Caroline Brinkmann , Caroline Brinkmann Die Perfekten

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Inhaltsangabe zu „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann

Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!

Sehr gut geschriebene, aber wenig überraschende Dystopie nach dem klassischen "Rebellen bekämpfen herrschende Klasse"-Muster.

— Tichiro

Eine tolle Dystopie, auch wenn idese nicht ganz perfekt war...

— cityofbooks

Absolutes Jahreshighligt. Eine Dystopie von der ich nächtelang geträumt habe und die mir nicht mehr aus dem Kopf geht.

— Petrailmenau

Gelungene Dystopie mit einigen Überraschungen, aber auch kleineren Schwächen.

— ConnyKathsBooks

Mir fehlte das gewisse Etwas...

— rainbowly

Zur Hälfte des Buches wurde es etwas schleppend, allerdings dennoch eine gute Dystopie mit einer spannenden Welt und coolen Protagonisten

— Selin_1704

Etwas schwacher Anfang, dafür ein umso stärkeres Ende - unbedingt dranbleiben!

— Lucciola

Interessante Geschichte, die sehr gut und detailreich geschrieben ist.

— sonnenbuch

"Die Perfekten" von Caroline Brinkmann besticht besonders durch seinen Ideenreichtum, die lebhaften Charaktere und den genialen Schreibstil!

— Majainwonderland

Absolute Leseempfehlung für Panem Fans und all die, die nach einer guten Dystopie suchen!

— BuechersuechtigesHerz

Stöbern in Jugendbücher

Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

Spannend und nachvollziehbar.

4Mephistopheles

Nur noch ein einziges Mal

Spannend, faszinierend und erwachsener als andere Bücher dieser Autorin. Einmal angefangen lässt es einen nicht mehr los.

CasusAngelus

Forever Again - Für alle Augenblicke wir

Ich hoffe, die Fortsetzung klärt die offenen Fragen, denn ansonsten hat mir das Buch eigentlich sehr gut gefallen. Eine spannende Idee.

pia_felizia

Wovon du träumst

Authentische Charaktere, die sich glaubhaft weiterentwickeln und gegenseitig an sich wachsen - wunderbar romantisch und sehr eindringlich <3

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FAYRA - Das Herz der Phönixtochter

Ein tolles Buch über Freundschaft und Vertrauen. Mit ein paar Längen aber dennoch sehr spannend.

Brianna

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Einfach nur toll, eine grandiose Geschichte. Große Leseempfehlung, neues Lieblingsbuch.

CallieWonderwood

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  • Eine tolle Dystopie, auch wenn diese nicht ganz perfekt war...

    Die Perfekten

    cityofbooks

    13. January 2018 um 22:20

    Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem! Da mich sowohl das Cover, als auch der Klappentext sehr angesprochen haben, war ich schon ziemlich aufgeregt auf diese Dystopie und deshalb sehr froh, endlich Zeit gefunden zu haben um dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir ziemlich gut gefallen. Er war flüssig, ehrlich und hat meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte und der Atmosphäre, welche in dieser herrscht gepasst. Die Geschichte wird auch sowohl aus Rains als auch aus Larks Sicht erzählt, jedoch nur aus der 3. Person und nicht in der ich-Perspektive, was ich teilweise ziemlich schade fand. Rain hat mir als Protagonistin wirklich gut gefallen. Sie ist stark und kämpft für die Dinge, die ihr wichtig sind, was mir sehr gut gefallen hat. Es war stellenweise jedoch so, dass eine große Distanz zwischen ihr und dem Leser geherrscht hat, was ich sehr schade fand. Lark fand ich auch wirklich toll. Es ist wunderschön anzusehen, wie viel ihm seine Schwester bedeutet und man merkt wirklich mehrmals was für ein guter Mensch er ist. Die Handlung war auch wirklich toll! Das Buch ist spannend, aufregend und es werden immer wieder Geheimnisse aufgedeckt, weshalb die Spannung sich durch das ganze Buch zieht. Zudem hat die Autorin noch einen großen Plottwist gegen Ende der Geschichte eingebaut, welcher wirklich unerwartet war. Ich muss auch sagen, dass mich die Geschichte teilweise an die "Tribute von Panem" erinnert hat, was ich jedoch überhaupt nicht schlimm fand, denn dies lag nicht daran, dass die Handlung die selbe war, sondern vor allem an Kleinigkeiten. Mir hat auch das ganze System, welches sich die Autorin ausgedacht hat sehr gut gefallen und es hat auch definitiv zum Nachdenken angeregt. Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, auch wen ich manchmal ein paar Schwierigkeiten mit Rain hatte und die Geschichte nicht zu 100% perfekt war!

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  • Die Perfekten - von Caroline Brinkmann

    Die Perfekten

    Nele75

    09. January 2018 um 08:33

    (Rezension von Hannah, 13 Jahre alt - Tochter von "Nele75")Das Buch "Die Perfekten" von Caroline Brinkmann hat mir vor allem ab dem mittleren Teil gut gefallen und schöne Lesestunden gebracht. Denn nach dem Lesen merkt man, wie gut es einem selbst eigentlich geht. Es geht um das Mädchen Rain, welches mit ihrer Mutter in einer Welt lebt, in der es egal ist, wie sehr man sich bemüht - entweder man ist gut und hat ein schönes Leben oder aber man ist nicht gut und hat ein schlechteres Leben mit so gut wie keinen Chancen. Es geht um Ungerechtigkeit und Freiheit. Die Geschichte selbst ist spannend und sehr bildlich geschrieben, so kann man sich perfekt in die Situationen hineinversetzen - ob nun  gute oder schlechte Ereignisse - oder auch traurige, so auch, als Rain die einzigen Menschen, welche ihr am Herzen liegen, verliert und gleichzeitig merkt, dass sie nicht jedem bedingungslos vertrauen kann. Es ist ein tolles Buch, welches sich zu lesen lohnt - ob nun der Schreibstil von Caroline Brinkmann oder auch die Geschichte selbst - es würde mich freuen, wenn noch weitere Teile erscheinen würden.

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  • Gold zu Asche

    Die Perfekten

    ConnyKathsBooks

    20. December 2017 um 19:50

    "Nicht die Gene machen einen Menschen perfekt, sondern sein Wesen. Vergiss das nicht, mein Herz." (S. 7)Perfektion ist das höchste Gut in Hope. Nur wer perfekt ist, genießt alle Privilegien. Die 16jährige Rain aus dem smogverseuchten Industriezirkel Grey kann davon nur träumen. Sie ist ein nicht registrierter Ghost und lebt mit ihrer Mutter Storm außerhalb des Systems. Beide sind ständig auf der Flucht vor den allgegenwärtigen Drohnen und Sentinal-Elitesoldaten und können dabei niemandem vertrauen. Denn die sogenannten Gesegneten regieren Hope mit eiserner Hand. Doch dann trifft Rain auf den jungen Lark und begeht einen fatalen Fehler mit überraschenden Folgen. "Die Perfekten" stammt aus der Feder von Caroline Brinkmann. Dystopien gibt es ja wie Sand am Meer und mittlerweile ist es richtig schwer, in diesem Genre noch zu glänzen. Was der deutschen Autorin aber ganz gut gelingt. Ihr Roman bescherte mit einige unterhaltsame und spannende Lesestunden, wenngleich mit kleineren Abstrichen.Hope - ein Land, unterteilt in zehn verschiedene Zirkel und streng regiert von den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der menschlichen Rasse. Hope - das bedeutet Frieden und Sicherheit, doch zu einem hohen Preis. Denn nur wer perfekte Gene besitzt, hat hier alle Chancen. Eine Eins zu sein, das wünscht sich jeder. Ist man jedoch ein Zwei oder Drei, muss man mit vielen Einschränkungen leben. Kein Wunder, dass sich der Widerstand regt - gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit und für Freiheit und Gleichheit. Für eine Welt ohne Klassen.Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zwar etwas schwer, doch später flogen die 600 Seiten nur so dahin. Das Ganze ist gut geschrieben, fesselt durch überraschende Wendungen und wird aus der Sicht von Rain und Lark erzählt. Zwei sympathische und vielschichtig gezeichnete Figuren, mit denen man durchweg mitfiebert. Beide stehen vor schwierigen Entscheidungen. Lark, der sich rührend um seine kranke kleine Schwester Rose kümmert und dafür alles riskiert. Und Rain, die das Unmögliche möglich macht und eine friedliche Lösung anstrebt. Dabei jedoch hin- und hergerissen ist - zwischen der goldenen Luxuswelt der Gesegneten und dem staubig-ärmlichen Grey. Gold zu Asche - so heißt passenderweise auch das Motto der Rebellen, den sogenannten Spines. Sie wollen Krieg - aber ist ihr Weg der Gewalt auch der richtige?Zwar sind gewisse Ähnlichkeiten mit der Panem-Trilogie nicht von der Hand zu weisen, dennoch punktet die Autorin mit originellen technischen Spielereien, wie z.B. einem sprechenden Spiegel. Gut gefallen hat mir auch, dass der Romantikanteil hier sehr gering ausfällt und nur angedeutet wird, was ich als recht wohltuend empfand. Besser zu wenig als zu viel Liebesgeplänkel.Mir fehlten jedoch ein paar Hintergründe. Wie ist Hope überhaupt entstanden? Was ist damals passiert und wie lange ist das her? Wie sieht es außerhalb der Grenzen aus? Auf die Welt von früher wird zwar immer mal Bezug genommen, doch nähere Ausführungen bleiben Mangelware. Ebenso wird nicht genau erklärt, was es mit den ständig verwendeten Aussprüchen "Kallisto" und Listo Kallisto" auf sich hat. Diese stehen wohl für bekannte Kraftausdrücke, irritierten mich aber hin und wieder. Auf den letzten Seiten spitzen sich die Ereignisse immer weiter dramatisch zu und der atemberaubende Showdown bietet Spannung pur. Die Lage in Hope gerät zunehmend außer Kontrolle, ein schreckliches Geheimnis wird enthüllt (was ich aber schon leicht erahnt habe) und es gibt noch eine größere Überraschung. Mit dem Ende bin ich allerdings nicht ganz glücklich. Zwar hoffnungsvoll und ein erster Schritt in die richtige Richtung, doch mit vielen offenen Fragen. Für mich etwas unbefriedigend.Insgesamt kann ich "Die Perfekten" empfehlen. Trotz kleinerer Schwächen eine gelungene Dystopie, die ich allen Fans des Genres nur ans Herz legen kann. 4 Sterne von mir.

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  • Wunderschön ausgearbeitete Unperfektion.

    Die Perfekten

    Freakajules

    03. December 2017 um 13:33

    "Die Perfekten" hat mich vom Inhalt und deren Umsetzung sehr überrascht. Ich muss ehrlich sagen, ich bin auch nicht mit allzu großen Erwartungen oder Hoffnungen an dieses Buch herangegangen. Der Klappentext hörte sich toll an, aber Dystopien, die versprochen haben, glaubhaft, spannend und wendungsreich zu sein, haben mich in der Vergangenheit schon öfters enttäuscht. Trotzdem wollte ich "Die Perfekten" eine Chance geben, mich zu überzeugen – alleine schon wegen der Thematik, die im Klappentext angedeutet wird – und das hat es auf jeden Fall auch getan.Meiner Meinung nach hat Caroline Brinkmann mit ihrem Werk eigentlich alles richtig gemacht – naja fast alles, sonst wären es sicher 5 Sterne, statt nur 4,5 geworden, aber dazu gleich mehr. Die Welt, die die Autorin geschaffen hat, fand ich wunderbar und sehr besonders, einfach, weil sie so greifbar und echt wirkte. Meiner Meinung nach müssen Dystopien starke Welten haben und beim Leser das Gefühl erzeugen, dass es so bald aussehen könnte, dass man bald ein Teil dessen sein wird und dass es eben diese Umstände sind, die wir bald erleben müssen. Und genau das hat die Autorin getan. Stellenweise erinnert sie an die Zustände in "Die Tribute von Panem" von Suzanne Collins oder an die Geschehnisse in "Infernale" von Sophie Jordan, aber ich finde, dass Grey als Stadt seinen ganz eigenen Charme hat. Ich hatte sehr viele Szene lebhaft vor Augen: die schmutzige Industriestadt, der Smog, die Wachdrohnen, die Tätowierungen. Viele kleine Details lässt die Autorin während des Erzählens in die Geschichte und in das Setting einfließen und gibt dem Leser damit immer ein bisschen mehr, womit er sein Kopfkino füllen kann. Sie entführt ihn in eine dunkle und bedrohliche Atmosphäre und erschafft damit etwas vollkommen einmaliges und erinnerungswürdiges.Der Plot hatte kleine Schwächen, die für mich definitiv zu vernachlässigen waren, denn die Buchidee finde ich großartig. Die Perfekten und die Unperfekten, die Rebellen und die Konformen und letztlich die Ghosts. Die Geschichte ist komplex und fulminant, sie ist einnehmend und spannend und hat nur sehr sehr selten leichte Längen, die aber kurz darauf durch neue Spannungsbögen oder Wendungen in den Hintergrund treten. Ich habe mich nicht gelangweilt: im Gegenteil. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt und konnte als Leser problemlos in die Welt, die Stimmung, den Plot und die Charaktere abtauchen. Da die Geschichte so komplex aufgebaut ist, werden natürlich auch viele Geheimnisse erst am Ende aufgedeckt, einiges bleibt lange im Unklaren, was mich einerseits manchmal frustriert hat, aber andererseits auch dazu beigetragen hat, dass ich unbedingt schnell weiterlesen wollte.Was mir leider ein bisschen das Tüpfelchen auf dem i genommen hat, war die Charakterentwicklung. Caroline Brinkmann bringt ihre Figuren teilweise an ihre Grenzen, lässt sie unmoralisches, illegales oder gefährliches tun, um ihre Liebsten oder ihr eigenes Leben zu beschützen oder um manchmal auch einfach nur das Richtige zu tun. Sie quält ihre Figuren mit einer ungewissen Zukunft, mit inneren Konflikten, mit der Frage nach Loyalität, Freundschaft, Liebe oder Geborgenheit. Ich fand es toll, wie Lark und Rain kämpfen, wie sie sich mit ihren individuellen Problemen auseinandersetzen, Lösungen finden und manchmal egoistisch, aber genauso oft auch selbstlos handeln. Für mich machte das die Charaktere glaubwürdig und liebenswert.Allerdings hat mir Rain am Anfang des Buches wesentlich besser gefallen. Ihre gefährliche, unterdrückte Aura hatte viel mehr Feuer, hatte viel mehr Durchsetzungsvermögen, hatte viel mehr Selbstbewusstsein und auch viel mehr Präsenz. All das hat sie meiner Meinung nach im Laufe der Geschichte einbüßen müssen: anfangs war sie für mich die Heldin, später hatte ich da so meine Zweifel. Sie geht in dem neuen System immer mehr unter, weil es neu für sie ist und sie sich außerhalb ihrer Komfortzone aufhält. Ich weiß nicht, ob die Autorin das mit Absicht getan hat, um Lark mehr Platz in der Geschichte einzuräumen. Damit er nicht vollkommen gegen die taffe, durchsetzungsstarke Rain abstinkt, aber das wirkte auf mich nicht hundertprozentig stimmig – auch wenn ich gerade da Lark sehr lieben gelernt habe.Caroline Brinkmanns Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Die bildhafte Sprache hat eine erschreckende Welt mit noch erschreckenderen Umständen gezaubert, die ein rasantes und spannendes Kopfkino erzeugt hat: und ich habe es geliebt! Die tiefgründigen Gefühle ihrer Protagonisten konnte sie sehr gut auf den Leser übertragen, ohne, dass es zu gewollt gewirkt hätte. Sie wirkten schlichtweg authentisch und lebendig, trotz der dystopischen Umstände.Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, ob es zu diesem Band eine Fortsetzung geben wird. Meiner Meinung nach ist das aber nicht unbedingt notwendig, denn die Geschichte aus "Die Perfekten" wirkt auch sehr gut alleine und bedingt auch nicht unbedingt einer Fortsetzung. Über einen weiteren Teil würde ich mich natürlich trotzdem freuen.Fazit"Die Perfekten" von Caroline Brinkmann kann mit sehr viel Kreativität beim Setting punkten, aber auch andere Faktoren, wie Plotidee, Plotumsetzung, Schreibstil und die Protagonisten machen dieses Buch zu einem Highlight. Es ist definitiv eine sehr spannende und gut ausgearbeitete Dystopie, die aufgrund kleiner Schwächen ein wenig an Perfektion verliert.

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  • Eine Dystopie, die es in sich hat

    Die Perfekten

    Lucciola

    25. November 2017 um 13:46

    Rain sollte eigentlich gar nicht existieren. Sie ist ein Ghost und versteckt sich zusammen mit ihrer Mutter vor der Gesellschaft - insbesondere vor den Gesegneten, den Herrschern über Hope. Deren Gene sind perfekt, daher stehen sie über den Menschen, die in Kategorien von 1 bis 3 eingeteilt werden. Doch so friedlich es anfangs in Hope scheint, so sehr brodelt es unter der Oberfläche. Die Rebellen, die sich selbst die Spines nennen, wollen die Gesegneten stürzen und das Land befreien - und so beginnt eine brutale Auseinandersetzung, und Rain gelangt zwischen die Fronten. Und dann erfährt sie etwas, was ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt und alles für immer ändert und sie vor die wohl wichtigste Frage ihres Lebens stellt: Welche Seite ist die Richtige?„Nicht die Gene machen einen Menschen perfekt, sondern sein Wesen. Vergiss das nicht, mein Herz."Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Sie entführt einen sofort in das trostlose, düstere Grey, man wandert buchstäblich mit Rain durch die staubigen Straßen, flüchtet vor den WatchBots, hat Hoffnung und Angst, tanzt und lacht und weint. Die Autorin versteht es, den Leser einzufangen und zu fesseln. Anfangs tat ich mir dennoch etwas schwer, in die Geschichte reinzufinden, was möglicherweise aber auch am Format des ebooks lag. Bei ebooks fällt es mir aus irgendeinem Grund schwerer, am Ball zu bleiben... Das Buch ist recht lang und hat daher gerade am Anfang ein paar Längen, aber es wird von Seite zu Seite besser und ab dem ersten Drittel war ich vollständig gefesselt und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es lohnt sich also, dranzubleiben!  „Unwetter. Regen und Sturm. Das waren sie. Niemand mochte Unwetter, aber es war ein schöner Gedanke, denn als Unwetter brauchte man sich nicht zu fürchten. Man war frei, tobte über den Himmel und tat, was man wollte."Die Protagonistin Rain wird vielschichtig dargestellt, hat ihre guten und ihre schlechten Seiten und ist rebellisch und wild und frech. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch und man kann sehr gut mit ihr mitfühlen. Auch die anderen Charaktere, die eine Rolle spielen, werden gut dargestellt. Insbesondere Lark, der zweite Protagonist, ist sehr mehrdimensional und man möchte ihm so gerne helfen - auch wenn er Entscheidungen trifft, die mehr als falsch sind. Seine Familie ist ihm mehr wert als alles andere und er will nur eines: seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen und seine Schwester Rose vor dem sicheren Tod bewahren. Die Autorin schafft es hervorragend, den Charakter von Lark zerrissen und zwiespältig, und dennoch durch und durch glaubwürdig erscheinen zu lassen. Bei einigen der doch recht zahlreichen Nebenfiguren hätte ich mir noch etwas mehr gewünscht, da ihr Charakter teilweise zu oberflächlich bleibt und ich gerne mehr wissen würde. „Ich habe nie gesagt, dass ich besser bin. Ich bin nur nicht so ein Mistkerl wie du."Die Story ist vielschichtig, spannend, interessant und teilweise erschreckend realistisch. Eine Zukunft, in der Menschen nach ihren Genen eingeteilt werden und diejenigen regieren, die "perfekt" sind, ist auf der einen Seite undenkbar - und dann doch wieder erschreckend nachvollziehbar. Denn ist es nicht das, was Menschen tun? Nach Perfektion streben? In manchen Teilen erinnert die Thematik natürlich an "Die Tributen von Panem" oder "Divergent", aber dennoch schafft es die Autorin, der Dystopie einen neuen und eigenen Touch zu geben und etwas eigenes zu sein und kein bloßer Abklatsch. Das Buch zeigt, dass es nicht immer Gut und Böse gibt, dass die "Bösen" manchmal gute Absichten haben und die "Guten" schlechte Entscheidungen treffen. Dass Gut und Böse nicht so einfach auseinander zu halten sind. Dass es so viel Grau dazwischen gibt und die richtige nicht leicht von der falschen Seite zu unterscheiden ist. „Jeder verdammte Idiot glaubt, das Richtige zu tun. Dabei sollten wir zur Abwechslung vielleicht mal etwas Gutes tun. Es ist der Narzissmus und die Angst in uns, die uns das Verderben bringt."Die Story schafft es, einen zum Lachen zu bringen, ebenso wie zum Weinen. Besonders zum Weinen... Liebgewonnene Charaktere sterben, andere sind nicht das, was sie zu sein scheinen, Freunde werden verraten und man kann sich einfach auf nichts verlassen... Die Autorin schafft es damit, die Spannung immer mehr zu steigern, ohne mit zu viel Kitsch auf die Tränendrüse zu drücken. Je weiter die Geschichte fortschreitet, umso mehr steigen Spannung, Tiefgründigkeit, Düsternis und Emotionen an und lassen einen nicht mehr los. Das Ende wiederum ist offen gehalten, nicht alles wird aufgeklärt und man muss auf den zweiten Band, der voraussichtlich 2018 erscheint, warten, um zu erfahren, wie es mit Rain weitergeht. Ich freue mich jedenfalls riesig auf Band 2 und kann es kaum erwarten! „Ich sage euch, wir sind alle gleich viel wert. Jeder von uns ist wichtig! Jeder von uns zählt. Wir sind alle gleich."Leider stört es sehr, dass die ebook-Version des Buches am Kapitelanfang häufig sehr lange in Großbuchstaben gedruckt ist. Dadurch hat man den Eindruck, dass das Buch einen förmlich anschreit und es stört den Lesefluss leider sehr. Da sollte der Verlag das ebook vielleicht noch einmal überarbeiten...Ein Buch, das mit einem etwas schwachen Anfang startet, dafür aber im Laufe der Geschichte immer mehr an Fahrt aufnimmt und einen schließlich mit einem furiosen Schluss atemlos dasitzen lässt. Die Story hat extrem viel Potential und die Thematik ist wichtig, interessant und erschreckend. Eine wichtige Botschaft, die auch nach Ende des Buches stark nachhallt und einen sicher noch eine ganze Weile beschäftigen wird. FazitBeklemmend, düster, bedrückend, spannend, mitreißend, interessant, fesselnd und erschreckend realistisch. All das kann dieses Buch wunderbar in sich vereinen, zusammen mit vielschichtigen Protagonisten, einer authentischen und beklemmenden Thematik und der ständigen Frage nach Richtig und Falsch, Gut und Böse. Einen Punkt Abzug gibt es lediglich für den ziemlich langatmigen Anfang, doch wenn man diesen überstanden hat, wird das Buch im wahrsten Sinne des Wortes "Perfekt". http://lucciola-test.blogspot.de/2017/11/books-caroline-brinkmann-die-perfekten.html

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  • Für Dystopie Fans

    Die Perfekten

    Blacksally

    20. November 2017 um 22:02

    Meine MeinungSchon als ich dieses Buch in der Verlagsvorschau gesehen hatte, wusste ich das ich es einfach haben muss. Ich liebe Dystopien und da darf so ein schönes Buch in meiner Sammlung nicht fehlen.Das Cover finde ich sehr passend für eine Dystopie gestaltet, auch wenn die Farbe des Titels doch eher ungewöhnlich ist. Mich haben vor allem die grünen Augen der Frau auf dem Cover angesprochen.Rain war am Anfang eine wirklich tolle Protagonistin. Sie ist mutig und hat einiges auf dem Kasten. Jedoch muss ich sagen das ich während der Geschichte immer mehr das Gefühl hatte, sie verändert sich und entgleitet mir. Ich habe sie irgendwann nur noch Oberflächlich betrachtet, da von ihr keine richtigen Gefühle mehr rüber kamen, das fand ich etwas schade, war jedoch zu verschmerzen. Denn sie muss wirklich viel mitmachen in dieser Geschichte.Ihr Gegenpol ist Lark, ein Junge, der im gleichen Zirkel wie Rain aufwächst und eine 1 ist, also jemand der gute Gene hat (dazu gleich), er hat eine Schwester die nur eine 3 ist und er versucht alles um sie vor dem System zu beschützen. Man merkt ihm seine Liebe zu ihr richtig an und ich habe sehr mitgefiebert als er seinen Traum Soldat zu werden näher kommt.Die Geschichte allgemein erinnert mich sehr an die Tribute von Panem. Auch hier im Buch gibt es verschiedene Distrikte, die Zirkel genannt werden. Das Land Hope ist in 10 dieser Zirkel aufgeteilt, wobei der erste Zirkel sehr viel Ähnlichkeit mit dem Kapitol hatte. Mir hat das gut gefallen, denn die Tribute von Panem gehören zu meinen Lieblings-Dystopien. Die Menschen in dieser Welt werden in 5 Kategorien geordnet: Gesegnete, 1er, 2er, 3er und Ghosts. Wobei die ersteren die besten sind und die Ghosts garnicht existieren dürften.Was ich schade fand ist, das nicht darauf eingegangen wurde wo sich das Land Hope befindet und was außerhalb davon liegt. Es wird immer wieder von "den alten Menschen" geredet, aber leider wurde nicht geklärt was damals passiert ist, das die Menschen nun so leben.Der Schreibstil an sich war sehr gut geschrieben, man konnte sich in diese Welt gut hinein fühlen und auch die Charaktere waren authentisch. Was mich jedoch unglaublich genervt hat, war das gefluche im Buch, beziehungsweiße nicht das Fluchen an sich sondern das Wort: Kallisto.Es wird nicht erklärt warum sie dieses Wort benutzen und was es bedeutet. Für mich als jemanden der sehr an Astronomie interessiert ist weiß, das Kallisto der vierte Mond des Planeten Jupiter ist. Aber ob dieser gemeint ist, weiß ich leider nicht.Des weiteren habe ich noch einen kleinen Vermerk zum Buch an sich: die Seiten sind sehr dünn und ab und zu musste man sich doch schon sehr beim lesen konzentrieren, weil man immer die Buchstaben zur nächsten Seite durchsehen konnte. Da würde ich mir beim nächsten Band gerne dickere Seiten wünschen.AutorinCaroline Brinkmann ("Cari") verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit mit dem Veranstalten von Schnecken-Rennen. Eine heikle Angelegenheit! Meistens liefen die Schnecken in die falsche Richtung oder schliefen auf halber Strecke ein. Schnecken auf der ganzen Welt können wieder aufatmen, denn Brinkmann hat seit einigen Jahren ein neues Hobby gefunden: Bücher!Nun verbringt sie ihre Freizeit mit dem Schreiben von Geschichten. Neben ihrer Autorentätigkeit, ist Brinkmann Gründerin des "Tintenfeder-Autorenportals", welches junge Autoren über die Verlagsbranche aufklärt.EinzelbewertungenSchreibstil: 4/5Charaktere: 4/5Spannung: 3/5Ende: 3/5Cover: 4/5FazitEine interessante Dystopie, die mich sehr an Tribute von Panem erinnert. Trotzdem konnte mich die Autorin in eine tolle Welt mitnehmen, die dem Leser sehr real vorkommt. Ich bin gespannt auf Band 2

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  • Die unperfekten Perfekten!

    Die Perfekten

    gsimak

    18. November 2017 um 07:42

    Zum InhaltRain ist ein Ghost. Sie lebt mit ihrer Mutter Storm in dem smokverseuchten Grey. Rain will nicht so leben. Sie möchte sich nicht mehr verstecken müssen. So sehr sie ihre Mutter auch liebt, macht sie ihr dennoch den Vorwurf, ein Schattendasein führen zu müssen. Storm war einst eine Rebellin. Das Essen ist knapp. Ohne Schutzmasken können sie nicht auf die Straße gehen. Drohnen kontrollieren die Bewohner. Keiner kann dem anderen trauen. Jeder könnte ein Lauscher sein. Berührungen sind verboten, damit keine Keime verbreitet werden. Die Menschen sind in Einser, Zweier und Dreier unterteilt. Einser können sich als Anwärter für eine bessere Welt bewerben. Eine Welt der Schönen. Eine Welt der genetisch Einwandfreien. Die Welt der Perfekten!Rain und Lark sind dabei sich anzufreunden. Lark hat eine kranke Schwester. Lark und seine Familie gehören zu den Dreiern. Es gibt für kranke Dreier keine Behandlung; geschweige denn Medikamente. Lark wird zum Verräter. Das hätte Rain beinahe das Leben gekostet. Aber nur beinahe. Rain ist eine Perfekte. Rain gehört zu den Gesegneten.Meine MeinungDie für Dystopien typisch düstere Atmosphäre, wird von der Autorin sehr gut eingefangen. Rain und Lark können nicht ehrlich zueinander sein. Lark wird zum Verräter, weil er seiner Schwester eine Behandlung ermöglichen möchte.Rain konnte auch nicht ehrlich sein. Die Vergangenheit ihrer Mutter könnte tödlich für sie sein.Mir hat Lark sehr leid getan. Stets stand er in einem Gewissenskonflikt. Er musste zum Verräter werden. Eigentlich hat jeder in Grey für sich und seine Familie gekämpft. Jeder wollte bei den Gesegneten Punkte erzielen, um ein besseres Leben zu haben.Rain erlebte eine große Überraschung. Nachdem Lark sie verraten hatte, wird sie in das Land der Perfekten gebracht. Hope! Dort ist der Himmel wieder sichtbar. Die Menschen, die Häuser und Umgebungen sind schön. Die Luft ist rein. Das Essen ist gut. Alles ist PERFEKT! Kurz vor Rains Hinrichtung kommt eine Wahrheit ans Tageslicht, die die perfekten Bewohner von Hope in Staunen versetzt. Sie ist auch eine Perfekte. Nicht nur das .....Rain weiß nicht was sie von dem Ganzen halten soll. Kann sie wirklich den Luxus genießen, wenn ihre Mutter und die Menschen in Grey nichts zu Essen haben? Wer sind die Verräter, die für sämtliche Menschenleben in Grey und nun auch in Hope verantwortlich sind?Normalerweise würde ich ja lieber in einem Land wie Hope leben. Ich denke jedoch, mir würde es wie Rain ergehen. Diese perfekten Menschen, mit ihren perfekten Aussehen, mit achso perfekten Manieren, ihrer perfekten Kleidung, dem perfekten Essen und perfekten Häusern, gehen Rain auf den Nerv. Diese Oberflächlichkeit ist nichts für eine Kämpferin, die mit anderen Werten aufgewachsen ist.In Grey musste man sich meist mit kalten, brackigen Wasser waschen. In Hope erlebt Rain ihr blaues Wunder in einer Duschwanne mit warmen Wasser. Ein Spiegel der sich nach ihren Wünschen erkundigt. Dienerinnen, die für ihr Outfit zuständig sind. Und und und. Das wird Rain alles zuviel. In Hope ist alles nur Show. In Hope ist alles zu glatt. Doch, auch dort gibt es Menschen, denen Rain vertrauen kann und will. Jedoch auch Menschen, die sie fallen sehen wollen. Sie kehrt zurück nach Grey, um die Kriege zu beenden. Sie muss sich das Vertrauen ihrer wirklichen Landsleute erkämpfen.Mein FazitEine erschreckende Welt, wie sie irgendwann sein könnte. Menschen, die zu minderwertig sind, um ihnen eine medizinische Behandlung zukommen zu lassen. Protagonisten, die zum Verrat gezwungen sind, um zu überleben und ihre Familien zu schützen. Für mich eine erschreckende Geschichte, die sich Dystopie nennt. Das ist sie aber nicht. Wir stecken bereits mittendrinn! Smog ist in unseren Städten kein Fremdwort. Medizinische Versorgung ist bereits ein großes Thema, welches uns immer mehr Ängste beschert. Klassenunterschiede werden immer mehr deutlich. Mobbing ist an der Tagesordnung. Jeder will der Beste sein. Jeder will das größte Stück vom Kuchen. Die Autorin konnte mich mit ihrem lockeren Schreibstil von der ersten Seite an abholen. Das Setting spiegelt die dramatischen Zustände in Grey exakt wieder. Die Protagonisten sind gut gezeichnet. Man kann sich wunderbar in sie hineinversetzen. Man kapiert, dass Verrat nicht gleich Verrat ist. Eine Dystopie, die meiner Meinung nach, nicht mehr weit von der Realität entfernt ist. Eine dramatische Wahrheit, bei der wir zu einem sehr großen Teil mitverantwortlich sind. Trotz all der schlimmen Zustände in Grey gibt es HOFFNUNG! Dafür muss nach nicht nach Hope reisen. Es reicht der Zusammenhalt zwischen den Menschen. Zusammen sind wir stark. Nur zusammen kann man Schreckliches abwenden.Ich empfehle dieses Jugendbuch allen Altersklassen. Lest es! Es ist egal ob ihr Einser, Zweier, Dreier oder Perfekte seid. Es wurde für Alle geschrieben. Ach, und ehe ich es am Ende noch vergesse: Ich liebe Rains Haustier. Eine Mutation, welche ich in mein Herz geschlossen habe. Für mich ist die Geschichte perfekt!Danke Caroline Brinkmann.

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  • Die Perfekten

    Die Perfekten

    Mine_B

    13. November 2017 um 22:02

    Die Dystopie „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann ist der Auftakt einer Reihe. Ich kannte bereits „Kobrin – Die schwarzen Türme“ aus der Feder von Caroline Brinkmann. Dieses Buch konnte mich leider nicht vollständig überzeugen, doch diese Dystopie klang vom Inhalt sehr vielversprechend, sodass ich der Autorin noch eine Chance geben wollte. Und ich finde, man merkt eine Entwicklung im positiven Sinne.   Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!   Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich der Autorin nochmal eine Chance geben, nachdem mir ihr Werk Kobrin nicht hundertprozentig gefallen hat. Und ich wurde positiv überrascht. Der Schreibstil von Caroline Brinkmann ist sehr angenehm, sodass sich das Buch mit seinen etwa 600 Seiten flüssig lesen lässt. Auch hat die Autorin einen bildhaften Schreibstil, man kann als Leser quasi die giftige Luft atmen und die bedrückenden Lebensumstände in manchen Bereichen dieser Welt fühlen. Allgemein hat mir die Thematik und auch die erschaffende Welt gut gefallen und konnte mich von den Ideen der Autorin überzeugen. Die Idee, dass die Welt und dessen Machtgefüge durch die Gene der Bevölkerung bestimmt wird bzw. wie perfekt diese sind, fand ich sehr interessant. Auch die Umsetzung dieses Konzeptes fand ich ansprechend. In diesem erschaffenen Universum gibt es einige Bedrohungen. Zum Beispiel ist die Luft im Bezirk Grey toxisch und leider total verschmutzt, sodass man diese nicht ohne Gasmasken über eine längere Zeit atmen kann. Auch die Probleme und Ideologien anderer Bezirke werden, wenn auch nicht so umfangreich, thematisiert. Dadurch wirkt diese Welt realistisch und man bekommt als Leser einen guten Einblick, wie diese aufgebaut ist. Der Einstieg ist meiner Meinung nach nicht so ganz gelungen. Das Buch beginnt recht langsam und nicht ganz so spannend. Man lernt zuerst die Protagonistin Rain, ihr Leben und die Welt im Allgemeinen kennen. Ich fand, dass dieser etwas zu langatmig war. Ein paar Straffungen hätten mir den Einstieg in das Buch erleichtert. Aber sobald dieses Werk erst einmal Fahrt aufgenommen hat, ist kein Abbruch der Spannung erkennbar. Einige unverhoffte Wendungen werden eingebaut. Ein paar dieser Wendungen waren zu erahnen, andere haben mich total überrascht. Gut gefallen haben mir auch die Einblicke in das Leben eines Gesegneten. Durch die verschiedenen Perspektiven wird zusätzliche Spannung aufgebaut, sodass man das Buch ab einer gewissen Seitenzahl am liebten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Positiv möchte ich noch die Darstellung der Unterschiede zwischen der einfachen Bevölkerung und den Perfekten erwähnen. Dieser Kontrast hat mir gut gefallen und auch die Ausarbeitung dieser konnte mich überzeugen. Auch die Protagonisten haben mir gut gefallen. Rain ist ein bodenständiges junges Mädchen. Sie ist eine Ghost. Dies hat zur Folge, dass sie im Untergrund leben muss und immer in Gefahr ist, entdeckt zu werden. Das hat ihr Leben und auch ihren Charakter gezeichnet. Sie sehnt sich nach einem einfachen Leben. Auch hat sie ihr Herz a rechten Fleck und setzt sich für ihre Freunde und ihre Familie ein. Sie kämpft eher für andere als für sich selber. Trotz dieser durchaus positiven Wesenszüge bin ich leider nicht immer mit Rain warm geworden. Meistens war sie mir einfach zu passiv, manchmal hätte es ihr gut getan, gewisse Umstände ein bisschen mehr zu hinterfragen. Lark ist der männliche Gegenpart zu Rain. Auch er kämpft auf seine Art für seine Familie und gegen das Unrecht. Im Verlauf der Geschichte macht er einige Fehler, die ihn nur noch realistischer machen. Er erkennt seine Fehler und versucht, diese wieder gut zu machen. Am Ende werden nicht alle Erzählstränge abgeschlossen. Ein paar Handlungsstränge bleiben offen, sodass man auf die Fortsetzung gespannt sein kann.   Insgesamt hat mir die Dystopie „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann gut gefallen. Besonders die Welt, die Thematik und einige Wendungen im Verlauf der Geschichte konnten mich überzeugen. Dennoch gibt es meiner Meinung nach noch ein paar Schwachstellen. Daher möchte ich für dieses Buch 4 Sterne vergeben.

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  • ein Roman für tolle Lesestunden

    Die Perfekten

    Manja82

    12. November 2017 um 13:07

    Kurzbeschreibung„Sie ist Rain. Der Regen. Der Neuanfang.“Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!(Quelle: One)Meine MeinungVon Caroline Brinkmann kannte ich bisher keinen Roman. Daher war ich sehr neugierig auf „Die Perfekten“ aus ihrer Feder. Das Cover ist richtig klasse und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden.Die Charaktere sind der Autorin gut gelungen. Man kann sie sich gut vorstellen und die Handlungen sind zu verstehen.Rain mochte ich auf Anhieb. Sie ist bodenständig und hat das Herz genau am richtigen Fleck. Dabei ist Rain als Ghost aufgewachsen und kennt nur die harte Seite des Lebens. Die Menschen, die Rain wichtig sind, stehen bei ihr an erster Stelle. Sie kämpft für sie, ist stark und mutig. Mir gefiel es unheimlich gut wie sich Rain gibt, auf mich wirkte sie authentisch und glaubhaft, sie bleibt sich immer selbst treu.Lark hat mir ebenso gefallen. Er macht Fehler, will seine Familie immerzu beschützen. Seine Ecken und Kanten machen ihn realistisch und liebenswert.Auch die Nebenfiguren hat die Autorin richtig gut gezeichnet. Sie passen alle richtig gut ins Geschehen hinein und machen es am Ende auch aus.Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Ich bin gut ins Buch hineinbekommen und konnte ohne Probleme folgen.Geschildert wird das Geschehen aus unterschiedlichen Perspektiven. Als Leser verfolgt man hier sowohl Rain als auch Lark und lernt die beiden so auch noch besser kennen.Die Handlung konnte mich echt begeistern. Es ist schon sehr erschreckend, die Thematik gefiel mir richtig gut. Und auch wenn es mir vorkam ich hätte es schon mal gelesen, das ist gar nicht so schlimm, denn Caroline Brinkmann hat hier einen ganz eigenen Weg gefunden ihr Geschehen aufzubauen. Es geht hier ziemlich spannend zu, auch wenn es gerade am Beginn ein wenig zäh wirkte. Es ist hier quasi eine Einleitung, die ich ein wenig zu lang empfand. Dann aber kommt rasch Fahrt auf und ich musste immerzu wissen wie es weitergeht.Das Ende empfinde ich ein wenig zu offen. Hier werden nicht alle Stränge zufrieden zu Ende geführt, es bleibt noch genug Potential für Fortsetzungen.FazitZusammengefasst gesagt ist „Die Perfekten“ von Caroline Brinkmann ein Roman, der mir tolle Lesestunden beschert hat.Sehr gut ausgearbeitet Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die zu Anfang etwas langwierig gehalten ist, dann aber rasch an Fahrt gewinnt und mit Spannung daherkommt, haben mich sehr gut unterhalten können.Durchaus lesenswert!

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  • Ideenreichtum, lebhafte Charaktere und toller Schreibstil!

    Die Perfekten

    Majainwonderland

    09. November 2017 um 22:00

    Ein Mädchen, das sich den Regeln der Gesellschaft widersetzt.Ein System, das jeden unterdrückt.Ein Schicksal, das alles verändern wird.Klappentext:"Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems. Seit ihrer Geburt ist sie auf der Flucht vor den Gesegneten, einer perfekten Weiterentwicklung der Menschen, die mit eiserner Hand regieren und das Volk unterdrücken. Rain weigert sich jedoch, sich ein Leben lang zu verstecken, und begeht einen fatalen Fehler. Sie bricht die wichtigste Regel der Ghosts: Vertraue niemandem!"Das Konzept der Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen. Zwar waren mir einige Elemente, wie beispielsweise "Die Auserwählte" durch das Genre Dystopie sehr vertraut, doch die Autorin Caroline Brinkmann hat einige Grenzen gesprengt und ein ganz eigenes Universum erschaffen, das mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen hat. Besonders der Weltenbau mit den verschiedenen Vierteln hat mich sehr beeindruckt, da sie alle sehr fein ausgearbeitet haben. Insbesondere Rains Heimat, das "Industrieviertel", hat mich beeindruckt.Der Detailreichtum des Buches hat mich absolut überzeugt. Es gab so viele Kleinigkeiten, die die Bedachtheit und die Überlegungen der Autorin gezeigt haben, dass ich regelmäßig innehalten musste, weil ich dachte: "Oh mein Gott! Wie kann man sich so etwas Geniales ausdenken?" Besonders in Bezug auf das Gesellschaftssystem ist mir dieser Punkt sehr gut im Gedächtnis geblieben, zB. durch die gut durchdachten Tattoos aller Bewohner des Landes.Besonders gefallen haben mir zudem die Charaktere.Die Protagonistin Rain war für mich am Anfang nicht so leicht zu fassen oder zu begreifen, da sie in meinen Augen nicht die typische Heldin war. Doch gerade das hat sie so besonders gemacht. Eine loyale Rebellin, die für das kämpft, was ihr am Herzen liegt.Weiterhin konnte mich Rose überzeugen. Sie war einfach ein unfassbar süßer Charakter, den ich wahnsinnig ins Herz geschlossen habe.Insgesamt ist zu sagen, dass alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet waren und wirklich "lebendig" wirkten. Sie hatten alle Stärken und Schwächen und waren einfach echt (abgesehen von den Perfekten/ Gesegneten natürlich). :DDer Schreibstil hat mich vollkommen mitgerissen. Er war flüssig und tiefgreifend, sodass die Seiten nur so dahinflogen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung dieses grandiosen Buches!Fazit:"Die Perfekten" von Caroline Brinkmann besticht besonders durch seinen Ideenreichtum, die lebhaften Charaktere und den genialen Schreibstil.

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  • Absolute Leseempfehlung für Panem Fans und all die, die nach einer guten Dystopie suchen!

    Die Perfekten

    BuechersuechtigesHerz

    09. November 2017 um 10:59

    INHALT:Rain ist ständig auf der Flucht, denn sie ist ein Ghost, ein nicht registrierter Mensch, der in ihrer Welt verachtet und gejagt wird. Die Welt wird beherrscht von den Gesegneten, die die Menschen in Klassen von 1 bis 3 unterteilt haben. Lark ist eine 1 und wünscht sich eine gute Zukunft, um für seine Familie sorgen zu können. Doch er gerät an die Rebellen, die seiner Schwester die nötigen Medikamente besorgen könnten. Als Rain und Lark aufeinander treffen kommt so einiges ins Rollen und nicht jeder ist der, der er zu sein scheint...MEINUNG:Ich war total gespannt auf dieses Buch - endlich mal wieder eine vielversprechende Dystopie, juchu!Das Cover wirkt schon sehr düster und passt auch sehr gut zum Inhalt des Buches und der Protagonistin.Schon der Einstieg gelang mir wunderbar, der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht zu lesen.Die Geschichte ist von Anfang an spannend, ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde und wurde immer wieder aufs Neue überrascht. Rain als Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich gut in sie hinein versetzen. Manchmal fehlten mir ein paar mehr Emotionen, aber dennoch wirkte sie auf mich sehr authentisch.Die von der Autorin erschaffene Welt erinnert in kleinen Dingen ein wenig an "Die Tribute von Panem". Manchmal gab es Gegebenheiten, Situationen oder auch Personen, die mich an diese Buchreihe erinnert haben - und doch waren sie auf ihre Art und Weise auch wieder anders.Das Buch schaffte es, mich immer wieder aufs Neue zu überraschen. Ich habe wenig bis gar nichts kommen sehen und habe von Anfang bis Ende mitgefiebert. Das Buch ist aus zwei Sichtweisen geschrieben, wir erleben den Verlauf von Rains Geschichte und ganz im Gegensatz dazu die von Lark.Zwischendurch störten mich allerdings die Sichtweisenwechsel mitten im Kapitel. Diese waren nicht gekennzeichnet, sondern nach einem einfachen Absatz war man plötzlich bei der anderen Person. Das verwirrte mich öfter mal, da man mitten im Lesefluss unterbrochen wird. Ich hätte mir hier gewünscht, dass die Sichtweisen nur kapitelweise wechseln, oder zur Not in den Kapiteln deutlicher gekennzeichnet wird, wenn es einen Wechsel gibt.Das war aber auch schon der einzige Kritikpunkt den ich hatte.Die Geschichte hat mich total gefesselt, mir gefiel die Idee und das ganze Setting sehr und ich könnte mir das Ganze super als Verfilmung vorstellen. Ich wollte jederzeit weiterlesen und das Ende kam viel zu schnell. Ich freue mich total, dass es eine Fortsetzung geben wird, da ich finde, dass noch nicht alles zuende erzählt ist!FAZIT:Eine spannende Dystopie mit sympathischen Protagonisten und immer neuen, überraschenden Wendungen. Absolute Leseempfehlung für Panem Fans und all die, die nach einer guten Dystopie suchen!Rockt mein Herz mit 5 von 5 Punkten!

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  • Ein toller erster Band!

    Die Perfekten

    Sternschnuppi15

    04. November 2017 um 11:26

    Hier könnt ihr euch meine Video - Rezi zu "Die Perfekten" anschauen :) Viel Spaß!https://youtu.be/jlI6A3A0cjw

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    • 3
  • Fast Perfekt

    Die Perfekten

    msBlack99

    02. November 2017 um 17:27

    Dieses Buch ist ein Traum von der Schreibweise und der Art wie es ezählt wird. Es werden immer wieder coole und spannende Stellen zwischen den etwas "langweiligen"  Zeilen eingefügt, was das ganze sehr viel interessanter macht. Die relativ kurzen Kapitel machen das ganze flüssiger zu lesen. Was ich allerdings nicht so gut finde ist, das offene Ende, Es sagt einfach nichts weiter aus weder was jetzt aus Rain, was aus den Wahlen wird ect. Das ist ziemlich schade weil es wirklich schön gewesen wäre, da dieses buch wirklich sehr gut war.

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  • Tolle Dystopie

    Die Perfekten

    Lesemaus-M

    01. November 2017 um 12:31

    Meinung: Rain lebt in einer Welt, in der sie eigentlich gar nicht existieren darf. Sie ist ein Ghost und taucht somit im System nicht auf. Jeden Tag muss sie um ihr Leben fürchten und muss sich vor dem System verstecken. Eines Tages lernt sie allerdings Larke kennen und einer ihrer obersten Regel ist, vertraue niemanden und diesmal macht sie aber einen fatalen Fehler. Rains Leben steht ab sofort Kopf.Rain ist ein starker Charakter. Sie musste schon früh lernen, dass sie nicht zum System gehört und musste viele Dinge deshalb ertragen. Immer wieder musste sie mit ihrer Mom umziehen und ein Leben im verborgenen Führen. Natürlich hätte sie gerne Freunde gehabt und würde gerne in die Schule gehen aber das geht einfach nicht. Eines Tages lernt sie Larke kennen und sie sollte sich von ihm fernhalten aber die beiden treffen sich auf irgendeiner Weise immer wieder. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Rain hat große Angst und wird alle dafür tun, um gewisse Sachen zu verhindern. Dann findet sie aber etwas heraus, womit sie nie gerechnet hat. Sie muss sich entscheiden, für welchen Weg sie sich letztlich entscheiden will und muss dabei große Hindernisse nehmen. Mir hat die Welt von Anfang an zugesagt. Sie ist gut beschrieben und man kann sich alles vorstellen. Zu Rain hatte ich auch sofort eine Verbindung und war gespannt, was ich mit ihr alles erleben werde. Was dann im Laufe der Geschichte so passiert, damit habe ich keinesfalls gerechnet. Ein paar Dinge konnte man erahnen aber dies war nicht weiter schlimm. Im Mittelteil gab es dann mal so 100 Seiten für mich eine Länge. Es war sehr langatmig und es kam nicht so richtig voran die Geschichte aber was danach passiert, einfach nur großartig. Fazit: Eine Dystopie die mich absolut packen und mitnehmen konnte. Eine Protagonistin, die über sich selbst hinauswächst und ein System, dass endlich zu Fall gebracht werden soll. Bis auf eine Länge in dem Buch, ist es eine umwerfende, fesselnde und atemberaubende Geschichte. Bewertung: Cover: 5/5Klappentext: 5/5Inhalt: 4,5/5Schreibstil: 4,5/5Gesamtpaket: 4,5/54,5 von 5 Sterne

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  • gewaltiger & bildlicher Schreibstil

    Die Perfekten

    Haihappen_Uhaha

    25. October 2017 um 23:52

    Cover: Die kräftigen Augen, die Kapuze der düstere Hintergrund, passen perfekt zur Story. Ich mag auch die Typografie und bin schon gespannt, wie der 2.Band wohl aufgemacht sein wird.Handlung: Rain ist ein Ghost. Sie lebt außerhalb des Systems, ständig auf der Flucht vor den Gesegneten, einer Regierung voller Unterdrückung. Nur Menschen mit perfektem Genen haben Zukunft.Doch Rain hat es satt sich ständig zu verstecken und begeht einen schrecklichen Fehler!Meinung: Dieser Reihenauftakt hat mir unheimlich gut gefallen! Caroline Brinkmanns Schreibstil ist gewaltig und unheimlich bildlich. Ich hatte beim Lesen ständig einen Film vor Augen. Sehr gelungen und fesselnd.Rain ist eine sympathische Protagonistin, genauso wie viele andere. Lark und BIshop habe ich auch in mein Herz geschloßen. Lark mochte ich sogar ien Stück mehr als Rain. Er war nicht ganz so undurchsichtig wie Rain und unheimlich stark und offen. Auch andere Nebencharaktere waren mit vielen lieben Details beschaffen.Das Worldbuilding erinnert ein wenig an einige andere Dystopien, so findet man schon einige Ähnlichkeiten aus "Divergent" und "Panem" wieder, aber bei diesem Genre wäre es aber auch schwer das Rad neu zu erfinden. Somit hat mich das nicht wirklich gestört, vor allem da diese beiden Reihen zu meinen Lieblingen gehören.Mir gefiehl auf jeden Fall, welche Richtung das Buch genommen hat, als Rains "Geheimnis" ans Licht kam. Auch das das Buch aus zwei Blickwinkeln erzählt wird. Wie schon erwähnt, fand ich Larks Blickwinkel und "Welt" spannender als Rains. Gerne hätte es etwas düsterer sein können. Die Idee mit dem giftigen Smok und der Möglichkeit der Schüler aufzusteigen fand ich auch toll. Auch die Idee mit den Spines mochte ich. Was genau kann ich nicht schreiben ohne zu spoilern.Schlußendlich muss ich jedoch sagen, dass mir das große "WOW!" oder der mega Showdown gefehlt haben. Es war zwar durchweg spannend, aber dieses gewisse "etwas" war irgendwie nicht da.Dennoch war ich positiv überrascht und begeistert beim Lesen.FAZIT: Caroline Brinkmann gelingt mit einem bildlichen Schreibstil ein fesslender Reihenauftakt, der mit anderen Dystopien, wie "Divergent" definitv mithalten kann. Sie erzählt die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven, eine spannender als die andere. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Band zu lesen.

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