Carolina De Robertis

 4.2 Sterne bei 121 Bewertungen
Autor von Die unsichtbaren Stimmen, Perla und weiteren Büchern.
Autorenbild von Carolina De Robertis (© Pamela Harris)

Lebenslauf von Carolina De Robertis

Carolina De Robertis hat lateinamerikanische Wurzeln, denn ihre Familie stammt aus Uruguay. Die 1975 geborene Autorin wuchs in England, der Schweiz und Kalifornien auf. Im Alter von zehn Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Kalifornien, wo die Autorin heute noch lebt. Sie arbeitet für die Huffington Post und ist Übersetzerin aus dem Spanischen. Mit ihrem ersten Roman »Die unsichtbaren Stimmen« hatte sie ihren internationalen Durchbruch: Das Buch erschien in über 20 Ländern und stand in Deutschland 14 Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste. Ebenfalls von ihr stammt der Roman »Perla« über die Geschichte der »Verschwundenen« in Argentinien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Carolina De Robertis

Cover des Buches Die unsichtbaren Stimmen9783596184811

Die unsichtbaren Stimmen

 (71)
Erschienen am 18.01.2011
Cover des Buches Perla9780307947840

Perla

 (42)
Erschienen am 30.09.2012
Cover des Buches Die Tangospielerin9783596033393

Die Tangospielerin

 (5)
Erschienen am 27.07.2017
Cover des Buches PerlaB00BUSXFLC

Perla

 (3)
Erschienen am 15.03.2013
Cover des Buches Die unsichtbaren Stimmen9783839890479

Die unsichtbaren Stimmen

 (0)
Erschienen am 11.02.2011
Cover des Buches Die unsichtbaren Stimmen (DAISY Edition)9783866108585

Die unsichtbaren Stimmen (DAISY Edition)

 (0)
Erschienen am 12.08.2009
Cover des Buches The Invisible Mountain9780307456618

The Invisible Mountain

 (0)
Erschienen am 10.08.2010

Neue Rezensionen zu Carolina De Robertis

Neu

Rezension zu "Die Tangospielerin" von Carolina De Robertis

Die Tangospielerin Carolina De Robertis
Simomavor 3 Jahren

“Ihr könnt ruhig über uns lachen, aber wir sind nicht bei euch, wo ihr uns verspottet. Nein - wir sind hier oben in einer völlig anderen Welt, die wir Bühne nennen.” Seite 307 und 308 ................................................................................................................................................... Nach einer fernhochzeit will leda endlich zu ihrem Mann Dante nach Argentinien ziehen doch dort angekommen muss sie mit schrecken erfahren, das Dante umgekommen ist. Nachdem sie der Wohngemeinschaft, bei der Dante gewohnt hat, beigetreten ist und dort Näherin wird, entdeckt sie den Tango. Es ist eine Musik, die ausschliesslich Männern erlaubt ist zu spielen. Als Mann verkleidet und unter dem Namen ihres toten Mannes schliesst sie sich einer Tangogruppe an. Da begegnet sie ihrer grossen Liebe. ...................................................................................................................................................... Das Buch hat mir gefallen, weil es sehr eindrucksvoll geschrieben ist. Dante/ Leda ist eine spannende Frau mit starkem Charakter, die sich durchsetzt und ihren Traum lebt.

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Rezension zu "Perla" von Carolina De Robertis

Aus den Tiefen des Ozeans
InkeHamkensvor 3 Jahren

Wer sich durch den seltsamen und ungewöhnlichen Anfang gelesen hat, dem öffnet sich mit diesem Roman auf einmal eine ganz neue Welt mit mehreren Dimensionen.  Ein ergreifender Roman über die argentinischen Jahre der Militärdiktatur und über all die namenlosen Verschwundenen dieser Zeit. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen und das tragische Ganze leuchtet durch die äußere Fassade. Sehr lesenswert!!

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Rezension zu "Perla" von Carolina De Robertis

Argentiniens Militärdiktatur und die Folgen.
Clarivor 4 Jahren

Zu Beginn des Jahres 2001 lebt in Buenos Aires in Argentinien ein junges Mädchen namens Perla. Sie ist eine verwöhnte Tochter aus gutem Hause. Eine dunkle Wolke scheint jedoch das friedfertige Leben mit ihren Eltern zu überschatten. Der Vater ist Marineoffizier. Er ist liebevoll aber unnahbar. Die Mutter ist von betörender Schönheit.

Inzwischen ist Perla Studentin, und ihre Eltern sind vereist. Eines nachts erscheint in ihrem Wohnzimmer eine unheimliche Figur. Nackt, schwach, durchnässt und nach Brackwasser stinkend liegt ein Mann auf dem Wohnzimmerteppich.

Man weiß nicht: ist hier Fantasie oder Wirklichkeit am Werk?

Rückblickend erleben wir Perla noch einmal in der Schule zusammen mit ihrer liebsten Freundin Romina, die sich eines Tages unerklärlicherweise von ihr abgewandt hat.

Viel ist in ihren Gesprächen mit Freunden und Freundinnen von den „Verschwundenen“ die Rede. Die Zeit der Militärdiktatur von 1976 -1983 hat Spätfolgen hinterlassen, die noch nicht vergessen sind. Tausende von Männern, Brüdern, Frauen und Söhnen wurden als Regimegegner abgeholt und tauchten nie wieder auf. Man erfuhr auch nie, wohin sie gekommen waren. Die Mehrzahl wurde auf grausame Art und Weise ermordet.

In diesem Buch verschwimmen die Zeiten vom Vorgestern zum Heute. Perla erkennt erst langsam, in welcher Weise die Militärdiktatur Menschen, ob schuldig oder unschuldig, verfolgt, entführt und aus deren Leben gerissen hat. Frauen gehen nach dem Ende der Diktatur jahrelang mit weißen Kopftüchern demonstrieren, um auf die unhaltbare Vergangenheit aufmerksam zu machen und nach ihren verschwundenen Brüdern, Männern, Schwestern, Müttern und Väter zu suchen.

In langen Passagen erfährt Perla, welche Bedeutung der nasse Mensch in ihrem Wohnzimmer für ihr Leben bedeutet.

In ihrem Roman verarbeitet Carolina De Robertis die tragischen Umstände, die in Argentinien s. Zt. die ganze Gesellschaft in ein Chaos gestürzt hatte. Waisenkinder aus der Hinterlassenschaft der „Verschwundenen“ wurden häufig von korrupten Militärs und anderen als eigene Kinder angenommen.

Die Geschichte ist dramatisch. In ihr verlieren sich Liebende und andere finden sich wieder.
Die Last und die Bürde ist für manche zu schwer. Auch Perla muss erkennen, dass sie ein falsches Leben geführt hat.
In poetischen und zuweilen visionären und apokalyptischen Bildern beschwört De Robertis die Vergangenheit herauf. Mit ihrem Erzählstil vergegenwärtigt sie das Phänomen einer Grausamkeit, die dramatischer nicht sein könnte.

Das Buch liest sich wie ein Aufklärungswerk über die grausam herrschende Militärjunta in Argentinien. Man bleibt dabei und erwartet atemlos das Ende.  

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Gespräche aus der Community

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L
eine freundin hat mir den roman die unsichtbaren stimmen von der autorin carolina de robertis empfohlen, das mir sehr gut gefallen wird. ich bin ein großer südamerikafan und in dem buch wird viel über das uruguanische leben erzählt. wer kennt weitere autoren, die vom leben und den menschen auf diesem kontinenten erzählen?
2 Beiträge
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