Carolina De Robertis Perla

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Inhaltsangabe zu „Perla“ von Carolina De Robertis

'Carolina De Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende und Gabriel García Márquez.'

The Washington Post

Die junge Perla wächst als einziges Kind gut situierter Eltern in Buenos Aires auf: Ihre Mutter ist schön und elegant, aber unnahbar, ihr strenger Vater ein Marineoffizier, über dessen Beruf man nicht spricht und auch keine Fragen stellt. Als Perla eines Tages in der Schule ein Gedicht über die „Verschwundenen“ schreibt – missliebige Personen, die zur Zeit der Militärdiktatur aus dem Weg geräumt wurden und verschwanden –, erteilt der Vater ihr Hausarrest und straft sie mit seinem Schweigen.

Obwohl Perla ahnt, dass über der Vergangenheit ihrer Eltern ein dunkler Schatten liegt, ist ihre Liebe zu ihnen dennoch bedingungslos. Ihre Welt bricht auseinander, als eines Tages ein ungebetener Besucher vor der Tür steht. Nichts wird mehr sein wie zuvor, denn nun beginnt für sie eine Reise, die sie zwingt, sich ihrer eigenen Geschichte zu stellen.

Mit ihrem bewegenden Roman beleuchtet Carolina De Robertis einen der dunkelsten Momente in der Geschichte Argentiniens. Sie zeichnet das Porträt einer jungen Frau in Buenos Aires und deren schmerzhafte Suche nach ihren Wurzeln und nach sich selbst.

'Ein zeitloses Thema, bewegend erzählt.' FOCUS online

'Poetisch und zugleich herzzerreißend. Carolina de Robertis tritt mit diesem Roman in die Fußstapfen von Isabel Allende."

PETRA

'Literatur, die mich umhaut.'

Angela Wittmann, BRIGITTE (Quelle:'Flexibler Einband/26.06.2014')

Sprachlich beeindruckend, inhaltlich anspruchsvoll - ich habe mehr als gelesen, ich habe gespürt, gerochen & geschmeckt.

— elane_eodain

Sehr eindrucksvoller Roman über die argentinische Militärdiktatur.

— Barbara62

Cover: Ein sehr schönes, aber schlichtes Cover. Eine zarte, zerbrechlich wirkende Frau. Es könnte auch das Cover auf einem Buch über Latein

— Buecherfee82

Was für ein großartiges, lebendiges, überwältigendes Buch. Es ist so voller Emotion und Farbigkeit, dass ich sprachlos war beim Lesen.

— fcbfrosch
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  • eBook Kommentar zu Perla von Carolina De Robertis

    Perla

    A. Pfriem

    via eBook 'Perla'

    ein heilsames, großes, tiefes und weises Buch. Es verschweigt nicht, macht nicht größer, beschönigt nicht und wird so zu einer unendlich kostbaren Perle, die trotz der Schwere und Dunkelheit, die Schönheit des Lebens beleuchtet. In Dankbarkeit verbunden mit der Landkarte der Herzen, meinen aufrichtigen Glückwunsch zu diesem bereichernden Buch.

    • 2
  • Perla

    Perla

    Themistokeles

    31. March 2016 um 20:26

    Bei »Perla« bin ich irgendwie sehr zwiegespalten, was meine Meinung zu dem Roman angeht, denn er behandelt schon zum einen ein sehr ernstes Thema und zum anderen auch eins, bei dem glaube ich, bis heute niemand so ganz genau weiß, was damals passiert ist, aber die Art, wie es hier behandelt wird, wirkt auf mich zum einen einfach sehr interessant und zum anderen vielleicht auch schon ein wenig zu abgehoben. Allein der Zurückgekehrte, der als eine Art Wasserleiche, die lebt und sich von Wasser ernährt und dieses wieder ausscheidet bei Perla auftaucht und sie tiefer in ihre Gedanken, die sie sich schon seit ihrer Jugend um die Verschwundenen macht, noch anheizt, wirkt auf mich interessant, wie seltsam. Zunächst stellt man sich die ganze Zeit die Frage, ob es sich bei dieser Erscheinung um die Realität oder doch um Einbildung von Perla handelt und für mich bekam das Buch daher doch einen leichten Fantasy-Touch, den ich so nicht erwartet hatte, da sich für mich nicht klar geklärt hat, was er denn nun wirklich war. Trotzdem ist es einfach interessant, wie Perla nach und nach in ihrer und der Vergangenheit ihres Landes beginnt zu forschen, sich Fragen zu stellen und auch vieles in Frage zu stellen. Verbunden mit diesem sehr poetischen und verdammt bildhaften Stil, in dem das ganze Buch geschrieben ist und der einen oft dazu verführt sich die Dinge sehr lebhaft vorzustellen, wird das Buch auf jeden Fall interessant, und man beginnt sich einfach zu fragen, was Perla aus der Vergangenheit ausgraben wird und man versteht auch einfach ihre zwiegespaltene Haltung, da sie einfach nicht sicher ist, ob sie auch wirklich erfahren will, was sie finden wird. Und daneben erfährt man immer wieder von den Erinnerungen des Verschwundenen, der in ihrem Wohnzimmer sitzt und gerade auch diese Passagen waren sehr eindringlich und haben die Grausamkeit des Regimes in Argentinien sehr deutlich gemacht. Ich war auf jeden Fall sehr überrascht von dem Buch, da es mich irgendwie positiv beeindruckt hat, denn das es mir auch irgendwie wieder so gefallen wird, hatte ich eigentlich, durch die für mich doch sehr absurd konstruierte Ausgangslage des Romans einfach nicht erwartet und trotzdem hatte das Buch einfach was, auch wenn es schwer fällt dies zu beschreiben. Aber eins kann ich sicher sagen, dass es die Geschichte um die Verschwundene auf eine zwar sehr andere, aber sehr eindringliche Weise beschreibt, die einfach etwas besonderes ist und die man selbst erfahren muss, um sie richtig zu verstehen, man muss es nur schaffen, sich auf diese Geschichte einzulassen, was mir die ersten Seiten noch sehr schwer fiel, was vielleicht auch an Perla lag, die doch irgendwie so ganz anders war, von ihren Einstellungen. Ein Buch, das ich zwar irgendwie empfehlen kann, bei dem ich aber glaube, dass es so einige gibt, die damit nicht warm werden und denen es nicht gefällt, denn auch bei mir hat es zu dieser Meinung ein wenig gebraucht.

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  • Ein faszinierender, stimmiger Roman der leisen Töne

    Perla

    Barbara62

    19. February 2015 um 10:46

    Meisterhaft erzählt war schon ihr Debüt Die unsichtbaren Stimmen, doch nun zeigt Carolina de Robertis, dass sie auch den magischen Realismus beherrscht wie Isabel Allende oder García Márquez. Hintergrund von Perla ist das Schicksal der während der argentinischen Militärdiktatur mehr als 30.000 Verschwundenen und ihrer geraubten, in linientreue Offiziersfamilien übereigneten Kinder. Auch Perla, Psychologiestudentin, behütet aufgewachsen, muss sich in einem langwierigen, schmerzhaften Prozess dieser Wahrheit stellen. Ein faszinierender, stimmiger Roman der leisen Töne.

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  • Die große Leserpreis 2013 - Buchverlosung!

    doceten

    Buchverlosung: Gewinnt eure beliebtesten Bücher 2013 In den letzten Wochen konntet ihr auf LovelyBooks eure beliebtesten Bücher für den Leserpreis nominieren und in der Finalrunde für die 35 Favoriten in 15 verschiedenen Kategorien abstimmen. Die Resonanz beim diesjährigen Leserpreis war einfach überwältigend. Hunderte Blogbeiträge, viele Tausende Beiträge bei Facebook und Twitter und über 37.000 abgegebene Stimmen machen den Leserpreis 2013 zu einem der größten Publikumspreise im deutschsprachigen Raum. Als kleines Dankeschön an alle leidenschaftlichen Leser da draußen möchten wir zum Abschluss zehn feine Buchpakete mit vielen nominierten Büchern verlosen. So kannst du mitmachen Du nimmst automatisch am Gewinnspiel teil, wenn du unter diesem Beitrag folgende Frage beantwortest: Welches Buch ist dein absolutes Lieblingsbuch 2013? Damit wir bei der Verlosung deine Vorlieben berücksichtigen können, gib bitte auch gleich drei verschiedene Buchpakete an, über die du dich am meisten freuen würdest. Wir haben folgende Pakete für euch zusammengestellt: Romane Fantasy Krimi und Thriller Kinderbuch Jugendbuch Erotik Hörbuch Humor Liebesromane Historische Romane EDIT: Vor lauter Leserpreisfieber habe ich den Teilnahmeschluss vergessen. Alle Mitglieder, die hier bis zum Donnerstag, 5.12., kommentrieren, nehmen automatisch an der Verlosung teil. :-)

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    • 1441
  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Perla und die "Verschwundenen"

    Perla

    mrs-lucky

    27. June 2013 um 12:00

    Dieser Roman hat mich sehr bewegt. Es ist mir selten so schwer gefallen, meine Meinung über eine Geschichte in Worte zu fassen. Zum Inhalt: Perla ist eine argentinische Psychologiestudentin Anfang 20, die als einzige Tochter eines Marineoffiziers recht wohl behütet aufwächst. Während ihr Vater sich liebevoll um Perla kümmert, verhält sich ihre narzisstische Mutter eher reserviert. Politik ist kein Thema in der Familie, Perla muss aber als Teenager erfahren, dass sie nach der Militärdiktatur als Tochter eines Offiziers nicht überall gut angesehen ist. Das Thema der „Verschwundenen“, der Menschen, die während der Militärdiktatur verschleppt wurden, beschäftigt sie zwar, ihr dominanter Vater lässt jedoch keine Diskussion darüber zu. Während ihre Eltern einen Urlaub in Uruguay verbringen, taucht aus dem nichts bei Perla im Wohnzimmer plötzlich ein nackter Mann auf, der aus dem Meer gestiegen zu sein scheint. Nach dem ersten Schreck akzeptiert Perla die Gegenwart des Fremden, über den sie einiges von den Schrecken der Geschichte Argentiniens erfährt und dazu angeregt wird sich damit auseinander zu setzen, woher sie kommt, und was sie im Leben will. Diese Geschichte ist einerseits sehr ruhig erzählt, besitzt andererseits eine bewegende Eindringlichkeit. Wie die Geschichte an sich ist auch die Sprache in vielen Teilen sehr bildhaft, nach meinen Erfahrungen typisch für südamerikanische Geschichten und für mich zunächst ungewohnt. Die Autorin schafft es, die grausamen Ereignisse der Militärdiktatur von 1976-1983 in ihrer ganzen Brutalität zu schildern, ohne dass es abschreckend wirkt. Der Roman enthält viele philosophische Elemente, Perla zweifelt an ihrer Position in der Gesellschaft und in ihrer Familie. Je mehr sie über die „Vergessenen „ erfährt, umso mehr gerät ihre Loyalität ihrem Vater gegen über ins Wanken. Viele Passagen des Romans haben mich zum Nachdenken angeregt, die eindringlichen Schilderung zu Tränen gerührt. Dieser Roman ist etwas besonderes und eine Leseempfehlung für alle, die bereit sind, sich auf dieses Thema einzulassen.

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  • Rezension zu "Perla" von Carolina De Robertis

    Perla

    elane_eodain

    >> Manche Dinge kann der Verstand allein nicht fassen. Also hör, wenn Du kannst, mit deinem ganzen Sein zu. << Das sind die ersten beiden Sätze dieses Buches. Und Perlas Einführung in ihre Geschichte, die sie in diesem Buch erzählt. INHALT: Buenos Aires, Argentinien, 2001. Perlita ist eine junge Frau, studiert Psychologie gegen den Willen ihres Vaters und könnte eigentlich ein ganz normales Leben führen, wären da nicht die Schatten der Vergangenheit, der Diktatur, die auf ihrer Familie lasten. Ihr Vater war in dieser Zeit beim Militär, schweigt jedoch über die Erlebnisse und die eigenen Taten. Perlas Eltern reden Verantwortungen klein, verharmlosen und verschweigen und lehren Perla von klein auf nicht auf die Geschichten anderer Leute zu hören. So versucht Perla auch als junge Frau noch zu verdrängen, sie will nicht wahrhaben, was Andere erzählen, will ihren Eltern glauben. Perla ist hin und her gerissen zwischen Abscheu und Loyalität, Verzweiflung und Liebe. Als ihre Eltern in den Urlaub fahren, geschieht etwas Ungewöhnliches, ja eigentlich Unmögliches. Denn von einem Moment auf den anderen liegt in Perlas Wohnzimmer ein triefendnasser Mann. Perla ist verstört, ängstlich, gar angewidert. Aber sie spürt auch etwas besonderes, fühlt sich zu diesem Mann hingezogen und öffnet sich nach und nach seiner Gegenwart und seinen Erzählungen, und stellt sich damit ihrer eigenen Existenz. >> Alles, was zählt, ist hier in diesem Zimmer, in der seltsamen Geschichte, die sich hier entspinnt – es waren einmal eine Schildkröte und eine Frau und ein Mann oder Nichtmann, und sie taten viele Stunden nichts anderes, als einfach nur Zeit zusammen zu verbringen, als hinge ihr Leben davon ab, dass sie nichts taten, oder davon, dass sie es zusammen taten, oder davon, wie die Stunden langsam in ihre Haut einsickerten. << GEDANKEN: Ich weiß nicht viel über die Geschichte Argentiniens – das ist mir während dem Lesen allzu deutlich bewusst geworden – und vielleicht hat mich dieses Buch auch deshalb so sehr erschüttert. Die Autorin Carolina De Robertis schreibt außerordentlich gut, ihre Sätze fließen dahin, anspruchsvoll und philosophisch, dennoch so nah und verständlich, dass ich als Leser nicht nur von der inhaltlichen Aussage, sondern auch von diesem sprachlichen Ausdruck voll eingehüllt wurde. Deshalb sei an dieser Stelle auch die Übersetzerin, Cornelia Holfelder-von der Tann, erwähnt, die meiner Meinung nach für dieses Werk großartige Arbeit geleistet hat! Perla erzählt ihre eigene Geschichte, durchlebt das außergewöhnliche Erlebnis und ihre Reaktionen und Veränderungen darauf noch einmal, um alles niederzuschreiben. Hart konfrontiert mit ihrer eigenen Herkunft, mit den Taten ihres Vaters und mit ihrem eigenen Umgang damit, erinnert sie sich auch an verschiedene Situationen aus ihre Kindheit, an Freundschaften die zerbrechen, weil jemand herausfindet, wer ihr Vater ist, an für sie als Kind nicht einordbare Konfrontationen mit ihrer Mutter und Reaktionen ihrer Eltern auf Fernsehberichte ... Unterbrochen wird ihre Erzählung immer wieder durch Textpassagen in denen „Er“ seine Gedanken in der dritten Person wiedergibt, er, der nasse Mann, der nicht sein kann und doch da ist, der Perlas Leben unmöglich macht und dennoch Wegbereiter für ihr Leben ist. >> Man bewegt sich nicht in dem, was wirklich ist, man bewegt sich in der Realität, in der man leben will, in der Realität, die man aushält. So werden Realitäten produziert. << Ich fühlte mit Perla, obwohl ich nie in einer solchen psychisch stark belastenden Situation war wie sie es erleben muss, aber ich habe ihre Zerrissenheit, ihre Qual gespürt, ich konnte sie nachempfinden, da sie ihre Gedanken und Emotionen so direkt teilt. Ich will gar nicht so sehr auf den Inhalt eingehen, denn ich denke, es ist am Besten, wenn man das Inhaltliche beim Selbstlesen erfährt und man nach und nach herausfindet, was es mit dem triefenden Mann, Perlas Eltern, den Zusammenhängen und Argentiniens dunkle Geschichte auf sich hat. Erschreckend ist, dass es solche Schicksale wie in diesem Buch erzählt tatsächlich gibt und diese Geschichte viel grausame Wahrheit enthält, gleichzeitig finde ich es aber auch wichtig und gut, dass die Autorin so direkt und schonungslos darüber schreibt und so gegen das Vergessen und für die Aufarbeitung des Geschehen arbeitet. FAZIT: Ein sprachlich beeindruckendes und inhaltlich anspruchsvolles Buch, das ich mehr als gelesen habe, ich habe es gespürt, gerochen und geschmeckt – die Zerrissenheit, den modrigen Geruch, aber auch das Leben. Es hat mich berührt! (alle Zitate aus "Perla" von C. De Robertis)

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    • 3

    elane_eodain

    12. June 2013 um 14:04
  • Vorhersehbare Identitätssuche

    Perla

    Sarah_O

    09. June 2013 um 14:07

    „Perla“ von Carolina de Robertis ist ein in Argentinien angesiedelter Roman, der die Identitätssuche einer jungen Frau in Buenos Aires mit der politischen Geschichte des Landes in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts verbindet. Inhalt: Perla wächst als einzige Tochter eines Marineoffiziers und seiner Frau in Buenos Aires auf. Obwohl Perla schon in jungen Jahren ahnt, dass ihr Vater während der Militärdiktatur schlimmes getan hat, möglicherweise sogar mitverantwortlich an dem Verschwinden tausender Menschen war, liebt sie ihre Eltern. Sie hat gelernt, über die Geschichte ihrer Familie in dem mittlerweile zur Demokratie zurückgekehrten Land zu schweigen. Erst im Studentenalter, als ihre Eltern verreist sind, bringt ein unbekannter Mann, der plötzlich mitten in ihrem Wohnzimmer auftaucht, nackt und nass, als wäre er gerade dem Wasser entstiegen, sie dazu, sich mit der Vergangenheit ihrer Familie zu beschäftigen, auch wenn das heißt, dass sie ihre eigene Identität hinterfragen muss. Am Anfang war ich noch fasziniert von „Perla“. Der Mann in ihrem Wohnzimmer ist schwer zu verstehen. Wer ist er, woher kommt er? Ist er real oder ein Produkt Perlas Phantasie? Lebendig oder ein zurückgekehrter Toter? Er selbst kann diese Fragen kaum beantworten, seine Erinnerungen fügen sich erst nach und nach wieder zusammen, in einem Prozess, den die Autorin mit vielen philosophischen Schleifen ausschmückt. Diese Monologe, die die Geschichte des Mannes erzählen, waren oft langwierig, schöne Worte, denen aber leider immer häufiger die Aussage fehlte. Doch sie waren nicht das erste Langwierige in diesem Roman. Auch Perla selbst, die als Ich-Erzählerin auftritt, führt solche Monologe. Lange, lange Abschnitte an Gedankengängen, die nur selten zum Kern vordringen und diesen auch klar formulieren. Während der Hang der Autorin zum Vagen beim rätselhaften Fremden, der nass und verwirrt auf dem Wohnzimmerteppich liegt, noch einen gewissen stilistischen Sinn ergibt, wollte er mir bei Perla, einer jungen Studentin, die in Unterhaltungen mit anderen immer wieder unter Beweis stellt, dass sie sehr wohl zu klaren Gedankengängen in der Lage ist, einfach nicht natürlich erscheinen. Die Dialoge, die klaren Momente, darin habe ich die eigentlich Stärke des Romans empfunden, die vagen Passagen dazwischen wirkten dagegen ein wenig gezwungen: Ein Stil, der keinen anderen Zweck verfolgte, als den Leser mit schönen, aber schwammigen Worten, noch ein wenig davon abzuhalten, die ganze Geschichte zu verstehen und die weitere Entwicklung vorausahnen zu können. Und daran scheitert sie. Denn, während ich mich zunächst mühsam von Seite zu Seite quälte, versuchte aus Perlas Gedanken die politische Vergangenheit, die Rolle ihrer Eltern und die Verbindung zu den Verschwundenen herauszufiltern und mich eigentlich nur für den geheimnisvollen Mann, nicht aber für den Umgang der Ich-Erzählerin mit ihm, begeistern konnte, wurde es spätestens nach der Hälfte des Buches einfach sehr offensichtlich. Perlas Identitätssuche scheint für den Leser bereits beendet, bevor sie selbst sie begonnen hat. Perla selbst braucht noch eine Weile, scheint ohnehin eher eine passive Rolle in ihrem eigenen Leben eingenommen zu haben. Wäre sie ein stärkerer Charakter, vielleicht hätte die Geschichte überzeugen können. Doch das ist sie nicht. Unsicherheit, die durch die Vergangenheit ihres Vaters noch verständlich ist, begleitet sie, doch was nicht mehr zu verstehen war, war ihr Umgang mit dem Fremden. Ist er real oder entspringt er ihrer Phantasie? Sollte sie das nicht verwirren, zutiefst berühren? In gewisser Weise ist das sogar der Fall und dennoch hatte ich den Eindruck, als wäre Perla zu oft die unbeteiligte Beobachterin, ein leerer Charakter, der Konfrontationen und Entscheidungen scheut, Gedanken nicht ausspricht und zum Davonlaufen neigt. Sie lässt sich von dem Mann zur Wahrheit führen, nach der sie selbst sich nicht einmal zu suchen getraut hat. Doch ihr Charakter entwickelt sich kaum. Vielleicht hatte er dazu aber auch nie die Möglichkeit, denn der Roman war mir am Ende einfach zu glatt, zu vorhersehbar. Eigentlich war es sogar so vorhersehbar, dass eine kleine Stimme in meinem Kopf sich doch immer wieder geweigert hat, den glatten Ausgang zu akzeptieren und stattdessen unerschütterlich an eine Wendung geglaubt hat, die Perlas Identitätssuche, bei der mir so vieles nach unterbewusstem Wunsch und Phantasievorstellung klang, nicht zuletzt auch durch den Fremden, der so wenig real schien, noch einmal auf den Kopf stellen würde. Die sie dazu zwingen würde, doch noch einmal die Konfrontation mit ihren Eltern zu suchen, da Perla ihre Liebe für sie und ihre Vergangenheit als Teil der Militärdiktatur moralisch nicht ein Einklang bringen kann. Stattdessen ist eine andere Identität, die sie von der Tochter des Täters zum Opfer macht und von der ihr ein lebender Toter auf dem Teppichboden ihres Wohnzimmers erzählt, die Lösung? Da ich niemanden um die Erfahrung bringen möchte, die Geschichte selbst zu erlesen, kann ich es deutlicher nicht ausdrücken, doch das Ende war für meinen Geschmack schwach und zu reibungslos. Die real-politischen Hintergründe des Romans, die Geschichte Argentiniens, die Geschichte der Verschwundenen, sind einer der lesenswerten Bestandteile von „Perla“. Teilweise sind die eingearbeiteten Verweise und die erdachten Einzelschicksale schwer zu verdauen, auch Perlas Geschichte ist nicht leicht zu verarbeiten, auch wenn sie mir am Ende für sie persönlich zu einfach erschien. Nicht „einfach“ im Sinne von „leicht“, es ist kein leichtes Schicksal, sondern „einfach“ im Sinne von „konfliktarm“, da es Perla eine Möglichkeit bot, einer Identität, die sie innerlich zerriss, zu entkommen. Es konnte zwar berühren, aber es war dennoch zu vorhersehbar und zu wendungsarm. Fazit: Schöner Schreibstil, schöne Worte, aber leider oft verpackt in zu langwierige Gedankengänge. Der Protagonistin Perla selbst fehlt die Entwicklung, dem Ende fehlt der Konflikt. Es ist mehr Märchen als Realität, wodurch die Identitätssuche vor dem Hintergrund einer politischen Ausnahmesituation ihre Tiefe einbüßt. Eine Empfehlung: Wer an einer gelungeneren Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität interessiert ist, dem möchte ich das ebenfalls in diesem Frühjahr erschienene „Hier könnte ich zur Welt kommen“ von Marjorie Celona empfehlen. Hier fehlt zwar der große politische Hintergrund von „Perla“, die persönliche Entwicklung ist aber deutlich stärker.

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  • Es fault unter der Oberfläche

    Perla

    brenda_wolf

    27. April 2013 um 18:08

    Carolina De Robertis ist mit ihrem Roman „Perla“ ein literarisch großer Wurf gelungen. Sie bringt dem Leser die dunkelste Zeit Argentinien in bewegenden Bildern näher. Sie zwingt den Leser, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzten. Perla wächst als behütete Tochter in einer wohlgeordneten Welt in Buenos Aires auf. Ihr Papa – Hector – ist ein starker Mann, ein Marineoffizier in makelloser Uniform und Mama ist von Schönheit umgeben. Mamas Welt sind Designerschuhe, Röcke und Blusen. Sie läßt sich jede Woche die Nägel machen und trägt importierte französische Schals. Mama ist die Beherrschung in Person. Perla, Perlita, sagte ihre Mutter, glaub nicht die Lügen über die Verschwundenen. Du wirst in der Schule Sachen hören, und ich sage dir, sie sind nicht wahr. Perla war all die Jahre brav und vernünftig durch die Welt gegangen, als ob alles in Ordnung wäre, als ob mit ihrer Familie alles in Ordnung wäre, als ob da unter der Oberfläche nichts faulte – bis sie dann aus dem Erwartungsgefüge ausgebrochen war, indem sie sich für Psychologie einschrieb. Das erste Mal, dass sie sich in etwas Wichtigem den Wünschen ihres Vaters widersetzte. Er hatte immer geplant, dass sie Ärztin werden sollte, eine Musterkarriere für eine Mustertochter, der einzige Weg, den er für sie akzeptieren würde, der Weg, den er ihr schon bei ihrer Geburt vorgegeben hatte. Als sie ihm ihre Entscheidung mitteilte sprach er tagelang nicht mit ihr. Und nun lag in ihrem Wohnzimmer ein tropfnasser Mann auf dem Teppich und brachte ihre Welt ins Wanken. Perla hatte Angst davor, dass die Maske Risse bekam. Die Autorin Carolina De Robertis schreibt in einer sehr schönen, fast schon poetischen Sprache über eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte Argentiniens. Während der Militärjunta von 1976 bis 1983 verschwanden in dem Land mehr als 30.000 Menschen spurlos. General Jorge Videla führte das Land mit blutigem Terror. Oppositionelle wurden gnadenlos bekämpft, es gab Hinrichtungen, Folter und Zwangsverschleppungen. Ich hab ein bisschen nachgelesen: ungefähr 350 Häftlingslager wurden im ganzen Land eingerichtet. In einem der Lager, La Perla, das traurige Berühmtheit erlangte, waren 1500 bis 2000 Menschen gefangen. Die Menschen dort wurden körperlich und physisch und psychisch gefoltert. Schwangere Frauen wurden zum Teil getötet, nachdem sie geboren hatten. Ihre Kinder gab man zur Adoption an Familien von Offizieren. Der Roman erschüttert und bewegt zutiefst, trotzdem gab es auch Sätze in diesem Buch, die mich verzauberten. Die Personen waren gut gezeichnet. Ich mochte besonders Gabriel und Romina. Die Verlogenheit ihrer Eltern, die alles schön reden und rechtfertigen, kam mir irgendwie bekannt vor. Gab es das nicht auch bei uns? Fazit: Ein Buch das ich gerne weiter empfehlen möchte. Es ist nicht ganz einfach zu lesen, hat auch einige verzeihliche Längen, aber die Mühe lohnt sich. Es hallt lange in einem nach und gibt jede Menge Stoff zum Nachdenken.

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Faszinierende Perla!

    Perla

    Sikal

    23. April 2013 um 14:18

    Das Buch erzählt die Geschichte von Perla, einer junge Frau, die wohlbehütet aufwächst, in einer Zeit, in der dies nur den wenigsten vergönnt war. Doch auch als junge Erwachsene will ihr Vater über ihr Leben bestimmen, nur langsam schafft sie es, sich abzunabeln – beginnt ein Studium, das ihren Vorstellungen entspricht und verheimlicht ihren Freund Gabriel. Plötzlich taucht ein Fremder bei ihr auf – nackt und nass, mitten in ihrem Wohnzimmer. Perla erfährt Stück für Stück eine unglaubliche Geschichte, ahnt anfangs nicht, dass auch sie ein Teil davon ist … Die Autorin hat uns mit „Perla“ eine sehr berührende Geschichte in einer schrecklichen Zeit beschert. Sie schildert die Militärdiktatur Argentiniens nicht mit Schaudern und Entsetzen, sondern erzählt mit Poesie und viel Empathie über  die Vorkommnisse in dieser Zeit. Die Sprache sowie der Schreibstil sind sehr philosophisch angehaucht, beschäftigen den Leser auch noch nach dem Zuschlagen des Buches. Die teilweise sehr langen Sätze erfordern ein konzentriertes Lesen. Ein kurzes Überfliegen der Zeilen ist nicht empfehlenswert, da so die Feinheiten des Textes verloren gingen. Fazit: Ein tiefsinniges Buch, das einlädt in eine Welt abzutauchen, die uns auch in Zukunft hoffentlich verborgen bleibt. Ein lesenswertes Werk, das einige Zeit beansprucht, um den Zauber der Geschichte auch zulassen zu können.

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  • Perla

    Perla

    Buecherschmaus

    11. April 2013 um 15:22

    2010 wurden anlässlich der Frankfurter Buchmesse in der Ausstellung "Verschwunden" in der Paulskirche Fotos des Argentiniers Gustavo Germano gezeigt. Dieser hat Aufnahmen aus den späten Siebziger Jahren mit den abgebildeten Personen nach- und dem Orginal gegenübergestellt. Das Besondere: auf allen Fotos fehlt eine Person, manchmal auch mehrere. Es sind sogenannte "Verschwundene", also Menschen, die während der Militärdiktatur verhaftet und danach nie wieder aufgetaucht sind. Junge, meist lachende Menschen schauen uns auf den Orginalfotos an, man sieht ihnen die Lebensfreude, die Hoffnung auf ihre Zukunft an. Sie alle wurden gefoltert, getötet und dann irgendwie beiseite geschafft. Gerade das leise Gegenüberstellen der Fotos hat mich damals tief berührt, hat die Wunden, die in den Familien bis heute klaffen, auf erschreckende Weise deutlich gemacht. Diese Bilder standen mir sofort wieder vor Augen, als ich das Buch von Carolina di Robertis las. Es ist die Geschichte von Perla, einer jungen Studentin aus Buenos Aires, behütet und wohlhabend aufgewachsen. Besonders zu ihrem Vater hat sie ein liebevolles Verhältnis, die Mutter ist eher kühl, flüchtet sich vor ihren geplatzten Lebensträumen oft in Konsum und Luxus. In neuerer Zeit fällt Perla eine zunehmende Nervosität der Eltern auf, irgendwie scheint das mit der Aufklärung der Verbrechen der Militardiktatur von 1976-1983 in Argentinien zu tun zu haben, in der Perlas Vater einen hohen Posten bei einer berüchtigten Marineeinhait inne hatte. Perla gelingt es, aufkommende Unruhe und Zweifel immer wieder zu verdrängen, obwohl ihr Freund ein politisch engagierter Journalist ist. Es kommt zum Streit mit ihm, Perla läuft von dem gemeinsamen Urlaub davon. Zuhause findet sie im Wohnzimmer einen nackten, von Wasser triefenden Mann, wie sich bald herausstellt der Geist eines der Verschwundenen, der mit Perla auf besondere Weise verbunden ist. In Rückblenden wird jetzt abwechselnd von seiner Verhaftung, Folterung und seinem Tod - die Gefangenen wurden betäubt und über dem Rio Plata aus Hubschraubern geworfen, wo sie dann ertranken -, von seiner ebenfalls verhafteten, schwangeren Frau und von Perlas Leben erzählt. Nun endlich ist Perla gezwungen, sich mit diesem schrecklichen Kapitel in der argentinischen Geschichte und auch ihrem eigenen Leben auseinander zu setzen. Die Autorin spart dabei nicht mit realistischen, harten Details, verwendet dazu aber eine oft berührende poetische Sprache und oft schöne Bilder, wie z.B. "Worte sind unzureichend, und doch brauchen wir sie. Sie sind die Gefäße, die unseren Erinnerungen Form geben und sie daran hindern, einfach davonzurinnen." Manchmal wurde mir die Sprache aber auch ein wenig zu verquast, z.B. "...er die geschmolzene Luft ihrer gemeinsamen Präsenz trinken kann..." Bei solchen Formulierungen und bei vielen Wiederholungen besonders im ersten Drittel des Romans, wo zum Beispiel immer wieder das Nasssein des Mannes und seine Empfindungen während des Ertrinkens im Wasser geschildert werden, hätte man sich einige Kürzungen gewünscht. Oft hat mich das dann fast verärgert weiterblättern lassen. Aber dann kommen wieder Passagen solcher Dichte, dass ich das Buch gerne weitergelesen habe. Und am Ende habe ich mir im Internet wieder die Fotos von Gustavo Germano angeschaut, die nichts von ihrer Kraft für mich verloren haben. Zusammen mit der fesselnden Lektüre von Perla bleibe ich fassungslos zurück, dass solche Dinge immer noch und wieder passieren können, zeitlich und kulturell so nah - Argentinien gilt immerhin als europäischtes Land Südamerikas. Das Buch werde ich so schnell nicht vergessen und noch lange mit mir herumtragen. Keine schlechte Leistung für einen Roman.

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  • Poetisch, politisch, sozial

    Perla

    kvel

    05. April 2013 um 00:15

    Perla ist eine junge Psychologiestudentin. Motiviert wurde sie zu dem Studienfach von dem Wunsch ihren Vater zu verstehen, in dessen Seele sehen zu können. Der Roman spielt im Argentinien zur Zeit des Umbruchs von einer Diktatur zur Demokratie. Ein großes Thema des Romans sind die „Verschwunden“. Ihr Vater, ein Offizier, war mit Sicherheit in Gräueltaten gegen vom Regime unerwünschte Personen verwickelt. Ihre Mutter stand ihr emotional nie wirklich nahe. Die Autorin nimmt den Leser mit in die innerliche Zerrissenheit von Perla, die ihrem „Vater“ gegenüber, trotz aller seiner schlimmen Taten, trotzdem so etwas wie Loyalität, vielleicht sogar Liebe, empfindet. Es wird die innere Zerrissenheit und familiäre und seelische Heimatlosigkeit geschildert, die Perla empfindet, da sie in einer Familie aufgewachsen ist, in der sehr viele Lügen aufgetischt wurden und es verboten war, diese Lügen in Zweifel zu ziehen. Der Roman ist nicht gerade realitätsnah geschrieben, denn Perla bekommt Besuch von einem Fremden, der quasi „aus Wasser besteht“ und aus allen Poren tropft, wie ein „vollgesogener Schwamm“. Streckenweise fragte ich mich, ob man Psychologe sein oder in Traumdeutungen bewandert sein muss, um den Roman zu verstehen. Aber andererseits ist der Roman so spannend und poetisch geschrieben, dass man begierig ist weiter zu lesen, um zu erfahren, wie es weiter geht, wie sich alles auflöst. Streckenweise empfinde ich den Roman sogar philosophisch angehaucht, als die Autorin von „eingeklappten Seelen“ spricht und davon wie „Realitäten produziert werden“. Das Cover finde ich eigentlich zu Nichtssagend: das Bild vermittelt den Eindruck als ob dies ein „leichter Frauenroman“ sei. Perla ist meiner Meinung nach kein Roman für „so mal auf die Schnelle zwischendurch“. Es ist ein sehr spannender Roman mit Tiefgang; ein sehr beeindruckender und ergreifender Roman.

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  • Aufarbeitung der Vergangenheit

    Perla

    Anni1609

    30. March 2013 um 11:32

    Perla ist Mitte 20, als sich ihr Leben komplett zu verändern scheint. Sie ist wohlbehütet aufgewachsen, ihre Mutter ist Hausfrau, ihr Vater ist beim Militär tätig. Schon als Teenager beginnt Perla sich für die sogenannten „Verschwundenen“ zu interessieren. Bei ihrer damaligen Freundin Romina verfolgt sie die Berichterstattungen über die haltlosen Verhaftungen zahlreicher Regimekritiker, da sie im Elternhaus von solchen Übertragungen abgeschottet wird. Erst als Romina von der Tätigkeit Perlas Vater erfährt, bricht diese den Kontakt zu ihr ab. Perla verleugnet innerlich weiterhin die Verbindung zwischen ihrem Vater und dem Vorgehen des Regimes. Ab dem Beginn ihrer Volljährigkeit beginnt sie eine Rebellion, wenn auch im schonenden Ausmaß für ihre Eltern. Sie verliebt sich in Gabriel, einen Journalisten, der überwiegend über das Treiben der Diktatur in Argentinien ab Beginn der 70er Jahre recherchiert und berichtet. Die Veränderung Perlas Leben scheint ihren Beginn in einer Begegnung mit einem „Geist“ zu haben, der eines Tages im Wohnzimmer ihres Elternhauses auftaucht. Trotz anfänglicher Angst, lässt sie sich auf den „Geist“ ein und erfährt im Laufe der Handlung viele Neuigkeiten, die ihr Leben auf den Kopf stellen. Carolina de Robertis hat mit ihrem Roman „Perla“ dem Leser eindeutig schweren Lesestoff vorgesetzt, der es in sich hat. Der Hintergrund dieses Romans stellt die in Argentinien vorherrschende Diktatur in den 70er bis 90er Jahren dar. In dieser Zeit verschwinden willkürlich Menschen, die gefangen gehalten und währenddessen gefoltert werden. Anschließend werden die Verschwundenen getötet und „entsorgt“. Im Laufe der Zeit hat sich eine Gegenbewegung gebildet, vor allem bestehend aus Angehörigen von Verschwundenen, die wöchentlich gegen das Regime protestieren und es sich zur Aufgabe gemacht haben, tiefgehende Recherchen über die verschwundenen Menschen anzustellen. Die Protagonistin des Romans, Perla, ist die einzige Tochter eines Offiziers und seiner Frau. Sie wächst abgeschirmt von Politik und regimekritischen Meinungen auf und beginnt in frühen Jahren umfassende Informationen außerhalb vom Elternhaus zu sammeln. Die Autorin stellt Perla innerlich zerrissen dar, zwischen dem Wissen um die Gräueltaten des Militärs und der Liebe zu ihren Eltern, insbesondere dem Vater. Perla erscheint zudem äußerst verletzlich, ohne sicheren Halt und nach Anerkennung heischend, vor allem in Bezug auf ihre Leistungen im Studium. Der Roman wird aus Sicht von Perla, als Ich-Erzählerin, wiedergegeben. Die Erzählperspektive wechselt zeitweise zum zweiten Protagonisten des Romans, dem geheimnisvollen Geist, der im Wohnzimmer von Perla erscheint. Dieser berichtet aus seiner Sicht, allerdings in der 3. Person. Die Handlung verläuft keinesfalls chronologisch. Sie springt andauernd von der vermeintlichen Gegenwart in die Vergangenheit. Die Vergangenheit besteht dabei aus Erzählungen von Seiten des Geistes, als auch aus Erinnerungen von Perla von früheren Geschehnissen. Allerdings wird dem Leser erst ganz am Ende des Romans die eigentliche Erzählperspektive und die Absicht der gesamten Erzählung klar. Carolina de Robertis baut vor allem auch durch die Art der verschiedenen Erzählperspektiven Spannung auf und setzt dem Leser auch einige überraschende Wendungen vor. Der Schreibstil der Autorin ist nicht leicht zu lesen. Er ist zwar flüssig, aber durchaus anspruchsvoll. Vor allem der ständige Wechsel der Erzählperspektiven verlangt dem Leser dauerhafte Konzentration ab. Ebenso ist es bei den Dialogen notwendig, aufmerksam zu folgen, da diese ansonsten nicht durchschaubar sind. Das Cover ist äußerst passend, stellt es doch eine Frau mit unscharfen Konturen dar. Dieses Bild spiegelt sehr gut das Bild von Perla wieder, das sich der Leser von der Protagonistin während der Handlung gemacht hat. Der Roman ist im Hardcover, mit Umschlag, im Fischer Krüger Verlag erschienen und besteht aus 329 Seiten. Neben einer kurzen Information über die Autorin auf dem Umschlag, verfügt der Roman über keine weiteren Extras. In meinen Augen handelt es sich bei dem Roman „Perla“ von Carolina de Robertis um anspruchsvolle Literatur, die auch eine Menge geschichtlicher Erkenntnisse für den Leser bereithält. Ein sehr gut recherchierter Roman, der sich eines Themas annimmt, das auch heute noch sehr große Bedeutung, vor allem in Argentinien, hat. Der Roman öffnet Augen und zwingt uns, genau hinzusehen und nicht ständig unangenehme Themen aus unserem Leben auszuschließen. Noch während der Leseprobe war ich nicht besonders überzeugt von „Perla“, was sich aber schlagartig geändert hat, bereits zu Beginn des Romans. „Perla“ verzaubert den Leser und nimmt ihn mit in die Vergangenheit Argentiniens. Der Leser begleitet eine junge Frau auf der Suche nach sich selbst. Anspruchsvoller Roman, der sehr schön zum Nachdenken anregt!

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  • Interessante Geschichte, schwierige Umsetzung

    Perla

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. March 2013 um 13:51

    "Perla" ist ein gefühlvoller Roman über das Leben einer jungen Argentinierin, die durch Zufall auf ihre eigentlichen Wurzeln stößt. Die junge Psychologiestudentin bekommt unverhofften Besuch als sie während dem Urlaub ihrer Eltern allein in deren Haus ist. Ein junger Mann bis auf die Knochen durchnässt und unfähig sich zu bewegen, liegt in ihrem Wohnzimmer und ruft unheilvolle Erinnerungen an die argentinische Militärdiktatur in der jungen Frau hervor. Perla ist die Tochter eines Marinegenerals der im Auftrag der Militärdiktatur Subversive beseitigen musste. In ihrem Elternhaus ist dieses Thema Tabu doch bereits in ihrer Kindheit wird Perla immer wieder mit den schrecklichen Taten ihres Vaters konfrontiert. Durch ihre Liebe zu ihm ist es ihr allerdings nicht möglich sich ihn zu verurteilen oder sich von ihm abzuwenden. Erst durch den Besuch des seltsamen Gastes kommt sie hinter die Wahrheit ihrer eigenen Geschichte und muss einsehen, dass nicht alles so ist wie sie es geglaubt hat. Über diese Erkenntnis und durch die Hilfe ihrer großen Liebe Gabriel kann sie sich von ihren Eltern lösen.   Das äußerlich liebevoll gestaltete Büchlein zeichnet sich durch einen anspruchsvollen und beinahe lyrischen Schreibstil aus. Dieser gestaltet das Lesen dabei nicht gerade einfach. Die vielen Sprünge zwischen den Personen und Zeiten vereinfachen es ebenfalls nicht der Geschichte zu folgen. Damit ist leider auch das Lesevergnügen schnell dahin. Viele Geschichten bleiben nur angedeutet und lassen den Leser mit neuen Fragen zurück. Auch wird meiner Meinung nach zu wenig der historische Hintergrund beleuchtet. Ich hätte mir gern noch mehr Informationen über die damalige Situation in Argentinien gewünscht. Die Grundidee der Geschichte fand ich großartig. Leider hat mich die Umsetzung nicht ganz überzeugt.

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