Carolin Wittmann

 3.5 Sterne bei 21 Bewertungen

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Carolin WittmannÄrztekind
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Ärztekind
Ärztekind
 (16)
Erschienen am 19.04.2013
Carolin WittmannÄrztekind: Aufwachsen mit Risiken und Nebenwirkungen
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Ärztekind: Aufwachsen mit Risiken und Nebenwirkungen

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Rezension zu "Ärztekind: Aufwachsen mit Risiken und Nebenwirkungen" von Carolin Wittmann

Was nicht tötet, härtet ab
Bellexrvor 5 Jahren

Caro ist hart im Nehmen, denn ihr Vater ist Allgemeinmediziner. Da bekommt man schon einmal mit Jod eine Zielscheibe auf den Arm gemalt und die Spritze kommt dann angeflogen oder man muss mal schnell beim Vernähen einer Kopfwunde aushelfen. Auch wenn man dabei garantiert in Ohnmacht fällt. Völlig unverständlich für den Herrn Papa. Krankheiten gibt es sowieso keine im Hause Wittmann. Eine Bronchitis wird schnell mal zu einem einfachen Schnupfen degradiert und gar in ein Krankenhaus zu gehen, um sich dort behandeln zu lassen, geht schon mal überhaupt nicht. Überhaupt wird auch ihr Vater niemals krank, behandelt sich generell immer selbst und liebt makabre Ärztewitze. Doch dann schlägt das Schicksal zu und Caros Papa muss auf einer seiner vielen Reisen ins Krankenhaus, denn dieses Mal geht es ihm wirklich schlecht. Blöd an der Sache ist  nur, dass Fritz Wittmann sich gerade in Shanghai aufhält.

 

Carolin Wittmann erzählt ihr turbulentes Leben als Ärztekind mit einem ironischen Augenzwinkern und einen guten Schuss Humor. Sie und ihre zwei jüngeren Schwestern sind früh schon an Selbständigkeit gewöhnt, „arbeiten“ im Vorschulalter liebend gern in der Praxis mit, was sich aber zum Leidwesen ihres Vaters bald schon auswächst und das Interesse an Medizin mit den Jahren bei allen drei Mädels merklich nachlässt. Da helfen auch noch so verlockende Anreize vom Ärztepapa nichts, Medizin studiert keine seiner Töchter.

 

Locker, flockig, witzig und unterhaltsam schildert Carolin Wittmann ihre Kindheitserinnerungen und Jugendjahre, zieht dabei ihren Papa auch gerne mal ein wenig durch den Kakao, allerdings auf eine sehr liebenswerte Art und Weise. Es macht Spaß das Buch zu lesen, bei manchen Kinderstreichen fühlt man sich selbst in den Vergangenheit zurückversetzt und als es dann hart auf hart kommt und der Herr Papa – eigentlich durch eigene Dummheit beziehungsweise Sturheit – in Shanghai im Krankenhaus landet, fühlt man mit der gesamten Familie Wittmann mit.

 

Fazit: Ein kurzweiliges wie unterhaltsames Buch über das nicht ganz einfache Leben eines Ärztekinds.

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T

Rezension zu "Ärztekind" von Carolin Wittmann

Hier wird jedes Ärzteklischee bedient,… aber unterhaltsam!
tiggervor 5 Jahren

Inhalt:

Caros Papa ist Arzt. Aber dieser Beruf endet nicht einfach am Feierabend an der Praxistür, sondern Arzt ist man immer, rund um die Uhr, 24 Stunden täglich.

Und das kann für den Nachwuchs ganz schön anstrengend sein: Da werden vom Vater am Frühstückstisch oder vor Freunden peinliche Fragen gestellt, der Familienurlaub muss spontan verschoben werden, weil wieder mal in der Praxis Not am Mann ist und auch am Wochenende stehen die Nachbarn mit ihren Wehwehchen vor der Haustür.

Und wenn es ganz schlimm kommt, muss Caro auch noch beim Wundennähen assistieren…

Leseeindruck:

Hier wird kein Ärzteklischee ausgelassen: Der Allgemeinmediziner Wittmann („ohne Dr.“) langweilt sich in seinem Praxisalltag, ist scheinbar in erster Linie am Geld interessiert (Wochenend- und Nachtzuschläge), hält seine Patienten fast durch die Bank für eingebildete oder zumindest übertriebene Kranke und setzt selber nichts von dem gesunden Lebensstil um, den er seinen Patienten und seiner Familie predigt. Usw. usf.

Trotzdem kann das Buch über weite Strecken mit seinem lockeren Schreibstil gut unterhalten – auch wenn es in einigen Abschnitten schwächelt, weil fortwährend die gleichen Klischees wiederholt werden.

Ob es sich bei den Beschreibungen im vorliegenden Buch allerdings um authentische biographische Erlebnisse handelt, wage ich zu bezweifeln. Dazu sind die Ereignisse – zumindest in den ersten beiden Teilen – zu sehr auf die Pointe ausgerichtet. Hier schien mir, das Buch eher autobiographisch „angehaucht“ zu sein.

Wesentlich authentischer erscheint mir der dritte Teil des Buches, in dem Caro erwachsen ist und ihr Vater gravierend erkrankt, der Arzt also selber mal einen Arzt braucht.

Leseempfehlung:

Für alle, die Spaß am Thema haben und keine 100%ig-realistische Darstellung erwarten

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