Carolin Emcke

 4.3 Sterne bei 64 Bewertungen
Autorin von Gegen den Hass, Wie wir begehren und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Carolin Emcke

Carolin Emcke wuchs in Nordrhein-Westfalen auf, studierte in Frankfurt, London und an der Harvard-Universität Philosophie, Politik und Geschichte und war von 1998-2006 als Auslandsreporterin des Spiegels in den Krisenregionen der Welt unterwegs. Seit 2007 ist sie freie Publizistin für bekannte Zeitungen wie ZEIT und Süddeutsche Zeitung und lebt in Berlin. In ihrer Autobiographie von 2013 "Wie wir begehren" schreibt sie über ihre Homosexualität und die Probleme eines Coming-Outs in unserer Gesellschaft. 2016 wurde sie auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Neue Bücher

Gegen den Hass

 (32)
Erscheint am 23.01.2019 als Hardcover bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Carolin Emcke

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Gegen den Hass

Gegen den Hass

 (32)
Erschienen am 23.01.2019
Wie wir begehren

Wie wir begehren

 (16)
Erschienen am 16.05.2013
Von den Kriegen

Von den Kriegen

 (6)
Erschienen am 01.02.2006
Weil es sagbar ist

Weil es sagbar ist

 (6)
Erschienen am 08.10.2013
Stumme Gewalt

Stumme Gewalt

 (3)
Erschienen am 01.02.2010
Denk mal! 2018

Denk mal! 2018

 (0)
Erschienen am 24.08.2017
Kollektive Identitäten

Kollektive Identitäten

 (0)
Erschienen am 25.04.2018
Ja heißt ja, und...

Ja heißt ja, und...

 (0)
Erschienen am 22.05.2019

Neue Rezensionen zu Carolin Emcke

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Rezension zu "Wie wir begehren" von Carolin Emcke

Kein heteronomes Essay
Nespavanjevor 6 Tagen

Caroline Emcke hat mit „Wie wir Begehren“ ein einfach zu lesendes Essay geschrieben. Auch wenn es zunächst um Sex und Sexualkunde in den Siebziger Jahre geht, also hauptsächlich über eine physikalische und heterosexuelle Anleitung, ist es doch mehr als ein schnödes Aufklärungsbuch. Es geht um die Entdeckung des eigenen Begehrens, dass nicht immer heterogen ist, und dazu nimmt sie Bezug und zeigt wie wichtige queere Vorbilder sind. Sie erzählt aber auch über die soziale Ausgrenzung, die sie nach ihrem Coming-out erlebt hat. Auch auf einen Schulkollegen kommt die Autorin immer wieder zurück, der sich, kaum achtzehn, das Leben genommen hat. Ihre Gedanken kreisen immer wieder um ihn, weshalb er ausgeschlossen wurde aus der Schulgemeinschaft. Und weshalb er dort stand. War Daniel womöglich homosexuell und konnte sich nicht so ausleben wie er wollte?

Wenn man bedenkt, dass fast 30 Prozent der lesbischen, schwulen und bisexuellen LGB-Heranwachsenden versuchen sich das Leben zu nehmen, lässt daraus schließen, dass noch immer zu wenig über das Begehren und die sexuelle Identität aufgeklärt wird. Ein Schritt in die richtige Richtung ist dieses couragierte Essay allemal.


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Rezension zu "Gegen den Hass" von Carolin Emcke

Ja, ja und nochmal ja!
dominonavor 6 Monaten

Auf philosophisch anspruchsvolle Art versucht die Autorin zu erklären, wie der Hass und die Wut auf das Fremde um uns herum entsteht. Bei Erscheinen 2016 bezog das Buch sich auf aktuelle Aktionen in verschiedenen Gesellschaften und mir ist so aufgefallen, dass ich vieles noch nie unter diesem Aspekt analysiert und allgemein betrachtet habe. Das Buch war für mich erhellend und das ist eine angenehm unbelastete Art, sich sinnvoll mit einem Thema auseinander zu setzen.

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Rezension zu "Gegen den Hass" von Carolin Emcke

Wir gegen den Hass.
SophiaLaGrandevor 9 Monaten

"Der Hass bricht nicht plötzlich auf, sondern er wird gezüchtet." - Carolin Emcke, Gegen den Hass


Carolin Emcke hat ein Buch geschrieben, dass wir alle gebraucht haben bzw. brauchen. Sie hat das Thema Hass aus allen Sichtweisen und in all seinen schrecklichen Facetten offengelegt. 

Das Buch ist sehr interessant aufgebaut und die Wahl der Kapitelüberschriften und deren Inhalt finde ich sehr schön erarbeitet. Ein wunderbares Konzept. 

Im Buch finden sich viele Fragen, die sich Frau Emcke stellt, die wir uns alle stellen sollten. Fragen, die mich zum Innehalten gebracht haben. Aber auch wichtige Anrufe an den Leser und an die Gesellschaft, an den Liberalismus, an das moderne Europa, an die moderne Welt. Carolin Emcke zeigt viele Dinge auf, die wir nicht vergessen dürfen. Dinge, die uns ausmachen, die uns zu diesen Menschen machen, die wir sind. Die wir sein wollen. 

Es ist sehr schwierig zu sagen, was alles in diesem Buch steht bzw. eine Zusammenfassung zu erstellen. Was mir an diesem Buch ein wenig gefehlt hat, war das Reissen. Dieses Reissen, dass man verspürt, wenn man ein Buch liest, dass deine Sichtweise neu formiert. Deine Weltanschauung erweitert oder dich in deinen Grundmauern erschüttert. Dieses Ziehen. Dieses irgendwie Unwohl fühlen. Trotzdem kann ich es, nein, MUSS ich es jedem zum Lesen empfehlen, weil diese Thematik so unglaublich wichtig ist. Und es darf um keinen Preis passieren, dass wir uns blenden lassen. Dass wir in eine Sackgasse abbiegen, weil .. Wer weiss schon, was dann wäre. 

Also: Bitte lesen und bitte Gedanken darüber machen und vielleicht auch ein wenig mit sich selbst ins Gericht gehen. 

"Nie galten wirklich alle Menschen als Freie und Gleiche. Oder um es deutlicher zu sagen: Nie galten alle Menschen als Menschen." - Carolin Emcke, Gegen den Hass

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Zusätzliche Informationen

Carolin Emcke wurde am 18. August 1967 in Mülheim an der Ruhr (Deutschland) geboren.

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