Carolin Uliczka

 4,1 Sterne bei 16 Bewertungen
Autorenbild von Carolin Uliczka (©Privat)

Lebenslauf

Carolin Uliczka schreibt über Themen, die ihr auf der Seele brennen. Sie macht sich viele Gedanken über sich und andere und bastelt daraus Geschichten, die das Leben selbst hätte schreiben können.

Bereits zu Schulzeiten gilt ihre Leidenschaft der geschriebenen Sprache, allerdings sind ihr damals alle Sprachen lieber als Deutsch, ihre eigene Muttersprache. Diesen Weg setzt sie beruflich als Diplom-Fachübersetzerin und Technische Redakteurin fort, in ihrer Freizeit liest sie jedoch am liebsten Liebesromane (in Originalsprache) und leidet mit den Protagonist:innen mit. Sie selbst ist sehr nah am Wasser gebaut, wohnen tut sie dort aber bedauerlicherweise nicht.

Carolin Uliczka lebt mit ihrer Familie in Braunschweig, träumt sich aber regelmäßig auch an andere Orte.

Botschaft an meine Leser

Für mich sind Geschichten wie das Meer – mal sind sie stürmisch und dann wieder ganz ruhig, aber immer für eine kleine Auszeit gut. Man kann in ihnen abtauchen und einen Moment lang das Leben um sich herum ausblenden. Gönnt euch eine solche Auszeit und findet vielleicht sogar einen verborgenen Schatz!

Alle Bücher von Carolin Uliczka

Cover des Buches Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer (ISBN: 9783746018478)

Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer

(13)
Erschienen am 08.08.2023
Cover des Buches Braunschweiger Schnulzkuchen (ISBN: 9783758372360)

Braunschweiger Schnulzkuchen

(1)
Erschienen am 06.03.2024
Cover des Buches Gruppentrauer (ISBN: 9783757859695)

Gruppentrauer

(1)
Erschienen am 04.08.2023
Cover des Buches Was wie Harz am Herzen klebte (ISBN: 9783695100897)

Was wie Harz am Herzen klebte

(1)
Erschienen am 04.11.2025

Neue Rezensionen zu Carolin Uliczka

Cover des Buches Was wie Harz am Herzen klebte (ISBN: 9783695100897)
B

Rezension zu "Was wie Harz am Herzen klebte" von Carolin Uliczka

BenjaminVahldiek
Anspruch und Leichtigkeit sind kein Paradox


Carolin Uliczka bleibt auch in ihrem vierten Buch dem Grundsatz treu, dass gerade die unscheinbaren Momente eine erstaunliche Wirkung entfalten. Statt einer verschachtelten, atemlos vorgetragenen Handlung richtet sie den Blick auf winzige Momente, die im Alltag untergehen – eine hochgezogene Augenbraue, ein mehrdeutiger Satz, der Raum für Mutmaßungen, Zweifel und Missverständnisse lässt.

Genau hier entfaltet sich der Reiz: Die Autorin schenkt den Beziehungen der Figuren Tiefe, indem sie keine großen Offenbarungen serviert, sondern stille, präzise Beobachtungen anbietet, aus denen sich ein feines Netz aus Gefühle und Motivationen spinnt.

"Was wie Harz am Herzen klebte" lässt die Rezipent:innen nicht einfach lesen, sondern zuschauen – beinahe aus der Perspektive einer unsichtbaren Begleitung, die intime Momente mitbekommt, welche sie nicht erfahren sollte. Dieser Spannungsbogen aus Nähe und Zurückhaltung sorgt für eine außergewöhnlich leichte, aber konzentrierte Lektüre, in der Fiktion und Realität verschwimmen – ein geschickter Trick, der die Leser:innen in den Text hineinzieht und dort festhält.

Die Harzer Atmosphäre dient nicht als dekoratives Beiwerk, sondern als stimmungsstarker Träger: Das kurörtliche Umfeld formen eine subtile Kulisse, die das Innenleben der Figuren widerspiegelt, ohne plakativ zu wirken. Es ist diese Balance aus exakter Beobachtung und offener Lücke, die das Buch so glaubwürdig und einladend macht und Anreiz bietet, das Luchs Quartier selbst einmal zu besuchen.

Fazit: Wer subtile Alltagsdramen schätzt, erhält hier eine elegante, nuancierte Chronik, die nachhallt. Eine gehaltvolle Lektüre, die bewusst keine großen Antworten liefert, aber dafür die Vielschichtigkeit menschlicher Wahrnehmung offenbart.


Cover des Buches Braunschweiger Schnulzkuchen (ISBN: 9783758372360)
B

Rezension zu "Braunschweiger Schnulzkuchen" von Carolin Uliczka

BenjaminVahldiek
Weihnachten kann kommen ...

Eine heitere Liebesgeschichte in einem ungewöhnlich-edlen Format präsentiert Carolin Uliczka mit ihrem neusten Streich. 

Zwar spielt diese im Dezember auf dem historischen Weihnachtsmarkt in Braunschweig, doch die sich anbahnende Liebelei zwischen der Protagonistin und dem jungen Mann liest sich selbst dann gut weg, wenn draußen die Sonne knallt, so herzzerreißend und witzig ist sie geschrieben: Besonders gefällt dabei die authentische Schreibe (die Figuren sprechen frei von der Leber weg, nichts ist gestelzt, eben ganz wie aus dem Leben) der trockene Humor der Hauptdarstellerin (die man manchmal schütteln möchte, damit sie sich endlich locker macht) und das alternative Ende, das nicht nur für Fans von Psychothrillern eine feine Sache ist, sondern auch für Weihnachtsmuffel wie mir. 

Das Buch ist sogar in der Braunschweiger Touristinfo erhältlich - das allein spricht für dessen Qualität. 

Weihnachten 2025 kann kommen ... 

Cover des Buches Gruppentrauer (ISBN: 9783757859695)
B

Rezension zu "Gruppentrauer" von Carolin Uliczka

BenjaminVahldiek
(K)ein Wohlfühlbuch

"Dies ist kein Wohlfühlbuch!", sagt die Autorin Carolin Uliczka und will meiner Ansicht nach darauf hinweisen, dass es nach ihrem Debütroman "Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer" in ihrem zweiten Roman "Gruppentrauer" nicht um klebrig-kitschtriefende Erlebnisse geht wie "Frustrierte Frau in der Lebensmitte will ihre Ruhe, trifft jedoch einen Sunnyboy, schmeißt ihre Prinzipien über Bord, tauscht Hunderte von Seiten lang feuchte Küsse aus und lässt sich auch mal den Popo versohlen".

Doch wenngleich das Thema nicht gerade massenkompatibel ist, stellt sich schnell ein heimeliges Gefühl ein und man fühlt sich wider Ankündigung sehr wohl bei der Lektüre. Das liegt besonders daran, dass es Uliczka gelingt, Charaktere zu zeichnen, die trotz oder gerade wegen ihrer Marotten durchaus liebenswert sind. Es sind Personen, die versuchen, mit einem Gefühl der Ohnmacht umzugehen. Bei aller Verschiedenheit der Bewältigungsstrategien eint sie der schmerzhafte Verlust, den sie in der Trauergruppe mehr oder weniger erfolgreich zu bearbeiten versuchen. Was bleibt ist das Gefühl, in seiner Einsamkeit nicht allein zu sein und verstanden zu werden.

Immer wieder - und auch das trägt zum Wohlfühlfaktor beim Lesen bei - stolpert man über Stellen zum Schmunzeln: Die Überforderung der Therapeutin, die Sticheleien zwischen ihr und ihrem Bruder oder die Tücken des Kaffeekochens (Akademiker:innen werden durchaus überschätzt!) seien hier stellvertretend genannt. Zudem bricht Uliczka die Enge des Therapieraums immer wieder auf, indem sie den:die Leser:in in Rückblenden mit in die Zeit nimmt, wo die Welt der Protagonist:innen eine bessere war, bis sie mit dem konfrontiert wurden, was allen früher oder später passiert.

Die Botschaft ist simpel und gleichzeitig hoch komplex: LERNE!

Lerne, zu akzeptieren, dass es nie mehr so ist, wie es mal war. Und dass es nie mehr so sein wird.
Lerne, auszuhalten.
Lerne, dich nicht für deine Emotionen zu schämen.
Lerne, dich wichtig zu nehmen und gleichzeitig achtsam mit deinen Mitmenschen umzugehen.
Lerne, weiterzumachen und Schritt für Schritt die Schönheit des Lebens neu zu entdecken.

Mich lässt dieses kleine, feine Büchlein mit einem absoluten Wohlempfinden zurück, das noch immer nachklingt.

Gespräche aus der Community

»Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer«

Ich liebe das Meer, doch auch in Geschichten kann ich prima abtauchen. Geht es dir auch so? Dann hast du ja vielleicht Lust, es mal mit meiner Geschichte zu versuchen:


Ein neues Leben - und jetzt?

Autoren oder Titel-Cover
Dass sich das Leben nicht planen lässt, weiß niemand besser als Charlotte. Und doch braucht sie einen Plan, um das Beste aus ihrer neuen Chance herauszuholen. Aber wo fängt man an, wenn man gar nicht so richtig weiß, was man eigentlich will?

Genau das versucht Charlotte während einer Auszeit am Meer herauszufinden, doch dann kommt wieder einmal alles anders als geplant. Denn plötzlich kreisen ihre Gedanken nicht mehr um sie selbst sondern um jemand ganz anderen...


Eine Geschichte über Hoffnungen, Pläne und das, was dann dazwischenkommt.


Eine Leseprobe findest du zum Beispiel hier.


Verlost werden 5 Print-Ausgaben und 10 E-Books - gib also unbedingt an, welche Ausgabe du gerne rezensieren würdest!


Bewerbungsfrage: Wenn du vom Meer sprichst, welches Meer meinst du dann?
201 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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in 13 Bibliotheken

von 1 Leser*innen aktuell gelesen

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