Carolin Römer Greed Castle

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Inhaltsangabe zu „Greed Castle“ von Carolin Römer

Die irische Nordwestküste und insbesondere Foley waren jetzt nicht das, worauf Fin O Malley in seinem Leben gewartet hatte. Aber immerhin hat er hier (sehr) seine Ruhe und macht sich auf die Suche nach sich selbst. Doch dabei stolpert er über einen Toten, offenbar kaltblütig vor dem gruseligen Herrenhaus Greed Castle ermordet. Der ehemalige Detective aus Dublin hat bekanntermaßen von der Polizeiarbeit die Nase voll. Aber durch ein Missgeschick macht er sich verdächtig und muss handeln. Bei seinen Ermittlungen muss Fin sich jedoch mit einer hartnäckigen Polizistin und einer aufmüpfigen Teenagertochter herumärgern. Auch die eigene, lang verdrängte Vergangenheit macht ihm zu schaffen. Dass der einzige Tatzeuge auch noch vier Pfoten und eine feucht Schnauze hat, erleichtert Fins Ermittlungen nicht unbedingt. Sollten die Kobolde, die der Sage nach in Greed Castle hausen, sich gerächt haben? Fins Tochter verschwindet spurlos. Aber nun weiß Fin, dass er der Lösung des Rätsels schon ganz nah gekommen ist

Solider Irland - Krimi!

— Bella5
Bella5

Fazit: Humorvoller, komplexer und spannender Krimi mit originellen Charakteren und viel irischem Lokalkolorit

— Bellexr
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  • Ein bodenständiger Krimi vor einen wundervollen Landschaft

    Greed Castle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. May 2013 um 22:39

    Fin O`Malley, ehemaliger Polizist, findet vor dem Herrenhaus „Greed Castle“ eine Leiche. Fin möchte den Mord sehr gerne an die Polizei abgeben, doch die Dorfbewohner sehen das leider anders. Billy McGann nimmt sich der Sache an und schneller als Fin schauen kann ist er der Tatverdächtige Nr. 1. Kann er seine Unschuld beweisen? Carolin Römer hat mit „Greed Castle“ einen bodenständigen Krimi geschrieben, der vor der wunderbaren Kulisse Irlands spielt. Mit detaillierten und farbenfrohen Beschreibungen entsteht vor den Augen des Lesers die irische Landschaft, samt kleiner Dörfer und dem leicht unheimlich wirkenden Herrenhaus „Greed Castle“. Auch in die Geschichte findet man, Dank eines gut lesbaren Schreibstils, sehr gut hinein. An vielen Kleinigkeiten, und manchmal auch schon Klischees wird der Handlungsort noch hervorgehoben, was ich an und für sich auch nicht schlecht finde. Irland ist ja nun einmal Irland. Und auch mit den Protagonisten bin ich sehr gut zurecht gekommen. Fin hat mit seiner etwas trotteligen Art und dem Talent in Fettnäpfchen zu treten meine volle Sympathie, während das bei dem ein oder anderen nicht so war. Gemangelt hat es mir einzig allein ein wenig an Spannung. Ich erwarte bei einem Krimi ja keine atemstockenden Thrill- und Spannungselemente, aber ein bisschen mehr hätte mit schon gut gefallen. Dennoch ist „Gred Castle“ ein sehr solider und bodenständiger Krimi mit einem sympathischen Ermittler und die Geschichte vermag es, den Leser zu unterhalten!

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  • Leserunde zu "Greed Castle" von Carolin Römer

    Greed Castle
    Conte_Verlag

    Conte_Verlag

    Hallo liebe Bücherfreunde! Nach ihrem erfolgreichen Erstlingswerk (nominiert für den Glauser-Preis Debüt 2012) muss Carolin Römers irischer Ermittler Fin O'Malley sich in Greed Castle erneut auf Spurensuche im Norden der grünen Insel begeben. Mit ihren lebendigen Beschreibungen nimmt die Autorin hier nicht nur ein mysteriöses Mordgeschehen, sondern auch wieder die irische Lebensart spannend unter die Lupe. Zur Buchneuerscheinung möchten wir eine Leserunde starten und verlosen dazu 15 Exemplare von Greed Castle. Bewerben könnt ihr euch bis zum 04.04.2013. Dann wird die Lostrommel gerührt. Nachdem jeder sein Exemplar erhalten hat, kann das Lesen beginnen. Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet uns einfach diese Frage: Wie heißt Carolin Römers Erstlingskrimi? Infos dazu findet ihr unter www.conte-verlag.de Inhalt: Spätestens nach seinen jüngsten Ermittlungen weiss Fin O'Malley, dass das kleine irische Dörfchen Foley nicht so verschlafen ist, wie es scheint. Endgültig die Nase voll von der Polizeiarbeit, will er hier dennoch etwas entspannen und sich von den Strapazen erholen. Nachdem er vor dem verfallenen Herrenhaus Greed Castle über eine Leiche stolpert, ist es mit der Ruhe allerdings schnell vorbei. Da Fin versehentlich selbst unter Mordverdacht gerät, bleibt dem ehemaligen Polizisten nichts anderes übrig als auf eigene Faust nach dem Mörder zu suchen. Dass es sich dabei um eine Racheaktion irischer Kobolde handeln soll, die immer noch in dem alten Gemäuer hausen, nimmt er der geschwätzigen Dorfhexe Nora Nichols nicht ab. Trotzdem gestalten sich die Ermittlungen nicht gerade einfach. Denn er wird dabei nicht nur von seiner rebellischen Teenagertochter Lily, sondern auch einer penetranten Polizeibeamtin geplagt. Obendrein ist der einzige Tatzeuge ein Hund. Als Lily plötzlich spurlos verschwindet wird die Lage ernst aber die Lösung des Rätsels scheint nah zu sein. Wir freuen uns auf eure Antworten! Bei Fragen helfe ich euch jederzeit gerne weiter. Viele Grüße, Maria

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  • Nicht nur, aber besonders für Irlandfans zu empfehlen!

    Greed Castle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. May 2013 um 10:22

    Dem ehemaligen Polizisten Fin O´Malley läuft bei einem Spaziergang ein Hund zu. Auf der Suche nach dem Besitzer stößt Fin auf eine Leiche nahe dem „Greed Castle“. Da in seiner Wahlheimat Foley möglichst alles ohne die Polizei geregelt wird ruft er den Pfarrer und überlässt es ihm die nächsten Schritte. Fins Plan sich aus der Aufklärung des Gewaltverbrechens herauszuhalten scheitert. Im Gegenteil wird er selbst zum Verdächtigen und beginnt doch zu ermitteln, um seine Unschuld zu beweisen. Carolin Römer beschert dem Leser ein kurzweiliges Lesevergnügen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen und auch die Geschichte ist auf weiten Strecken sehr interessant, nicht selten auch witzig, sodass man schnell in die Geschichte reinkommt. Das Geschehen spielt in Irland und der Autorin sind neben dem eigentlichen Geschehen wunderbare Landschaftsbeschreibungen gelungen, die vor dem inneren Auge Gestalt angenommen haben. Römer bezieht ebenfalls die Geschichte Irlands mit ein. Auch die verschiedenen Charaktere sind sehr gut dargestellt, selbst wenn einige sehr seltsame Persönlichkeiten eine Rolle spielten. Die Ermittlungen des ehemaligen Polizisten Fin sind an vielen Stellen sehr skurril, da er sich nicht selten sehr ungeschickt anstellt. Statt sich zu entlasten, belastet er sich nicht selten und bringt nicht nur sich, sondern auch seine Tochter in Gefahr. Insgesamt ist der Protagonist ein sehr sympathischer Antiheld, doch es hat nicht viel gefehlt und seine Unbedachtheit hätte mich persönlich genervt. Die Auflösung des Falls ist spannend und so nicht vorhersehbar gewesen. Daher empfehle ich das Buch gerne weiter, insbesondere an Irlandfans, denn es ist voller Lokalkolorit!

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  • Irland Krimi

    Greed Castle
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. May 2013 um 23:58

    Fin O`Malley läuft bei einem Spaziergang ein Hund über den Weg. Auf der Suche nach dessen Herrchen entdeckt er ein Auto vor dem ehemaligen Herrenhaus „Greed Castle“, in dem eine Leiche liegt. Da Fin nicht mehr als Detective arbeitet und auch keinen großen Wert mehr auf Ermittlungen hat, ruft er den Pfarrer von Foley an, wo er seit einiger Zeit lebt. Schnell sind Leiche und Auto entsorgt, so wie man dies in Foley macht, denn der Polizei geht man hier sehr gerne aus dem Weg. Fin gerät selbst unter Verdacht und versucht nun auf eigene Faust zu ermitteln. Der Schreibstil ist flüssig, sehr angenehm zu lesen und ich war auch sofort in der Geschichte drin. Die Landschaftsbeschreibungen sind wundervoll und stimmig und ich konnte mir alles sehr gut bildlich vorstellen. Die skurrilen Charaktere sind gut dargestellt und authentisch. Fin war mir sehr sympathisch, aber als Ex-Detective hat er sich doch viel zu oft dämlich angestellt. Bei diesem Charakter hätte ich mir etwas mehr Pfiff gewünscht. Dieser Roman erzählt auch viel über die blutige Geschichte und Politik Irlands, was sehr interessant war. Das Ende war betont spannend, überraschend und nicht vorhersehbar. Dieser Krimi ist spannend und lesenswert, aber so richtig fesseln konnte er mich nicht.  

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  • Irische Dorfidylle

    Greed Castle
    Goch9

    Goch9

    08. May 2013 um 16:19

    Fin O’Malley, Ex-Polizist aus Dublin, stolpert bei einer Küstenwanderung in der Nähe des verfallenen Herrenhaus Greed Castle über eine Leiche in einem Aston Martin. O’Malley hat den Polizeidienst verlassen um seine Ruhe zu haben. Als neue Heimat hat er sich allerdings ein verrufenes Nest ausgesucht, in dem sich weder Recht noch Gesetz verirren. Aufgenommen und integriert fühlt er sich nicht, trotzdem informiert er nicht die Polizei über seinen Fund, sondern Vater Keelan, der sich um alles kümmern wird. Bei der Leiche handelt es sich um den Immobilienhai Bertrand MacAllister. Sein Verschwinden zieht Ermittlungen der Garda Station in Letterkenny nach sich. Fin O’Malley gerät unter Verdacht und sieht sich gezwungen eigene Ermittlungen anzustellen. Die Folgen seines Handelns hat nicht nur er selbst zu tragen. Carolin Römer hat einen kurzweiligen und spannenden Irland-Krimi geschrieben. Bei der Beschreibung der irischen Küstenlandschaft war ich als Leser begeistert und hatte das Gefühl den irischen Frühling zu riechen. Der etwas unbeholfene Ex-Polizist Fin O’Malley wurde umfangreich beschrieben und hat mich manchmal verblüfft und gleichermaßen genervt. Der gesamte Krimi ist von Humor durchzogen und liefert manche Situationskomik. Etwas gestört hat mich, dass zu viele Themen in diesen Kriminalfall eingebunden wurden. Immobilienspekulationen, Wirtschaftskrise, Schmugglernest, Nordirlandkrieg und dazu einen unprofessionellen Ex-Polizisten sind vielleicht zu viele Zutaten. Das Ende entwickelte sich noch einmal zu einem richtigen Showdown. Er war voller Überraschungen, aber gut nachvollziehbar. Im Großen und Ganzen wurde ich von diesem Irland-Krimi gut unterhalten und ich werde sicher gerne wieder einen Fin O’Malley Fall zur Hand nehmen.

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  • *+*+* Kann man lesen, muss man aber nicht *+*+*

    Greed Castle
    Irve

    Irve

    04. May 2013 um 22:46

    *+ Kann man lesen, muss man aber nicht+* Inhaltsangabe: Die irische Nordwestküste und insbesondere Foley waren jetzt nicht das, worauf Fin O Malley in seinem Leben gewartet hatte. Aber immerhin hat er hier (sehr) seine Ruhe und macht sich auf die Suche nach sich selbst. Doch dabei stolpert er über einen Toten, offenbar kaltblütig vor dem gruseligen Herrenhaus Greed Castle ermordet. Der ehemalige Detective aus Dublin hat bekanntermaßen von der Polizeiarbeit die Nase voll. Aber durch ein Missgeschick macht er sich verdächtig und muss handeln. Bei seinen Ermittlungen muss Fin sich jedoch mit einer hartnäckigen Polizistin und einer aufmüpfigen Teenagertochter herumärgern. Auch die eigene, lang verdrängte Vergangenheit macht ihm zu schaffen. Dass der einzige Tatzeuge auch noch vier Pfoten und eine feucht Schnauze hat, erleichtert Fins Ermittlungen nicht unbedingt. Sollten die Kobolde, die der Sage nach in Greed Castle hausen, sich gerächt haben? Fins Tochter verschwindet spurlos. Aber nun weiß Fin, dass er der Lösung des Rätsels schon ganz nah gekommen ist. Das Cover: Ein Gebäude direkt am Meer ist zu sehen. Es ist teilweise moosbewachsen, einige Fenster sind zerschlagen und ich frage mich jetzt schon. Was ist hier geschehen? Diese Ruine, ich vermute mal ganz stark es soll Greed Castle sein, steht in den Dünen, der Himmel ist blau und einige Sturmmöwen ziehen vorüber. So stelle ich mir einen schönen Tag am Meer vor, wenn das Haus nur nicht so zerstört wäre... Meine Zusammenfassung: Fin O´Malley, freiwillig aus dem Dienst ausgeschiedener Ex-Polizist, findet eine Leiche in der Nähe von Greed Castle. Er möchte diesen Todesfall lieber von der ansässigen Polizei aufklären lassen, aber die Dorfbewohner sind da ganz anderer Meinung. Ex-IRA-Mann Billy MacGann kümmert sich auf seine Weise um den Fall. Jedoch heißt dies nicht, dass er damit abgeschlossen ist. Fin gerät ganz schnell zum Verdächtigen Nr.1 und versucht auf eigene Faust zu ermitteln und seine Unschuld zu beweisen. Meine Meinung: Ich hatte mir einen spannenden Kriminalfall auf der grünen Insel garniert mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen vorgestellt. Von Letzteren gab es wirklich schöne, aber spannend fand ich den Krimi nicht wirklich. Er war ganz nett und an einigen Stellen -immer wenn sich die Szenen im und ums Schloss abspielten - schon spannend, aber richtig packend war er für mich nicht. „Greed Castle“ hatte für meinen Geschmack ein paar Zutaten zuviel. Wir erfuhren Dinge über Kobolde, Irlands Vergangenheit, das Schloss und Zukunftspläne für dasselbe, familiäre Verstrickungen, und und und....Nur leider waren all diese Infos stark komprimiert und nicht so herrlich ausführlich wie einige der Landschaftsbeschreibungen. Das brachte mich ehrlich gesagt das eine oder andee Mal etwas durcheinander und viel verstanden habe ich stellenweise auch nicht. Es waren keine Dinge, die relevant zur Lösung des Falles gewesen wären, aber ich hätte schon gerne alles verstanden, was Carolin Römer uns innerhalb der Geschichte mitteilen wollte. Etwas ausführlicher hätte die Story also gerne an einigen Stellen sein können. Mr. O´Malley erinnerte in einigen Szenen mehr einem Waschlappen als an einen Ex-Polizisten und ich wundere mich wie er damals in seinem Dienst bestehen konnte. Überzeugend war diese Figur für mich nicht. Auch das Ende bezüglich sowohl der Zukunft des Schlosses als auch des Showdowns mit dem Täter finde ich etwas merkwürdig. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden und es gibt sicher auch Leser, die das nicht so sehen. Mein Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Ich vergebe für diesen Irland-Krimi 3 von 5 Sternen.

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  • Irish Spirit

    Greed Castle
    TochterAlice

    TochterAlice

    30. April 2013 um 19:29

    Ja, der Geist Irland begleitet den ehemaligen Polizeibeamten  Fin O Malley, den es von Dublin nach Foley an die irische Nordwestküste verschlagen hat, auf Schritt und Tritt - in diesem Krimi wimmelt es von irischen Originalen, Whisky, den gängigen Biersorten. Ebensowenig mangelt es an stimmungsvollen Landschaftsbeschreibungen und altem Gemäuer - in diesem Falle eben Greed Castle, vor dem Fin zufällig eine Leiche findet. Schwupp, wird er durch die Dorfbewohner in die Ermittlungen hineingezogen und gerät sogar noch ins Kreuzfeuer seiner ehemaligen Kollegen, der ermittelnden Beamten - und das als Tatverdächtiger. Abgerundet wird das ganze durch Verbindungen zum  nordirischen Bürgerkrieg der 1970er Jahre - es ergeben sich erstaunliche Erkenntnisse. Zudem spielen Fins Tochter Lilly und der Hund Pebbles eine gewisse Rolle bei den Ermittlungen. Ganz nett und prall gefüllt mit Lokalkolorit - aber nur mäßig spannend: so die Wirkung des Krimis. Trotz origineller Elemente offenbarte sich mir eine gewisse Beiläufigkeit in der Erzählweise, die mich bereits jetzt Details vergessen lässt... also kein Werk für die Ewigkeit. Jedoch durchaus empfehlenswert für Irlandfans und Freunde leichter und spritziger Krimis mit ein bisschen Blut.

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  • einsame Landschaft, skurrile Menschen und ein Antiheld

    Greed Castle
    schmoeker-rike

    schmoeker-rike

    29. April 2013 um 17:27

    Der irische Expolizist Fin O’Malley ist aufs Land gezogen, in ein abseits gelegenes Dorf. Bei einem Strandspaziergang läuft ihm ein weißer Schäferhund zu; er führt ihn zu einer grausigen Entdeckung: sein Herrchen wurde bestialisch ermordet. Jetzt macht Fin seinen ersten Fehler: anstatt die Polizei zu alarmieren, meldet er den Fund den Dorf- Autoritäten, und die haben nichts Besseres zu tun, als die Leiche verschwinden zu lassen. Das ist natürlich keine Lösung. Schnell gerät Fin in den Verdacht, der Mörder zu sein… Wir haben hier alles, was ein Irlandkrimi braucht: viel Landschaft, skurrile Menschen und Tiere mit Charakter. Die blutige Geschichte Irlands spielt auch eine Rolle, und für einen Krimi am Wichtigsten: es ist spannend, und bis zum Schluß wird man auf Irrwege geführt. Und der Humor kommt auch nicht zu kurz.. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe, (ich nehme an, hier erfährt man, warum Fin die Polizei verlässt) reichen die Andeutungen zur Vergangenheit aus, um sich ein Bild zu machen. Allerdings hat der Held für meinen Geschmack ein bisschen viel Antihelden Attitüde, ein paar weniger unüberlegte Handlungen wären etwas logischer. Auch sind in diesem Buch etliche Irland Klischees versammelt, aber das stört mich nicht wirklich, es ist halt nur ein Krimi und keine "hohe Literatur"... Eine gute Reiselektüre für verregnete Nachmittage oder Zugfahrten

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  • Krimi mit viel Irland-Flair

    Greed Castle
    irismaria

    irismaria

    29. April 2013 um 16:36

    Auch wenn ich den Vorgängerband, den ersten „Fin O'Malley Krimi“ von Carolin Römer  nicht gelesen habe, bin ich doch gut in die Geschichte des zweiten Falls „Greed Castle“ hineingekommen.  Der Protagonist, der Dubliner Ermittler Fin O'Malley, ist in Foley, einem Dorf an der irischen Nordwestküste gestrandet und arbeitet dort als Barmann im örtlichen Pub. Die eigenbrötlerischen Einheimischen stehen Fin skeptisch gegenüber. Auch seine gescheiterte Ehe und die Besuche seiner Teenagertochter Lily tragen nicht zu Fins Laune bei. Bei einem Spaziergang zu einem alten Herrenhaus entdeckt Fin eine Leiche und einen herrenlosen Hund. Die Dorfbewohner wollen keine Polizei, sondern das Problem auf ihre Weise lösen und plötzlich ist Fin in einen Kriminalfall verwickelt, der sogar mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun haben scheint… Carolin Römer  hat mit „Greed Castle“ einen unterhaltsamen, sehr gut lesbaren Krimi mit viel Irland-Flair geschrieben. Landschaft, Leute und Tierwelt der Insel inkl. Sagenwelt und irische Geschichte kommen mit vor und machen den Krimi zu einem Lesespaß (nicht nur) für Irland-Fans.  

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  • Greed Castle

    Greed Castle
    buchleserin

    buchleserin

    28. April 2013 um 08:47

    Klappentext: 'Fin schrie auf, als ihn das Möbelstück traf und zu Boden riss. Staub wirbelte hoch. Der scharfe Geruch von Taubenkot stieg ihm in die Nase. Er hustete. Irgendwo hörte er Pebbels hysterisch bellen. Als sich die Staubwolke gelegt hatte, wusste Fin, dass er in der Klemme saß." Vor dem verfallenen Herrenhaus Greed Castle stolpert Fin O' Malley über eine Leiche. Weil er selbst unter Verdacht gerät, ermittelt der ehemalige Dubliner Detective wieder. Doch die abergläubischen Dorfbewohner sind sind keine große Hilfe bei seinen Nachforschungen. Nora Nichols ist überzeugt, dass irische Kobolde sich gerade gerächt haben. Als Fins Tochter Lily verschwindet, wird es ernst.' " Inhalt: Fin O’Malley, ehemaliger Detective aus Dublin, sucht in Foley, einem kleinen Ort an der irischen Nordwestküste, ein wenig Ruhe. Bei einem Spaziergang läuft ihm ein Hund über den Weg. Auf der Suche nach dem Besitzer entdeckt er vor dem alten Herrenhaus Greed Castle eine übel zugerichtete Leiche in einem Cabrio. Eigentlich wollte er sich hier in Foley doch nur etwas erholen. Die geschwätzige Dorfhexe Nora Nichols glaubt an eine Racheaktion der irischen Kobolde, die in dem alten Gemäuer leben sollen. Die Menschen in Foley wollen mit der Polizei nichts zu tun haben und lassen die Leiche verschwinden. Als das Auto des Toten entdeckt wird ermittelt die Polizei. Caitlin Da Silva ist für den Fall zuständig. Fin gerät inzwischen selbst unter Mordverdacht und ermittelt auf eigene Faust. Die Dorfbewohner sind ihm keine große Hilfe und nebenbei muss er sich noch um seine aufsässige Tochter Lily kümmern. Der einzige Tatzeuge ist der Hund Pebbles, der dem toten Bertrand Mac Allister gehörte. Die Ermittlungen werden schwieriger als gedacht und plötzlich verschindet Lily. Meinung: Das Cover passt ganz gut zu dem Krimi. Der Schreibstil ist flüssig und ganz angenehm zu lesen. Die bildliche Beschreibung der Gegend ist sehr gut gelungen, man kann sich alles richtig vorstellen. Die Protagonisten sind gut dargestellt und Fin O’Malley war mir gleich sehr sympathisch. Der Krimi ist zunächst ganz unterhaltsam und es gibt auch Momente zum Schmunzeln. Der Anfang war ganz spannend und beginnt mit dem Fund der Leiche. Die Story konnte mich jedoch zunächst noch nicht ganz fesseln. Vielleicht lag es an dem Opfer, das bei keinem beliebt war? Erwähnt wird auch noch die IRA und der Bloody Sunday 1972. Wir erfahren auch etwas über Fin O’Malleys Vergangenheit. Nach und nach wurde die Geschichte jedoch immer spannender und als Lily plötzlich verschwunden war, haben sich die Ereignisse auf einmal überschlagen. Und das Ende fand ich dann doch sehr überraschend. Fazit: Ein unterhaltsamer und spannender Krimi mit einem überraschenden Ende.

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  • Solider Irland - Krimi

    Greed Castle
    Bella5

    Bella5

    21. April 2013 um 12:00

    Meine Bewertung: Cover:  Das Cover gefällt mir ganz gut, auch die Farbgebung passt zum Inhalt des Romans. Insgesamt ist die Gestaltung aber ein wenig zu schlicht. Aufgrund der unauffälligen Covergestaltung könnten viele Leser das Buch in der Buchhandlung schlicht übersehen. Klappentext:  " 'Fin schrie auf, als ihn das Möbelstück traf und zu Boden riss. Staub wirbelte hoch. Der scharfe Geruch von Taubenkot stieg ihm in die Nase. Er hustete. Irgendwo hörte er Pebbels hysterisch bellen. Als sich die Staubwolke gelegt hatte, wusste Fin, dass er in der Klemme saß." Vor dem verfallenen Herrenhaus Greed Castle stolpert Fin O' Malley über eine Leiche. Weil er selbst unter Verdacht gerät, ermittelt der ehemalige Dubliner Detective wieder. Doch die abergläubischen Dorfbewohner sind sind keine große Hilfe bei seinen Nachforschungen. Nora Nichols ist überzeugt, dass irische Kobolde sich gerade gerächt haben. Als Fins Tochter Lily verschwindet, wird es ernst.' " Inhalt: In diesem Irlandkrimi gerät der Ermittler selbst unter Verdacht, und die Ereignisse überschlagen sich. Einerseits gibt es die spannende Handlung, andererseits die Beschreibungen einer pittoresken Landschaft. "Die Grüne Insel", wie sie leibt & lebt, oder eine Ansammlung von Klischees? Das muss jeder Leser selbst entscheiden. Mich hat der Roman aber gut unterhalten. Stil & Sprache: Der Roman liest sich sehr flüssig, und stilistisch gibt es keine großen Überraschungen. Was mich aber während der Lektüre ein wenig gestört hat, war die Häufung von parataktischen Wendungen. Gehalt: Handlung, Aufbau, Stil & Sprache - ganz ordentlich. Teilweise hätte ich es aber stilistisch eleganter gefunden, wenn der Protagonist eben nicht das Offensichtliche gedacht oder gesagt hätte, denn manche Dinge sollten auch in einem Krimi zwischen den Zeilen stehen. Fazit: Greed Castle ist ein solider Irland - Krimi. Nicht mehr und nicht weniger. Da ich ein grosser Fan der Grünen Insel bin, hat mir der Roman schon aufgrund des settings und trotz stilistischer Schwächen gut gefallen. Ich vergebe 3,5 - 4 Sterne.

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  • Greed Castle

    Greed Castle
    Manu2106

    Manu2106

    17. April 2013 um 08:42

    Klapptext: Die irische Nordwestküste und insbesondere Foley waren jetzt nicht das, worauf Fin O'Malley in seinem Leben gewartet hatte. Aber immerhin hat er hier (sehr) seine Ruhe und macht sich auf die Suche nach sich selbst. Doch dabei stolpert er über einen Toten, offenbar kaltblütig vor dem gruseligen Herrenhaus Greed Castle ermordet. Der ehemalige Detective aus Dublin hat bekanntermaßen von der Polizeiarbeit die Nase voll. Aber durch ein Missgeschick macht er sich verdächtig und muss handeln. Bei seinen Ermittlungen muss Fin sich jedoch mit einer hartnäckigen Polizistin und einer aufmüpfigen Teenagertochter herumärgern. Auch die eigene, lang verdrängte Vergangenheit macht ihm zu schaffen. Dass der einzige Tatzeuge auch noch vier Pfoten und eine feucht Schnauze hat, erleichtert Fins Ermittlungen nicht unbedingt. Sollten die Kobolde, die der Sage nach in Greed Castle hausen, sich gerächt haben? Fins Tochter verschwindet spurlos. Aber nun weiß Fin, dass er der Lösung des Rätsels schon ganz nah gekommen ist ... Ich kannte Fin O'Malley noch nicht, habe die irische Meerjungfrau nicht gelesen, das macht aber nichts, denn man erfährt in diesem Buch auch sehr viel über seine Vergangenheit. Ich werde mir den Vorgängerkrimi trotzalledem noch holen und verschlingen :) Dies ist ein tolles Buch, mit einer schönen Story, in die man sehr schnell ganz gut reinkommt. Man muss garnicht solange warten bis etwas passiert, die Spannung ist schon von Anfang an da, zieht sich auch durch's ganz Buch,  ein fünkchen Witz ist auch zu finden. Die Kapitel sind sehr gut Unterteilt, das man auch gut die eine oder andere Pause während des Lesens einlegen kann. Der Schreibstil ist klasse, es ist flüssig geschrieben, das schöne ist, das die Autorin auch gut Beschrieben hat, nicht zuviel, und auch nicht zu wenig, für meinen Geschmack genau richtig, man kann sich alles ganz genau vorstellen. Ich kann diesen Krimi nur empfehlen, es ist spannend zu lesen, und Endet doch anders wie gedacht.

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  • Uriger Irlandkrimi

    Greed Castle
    Kitty411

    Kitty411

    16. April 2013 um 23:46

    Zum Buch: „Greed Castle“ von Carolin Römer ist ein Roman, der am 01.03.2013 im Conte Verlag erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/Greed-Castle-Ein-OMalley-Krimi/dp/3941657860/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1365881991&sr=1-1&keywords=greed+castle  Klappentext: Die irische Nordwestküste und insbesondere Foley waren jetzt nicht das, worauf Fin O Malley in seinem Leben gewartet hatte. Aber immerhin hat er hier (sehr) seine Ruhe und macht sich auf die Suche nach sich selbst. Doch dabei stolpert er über einen Toten, offenbar kaltblütig vor dem gruseligen Herrenhaus Greed Castle ermordet. Der ehemalige Detective aus Dublin hat bekanntermaßen von der Polizeiarbeit die Nase voll. Aber durch ein Missgeschick macht er sich verdächtig und muss handeln. Bei seinen Ermittlungen muss Fin sich jedoch mit einer hartnäckigen Polizistin und einer aufmüpfigen Teenagertochter herumärgern. Auch die eigene, lang verdrängte Vergangenheit macht ihm zu schaffen. Dass der einzige Tatzeuge auch noch vier Pfoten und eine feucht Schnauze hat, erleichtert Fins Ermittlungen nicht unbedingt. Sollten die Kobolde, die der Sage nach in Greed Castle hausen, sich gerächt haben? Fins Tochter verschwindet spurlos. Aber nun weiß Fin, dass er der Lösung des Rätsels schon ganz nah gekommen ist Die Story: Fin O’Malley findet einen Emordeten samt dessen Hund. Da man im Dorf der Polizei nicht vertraut nehmen die Dorfbewohner die Sache selbst in die Hand und lassen den Toten und sein Auto verschwinden. Durch dieses Handeln und einen „Undercovereinsatz“ O’Malleys wird die Polizei auf ihn aufmerksam und wird als tatverdächtig eingestuft, daher beginnt O’Malley als Ex-Polizist selbst zu ermitteln und gerät in allerhand Turbulenzen, die in einem großen Show Down enden… Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form geschrieben und in 20 Kapitel unterteilt. Covergestaltung: Das Cover zeigt ein typisch irisches Cottage auf einer bewachsenen Anhöhe, im Hintergrund sieht man einen Streifen Meer und einige Möwen fliegen herum. Im Himmelbereich sind der Autorenname klein in gelb und der Titel in weiß abgedruckt. Zum Autor: Carolin Römer arbeitet als Cutterin beim Fernsehen und lebt in Saarbrücken. Ihre Ermittlerfigut Fin O’Malley hat sie für mehrere Folgen angelegt.Carolin Römers Krimi Die irische Meerjungfrau wurde 2012 als einer der 5 besten Debütkrimis zum Glauser-Preis nominiert. Meine Meinung: „Greed Castle“ ist ein netter Krimi, mit dem man sich die Zeit vertreiben kann. Am Anfang fand ich es etwas schwer, in die Story hineinzukommen, da ich den Schreibstil ein wenig gewöhnungsbedürftig fand, und es mir ein wenig zu viel Beschreibungen der Umgebung waren, aber nach einer Weile konnte ich in die Story hineinfinden und mich amüsieren. Nachdem die Spannung einmal aufgebaut war zog sie sich durch die gesamte Story und durch einige Wendungen war es nicht möglich, den Ausgang vorherzusehen, daher wird man vom Ende überrascht. Interessant fand ich das Aufzeigen der regelrecht typischen irischen Art, so kommt man auch als Irlandfan auf seine Kosten. Ich empfehle dieses Buch für jeden Krimifan und vergebe 4 Sterne.    

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  • Die raue Landschaft Irlands, die stoischen Foleys und mittendrin Fin O´Malley.

    Greed Castle
    Ritja

    Ritja

    15. April 2013 um 19:26

    Fin O´Malley ist nicht der klassische Ermittler - unfehlbar, charmant, gutaussehend und groß gewachsen. Nein, er hat Mist gebaut und wurde versetzt ans Ende der Welt - zumindest fühlte es sich so für ihn an. Die Einwohner von Foley sind speziell, um nicht zusagen, sehr speziell. Verschwiegen, verschworen und keiner Arbeit nachgehend, aber trotzdem immer etwas Geld in der Tasche für ein gutes Bier im Fisherman. Wer von "außen" kommt, hat es schwer und wird nicht selten misstrauisch beobachtet. Gern macht man mal einen derben Scherz auf Kosten des Neuen, aber dies hat nun Fin O´Malley schon hinter sich. Er lebt seit ein paar Monaten in dieser Gegend und hat sich an die Einwohner gewöhnt.  Fin arbeitet nicht mehr als Detective, sondern als Barmann im Fisherman und hat so die (vorübergehende, denn nichts ist dauerhaft) Akzeptanz der Einwohner erhalten. Natürlich wird er wohl ewig der Dubliner bleiben, aber das ist ihm egal. Er drückt auch bei den kleinen krummen Geschäften der Einwohner ein Auge zu und passt sich zudem der Verschwiegenheit an. Fast schon fühlt er sich zu Hause. Doch etwas fehlt. Seine Tochter Lily und diese wird nun für einige Zeit zu ihm kommen.  Doch nicht nur Teenager Lily wird sein Leben auf den Kopf stellen, sondern auch die Leiche, die er am Strand ganz in der Nähe des Greed Castle findet. Er, der einfach seinen dicken Kopf lüften wollte, muss über sie stolpern. Was dann passiert, ist herrlich skurril. Die Leiche wird samt Wagen einfach "weggeschafft". Aus den Augen, aus dem Sinn. Ganz die Einstellung der Foley-Bewohner. Nun gibt es kein Problem mehr. Und doch irren sie sich diesmal. Denn die Strömung bringt ihn wieder und setzt damit auch eine Maschinerie in Gang, die wieder das ganze Dorf zusammenrücken lässt. Fin steht diesmal unter Verdacht des Mordes und muss zudem noch einen anhänglichen Hund versorgen. Die hübsche und clevere Caitlin da Silva sitzt ihm im Nacken und verlangt Antworten und Fakten und bringt zudem sein Blut so ganz leicht in Wallung. Auch die IRA spielt diesmal eine Rolle und der Leser erfährt etwas aus der Vergangenheit von Fin O`Malley. Mit einer guten Portion Humor und viel irischer stoischer Ruhe erzählt Carolin Römer die Geschichte um Fin O´Malley. Die Charaktere haben sich teilweise weiterentwickelt und werden immer facettenreicher, da nun immer mehr kleine Details aus ihrem Leben bekannt werden. Auch die Kobolde sind wieder mit dabei und treiben laut Nora wieder ihr Unwesen. Besonders im Greed Castle.  Anfangs habe ich etwas gebraucht, um wieder in die Geschichte hineinzukommen (es empfiehlt sich also den ersten Band vorher zu lesen), aber dann waren die Sprüche, der raue Ton und die Whiskyflasche wieder wie "alte Bekannte". Carolin Römer packt neben den vielen (teilweise schrägen) Figuren auch eine raue Landschaft in die Geschichte und diesmal auch die Politik, die Auseinandersetzungen rund um die IRA. Nur oberflächlich kratzt die Autorin an der Geschichte, aber für einen kleinen Einblick reicht es. Die Verwicklungen und die Totesursache sind nun nichts Neues am Krimimarkt, aber trotzdem fand ich sie gut geschrieben und unterhaltsam. Die Figur des Fin O`Malley erinnert mich schon an die schwedischen Ermittler (leicht depressiv, alkoholnah und alleinstehend mit kaputter Familie), bloß das diesmal noch der trockene Humor der Iren hinzu kommt. Mir hat das Buch ein spannendes Wochenende beschert. 

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  • Liebenswert und spannend

    Greed Castle
    martina_turbanisch

    martina_turbanisch

    15. April 2013 um 13:18

    Während eines Strandspazierganges trifft der ehemalige Polizist Fin O’Malley auf einen herrenlosen Hund. Der Hund wirkt sehr gepflegt und auch sehr zutraulich, deshalb nimmt Fin an, er sei seinen Besitzern kurzzeitig entlaufen. Gemeinsam mit dem Hund macht er sich auf die Suche und findet den Besitzer in der Nähe von Greed Castle, einem imposanten, aber sehr heruntergekommenen Herrehauses, erschossen in seinem Wagen. Statt die Polizei zu rufen, ruft er den örtlichen Pfarrer an und dieser beauftragt Billy MacGann die Leiche verschwinden zu lassen. Zwar bereut er dieseAktion fast sofort wieder, andererseits hat er keine Lust auf Stress und hofft darauf, dass alles gut verlaufen wird. Aber seine Hoffnung ist trügerisch, das wird ihm sehr schnell klar – spätestens als Detective Inspector Caitlin da Silva in Foley auftauch und unangenehme Fragen stellt. Mein Eindruck Wie bereits im ersten Buch Die irische Meerjungfrau beschreibt  Carolin Römer sehr ausgiebig Land und Leute, vor allem Fin O’Malleys etwas verzwicktes Privatleben, seine Selbstzweifel und sein etwas schwieriges Verhältnis zu seiner pubertierenden Tochter Lily.Wer selber Erfahrung im Umgang mit Teenagern hat, wird das eine oder andere Problem sicher wiederfinden :-) Ohne Pathos Aber all das wird niemals dramatisch oder übertrieben dargestellt, sondern immer mit einem gewissen Augenzwinkern und einer Portion Humor. Ganz unpathetisch und herrlich normal schildert Carolin Römer all diese Kleingikeiten. Das macht die Figur des Fin O’Malley für mich sehr authentisch und vor allem sehr sympathisch. Mit Liebe Auch die Dorfbewohner und ihr fester Glaube an Kobolde und Feen, aber auch ihre Schlitzohrigkeit, werden wieder einmal liebenswert und ausgiebig geschildert. Jeder steuert eine kleine Geschichte oder Begebenheit bei – immer mit dem einen oder anderen Drink in der Hand :-) Im Gegensatz zu Die irische Meerjungfrau ufert das alles aber dieses Mal nicht so weit aus, dass man den eigentlichen Kriminalfall, den Mord an dem Immobilienhai MacAllister, vergisst. Erstaunliche Erkenntnisse Die eigentlichen Ermittlungen und Erkenntnisse sind jetzt nicht superspannend, fördern aber doch erstaunliches zu Tage. O’Malley und da Silva erweisen sich als als gutes Ermittlerteam, das sicherlich ausbaufähig wäre. Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch mal ein wenig an Fahrt auf, als es Fin O’Malley dämmert, wer der Täter ist, dieser Lily O’Malley als Geisel nimmt und Fin und der Täter sich dann in High Noon Manier gegenüberstehen. Nett und liebenswert Alles in allem ist Greed Castle ein netter, sehr liebenswerter Krimi. Er lebt von der skurrilen Dorfgemeinschaft und deren Eigenarten, die Carolin Römer durchweg liebenswert schildert und die mich mehr als einmal schmunzeln ließ. Auch die Schilderungen der Landschaft und der Gegebenheiten sind sehr plastisch und wie schon im ersten Band ist ihr Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen. Keine Psycho-Spielchen Mir gefällt es, das dieser Krimi mich ohne übertriebene Grausamkeiten, ohne allzu viel Blutvergießen (gut, das Loch im Kopf des Mordopfers vergesse ich jetzt mal) und ohne inszenierte Psycho-Spielchen wunderbar unterhalten hat. Denn letzteres habe ich mittlerweile einfach ein bisschen über :-) Ich glaube, ich habe mich ein klitzekleines bisschen in Fin O’Malley und Foley verliebt :-) Mein Fazit Ein ganz wunderbarer, liebenswerter Irland-Krimi. Für Thriller-Fans vielleicht nicht aufregend genug, aber wer solide Krimis im Stil von Agatha Christie mag, dem kann ich Greed Castle auf jeden Fall empfehlen.

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