Caroline Brinkmann Alania - Das Lied der Geister

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Inhaltsangabe zu „Alania - Das Lied der Geister“ von Caroline Brinkmann

Nach dem Angriff der Tiranen kann sich Alania nicht mehr daran erinnern, einmal einen Bruder gehabt zu haben. Sie macht sich mit dem eingebildeten Fergulas von Fichtenstein auf die Suche nach dem Spiegel der Wahrheit, um Antworten zu finden. Zur gleichen Zeit suchen auch die Nox nach dem Spiegel, um ihn im Krieg gegen das Waldreich einzusetzen. Während Alania weiter den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf der Spur ist, wird sie in den großen Konflikt hineingezogen, aus dem sie nur das Lied der Geister erlösen kann. Nachfolgeroman von »Kobrin – Die schwarzen Türme« und Teil 2 der Saga »Herren des Waldes« von Caroline G. Brinkmann

Band zwei der abenteuerlichen, klassischen Fantasyreihe. Spannend, aber nicht nervenaufreibend.

— TrustInTheLord

ein sehr lebendiger Schreibstil fesselt den Leser und entführt ihn in eine magische, sehr gut vorstellbare Fantasywelt

— Engel1974

Tolles und spannendes Buch, ich bin begeistert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Packende Story

— Nina2409

Ein tolles Fantasy-Abenteuer, dass sich gut zum Abtauchen in fremde Welten eignet und mit vielen Überraschungen aufwartet.

— Tammy1982

Gelungene Fortsetzung!

— SABO

Ein Lesemuss! <3

— CathrinKuehl

Sogar noch besser als der erste Teil. Absolutes Suchtpotential.

— Zeilenheld

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    Alania - Das Lied der Geister

    TrustInTheLord

    18. April 2017 um 15:47

    InhaltNicht nur Kobrin und ihre Familie wurden von den Tiranen angegriffen, auch ganz Immerblau ereilte das gleiche Schicksal. Die ganze Stadt liegt in Trümmern und die Elfen haben sich wie Zwerge in einem Berg versteckt.Überraschenderweise hat Fergulas den Angriff überlebt. Doch seitdem zeigt sein Vater ihm gegenüber noch größere Verachtung, da Fergulas seine Schwester nicht retten konnte.Auch Lani ist den Tiranen entkommen, allerdings weiß sie nicht mehr wie. Nicht nur ihre Flucht, sondern auch ihren Bruder Luni hat sie völlig vergessen. Endlich in Immerblau angekommen stößt Lani gleich zu Beginn auf den noch immer eingebildeten Fergulas. Wegen ihrer fehlenden Erinnerungen wird sie streng bewacht, unter anderem von Fergulas. Doch trotz aller Unterschiede schweißt die beiden ein gemeinsames Ziel zusammen und sie machen sich auf den Weg den Spiegel der Wahrheit zu finden …Meine MeinungAbwechselnde SichtweisenWie bereits im ersten Teil werden die verschiedenen Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Dabei kommen auch ein paar Tiranen zu Wort. Allerdings sind es im zweiten Band andere Tiranen als im ersten. Das hat mich anfangs etwas verwirrt, da man zunächst keinen Bezug zu diesen Charakteren hatte. Obwohl im Laufe der Geschichte durch diese Personen ein gutes Wechselspiel zwischen der Sicht der Feinde und der Elfen entsteht, find ich es schon ein wenig schade, nichts mehr von den anderen Tiranen zu erfahren.Ebenso kommt Kobrin in diesem Band eigentlich überhaupt nicht vor. Alania, auch Lani genannt, spricht manchmal von ihr, mehr aber auch nicht. Allerdings war das ja auch zu erwarten.Mir kam es zudem so vor, als würden die Sichtweisen häufiger als im ersten Band gewechselt werden. Vor allem zu Beginn wurde für meinen Geschmack zu wenig von Alania erzählt. Fergulas und die Tiranen kamen gefühlt häufiger zu Wort. Dabei ist doch gerade Lani die Protagonistin dieses Bandes.CharaktereWie bereits Kobrin bekommt Alania nicht viel ohne Hilfe auf die Reihe. Allerdings kann man es bei ihr damit entschuldigen, dass sie ja viel jünger als Kobrin und Fergulas ist.Auch bei der Entwicklung und Darstellung der Charaktere hatte ich manchmal das Gefühl, dass Fergulas und nicht Lani im Vordergrund steht. Man lernt ihn viel besser kennen und kann sein Verhalten immer mehr nachvollziehen. Er bleibt zwar lange Zeit weiterhin unausstehlich, doch ist es nun für einen verständlicher, warum er sich so verhält. Das Miteinander von Alania und Fergulas hat mir zwar sehr gut gefallen, allerdings geht Lani etwas zu sehr unter. Auch die Tiranen lernt man zu verstehen, obwohl sie für einen selbst immer noch die Feinde bleiben. Doch sie handeln nicht aus reiner Freude am Zerstören oder am Krieg. Das Paradoxe ist leider, dass sie selbst auf der Suche nach einer neuen Heimat sind und dabei die Heimat von anderen Völkern zerstören.HandlungInsgesamt ist die Handlung in sich schlüssig. Die Spannung wird unter anderem dadurch gehalten, dass man bis zum Schluss nicht weiß, warum Alania ihren Bruder vergessen hat. Bei der Auflösung wird auch ein ungelöstes Rätsel aus dem ersten Band aufgelöst. Über diese Information hatte ich mich sehr gefreut.Ebenso wie im ersten Teil blieb ich beim Lesen durchweg neugierig auf die nächsten Seiten, auch wenn es kein übermäßig actionreiches Buch ist. Das Ende wirft zudem neue Fragen auf, weshalb ich schon sehr gespannt auf den nächsten Band bin.FazitIm zweiten Band werden öfters die verschiedenen Sichtweisen abgewechselt. Das fand ich vor allem zu Beginn schade, da verhältnismäßig wenig aus der Sicht der Protagonistin erzählt wurde. Auch im weiteren Verlauf hatte man manchmal mehr das Gefühl, dass Fergulas und nicht Alania die Hauptperson ist. Ansonsten ähnelt Band zwei sehr dem ersten Teil – natürlich abgesehen von der Handlung. Erneut handelt es sich um abenteuerliche, klassische Fantasy, die mit Kämpfen und Tod durchsetzt ist, ohne brutal zu sein. Die Geschichte ist spannend, aber nicht so spannend, als dass man nicht ruhig einschlafen könnte. Der Schreibstil liest sich flüssig, Handlungen und Beschreibungen greifen harmonisch ineinander über, sodass ich das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen habe.

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  • "Alania - Das Lied der Geister" ... Teil 2 der Fantasysaga

    Alania - Das Lied der Geister

    Engel1974

    03. January 2016 um 15:46

    Mit "Alania - Das Lied der Geister"entführt die Autorin Caroline G. Brinkmann den Leser erneut in die fantasievolle Welt der Elfen. Dies ist der 2. Teil der Fantasysaga in der der Leser Druiden, Trolle, Wasserwesen, geflügelte Sieren und andere seltsamen Wesen begegnet. Inhalt: Ging es im 1. Band um die junge Elfe Kobrin rückt hier auf der einen Seite ihre Cousine Alania in den Vordergrund. Sie hat den Angriff der Tiranen überlebt, scheint aber ihr Gedächtnis verloren zu haben. So sehr sie sich auch bemüht sie kann nicht herausfinden, was mit ihr geschehen ist. Wurde ihr Gedächtnis etwa manipuliert und sie ist jetzt ohne es zu wissen eine Spionin der Nox? Auch an ihren Zwillingsbruder kann sie sich nicht mehr erinnern. So macht sie sich mit dem jungen, aber egoistischen und überheblichen Fergulas von Fichtenstein auf den Weg Antworten zu finden. Diese soll ihr der "Spiegel der Wahrheit" geben können. Aber nciht nur die Beiden sind auf der Suche nach diesem Spiegel, auch die Nox haben es darauf abgesehen, um ihn im Krieg gegen das Waldreich einzusetzen. Ehe sich die Beiden versehen geraten sie in große Gefahr, aus der sie nur das "Lied der Geister" retten kann. Auf der anderen Seite geht es um Milas, einem jungen Tranen, der seinen Platz im Leben noch nicht gefunden zu haben schient. Langsam beginnt er den Krieg und die Machenschaften seiner Freunde und der Nox zu hinterfragen und lassen Zweifel in ihm aufkommen. Meinung: Die Autorin erzählt hier abwechselnd aus der Sichtweise der Elfe Alania und des Tiranen Milas. Mit ihren sehr bildlichen Schreibstil hat sie es wieder schnell geschaft das ich mich Mitten im Geschehen befunden habe. Leider schweift sie dadurch immer wieder von der eigentlichen Handlung ab und holt manchmal etwas zu weit aus. Auch wenn dies Stellenweise die Handlung und Spannung hemmt hat es die Autorin mit ihren Roman geschaft mich als Leser zu fesseln und neugierig auf den Folgeband zu machen. Etwas Schade fand ich das ich nichts Neues von Kobrin aus dem 1. Band erfahren habe, denn hier sind nun die Nebencharaktere mehr in den Vordergrund der Geschichte gerückt worden. Schreibstil: klare und einfache Wortwahl, sehr gut verständlich. Durch den sehr bildlichen und lebendigen Schreibstil schaft es die Autorin das man sich wie Mitten im Geschehen fühlt, leider holt sie dafür manchmal etwas zu weit aus. Charaktere: wirken sehr authentisch und lebendig. Sehr gut ist auch der Wandel und die Entwicklung von Fergulas und Milas beschrieben worden. Inhalt: auch wenn ich als Leser etwas Neues über Kobrin erwartet habe, hat mich dieser Teil wieder sehr gefesselt und neugierig auf den Folgeband gemacht Fazit: ein sehr lebendiger Schreibstil fesselt den Leser und entführt ihn in eine magische, sehr gut vorstellbare Fantasywelt

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  • Tolle und spannende Geschichte, ich bin noch ganz begeistert!

    Alania - Das Lied der Geister

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. December 2015 um 11:09

    Cover, wie Geschichte konnten mich ganz und gar begeistern. Ich habe Alania - Das Lied der Geister sehr gerne und auch mit Vergnügen gelesen. Von der ersten Seite an, war ich vollkommen in dem Buch versunken und wollte daraus auch nicht mehr so schnell steigen. Caroline G. Brinkmann hat einen tollen Schreibstil, der das Lesen sehr angenehm macht. Sie hat ein gutes Händchen für Spannungs- und Ruhephasenverteilung und diese Mischung hat mir sehr gut gefallen. Wer Kobrin gerne gelesen hat, wird mit Alania auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Von mir eine klare Leseempfehlung!

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  • Toller zweiter Teil

    Alania - Das Lied der Geister

    Nina2409

    16. October 2015 um 00:44

    Hiermit startet ein toller zweiter Teil dieser Reihe. In diesem Teil geht es vorrangig um Alania die Cousine von Kobrin. Hier geht es um die andere Seite der Macht. Hier erlebt Alania ihre eigene Geschichte in der sie aufwacht und ihren Zwillingsbruder vergessen hat. Alles was mit ihm zu tun hat ist aus ihrem Kopf gestrichen und sie macht sich auf den Weg das alles wieder zu finden dabei findest sie Unterstützung von Fergulas der auch eine Gabe hat die es zu finden zu erforschen und zu verstehen geht. Beide helfen und unterstützen sich obwohl sie gegenseitiger nicht sein könnten. Es ist eine tolle Geschichte die Einblicke in die andere Seite zeigt und man sich total mitziehen lassen kann. Lest es und Genießt es. Es ist spannend packend flüssig verpackt und gefühlvoll lustig geschrieben. Weiter so freu mich auf Teil 3.

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  • Ein gelungenes Fantasy-Abenteuer mit vielen spannenden Geschöpfen

    Alania - Das Lied der Geister

    Tammy1982

    14. September 2015 um 15:45

    Nachdem im ersten Buch der Autorin über das Land Argorn die Elfin Kobrin im Mittelpunkt stand, rückt hier ihre Cousine Alania in den Mittelpunkt des Geschehens. Nach dem schrecklichen Angriff durch die Tiranen und vor allem einem furchteinflößenden Nox, schafft es Alania zurück zu den Elfen, die sich mittlerweile in einem Berg versteckt halten, um nicht entdeckt zu werden. Seit dem Überfall kann sich Alania nicht mehr daran erinnern, dass sie jemals einen Zwillingsbruder hatte und durch ihren Gedächtnisverlust erscheint sie den verängstigten Elfen als höchst supspekt. Zu ihrem Aufpasser wird ausgerechnet Fergulas von Fichtenstein ernannt, mit dem sie sowieso noch einige Rechnungen offen hat. Nachdem Fergulas jedoch einige unschöne Wahrheiten erfahren muss, werden die beiden zu unfreiwilligen Verbündeten, die sich gemeinsam auf die Suche nach dem Spiegel der Wahrheit machen. Gleichzeitig haben jedoch auch die Nox von diesem Spiegel erfahren und sind ebenfalls auf der Suche nach ihm. Wie bereits beim ersten Teil war ich von der ersten Seite an von der Geschichte gefangen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Autorin schafft es sehr gut die fremde Welt vor meinem inneren Auge auferstehen zu lassen und konnte mich immer wieder mit neuen Geschöpfen, wie einer Sirene oder Wassermenschen überraschen. Gleichzeitig offfenbart dabei die Welt selber auch immer wieder neue Geheimnisse und Tiefen und auch lustige Gesellen, wie ein Druide auf Drogen, fehlen in dem ganzen Gemisch nicht. Die Charaktere sind dabei mit viel Liebe zum Detail gezeichnet und offenbaren auch manche Schwäche, für die ich sie gleich noch mehr ins Herz schließen musste. Gerade auch Fergulas, der sich oft nicht besonders positiv darstellen kann, zeigt immer wieder auch ganz andere Züge und war er mir zu Beginn noch sehr suspekt, mochte ich ihn gegen Ende des Buches sehr gerne. Gut gefallen hat mir dabei auch, dass auch die Sicht der "Bösen" gezeigt wird und dem Leser Einblicke in die Welt der Tiranen gewährt wird. Das finde ich total spannend auch mal etwas über die Gegenseite zu lesen und dabei festzustellen, dass auch die Gegenseite ihre "guten" und "bösen" Merkmale hat und es da auch sehr liebenswürdige Geschöpfe gibt. Das Ende war wieder ein absolutes Highlight und hatte noch einige Überraschungen parat. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es im dritten Teil der Trilogie weiter gehen wird. Der einzige Wehmutstropfen ist die Tatsache, dass Kobrin in diesem Teil leider gar nicht vorkommt. Jedoch hoffe ich auf ein Wiedersehen mit allen bereits bekannten Figuren (und auch gerne neuen  ) im nächsten Band. Alles in allem ein tolles Fantasy-Abenteuer, dass sich gut zum Abtauchen in fremde Welten eignet und mit vielen Überraschungen aufwartet.

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  • Tolle Fortsetzung mit einem spannenden Setting

    Alania - Das Lied der Geister

    Piranhapudel

    13. August 2015 um 11:03

    Mit “Alania — Das Lied der Geister” entführt uns Caroline G. Brinkmann wieder in die Welt von Argorn, in diesem zweiten Band allerdings nicht zu Kobrin, sondern zu anderen Charakteren, die man im ersten Band schon kennengelernt hat: zu Alania, der kleinen Cousine von Kobrin; zu Fergulas, der sich im ersten Band nicht gerade durch seine Freundlichkeit ausgezeichnet hat; und zu Milas, einem Tiranen im Dienste der Nox. Durch diesen Aufbau erfahren wir in diesem Buch nicht etwa, wie es nach Kobrins Abenteuer weitergeht, sondern was bei den anderen passiert ist, während Kobrin und Daidalor unterwegs waren. Zugegeben: Zu Beginn von “Alania” war ich etwas enttäuscht, dass man hier nicht zu Kobrin zurückkehrt, einfach weil ich sie im ersten Band so gern hatte und natürlich auch wissen wollte, wie es nun bei ihr weitergeht. Doch relativ schnell habe ich mich an die neuen Umstände in dieser Geschichte gewöhnt, denn auch die ehemaligen Nebencharaktere bergen viele interessante Charakterzüge und Geheimnisse. Alania, kurz Lani, hat den Angriff überraschenderweise überlebt, kann sich allerdings kaum noch daran erinnern, was passiert ist. Von den anderen überlebenden Elfen wird sie schließlich gefunden und mit in das neue Versteck genommen. Dort wird sie befragt, unter anderem zum Verbleib ihres Bruders. Doch warum überhaupt, wenn sie sich nicht erinnern kann, je einen Bruder gehabt zu haben? Als Leser hingegen können wir uns noch gut an ihren Zwillingsbruder Luni erinnern, wie kann es also sein, dass Alania nicht nur Erinnerungslücken hat, sondern auch ganze Personen vergisst? In dem Versteck der Elfen begegnen wir zudem Fergulas und auch einige Kapitel sind aus seiner Sichtweise geschrieben, sodass man nun mehr und mehr lernt, warum er in Band 1 so ein Rüpel war und Kobrin gemobbt hat. Mit Daidalor durften wir schon im ersten Band einen Blick ins Lager der Feinde werfen. Milas ist in diesem Band der Tirane, dem wir über die Schulter schauen dürfen, und dabei erfahren wir viele interessante Dinge: Warum entscheiden sich Menschen überhaupt dazu Tiranen zu werden? Wie sieht der Alltag in einem Lager der Nox aus und sind überhaupt alle Tiranen so böse, wie sie erscheinen? Die Antwort auf letztere Frage ist: Natürlich nicht. Die meisten Tiranen sind weitaus vielschichtigere Charaktere als der stereotype erste Blick zeigen könnte. Was “Alania” für mich so interessant gemacht hat, war gerade dieses Setting, in dem wir nicht nur mehr Hintergründe erfahren, sondern auch etwas über den Verbleib vieler Nebencharaktere. Caroline G. Brinkmann spielt hier nicht nur mit der Spannung, dass wir nicht direkt erfahren, wie es mit Kobrin weitergeht, sondern auch mit weiteren Fragen: Wenn wir nun Alania und Fergulas begegnen, erfahren wir dabei vielleicht, ob X, Y oder Z auch überlebt haben? Zudem werden hier weitere interessante magische Wesen gezeigt sowie Eckchen dieser zauberhaften Welt, die man in Band 1 noch nicht gesehen hat. Besonders gefallen haben mir die vielen Begegnungen mit den wahrscheinlich skurrilsten Figuren dieser Welt, die eine Portion Humor in die Geschichte bringen. Die Handlung wird im Wechsel von verschiedenen Charakteren im Mittelpunkt geschildert, sodass man vom Versteck der Elfen hin zum Lager der Nox und wieder zurück springt. Dadurch wird zusätzlich Spannung aufgebaut, die für mich persönlich nötig war, da mir die Handlung der einzelnen Personen manchmal zu langsam voranging. Alania ist ein interessant aufbereiteter mittlerer Band, der den Nebencharaktere mehr Tiefe verleiht und Lust auf das Ende der Geschichte und somit auf den dritten Band macht, in dem sich hoffentlich alle Handlungsstränge verbinden werden.

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  • Caroline G. Brinkmann - Alania

    Alania - Das Lied der Geister

    SABO

    04. August 2015 um 17:43

    Caroline G. Brinkmann - Alania - Das Lied der Geister - Papierverzierer Am Fischteich, wo Kobrins und Alanias Wege sich trennten, bestreitet jede ein großes Abenteuer, die eine wie die andere wird zur unfreiwilligen Hüterin gemacht. Alania, die durch den Nebel ihrer Erinnerungen watet, trifft auf die verletzte Miralla, die letzte ihres Ordens der Wahrheitssucher, sie übergibt Lani ein Spiegel-Amulett und nimmt ihr ein Versprechen ab. Einst war dem Spiegel der Wahrheit jede Frage willkommen, bis ein heftiger Streit um ihn entbrannte, die Königin des Waldes ließ ihn verstecken. Doch die Zeiten haben sich geändert. Das einst schöne und unschuldige Elfenland wird vom Krieg durch die grausamen Tiranen verzehrt, die Nox kommen dem Spiegel-Geheimnis gefährlich nahe. Fergulas von Fichtenstein und Alania Almenzweig, ein Paar, das es sonst nicht gegeben hätte, früher waren sie sich spinnefeind. Der dreiste Elf von damals, kämpft gegen den Geist seiner getöteten Schwester an, die Stimme in seinem Kopf nährt das schlechte Gewissen, das ihm sein Vater eingeredet hat, er macht ihn verantwortlich für Ignallas Tod. So geht er ein Bündnis mit der gefangenen genommenen Alania ein und flieht mit ihr aus Immerblau. -- Unter den jungen Tiranen scheint es Rebellen widerwillens zu geben, sie entdecken ihre menschliche Seite in Freundschaft und Verlust derselben. -- Marmelade liebende Trolle, verrückte Druiden und seltsame Moosbewohner, Wasserwesen und geflügelte Sirenen. Nicht zu vergessen, die übergroße streichelsüchtige Seidenkatze Amber, die zu nichts gut zu sein scheint, nicht mal zum Krallen ausfahren.. Fergulas: "Wozu haben wir dich eigentlich mitgenommen?" Amber: "Zum Kraulen!" Ein fantasievolles Abenteuer, spannend und sehr unterhaltsam, schmunzeln inklusive. Fortsetzung: Ja, unbedingt! Teil 1: Kobrin - Die schwarzen Türme Teil 2: Alania - Das Lied der Geister

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  • Abtauchen und miterleben ... Rückkehr fällt schwer

    Alania - Das Lied der Geister

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ganz lieben Dank an Caroline G. Brinkmann und natürlich dem Papierverzierer - Verlag für das tolle Buch. In diesem Teil ändert sich der Fokus und Alania ( die Cousine von Kobrin) rückt in den Vordergrund. Sie hat den Angriff der Tiranen überlebt und wird plötzlich damit konfrontiert, das sie einen Bruder hat, an den sie sich aber überhaupt nicht mehr erinnern kann.   Lani ist ein Elfenmädchen, dessen Magie noch nicht erwacht ist, weil sie noch zu jung ist. Aber sie steht mit beiden Beinen im Leben, nimmt kein Blatt vor den Mund, sagt was sie denkt und hat das Herz am richtigen Fleck.  Warum kann sich Alania nicht mehr an ihren Bruder erinnern?Was ist mit ihr geschehen? Wurde ihr Gedächtnis manipuliert?Ist sie etwa eine Spionin der Nox?Wer ist der Auserwählte? Ist Kobrin wirklich die Hüterin?Kann man den Krieg beenden? Wenn ja wie?Fragen über Fragen! Und auch dieser Band fügt diesem Katalog nur noch weitere hinzu. Dann muss  sich Alania  auch noch mit dem egoistischen, eingebildeten, überheblichen Fergulas von Fichtenstein ( den wir schon im ersten Teil kennen lernen durften)  abgeben. Denn die beiden bekommen die Aufgabe den Spiegel der Wahrheit vor den Nox zu schützen. Gleichzeitig wollen sie aber auch Antworten finden.Fergulas will endlich von seinem Vater respektiert werden. Aber er ist so egoistisch und hochnäsig, dass er nicht nur gegen die Tiranen kämpfen will, sondern auch gegen Lani und teilweise sogar gegen sich selbst. Aber im Laufe des Buches lernt er doch, worum es wirklich geht ....  Dann haben wir noch Milas, dieser ist ein junger Tirane, der sich seinen Platz unter seinen Kameraden beweisen will. Doch als dann eine Sirene gefangen wird, beginnt er langsam aber stetig diesen Krieg in Frage zu stellen, aber nicht nur diesen Krieg sondern auch die Machenschaften der Nox und der Tiranen und deren barbarische Methoden lassen ihn immer mehr zweifeln.  Wie schon der 1. Band, wird auch dieser Band aus der Sicht zweier Personen abwechselnd geschrieben. Einmal haben wir Alania und dann Milas. Egal wo ich mich in Argorn befand, ich war immer mit dabei. Neben dem heimisch wirkenden Lager der Tiranen und der Zuflucht in einem feuchtkalten Berg, waren die Wubabuba-Sümpfe mir die liebsten, weil sie mich so herrlich frei fühlen ließen und zum Lachen brachten :). Auch hier gilt wieder: Mittendrin statt nur dabei! Der Schreibstil ist auch dieses Mal wieder sehr lebendig. Man wird förmlich in die Welt magisch gefesselt und fühlt direkt wo man sich gerade befindet. Die Charaktere haben wieder jeder seine eigene Persönlichkeit. Was noch deutlicher hervorgehoben wird, weil jeder  seine  ganz eigene Ausdrücke, Gesten und Wortwahl hat. Klasse! Diese Welt ist so lebendig!   Am besten fand ich aber den Aufenthalt in den Wubabuba - Sümpfen. Ich hab mich gekringelt vor lachen. Dort konnte man sich mal so richtig entspannen und loslassen.  Etwas schade fand ich, das man von Kobrin in diesem Buch so gar nichts neues erfährt. Und ich habe Freki vermisst - "meinen" Wolfsjungen.  Nun heißt es wieder warten, warten bis das dann Band 3 erscheint. Gib Gas Caroline!!!! Ich will wissen wie es weitergeht und ob meine Fragen in Band 3 geklärt werden? Oder kommen da noch neue dazu?  Fazit: Dieses Buch ist ein wunderbar gelungener Folgeband. Er zieht einen wieder komplett in seine Welt ein und man hat hinterher Mühe sich in der Realität wieder zurecht zu finden. Eindeutige Kauf - und Leseempfehlung!!!

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    • 2
  • Alania

    Alania - Das Lied der Geister

    Wuerfelheld

    13. May 2015 um 10:57

    Vor nicht all zu langer Zeit haben die Tiranen den Wald überrannt, in dem die Elfen bisher friedlich und in Harmonie mit sich, der Magie und Natur lebten. Damals brannten nicht nur die Dörfer und verloren viele ihr Leben, einige entdeckten auch ihr Schicksal, so wie die junge Kobrin, die bisher immer anders war als ihre Rassegefährten. Nun hat sie aber nur noch ein Ziel, ihre jungen Verwandten zu finden, die Zwillinge Lani und Luni, die ihr anvertraut wurden. Klappentext: Nach dem Angriff der Tiranen kann sich Alania nicht mehr daran erinnern, einmal einen Bruder gehabt zu haben. Sie macht sich mit dem eingebildeten Fergulas von Fichtenstein auf die Suche nach dem Spiegel der Wahrheit, um Antworten zu finden. Zur gleichen Zeit suchen auch die Nox nach dem Spiegel, um ihn im Krieg gegen das Waldreich einzusetzen. Während Alania weiter den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf der Spur ist, wird sie in den großen Konflikt hineingezogen, aus dem sie nur das Lied der Geister erlösen kann. Nachfolgeroman von »Kobrin – Die schwarzen Türme« und Teil 2 der Saga »Herren des Waldes« von Caroline G. Brinkmann Zum Inhalt: Einige Zeit ist seit dem Vorfall vergangen. Alania hat den Angriff der Tiranen überlebt, dabei aber seelisch Schaden genommen, denn sie kann sich einfach nicht mehr daran erinnern, dass sie einmal einen Zwillingsbruder hatte. Das ist ein Phänomen, dem auch die hilflos gegenüberstehen, die die junge Elfe bei sich aufgenommen haben. Kein Versuch, ihr zu helfen hat bisher gefruchtet, nicht einmal die Erzählungen haben Erinnerungen in dem Mädchen geweckt, dass dadurch immer unsicherer und verwirrter wird. Schließlich aber entscheidet sie sich doch dazu, etwas zu unternehmen und macht sich mit Fergulas von Fichtenstein, einem sehr von sich und seinen Fähigkeiten überzeugten, ebenfalls noch recht jungen Elfen auf den Weg, um den sogenannten „Spiegel der Wahrheit“ zu finden. Aber sie sind nicht die einzigen, die Interesse an dem Artefakt haben. Denn die Nox wollen es in ihre Hand bekommen, um damit das Waldreich zu schwächen und endlich zu Fall zu bringen. Dafür scheuen sie keine Opfer. Ehe sie sich versieht, wird Alania in einen Konflikt mit hineingezogen, der sie und ihren Begleiter in große Gefahr bringt. Nur „Das Lied der Geister“ kann sie jetzt noch retten … aber das ist ebenso wenig greifbar wie der „Spiegel der Wahrheit“ – oder? Wie schon im ersten Band „Kobrin“ arbeitet die Autorin Caroline G. Brinkmann auch im zweiten Band „Alania“ mit lebendigen und fein ausgestatteten Bildern. Sie nimmt sich sehr viel Zeit, die Umgebung und den Alltag der Figuren zu beschreiben, sie in Gesprächen miteinander interagieren zu lassen und damit eine Bindung zum Leser zu schaffen. Die Figuren, die bisher nur Nebencharaktere waren, rücken in den Mittelpunkt der Geschichte. Fergulas, den man bisher nur als eingebildeten Protz kannte, der Kobrin aufzog und verspottete, muss nun selbst erleben, dass seine Magie nicht jedes Problem löst und dieser manchmal sehr enge Grenzen aufgezeigt werden. Alania ist eher unsicher und bleibt über lange Strecken des Buches passiv, erst zum Ende hin begreift sie, dass sie selbst etwas tun muss, um ihr Leben zu verändern. Immerhin macht sie so eine gewisse Entwicklung durch. Das kann man von den Figuren der Nebenhandlung leider nicht sagen, diese bleiben durchweg blass und gesichtslos, rühren einen trotz dramatischer Umstände nicht besonders an. Dadurch, dass die Autorin so viel Wert auf Beschreibungen und Dialoge legt, kommt die Handlung nur sehr langsam voran. Immer wieder schweift sie auf dem Weg zum Ziel ab. Letztendlich plätschert die Geschichte nur so von einer Begegnung zur anderen vor sich hin und lässt nicht wirklich viel Spannung aufkommen, auch wenn die Figuren nicht geschont werden. Mein Fazit: „Alania – Das Lied der Geister“ dürfte vor allem auch die Leser ansprechen, die schon den ersten Band von „Herren der Wälder“ mochten. Es gehört aber auch hier einiges an Geduld und Interesse dazu, die vielen Begegnungen und Gespräche zu mögen, ebenso wie die ausführliche Beschreibung des Hintergrunds und vieler Alltäglichkeiten. Wer Spannung und Action erwartet, ist hier eher fehl am Platz, ebenso wie die Fans komplexer und verzwickter Handlungsbögen. Meine Wertung: 2,5 von 5 Wälder

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  • Hilfe, ich bin süchtig…

    Alania - Das Lied der Geister

    Zeilenheld

    Das Cover: Ich finde es wieder gut gelungen. Wie beim ersten Teil zeigt es einen der Hauptcharaktere nämlich Alania, die wir besser kennen als Lani. Ich finde die Figur ein wenig zu "kitschig" und keine Ahnung vllt etwas zu puppenhaft? Weiß nicht, wie ich es beschreiben soll...Aber wenn ich das Buch nicht kennen würde, würde ich vllt etwas anderes erwarten. Darunter ist ein Auge mit einem Spiegelsplitter, der im Buch vorkommt. Das hat mir wiederum sehr gut gefallen! Ich bin mir sicher, dass es beim richtigen Buch noch cooler aussieht, weil es sich wieder um ein Klappcover handelt und hinter dem Auge ein weiteres Bild versteckt ist."Im Krieg gibt es immer zwei Seiten." Ja, so ist das mit dem Krieg… Auch in der Welt der Elfen.Inhalt: Den Klappentext kann ja jeder selber nachlesen, also starte ich gleich mal... Die Geschichte beginnt an den Fischseen, kurz nachdem sich die Wege von Kobrin und den Zwillingen Lani und Luni getrennt haben. Ich wollte schon während des ersten Teils die ganze Zeit wissen, was zum Teufel denn mit den Zwillingen passiert ist und hab mich gefreut, dass der zweite Teil endlich Klarheit verschafft.Storyline1: Lani ist also an den Fischseen, aber OHNE Luni… Es wird noch schlimmer. Sie kann sich nicht einmal an ihren Bruder erinnern. Alle Erinnerungen wurden ihr genommen. Da man als Leser ja weiß, dass sie vor den Nox geflohen sind, befürchtet man das Schlimmste. Zunächst kehrt Lani nach Immerblau zurück und erfährt, dass die Stadt im Krieg gefallen ist (wussten wir ja schon). Die Elfen leben von nun an versteckt im Berge (wie unkultivierte Zwerge, was ihnen sehr zu schaffen macht :) Einige drehten auch etwas durch und finden zur Religion *seitenhieb*) Das Leben unter Tage war richtig gut beschrieben. Ich konnte mir vorstellen wie erdrückend und beengend sich die Elfen fühlen müssen. Lani trifft auf Fergulas, den wir auch schon aus dem ersten Teil kennen und hassen gelernt haben. Die beiden verbindet mehr als sie sich eingestehen wollen, denn auch Fergulas hat seine Schwester verloren (wird aber weiter von ihrem Geist heimgesucht). Ich finde Fergulas als Charakter sehr gelungen. Während ich ihn im ersten Teil einfach nur gehasst habe, hat man jetzt eine ganz neue Seite an ihm kennen gelernt und versteht, warum er so gemein zu Kobrin war… na ja, zumindest ansatzweise. Ich wollte ihn wirklich weiter hassen (wirklich, ich habe versucht), aber am Ende habe ich ihn  gemocht… Irgendwie…  Er ist ein wirklich sehr komplexer Charakter, irgendwie etwas labil nachdem er auf die Tiranen getroffen ist. (Und bei dem Vater konnte auch nix aus dem Jungen werden)Wo war ich? Ach ja. Lani und Fergulas beschließen, den Spiegel der Wahrheit zu suchen. Lani weil sie wissen will, warum sie sich nicht mehr an ihren Bruder erinnern kann. Fergulas hat keine andere Wahl (Ich will nicht spoilern). Beide werden auf dem Weg immer stärker. So bemerkt Fergulas, dass er durch seine Schwester eine Verbindung zu den Toten hat. Und auch Lani weiß sich zu verteidigen. Begleitet werden sie von Amber, einer verwöhnten Seidenkatze (Bei der habe ich mich jedes Mal gekringelt vor Lachen). Storyline2: Es gibt einen neuen Charakter, einen Tiranen, der einer der Soldaten war, die Kobrin und die Zwillinge an den Fischseen angegriffen hat. Sein Name ist Milas. Durch ihn lernen wir die bereits erwähnte "zweite Seite des Krieges" kennen und erfahren die Hintergründe, warum die Schatten in das Reich einmarschiert sind.  Milas habe ich schnell ins Herz geschlossen, ebenso wie seine Freunde Distel und Hammer. Durch ihre Augen lernen wir das Reich Argorn noch mal neu kennen und sehen die Gefahren und dunklen Seiten. Zum Beispiel Sirenen und Skas (ein Albtraumspinnendings).  Ich habe mich wirklich davor gefürchtet, was passiert, wenn Milas auf Lani und Fergulas trifft. Kämpfen sie dann miteinander? Immerhin sind sie ja Feinde… Irgendwie habe ich mit allen mitgefiebert und allen die Daumen gedrückt. Am Ende gab es dann auch wirklich einen genialen Showdown, der mich nicht enttäuscht hat. Der Teil endet ungefähr an der Stelle des ersten Teils und beantwortet viele Fragen, die im ersten offen geblieben sind.  Zuerst war es ein kleiner Schock, als ich bemerkt hab, dass keine Kobrin und kein Daidalor vorkommen wird. Man vermisst sie aber  nicht, da sie erwähnt werden. Ich finde die Auflösung gut, dass Lani und Luni nicht wie im ersten Teil vermutet in irgendeinem Gefangenenlager rumhängen und darauf warten gerettet zu werden, sondern  ihre eigene Story haben. Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht… ;) Fazit: Endlich mal wieder Fantasy mit interessanten Charakteren. Und vor allem mit zwei Seiten, denn es gibt auch in diesem Teil kein richtiges Gut und Böse, sondern nur viel dazwischen. Ich habe den Teil in wenigen Tagen verschlungen.  Klare Empfehlung! 

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    • 3
  • Ein Lesemuss!

    Alania - Das Lied der Geister

    CathrinKuehl

    27. March 2015 um 12:50

    Klappentext Nach dem Angriff der Tiranen kann sich Alania nicht mehr daran erinnern, einmal einen Bruder gehabt zu haben. Sie macht sich mit dem eingebildeten Fergulas von Fichtenstein auf die Suche nach dem Spiegel der Wahrheit, um Antworten zu finden. Zur gleichen Zeit suchen auch die Nox nach dem Spiegel, um ihn im Krieg gegen das Waldreich einzusetzen. Während Alania weiter den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf der Spur ist, wird sie in den großen Konflikt hineingezogen, aus dem sie nur das Lied der Geister erlösen kann. Schreibstil Brinkmann hat auch in Teil 2 ihrer Trilogie einen bildhaften Schreibstil, der magisch und fesselnd wirkt. Ich als Leserin wollte immer weiterlesen, konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Dazu bekommt jeder Charakter und deren Sichtweisen ihre ganz eigenen Worte und Ausdrücke, was die Welt nur noch lebendiger machte. Charaktere Lani, Kobrins Cousine, hat den Angriff der Tiranen überlebt und begibt sich auf die Suche nach ihrem Bruder Luni, an den sie sich nicht erinnert. Schon im ersten Teil mochte ich die kleine Elfe, die kein Blatt vor den Mund nimmt und somit erfrischend auf die überflutete Jugendliteratur wirkt, in der es den Protagonisten meist nur darum geht, was sie nicht äußern wollen/können/sollen/dürfen. Sie wächst im Laufe der Geschichte über sich hinaus und wird zu meiner Heldin. Fergulas von Fichtenstein, der eingebildete Elf aus dem ersten Teil, der Kobrin immer fies geärgert hat, muss sich mit Lani zusammentun, um die große Heldentat zu vollbringen, damit sein Vater ihn respektiert. Der hochnäsige Magiebegabte kämpft nicht nur gegen Tiranen, sondern auch gegen Lani, sich selbst, seine Ansichten und Überzeugungen. Man erhält tiefen Einblick in die oberflächlich wirkende Seele, die viel mehr zu bieten hat, als sie im ersten Teil zeigte. Auch wenn Fergulas wahrscheinlich nie alles seiner verschrobenen Weltansicht hinter sich lassen kann, wuchs er mir schwer ans Herz. Wow! Milas ist ein junger Tirane, der seinen Platz unter den Kameraden halten will. Doch nachdem eine Nixe gefangen genommen wurde, und als einziges auf ihn reagiert, beginnt er die Methoden seiner Kameraden und Vorgesetzten in Frage zu stellen. Eine unglaubliche Entwicklung offenbart sich dem Leser, der die Bedeutung des schmalen Grats zwischen Gut und Böse eine neue Sichtweise verleiht. Umgebung Egal wo ich mich in Argorn befand, ich war immer mit dabei. Neben dem heimisch wirkenden Lager der Tiranen und der Zuflucht in einem feuchtkalten Berg, waren die Wubabuba-Sümpfe mir die liebsten, weil sie mich so herrlich frei fühlen ließen und zum Lachen brachten :). Auch hier gilt wieder: Mittendrin statt nur dabei! Plot Lani sucht ihren Zwillingsbruder, Fergulas seine Anerkennung, Milas den richtigen Weg und ich als Leser die “gute” Seite. Leider fand ich sie nicht, denn als sich Milas, Fergulas und Lani in einem Kampf gegenüberstehen (mit jeweils einer Armee im Rücken), vermochte ich nicht zu sagen, wem ich den Sieg gönne. Dass jeder Krieg zwei Seiten hat (das Motto des Buchs), wurde für mich noch nie so deutlich herübergebracht. Und dass auch nicht belehrend und beschrieben, sondern gezeigt, indem ich es nachfühlen musste. Toll, toll, toll!!! Ende Ich wünschte, dieses Buch ginge nie zu Ende. Aber das musste es. Und ich musste weinen. Dennoch spoiler ich hier nicht, ihr sollt euch euer eigene Bild machen :). Fazit Wow, einfach nur wow! Ich fand das Buch von Anfang bis Ende einfach nur wahnsinnig toll! Ganz klar ein Lesemuss! :) Fünf Sterne von mir!

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