Carolin Schairer Verlieren – vergessen – verzeihen

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Inhaltsangabe zu „Verlieren – vergessen – verzeihen“ von Carolin Schairer

Eva tourt als international gefeierte Stargeigerin durch die Welt. Privat fühlt sie sich weit weniger erfolgreich. Ihre wechselnden Frauenbeziehungen sind weder tief noch innig. Obendrein findet sie nicht den Mut zum Coming-out. Als bei einem Konzert in Chile ein Unglück geschieht, stürzt sie in eine tiefe seelische Krise.
Um Evas Lebensmut zu stärken, betraut ihre Managerin sie damit, die rumänische Pianistin Estella de Winter auf einer Europatournee zu begleiten. Doch Estella erweist sich als sperrige, unzugängliche Person. Was verbirgt die junge Frau, der der Name Ceausescu mehr als einen Schauder über den Rücken jagt?

Berührende Liebesgeschichte über einen Schicksalsschlag, der letztendlich den Weg für Neues frei macht.

— Tini2006

Gefühlvoller Roman, der die aufkeimende Liebe zwioschen zwei Musikerinnen zum Thema hat.

— Hilde1945

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  • Vom Schicksal gebeutelte Geigerin findet die große Liebe

    Verlieren – vergessen – verzeihen

    Tini2006

    10. August 2016 um 19:47

    Eva, Star-Virtuosin, steht am Zenit ihrer Karriere. Beruflich ist alles wunderbar: sie gibt Konzerte auf der ganzen Welt, ihre CD´s verkaufen sich sehr gut, die Fans sind begeistert. Privat läuft es dagegen weniger erfolgreich: die lesbische Eva ist seit Jahren in ihre Managerin und beste Freundin Andrea verliebt. Die aber heiratet demnächst den Orchestermusiker Han und hat keinerlei Neigungen, die über eine platonische Freundschaft zu Eva hinausgehen. Das unausgesprochene zwischen ihnen schwelende Thema belastet die Freundschaft. Ablenkung bietet da nicht einmal die flüchtige Affäre mit Margit, in die Eva wirklich nicht viel Herzblut hängt.Bei einem Konzert in Chile stürzt aufgrund eines Erdbebens die Konzerthalle ein. Eva liegt stundenlang unter den Trümmern. Nach langwierigen Krankenhausaufenthalten ist klar: sie wird nie wieder Geige spielen können. Sie rutscht in eine tiefe Depression - ein anderes Leben als das zuvor erwähnte hat sie nie kennen gelernt. Andrea will Eva auf andere Gedanken bringen und schickt sie auf Konzertreise mit der jungen Pianistin Estella, einer sehr schwierigen Persönlichkeit. Estella stellt Eva vor ganz neue Herausforderungen - reißt sie aber allmählich aus ihrem Leid. Und irgendwann im Laufe dieser Reise kommt der Punkt, an dem Eva sich eingestehen muss, dass ihr Herz schon längst nicht mehr für Andrea schlägt, sondern für die störrische Person an ihrer Seite....Wie aber steht Estella, die aufgrund eines Kindheitserlebnisses traumatisiert ist und mit Beziehungen bisher nichts am Hut hatte, zu Evas Gefühlen?Ich habe diesen Roman der Autorin erst vor Kurzem gelesen, einfach deshalb, weil ich alle anderen schon durch hatte und dringend eine gute lesbische Liebesgeschichte lesen wollte....eine Verzweiflungstat, sozusagen, denn das sonstige Angebot ist ja sehr übersichtlich und nicht immer ganz das, was ich mir qualitätsmäßig und inhaltlich so vorstelle. Mit VERLIEREN VERGESSEN VERZEIHEN habe ich deshalb so lange gezögert, weil ich Bedenken hatte, dass mich das Umfeld - die klassische Musikszene - langweilt. Überraschenderweise war genau das Gegenteil der Fall. Meine Bilder von steifen Leuten, die auf Stuhlreihen sitzend steif einem Musikstück lauschen, verflüchtigten sich durch die lebhafte und mitreißende Schreibweise rasch. Dazu trug anfangs auch sehr bei, dass Eva keineswegs eine bierernste, unberührbare Musikerin ist, die nur an Bach und Mozart denkt, sondern eine sympathische, von nachvollziehbaren Problemen geplagte Frau. Insofern ist es Carolin Schairer einmal wieder hervorragend gelungen, eine lesbische Liebesgeschichte dort anzusiedeln, wo man sie am wenigsten vermutet. Bravo!

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  • Gefühlvoller Liebesroman zwischen zwei Musikerinnen

    Verlieren – vergessen – verzeihen

    Hilde1945

    27. March 2016 um 16:59

    Violinistin Eva wird auf dem Höhepunkt ihrer Karriere Opfer eines Erdbebens. Herabstürzende Bauteile verletzen sie so schwer, dass sie fortan nicht mehr Geige spielen kann. Eva, die sonst nichts im Leben hat außer die unerfüllte Liebe zu ihrer besten, heterosexuellen Freundin Andrea, verfällt in eine tiefe Depression. Andrea will sie auf andere Gedanken bringen und schickt sie nach ihrer Genesung mit der jungen Pianistin Estella quer durch Europa. Was schwierig beginnt, entwickelt sich im Lauf der Zeit von einer Freundschaft zu Liebe. - Aus meiner Sicht ist dieser Roman unglaublich berührend. Die Hauptpersonen gingen mir sehr nahe. Am besten fand ich jedoch, dass die Geschichte wirklich einmal in einem eher ungewöhnlichen beruflichen Umfeld angesiedelt ist, nämlich in der klassischen Musikszene. Da kenne ich keinen anderen Lesbenroman.

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