Caroline Bernard Rendezvous im Café de Flore

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Inhaltsangabe zu „Rendezvous im Café de Flore“ von Caroline Bernard

Die Liebenden von Montparnasse.

Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung … Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d´Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird.

Bewegend, sinnlich und très français – die Geschichte zweier starker Frauen vor der Kulisse einer atemberaubenden Metropole.

Paris, neu entdecken

— anke3006

gute Unterhaltung

— KRLeserin

Liebeserklärung an Paris und die mutigen Frauen Frankreichs. Vielleicht etwas vorhersehbar, aber gut erzählt und szenisch ausgearbeitet.

— SinjeB

Langweilige und kitschige Paris-Lobhudelei - hatte bedeutend mehr erwartet.

— ConnyKathsBooks

Trotz des Nazi-Aufgebots am Ende eine absolute Wohlfühllektüre, die mir gut gefallen hat

— JuliB

Ein wirklich ansprechender Roman mit starken Charakteren, der mich absolut überzeugt hat.

— HEIDIZ

Über mutige Frauen in verschiedenen Zeiten wunderbar zu lesen, mit historischem Hintergrund.

— lieberlesen21

Viel Liebe, auch für das wundervolle Paris! Ein leichter Roman, der aber auch die Résistance im 2. Weltkrieg unter die Lupe nimmt!

— Nil

Ein abwechslungsreicher Spaziergang durch das schöne Paris in zwei unterschiedlichen Epochen.

— dani_eb

Paris in der Gegenwart & in den 20er/30er jahren. Mich hat der Teil der in der Vergangenheit spielt überzeugt.

— Gwenliest

Stöbern in Liebesromane

Berühre mich. Nicht.

eines meiner Highlights 2017

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Der letzte erste Blick

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Dieses Buch zu lesen, bedeutet mit den Figuren um ihre Liebe zu kämpfen.

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Schlaflos in Manhattan

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Bourbon Lies

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Paradox

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 Bücher (SuB oder Neuheit) vor, die er nächsten Monat lesen will (= Long List). Dann wird 3 Mal abgestimmt und die Bücher mit den meisten Punkten gewinnen (= Short List bzw. Top 10). Gelesen wird eines oder alle Top-3-Gewinner-Bücher und man tauscht sich darüber in kleinen Leserunden oder im Chat aus. Der Fun-Faktor dabei ist hier v.a. die geheime Abstimmung und die Spannung bis zum Monatsende, wenn die Top-3-Gewinner-Bücher bekannt gegeben werden.Was unterscheidet dieses Challenge von anderen?1. Neue Bücher entdecken: Da alle Teilnehmer Bücher vorschlagen und entscheiden, welche Bücher gelesen werden, entdeckt und liest man Bücher, die man sonst nie lesen würde!2. Gemeinsamkeit: Das Feedback der Gruppe und der Austausch untereinander erhöhen den Lesespaß und machen uns zu einer Community innerhalb der LB-Community.3. Neuheiten-Listen: Hier werden jeden Monat die Neuheiten für den Folgemonat veröffentlicht und das sogar nach Genres getrennt. Das gibt es bei LB zurzeit in keiner anderen Challenge!Wie funktioniert die Challenge? (kleiner Überblick)1. Genre-Gruppen: Es gibt 6 verschiedene Gruppen nach Genres sortiert und eine Sonder-Gruppe "Neuheiten" mit gesonderter Verlosung. Man kann in einer oder allen Gruppen teilnehmen, d.h. die 12 benötigten Lose für die Challenge können aus verschiedenen Gruppen stammen.2. Das Voting:Es wird jede Woche abgestimmt und es gibt entsprechende Deadlines, d.h. die Ergebnisse werden immer an den gleichen Tagen im Monat gepostet: am 7., 14., 21. und 28. eines Monats.Es gibt keine Voting-Pflicht, aber regelmäßiges Abstimmen wird mit grünen Zusatz-Losen belohnt.Die Abstimmung läuft in zwei Phasen ab: in der ersten Phase (1. Woche) werden in jeder Gruppe 3 Bücher vorgeschlagen, die nach Priorität sortiert werden (3 Punkte fürs 1., 2 Punkte fürs 2. und 1 Punkt fürs 3. Buch). Diese Liste wird (wie beim dt. Buchpreis) "Long List" genannt.In der zweiten Phase (Woche 2-4) wird nur noch aus der Long List ausgewählt; dabei schrumpft die Liste von Woche zu Woche, weil alle Bücher, die keine weiteren Punkte erhalten, rausfallen. Übrig bleibt die "Short List" bzw. die Top 10.Gelesen wird dann ein Buch (oder alle) der Top-3-Gewinner-Bücher.Außerdem muss ab der 2. Woche immer mind. 1 "fremdes" Buch dabei sein, also ein Buch, das man nicht selbst vorgeschlagen hatte. Sobald ein fremdes Buch in Woche 2 gewählt wurde, ist es in den nächsten Wochen nicht mehr fremd/neu, d.h. es müssen im Monat insg. mind. 3 Mal ein Buch vorgeschlagen werden, das nicht zur eigenen Auswahl der ersten Woche gehörte.3. Lose: Für jedes gelesene und v.a. auch rezensierte Buch gibt es ein Los. Für Bücher mit Überlänge (ab 700 Seiten) gibt es entsprechend mehr Lose. Außerdem gibt es grüne Zusatz-Lose als Anreiz für Vielleser (3 Lose/Monat) oder als Belohnung für regelmäßiges Voten.4. Joker: Er kann eingesetzt werden, wenn die Top 3 nicht zusagen sollte und man ein Buch aus der Top 10 (Short List) lesen möchte. Ein zweiter Joker wird ab 12 Losen erworben.5. Gewinne: Es gibt 3 Verlosungen: Gesamt-Gewinner (15 Euro), Gewinner "Zusatz-Lose" (10 Euro) und Gewinner der Gruppe S "Neuheiten" (5 Euro). Man kann immer nur einen Lostopf knacken.Noch nicht alles verstanden?Das ist nicht schlimm, also BITTE nicht in Panik ausbrechen: die Challenge ist in der Praxis leichter als sie auf den ersten Blick erscheint. Der obige Überblick sollte nur einen kurzen Eindruck vermitteln, um was es geht - wie ein Klappentext bei einem Buch.Wenn du die Idee der Challenge interessant findest und du Lust hast, mitzumachen (Ein- und Ausstieg ist ja jederzeit möglich!), dann melde dich einfach gleich an. Die Details kannst du dann später in Ruhe beim Untermenü "Regeln (im Detail)" als auch bei "Fragen & Antworten" nachschauen bzw. das "FAQ" lesen oder noch offene Fragen posten. Die Fragen werden umgehend beantwortet, entweder von mir oder einem der "alten Hasen" der Challenge. Wir freuen uns immer SEHR über Neuzugänge und werden alles tun, damit sich diese in unserer kleinen Community wohl fühlen!Du möchtest mitmachen? Super! Gehe zum Untermenü "Anmeldungen" oder klicke hier: "Anmeldung" und lies die 3 Schritte dazu! Dort gibt es auch ein Muster "Sammelbeitrag".Also nicht mehr lange überlegen, sondern gleich anmelden!2017 fand die Challenge zum ersten Mal statt. Ich freue mich SEHR, dass sie so viel Anklang fand und viele bisherige Teilnehmer auch in diesem Jahr wieder dabei sein wollen. Gemeinsam haben wir die Challenge regelmäßig verbessert; dieser Testlauf hat somit alle "Kinderkrankheiten" beseitigt.Im neuen Jahr freue ich mich SEHR darauf, hoffentlich viele neue Leute begrüßen zu können und gemeinsam mit euch eine neue "Insider-Top-3-Voting-Challenge" einzuläuten.HIER GEHT ES LOS ...Seite aktualisiert: 16.12.2017 - 22:20 Uhr(✗) = Anzahl Abstimmungen pro aktuellem (!) Monat ★ = Anzahl Lose 2018;  ★ = Anzahl Zusatz-Lose 2018 ✔ = Anzahl Monatsabstimmungen (für grünes Zusatz-Los)¶  = Joker verwendetLR = Leserunden (Links bei Untermenü 17) TEILNEHMER (Sammelbeiträge):Gruppe A: Romaneban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe B: Krimi/Thrillerban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Gruppe C: Fantasy, Jugendbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe D: Historische Romane, Biografienban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...ChattysBuecherblog  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe E: Liebe, Erotikban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Bandelo  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...BookfantasyXY  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...stebec  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...YvetteH  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Gruppe F: Klassiker, Sci-Fi, Sachbücherban-aislingeach  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...black_horse  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Caro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Finesty22  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...hannelore259  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...histeriker  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (0✗)  => ...papaverorosso  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Wolly  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Gruppe S: NeuheitenCaro_Lesemaus  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Elke  ✔0  ★0 (00)  => ...Ellethiel  ✔0  ★0 (0✗✗)  => ...Insider2199  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...jenvo82  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...killerprincess  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...LadySamira091062  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Luthien_Tinuviel  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...mareike91  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...marpije  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Nelebooks  ✔0  ★0 (000)  => ...once-upon-a-time  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...pinucchia  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...rainbowly  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Ro_Ke  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...StefanieFreigericht  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Yolande  ✔0  ★0 (✗✗✗)  => ...Zalira  ✔0  ★0 (✗✗)  => ...Summary LOSE inkl. grüne Zusatz-Lose¶1 ✔00 ban-ais A★00 - 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    • 680
  • Interessantes Thema mit Abstrichen in der Umsetzung

    Rendezvous im Café de Flore

    Jana68

    01. December 2017 um 14:22

    An den Roman „Rendezvous im Café de Flore“ von Caroline Bernard bin ich doch mit recht hohen Erwartungen herangegangen. Der Klapptext klang vielversprechend und ich interessiere mich sehr für Themen, die sich mit dem Widerstand gegen Nazi-Deutschland im Allgemeinen und mit der Résistance im Besonderen befassen.So ganz konnte das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Vianne ist eine sehr junge Frau mit einem außergewöhnlichem Interesse an der Botanik, als sie sich 1928 mutig entschließt, ihren eigenen Weg zu gehen. Heimlich verlässt sie die Heimat, um in Paris, der Stadt ihrer Träume, ihr Glück zu finden. Mit ihr erleben wir das Paris der späten Zwanziger und das Lebensgefühl der Boheme. Vianne schafft es tatsächlich, sofort Anschluss zu finden und Fuß zu fassen in dieser riesigen und von Licht durchfluteten Stadt. Kaum angekommen begegnet sie Clothilde, mit der sie sich zunächst zu einer Zweckgemeinschaft zusammen schließt. Daraus entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Bald darauf begegnet Vianne dem Britischen Maler David, in den sie sich verliebt und dessen Muse sie wird. Mit seinem Bild „Nach dem Ball“ setzt David seiner Muse ein Denkmal, das die Zeit überdauern wird und im Roman die Brücke schlägt in die andere Zeitebene.Ich konnte nicht alles an dieser Beziehung zu David gut heißen, habe manches nicht nachvollziehen können, aber ich lebe auch in einer anderen Zeit. Mit der Machtergreifung Hitlers und der Besetzung Frankreichs ändert sich schlagartig alles. David muss fliehen, Vianne schließt sich der Résistance an.Ihre Geschichte hat mir ganz gut gefallen, wenngleich mir die Erzählungen über Viannes Widerstandskampf dann doch insgesamt zu kurz weggekommen sind. Da habe ich doch deutlich mehr Einblick erwartet und ihre Geschichte wäre auch ohne die Wiederbegegnung mit David, den Sie heimlich über die Grenze aus dem Land führt, sehr glaubhaft gewesen. Marlenes Geschichte hingegen, die sie selbst erzählt, spielt in unserer Zeit und nimmt für mich insgesamt einfach zu viel Raum ein. Inhaltlich konnte ich diesem Teil nicht allzu viel abgewinnen. Bis auf die „Wiederentdeckung“ von Paris in unseren Tagen, das sie doch sehr schön beschreibt, hätte ich auf diesen Teil gut und gerne verzichten können. Ihre eingeschlafenen Ehe, an der keiner der beiden Partner mehr ernsthaftes Interesse zeigt, und ihre Verliebtsein in Etienne hatte weder Tiefgang noch Substanz und wirkte auf mich eher klischeehaft und erzwungen. Daran ändert auch die familiäre Ahnenforschung wenig. Etwas kleinere und weniger ausgeprägte Dosen davon und stattdessen etwas mehr über Viannes Zeit in der Résistance hätten dem Buch deutlich mehr Kraft verliehen. Insgesamt lässt sich das Buch flüssig lesen, aber vollumfänglich fesseln und überzeugen konnte es mich leider nicht

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  • Zu viel Selbstmitleid, Parisliebe und Kitsch

    Rendezvous im Café de Flore

    Franzis2110

    19. September 2017 um 15:55

    *Das Buch wurde mir von Netgalley und dem Aufbau Verlag zur Rezension zur Verfügung gestellt. Das Copyright am Buchcover liegt beim Aufbau Verlag Caroline Bernard nimmt uns mit in das Paris der 20er Jahre und in das Paris von heute. Auf den Spuren von zwei Frauen und zwei Liebesgeschichten. Zum einen haben wir Vianne. Sie treffen wir im Jahr 1928, mit jungen 17 Jahren. Um Ihren größten Traum zu erfüllen, reißt sie von zu Hause aus. Sie möchte Botanikerin im renommierten Jardin de Plantes in Paris werden. Sie landet in Montmartre und teilt sich dort mit Clothilde ein Zimmer sowie den harten Job als Wäscherin. Wir begleiten Sie durch Ihre ersten Jahre im neuen Leben, auf dem Weg, Ihr Glück zu finden. Und wir lernen mit ihr ihre erste große Liebe zum Maler David Marlow Scott kennen. Im Erzählstrang der heutigen Zeit lernen wir Lili Marlène (ja, so haben ihre Eltern sie wirklich genannt) kennen. Sie ist Ende dreißig, brach ihr Studium in Paris hab, lebt in einer kleinen Küstenstadt. Unzufrieden mit dem Job, die Ehe stark am krieseln. Ihren Mann fand ich einfach nur grauenvoll, ein richtiger Vollidiot. Er blieb sehr blass, brachte nur hin und wieder das Arschloch zum Vorschein. Sie landen in Paris, weil sie an einem romantischen Wochenende zum Hochzeitstag ihre Liebe wieder auffrischen wollen. Das läuft nicht so und so begibtt sie sich allein ins Musste d’Orsay und landet vor dem Bild einer Frau, die ihr bis aufs Haar gleicht. Gemeinsam mit einem Auktionär, den sie dort kennen lernt, begibt sie sich den Rest des Buches auf Spurensuche. Caroline Bernard wechselt dabei immer wieder von Marlène zu Vianne. Beides Frauen, die mitten im Leben stehen. Mit Marlene bin ich gar nicht warm geworden, genauso wenig, wie mit ihrem Mann. Sie blieb für mich auch eher distanziert und blass. Jedes Mal wieder werden wir darauf hingewiesen, wie schrecklich ihre Ehe ist, wie blöd sie alles findet. Das hat für mich leider etwas den Lesefluss gestört. Sie schwamm mir etwas zu sehr in Selbstmitleid und hat sich gedanklich immer zu sehr nieder gemacht, auf äußerst nervige Art und Weiße für den Leser. Auch der Sprung zwischen Caroline und Vianne war immer sehr hart. Ich wurde für die ersten Sätze immer erst mal aus dem Lesefluss geschmissen. Eine optische Abgrenzung wäre hier hilfreich gewesen. Gut gefiel mir die Beschreibung von Paris. Sie weckte wieder meine Lust, endlich auch einmal in diese Stadt zu fahren, insbesondere nach Montmartre. Allerdings war es doch etwas zu dick aufgetragen. Die atemberaubende Schönheit wurde so oft betont, immer wieder wurde über die traumhaften Gassen gestaunt, und was für eine Stadt der Liebe, und oh wie romantisch Paris doch ist. Das ist mal ok, aber es kam einfach etwas zu oft vor. Eine anschauliche Beschreibung der Umgebung, der Stadt, dass gefällt mir. Aber ich muss nicht auf fast jeder Seite vom Lob erschlagen werden. Ihr seht – kurz gesagt fand ich dieses übermäßige Liebesbekundung zu Paris, sowie vor allem die Geschichte rund um Caroline in Paris, zu kitschig. Viannes Part fand ich hingegen deutlich besser. Hier erfahren wir etwas über das Leben der Frauen in den 20er Jahren in Paris. Ich mag Geschichten, die in der damaligen Zeit, in Zeiten der Boheme spielen. Wobei auch dies eher oberflächlich bliebt, nichts, was ich nicht schon gelesen hätte. Interessant hingegen fand ich die Zeit im Krieg, als Frauen aktiver Bestandteil der Widerstandsbegegnung waren. Was mir besser gefallen hätte – Caroline entdeckt nur das Bild und einen bedeutend größeren Teil nimmt dann die Kunst, die Botanik und die Frauen im Krieg ein. Denn insgesamt kamen gerade diese Interessanten Stränge recht kurz. Die Vergangenheit hätte ich gerne ausführlicher gehabt, denn in den Grundsätzen war Vianne für mich die

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  • Lucia, die Tänzerin

    Die Tänzerin von Paris

    lieberlesen21

    „Die Tänzerin von Paris“ ist ein Roman von Annabel Abbs, der auf Tatsachen beruht. Im Mittelpunkt steht Lucia, die Tochter von James Joyes, der Geliebten von Samuel Beckett. **************************************************************** Der Roman fügt sich in eine Reihe von Künstlerromanen aus dem Aufbau-Taschenbuchverlag ein, die aber inhaltlich nicht miteinander verbunden sind. Sie stehen unter dem Mottto: Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe. ***************************************************************** Die Grundlage des Roman ist biographischer Natur und spielt im Paris der 20er und 30er Jahre. Lucia wird einerseits als Frau ermöglicht, eine eigenständige Ausbildung zur Tänzerin zu durchlaufen, andererseits ist sie im Gefüge ihrer Familie mit irischen Wurzeln gefangen. **************************************************************** Vom Schreibstil her lässt sich der Roman gut lesen, jedoch gefiel mir die Sprache nicht, teilweise zu trivial, für mich nicht passend zu der Zeit in Paris. Die Handlung zog sich für mich leider teilweise auch in die Länge, ja ich fand sie zwar stellenweise spannend und teilweise schockiert, wie es Lucia erging, aber teilweise empfand ich den Roman recht langatmig. **************************************************************** Keine unbedingt Leseempfehlung, schade, denn andere Romane der Reihe gefielen mir besser.

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    • 3
  • Paris und wie sich alles verändert

    Rendezvous im Café de Flore

    anke3006

    13. August 2017 um 11:55

    Die Liebenden von Montparnasse. Paris, 1928: Vianne träumt davon, Botanikerin zu werden – im renommierten Jardin des Plantes. Als sie sich in den aufstrebenden Maler David verliebt und mit ihm in das schillernde Bohème-Leben der französischen Avantgarde eintaucht, scheint ihr Glück perfekt. Doch dann nimmt ihr Leben eine tragische Wendung … Jahrzehnte später steht Marlène im Musée d´Orsay vor dem Bild einer Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Fasziniert von der Ausstrahlung der Fremden, begibt sich Marlène auf die Suche, bei der sie nach und nach ihr Leben verändern wird. Bewegend, sinnlich und très français – die Geschichte zweier starker Frauen vor der Kulisse einer atemberaubenden Metropole. Caroline Bernanrd hat einen sehr schönen Schreibstil, der die Leser sofort nach Paris versetzt, egal ob in die 1930er Jahre oder in die Gegenwart. Wer Paris kennt und liebt wird viel entdecken. Die Geschichte besteht aus zwei Erzählsträngen. Es ist spannend zu erleben wie sich das ganze entwickelt. Mir hat die Geschichte rund um Vianne sehr gefallen. Die Suche und Recherche in der Gegenwart war schön, konnte mich persönlich aber nicht so fesseln. Für Paris-Begeisterte ist dieses Buch eine kleine Reise in diese schöne Stadt.

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  • sehr ansprechende Unterhaltung

    Rendezvous im Café de Flore

    KRLeserin

    07. August 2017 um 17:58

    Zunächst tat ich mir sehr schwer, über den sehr langen und zähen Prolog (wozu und warum werden die heutzutage eigentlich überall geschrieben?) in die Geschichte zu kommen.Dann jedoch, sobald man in der Gegenwart ist, wird der Stil sehr schnell und locker, sodass man schnell eine Seite nach der anderen umblättert und sich ganz in die Leben der beiden Frauen, aus deren Perspektive abwechselnd erzählt wird, einlassen kann. Zum Inhalt haben andere Rezensentinnen schon viel geschrieben.Die Autorin schafft es, zwei meist sehr überzeugende Figuren zu erschaffen und den Spannungsbogen weitgehend aufrecht zu erhalten.Vor allem aber kann man sich fast immer gut vorstellen, wie das Leben im Paris der 20er war. Ich bedanke mich für das Rezensionexemplar.

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  • Wenn sich Gegenwart und Vergangenheit unerwartet begegnen

    Rendezvous im Café de Flore

    SinjeB

    06. April 2017 um 10:54

    Zum Inhalt:  Ende der 1920er bricht Vianne aus ihrer ländliche Heimat aus, um in Paris ihren Traum zu verwirklichen. Sie will Botanikerin werden, muss sich aber zunächst als Wäscherin durchschlagen. Auf ihrem steinigen Weg in den Jardin des Plantes begegnet sie schließlich dem britischen Künstler David und lernt mit ihm die andere Seite des Pariser Lebens kennen. Doch bald bricht in jeder Hinsicht eine unsichere Zeit an. In der Gegenwart besucht Marlène mit ihrem Mann nach vielen Jahren endlich wieder ihr geliebtes Paris. Die erhoffte Liebesreise gestaltet sich jedoch ernüchternd, sodass Marlène bald allein durch die Stadt zieht. Im Musée d'Orsay entdeckt sie schließlich das Gemälde einer Frau, die ihr verblüffend ähnelt. Die Neugier der ehemaligen Kunstgeschichtestudentin ist geweckt. Sie begibt sich auf Spurensuche, aus der weit mehr wird als die Suche nach der Muse eines Künstlers. Meine Meinung:  Mit "Rendezvous im Café de Flore" zeichnet Caroline Bernard ein einladendes Bild von Paris, wobei insbesondere die Gegenwartszeichnung durch subtile Touristenkritik lebendig wird und damit den sich zunächst einschleichenden Eindruck eines Reiseromans rasch wieder zunichte macht. Ebenso lebendig gestaltet sich der Handlungsstrang um Gegenwartsprotagonistin Marlène, die mit ihren vierzig Jahren in ihrem Leben und in ihrer Ehe an einem Wendepunkt steht. So ernüchternd und, zum Teil, ermüdend ihr Leben seziert wird, so realistisch ist es doch dargestellt. (Damit dürfte die eine oder andere Leserin genauso ihre Schwierigkeiten haben wie mit Bernards unverblümter Leidenschaft für Paris.) Neue Kraft schöpft die Gegenwartshandlung ausgerechnet aus der Vergangenheit. Der Leitspruch von Marlènes Großmutter: "Rum ist rum" wird von Caroline Bernard routiniert ausgehebelt. Es ist eben nichts "rum", und Viannes Geschichte verdient es, aufgearbeitet zu werden. Wenngleich die Umschlaggestaltung mit Pariser Flair und Dame im blauen Kleid Erinnerungen an Anne Girards "Madame Picasso" und Gloria Goldreichs "Die Tochter des Malers" wachruft, wird der Roman der deutschen Autorin den Erwartungen jener Leser  nicht gerecht, die sich hier ein weiteres Lebensbildnis eines echten Künstlers erhoffen. Viannes und Davids Geschichte ist fiktiv, wenn auch sinnbildlich für die starken Frauen des Zweiten Weltkriegs, denen so oft der Heldinnenstatus versagt bleibt. Auch Maler David kann durchaus für jene Männer stehen, die der Krieg auf einen anderen Weg geführt hat. Somit hat der Handlungsstrang in der Vergangenheit durchaus seine Berechtigung, hätte aber nach meinem Dafürhalten mehr Raum einnehmen dürfen. Denn wo Marlène zwar authentisch ist und Identifikationspotenzial für Leserinnen in ihrem Alter mitbringt, da ist Vianne um Einiges vielschichtiger und interessanter. Immerhin nimmt ihre Handlung mehrere Jahre ein und zeigt eine bemerkenswerte Entwicklung vom Mädchen mit einem zeitgemäß frauenuntypischen Traum hin zu einer starken Persönlichkeit, die zu großen Opfern bereit ist. Schade, dass Carline Bernards Roman leicht mit Kristin Hannahs "Die Nachtigall" kollidiert, in dem es ebenfalls eine Vianne gibt und den ich vor noch nicht allzu langer Zeit gelesen und damit nicht ausreichend namentlichen und thematischen Abstand gefunden hatte. Dennoch kann es in der Literatur nicht genug Viannes dieser Art geben!  Insgesamt ausgewogen erzählt, mit Figuren, die nicht vordergründig nach Sympathie heischen, verdient "Rendezvous im Café de Flore" auf jeden Fall eine Leseempfehlung. Nicht nur für Parisfans.

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  • Langweilige und kitschige Paris-Lobhudelei

    Rendezvous im Café de Flore

    ConnyKathsBooks

    31. March 2017 um 10:54

    "Es war keine Ähnlichkeit, das hier war etwas anderes. Die Frau war ich." (S. 69)Als die 39jährige Marlène mit ihrem Mann nach Paris reist, um dort ihren 13. Hochzeitstag zu feiern und ihre seit längerem kriselnde Ehe zu retten, ahnt sie noch nicht, wie sehr sich ihr Leben bald verändern wird. Denn ihr romantisch geplanter Aufenthalt endet schnell im Streit und dann entdeckt Marlène bei einem Museumsbesuch ein Bild mit einer Frau, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Étienne beginnt sie zu recherchieren und kommt einem bislang gut gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur. "Rendezvous im Café de Flore" ist ein Roman aus der Feder von Caroline Bernard. Zwei starke Frauen, zwei Zeitebenen und ein großes Geheimnis - das klang vielversprechend. Doch leider enttäuschte mich die langweilige, triviale und vorhersehbare Geschichte auf ganzer Linie. Im Mittelpunkt steht einerseits Vianne Renard, die sich 1928 heimlich nach Paris aufmacht, um dort Botanikerin zu werden und ihr Glück zu finden. Doch dann kommt die Liebe und der 2. Weltkrieg ins Spiel und Vianne wird vor eine schwierige Herausforderung gestellt. Andererseits lernen wir Lili Marlène Roussel in der Gegenwart kennen, die seit einem früheren Kunststudium von Paris absolut begeistert ist und nun mit ihrem Mann ein paar Tage in der Stadt ihrer Träume verbringt. Im Musée d'Orsay entdeckt sie zufällig das mysteriöse Bild des englischen Malers David Marlowe Scott von 1939. Wer ist die Frau, die ihr so ähnlich sieht? Wie kann das sein? Und welche Rolle spielt der Maler? Nach und nach enthüllt sich die Verbindung zwischen Vianne und Marlène und das recht unspektakuläre Geheimnis.Das alles könnte spannend sein, ist es aber leider nicht. Ich war sogar mehrmals davor, den Roman abzubrechen. Denn die einfach geschriebene Geschichte plätschert weitgehend nur vor sich hin und mutet eher wie ein Paris-Reiseführer an. Es wimmelt zwar von Straßennamen, Plätzen und französischen Spezialitäten (Champagner darf nie fehlen), doch das Pariser Flair spürte ich trotzdem irgendwie nicht. Auch der abgebildete Stadtplan im Innern ist durch die Minischrift nicht wirklich hilfreich. Zudem ging mir Marlènes übertriebene Paris-Lobhudelei extrem auf die Nerven. Paris ist immer und überall schön (was ich stark bezweifle), Paris muss man einfach lieben und wer nicht in Paris glücklich wird, wird nirgendwo glücklich und so weiter. Dass ihr Mann Jean-Louis dabei schnell Reißaus nimmt, konnte ich gut verstehen. Doch dann trifft Marlène endlich auf einen Gleichgesinnten. Étienne, den etwas altmodisch wirkenden und attraktiven Kunsthistoriker, der selbst den Pariser Regen noch charmant findet und der, wie Marlène es gleich doppelt erwähnt, keinen Bauch hat, da er ja Rad fährt. Da konnte ich nur noch mit den Augen rollen. Wohin sich das später nach mehreren Rendezvous im titelgebenden Café de Flore entwickelt, war damit natürlich schnell klar. Von den angekündigten starken Frauen war auch nicht viel zu sehen. Weder mit der unsympathischen Marlène noch mit Vianne wurde ich richtig warm. Die eine ergeht sich in Selbstmitleid und die andere verliert sich an einen exzentrischen Maler. Zumindest Vianne übernimmt dann später noch eine wichtige Rolle im französischen Widerstand, was ich recht interessant fand, ebenso wie das eingestreute botanische Wissen sowie die Hintergründe über den Pariser Jardin des Plantes. Doch das alles berührte mich kaum und die Romantik der jeweiligen Paare zündete einfach nicht. Dazu kam noch das lächerliche Verhalten von Marlènes Mann und das konstruierte Ende. Insgesamt kann ich daher "Rendezvous im Café de Flore" nicht empfehlen. Selbst wenn ich meine Ansprüche etwas herunterschraube, bleibt hier nicht viel Positives übrig. 2 Sterne von mir.

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  • Wohlfühllektüre

    Rendezvous im Café de Flore

    JuliB

    10. March 2017 um 15:35

    Das Buch spielt in Paris. - Gegenwart und 30er Jahre / 2. Weltkrieg Die kleine Vianne wünscht sich nichts sehnlicher als Botanikerin im Jardin de Plantes in Paris werden zu dürfen. Doch in den 20er Jahren sollen Mädchen leise und brav sein, heiraten und Babys kriegen. Vianne bleibt mit knapp 17 nichts anderes übrig, als aus ihrem dörflichen, einengenden Zuhause abzuhauen und aller Zweifel und Ängsten zum Trotz zu versuchen, ihr Glück zu machen... In der Gegenwart befindet sich die 39jährige Marléne mit ihrem Mann Jean-Louis auf ihrer zweiten Hochzeitsreise in Paris. Nach zehn Jahren ist jedoch kaum noch Romantik zwischen ihnen vorhanden. Es kommt zum großen Streit und während Jean-Louis seiner Leidenschaft für Autos nachgeht, zieht es Marléne in die Museen, die sie als Kunststudentin in Paris einst so geliebt hat. Dort steht sie unverhofft einem Gemälde gegenüber, auf dem eine Frau abgebildet ist, die ihr auf den ersten Blick völlig gleicht. Aller Widerstände zum Trotz begibt sich Marléne auf Spurensuche und damit gleichzeitig auch auf eine Reise zu sich selbst ... Gespickt mit ordentlich Drama und romantischem Herzschmerz ist dieser in Frankreich spielende Roman eine absolute Wohlfühllektüre. Leicht zu lesen, keine großen Verwicklungen und das Thema Nationalsozialismus kommt erst am Ende vor. Toll. 4 von 5 Sternen

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  • Eine kleine Zeitreise

    Rendezvous im Café de Flore

    Nil

    27. January 2017 um 14:19

    Ich habe den Roman bereits vor einiger Zeit beendet und war mir selbst recht unschlüssig wie ich das Buch finden sollte. Einige Stellen waren 5 Sterne wert, andere langweilten mich und hätten nur 3 Sterne verdient. Somit eine solide 4 Sterne Bewertung. Für meine innere Zerrissenheit, wenn man sie so überspitzt überhaupt nennen darf, war sicherlich maßgeblich meine Erwartungshaltung zum Roman Schuld. Ich erwartete weniger ein Liebesroman eher einen geheimnisvollen Roman über eine starke Protagonistin. Nichtsdestotrotz habe ich den Roman gerne gelesen und fand ihn sehr unterhaltsam! Was passiert? Zum einen gibt es den Erzählstrang um eine  hadernde Frau, Marléne, in der Gegenwart, deren Ehe am Ende ist und sie realisiert, dass nicht die Provinz sondern Paris und die Kunst ihr Herz glücklich macht. Und zum anderen ist da eine Verwandte, Vianne, in der Vergangenheit, die auch ausbricht und sich alleine Anfang des 20. Jahrhunderts nach Paris aufmacht um dort ein freies Leben zu Beginnen mit der Liebe zur Botanik! Was ist toll an dem Roman? Die Parisbeschreibungen sind grandios. Man bekommt sofort Lust in den TGV zu steigen und der Stadt der Liebe einen Besuch abzustatten. Man erliest sich die Liebe der Autorin zur Stadt von Seite zu Seite. Was ist nicht so toll? Mir hat der Charakter Marléne und ihr ständiges Lamentieren und Abwägen nicht sonderlich gut gefallen. Auch wenn es sehr realistisch dargestellt war. Ich hätte fast lieber nur über Vianne gelesen und wie sie ihren Weg macht und ihre Stärken entwickelt. Fazit: Gute Unterhaltung und sicherlich eine wunderbare Lektüre auf einer Parisreise!

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  • Wunderbarer Roman über das Paris der 20er Jahre

    Rendezvous im Café de Flore

    HEIDIZ

    26. January 2017 um 09:33

    Wir befinden uns im Paris des Jahres 1928 und lernen Vianne kennen, die davon träumt, Botanikerin zu werden. Sie möchte im Jardin des Plantes arbeiten. Dann verliebt sie sich in den Maler David. Mit ihm taucht sie in das Bohème-Leben der französischen Avantgarde ein. Sie ist glücklich. Wir treffen Jahrzehnte später auf Marlène im Musée d´Orsay. Auf einem Gemälde sieht sie eine Frau, in der sie sich selbst wiederfindet. Marlène beginnt zu forschen ... Was passiert, was sie erlebt und herausfindet - das möchte ich hier nicht verraten, es wäre zu schade, es im Vorfeld zu erfahren - lest selbst ...   Leseprobe: ========   Solche Phasen, in denen David sich völlig zurückzog und nicht ansprechbar war, kamen in unregelmäßigen Abständen immer wieder. Vianne musste sie wohl oder übel hinnehmen. Nur selten beklagte sie sich: "Was ist denn, wenn es mir mal nicht gut geht? Warum richten wir uns immer nach deinen Befindlichkeiten?", warf sie ihm dann vor. Aber jedes Mal fiel ihr ein, dass er für seine Malerei sogar mit seiner Familie gebrochen hatte, und sie verstummte. ...   Es war sehr angenehm, diesen Roman zu lesen. Wunderbar ist, dass man in das Paris der 1920er Jahre eintauchen kann. Man fühlt sich über die Brücken der Seine gehend und in die Zeit zurück versetzt. Vor allem sehr interessant, einfühlsam und tiefgründig werden die Beziehungen der einzelnen Charaktere zueinander und ihre Beweggründe und Gedanken und Gefühle geschildert. Die unvorhersehbaren Wendungen haben mir sehr gut gefallen, das Buch war von Anfang bis Ende absolut spannend und fesselnd, flüssig zu lesen und hat mich zu 100 Prozent überzeugt. Die Tragik innerhalb der Handlung ist ebenso glaubwürdig wie das gesamte Geschehen, welches man der Autorin abnimmt. Oft verwendet sie die wörtliche Rede, was noch ein Stück weit mehr zum lebendig anschaulichen Lesevergnügen beiträgt.   Absolut empfehlenswert.

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  • Rendezvous im Cafe de Flore

    Rendezvous im Café de Flore

    bookgirl

    25. January 2017 um 16:16

    Inhalt Marlene und ihr Ehemann fahren eigentlich nach Paris, um dort ihren Hochzeitstag zu feiern. Doch vor Ort haben die beiden unterschiedliche Pläne. Er möchte eine Automobil-Show besuchen und sie lieber die Stadt und ihre Museen erkunden. Da es um die Ehe ohnehin nicht gut bestellt ist, verbringen die beiden den Tag unabhängig voneinander. Marlene beschließt den Musee d'Orsay zu besuchen und macht dort eine überraschende Entdeckung, denn auf einem der Gemälde ist eine Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Ihre Recherchen führen sie zurück in das Jahr 1928 und zu Vianne, die den Traum hegt Botanikerin zu werden und zu diesem Zweck nach Paris zieht. Dort lernt sie ihre große Liebe den Maler David kennen, dem sie immer wieder Modell steht. Durch ihre Suche nach dem Rätsel um das Bild kommt Marlene nicht nur Vianne, sondern auch ihr selber näher. Meine Meinung "Rendezvous im Cafe de Flores" wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einerseits aus der von Marlene in der jetzigen Zeit und als Rückblick auf das Jahr 1928, in dem Vianne im Fokus der Handlung steht. Von den beiden Frauen hat mir Vianne besser gefallen, weil sie stark, selbstbewusst und mutig ihr Leben bestritten hat, welches nicht immer einfach war. Bei Marlene hatte ich so manches Mal das Gefühl, dass sie nicht weiß, was sie will und dieses Hin und Her hat ihr bisweilen meine Sympathien verspielt. Ich hätte sie gerne gerüttelt und geschüttelt, damit sie sich entscheidet, wohin ihr weiterer Weg gehen soll. Caroline Bernard hat einen wunderbaren Schreibstil, der mich sofort nach Paris entführt hat. Sie zeichnet ein Bild von einer Stadt, die man am liebsten sofort bereisen möchte, um das sehen zu können, was ihre Protagonistinnen vor Augen hatten. Man streift mit Marlene oder auch Vianne durch die Straßen und möchte gerne ein Glas Wein und ein Stück guten Käse mit Weintrauben essen, nur weil es gerade einer Szene im Buch entspringt. Lebendig und flüssig erzählt die Autorin zwei Geschichten in ihrem Roman, wobei mich die um Vianne mehr interessiert hat, weil sie wie ich bereits erwähnt habe, die Figur war, die mehr zu überzeugen wusste. Marlene blieb im Vergleich blass, wenngleich ihre Suche nach Vianne und auch die Frage nach ihrem eigenen Weg anfangs noch zu fesseln wusste. Einmal angefangen zu lesen, fällt es so auch schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen. Einzig das Ende hat mir nicht so gut gefallen, weil es mir ein wenig zu glatt gelaufen ist. Ja, das Schicksal geht vielleicht manchmal solche perfekten Wege, aber mir war es ein wenig zu weichgespült. Fazit "Rendezvous im Cafe de Flores" ist ein unterhaltsames, fesselndes Buch mit zwei Erzählsträngen, die den Leser nach Paris mitnehmen. Mir hat es sehr gut gefallen, wenngleich das Ende ein wenig zu Hollywood-gleich ausgefallen ist. Ich vergebe gerne 4 von 5 möglichen Sternen.

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  • Das Buch macht Lust auf Paris und seine Künstler ...

    Rendezvous im Café de Flore

    engineerwife

    20. January 2017 um 13:56

    Zugegeben, als ich den Klappentext las, dachte ich, das könnte kitschig und schnulzig werden aber mitnichten! Der auf zwei Zeitebenen spielende Roman fasziniert von Anfang an. Besonders die Abschnitte, die im Paris der 20er und 30er Jahre spielen, haben mir ausgesprochen gut gefallen. Die Autorin hat ein Händchen dafür, die Stimmung, die in den Künstlerviertel seinerzeit geherrscht haben muss, einzufangen und den Leser mitzunehmen in die Welt der Lebenskünstler. In Gedanken habe ich in nicht zu ferner Zukunft mal wieder eine Reise nach Paris auf meine Agenda gesetzt. Sicher ist nicht alles Gold was glänzt. Vianne, die auf dem Land aufwächst, jedoch schon früh ihre botanische und auch künstlerische Ader entdeckt, wird eine entsprechende Ausbildung verwehrt. Im Gegenteil, man legt ihr so viele Steine in den Weg, dass ihr nur die Flucht aus der Enge ihres Zuhauses übrig bleibt. Sie hat Glück und begegnet einer netten und hilfsbereiten jungen Frau, die sie unter ihre Fittiche nimmt. Als sie jedoch den talentierten und ehrgeizigen David kennen und lieben lernt, ändert sich ihr Leben grundlegend … Etwas anstrengender fand ich die Abschnitte, die in der Gegenwart spielen und in denen Marlène die Hauptrolle belegt. Schwer nachvollziehbar fand ich oft das Verhalten zwischen ihr und ihrem Mann. Aber die beiden Stränge sind unübersehbar miteinander verknüpft und Stein um Stein fügt sich das Puzzle zu einem fertigen Bild zusammen. Mir hat das Buch, mit seinem stimmigen Ende, hat mir ein paar schöne Lesestunden bereitet. 

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  • eine Liebeserklärung an Paris, damals wie heute

    Rendezvous im Café de Flore

    Gwenliest

    20. January 2017 um 10:37

    Vianne wächst Anfang des 20. Jh in einem kleinen französischen Dorf auf und träumt davon nach Paris zu gehen, um dort Botanikerin zu werden. Der Weg gestaltet sich nicht einfach, aber sie ist eine starke, selbstbewusste junge Frau. Ende der 20er Jahre lernt sie den aufstrebenden Künstler David kennen und lieben. Gemeinsam genießen sie das wilde und freie Leben innerhalb der Kunstszene. Doch plötzlich wird alles anders. Im hier und jetzt besucht Marlène mit ihrem Mann Paris um ihren Hochzeitstag zu feiern. Die Ehe ist stark angeknackst, beide bewegen sich auf die vierzig zu, keine Kinder und die gemeinsamen Interessen gehen gegen null. Im Musée d´Orsay wird die enttäuschte Marlène mehr als überrascht, als sie plötzlich vor einem Bild steht, auf dem eine Frau zu sehen ist, die ihre Zwillingsschwester sein könnte. Das Bild ist aber aus den 30er Jahren. Völlig gefangen von dieser Ähnlichkeit begibt sich Marlène, mit dem Galeristen Etienne, auf die Suche nach dem Maler, der Frau und dem Glück. Der Roman von Caroline Bernard hat mich gut unterhalten. Die Autorin bewegt sich leichtfüßig auf beiden Zeitebenen. Ihre Liebe zu Paris erkennt man auf jeder gelesenen Seite. Ich bekenne mich, ich bin großer Fan des Erzählstrangs rund um Vianne, die mir sehr schnell ans Herz gewachsen ist und mit der ich bis zum Ende des Romans mit gefiebert habe. Die Geschichte von Marlène hat mich um ehrlich zu sein etwas aufgeregt und streckenweise gelangweilt, für mich persönlich hätte diese um einiges kürzer sein können. Aber Schwamm drüber, Paris macht alles wieder wett. Die Handlung in der Vergangenheit zeigt auf, wie viel Zeit Caroline Bernard mit der Recherche verbracht haben muss, sie greift nicht nur die Kunstszene auf, sondern auch die Zeit der Resistance im zweiten Weltkrieg. Für mich persönlich war das Leben von Vianne etwas zu dramatisch überzogen. Auch der eine oder andere Zufall hat mich nicht überzeugt. Aber die Erzählweise abwechselnd beide Stränge miteinander zu verbinden und allem voran die leicht, locker aber sehr emotional erzählte Geschichte rund um Vianne hat mir wirklich gut gefallen. Leichte Unterhaltung mit ernsten Themen gespickt. Und ja ich habe eine Parisreise gebucht nachdem ich den Roman gelesen habe.

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  • Rendezvous im Café de Flore

    Rendezvous im Café de Flore

    Blaustern

    17. January 2017 um 12:03

    Paris im Jahre 1928: Vianne hat sich aus der Provinz Saint Florent von ihren Eltern losgesagt und ist nach Paris gekommen, um ihren Traum wahrzumachen. Sie möchte Botanikerin werden, so lange sie denken kann, möchte studieren und im Jardin des Plantes arbeiten. Doch bis dahin ist es ein weiter harter Weg auf dem sie David kennen und lieben lernt, ein Maler, der sie in das Bohème-Leben der französischen Avantgarde einführt. Auch dann hat ihr Kampf kein Ende, und zu allem Schrecken beginnt auch noch der 2. Weltkrieg. Marléne kommt in der heutigen Zeit mit ihrem Mann nach Paris. Ihre Ehe läuft nicht mehr so rund, und er schenkt ihr diese Reise zum Hochzeitstag. Doch die bringt nicht den erhofften Erfolg, denn Marlénes Erinnerungen sind die an eine schöne verliebte Zeit mit ihrer ersten großen Liebe während des Studiums, und an allen besuchten Orten sieht sie sich nicht mit ihrem Mann, sondern mit dem anderen. Außerdem hat ihr Mann grundverschiedene Interessen, und es läuft immer wieder in Streit aus. Als er dann an dem Hochzeitstag ins Automuseum will und sich dort noch mit einer Freundin trifft, geht Marléne allein ins Musée d´Orsay und sieht da ein Gemälde vor sich mit einer Frau, die ihr haargenau gleicht. Als sie mit den Nachforschungen beginnt, ändert sich alles in ihrem Leben.Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen geteilt, die ständig wechseln. So lesen wir in dem einen Handlungsstrang von Vianne in den frühen Jahres in Paris und in dem anderen von Marléne. Die beiden Geschichten sind geschickt miteinander verstrickt, schreiten fortlaufend voran, sodass am Ende ein großes Ganzes daraus wird. Alles ist systematisch aufgebaut und auch einleuchtend beschrieben. Vianne als eine mutige junge Frau, die zu einer starken Persönlichkeit wird, obwohl sie aus einfachem Hause kommt. Sie will ihre Träume leben und geht ihren Weg. Sie genießt meine volle Anerkennung, auch als sie später dann der Résistance beitritt und hilft, wo sie kann. Marléne dagegen findet durch all ihre Recherchen schließlich zu sich selbst, wobei das für sie auch sehr anstrengend ist. Sehr schön kommt auch das Flair der französischen Hauptstadt zum Ausdruck. Die Bilder einer Stadt mit all ihren neuen Entdeckungen, der Leichtigkeit des Lebens mit einer großen Leidenschaft beschrieben in einem mitreißenden Schreibstil.

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