, wieso ich nach dem ersten Viertel fast aufgehört habe zu lesen, denn Fay ist total naiv. Doch andererseits tut sie einem leid, sie die "böse" Tochter, die alles für ihre Familie macht und die eigenen Wünsche hintenan stellt. Sie hat die typischen Probleme im Leben einer über 40jährigen: Eltern krank oder verstorben, das Privatleben lässt zu wünschen übrig, aber ausbrechen geht nur noch schwer. Wobei sie viele Unannehmlichkeiten selbst zu verantworten hat, sie ist viel zu gutmütig.Ein amüsanter Lichtblick im Leben Fays ist ihre kratzbürstige Caféhilfe Lija. Sie ist nicht immer nett zu den Kunden, backt aber super. Selbst der 93jährige Dauergast Stan lässt trotz allem nichts auf Lija kommen. Eines Tages kommt Danny auf seinem Boot angetuckert und bringt einen Teil von Fays Leben (den Garten) in Ordnung und einen anderen Teil in Aufruhr (ihr Herz). Kurz darauf sorgt Fays Mutter für eine bodenlose Gemeinheit. Leider wird die Geschichte erst zum Ende hin spannend. Der Plot wäre nicht schlecht, doch Fays Gutgläubigkeit ist kaum zum aushalten und unglaubwürdig dazu. Oder würdet ihr etliche Male am Tag, dies 365 Tage im Jahr, eurer  im Bett liegender hypochondrischer Mutter,  Essen und Getränke bringen, daneben ein eigenes Café führen ohne einen einzigen freien Tag und daneben noch euren Verlobten verpflegen, der nur auftaucht wenn er Hunger hat oder TV gucken willen, aber nicht mit euch ausgeht? Ne, oder? Fay ist der Fussabtreter ihrer grösstenteils unzufriedenen Familie. Fazit: Ein schönes Setting für eine dahin plätschernde Story, die erst zum Ende hin interessanter wird. 3.5 Punkte. 

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  • Bezaubernder Schmöker

    Mein wunderbares Gartencafé

    Ani

    21. August 2017 um 15:34

    Fay Merryweather ist ganz damit beschäftigt, sich für alle Leute in ihrem Umfeld aufzuopfern. Doch Fay sieht das nicht so, denn sie ist äußerst hilfsbereit und stellt ihre eigenen Wünsche gerne für andere zurück. Obwohl sie durch ihr Gartencafe eigentlich vollkommen ausgelastet ist, pflegt sie ihre Mutter, obwohl diese streng genommen für sich selbst sorgen könnte. Für den alten Kriegsveteranen Stan hat sie immer ein offenes Ohr und sorgt gerne für sein leibliches Wohl. Auch für ihre Schwester ist sie da und hört sich stets ihre Sorgen an und hilft mit ihrem eigenen Geld aus, obwohl sie das eigentlich zur Verwirklichung ihrer Träume bräuchte. Selbst für ihren Partner ist sie kaum mehr als eine bequeme Bügelfrau und Köchin. Doch Fay klagt nie und ist mit ihrem Leben zufrieden. Doch dann tritt plötzlich der attraktive Danny in Fays Leben. Er weckt Sehnsüchte in ihr, denen sie jedoch mit aller Macht widerstehen möchte.... Dieser Roman wird in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Fay, erzählt. Man hat das Gefühl, ihr direkt gegenüber zu sitzen und ihrer Geschichte zu lauschen. Fay plaudert in einem lockeren Ton über die Ereignisse. Sie wirkt dabei sehr sympathisch und kann auch mal über sich selbst lachen. Dadurch fällt es leicht, sich ganz auf die Geschichte einzulassen. Die Protagonisten und Handlungsorte werden so lebendig geschildert, dass man sich mühelos alles vorstellen kann. Obwohl Fay ein wenig zu hilfsbereit wirkt und man ihr manchmal am liebsten sagen würde, dass sie auch mal an sich selbst denken muss, kann man sich sehr gut mit ihr identifizieren. Man fiebert regelrecht mit ihr mit und entwickelt zu den anderen Akteuren des Romans entweder Sympathien oder spontane Abneigungen. Da alles so glaubhaft und lebendig geschildert wird, kann man ganz in die Geschichte eintauchen und fliegt mühelos durch die Seiten. Die Geschichte selbst ist einfach zauberhaft, obwohl es einige Szenen gibt, die schon ein wenig vorhersehbar wirken. Dennoch verfolgt man gerne, was in Fays Leben passiert und ist quasi mittendrin. Das macht das Buch zu einem wunderbaren Lesegenuss, bei dem man einfach mal die Seele baumeln lassen und in eine andere Welt abtauchen kann. Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten und das Buch innerhalb eines Tages verschlungen. Ich bin dabei regelrecht in den Sog der Geschichte geraten und konnte erst aufhören, als ich am Ende angekommen war. Das Buch eignet sich also wunderbar zum Schmökern. Durch den lockeren Schreibstil konnte ich mich ganz auf Fays Geschichte einlassen und hatte dabei das Gefühl, dass sie mir gegenüber sitzt und sie mir selbst erzählt. Ich vergebe deshalb begeisterte vier von fünf Bewertungssternchen, da ich mich so gut unterhalten habe. Das eine ziehe ich allerdings ab, da  mir die ein oder andere Wendung etwas zu vorhersehbar war.  

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  • Herzerwärmend schön

    Mein wunderbares Gartencafé

    SiWel

    10. August 2017 um 18:03

    Mein wunderbares Gartencafe, ein Roman mit 458 Seiten von Carole Matthews, handelt von Fay, einer Frau in den 40er jahren, die sich von ihrer kranken Mutter, ihrer selbstsüchtigen Schwester sowie einem sogenannten Lebensgefährten total ausnutzen lässt.Seitdem ihre Mutter das Bett nicht mehr verlässt , hat sie ihre Arbeitsstelle aufgegeben und betreibt in dem Haus ihrer Eltern sowie dem Kanalboot des verstorbenen Vaters ein Gartencafe indem sie selbstgebackenen Kuchen und Marmeladen verkauft.So kann sie sich besser um ihre kranke Mutter kümmern.Eines Tages aber gerät ihr Leben total aus den Fugen.Für mich ein wirklich spannender Roman.Ich habe mitgefühlt, mitgelitten, habe mich mitgefreut, über manche Dinge geschmunzelt und auch ab und zu ein paar Tränchen  vergossen.Manchesmal habe ich sogar gedacht " Mensch Fay, jetzt hau aber mal mit der Faust auf den Tisch!"  Ich konnte garnicht schnell genug bis zum Ende lesen - die Spannung wurde immer größer.Ich mußte einfach wissen wie es zu Ende geht.Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben. Die Liebenswerte, der eigenartige Stinke Nachbar, die Hexe, die mürrische Mitarbeiterin, der sogenannte Lebensgafährte die selbstsüchtige Schwester und nicht zu vergessen, den Lovelyboy.Ich hatte alle immer schön bildlich vor den Augen.Aber auch das Haus mit Garten, Bestuhlung und Sonnenschirmen sowie das Kanalboot am Steg mit seinem regen Betrieb will ich hier nicht vergessen zu erwähnen. Eine wunderschön beschriebene Umgebung in der ich mich rundum wohlgefühlt habe. Fazit: Ich habe mich gefreut an dem Leben der liebenswerten Fay sowie ihrem zauberhaften Cafe am Kanal teilhaben zu dürfen.

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  • Ein ganz bezauberndes Buch

    Mein wunderbares Gartencafé

    Roma84

    01. August 2016 um 16:51

    Fay Merryweather ist wohl der selbstloseste und verlässlichste Mensch, den es auf der Welt gibt. Nachdem ihr Vater gestorben und die kleine Schwester nach New York abgehauen ist, um dort eine On-Off-Beziehung mit einem verheirateten Mann zu führen, wohnt Fay mit ihrer freiwillig bettlägerigen Mutter in einem kleinen Haus am Grand Union Canal in England. Zum Haus gehört ein wunderschöner Garten der hinunter zum Canal führt, wo das Boot „Maid of Merryweather“ vor Anker liegt, welches ihr Vater zu Lebzeiten sehr geliebt hat und welches wieder fahrtüchtig zu machen Fays größter Wunsch ist. Aber das Gartencafé und die Pflege ihrer mürrischen und nie zufriedenen Mutter nehmen Fays ganze Zeit in Anspruch. Dazu kommt noch Fays langjähriger Lebenspartner, der nach Feierabend immer bei Fay vorbeikommt und ein frisch gekochtes Abendessen erwartet, sonst aber wenig Zeit für sie hat, da er leidenschaftlicher Golfspieler ist und einen Handglockenchor leitet.Fay kann sich aber glücklich schätzen, ihre Mitarbeiterin Lija zu haben. Die junge Lettin ist zwar immer mürrisch und kratzbürstig, packt aber ordentlich im Café mit an und bäckt die himmlischsten Kuchen.Eines Tages taucht der junge Kanalfahrende Danny in Fays Café auf und bleibt einige Tage um sich durch Hilfsarbeiten an Haus und im Garten ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Und ab diesem Tag wird Fays Leben komplett durcheinandergewirbelt, denn der gutaussehende und 10 Jahre jüngere Danny verdreht Fay mächtig den Kopf. Aber Fay versucht diese aufflammenden Gefühle zu ignorieren, denn sie will ihrem Anthony treu bleiben.Als Anthony Fay an ihrem Geburtstag versetzt verbringt Fay einen gemütlichen und folgenschweren Abend mit Danny auf dessen Hausboot. Als er dann am nächsten Tag weiterreist, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen und Fay steht bald vor dem Trümmerhaufen ihres Lebens.„Mein wundervolles Gartencafé“ war eines der bezauberndsten Bücher, die ich in meinem ganzen Leben gelesen habe. Ich war von der ersten Seite an verzaubert, von der gutmütigen Fay, dem wirklich traumhaft und bildhaft beschriebenen Garten und dem romantishen Flair des Grand Union Canals. Ich habe alles direkt und farbenfroh vor meinem inneren Auge gesehen.Das Buch ist in der Erzählform geschrieben, als ob Fay dem Lesen von ihrem Leben und ihren Empfindungen erzählt. Man fühlte sich, als ob man mit einer guten Freundin plaudert. Die Figur der Lija muss ich auch besonders hervorheben, denn diese hat mich mit ihrem gebrochenen Deutsch und ihren komischen Bemerkungen oft zum Lachen gebracht.Ein ganz bezauberndes Buch, dem ich sehr gern die volle Punktzahl gebe.  

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  • Eine herzerfrischende Sommerlektüre

    Mein wunderbares Gartencafé

    Hexchen123

    21. July 2016 um 09:29

    Fay, Anfang 40, kümmert sich um alles und jeden, nur nicht um sich selbst. Sie versorgt ihre bettlägerige Mutter, welche ihr das Leben bei sich jeder bietenden Gelegenheit, schwer macht. Sie kümmert sich um ihr geliebtes Gartencafé, welches in ihrem Elternhaus eröffnet wurde, damit sie jederzeit nach ihrer Mutter schauen kann. Dann ist da noch Stan, Anfang 90, Stammgast und Fay fühlt sich auch ihm verpflichtet. Wenn dann noch neben Café, Pflege, Haushalt und Renovierungen Zeit bleibt, kommt noch Anthony vorbei. Er ist seit zehn Jahren mit Fay liiert, ein typischer Beamter mit all seinen Regeln und Strukturen. Die Leidenschaft zwischen Fay und Anthony ist schon lange erloschen, sofern sie überhaupt existiert hat. Fay sieht vor lauter Arbeit kein Land mehr bis Danny auftaucht. Danny ist zehn Jahre jünger, lebt seit kurzer Zeit auf dem Kanal und braucht Arbeit. Fay heuert ihn spontan an und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch da ist schließlich noch Anthony, ihre Mutter und das Café, so dass sie den Verstand über das Herz setzt.Als das Schicksal plötzlich zuschlägt und sie eigentlich frei wäre, entgleitet Fay ihre gesamte Existenz. Ein Problem kommt zum Nächsten und es kommen Dinge ans Licht, welche sie nie für möglich gehalten hätte.Dieses wunderschöne Cover hat mich sofort angesprochen. Passt es doch perfekt zum Sommer und mitsamt seiner Geschichte.“ Mein wunderbares Gartencafé“ ist das erste Buch, welches ich von Carole Matthews gelesen habe aber es wird definitiv nicht das letzte sein. Ich mag ihren lockeren und authentischen Schreibstil. Auch die Schauplätze wurden sehr gut beschrieben, so dass ich gleich die passenden Bilder im Kopf hatte.Auch die einzelnen Protagonisten wurden authentisch und glaubhaft dargestellt. Da wäre zunächst mal Fay. Fay ist besorgt um alle und alles in ihrem Umfeld und vergisst sich dabei total selbst. Sie schuftet von morgens bis abends und ist mit ihren Anfang 40 fast schon eine alte Frau. Ohne ihre geliebte Strickjacke geht sie sowieso nirgendwo hin. Aber es war schön zu beobachten, in welche Fay sie sich am Ende verwandelt hat.Anthony, der Lebensgefährte von Fay, ist prüde und spießig. Immer im korrekt gebügeltem Hemd, niemals eine Jeans an und dann auch noch der Leiter des Handglockenchors. So eintönig wie sein Arbeitsleben als Beamter so langweilig war die Beziehung mit Fay.Fays Mutter ist die typische Alte, welche drangsaliert und fast schöne eine böse Art an den Tag legt. Nie ist sie mit etwas zufrieden und gönnt ihrer Tochter rein gar nichts.Danny ist der Sunnyboy. Er hatte die Schnauze voll von seinem Bürojob und sich kurzerhand ein Boot gekauft, um über die Kanäle zu schippern. Rein zufällig legt er an Fays Gartencafé an. Mit der Zeit erweckt er in Fay eine Leidenschaft die sie selbst gar nicht mehr kannte.Auch alle anderen Personen sind glaubhaft und liebenswert geschildert und ich bin durch die Seiten nur so dahin geflogen.FazitEin tolles Buch über das Leben dem Finden des eigenen Ichs. Es liest sich einfach locker und leicht weg und am Ende ist man schon fast traurig, dass die Geschichte um all die liebenswerten Personen schon vorbei ist.

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  • [Rezension] „Mein wunderbares Gartencafé“ von Carole Matthews

    Mein wunderbares Gartencafé

    Lesefeuer

    07. July 2016 um 17:43

    „Mein wunderbares Gartencafé“ ist ein Roman von Carole Matthews und erschien 2016 im Rowohlt Taschenbuch Verlag.Fay hat einen großen Traum, sie möchte das Hausboot ihres Vaters wieder fahrtüchtig machen. Dafür hat sie aber weder Zeit noch Geld. Sie pflegt ihre bettlägerige und schlechtgelaunte Mutter und betreibt außerdem ein Café in ihrem Elternhaus. Seit 10 Jahren führt sie eine Beziehung mit Anthony. Doch eines Tages legt ein anderes Hausboot an, es steigt Danny aus. Der ist 10 Jahre jünger als Fay, sehr gut aussehend und auf der Suche nach Arbeit…Meine Meinung:Nachdem ich die Leseprobe zu diesem Buch gelesen habe, wollte ich unbedingt die Fortsetzung – also das ganze Buch – lesen. Der Schauplatz dieses Buches sind die englischen Kanäle bei Milton Keyes. Da ich selbst vor einigen Jahren in einem kleinen Ort unweit von Milton Keyes gewohnt habe, konnte ich mir diesen Schauplatz nur allzu gut vorstellen. Carole Matthews beschreibt die Szenen aber auch wirklich bildlich. Die Protagonisten sind mir von der ersten Seite ans Herz gewachsen. Teilweise musste ich so herzhaft lachen, dass mir fast die Tränen kamen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Fay erzählt und spricht die Leser direkt an. Beispielsweise auf Seite 68: „Allerdings nur im weitesten Sinne, wenn Sie mich fragen“. Die Geschichte verlief anfangs etwas schleppend, war aber keineswegs langweilig. Im letzten Drittel ging es dann aber Schlag auf Schlag und die Ereignisse überschlugen sich regelrecht. Das Ende war lange nicht vorauszusehen und somit blieb es für mich bis zum Schluss spannend. Dies war sicher nicht der letzte Roman von Carole Matthews, den ich gelesen habe. Mal wieder ein Buch, wo man zum Schluss doch ein wenig traurig ist, dass es schon zu Ende ist. Ein schöner gedeckter Tisch mit allerlei antiken und rustikalen Stühlen sind auf dem Cover zu sehen. Wer möchte sich da nicht dran setzen? Carole Matthews wurde in Merseyside geboren und arbeitete als Sekretärin, Fernsehmoderatorin und Journalistin bevor sie mit ihren Romanen den großen Durchbruch erlebte. Ihre Bücher sind in mehr als 30 Ländern erschienenFazit: 5 Sterne. Ich möchte mich rechtherzlich bei Buchboutique bedanken, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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  • Sommer am Kanal

    Mein wunderbares Gartencafé

    MelC

    02. July 2016 um 06:17

    Carole Matthews nimmt uns in ihrem Roman "Mein wunderbares Gartencafe" mit in die wunderbare englische Kanallandschaft. Fay betreibt hier ein Gartencafe und kümmert sich um alles, außer um sich selbst. Im Laufe der Geschichte allerdings muss sie ihr Leben grundsätzlich und sehr weitgreifend in Frage stellen und gewinnt einige, wenn auch nicht immer einfache, Erkenntnisse. Was zu Beginn des Romans noch im gemächlichen Tempo des Kanals in Fahrt gerät entwickelt sich im letzten Drittel des Romans zu einer stürmischen Ozeanfahrt, um in Matthews Bildern zu bleiben. Die Autorin besticht durch einen schönen Schreibstil, der sich gefällig ließt, aber herausragend sind auf jeden Fall die tollen Charaktere der Handlung. Am Ende sind mir Fays Leute richtig ans Herz gewachsen, und es fällt mir schwer, sie zu verabschieden. Vielleicht ist die Handlung an einigen Stellen etwas vorhersehbar, aber damit kann ich gut Leben. Ich würde eine Fortsetzung sofort lesen.

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  • Gefühlvolles Sommerbuch!

    Mein wunderbares Gartencafé

    vronika22

    30. June 2016 um 23:11

    Inhalt:Hauptprotagonistin die die 41jährige Fay, die in England lebt und dort ein eigenes Café führt. Sie ist ist seit etlichen Jahren mit Anthony liiert, aber eine Hochzeit war nie Thema und wirklich glücklich ist sie mit Anthony nicht. Sie pflegt ihre schwierige und stets schlecht gelaunte Mutter. Ihr Traum ist es, das Hausboot ihres verstorbenen Vaters wieder startklar machen zu können und über die Kanäle zu fahren. Mehr möchte ich zum Inhalt hier nicht verraten.Meine Meinung:Das Cover sieht schon richtig schön und einladend aus und nimmt Bezug zum Titel und zum Inhalt.Das Buch liest sich recht leicht und sehr gut. Mit seinen 458 Seiten ist es  eher dick, aber ich bin trotzdem regelrecht durch die 95 Kapitel geflogen. Der Schreibstil ist sehr schön und lebendig. Es ist auch immer ein wenig Spannung vorhanden, wie es mit Fay weitergehen wird, so dass man automatisch zum Weiterlesen animiert wird. Trotz der vielen Seiten kamen auch an keiner Stelle Längen auf.Hauptprotagonistin Fay war mir sehr sympathisch. Allerdings kam sie bei mir viel zu gutmütig und vor allem zu gutgläubig und naiv an. An etlichen Stellen (meist wenn es um ihre Schwester ging) habe ich mich gefragt, wie sie so naiv sein kann und hätte ihr am liebsten auf die Sprünge geholfen und sie mal durchgeschüttelt oder wach gerüttelt.Ihre Schwester Edie war mir deutlich weniger sympathisch. Ihre Charakterwandlung gegen Ende des Romans kam mir zu plötzlich und sie kam bei mir nicht wirklich authentisch an.Meine Lieblingsprotagonistin war eindeutig Lija, die wirklich das Herz auf dem rechten Fleck hat und auch immer mutig und ehrlich war. Auch hat sie die Geschichte mit ihrem trockenen Humor immer aufgelockert.Danny war mir zwar auch sympathisch, aber irgendwie bin ich nicht so richtig warm mit ihm geworden. Ein bißchen egoistisch fand ich ihn schon. Und meiner Meinung nach hätte er öfters um Fay kämpfen sollen und nicht immer so schnell aufgeben sollen.Das Buch liest sich sehr schön und hat die richtige Mischung aus Gefühl und Humor. Ich habe mit Fay jederzeit mitgefiebert. Besonders gut gefallen hat es mir, dass vieles nicht vorhersehbar war und dass es wirklich einige Überraschungen und Wendungen gab.Gegen Ende der Geschichte ging mir manches etwas zu schnell und manche Wendungen hätten noch ein bißchen besser ausgearbeitet werden können,so dass es noch authentischer angekommen wäre.Alles in allem wirklich eine schöne und gefühlvolle Sommer- oder auch Urlaubslektüre. Man konnte sich die Orte oder auch Kanäle sehr gut vorstellen und ich hätte am liebsten selbst Fays Café aufgesucht. Wer ein schönes und warmherziges Sommerbuch sucht, sollte dieses Buch lesen.

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  • Ein wunderschönes Sommerbuch

    Mein wunderbares Gartencafé

    ulla_leuwer

    25. June 2016 um 21:39

    Meine Meinung: Ist das Cover nicht wunderschön? Es hat mich dazu verführt, mich näher mit dem Buch zu befassen An diesem Tisch möchte ich sehr gerne Platz nehmen und etwas von den leckeren Sachen, die Fay und Lija gemacht haben, probieren. Schon lange nicht mehr, war ich so schnell mitten drin im Geschehen und habe Partei für die Protagonistin ergriffen. Allerdings war ich manchmal auch etwas sauer über das Verhalten von Fay. Zu gerne hätte ich sie geschüttelt und ihr gesagt, dass sie gefälligst mal an sich denken soll. Miranda, die kranke Mutter hat mich sofort gegen sich aufgebracht und was noch schlimmer ist, auf die Palme gebracht. Ich will hier jetzt nicht auf jede der beteiligten Personen eingehen. Nur soviel, dass ich Stan und Danny sehr schnell in mein Leserherz geschlossen habe. Aber man merkt, ich war mal wieder mittendrin in der Geschichte. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil an das Buch gefesselt, was ich mal wieder nicht zur Seite legen konnte und deshalb in einem Rutsch gelesen habe. Auch vom Inhalt will ich nichts verraten, außer, dass ich abwechselnd Tränen in den Augen hatte, mal weil ich so ärgerlich war, dann vor Freude und sogar vor Schadenfreude.  Mir hat es sehr gut gefallen, dass die Autorin alles so wunderbar beschrieben hat. Ich saß mitten in dem Garten, dann wieder am Kanal und war mit dem Boot unterwegs. Sie hat einem richtig Lust darauf gemacht, dies alles mal sehen zu wollen. Fazit: Ein sehr schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle. Romanze, Schicksal, Alltag - all das hat die Autorin sehr gut untergebracht und miteinander verknüpft. Ein Sommerwohlfühlbuch!

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  • Fay findet ihr Glück

    Mein wunderbares Gartencafé

    hannelore_bayer

    25. June 2016 um 10:21

    ch habe einen Lesenachmittag am Grand Union Kanal in einem wunderschönen Gartencafe verbracht. Die herrliche Atmosphäre genossen und den Charakteren sehr gerne zu geschaut. Danke Fay, Lija, Miranda, Anthony und Danny, sowie einigen Anderen. Fay hat es nicht leicht. Ständig jagd sie zwischen ihrem Cafe, den übrigen anstehenden Arbeiten und ihrer pflegebedürftigen Mutter im Oberstock hin und her. Dazu hat sie noch eine Dauerbeziehung Anthony, der am Abend kommt und gerne ein warmes Essen hat, aber sonst keine Hand anlegt. Gottseidank hilft ihr die originelle Lija, sie backt SuperKuchen. Am Anleger liegt auch noch die Maid Merryweather das alte Boot ihres verstorbenen Vaters, die dem zusätzlichen Kuchenverkauf dient, für Leute, die ihr Boot nicht verlassen wollen. Fays großer Traum wäre das Boot wieder zum Laufen zu bringen. Dazu ist kaum Geld da. Hat sie mal etwas zurückgelegt, ist ihre Schwester Edie mal wieder in Geldnot und Fay hilft weiter. Eines Tages hält ein weiteres Boot mit dem jungen Danny am Anleger. Ab jetzt ändert sich einiges. Eines Tages stirbt die Mutter. Die Testamentseröffnung ist für Fay ein Schock. Der nächste Schock kommt gleich hinterher. Viele Fragen. Vertraut sie Danny? Wird Fay ihr Cafe behalten können? Kann sie über ihren Schatten springen und ein neues Leben wagen. Das lesen sie bitte alles selbst, es lohnt sich.

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