Carolin Philipps Second Face

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Inhaltsangabe zu „Second Face“ von Carolin Philipps

Flucht in die virtuelle Welt Unzertrennlich sind sie, die Zwillingsschwestern Anne und Marie – bis ein Junge dazwischenfunkt und sie beide hintergeht. Anne bekämpft ihre Enttäuschung, indem sie sich stellvertretend für ihn an allen Männern rächen will. Dazu benutzt sie ausgerechnet Lirim, in den Marie sich gerade unsterblich verliebt hat. Marie flüchtet in ihrer Trauer in die Welt des Second Life, wo sie ein virtuelles Leben als Bartänzerin beginnt. Erst als jemand bei Facebook gefälschte Nacktfotos von Anne reinstellt, kehrt Marie in die reale Welt zurück …

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    merle81

    merle81

    26. February 2012 um 13:23

    Inhalt Marie und Anne sind einige Zwillingsschwestern. Sie leben in Hamburg und während Marie eher introvertiert ist , sprüht Anne nur so vor Energie und einem losen Mundwerk. Als Marie sich in Kai verliebt, einen Schulschönling der sie um Nachhilfe bittet, dieser sie aber lediglich dazu benutzt um an ihre Schwester ranzukommen bricht für sie eine Welt zusammen. Doch Kai ist auch in Anne nicht verliebt, sie soll nur Teil seiner Liste von Bettgeschichten werden, was er auch auf Facebook postet. Anne tief verletzt stimmt letztendlich doch freudig den elterlichen Umzugsplänen nach Umanz zu. Auf Umanz gefällt es der partyliebenden Anne überhaupt niucht, während Marie ihr Glück in Lirim zu finden glaubt. Nachdem dieser aber Annes Opfer in Sachen Männerrache wird sucht er schnell auch von Marie das weite. Diese flüchtet sich tief verletzt in das online Rollenspiel Second Life, doch die zunüchst wohltuende Flucht erwächst sehr schnell zu großen realen Problemen Wertung Ich finde die Essenz der Storyx genial, zeigt sie doch sehr realistische Gefahren der heutigen Medienwelt aug. Vom Umfang her ist das Buch eher knapp gehalten. Was ich allerdings sagen muss das die Umsetzung des zündstoffhaltigen Kernes nicht so ganz meins war. Da hätte man mehr draus machen können was ebenso realistisch gewesen wäre. Aber ein netter, kurzweiliger Zeitvertrib war die Lektüre dennoch

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    Angela2011

    Angela2011

    02. October 2011 um 20:19

    Inhalt Unzertrennlich sind sie, die Zwillingsschwestern Anne und Marie – bis zwei Jungen in ihr Leben treten und damit eine Spirale der Täuschungen und Konflikte beginnt. Marie flüchtet in ihrem Liebeskummer in die Welt des Second Life, wo sie ein neues virtuelles Leben aufbaut und sich sicher glaubt vor weiteren Enttäuschungen. Erst als jemand bei Facebook gefälschte Nacktfotos von Anne einstellt, kehrt Marie in die reale Welt zurück ... Meine Meinung In Second Life, kann man sich eine zweite Leben aufbauen, sich neu erfinden. Man kann das tun, was man schon immer tun wollte. Ich fand das Buch sehr gut, denn man lernt auch dabei, dass das Internet auch gefährlich sein kann, und nicht jeder immer der ist, wofür man ihn hält. Das "Second Life" ist so gut beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst dort zu sein. Die Personen wurden auch sehr gut ausgearbeitet, besonders bei de eineiigen Zwillingen Anne und Marie. So gut, dass man denkt, sie wirklich zu kennen, und wie unterschiedlich Zwillinge sein können, trotz gemeinsamer Interessen. Mit 21 Kapiteln und 140 Seiten, ist es zwar ein schnell durchgelesenes Buch, aber man kann es auch nicht aus der Hand legen, wenn einem mehrere Fragen durch den Kopf schwirren. Man möchte einfach wissen, wer hinter dieser Sache steckt, wobei man es sich auch fast denken konnte, und ob Anne und Marie den Täter entlarven können. Das Ende hat mich aber trotzdem überrascht, und ich hätte auch noch sehr gerne mehr über die Beziehung von Anna und Lirim gelesen. Widerrum hat die Autorin meiner Meinung nach alles richtig gemacht, sodass sich die Geschichte nicht endlos gezogen hat. Man hat alles miterlebt, und man erhielt auch viele Informationen. Vorallem die Insel Ummanz hat es mir damit angetan, so bildhaft wurde sie beschrieben. Eine sehr gut ausgearbeitete Geschichte, in der man dabei lernt, nicht jedem Mensch zu trauen, ob in der realen oder virtuellen Welt. Fazit Ein Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe, und empfehlen würde...

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    sunny94

    sunny94

    18. September 2011 um 12:44

    Die eineiigen Zwillingsschwestern Anne und Marie sind unzertrennlich. Marie ist das ruhige Mädchen in der Familie, das nicht gerne ihre Gefühle gegenüber anderen zeigt. Anne dagegen macht gern Party und hat ein ziemlich lockeres Mundwerk. Das Drama fängt damit an, dass die beiden Schwestern sich in Kai verlieben, der sich für Anne entscheidet, doch die Beziehung hält nicht lange… Die ganze Familie zieht nach Rügen um, um dort ein neues Leben anzufangen. Marie liebt ihr neues Zuhause und lernt auch bald Lirim kennen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt. Anne hingegen will sich an allen Männern rächen, indem sie die ahnungslosen Jungs verführt und dann fallen lässt. Dazu gehört auch Lirim! Die enttäuschte Marie erfährt durch ihren Mitschüler Tom von „Second face“, einem virtuellen Internetchat. Marie ist begeistert von diesem Chat und vergisst fast ihr echtes Leben. Erst als jemand bei Facebook gefälschte Nacktfotos von ihrer Schwester einstellt, kehrt Marie in die reale Welt zurück… Das Buch „Second face“ ist sehr leicht und spannend zu lesen. Doch ich finde es schade, dass die Autorin nicht tiefgründiger auf das Thema Internet mit seinen Möglichkeiten und Gefahren eingegangen ist. So ist es für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich. Ich hätte auch gerne mehr über das virtuelle Leben in „Second face“ erfahren, sodass das Buch selbst ein bisschen umfangreicher sein könnte. Es gibt auch viel Positives zu sagen: Der Autorin ist es sehr gut gelungen die Charaktere der beiden Schwestern so unterschiedlich zu beschreiben, dass man schon in den ersten Seiten merkt, dass Marie das Gegenteil von Anne ist. Das Cover wurde gut gestaltet, passend zum Thema. Sehr originell finde ich, wie die Schnur der Maus den Titel darstellt. Hundertprozentig konnte mich das Buch leider nicht so recht überzeugen. Es könnte ruhig ein Paar Seiten mehr haben und tiefgründiger sein. Meiner Meinung nach ist „Second face“ bereits für Kinder ab 13 Jahren geeignet, denn Inhalt und Schreibstil sind auch Lesern diesen Alters interessant und verständlich.

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    x-vampirella-x

    x-vampirella-x

    25. July 2011 um 11:53

    Second Face - Carolin Phillips Autor: Carolin Philipps Titel: Second Face Verlag: Ueberreuter Veröffentlichung: Januar 2011 ISBN: 9783800056101 Preis: 9,99€ Inhalt: Flucht in die virtuelle Welt Unzertrennlich sind sie, die Zwillingsschwestern Anne und Marie bis ein Junge dazwischenfunkt und sie beide hintergeht. Anne bekämpft ihre Enttäuschung, indem sie sich stellvertretend für ihn an allen Männern rächen will. Dazu benutzt sie ausgerechnet Lirim, in den Marie sich gerade unsterblich verliebt hat. Marie flüchtet in ihrer Trauer in die Welt des Second Life, wo sie ein virtuelles Leben als Bartänzerin beginnt. Erst als jemand bei Facebook gefälschte Nacktfotos von Anne reinstellt, kehrt Marie in die reale Welt zurück ... Meine Meinung: Anne und Marie sind Zwillinge, aber völlig unterschiedlich. Die Menschen die sie länger kennen, können sie auseinander halten. Anne hat ein loses Mundwerk und interessiert sich sehr für Mode, Marie hingegen ist sehr verschlossen und zieht sich oft zurück. Die beiden Zwillinge leben mit ihren Eltern in Hamburg. Marie schwärmt schon lange für Kai und gibt ihm prompt Nachhilfe, als dieser fragt. Als er dann die Arbeit mit eine guten Note geschrieben hat, lädt er Marie ein ins Kino und ihre Schwester auch die plötzlich ins Zimmer kommt. Dort flirtet er heftig mit Anne und wenig später sind sie ein paar. Alle versuchen Anne zu warnen und auch ihre Zwillingsschwester. Aber sie will nicht. Marie zieht sich aus lauter Liebeskummer zurück, hinter ihren Laptop. Die Eltern der Zwillinge haben erfreuliche Narichten zu verkünden, denn ein Baurenhof in Ummanz, auf der Insel Rügen steht zu verkaufen. Anne wehrt sich heftig und verschwindet. Sie verbringt die Nacht mit Kai und schläft mit ihm. Am nächsten Tag hört sie nichts von Kai und dieser macht etwas später Schluss, was auch abzusehen war aus Maries sicht. Anne stimmt dem Umzug nach Ummanz doch zu, um alles zu vergessen und ganz viel Abstand zu Hamburg zu nehmen. Die beiden Leben sich gut ein und Anne findet einen neuen Freundeskreis. Marie findet nicht so gut Anschluss, da sehr viel von Anne kaputt gemacht wird, da sie andere Leute im Bus anpöbelt und auch anfängt die Jungs zu verarschen. Marie verliebt sich Lirim, den sie durch Zufall am Strand trifft. Beim einem Dance Wettbewerb macht Anne dann alles kaputt. Sie erzählt Marie das sie einen Jungen am Haken hat. Im Finale will sie das Marie mit ihr tanzt. Marie sieht das auch Lirim in der Jury sitzt. Der staunt nicht schlecht, dass es Marie noch ein zweites mal gibt. Nachdem die beiden den Wettbewerb gewonnen haben, geht Anne zu Lirim hin und erzählt ihm das sie ihn nur verarscht hat. Marie findet Lirim nicht und sucht ihn am nächsten Tag. Dieser will nichts mehr von Marie wissen, denn er weiß nicht wer sie ist, ob Anne oder Marie. Marie ist sehr enttäuscht und total wütend auf ihre Schwester. Sie schreit sie an und erzählt ihr, dass sich immer alles um sie dreht. Marie sitzt auf dem Schulhof alleine und Tom kommt zu ihr hin. Er erzählt ihr was von Second Life und fragt sie ob sie dort auch mal mitmachen möchte. Marie will sich das überlegen und ruft ihn ein paar Tage später an. Tom macht ihr auf Maries Laptop alles fertig. Marie flieht in die Welt des Second Life und trifft dort auf den geheimnisvollen Tarao. Anne merkt unterdessen das irgendetwas mit ihrer Zwillingsschwester nicht stimmt. Sie stürmt deshalb in ihr Zimmer und haut den Laptop zu. Marie ist stink wütend, da sie gerade Tarao heiraten will. Sie hat ihm alles erzählt und vertraut ihm, da dieser immer mehr und am Schluss auch genauso aussah wie Lirim. Sie erzählt Anne warum sie das getan hat und diese bemerkt jetzt erst welchen großen Fehler sie Begangen hat. Am Folgenden Tag sind Nacktbilder von Anne im Internet und Marie will ihr helfen. Sie kommt dahinter das Tom es war und verpfeift ihn. Anne dagegen macht ihren Fehler wieder gut und erzählt Lirim die ganze Geschichte und dieser trifft sich wieder mit Marie. Ich fand das Buch sehr gut, das es die Probleme die das Internet mit sich zieht, sehr gut Beschreibt. Die Autorin geht Behutsam auf das Thema ein. Es kommen auch andere Themen zum Vorschein wie Liebeskummer, Betrug und die erste Liebe. Ich hatte mit ihrem Schreibstil keine Probleme und konnte es in einem Stück Lesen. Mein Fazit: Ein sehr gelungenes Jugendbuch, welches eine sehr gute Geschichte hat und auch gleichzeitig auf die Gefahren des Internets hinweist. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Punkten.

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    Lesemomente

    Lesemomente

    Inhalt: Marie und Anne sind Zwillinge. Zweieiige zwar, doch sehen sie sich trotzdem recht ähnlich. Warum die Jungs dann immer nur auf Anne stehen, weiß Marie auch nicht so genau. Vermutlich weil Anne die offenere, lustigere, aktivere von beiden ist. Anne drängt sich einfach immer in den Vordergrund. „Zum ersten Mal seit langem wird das Frühstück wieder eine fröhliche Angelegenheit. Wie immer hängt das Stimmungsbarometer von Annes Laune ab und die könnte heute nicht besser sein. Den traurigen Unterton in Maries Lachen hört niemand.“ (S. 64) Als Marie mal wieder wegen Anne einen Jungen verliert, zieht sie sich in die virtuelle Realität zurück: Sie beginnt „Second Life“ zu spielen. Dort kann sie alles sein, was sie im realen Leben nicht ist. Dort hat sie Freunde und sogar Männer, die sich für sie interessieren. Doch bald zeigt sich: Die virtuelle Realität ist nicht immer so schön und unproblematisch, wie sie auf den ersten Blick erscheint… Meine Meinung: Eine tolle Idee, die hinter diesem Buch steht: ein Mädchen, das im wahren Leben nicht so sein kann, wie sie es sich wünscht; die Möglichkeit der virtuellen Realität; die Gefahren des Internets: Cybermobbing! All das sind Themen die heute aktueller den je sind und vor allem auch in Jugendbüchern thematisiert werden sollten. Doch leider hapert es in diesem Buch meiner Meinung nach ein wenig an der Umsetzung. Die Geschichte wird auf nur etwa 140 Seiten beschrieben, bietet aber Stoff für mehr. Viele Handlungen und Gefühle werden nur angedeutet, bzw. gar nicht richtig erzählt. Der Leser erfährt immer nur in kurzen Beschreibungen, was tatsächlich passiert ist. Er ist nie mittendrin. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, eine Art Manuskript für ein kommendes Buch in der Hand zu haben. Ein gutes Manuskript – ohne Frage – aber etwas unausgegoren und überarbeitungswürdig. So findet man leider einfach auch einige inhaltliche Fehler in dem Buch: zum Beispiel wird der Haflinger mit langer weißer Mähne einige Seiten später zu einem Friesen. Bei solchen Fehlern und Unausgegorenheiten fiel es mir schwer, mich richtig in die Handlung hineinzuversetzen. Auch die beiden Hauptpersonen sind für mich nicht wirklich greifbar. Zu oft verhalten sie sich wie dumme kleine Mädchen, unreif und nicht nachvollziehbar. Damit möchte ich nicht sagen, dass sich Jugendliche nicht durchaus so benehmen dürfen und es in der Realität auch tun, aber gerade bei Marie hatte ich oftmals den Wunsch sie zu schütteln und ihr zu sagen: „Nun mach doch einfach. Erzähl es deiner Schwester, erzähl es dem Jungen und alles wird sich aufklären!“ Trotzdem soll hier nicht der Eindruck entstehen, dass ich ein schlechtes Buch gelesen habe. Die Story an sich hat ein wirklich großes Potential und insbesondere für Jugendliche, die sonst eher lesefaul sind, eignet sich dieses Buch in seiner Kürze. Ich allerdings hätte mir mehr Tiefgang, Ausführlichkeit und Logik in der Geschichte gewünscht. Aufgrund der guten Idee und der Notwendigkeit in Jugendbücher vermehrt auf die Problematik der Onlineforen hinzuweisen, vergebe ich noch 3 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    Lady_of_Mystery

    Lady_of_Mystery

    10. June 2011 um 19:33

    Handlung: Die Zwillingsschwestern Anne und Marie sind sehr verschieden: Anne liebt Partys und ist sehr beliebt an der Schule, Marie aber ist eher zurückhaltend. Als Anne sich in Kai verliebt ist diese sehr glücklich und hört nicht auf die Warnungen ihrer Schwester. Als Anne dann von Kai verlassen wird ist die zuerst verletzt. Kurz nachdem die Familie umzieht, schmiedet Anne aber einen Racheakt: Sie will ab sofort mit den Jungs spielen. Doch leider ist Annes erstes Opfer Lirim, der Junge, in den sich Marie verliebt hat und am Wochenende viel Zeit mit ihm verbracht wird. Lirim ist zutiefst verletzt, da er denkt, dass es sich um einen Streich der Zwillingsschwestern gehandelt hat und will nichts von denen hören. Während Anne langsam wieder offener wird und nichts vom Kummer ihrer Schwester mitbekommt, wird diese zurückgezogener. Marie flüchtet dann in die virtuelle Welt und verbringt die ganze Nacht bei einem Onlinespiel und erkennt kaum noch die Grenze zwischen Realität und der Computerwelt.... Rezension: Der Klappentext, sowie Cover und Titel haben mich von Anfang an sehr neugierig gemacht. Jetzt nach dem Lesen muss ich sagen, dass ich positiv überrascht bin. Beim Lesen des Klappentextes nimmt man zuerst an, dass es sich größtenteils um das Internet dreht, doch es war anders, was ich sehr gut fand. Der Schreibstil der Autorin war frisch und passend geschrieben. Es passte sich je nach Stimmung und Handlung an und wurde dementsprechend entweder leichter oder drückender und abgehackter - je nach Marie. Es hat einen richtig an die Handlung gebunden und ich hab es fast in einem Ruck durchgelesen. Besonders die Charaktere sind der Autorin gelungen! Die Zwillinge sind sehr unterschiedlich und die Charaktere auf ihre Art was besonderes, aber alle sind sehr authentisch. Die Geschichte und die Personen könnten eigentlich direkt so aus dem wahren Leben stammen - und das machte die Geschichte irgendwie besonders. das Buch ist sehr unterhaltsam und spannend, weist aber indirekt, und nicht wie in Berichten oder Vorträgen, auf die Nachlässigkeit heutzutage im Bezug von Internet hin. Ich denke, dass man das Buch mehr integrieren sollte, da es sicherlich mehr bringt als die Vorträge die man mehrmals in der Schullaufbahn hört. Es wirkt echter, ist sicherlich effektiver, aber es macht das Ganze "verdaulicher" und klarer. Das Buch ist wirklich sehr zu empfehlen - ich werde sicherlich noch andere Bücher von der Autorin kaufen...

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2011 um 13:13

    Klappentext Unzertrennlich sind sie, die Zwillingsschwestern Anne und Marie- bis zwei Jungen in ihr Leben treten und damit eine Spirale der Täuschungen und Konflikte beginnt. Marie flüchtet in ihrem Liebeskummer in die Welt des Second Life, wo sie ein neues virtuelles Leben aufbaut und sich sicher glaubt vor weiteren Enttäuschungen. Erst als jemand bei Facebook gefälschte Nacktfotos von Anne einstellt, kehrt Marie in die reale Welt zurück... Meine Meinung Das Cover finde ich wirklich gut gewählt, zum einen weil es eine gute Verbindung zu dem Spiel ist, in das Marie eintaucht, zum anderen verdeutlicht es durch das Kabel der Maus eine große Problematik in dem Buch- das Internet. Die Zwillinge Anne und Marie leben in Hamburg und sind 15 Jahre alt. Anne ist mit dem umwerfenden Kai zusammen, hinter dem alle Mädchen hinterher sind- ebenso ihre Schwester Marie. Das scheint jeder zu wissen, außer Anne selber. Das Kai sie nur für eine "Liste" benötigt, auf der er seine Liebschaften nennt, weiß Anne natürlich auch nicht und ist am Boden zerstört, als er sich von ihr trennt und die Liste im Facebook auftaucht. Als ihre Eltern dann auf eine kleine Insel ziehen wollen, ist Anne einfach froh von Kai und Hamburg weg zu kommen. Schon bald muss Anne feststellen, dass sie auf der Insel keinesfalls so beliebt ist, wie noch in Hamburg. Und auch Marie hat unter dem zu leiden, was sich schon bald auf der Insel ereignen wird. Da hilft es auch nicht, dass sie sich in den unbekannten Lirim verliebt hat... Anne und Marie zeigen ein Bild von Zwillingen, das mir bisher schon oft aufgefallen ist. Einerseits sind sie total verschieden, so ist Marie ziemlich still und Anne immer unterwegs, auf Partys, usw., andererseits sind sie doch füreinander da, wenn es dem anderen schlecht geht. Marie stellt ihr eigenen Wünsche und Bedürfnisse unter die ihrer Schwester, um diese glücklich zu machen. Zudem streiten die beiden sich kaum, auch wenn Marie ab und an wütend auf ihre Zwillingsschwester ist. Das Buch hat mich sehr überrascht, da es auf eine logische Art die Problematik des Internets zeigt. So veröffentlicht Kai seine "Liste" über Facebook, es werden Fotomontagen von Anne im Facebook veröffentlicht, nachdem man ihr Passwort herausgefunden hat, und Marie flüchtet sich in das "Second Life" und baut sich da ein "Second Face"- ein neues, zweites Gesicht auf, das schon bald realer für sie ist als die wirkliche Welt. Das Buch ist zwar nicht besonders dick, ist aber trotzdem gut gestaltet. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir wirklich gut und auch, dass die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen wird. Mein Fazit Ein gelungener Roman, der sich gut mit der Problematik der heutigen Zeit auseinander setzt und zeigt, welche Gefahren das Internet birgt- und wie es alles schlimmer macht.

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. April 2011 um 23:45

    Flucht aus der Realität * "Am Himmel, der noch immer von der Sonne leicht rosa eingefärbt ist, erscheinen die ersten Sterne. Schweigend liegen sie da und schauen nach oben in den Himmel, der immer dunkler wird und immer mehr Sterne zum Vorschein bringt. "Ich liebe die Sterne. Sie sind so friedlich da oben: keiner streitet, keiner motzt rum, keiner prügelt sich. Ich liebe diesen Strandabschnitt!" * Anne und Marie sind zwar Zwillinge, doch charakterlich sind die beiden ziemlich unterschiedlich. Anne hat ihren ersten Liebeskummer in Hamburg erlebt, und so ist es für alle ein Neuanfang, als sie auf den Pferdehof nach Ummanz ziehen. Dort lernt Marie Lirim kennen und verliebt sich in ihn, doch plötzlich will er nichts mehr von ihr wissen und Marie stürzt sich in die digitale Welt des Second Life. * Carolin Philipps "Second Face" ist ein spannendes Jugendbuch mit aktueller Thematik. Mit ihrem lockeren und frischen Schreibstil fesselt sie den Leser an die Geschichte der Zwillinge und sie lässt einen auch nicht mehr los, bis man auf der letzten Seite angelangt ist. * Die Autorin versteht es die Orte und Begebenheiten bildhaft zu beschreiben, und wenn wir die Augen schließen sehen wir den Pferdehof oder zum Beispiel den Ummanzer Strand vor uns. * Auch die Protagonisten des Romanes werden detailliert charakterisiert. Anne und Marie sind sich zwar äußerlich ähnlich, aber charakterlich total unterschiedlich, dass kann man daran merken, wie sie mit ihren Gefühlen umgehen und versuchen ihre Trauer zu überwinden. Anne ist eher der draufgängerische Typ, während Marie eher still und verträumt ist. Die meisten anderen Protagonisten, wie zum Beispiel ihre Eltern, tauchen eher als Randpersonen auf, oder auch die restlichen "Ummanzen". Nur Lirim wird für den Leser noch greifbar, doch wenn ihr wissen wollt, was es mit Lirim und Marie auf sich hat lest selbst... * Diese Buch zeigt auf, dass es der falsche Weg ist sich ein neues Leben in einer virtuellen Welt aufzubauen, weil man in der realen verletzt wurde. Die Gefahr sich zu verlieren ist zu groß und Grenzen zu den verschiedenen Realitäten verwischen sehr schnell. * Der Titel des Buches ist sehr passend gewählt, da er zum einen auf das zweite Gesicht eines Menschen hinweist und zum anderen auf das Second Life. * Das Cover ist schlicht: Der Hintergrund ist schwarz. In der linken uinteren Ecke befindet sich eine Maus, aus ihrem Kabel entsteht sowohl ein Gesicht, als auch der Titel des Buches. * Spannendes Lesevergnügen für junge und junggebliebene Leser! Kurzweilig und abwechslungsreich!

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    25. March 2011 um 00:41

    Im Moment sorgt eine Website für Schlagzeilen, auf der Schüler ihre Mitschüler gnadenlos mobben. Bei uns in Berlin hat das zu Amokdrohungen und einem durch eine Prügelei schwer verletzten Jugendlichen geführt. Das Problem ist, dass die Schüler sich auf der Website anonym wähnen und deshalb völlig ungehemmt über andere herziehen. Da kommt dieses Buch genau richtig. Auch hier geht es darum, wie viel man im Internet preisgeben kann und wie schnell etwas ins Netz geraten kann, was einem nicht gefällt. Anne und Marie sind Zwillinge, zwar zweieiige, aber sie sehen sich trotzdem ähnlich. Unzertrennlich sind die beiden auch, bis sie erste Erfahrungen mit Jungs machen. Und da geht einiges schief. Während Anne ihren Liebeskummer damit bekämpft, dass sie den Spieß umdreht und die Jungs verarscht, betäubt Marie ihren Kummer in Second Life, wo sie sich eine virtuelle Existenz aufbaut. Aber sie ahnt dabei nicht, welche Folgen das für sie und ihre Schwester hat. Dieses Buch hat ein wichtiges und hochaktuelles Thema, das es gut rüberbringt. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich leicht und schnell lesen. Gleichzeitig regt es aber auch zum Nachdenken über den Umgang mit Daten im Internet an und ist ein guter Einstieg in eine Diskussion über die Gefahren des Internet.

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. March 2011 um 13:21

    Kurzbeschreibung: Unzertrennlich sind sie, die Zwillingsschwestern Anne und Marie - bis zwei Jungen in ihr Leben treten und damit eine Spirale der Täuschungen und Konflikte beginnt. Marie flüchtet in ihrem Liebeskummer in die Welt des Second Life, wo sie ein neues virtuelles Leben aufbaut und sich sicher glaubt vor weiteren Enttäuschungen. Erst als jemand bei Facebook gefälschte Nacktfotos von Anne einstellt, kehrt Marie in die reale Welt zurück... Zur Autorin: Carolin Philipps wurde 1954 in Meppen geboren. Sie hat Geschichte und Anglistik in Hannover und Bonn studiert und hat zwei erwachsene Söhne. Im Zentrum ihrer Geschichten stehen aktuelle Themen und Menschen, die anders sind als die Norm. Ein Werbeslogan. Mehr nicht. Maries Enttäuschung wächst. Aber sie tut so, als wäre sie begeistert. Etwas lustlos liest sie die nächsten Slogans, bis sie auf die Worte stößt: Ändere dein Aussehen! Ändere dich! Sei anders! Befreie dich! Das ist es, denkt Marie. (Seite 86) Rezension: Anne und Marie sind 15-jährige Zwillingsschwestern und könnten charakterlich nicht unterschiedlicher sein. Anne ist aufgeschlossen, findet schnell neue Freunde und ist beliebt. Marie ist eher introvertiert, ruhig und nachdenklich. Als Anne von ihrem Freund Kai auf eine schreckliche Art und Weise vor allen Freunden vorgeführt wird, bricht für sie eine Welt zusammen und sie schwört Rache an allen Jungs: Sie will zukünftig nur noch mit ihnen spielen und sie dann wie eine heiße Kartoffel fallen lassen! Ihr Opfer wird ausgerechnet Lirim, in den sich ihre Schwester Marie verliebt hat. Dieser will fortan nichts mehr mit Marie zu tun haben und Marie versteht die Welt nicht mehr. Sie flüchtet sich nun ihrerseits in das "Second Life", in ein virtuelles Leben im Internet, das sie über den Verlust und ihren Liebeskummer hinwegtrösten soll. Doch dann erscheinen bei "Facebook" gefälschte Nacktfotos von Anne und Marie, geschockt durch diesen Vorfall, kehrt dem "Second Life" den Rücken zu... "Second Face" ist ein Jugendbuch, das durch sein aktuelles Thema besticht: Mobbing und generelles Verhalten im Internet. Der Roman vermag von Anfang an zu fesseln, vor allem zum Zeitpunkt, als Marie ins "Second Life" eingeführt wird und sich dort nach und nach eine zweite, virtuelle Identität aufbaut. Und gerade das macht die Spannung des Buches aus: Denn im "Second Life" kann man sich verlieren, es wird sehr real wie das richtige Leben geschildert und es macht gleichzeitig Angst, dass man darüber sein wirkliches Leben außer Acht lassen könnte. Ich selbst habe mit "Second Life" keinerlei Erfahrungen, doch durch die Schilderungen in diesem Buch hört sich das Ganze schon recht bedenklich an. Vor allem für Jugendliche, die zwar unter 18 Jahren dort keinen Zugang haben dürfen, sich aber im vorliegenden Beispiel mit Leichtigkeit darüber hinwegsetzen, könnte dies leicht in einer Vermischung aus Realität und Fiktion enden. Die eigentliche Botschaft des Romans ist klar ausgearbeitet: Das Internet bietet Gefahren, man sollte nicht zu sorglos mit den eigenen Daten umgehen und darauf achten, was man wo für die Öffentlichkeit zugänglich macht. Carolin Philipps hat dies in "Second Face" anschaulich und nachvollziehbar für Jugendliche ab 14 Jahren, von denen ja heutzutage sehr viele bei sozialen Netzwerken angemeldet sind, geschildert. Zur Gestaltung des Buchs: Das Cover ist schlicht gehalten, passt aber perfekt zur Handlung. Auf dunklem Untergrund sieht man eine Computer-Maus, deren Kabel den Buchtitel "Second Face" und ein Gesicht formt. Fazit: "Second Face" weist in einer für jugendliche Leser geeigneten Geschichte anschaulich und nachvollziehbar auf die Gefahren im Internet hin und was passieren kann, wenn man allzu sorglos damit umgeht. Wertung: 4 von 5 Punkten

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    BeautyBooks

    BeautyBooks

    08. March 2011 um 21:46

    Flucht in die virtuelle Welt .. Unzertrennlich sind sie, die Zwillingsschwestern Anne und Marie bis ein Junge dazwischenfunkt und sie beide hintergeht. Anne bekämpft ihre Enttäuschung, indem sie sich stellvertretend für ihn an allen Männern rächen will.. Dazu benutzt sie ausgerechnet Lirim, in den Marie sich gerade unsterblich verliebt hat. Marie flüchtet in ihrer Trauer in die Welt des Second Life, wo sie ein virtuelles Leben als Bartänzerin beginnt.. Erst als jemand bei Facebook gefälschte Nacktfotos von Anne reinstellt, kehrt Marie in die reale Welt zurück.. Meine persönliche Meinung: Ich finde es gut, wenn solche Bücher geschrieben werden .. Vor allem was Facebook und das Leben im Internet betrifft .. Man hört soo vieles von den Medien, das Jugendliche Selbstmord begehen, weil sie auf Facebook oder anderes gemobbt und "fertig" gemacht werden .. Nicht nur in der Schule, auch im Internet verbreitet sich so etwas immens.. In diese Geschichte hab ich mich sofort eingelesen.. Ich war gleich mittendrin, konnte es nicht mehr auf die Seite legen und habs in einem Rutsch durchgelesen.. Eine Zwillingsschwester zu haben ist wohl aucht nicht immer einfach, vor allem wenn sie beide auf den selben Typen stehen ^^ .. Anne und Marie haben eigentlich nicht vieles gemeinsam .. Anne, immer aufgebrezelt - geschminkt und für jede Party zu haben .. Marie, die etwas ruhigere die einfach nur die große Liebe sucht (: Beide werden bitter von den Jungs enttäuscht .. Liebeskummer pur .. Marie "flüchtet" sich ins Internetleben.. Facebook und das Spiel "Second Life" spielt hier ne große Rolle .. Bei dieser Geschichte wird einem wieder mal vor Augen geführt, dass auch Internet, vor allem Facebook Schattenseiten hat .. Man sollte wirklich nicht alles öffentlich "posten" oder von sich preisgeben .. Alles ist mit Vorsicht zu genießen.. Auf jeden Fall ein Buch, das man gelesen haben sollte :)

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    Büchermona

    Büchermona

    06. March 2011 um 13:27

    Kurzbeschreibung: Unzertrennlich sind sie, die Zwillingsschwestern Anne und Marie - bis zwei Jungen in ihr Leben treten und damit eine Spirale der Täuschungen und Konflikte beginnt. Marie flüchtet in ihrem Liebeskummer in die Welt des Second Life, wo sie ein neues virtuelles Leben aufbaut und sich sicher glaubt vor weiteren Enttäuschungen. Erst als jemand bei Facebook gefälschte Nacktfotos von Anne einstellt, kehrt Marie in die reale Welt zurück… Ein Buch mit klarer Botschaft! Zu Beginn fiel es mir sehr schwer, mich in die Geschichte hineinzufinden, da der Schreibstil der Autorin etwas gewöhnungsbedürftig ist. Er hält sich sehr knapp und zu Beginn fügt sie zu ihren Hauptsätzen nur selten einen Nebensatz hinzu. Das lässt das Lesetempo stocken. Außerdem springt sie sehr schnell von einer Situation und von einer Zeit zu einer vollkommen anderen. Daran gewöhnt man sich aber mit der Zeit. Die Botschaft des Buches kommt über die relativ wenigen Seiten schnell beim Leser an. Es informiert über die Gefahren, die im Internet und speziell in den beliebten Social Networks lauern. Ich selbst habe mit „Second Life“ noch keine Erfahrungen gemacht, aber auch gerade dieses Buch zeigt, wie einfach der Zugang für Minderjährige ist. Und es zeigt, wie wichtig es ist, gerade dies zu verhindern. Das Buch greift wichtige Themen unserer Gesellschaft in Kurzform auf und die Autorin hat um diese Probleme das Leben zweier Schwestern gewoben, die in dieser Welt leben. Es sind zwei unterschiedliche Charaktere, die zwei unterschiedliche Auffassungen zum Computer und zum Internet haben. Das tut der Handlung sehr gut, denn so ist immer jemand da, der den anderen auffangen und aus der Sucht befreien kann. Doch wenn man gerade mitten in der Pubertät steckt, muss man die Nöte seiner Mitmenschen auch erst mal erkennen können. So ist das Buch nicht nur eine Warnung an alle Eltern, gut auf die Machenschaften ihrer Kinder im World Wide Web zu achten, sondern auch ein erhobener Zeigefinger für die Sprösslinge, sich nicht zu sehr in den Sog der Anonymität ziehen zu lassen. Das Buch besticht durch seine Kürze, was es für jüngere Lesemuffel ideal macht und trotzdem das Problem thematisiert. Ich spreche eine klare Empfehlung für „Second Face“ aus!

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    verena83

    verena83

    27. February 2011 um 10:36

    Die Zwillingsschwestern Anne und Marie sind eigentlich unzertrennlich, bis sich Anne in Kai verliebt und von ihm hintergangen wird. Stellvertretend will sich Anne fortan für ihn an allen Männern rächen und dazu benutzt sie ausgerechnet Lirim, von dem Marie sich unwiderstehlich angezogen fühlt. Das Unglück nimmt seinen Lauf… Marie ist untröstlich und flüchtet sich daraufhin in die Welt des Second Life. Das virtuelle Leben, das sie sich dort aufbaut, ersetzt immer mehr die Realität. Doch als plötzlich gefälschte Nacktfotos von Anne bei Facebook auftauchen, kehrt Marie ins reale Leben zurück… Ich muss gestehen… zu Beginn des Buches tat ich mir ein wenig schwer in die Geschichte rein zu finden, da ich den Schreibstil der Autorin etwas gewöhnungsbedürftig fand. Allerdings haben sich diese kleinen Anfangsschwierigkeiten bald schon gelegt und sogleich befand ich mich mittendrin in dem Geschehen rund um Anne und Marie. Die Geschichte hat mich fortan sehr gefesselt und da ich das Buch dann eigentlich gar nicht mehr aus der Hand legen wollte, war ich relativ schnell am Ende angelangt. Vor allem als Marie sich schlussendlich in die Welt des Second Life zurückzog und ihr Leben dort beschrieben wird, war ich total fasziniert, da ich bis dahin zwar von Second Life gehört hatte, aber selbst keine Erfahrung damit habe. Und eines wurde bei der Lektüre des Buches nur allzu deutlich… so anziehend das Internet auch sein mag (vor allem da man dort ja anscheinend so sein kann, wie man will), man sollte niemals vergessen, dass es niemals das reale Leben ersetzen kann und soll. Und vor allem sollte man sich auch jederzeit darüber bewusst sein, dass die Welt des World Wide Web durchaus auch absolut gefährlich sein kann und wir oft genug viel zu sorglos damit umgehen. „Second Face“ ist also durchaus lesenswert, vor allem wenn man sich wieder einmal ins Gedächtnis rufen möchte, was das Internet – bei all den großartigen Aspekten – auch anrichten kann.

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    VanaVanille

    VanaVanille

    14. February 2011 um 20:20

    Meine Meinung: Das Internet hat ein Elefantengedächtnis. Was einmal darin steht, ist kaum mehr zu löschen. Das ist auch so ein schöner Lehrsatz aus dem Informatikunterricht. Bislang reine Theorie und nun auf einmal schreckliche Wirklichkeit. (S. 124 / Verlag Carl Ueberreuter/ Wien) Anne und Marie sind Zwillinge, die aber unterschiedlicher nicht sein könnten. Zwar ähneln sie sich äußerlich sehr, doch während Marie oft ihre Gefühle in sich hinein frisst und die ruhigere Person von beiden ist, tanzt Anne auf Partys und hat eine freche Zunge. Aus diesem Grund gehen ihre Einstellungen, was Hobbys und Jungs betrifft, sehr oft auseinander und Sorgen manchmal für den ein oder anderen Streit. Trotzdem merkt man sofort, dass beiden viel aneinander liegt und sie sich niemals absichtlich gegenseitig verletzen würden. Das Drama fängt erst an, als die Familie der Zwillinge nach Rügen ziehen will, um dort ein neues Leben zu beginnen. Nach ersten Widersprüchen der beiden Mädchen, die zuvor nur in Hamburg gewohnt haben, stimmen sie zu und finden sich in einem winzigen Ort wieder, der außer Strand, Meer und Pferden scheinbar nichts zu bieten hat. Nur langsam finden Marie und Anne Anschluss in der Schule und ein weiteres Mal entdeckt jede für sich ihren eigenen Platz in der neuen Umgebung. Gerade als für beide das Leben wieder glatt zu laufen scheint, reißt ein Missverständnis alles aus den Bahnen und Marie sucht sich Hilfe im Internet. In dem Netzwerk "Second Life" beginnt sie ein neues Leben und fängt an die Außenwelt zu verdrängen. Nach dieser ausführlicheren Inhaltsangabe müsste sich nun jeder denken können, dass das Jugendbuch sich mit dem Thema Internet befasst, speziell im Bezug auf das Leben und Leiden junger Teenager. Die Erwartungen, die ich dabei hatte, wurden jedenfalls größtenteils erfüllt. Es werden nicht nur soziale Netzwerke wie Facebook und SchülerVZ erwähnt, sondern auch alle möglichen anderen Programme und Funktionen, die Jugendliche im Internet täglich nutzen, wie zum Beispiel Messenger wie Skype und MSN. Die Autorin spricht damit den Leser direkt an und sorgt für eine Verbindung zwischen ihm und den in der Geschichte beschriebenen Charakteren. Man kann sich denken, dass sie sagen will, dass es jeden, der so nachlässig mit seinen Daten umgeht, treffen kann und das Internet kein sicherer Ort ist, auch wenn mancher sich hin und wieder darin geborgen fühlt. Genau aus diesem Grund glaube ich, dass Carolin Philipps eine Geschichte erfunden hat, die man auch gut in der Schule als Unterrichtslektüre verwenden könnte. Mit den angesprochenen Themen trifft sie die aktuelle Problematik Jugendliche und Internet genau und könnte mit ihrem Buch so manche Generation aufklären und vor zukünftigen Fehlern schützen. Was mich allerdings ein wenig stutzig gemacht hat, war die Tatsache, dass Maries virtuelles Leben erst ab der Hälfte des Buches beginnt. Zwar brauchte es bis dahin gewisse Erklärungen, doch der Titel ließ eigentlich etwas Anderes erwarten. Wer sich also ein Buch vorstellt, welches sich hauptsächlich mit einem jugendlichen Mädchen beschäftigt, das soziale Probleme hat und sich dadurch total in dieser Online-Welt verliert, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Viel mehr geht es um das erste Verliebt-Sein, die Verarbeitung von Trauer in Reality-Games (hier am Beispiel von "Second Life", welches man wirklich im Internet spielen kann) und das Risiko der Datenherausgabe im Internet. "Second Face" ist von Sprache und Schreibstil ein typisches Jugendbuch. Die Umgangssprache und zügigen Ortswechsel lassen einen die Geschichte sehr schnell lesen. Allerdings muss ich sagen, dass diese Geschwindigkeit auch manchmal leicht verwirrend wirkt, da deutliche Absätze fehlen und man sich einige Male auch innerhalb von zwei direkt aufeinander folgenden Zeilen plötzlich an verschiedenen Orten befindet. Man braucht somit seine Zeit in diesen Schreibstil zu finden, besonders, wenn man kurz davor einen detailreichen Roman gelesen hat. Trotzdem möchte ich nicht behaupten, dass diese schnellen Sätze nicht auch ihre positive Seite haben. Die Autorin spart sich die genauen und zeitaufwendigen Beschreibungen um den Inhalt und nicht Charakter und Umgebung in den Vordergrund zu stellen. Es schien mir so, als würde es ihr wichtiger sein, zu verdeutlichen, dass die Geschehnisse jedem passieren könnten und nicht nur irgendwelchen ausgedachten Romanfiguren. Mein Urteil: Bei "Second Face" handelt es sich um ein gelungenes Jugendbuch zum Thema Teenager und das Internet, welches den jungen Leser aufklären und schützen soll. Genau aus diesem Grund würde es - auch wegen des rasanten Schreibstils und der verständlichen Sprache - in die aktuelle Schullektüre passen. Leider muss ich sagen, dass es hin und wieder doch einige Rechtschreibfehler gab, die einem direkt ins Auge sprangen und meine sonst positive Einstellung zum Buch etwas herunter schraubten. Diese Rezension findet ihr auch auf unserem Blog: http://collectionofbookmarks.blogspot.com

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  • Rezension zu "Second Face" von Carolin Philipps

    Second Face
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    06. February 2011 um 12:09

    Anne und Marie sind eigentlich unzertrennliche Zwillingsschwes- tern. Mit der Pubertät tauchen dann aber ungewohnte Probleme auf und die Mädchen müssen sich damit erst neu arrangieren. Was ist zum Beispiel, wenn die eine sich in einen Jungen verknallt, die andere ihn dann aber zum Freund nimmt? Oder wenn die eine sich an Männern rächen will und damit eine potentielle Beziehung der anderen zerstört? Manchmal sieht die Welt, gerade für Jugendliche, sehr unfair und gemein aus. Da ist es leichter sich in eine virtuelle Welt zu flüchten. Marie lernt das "Second Life" kennen und muss dabei aufpassen sich nicht selbst zu verlieren. Denn die Grenzen zwischen dieser Welt und der Realität scheinen manchmal zu verschwimmen. >>> Zitat "Na, was ist? Hast du darüber nachgedacht? Interesse an einem neuen Leben mit jeder Menge Spaß und Freunden, auf die man sich verlassen kann? Oder willst du immer alleine rumhängen?" (Seite 83) Mit "Second Face" schafft es Carolin Philipps ein tolles Jugendbuch zu erschaffen, dass gerade sehr aktuell ist. Es geht neben den typischen pubertären Problemen von Teenager-Mädchen auch auf die Gefahren des Internets ein. So sehr das Internet die Massen begeistert, umso wichtiger ist es gerade den Jugendlichen auch die Schattenseiten aufzuzeigen. So vermittelt das Buch die Lektion, dass man niemals sein Passwort weitergeben darf, dass alles was einmal im Netz zu finden war, nie wieder komplett verschwinden wird und dass die Nutzer durch manche Spielchen im Internet ihr wirkliches Leben vergessen und nur noch für die Cyberwelt leben. Vor allem ist dieser Übergang manchmal so schleichend, dass man es selbst gar nicht bemerkt. >>> Zitat "Bist du hier, weil du spielen willst? Oder weil du hier findest, was du im wirklichen Leben nicht hast?" (Seite 105) Das Buch ist als tolle Klappenbroschur, deren Cover hervorragend zum Roman passt, erschienen. Die Schnur der Computermaus stellt den Titel dar und erzeugt auch das "Second Face", welches auf ein zweites "Ich" in der Cyberwelt hindeutet. Autoreninformation: Carolin Philipps wurde am 7. Januar 1954 in Meppen geboren und ist eine deutsche Jugendbuchautorin. Ihre Geschichten drehen sich um aktuelle politische Themen und Menschen, die anders sind. Ihre Bücher sind bereits in 20 Sprachen erschienen. Fazit: Die Thematik des Romans ist heute so aktuell wie nie zuvor, da die Gefahren des Internets immer wieder vernachlässigt bzw. gar nicht wahrgenommen werden. Es eignet sich also hervorragend für Eltern, die ihren Kindern die Augen öffnen möchten. Der Schreibstil der Autorin ist manchmal etwas abgehackt und somit nicht immer flüssig zu lesen. Inhaltlich ist es aber empfehlenswert und daher erhält das Buch 4 von 5 Sternen. * Broschiert: 139 Seiten * Verlag: Ueberreuter (Januar 2011) * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 3800056100 * ISBN-13: 978-3800056101 * Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre

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