Carolin Hagebölling Der Brief

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Inhaltsangabe zu „Der Brief“ von Carolin Hagebölling

Ein raffiniertes Spiel mit Realitäten Es ist ein Brief, der alles infrage stellt, was sie bisher für real gehalten hatte: Marie, Anfang 30, ist höchst irritiert, als sie die Zeilen ihrer alten Schulfreundin Christine liest. Darin ist von Maries Leben in Paris die Rede, von ihrem Mann Victor, dem erfolgreichen Galeristen – und von ihrer lebensbedrohlichen Krankheit. Tatsächlich erfreut sich Marie bester Gesundheit, arbeitet als Journalistin in Hamburg und führt eine glückliche Beziehung mit Johanna. Aber der mysteriöse Brief lässt ihr keine Ruhe. Kurz entschlossen reist Marie nach Paris. Und findet sich in einem Leben wieder, das ihr seltsam vertraut ist und mit dem sie sich auf unerklärliche Weise verbunden fühlt.

Eine kurzweilige und mysteriöse Geschichte, die mich etwas verwirrt zurück ließ......aber durchaus lesenswert. 👍

— Claudia107

Spannend vom Anfang bis zum Schluss und einem Ende, dass Raum für Diskussionen lässt.

— Judiko

Eine spannende Geschichte, bei der man nicht weiß, woran man ist. Leider hat mir das Ende aber gar gefallen!

— Anni_im_Leseland

Eine fesselnde und spannende Geschichte, leider mit einem unerwarteten Ende.

— momomaus3

Bin nicht gänzlich überzeugt, da es stellenweise etwas wirr ist. Allerdings mal etwas anderes und thrillermäßig geschrieben!

— BlueSunset

Ausgefallene Handlung

— dowi333

Es war undursichtig geschrieben und man konnte das Ende nicht vorhersehen. Das hat mir sehr gut gefallen

— Alena75

ungewisses Ende, aber trotzdem ein fesselndes Leseerlebnis

— Ekcnew

Gute Idee, oberflächliche Umsetzung

— skaramel

Starker Anfang, lasches Ende

— baroki

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  • Der Brief

    Der Brief

    maren78

    19. September 2017 um 22:05

    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wirklich gut und das Buch war schnell gelesen.Marie bekommt nach langer Zeit einen Brief von ihrer alten Schulfreundin Christine.Allerdings passt weder die Empfängeradresse noch der Inhalt der Briefe.Marie versucht den Briefen auf den Grund zu gehen und reist dafür sogar nach Paris.Allerdings wird dort alles nur noch schlimmer und sie weiß nachher nicht mehr ob es sich um Realität oder Unwahrheit handelt.Auch der Leser ist verunsichert, aber gleichzeitig hat es mich auch faziniert.Wer erlaubt sich mit den beiden ehemaligen Schulfreundinnen einen Streich bzw. wer würde ihr Leben so durch einander bringen wollen?Leider gab es ein offenes Ende, was für mich vollkommen unbefriedigend war und auch der tolle Schreibstil kann das nicht aufheben.Daher vergebe ich nur drei Sterne.

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  • Der Brief

    Der Brief

    maren78

    19. September 2017 um 22:05

    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wirklich gut und das Buch war schnell gelesen.Marie bekommt nach langer Zeit einen Brief von ihrer alten Schulfreundin Christine.Allerdings passt weder die Empfängeradresse noch der Inhalt der Briefe.Marie versucht den Briefen auf den Grund zu gehen und reist dafür sogar nach Paris.Allerdings wird dort alles nur noch schlimmer und sie weiß nachher nicht mehr ob es sich um Realität oder Unwahrheit handelt.Auch der Leser ist verunsichert, aber gleichzeitig hat es mich auch faziniert.Wer erlaubt sich mit den beiden ehemaligen Schulfreundinnen einen Streich bzw. wer würde ihr Leben so durch einander bringen wollen?Leider gab es ein offenes Ende, was für mich vollkommen unbefriedigend war und auch der tolle Schreibstil kann das nicht aufheben.Daher vergebe ich nur drei Sterne.

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  • Spannend vom Anfang bis zum Schluss und einem Ende, dass Raum für Diskussionen lässt.

    Der Brief

    Judiko

    17. September 2017 um 09:12

    »Die Realität ist eine Frage der Wahrnehmung, nicht der Wahrheit« (Seite 51) Als allererstes möchte ich erklären, warum mich dieses Buch angesprochen hat. Da waren die vielen guten Pressestimmen, eine Freundin die es als sehr gut bewertet hat und das Cover und der Klappentext entsprachen meinem Lieblingsautor Guillaume Musso. Es geht um die Journalistin Marie, die mit ihrer Geliebten in Hamburg lebt, als sie eines Tages einen Brief von ihrer früheren Schulfreundin Christine erhält. Dieser Brief wirft so viele Fragen auf, zum einen, weil Dinge, die dort drin stehen, einfach nicht der Realität entsprechen, denn sie ist nicht mit einem Viktor verlobt und lebt auch nicht in Frankreich und zum anderen, weil dieser Brief auch die Wahrheit erzählt, denn das, was dort steht, konnte nur Christine wissen. Sie macht sich also auf den Weg zu Christine, um den ganzen mysteriösen Dingen auf den Grund zu gehen und gerät dabei in einen Strudel voller Ungereimtheiten. Diese Geschichte ist von Anfang bis Ende sehr spannend und man möchte unbedingt erfahren, was hinter all dem Mysteriösen Begebenheiten steckt. Ich selbst konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und auch clever inszeniert und dennoch könnte ich mir vorstellen, dass diese Geschichte einige Leser unzufrieden zurück lässt. Ich selbst weiß auch nicht genau, wie ich das Ende finden soll. Hab‘ auch schon mit ein paar Leuten, die dieses Buch gelesen haben, darüber gesprochen, was aber definitiv bleibt, ist jede Menge Raum für eigene Spekulationen. Selbst die Autorin sagt: „Ich wollte einen Roman schreiben, der nicht nur eine spannende und gefühlvolle Story erzählt, sondern auch existenzielle Fragen aufwirft. Sind die Dinge so, wie sie scheinen? Wo stellen wir die entscheidenden Weichen im Leben? Was wäre wenn…?“ Zwei Dinge jetzt noch… …Ich behaupte mal, jeder Leser wird am Ende auf die ersten Seiten zurückblättern, und ja, ich finde, es ist wie einer guter Musso Roman!

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  • Alles begann mit einem Brief...

    Der Brief

    BlueSunset

    06. September 2017 um 20:08

    Meine Meinung  Zu Beginn dachte ich, dass „Der Brief“ auf eine eher seichte, liebevolle Literatur hinausläuft. Letztendlich wurde mir ein spannender Roman geboten, der Thriller-Elemente aufweist und gekonnt auf philosophischer Ebene zum Nachdenken anregt.Da der Roman sehr kurz ist, konnte ich ihn schon nach einem Tag beenden. Die Handlung konnte mich direkt packen und die mysteriösen Briefe ließen mir manchmal sogar einen kleinen Schauer über den Rücken laufen. Leider waren einige Passagen aber auch wirr, da die Gedankengänge und Handlungen Maries nicht ganz nachvollziehbar waren. Doch im Großen und Ganzen überwiegt am Ende die originelle Handlung.Zwischenzeitlich hatte ich die Befürchtung, das Buch würde zu esoterisch oder zu abstrus werden, doch Carolin Hagebölling hat ein Ende geschrieben, das mich zufrieden stellen konnte und darüber hinaus sogar eine interessante philosophische Note hatte. Fazit Trotz der ab und zu etwas wirren Stellen ist „Der Brief“ eine kurzweilige, aber einnehmende und vor allem lesenswerte Geschichte. Carolin Hagebölling beweist mit ihrem Debüt, dass sie nicht nur spannende Ideen hat, sondern diese auch gut umsetzen kann und macht Lust auf mehr.*Ich bedanke mich beim Verlag für das Rezensionsexemplar.*Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

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  • Der Brief - Was ist Realität?

    Der Brief

    nellsche

    01. September 2017 um 14:31

    Marie bekommt von ihrer alten Schulfreundin Christine einen Brief. Doch was sie liest stimmt sie nachdenklich und verwirrt sie. Denn in dem Brief, der nach Paris adressiert ist, ist von Maries Leben in Paris die Rede. Sie lebt aber in Hamburg. Wie kam der Brief überhaupt nach Hamburg? Um der mysteriösen Sache auf den Grund zu gehen, entschließt sie sich, nach Paris zu reisen. Dort findet sie sich in einem Leben wieder, das ihr vertraut ist und mit dem sie sich verbunden fühlt. Doch kann das wirklich sein? Die Beschreibung der Geschichte machte mich sofort neugierig. Wie kann es sein, dass Marie in Hamburg einen nach Paris adressierten Brief erhält, in dem von ihrem dortigen Leben die Rede ist? Auch die Begegnung mit Christine und dem Brief von Marie, den Marie aber gar nicht geschrieben hat, fand interessant und sie steigerte meine Neugier noch. Die Beschreibungen der Erlebnisse in Paris gefielen mir. Menschen kamen Marie bekannt vor und sie hatte einige Déjà-vu-Erlebnisse. Das fand ich ziemlich faszinierend. Der Schreibstil war sehr angenehm, so dass das Buch schnell gelesen war. Ich konnte gut in die Geschichte eintauchen und mich mit den Fragen, die mir im Kopf herum schwirrten, beschäftigen. Was ist wahr? Wer steckt dahinter? Und welche Rolle spielt Paris? Ein wenig schade fand ich es, dass der Leser am Ende absichtlich im Unklaren gelassen wird und nicht erfährt, was die Realität ist. Da hätte ich gerne Klarheit gehabt. Alles in allem eine interessante Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Briefe aus einem anderen Leben

    Der Brief

    dowi333

    31. August 2017 um 20:54

    Marie und Christine, zwei alte Schulfreundinnen, die sich aus den Augen verloren haben. Es ist der 26. Mai als Marie einen Brief von Christine erhält. Die Überraschung ist groß, haben die beiden seit Jahren nichts mehr von einander gehört. Aber der Inhalt macht sie richtig stutzig: Christine berichtet von einem Leben aus Berlin mit ihrem Mann und zwei Kinder; dabei wohnt sie doch eigentlich immer noch in dem Ort, in dem Marie und sie aufgewachsen sind. Außerdem hat sie nur eine Kind, ihren Sohn Paul. Christine nimmt Bezug auf einen Mann, mit dem Marie in Paris leben soll, dabei lebt diese mit ihrer Lebensgefährtin Johanna in Hamburg. Und offenbar soll Marie momentan von einer schweren Erkrankung genesen, von der diese nichts weiß. Dann erhält auch Christine einen "fiktiven" Brief von Marie, der nahtlos an Christines anschließt. Beide behaupten, nicht der Urheber des jeweils anderen Briefs zu sein. Sind die beiden einem (geschmacklosen) Scherz zum Opfer gefallen.Kurz entschlossen reist Marie nach Paris und erkundet ein unbekanntes Leben, das ihr dennoch bekannt vorkommt...Eine wirklich interessante und mysteriöse Geschichte. Die Handlung und der Schreibstil sind äußerst ansprechend und haben mich sofort gefesselt. Spontan hat mich das Buch an "Die Nacht schreibt uns neu" erinnert. Man sollte sich allerdings darauf einstellen, dass Fragen offen bleiben. Ich habe meine Schlüsse gezogen, mit denen ich "leben" bin. Ob das auch die Idee der Autorin ist, kann ich nicht beurteilen.Das Buch umfasst nicht einmal 200 Seiten, ich hatte es in kürzester Zeit verschlungen, allein um herauszufinden, woher die Briefe stammen. Und es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Ereignisse immer seltsamer werden.Das Buch ist sehr kompakt, ich hatte aber nicht das Gefühl, dass die Autorin etwas ausgelassen hat.Ein wirklich gutes Buch mit einer ausgefallenen Handlung.

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  • Verwirrspiel

    Der Brief

    HexeLilli

    29. August 2017 um 21:08

    29.08.2017 – 20:05 Von hexelilli Der Klappentext machte gleich neugierig auf das Buch. Das Cover, zwei gleiche Frauen, eine Seite Paris, eine Hamburg passt wunderbar. Auch das Symbol zwischen den Kapiteln ist eine gute Idee. Marie Anfang 30 lebt mit ihrer Partnerin in Hamburg. Eines Tages bekommt sie von einer alten Schulfreundin einen Brief. Darin ist von Maries Leben in Paris die Rede. Sie soll mit dem bekannten Galeristen Victor verheiratet sein und eine schwere Krankheit haben. Wer erlaubt sich einen bösen Scherz. Wer kennt so viele Details aus ihrem Leben. Wer will Marie und Christine böses ? Marie reist nach Paris und alles kommt ihr sehr vertraut vor. Das Buch war schnell gelesen. Gut und einfach geschrieben und sehr spannend. Ein Verwirrspiel mit den Realitäten. Nur vom Schluss hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht.

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  • ungewisses Ende, aber trotzdem ein fesselndes Leseerlebnis

    Der Brief

    Ekcnew

    26. August 2017 um 08:53

    Das Buch ist mit seinen 220 Seiten flott gelesen. Der Schreibstil ist klar und verständlich. Die Geschichte hat mich insgesamt sehr gefesselt, wobei der Leser zum Schluss bewusst im Unklaren gelassen wird, wie/was die "Realität" ist. Ich hätte mir schon eine plausible Erklärung gewünscht, dann wäre das Buch für mich rund gewesen. Aber die Autorin hat sich sicherlich sehr bewusst für einen solches Ende entschieden und es passt ja auch zur Geschichte. Zum Inhalt: Marie lebt mit ihrer Lebenspartnerin in Hamburg. Ein Brief von ihrer ehemaligen besten Freundin aus Schulzeiten bringt sie vollkommen aus der Fassung. Er ist zwar mit dem richtigen Empfängernamen adressiert, als Empfängeranschrift ist allerdings Paris vermerkt. Das passt überhaupt nicht, dennoch hat sie der Brief in Hamburg erreicht. Die angebliche Adressatin hat auch einen Brief, angeblich von Marie, erhalten. In den Briefen steht etwas geschrieben, was die beiden jeweils vollkommen aus der Bahn wirft. Wer hat diese Briefe geschrieben. Erlaubt sich da jemand einen bösen Streich? Aufgrund dessen, dass mir das Buch spannende Lesestunden bereitet hat, vergebe ich gut gemeinte vier Sterne.

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  • Der Blick in dein anderes Leben

    Der Brief

    skaramel

    23. August 2017 um 14:52

    "Was wäre wenn" - diese Frage haben wir uns sicherlich alle schon einmal gestellt. Was wäre, wenn ich damals das Studium abgebrochen hätte? Wenn ich woanders hingezogen wäre? Wenn ich mich für einen anderen Partner entschieden hätte? Doch wir bekommen die Antworten nicht darauf. Marie schon. Eines Tages erhält sie einen Brief ihrer alten Schulfreundin, die über ihren Alltag erzählt. Doch obwohl der Brief an sie adressiert ist, könnte ihr der Inhalt nicht fremder sein. Denn Christine erzählt von einer längst verstorbenen Freundin und angeblich würde Marie in Paris leben. Als sie Christine zur Rede stellt, will diese von dem Brief nichts wissen. Doch dabei bleibt es nicht. Es folgen Briefe, Anrufe, Bilder - Marie scheint ein alternatives Leben in Paris zu führen, das so ganz anders verlaufen ist als das, was sie jetzt lebt. Doch woher kommen diese Briefe?Das versucht Marie in "Der Brief" von Carolin Hagebölling herauszufinden und reist an ihr unbekannte Orte, erlebt Déjà-vus und trifft auf Menschen, die ihr scheinbar bekannt vorkommen. Durch den kurzweiligen Schreibstil lässt sich Maries Reise durch eine gefühlte Paralellwelt, die voller "Waswärewenns" ist, schnell und flüssig lesen. Der Roman kommt knapper daher und umfasst gerade mal 219 recht groß geschriebene und sehr großzügig formatierte Seiten, die nur zwei Stunden Zeit beansprucht haben, um zwischen Paris und Hamburg umherzupendeln. Der Einstieg ist schnell gegeben, die Geschichte startet sofort und auf knapp zweihundert Seiten ist leider auch kein Platz für zusätzliche Informationen. Hier liegt leider aber auch der größte Schwachpunkt des Buches. Weder Marie noch Christine noch deren Partner erhalten viele Details. Alles wirkt sehr oberflächlich, so als sei nur das Nötigste schnell zusammengeschrieben wurden. Marie, obwohl wir sie komplett begleiten, keine andere Sicht kennenlernen, wirkt mir am Ende des Buches kein Stück näher, kein bisschen sympathischer oder nachvollziehbarer. Entscheidungen oder Fragen sind viel zu oft viel zu schnell beantwortet. Briefe aus einer alternativen Zukunft? Kein Problem, aufkeimende Panik kommt zu keinem Zeit wirklich richtig rüber. Dabei hat das Buch wirklich Potential. Marie wäre, mit ein paar Zusatzinformationen, eine formidable Protagonistin gewesen. Victor und Johanna hätten wunderbare Nebenschauplätze sein können. Doch bei keiner Person, bei keinem Ort kam Leidenschaft rüber. Das Ende hingegen hätte noch 50 Seiten mehr verkraften können. Carolin Hagebölling hätte hier etwas weiterspinnen können, die Geschichte dort noch mal aufgreifen. Doch da war das Ende viel zu offen, viel zu viele Fragen noch da. Daher war "Der Brief" leider eine kurzweilige, angenehme Unterhaltung, hinterlässt jedoch keinen bleibenden Eindruck. 

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  • Starker Anfang, lasches Ende

    Der Brief

    baroki

    23. August 2017 um 10:57

    Marie erhält einen Brief von einer alten Jugendfreundin Christine, welcher ihr sehr konfus vorkommt und durch ihre daraus resultierende Verwirrung , nimmt sie Kontakt zu ihrer Freundin auf. Diese hat den Brief jedoch nicht geschrieben, und verweist Marie sogar des Hauses, da in dem Brief die noch als Fötus verstorbene Tochter von Christine als lebendig betitelt wird und dieses Detail die trauende Mutter in maßlosen Kummer versinken läßt. Weitere Briefe folgen: an Christine, erneut an Marie und sogar Marie's Eltern werden davon nicht verschont. Alle Schriftstücke sind haargenau in der Handschrift der jeweiligen Absender verfasst, welche jedoch nie diesbezüglich den Stift gezückt haben...Marie will diesem Mysterium auf den Grund gehen: wer macht sich hier einen Spaß daraus, Menschen einen solchen Streich zu spielen. Die Suche beginnt... Vom Klappentext her und auch nach einer delikaten Leseprobe war ich regelrecht angestachelt: ich wollte wissen, was bzw. wer steckt dahinter...ist der Roman vielleicht ein verkappter Psychothriller, wer weiß!? Als solcher hat er sich zwar nicht entpuppt, was jedoch keineswegs schlecht ist, jedoch fehlte mir irgendwie ein Ende, da der Roman einen offenen Schluss aufweist. Ich habe zwar viel Phantasie und kann auch mit einem fehlenden Finish umgehen, schließlich machen das einige Autoren sehr oft um ggf. eine Fortsetzung schreiben zu können, aber hier fehlte mir eine Lösung...und das enttäuschte mich schon etwas. Mein Fazit ist somit, dass die Idee der Autorin fasziniertend war, sie auch hervorragend anfangs umgesetzt hat und ich mich zu Beginn festgelesen hatte...doch immer mehr wurde es langatmig, so als ob ihr im Laufe des Schreibens die Lösung selbst nicht mehr so plausibel erschien und sie deshalb 'offener' als offen gelassen hat. Das Highligth für mich war jedoch noch das Cover, was einfach traumhaft gestaltet wurde - surreal, das Spiel mit den verschienden Realitäten perfekt in Szene gesetzt durch das Vermischen von Hamburg und Paris. Somit 3 Sterne für das Buch selbst und 1 Stern für das Cover: folglich 4 hart verdiente Sterne.

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  • Verwirrung im Kopf

    Der Brief

    Julianchen

    15. August 2017 um 21:48

    Ich weiß wirklich nicht so richtig was ich zu diesem Buch sagen soll. Die Leseprobe war so vielversprechend doch nach der Lektüre des gesamten Buches bin ich ratlos. Die Geschichte beginnt spannend. Marie erhält einen Brief ihrer Schulfreundin Christine. Doch es scheint als wär die Marie, an die dieser Brief gerichtet ist, eine völlig andere Frau. Nicht Hamburg sondern Paris, nicht Journalismus sondern Kunst. Erfolgreich, verliebt und doch eine ganz andere Person. Marie macht sich auf der Suche nach dieser anderen Marie und verliert dabei beinahe sich selbst. So spannend wie der Plot klingt, vermag mich die Handlung nicht wirklich in ihren Bann zu ziehen. Marie und ihre Lebensgefährtin erscheinen hölzern. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt und ganz nebenbei erfährt Marie von einem Aneurysma, eine Zeitbombe in ihrem Kopf. Liegt hier der Schlüssel zur Geschichte? Bildet sich Marie die Briefe, das andere Leben in Paris und die mysteriösen Anrufe nur ein? Oder ist sie es selbst, die ihr gewohntes Leben durcheinander bringt? Ich weiß es auch am Ende des Buches nicht, denn die Geschichte endet seltsam offen. Aber irgendwie passt so einiges nicht zusammen. Die seltsame Geschichte um Christine, die ihre tote Tochter sucht, dabei fast ihren Sohn verliert und am Ende von einer zweiten Realität schreibt. Oder ist auch dieser Brief nicht von ihr? Das letzte Kapitel finde ich sehr abstrus. Schade, dass die Geschichte so eine seltsame Wendung nimmt und so völlig offen bleibt. Meiner Meinung nach hätten die Figuren etwas mehr Tiefe verdient und ein paar weniger Fragezeichen am Ende des Buches hätten auch nicht geschadet. So bin ich verwirrt und etwas frustriert.

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  • Der Brief

    Der Brief

    Kleine8310

    15. August 2017 um 00:46

    Lesegrund:  Bei diesem Buch hat mich die Inhaltsbeschreibung direkt neugierig gemacht und ich wollte sehr gerne wissen, was wirklich hinter den Andeutungen steckt.   Handlung:  In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Marie. Marie ist höchst irritiert, als sie einen Brief von ihrer alten Schulfreundin Christine bekommt. Das liegt an dem Inhalt, in dem Christine von Marie's Leben in Paris berichtet, von ihrem Mann Victor und einer lebensbedrohlichen Krankheit, die sie selbst haben soll.In Wahrheit ist Marie allerdings kerngesund, arbeitet als Journalistin und ist glücklich mit ihrer Freundin Johanna. Dennoch lässt ihr der Brief keine Ruhe und Marie macht sich auf den Weg nach Paris, aber dort wird alles nur noch mysteriöser ...   Schreibstil:  Der Schreibstil von Caroline Hagebölling hat mir gut gefallen. Die Autorin hat einen bildhaften und dennoch flüssigen Schreibstil, der sich sehr gut lesen lässt. Erzählt wird die Geschichte in Ich - Form aus der Sicht der Protagonistin Marie. Die Kapitel sind zudem eher kurz gehalten und ich habe immer gerne weitergelesen. Charaktere:  Die Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet. Ich habe gerne mitgerätselt und war auf die Reaktionen und Entwicklungen, besonders bei der Protagonistin neugierig. Auch die Nebencharaktere wurden gut dargestellt und zusammen mit den Hauptakteuren ergibt sich ein schönes und stimmiges Bild.   Spannung:  Den Spannungsbogen hat Caroline Hagebölling raffiniert aufgebaut und auch sehr gut gehalten. Ich konnte mir als Leser/Leserin nie ganz sicher in meinen Vermutungen sein und das schürte natürlich die Neugier auf die letztliche Auflösung. Hier kam dann leider der große Haken, der, für mich, zum Großteil wirklich tollen Geschichte - denn das Ende wurde offen gelassen. Ich hätte es nicht schlimm gefunden, wenn ein bisschen was offengeblieben wäre für eigene Überlegungen, aber so wie es hier war, gab es keinen richtigen Abschluss und das hat mir nicht gefallen. Es kam bei mir ein bisschen an, wie "Jetzt lieber Leser/liebe Leserin, überleg dir dein eigenes Ende".    Emotionen:   Die Emotionen hat die Autorin authentisch dargestellt und ich habe gerne mit Marie gerätselt und hin und herüberlegt. Hier waren natürlich auch die Emotionen nicht außen vor, ganz im Gegenteil.     "Der Brief" punktete bei mir durch eine tolle Idee und eine mysteriöse Handlung. Leider gab es ein komplett offenes Ende und das hat mir nicht gefallen, da ein richtiger Abschluss fehlte. Das konnte auch der schöne Schreibstil der Autorin nicht aufwiegen! Sehr schade.

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  • Was wäre, wenn...?

    Der Brief

    Lesemama

    12. August 2017 um 16:57

              Der Briefvon Carolin HageböllingBewertet mit 5 SternenZum Inhalt:Marie lebt in Hamburg, ist Journalistin und an ihrer Seite Johanna, eine Architektin. Zusammen sind sie glücklich und sehr zufrieden mit ihrem Leben.Bis am 26.Mai ein Brief von Maries alten Schulfreundin ihr Leben völlig aus der Bahn wirft. Denn dieser Brief ist zwar an Marie adressiert, aber an eine Marie in Paris, an der Seite eines Galeriebesitzers, Victor, mit dem Marie diese Galerie erfolgreich führt.Marie ist ratlos, aber auch neugierig und so macht sie sich auf den Weg nach Paris und findet dort ein Leben, welches ihr seltsam vertraut vorkommt.Meine Meinung:Als erster fiel mir dieses unsagbar schöne Cover ins Auge, der Klappentext gab dann den Res und schon war das Buch in meinem Besitz. Ich habe es nicht bereut, denn din Geschichte hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen, die Spannung reißt nicht ab. In meinen Augen ist Carolin Hagebölling eine ganz unglaubliche Geschichte mit mystischen Elementen gelungen, welche mich hervorragend unterhalten hat.Fazit:Ein Debütroman der ganz hervorragend gelungen ist, eine Geschichte mit Überraschungen und wunderbar unterhaltsam.Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, mich hat es jedenfalls vollkommen überzeugt.        

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  • Besonders hervorzuheben ist der mitreißende Schreibstil

    Der Brief

    Starlet

    11. August 2017 um 15:24

    Die Idee des Buches fand ich von Anfang an spannend. Der Klappentext beginnt mit „Ein raffiniertes Spiel mit Realitäten“ und nach der Leseprobe dachte ich, dass sich hier zwei Realitäten entfalten und man als Leser frei nach dem Motto "Was wäre wenn..." erfährt, wie unterschiedlich ein Leben aussehen kann.Das Buchcover ist eher unscheinbar – auf den ersten Blick sieht man eine Person, die in der Stadt spazieren geht. Auch die Farben sind nicht besonders auffällig. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man dann, dass es sich gar nicht um einen Stadt handelt – links ist Hamburg, rechts ist Paris zu sehen. Und die beiden Personen, die aufeinander zulaufen, tragen entweder dieselbe Kleidung oder es ist ein und dieselbe Person. Es passt also hervorragend zur Handlung. Anfangs hat mir das Buch auch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich, ich konnte problemlos in Maries Welt eintauchen. Was mir besonders gut gefallen hat ist das Rätselraten nach der Auflösung. Da konnte ich auch verzeihen, wenn ich ab und an Maries Verhalten nicht ganz nachvollziehen konnte. Vielleicht war ja das der Plan der Autorin.  Am Ende wurde ich dann leider enttäuscht. Vielleicht hatte ich mir selbst zu viele Szenarien ausgedacht, dass mir die Lösung, die die Autorin gewählt hat, als zu einfach erschien. Das kam leider auch des Öfteren im Buch vor. Es gibt Situationen, bei denen ich mich gefragt habe, wie sie wohl enden werden, bzw. wie es sich klären wird. Und dann war einfach alles gut. Insgesamt gebe ich dann doch 3 Sterne, weil mir das Buch an sich gefallen hat. Ich wurde gut unterhalten, konnte miträtseln und dennoch wurde ich im Lesefluss nicht unterbrochen. Auch die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen. Das ist dem wirklich tollen Schreibstil zuzuschreiben. Allein deswegen werde ich mit Sicherheit auch das nächste Buch von Carolin Hagebölling lesen und hoffen, dass die Handlung dann insgesamt noch etwas runder wird.

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  • Auf spannenden Einstieg folgt leider Enttäuschung

    Der Brief

    takabayashi

    11. August 2017 um 03:16

    Was für ein Einstieg! Einen so spannenden Anfang eines Romans findet man selten. Die in Hamburg lebende Journalistin Marie erhält einen Brief von einer Freundin aus Kindheitstagen, allerdings steht unter ihrem Namen eine Pariser Adresse auf dem Umschlag. Die Freundin, die Marie schon lange nicht mehr gesehen hat, hat auf dem Umschlag eine Berliner Adresse angegeben, wohnt jedoch immer noch in Maries Heimatort, wie Marie von ihrer Mutter weiß. Auch hat sie nur einen Sohn, erwähnt aber in dem Brief noch eine Tochter, Amelie. Außerdem einen Victor, bei dem es sich um Maries Partner zu handeln scheint. Aber in Wirklichkeit lebt diese mit ihrer Freundin Johanna zusammen. Dieser seltsame Brief, in dem auch Erinnerungen, die nur Sie selbst und Christine teilen, erwähnt werden, beunruhigt sie so sehr, dass sie schließlich Christine besucht. Diese bestreitet, etwas mit dem Brief zu tun zu haben und reagiert mit Tränen und Zorn darauf, Denn tatsächlich wollten sie und ihr Mann ein zweites Kind haben, sie hatten sich auch schon für den Namen Amelie entschieden, bis Christine dann eine Fehlgeburt hatte ... Christine wirft Marie hinaus und will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Doch einige Zeit später bekommt Marie einen Brief von Christine: im Umschlag liegt ein kleiner Zettel von Christine, die sich weitere solcher Scherze verbittet und ein Brief von Marie an Christine aus Paris. In ihrer Handschrift ... darin erwähnt sie eine Gehirnoperation zur Entfernung eines Aneurysmas! Marie fährt tatsächlich nach Paris und lernt auch den Galeristen Victor kennen, der ihr sehr vertraut vorkommt. Danach wird es immer verworrener, Marie pendelt, genau wie ihre Freundin Christine zwischen ihren zwei Leben hin und her, hat tatsächlich ein Aneurysma, das operativ entfernt wird, bekommt ein Baby von Victor und trennt sich von Johanna. Eine plausible Erklärung wird nicht geliefert, das Ende ist ausgesprochen antklimaktisch und die Personen haben mich nicht mehr interessiert. Was die Autorin dem Leser sagen will, hat sich mir nicht erschlossen.

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