Caroline Brinkmann Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

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Inhaltsangabe zu „Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman“ von Caroline Brinkmann

Es ist aus. Aus und vorbei. Das teilt Freund Paul, jetzt Ex-Freund, Studentin Rabbit nach zwei Jahren Beziehung über Facebook mit. 48 Freunden gefällt das. Um diesen Schock zu verkraften und Paul eifersüchtig zu machen, zieht Rabbit in eine WG mit dem Computerexperten Dirk. Der neue Mitbewohner entpuppt sich jedoch als übergewichtiger Nerd, der echte Menschen ebenso sehr fürchtet wie Keime. Kurz gesagt, kein Mann, der Selfie-tauglich ist. Andere Pläne müssen her. Wozu gibt es Facebook, Twitter und YouTube? Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, den Exfreund auf sich aufmerksam zu machen, oder? Zur Not kann man immer noch Katzenbilder posten. Die liebt nun wirklich jeder! 

unterhaltsam und verflucht nah an der Realität ;-), Blick in den Spiegel gefällig?

— KleinerKomet

Ein Spiegel digitaler Eitelkeiten - Sie werden sich ertappt fühlen!

— MonaSilver

Interessant, aber irgendwie auch seeehr anstrengend. Ich konnte einfach nicht über alles lachen... doch ist das Buch lesenswert! ;D

— m0na1991

Gelungene Unterhaltung, witzig und temporeich

— ILKrauss

Die Autorin hat hier denke ich die verschiedensten Gefühle für JEDEN Leser unterbringen können! Lesenswert? ABER SOWAS VON!

— Jack_Inflagranti

Eine sehr humorvolle Abrechnung mit der digitalen Welt

— raven1711

Eine lustige romantische Komödie von C. Brinkmann

— Samantha_steuer

Urkomisch, berührend und so wahr! Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Viele Tränen gelacht :D

— AdrienneAva

Unbeschreiblicher Fun und Humor, mit einer gehörigen Prise Realismus, Ironie und Sarkasmus

— cybersyssy

überraschend gesellschaftskritisch, herrlich sarkastisch und erfrischend ehrlich. Sind wir nicht alle ein wenig Rabbit?

— Zeilenheld
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  • Comedy zum Lesen!

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    MonaSilver

    27. May 2017 um 12:02

    Der erste EindruckAls treues Mitglied der Facebook Gruppe "Dirks Diary" war ich wohl, wie viele, bei der Präsentation des Covers etwas überrascht angesichts des Einhorns in Titel und Cover. Ich dachte - ohne den Inhalt des Buchs zu kennen - das passt nicht. Aber ich muss mein anfängliches Urteil revidieren: Es passt sogar sehr gut, denn es überspitzt visuell, genauso wie der Text es inhaltlich tut, die heutige digitale Welt und ihre oftmals surrealistisch anmutende Wirklichkeit. Das LeseerlebnisSelten hat es ein Buch geschafft, ich dermaßen oft zum Lachen und Kichern zu bringen, obwohl ich es oft in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit in aller Öffentlichkeit gelesen habe. Den ein oder anderen verständnislosen - oder neidischen? - Blick habe ich dafür bekommen, wenn ich laut losprustete angesichts des Wortwitzes der Autorin, der mir schon als Follower ihrer Facebook-Gruppe Dirks Diary bekannt war. Caroline Brinkmann hat ein gutes Auge für die Welt um sich herum, für die Dinge, die uns mittlerweile so selbstverständlich vorkommen, wenn wir uns selbst in der Welt der sozialen Medien aufhalten. Und dafür, wie albern es manchmal wirkt, was wir da eigentlich tun. Natürlich überspitzt sie die Situationen und ihre Protagonistin "Rabbit" macht so ziemlich alles falsch, was man falsch machen kann. Immer wieder möchte man zusammen mit ihrer Stimme der Vernunft, die sich nicht selten verzweifelt und zunehmend sarkastisch zu Wort meldet, dazwischenrufen und sie vor dem Verderben bewahren. Doch Rabbit rasselt ungebremst in alle Fettnäpfchen, die es gibt. Sie löst Shitstorms aus, macht sich öffentlich zum "Honk-Girl" und sieht vor lauter Likes und Aufmerksamkeitssuche nicht, dass sie längst mit dem besten Freund, den man sich wünschen kann, zusammenwohnt. Auch wenn er seine Macken hat und wir uns Dirk vielleicht ganz anders vorgestellt hatten. FazitLesen wird zur Comedyshow mit diesem humorvollen und doch so voller Wahrheit steckenden kleinen Büchlein, das uns den Spiegel unserer digitalen Eitelkeiten vor Augen hält. Wer sich in den sozialen Medien bewegt, wird sich an der ein oder anderen Stelle wiedererkennen oder gar ertappt fühlen! Eine wunderbar satirische Lektüre, die ich jedem empfehlen kann, der das Leben nicht so ernst nimmt oder es zumindest versucht! 

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  • super lustig

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    VampiresAngel666

    26. May 2017 um 09:47

    Inhalt : Es ist aus. Aus und vorbei. Das teilt Freund Paul, jetzt Ex-Freund, Studentin Rabbit nach zwei Jahren Beziehung über Facebook mit. 48 Freunden gefällt das. Um diesen Schock zu verkraften und Paul eifersüchtig zu machen, zieht Rabbit in eine WG mit dem Computerexperten Dirk. Der neue Mitbewohner entpuppt sich jedoch als übergewichtiger Nerd, der echte Menschen ebenso sehr fürchtet wie Keime. Kurz gesagt, kein Mann, der Selfie-tauglich ist. Andere Pläne müssen her. Wozu gibt es Facebook, Twitter und YouTube? Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, den Exfreund auf sich aufmerksam zu machen, oder? Zur Not kann man immer noch Katzenbilder posten. Die liebt nun wirklich jeder! Das Buch ist echt der Hammer. Rabbit und Dirk ich liebe sie beide.was die beiden mit einander und auch ohne einander erleben ist so lustig.Das auch Tiere mit dabei sind wie hundeartige Katze Rex und Kanibal finde ich passt dazu noch perfekt.Es ist so lustig geschrieben das ich es wirklich zweimal lesen musste um wieder in das Buch rein zu kommen.Ich konnte nicht mehr vor lachen bzw schmunzeln.Man fiebert mit was mit Rabbit und Dirk weiter passiert.Da könnte man echt mehrere Bücher als Fortsetzung haben.

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  • Irre lustiger Roman über den digitalen Wahnsinn im Jahren 2017

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    Silkchen2909

    26. May 2017 um 09:10

    Rabbit studiert BWL und als wäre das nicht traurig genug, verlässt ihr Freund Paul sie – per Textnachricht, während er neben ihr auf der Couch sitzt. Nun muss Rabbit sich eine neue Wohnung und auch einen neuen Freundeskreis suchen, denn ihre Freunde sind alle irgendwie auf Pauls Seite. Ihr neuer Mitbewohner Dirk ist das genaue Gegenteil von Paul - alles andere als cool, null interessiert an seiner Außenwirkung. Online und Offline gleichermaßen. Dass ihr Marktwert in den sozialen Netzwerken immer weiter sinkt, wird Rabbit nach und nach klar und sie kämpft dagegen an... Himmel, was habe ich gelacht. Caroline Brinkmanns Humor ist auf den Punkt, das Buch ist ein bunter Strauß des für viele alltäglichen Social-Media-Wahnsinns. Ich hoffe inniglich, dass in der Geschichte ein wenig künstlerische Übertreibung steckt, denn wenn die „Jugend von heute“ wirklich in diesem Irrsinn steckt, bin ich dankbar, in den 70ern auf die Welt gekommen zu sein. Im Buch steckt noch ein Buch, nämlich ein Online-Survival-Guide ein ironischer Abriss über die verschiedenen Möglichkeiten, sich online zu präsentieren. Viele liebevolle Details machen das Lesen unterhaltsam, so werden nicht nur die Selfie-Poster aufs Korn genommen, sondern zum Beispiel auch Blogger und Erotik-Roman-Autoren mit Profilneurosen. Jeder, der sich über die Oberflächlichkeit des Internets und seiner Auswüchse gelegentlich zumindest wundert, wird die Lektüre dieses Buchs lieben!

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  • Humorvoll überzeichnet, aber irgendwo auch ernst

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    DeniseWolf

    22. May 2017 um 19:10

    Das Cover ist durchaus passend. Es wirkt verspielt, nicht besonders ernst, wie die Geschichte, und zeigt viele wichtige Dinge aus dem Buch. So spielen Kaffee, Einhorn und natürlich das Handy wichtige Rollen, ebenso wie das Tagebuch. Mir gefällt es.Wir werden sofort mit der tollen Situation begrüßt, in der Paul mit Rabbit Schluss macht. Natürlich nicht persönlich, sondern über Facebook. Während sie neben ihm sitzt. Eine tränenreiche Szene folgt und Rabbit zieht zu ihren Eltern, die sie aber eigentlich auch nicht lange da haben wollen. So sucht sie sich WGs und trifft dabei auf allerlei merkwürdige Gestalten. Doch dann findet sie endlich die passende WG: Die WG von Dirk, dem Computer-Nerd. Er ist natürlich absolut seltsam und so reihen sich skurrile, lustige und teilweise auch traurige Ereignisse aneinander. Rabbit erlebt viele peinliche Situationen und man fragt sich nicht nur einmal, wie viel Pech ein Mensch haben kann.Im Zentrum stehen dabei Rabbits Liebeskummer, das Zusammenleben mit Dirk und der soziale Medien-Konsum. Letzteres bringt einen auch über den eigenen Konsum und das eigene Verhalten zum Nachdenken, was angesichts der humorvollen Schreibweise wirklich eine Glanzleistung ist. Der ganze Humor hinterlässt nicht allzu selten einen ernsten Nachgeschmack, der mich einige Tage zum Nachdenken angeregt hat.Auch Rabbits Entwicklung von einer Verlassenen zur würdigen Mitbewohnerin von Dirk ist beachtlich. Die ganzen Peinlichkeiten gehen nicht spurlos an ihr vorbei und so oft wie ich lachen musste, so oft tat sie mir auch leid und ich wollte sie einfach in den Arm nehmen und drücken. Sie wirkt dank ihrer tollpatschigen Art sehr sympathisch.Auch Dirk schließt man auf eine seltsame Weise ins Herz. Immer wieder überrascht er einen. Nicht selten zeigt er plötzlich, was für ein guter Kerl er ist und springt sogar das eine oder andere mal über seinen Schatten.Natürlich kommen noch mehr Personen, so eben auch Paul. ich mochte ihn nicht und gegen Ende hat er sich sogar noch unbeliebter gemacht.Die restlichen Personen kamen auch alle ziemlich überzeichnet, aber dadurch auch sehr lustig und kritisch rüber. Diese Überzeichnung passt wunderbar zur Geschichte, die genau damit punktet.Die ganze Geschichte ist aus der Sicht von Rabbit in der ersten Person erzählt, weshalb man ihre Gefühle noch ein Stück besser verstehen kann und so häufig mit ihr mitfühlt.Fazit:Das Buch meistert auf eine humoristische Art und Weise die Brücke zwischen Realität und Übertreibung. Für mich war es einerseits ein Genuss, es zu lesen und andererseits hat es mich doch nicht nur einmal zum Nachdenken angeregt. Rabbit, Dirk und der Kater Rex mogeln sich auf ihre überraschende und liebenswerte Art einfach nur ins Herz. Ich hoffe sehr, dass nochmal so ein Buch entsteht, denn es ist wirklich gut gelungen.Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sterne.

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  • Verwiirend gut!

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    m0na1991

    22. May 2017 um 18:06

    (mein komplettes Review findet ihr HIER)Auf der einen Seite ist das Buch gut un witzig, interessant und fesselnd. Auf der anderen Seite ist es fremdschämend, peinlich und mega unlustig.Ich bin immer wieder von der einen Seite zur anderen gesprungen (könnte auch ein Wortwitz auf die Buchseiten sein - ist es aber nicht :/).Ehrlich kann es nicht anders beschreiben. Es ist skuriel und dennoch interessant. Die Hauptcharakterin war hier nichtmal die interessanteste, mit ihr konnte mich auch auch absolut nicht identifizieren (was man ja auch nicht muss!), aber die anderen Charaktere waren toll und interessant - sogar einige sehr lustig!

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  • Witzige, chaotische Komödie

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    ILKrauss

    29. April 2017 um 16:54

    Als bekennender Dirk-Fan war klar, dass ich mir das Buch sofort kaufen musste. Die Autorin ist dem Stil ihres Blogs auch im Buch treu geblieben, es reihen sich die schrägen Gags aneinander, die ein witziges und temporeiches Gefüge ergeben. Man leidet mit der Protagonistin, die so herrlich unselbständig ist, dass man sie am liebsten packen und schütteln, aber auch einfach nur in den Arm nehmen möchte. Lesenswert!

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  • Ein Einhorn für nur € 2,99

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    Jack_Inflagranti

    29. April 2017 um 12:31

    Ich weiß, was ihr denkt:What the hell ist das für ein Titel? :'D Und kann ich auch so ein Einhorn wie auf dem Cover haben? ^^ Aber ich muss euch enttäuschen:Das Einhorn dient hier nur als hübsche Deko. *Hust* Werbelockmittel *hust*Denn irgendwie hat es mit dem Buch nicht wirklich eine Verbindung.Also ICH habe mir das Buch jedenfalls NICHT wegen dem Einhorn gekauft. *Hand aufs Herz und drauf schwöre*Aber wie kam ich dann dazu?!„Dirks Diary“ Post von der Autorin haben sich ja oft in mein stalkerisches ^^ Blickfeld auf Facebook begeben und ich fand die Dialoge, die die Autorin z.B. hier so postet (KLICK), ja immer iwie skurril. Nicht lustig, aber ich gehe ja gerne dem Facebook-Hype nach und hab das eben verfolgt. Und als es dann hieß, Dirk bekommt ein Buch, musste ich hier sofort zuschlagen!Doch hat am Ende das lockende, Werbeeinhorn mich mit seinem Regenbogenfarbendenhaar nur geblendet oder war das für mich DAS Einhorn überhaupt?!Der erste Gedanke zum Buch:Sehr deprimierend! Und absolut erschreckend realistisch. Ich weiß, dass die Autorin hier versucht hat, alles mit ihrem eigenen Humor niederzuschreiben, aber ganz ehrlich:Ich habe nur wegen EINER Sache gelacht – der Sache mit den 99 Cent. xDIch meine, gerade wir Blogger wissen, wie aufdringlich manche Autoren ^^ sind, wenn es um die Werbung ihres Buches geht. Und dass manche Autoren leider Gottes NUR über ihr Buch reden…egal, was man da postet. ^^ Wie Caroline Brinkmann das hier also aufgebaut hatte, fand ich GÖTTLICH. :D (Großer Pluspunkt!) Aber wie gesagt – den Rest, auch ihren Internet-Survival-Guide- fand ich nicht sonderlich lustig… Ich habe mich größtenteils Fremdgeschämt, wollte die Hauptprotagonistin Rabbit dringend umarmen, ohrfeigen, einsperren, ihr das Handy wegnehmen und und und.Und selbst dann wäre mein Mitleid noch nicht gestillt…denn diese Protagonistin hier ist so hart in der aktuellen, Sozial Network Realität gefangen, so dass JEDER ein kleines Stückchen von sich selbst in ihr widerfinden wird. Hat mich auch irgendwie an „Feuchtgebiete“ (Nein, das Buch hier ist nicht so eklig pervers…) erinnert – also diesen peinlichen Moment, wenn man sich selbst in so einer „eigenen“ Protagonistin wiederfindet. Und das ist gar nicht mal so schlimm…Rabbit ist einfach einsam und komplett verloren. Sie weiß im Grunde nicht mal, was Freundschaft geschweige denn Familie ist…ihre ganze Welt entscheidet sich bei der Trennung mit ihrem Ex-Freund für ihn. Und egal wie oft und deutlich ihr das vor Augen geführt wird, die Gute sieht es einfach nicht…Ganz im Gegenteil – sie versucht alles, um ihr altes Leben zurückzubekommen. Und das mit vielen, sehr peinlichen Mitteln.Caroline Brinkmann hat hier einen Roman und vor allem eine Protagonistin erschaffen, die man auf den ersten Blick gar nicht ernst nehmen kann. Aber liest man weiter, schaut man genauer hin, so ist diese nicht ernstzunehmenhafte Rabbit einfach doch irgendwie echt…echt mit ihren Gefühlen, echt mit ihrer Einsamkeit, echt mit ihrer verzweifelten Suche nach Aufmerksamkeit.Und genau DESHALB kam der Humor nicht bei mir an. Weil ICH selbst so viel Realität in allem hier gesehen habe…Selbst „Online-Cam-Sex-Chat-Frauen“ wollen ihr nicht zuhören. *Auch eine Lustige Stelle btw* Aber das liegt vielmehr daran, dass Rabbit selbst total unsozial ist…und sie erst nach etlichem auf die „Fresse“ fliegen versteht, dass sie selbst nicht besser ist als ihre angeblichen Freunde…Das hat sie aber auch zum anderen ihrem komischen, neuen WG-Mitbewohner Dirk zu bedanken. Aber ich muss hier auch große Kritik aussprechen:Dirk bekam zu wenig Platz. Er war mehr ein kurzes hier und da wegen Katzenhaarallergie niesendes Etwas…das fand ich SEHR schade. :/Er spielte für mich eine ZU kleine Rolle, wenn man bedenkt, dass Rabbit IHN eigentlich gebraucht hat, um sozialer und vor allem klarer und selbstbewusster zu werden.Aber konzentriert man sich wieder mehr darauf, die peinlichen Situationen gemeinsam mit Rabbit zu überleben, ist eigentlich JEDER um sie herum irgendwie vergessen. Ich habe mich irgendwie, während Rabbit immer mehr in ihrer eigenen Welt geflüchtet ist, sowas von mitziehen lassen.Das war ein sehr komisches, aber effektives Gefühl. Und sehr gemein, was die Autorin da mit mir als Leser angestellt hatte. Aber ein rießen Pluspunkt, denn so konnte ich Rabbits Welt komplett mitempfinden und die ganze Story wurde umso intensiver während des Lesens für mich.Fazit:Lesenswert – auf alle Fälle. Lustig?! Für mich war der Humor hier sowas wie, wenn ich auf der Straße ein junges Mädchen sehe, dass hinfällt, ihre komplette Tasche dabei auf den Boden verteilt und dort jede Menge Damenbinden rausfallen würden…und alle Lachen sie deshalb aus, helfen ihr nicht, obwohl sie sich einiges an Prellungen zugezogen hat.Kurz: Für mich eher sehr traurig und beschämend. Die Autorin hat hier denke ich die verschiedensten Gefühle für JEDEN Leser unterbringen können, daher kann ich dieses Buch für die Lektüre zum Nachdenken, abschalten, fremdschämen und vielleicht auch schmunzeln sehr empfehlen. Für mich kam Dirk hier leider zu kurz und meine o. g. Kritikpunkte hat das Ganze nicht gaaanz so rund gemacht ABER ich bin sehr auf die nächsten Storys der Autorin gespannt und war über die Art und Weise, wie sie ernste Themen hier verarbeitet hat, doch sehr positiv begeistert.

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  • Ein Einhorn für ganz viele Lacher

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    Booknerd1307

    27. April 2017 um 17:12

    Mein Dank geht an die Autorin Caroline Brinkmann, für die tolle Rolle als EInhornpatin und natürlich für das Rezensionsexemplar!Meine Meinung:Bei den Zeilenspringern auf Facebook habe ich damals die Entstehung von „Ein Einhorn für alle Fälle“ so ein bisschen mitverfolgt, danach natürlich auch in der richtigen Gruppe! Als die liebe Caroline dann Einhornpaten gesucht hat, war ich nicht schwer zu überreden und habe mich gleich beworben, und siehe da, sie hat mir ihr Einhorn tatsächlich als Patenkind anvertraut!Cover:Zum Cover muss ich glaub ich nicht viel sagen. Schon beim ersten Blick darauf musste ich lachen und fand es wirklich toll. Wer liest nicht gerne Bücher mit einem fetten Einhorn am Cover?Der Schreibstil:Ich ging völlig ohne Erwartungen in die Geschichte, wurde dann aber ziemlich schnell vom Hocker gerissen. Es war nicht so wie wenn mich eine Fantasygeschichte packt oder ein Science-Fiction-Roman, aber es war einfach vom ersten Moment an lustig. Caroline schreibt flüssig und auch sehr humorvoll. Mit ihren wahnwitzigen Ideen hat sie genau meinen Humor getroffen und ich wollte nicht, dass es jemals wieder aufhört. So richtig gelacht hatte ich schon lange nicht mehr und es war wirklich eine gelungene Abwechslung.Die Charaktere:Na gut. Es gibt den Hasen, das fette Einhorn, Berta, Helga, Kanibal und noch so viele mehr. Rabbit ist der Hammer. Auch wenn sie unsicher ist und vom einen Fettnäpfchen ins nächste springt war sie ein wahnsinnig sympathischer Charakter. Und von Dirk brauchen wir gar nicht erst anfangen. Der ist einfach total lustig und ganz ehrlich? Manchmal konnte ich ihn sogar verstehen. Alleine die Situation mit Berta. Das war eins zu eins wie ich, wenn ich panisch werde. Auch das bescherte mir gute Lesestunden.Die Geschichte:Viel dazu gibt es nicht zu sagen. Der, vielleicht nicht ganz so normale, WG Alltag. Mich konnte die Geschichte voll und ganz überzeugen. Viel Humor und schöne Lesestunden. Meiner Meinung nach kann man diese Geschichte auch ein bisschen als Ratgeber für die Online-Welt verwenden, die auch nicht verschont bleibt. Brutal ehrlich.Empfehlung:Für Jedermann der die Online-Welt nicht ganz so ernst nimmt.Mein Fazit:Es lohnt sich allemal dieses Buch zu lesen!

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  • Eine sehr humorvolle Abrechnung mit der digitalen Welt

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    raven1711

    27. April 2017 um 15:47

    Klappentext:Es ist aus. Aus und vorbei. Das teilt Freund Paul, jetzt Ex-Freund, Studentin Rabbit nach zwei Jahren Beziehung über Facebook mit. 48 Freunden gefällt das. Um diesen Schock zu verkraften und Paul eifersüchtig zu machen, zieht Rabbit in eine WG mit dem Computerexperten Dirk. Der neue Mitbewohner entpuppt sich jedoch als übergewichtiger Nerd, der echte Menschen ebenso sehr fürchtet wie Keime. Kurz gesagt, kein Mann, der Selfie-tauglich ist. Andere Pläne müssen her. Wozu gibt es Facebook, Twitter und YouTube? Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, den Exfreund auf sich aufmerksam zu machen, oder? Zur Not kann man immer noch Katzenbilder posten. Die liebt nun wirklich jeder!Meinung:Rabbit wird quasi der Boden unter ihren Füßen weggezogen, als ihr Freund Paul mit ihr Schluss macht. Vor allem, da er das öffentlich auf Facebook macht und nicht persönlich von Angesicht zu Angesicht. Plötzlich ist Rabbit allein, trotz über 400 Freunden bei Facebook, vorerst obdachlos und sozial auf dem gefühlten Nullpunkt. Bei dem „nicht-Selfie-tauglichen“ Gamer Dirk findet sie eine neue Unterkunft, auch wenn Dirk einige merkwürdige Eigenheiten mit sich bringt. So verbringt er den Tag fast ausschließlich am PC, hat eine Keim-Phobie und ein paar Kilos zu viel auf den Hüften. Rabbit ist verzweifelt und möchte am liebsten nur eins: Paul zurück haben. Doch der hat über Tinder schon eine neue große Liebe gefunden, mit der Rabbit überhaupt nicht mithalten kann. Also lautet die Devise für alle öffentlichen Kanäle: „Ich bin über Paul hinweg und habe jede Menge Spaß im Leben“. Leider gestaltet sich das nicht so einfach und so stolpert Rabbit von einem Fettnäpfchen ins nächste.Ganz ernst nehmen sollte man dieses Buch nicht, denn die Autorin nimmt sich hier sehr stark dem Thema „Socialmedia“ an und überzeichnet und überspitzt das heutige Verhalten bei Facebook, Snapchat, Instagram und Co. Sie nimmt die schöne heile Welt dieser Medien auseinander und zeigt, dass nicht alles Gold ist, was auf tollen Fotos und Postings so glänzt. Auch typische Verhaltensweisen und –muster bekommen hier ihr Fett weg, und man selber als Nutzer der Medien einen Spiegel vorgehalten. Denn ist man mal ehrlich, man steigert sich ja viel zu sehr in die Sachen hinein. Wer hat sich nicht schon einmal gedacht, warum schreibt der jetzt bei Whatsapp nicht zurück? Er hat die Nachricht doch bekommen und gelesen? Ich habe dem doch vor 10 Sekunden die Info geschickt… Auch wir Blogger bekommen unser Fett in diesem Roman weg und oft habe ich mit einem Grinsen im Gesicht dagesessen, habe ich mich doch selber wieder erkannt, oder bereits ähnliche Situationen erlebt. Allerdings gibt es sehr viele Fremdschäm-Momente im Buch, die für mich hart an der Grenze des persönlichen Geschmacks waren.Rabbit selber mochte ich als Figur ganz gerne, auch wenn die Frau zuweilen sehr stressig war und ich mir oft für sie gewünscht habe, dass sie einen Gang runter schaltet. Dafür mochte ich Dirk umso mehr, da er hier die wirklich einzige vernünftige Person im Roman ist. Die Charaktere sind insgesamt sehr unterhaltsam, aber auch stark überzeichnet und greifen so gängige Klischees auf, die den Roman die nötige Würze verleihen.Die Kapitel sind moderat lang und werden mit einer witzigen Einleitung zur Orientierung im Online-Dschungel eingeleitet. So erfährt man neben der eigentlichen Geschichte auch viele, humorvolle, Details aus dem Social-Media Bereich und lernt verschiedene Typen kennen und unterscheiden. Rabbit erzählt ihre kurzweilige Geschichte in der Ich-Perspektive und gibt uns somit einen sehr genauen Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.Fazit:Ein Einhorn für alle Fälle macht richtig viel Spaß, hat aber auch einige Fremdschäm-Momente und war mir teilweise zu nah an der Grenze. Trotzdem fand ich die Idee hinter dem Roman toll und finde es bewundernswert, wie geschickt Caroline Brinkmann uns einen Spiegel bzgl. unseres Online-Verhaltens vor die Nase hält.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.Vielen Dank an die Ullstein Buchverlage für das Rezensionsexemplar.

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  • Ein Einhorn für alle Fälle

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    Samantha_steuer

    23. April 2017 um 10:32

    „Ein Einhorn für alle Fälle“ ist eine romantische Komödie aus der Feder von Caroline Brinkmann inder die Protagonistin Rabbit nach der Trennung von ihrem Ex-Freund Paul in eine WG zieht, mit dem Plan sich den gutaussehenden Mitbewohner zu angeln. Nur ist es anders als gedacht, ihr Mitbewohner ist ein molliger Computerexperte, der zudem noch eine Phobie vor Keimen hat und kaum sein Zimmer verlässt.Doch um einigermaßen nicht vergessen zu werden und Paul wieder zubekommen, versucht sie so zutun, als wäre sie über ihn hinweg. Doch da hat sie nicht mit den Hulks gerechnet, einer Gruppe von Kerlen bei der sich Rabbit auch beworben hatte um in deren WG zu wohnen. Gemeinsam mit ihnen betrinkt sie sich, bis sie herumgewirbelt wird und sich im nachhinein auf die Hulks übergibt. Nachdem dies auf einem Video im Internet herum geht, ist Rabbit als das Honk-Girl. Neben unechten Freunden und nervigen Internetbekanntschaften scheint Rabbits Mitbewohner Dirk ihr einziger Freund zu sein, was anfangs für Rabbit schwer ist, aber zum Ende hin lernt Rabbit damit zu leben und umzugehen. Also ich fand das Buch gut, an manchen stellen lustig. Manchmal tat mir Rabbit auch leid, aber meistens musste ich auflachen bei bestimmten Szenen. Aber gleichzeitig sehe ich in dem Buch die Botschaft, das man über eine Liebe hinwegkommt und auch gut ohne denjenigen leben kann. Vor allem ist mir Dirk um einiges sympatischer als dieser Paul mit seiner neuen Angi. Am liebsten hätte ich die beiden und Rabbits angebliche Freundin Sarah erwürgt. Aber ich hatte das Buch schnell durch. Es hat Humor und man kann sich gut mit ihr verstehen, auch wenn sie vielleicht nicht ganz alle Tassen im Schrank hat, ich meine wer gibt Spinnen Namen? Ich zumindest nicht, ich wäre eher wie Dirk und hätte die Spinne auch weggesaugt. Doch da mir das Buch so gefiel gebe ich 5 Sterne.

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  • Ein Einhorn für alle Fälle

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    cybersyssy

    02. April 2017 um 17:56

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘Dieses Buch ist unbeschreiblich. Einerseits hat die Autorin ihre Erlebnisse in bzw. mit der WG verarbeitet, andererseits hat sie Autoren, Blogger und allgemein Mitmenschen auf die Schippe genommen. Dabei spart sie nicht an Humor, Ironie und Sarkasmus. Und doch erkennt man die Realität, denn diese ist manchmal noch krasser, als sich ein Autor je ausdenken könnte. Aber ich schweife ab.Man muss auf jeden Fall wissen, dass dieses Buch nicht für die Lektüre in den öffentlichen Verkehrsmitteln geeignet ist. Ich musste häufig mindestens schmunzeln und giggelte oft genug vor mich hin, was mir dann auch pikierte oder fragende Blicke meiner Mitmenschen einbrachte. Zum Glück rief niemand die Jungs mit dem „Ich hab‘ mich lieb“-Jäckchen. Doch bei all dem Fun, den dieses Buch macht, sollte man die Realität nicht aus den Augen verlieren, denn genau so läuft es ab. Da gibt es die Autoren, die jeden Kommentar mit Herzchen, Küsschen usw. versehen und anschließend sofort auf ihr neues Buch hinweisen. Oder die Blogger, die den Autoren auf die Pelle rücken und ihnen sogar Küsschen geben wollen. Nicht zu vergessen dieser Social Media Hype. Definieren wir uns nur noch über Likes und Herzchen?So lustig das Buch auch ist, so kritisch ist es auch - wenn man sich darauf einlässt und sich auch mal den einen oder anderen Gedanken dazu macht.Ich bin jedenfalls rundum glücklich mit diesem Buch und hoffe, dass es viele Leser findet, denn es hat definitiv verdient, ganz oben bei den Großen mitzuspielen.Klare 5 Einhorn-Sterne.‘*‘ Klappentext ‘*‘Es ist aus. Aus und vorbei. Das teilt Freund Paul, jetzt Ex-Freund, Studentin Rabbit nach zwei Jahren Beziehung über Facebook mit. 48 Freunden gefällt das. Um diesen Schock zu verkraften und Paul eifersüchtig zu machen, zieht Rabbit in eine WG mit dem Computerexperten Dirk. Der neue Mitbewohner entpuppt sich jedoch als übergewichtiger Nerd, der echte Menschen ebenso sehr fürchtet wie Keime. Kurz gesagt, kein Mann, der Selfie-tauglich ist. Andere Pläne müssen her. Wozu gibt es Facebook, Twitter und YouTube? Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, den Exfreund auf sich aufmerksam zu machen, oder? Zur Not kann man immer noch Katzenbilder posten. Die liebt nun wirklich jeder!

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  • Ein Einhorn für alle Fälle

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    adore_u

    26. March 2017 um 19:13

    Klappentext: „Es ist aus. Aus und vorbei. Das teilt Freund Paul, jetzt Ex-Freund, Studentin Rabbit nach zwei Jahren Beziehung über Facebook mit. 48 Freunden gefällt das. Um diesen Schock zu verkraften und Paul eifersüchtig zu machen, zieht Rabbit in eine WG mit dem Computerexperten Dirk. Der neue Mitbewohner entpuppt sich jedoch als übergewichtiger Nerd, der echte Menschen ebenso sehr fürchtet wie Keime. Kurz gesagt, kein Mann, der Selfie-tauglich ist. Andere Pläne müssen her. Wozu gibt es Facebook, Twitter und YouTube? Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, den Exfreund auf sich aufmerksam zu machen, oder? Zur Not kann man immer noch Katzenbilder posten. Die liebt nun wirklich jeder!“ Der Inhalt: Die BWL-Studentin Rabbit wurde von ihrem Freund Paul via Facebook verlassen. Paul ersetzt Rabbit direkt durch die hübsche und scheinbar perfekte Angi, die er über Tinder kennengelernt hat. Rabbit kommt einfach nicht über Paul hinweg und versucht alles, um sich auf allen Social Media Kanälen gut darzustellen. Ihren neuen Mitbewohner Dirk schließt sie über die Zeit immer mehr ins Herz, auch wenn sie das erst nicht zugeben mag, denn „Selfie-tauglich“ ist Dirk nicht. Meine Meinung: Schon bei Facebook habe ich liebend gern die kleinen Dirks Diary Geschichten gelesen. Als ich dann hörte, es wird ein Buch geben, war sofort klar, dass ich dieses lesen muss! Die Geschichte greift viele Klischees von Facebook, Snapchat und Instagram auf und hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Andererseits regt das Buch auch zum nachdenken an. Das Buch ist zwar überspitzt geschrieben, allerdings steckt doch eine Menge Wahrheit dahinter. Heutzutage wird doch viel zu viel über Likes & co. definiert. Dirk ist der absolute Knaller in der Geschichte. Er ist total verrückt und dennoch sooo liebenswert. Die Geschichte lässt sich locker zwischendurch lesen, ist sehr amüsant und im Gegensatz zu den Büchern, die ich sonst lese, mal was ganz anderes.

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  • Wie im echten Leben/ Internet

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    Ann-KathrinSpeckmann

    20. March 2017 um 07:54

    Inhalt:Es geht um Rabbit. Sie ist Anfang 20, studiert und muss über die Trennung mir ihrem ersten Freund hinwegkommen. Leider braucht sie dafür auch eine neu Wohnung. Nach einer Reihe von Absagen landet sie bei Dirk, der weder Facebook noch Twitter, aber dafür einen Hygienewahn hat und den ganzen Tag in Computerspielen verbringt.Meine Meinung:Ich lese schon seit einer Weile die Dirks Diary Posts auf Facebook mit. Bis heute habe ich, glaube ich, nicht einmal etwas kommentiert, aber die kleinen Geschichten haben mir immer wieder ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Als das Buch rauskam, wollte ich es unbedingt kaufen. Schon allein weil die Autorin es aufgrund der vielen kleinen Geschichten verdient hat. Das Buch war anders als erwartet. Mit so viel Comedy zum Thema Internet hatte ich nicht gerechnet. Trotzdem habe ich viel gelacht. Besonders gefreut habe ich mich, wenn ich eine Geschichte von der Facebook-Seite wiedererkannt habe. Aber erschreckender Weise kommen einem auch viele andere Szenen sehr vertraut vor. Und manchmal fragt man sich, ob die Autorin wirklich übertreibt, oder ob die Situation nicht doch genauso vorkommen könnte ...Insgesamt freue ich mich wirklich sehr, dass ich das Buch gekauft und gelesen habe. Ich kann es jedem empfehlen, der ein schönes Buch für Zwischendurch und zum Lachen haben will. Es ist übrigens auch ein toller Motivator, wenn es bei euch gerade nicht perfekt läuft. Das tut es nämlich bei kaum jemanden - egal wie schön die Selfies sind. ;)

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  • Lachanfallgarantie mit inbegriffen!

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    Majainwonderland

    19. March 2017 um 12:19

    Was tut man, wenn das ganze Leben durch Social-Media gesteuert wird?Wenn dein Freund über Facebook Schluss macht, obwohl er direkt neben dir sitzt?Genau! Du packst deine Sachen und ziehst in eine WG mit dem dickköpfigsten und humorvollsten Mitbewohner aller Zeiten!Als wäre die arme Rabbit mit ihrem außergewöhnlichen Namen nicht schon genug gestraft gewesen, haut ihr das Schicksal noch einmal ordentlich in die Pfanne, indem es ihrem langjährigen Partner Paul verdeutlicht, dass er ja was viel besseres als sie verdient hätte. Woher er das weiß? Na, er hat natürlich seinen Marktwert über die Dating-App Tinder getestet!Vollkommen am Boden zerstört begibt sich Rabbit also auf Wohnungssuche und landet schließlich bei dem Hygiene-Fanatiker Dirk, der sich den ganzen Tag in seinem Zimmer verbarrikadiert, um sich in die Welt der Videospiele zu flüchten.Zusammen mit der jungen Frau erlebt man skurrile und unheimlich witzige Situationen, die jedem Leser ein Lächeln auf die Lippen zaubern... oder ihn in einen unaufhaltbaren Lachkrampf ausbrechen lassen (glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung).Ich liebe, liebe, liebe diese Geschichte und das Konzept dahinter! Sie ist so schonungslos ehrlich und doch derart auf die Spitze getrieben, dass man sich wunderbar unterhalten fühlt.Besonders die Charaktere sind dabei hervorzuheben, denn diese verleihen der ganzen Geschichte Leben. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, sie besitzen allesamt seltsame Eigenschaften und Gewohnheiten und sind doch aus dem normalen Alltag gegriffen. Bei manchen Personen hatte man tatsächlich das Gefühl, sie bereits zu kennen, da man mit Menschen mit ähnlichen Charakterzügen schon Bekanntschaft beschlossen hat.Rabbit und Dirk habe ich dabei ganz besonders ins Herz geschlossen. Ihre ehrliche Art und die Verbindung zwischen den beiden finde ich absolut besonders, da es dieses Mal keine typische Liebesgeschichte ist, sondern es vielmehr um das Leben miteinander und Freundschaft geht.Rabbit macht zudem eine wahnsinnige Entwicklung durch. Für sie zählten zu Beginn nur die äußeren Werte, wie jemand wirkt und sich gibt. Besonders der soziale Status und die Online-Aktivität ihres Gegenübers sind von Bedeutung. Als sie jedoch in Dirk einen echten Freund findet, schwindet die Wichtigkeit sozialer Medien dahin und sie lernt endlich, was es bedeutet, einen richtigen Freund zu haben.Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Schreibstil, der besonders durch seinen Sarkasmus besticht. Ich liebe den Humor und das Augenzwinkern, mit dem jeder Satz geschrieben wurde. Dadurch habe ich das Buch förmlich inhaliert und innerhalb eines Tages durchgelesen.Fazit:Ein humorvoller Roman mit tiefergehender Botschaft: Wahre Freundschaft braucht keine sozialen Netzwerke. Eine Empfehlung für alle, die keine Allergie gegen Sarkasmus, schwarzen Humor und Pflanzentode haben ( "Helga! Wieso nur? Wiesooo?" ).

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  • Sind wir nicht alle ein bisschen Rabbit? :D

    Ein Einhorn für alle Fälle: Ein Dirks-Diary-Roman

    Tini_S

    16. March 2017 um 13:43

    Meine Meinung: Gott sei Dank gibt es sie manchmal noch. Die Bücher, die einen aus den Latschen hauen. Die Bücher, die mit nichts vergleichbar sind, was man je gelesen hat. Die einem ein Dauergrinsen bescheren und aus denen man sogar etwas für sein eigenes Leben mitnehmen kann. „Ein Einhorn für alle Fälle“ ist so ein Buch. Wie bin ich eigentlich auf dieses quietschbunte Büchlein aufmerksam geworden? Tja, eigentlich gar nicht so 100 % mein Beuteschema, ABER ich kannte die Autorin schon und liebe ihre genialen Dirks-Diary-Anekdoten, die sie regelmäßig in einer Facebook-Gruppe zum Besten gibt. Nerdig, ironisch und einfach verdammt witzig! Da war klar, dass ich ihren Roman, basierend auf den Anekdoten, unbedingt haben musste! Und kaum war er runtergeladen, habe ich mich kopfüber ins Lesevergnügen gestürzt … Ich hatte auch schon ein älteres Buch von Caroline gelesen und muss sagen, dass sich ihr ohnehin schon toller Schreibstil nochmal weiterentwickelt hat! Locker-leicht, lebensnah, voller flotter Dialoge und auf den Punkt bringt sie einem die Gedanken von Rabbit nahe. Sie erzählt aus der Ich-Perspektive und ich hatte dank ihres genialen Humors sofort eine Verbindung zu ihr. Mein Grinsen war mir während der gesamten Lesedauer im Gesicht „festgetackert“. :D Und wisst ihr was? Das hat NOCH NIE ein Buch geschafft! Ich finde, Humor ist immer verdammt schwierig an den Leser zu bringen. Wenn es gut läuft, gibt es ein paar coole Sprüche und Gags, über die ich schmunzele und das war´s. Aber die Autorin fackelt hier ein wahres Gag-Feuerwerk ab! Ob es um Rabbits „hochmotiviertes Fitnessprogramm“ ging, ihre selbstverliebten Freunde, allen voran eine komplett verstrahlte Erotikautorin mit Geltungsdrang oder um ihre Liebe zu hässlichen Kaninchen, Zombiespielen und ihrem Basilikum Helga, ich hab mich gekringelt und mich in der ein oder anderen Situation selbst wiedererkannt. Die Geschichte enthält so viele liebevolle Details, dass man einfach nur überwältigt sein kann. Es macht das Buch zu etwas Besonderem, einem kleinen Schatz. <3 Rabbits häufige Ausflüge in die sozialen Medien habe ich sehr genossen. Wenn man von Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter, YouTube & Co. noch nicht so viel Ahnung hat, wird man hier bestens aufgeklärt (einen Hang zu Sarkasmus allerdings vorausgesetzt). Es gibt zu Beginn eines Kapitels immer wieder Ausschnitte aus dem „Survival Guide Online“ und diese sind ein echtes Highlight – ich hab mich jedes Mal gefreut, wenn ein neues Kapitel angefangen hat und wieder ein Auszug daraus auf mich wartete. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass die Geschichte eher was für jüngere und jung gebliebene Leser ist, die mit der skurrilen Welt der sozialen Medien schon etwas vertraut sind, sonst versteht man wahrscheinlich nur Bahnhof. Bei den Charakteren gefiel mir Dirk, der menschenscheue Nerd mit Herz, wirklich gut. Da sieht man mal wieder, dass vor allem die inneren Werte zählen und welchen Wert wahre Freundschaft und echter zwischenmenschlicher Kontakt haben; im Gegensatz zur oberflächlichen Onlinewelt. Besonders toll fand ich, mit welchen Kleinigkeiten er Rabbit immer aufgeheitert hat. So einen Mitbewohner wünscht sich jeder! Wobei … Das mit dem Desinfektions-Tick, daran arbeiten wir noch … ;) Rabbit gefiel mir wirklich gut und ich hab sie gern auf ihrem kuriosen Weg begleitet. Viele ihrer Probleme kamen mir bekannt vor und so war ich mittendrin, statt nur dabei! Nur ihre Naivität und extreme Unsicherheit haben mich manchmal ein bisschen gestört. Zu Anfang war es vollkommen okay, aber im Laufe des Buches dachte ich, dass sie eine Entwicklung durchmachen würde. Ein bisschen mehr Offenheit und Selbstbewusstsein hätten gut gestanden. Aber ich muss auch sagen, dass es zur Geschichte passte und dafür wohl genau so notwendig war. Zu den anderen Charakteren kann ich nur sagen: Oh Mann! Sie wären echte Traumkandidaten für jede Reality-Soap – Dschungelcamp lässt grüßen! Die Autorin hat es so auf die Spitze getrieben mit deren Selbstverliebtheit und Aufmerksamkeitsdrang, dass sie schon etwas von einer Karikatur hatten. Vor allem die Self Publisher-Möchtegern-Erotikautorin Ave Green hat es mir angetan, aber auch „der wahre Mr. Grey“ und unsere „Hulk-Fitnessfreaks“. Wohingegen ich es schon traurig fand, dass Rabbit offenbar keine richtigen Freunde hat, vor allem Sarah, ihre angeblich beste Freundin, war total daneben. Eigentlich hatte ich gehofft, dass Rabbit ihr (und einigen anderen) mal ordentlich die Meinung geigt, aber dazu kam es dann gar nicht mehr. Ich habe mir oft gedacht: „Mensch Rabbit, jetzt mach doch mal den Mund auf und knall ihnen die ganze unschöne Wahrheit direkt ins Gesicht!“ Das hätten sie alle sowas von verdient. Auch war das Ende für meinen Geschmack ein wenig zu offen, aber wer weiß? Vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung? Ich würde es mir wirklich wünschen, da ich sie alle (sogar Kanibal Lektor, das hässlichste Kaninchen der Welt) ins Herz geschlossen habe und sie noch nicht für immer verabschieden möchte … Und ehe ich´s vergesse: Was meine Erwartungen übertroffen hat, war der gesellschaftskritische Ton, der hier ab und zu durchschimmerte. Hater, Shitstorms, Mobbing und Co. wurden hier nebenbei angesprochen und bringen den ein oder anderen vielleicht zum Nachdenken. Auch ich fühlte mich manchmal „ertappt“, wenn es um bestimmte Themen ging (nicht dass ich jemanden mobben würde, aber bei vielen anderen Sachen) und habe mein Handeln schon kritisch überdacht. Wenn das mal keine Leistung für ein Buch ist, dann weiß ich auch nicht!Fazit: Eine Geschichte wie eine Silvesterfontäne: Sprühend vor skurrilem Humor, liebevoller Details und Einfallsreichtum. Mit Heulern, Knistersternchen und allem, was dazu gehört! ;) Meine Mundwinkel tun mir immer noch weh vom Dauergrinsen. Damit ist es das wahrscheinlich witzigste Buch, das ich je gelesen habe. Und das soll was heißen. Aber Achtung: Dies ist KEIN Liebesroman, sondern eine sarkasmusgetränkte Story direkt aus dem Leben (und dabei nur ein gaaaaaaaanz kleines bisschen überzeichnet). Eine Story, die uns zeigt, wie soziale Netzwerke heutzutage funktionieren und was wirklich dahinter steckt. Und, sind wir nicht alle ein bisschen Rabbit? :D

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