Caroline Dunford Das Hotel in den Highlands

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Inhaltsangabe zu „Das Hotel in den Highlands“ von Caroline Dunford

Stadtmensch Lucy fällt aus allen Wolken - ein Onkel hat ihr sein Hotel in den Highlands vererbt. Für ihren Freund Jake ist klar: Lucy kann kein Hotel leiten, sie sollte verkaufen. Doch Lucy sieht das anders. Verzaubert von der atemberaubenden Landschaft beschließt sie, das Hotel wieder auf Vordermann zu bringen.
Dabei hat sie nicht mit maroden Dächern, ausbleibenden Gästen und der störrischen, alten Empfangsdame Janet McGruther gerechnet, die Lucy das Leben in Momaer erschweren. Auch nicht mit Landbesitzer Sutherland, der das ganze Dorf gegen sie aufhetzt. Das erste Mal in ihrem Leben muss Lucy für etwas kämpfen, und ihr wird klar, dass Glück einem manchmal dort begegnet, wo man es nie erwartet hätte …

wunderbarer ChickLit für Fans dieses Genre

— schoeneskatrinchen

Hohle Charaktere, bekannte Geschichte, komische Wendungen. Dies Hotel in den Highlands konnte mich so gar nicht verzaubern.

— earthangel

Luce ist total naiv und das nervt gewaltig, aber ansonsten hat das Buch riesig Spaß gemacht!

— MissStrawberry

Unverhoffte Erbschaft!

— mannomania

Eine gelungene Gratwanderung zwischen Rosamunde Pilcher und Nora Roberts, die auch gut als Reiseführer durch Schottlands Welt geeignet ist.

— nathaliejosephine

Nach einem langweiligen, öden Start doch noch ganz gut.

— DarkReader

Stadtmensch Lucy erbt völlig unerwartet ein Hotel in den Highlands, verliert eine Liebe und gewinnt eine Neue!

— Beate67

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  • Rezension zu dem Buch "Das Hotel in den Highlands"

    Das Hotel in den Highlands

    schoeneskatrinchen

    26. October 2017 um 19:46

    Der erste Satz im Buch:„Big Data!“ ...Eigene Meinung und Auffassung:Eine Erbschaft, welche keine einfache Herausforderung ist. Ein viktorianisches Hotel, was in einer anderen Zeit „Goldene Tage“ hatte. Ein Freund, der nur sich selbst als wichtig empfindet und keine wirkliche große Hilfe ist. Die urigen Bewohner vom Highlandort Momaer, die der Hauptprotagonistin Lucy sehr unsymphatisch entgegen treten. Eine Gegend, welche trotz allem eine gewisse Anziehungskraft hat. Eine Hausdame, die mit Freundlichkeit nicht gerade um sich wirft. Und ein Kaufinteresse, was das Hotel betrifft. Ein Erbe, wo ein Gedanke und eine rührende Geschichte dahinter steckt.All das gibt es beim Lesen zu entdecken!Dieses Buch ist ein absolut typischer ChickLit-Roman. Es ist ein einfaches Lesen. Ist angenehm flüssig geschrieben und zusätzlich würde eine gewisse Art von Humor zu einzelnen Situationen mit eingewoben.Die Hauptprotagonistin Lucy hatte für mich nur eine Art Naivität, wo ich mir anfangs dachte „wach auf Lucy und verschließe nicht immer Deine Augen oder rede Dir die Welt schön“. Sie war mir in manchen Situationen zu gutgläubig. Im Laufe des Romans hat sie allerdings schwer dazugelernt und sich zu einer selbstbewussten Frau entwickelt, die selbst Entscheidungen trifft ohne jemanden erst um seine Meinung zu fragen. Ihr Leben nimmt am Ende des Buches ungeahnte positive Wendungen und das Herz fängt an zu schmelzen. Wie bei fast jeden englischen ChickLit-Roman. Aber dazwischen gibt es so viel Schönes zu entdecken.Fazit:unterhaltsam ~ leichte Lektüre ~ enthält einige Überraschungen ~ eine Geschichte fürs Herz ~ abtauchen in die Welt der schottischen Highlands ~ sehr schöne Landschaftsbeschreibungen ~ beim Lesen nur noch die Seele baumeln lassen ~ ein Wohlfühlbuch mit Leseempfehlung für ChickLit-Fans

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  • Die Prinzessin im Turm

    Das Hotel in den Highlands

    MissStrawberry

    16. April 2017 um 21:00

    Lucy McIntosh staunt nicht schlecht, als sie erfährt, dass sie in den Highlands einen Onkel hatte, der nun gestorben ist und ihr ein Hotel hinterlassen hat. Sie muss es ein halbes Jahr lang führen, ehe sie es verkaufen darf, sonst verliert sie das Erbe. Lucys Freund muss beruflich nach London und kann sie nicht unterstützen, also fährt sie alleine. In Mormaer warten dann Herausforderungen auf sie, die sie an den Rand ihrer Kräfte bringen und ihr Leben komplett umkrempeln …Der Roman liest sich super flott weg und macht echt Spaß – und das, obwohl Lucy, genannt Luce, mich fast an den Rand der Verzweiflung gebracht hat. Sie ist dermaßen naiv und blauäugig, dass es mir wirklich zwischendurch schlecht wurde. Das war einfach zu viel. Dennoch konnte ich das Buch einfach nicht weglegen. Die Highlands haben dank Caroline Dunfords Beschreibungen, die nie zu ausufernd wurden, einfach eine extreme Anziehungskraft. Wie Luce habe auch ich mich in die Gegend verliebt. Die Charaktere sind urig und teils komplett unsympathisch. Dennoch passt alles prima zusammen und ineinander, man hat nie das Gefühl, es werden mit Gewalt irgendwelche Ereignisse zurechtgebogen. Der romantische Part fällt nicht zu sülzig aus, sodass man nicht davon überfahren wird. Ganz viel (Galgen-)Humor würzt das Buch noch zusätzlich und auch eine gute Prise Spannung ist vorhanden. Hätte Luce ein wenig mehr dazugelernt und sich mehr entwickelt, ihre Naivität etwas mehr abgelegt, würde ich sehr gerne die vollen fünf Sterne geben. Aber weil das wirklich etwas zu heftig war, bekommt das Buch einen Stern Abzug und somit vier Sterne.

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  • Unverhoffte Erbschaft!

    Das Hotel in den Highlands

    mannomania

    02. March 2017 um 19:46

    Das Hotel in den High-Lands von Caroline Dunfordmit 316 Seiten und 31 Kapiteln und einer gut lesbaren Schrit aus dem rororo-VerlagDas Cover: Ein gedeckter TeetischZum Inhalt:Lucy ist ein Stadtmensch. Eines Tages bekommt sie als Überraschung eine Erbschaft von ihrem verstorbenem Onkel. Es handelt sich um ein Hotel in den High-Lands mit 22 Zimmern.Die Verpflichtung lautet, dass Lucy das Hotel für ein halbes Jahr führen muss, bevor sie es verkaufen darf. Lucy macht sich auf den Weg, das Hotel kennenzulernen. Sie verlässt ihren Freund Jack, der gerade andere berufliche Pläne hat.Für Lucy beginnt eine schwere Zeit. Die Dorfgemeinschaft will nicht, dass Lucy das Hotel führt. Ein Großgrundbesitzer aus dem Dorf hat andere Pläne. Als Lucy dieses Vorkommnisse zur Kenntnis genommen hat und auch bemerkt, dass es keine Gäste gibt, krempelt sie ihre Ärmel hoch und will den Leuten aus dem Dorf beweisen, was sie wirklich kann...mal schauen, wie es weitergeht...spannend & die Neugierde wächst :)Fazit:Das Buch ist hochinteressant. Es bietet Neugierde, Liebe und eine schöne Kulisse in den High-Lands. Einfach ein Wohlfühlbuch.Ich kann es wirklich sehr empfehlen!

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  • Gratwanderung zwischen Rosamunde Pilcher und Nora Roberts

    Das Hotel in den Highlands

    nathaliejosephine

    07. December 2016 um 17:48

    DAS HOTEL IN DEN HIGHLANDS von Caroline Dunford.Dunford lebt selbst an der schottischen Küste und ich finde man merkt es, denn sie beschreibt einiges Buch auf eine Art und Weise, wie es nur jemand könnte, der längere Zeit in diesem Land verbracht hat.Zum Buch:Im Wesentlichen geht es um Lucy McIntosh, Ende 20, Stadtmensch und Datenanalysten bei einer großen Firma. Bei der selbigen arbeitet auch ihr Freund Jake. Ein echter Kotzbrocken, der immer nur sein eigenes Wohl und seine Karriere im Kopf hat. Ganze 5 Jahre ist Lucy schon mit ihm zusammen und in der Zeit hat sie sich von einer selbstbewussten, quirligen Frau in ein graues Mäuschen, welches alles dafür tut, dass ihr Freund gut dasteht und dabei selber auf der Strecke bleibt.Eines Tages bekommt sie einen Brief von einem Anwalt. Ihr Onkel Calum, das schwarze Schaf der Familie hat ihr ein Hotel in den Highlands vererbt. Das Mormaer Inn mit der Clootie Craw Bar. 22 Gästezimmer. Ein riesiger Bau in einem kleinen Dorf. Ein Bau, der seine besten Zeiten lange hinter sich hat, wie Lucy bald bemerkt. Denn entgegen des Rates von Jake, der das Hotel lieber verkauft sähe, will Lucy versuchen das Hotel wieder vorran zu bringen und bringt damit gleich mehrere Menschen gegen sich auf.Eine Fremde in Mormaer. Eine Nichte, die ihren Onkel nie besuchte, will jetzt das Ruder übernehmen. Ein Stadtmensch.Mit dieser Voraussetzung fällt es Graham Sutherland, Laird der Gegend, nicht schwer das Dorf für den Aufkauf zu begeistern. Würden doch alle davon profitieren. Nur sieht es Lucy nicht ein, das Hotel zu verkaufen. Den Ort, den ihr Onkel liebte und der auch sie begeistert, wie kein anderer.Sie will kämpfen!_____Wesentlich: Eine junge Frau, die endlich aus dem Schatten ihres Freundes tritt und für eine Sache, die ihr am Herzen liegt kämpfen will. Allen Widersprüchen zu trotzen.Eine gelungene Gratwanderung zwischen Rosamunde Pilcher und Nora Roberts, die zwischendurch auch gut als Reiseführer durch die Schottlands Welt eignet._____Das COVER ist nicht schlecht gemacht und passt thematisch zum Titel des Buches. Erinnert aber stark an Rosamunde Pilcher und hätte besser gewählt sein können, um eine größere Leserschaft anzusprechen. Zum Inhalt:Anfangs tat ich mich schwer mich in die Story einzufinden. Der Schreibstil beginnt recht schwach, aber es lohnt sich dran zu bleiben und bis zum Schluss durchzuhalten. Auch, wenn er zwischendurch auch etwas schwächelt, beginnt es ab ungefähr ab der Hälfte wirklich Spaß zu machen das Buch zu lesen. Ungefähr ab den Zeitpunkt, wo sie in Mormaer eintrifft.Lucy, wollte ich anfangs nur durchschütteln und das ist sicherlich auch so von der Autorin so gedacht. Immer wieder dieses: Jake meint, Jake sagt. Grässlich 😂😂😂Mir gefallen ihre Beschreibungen der Umgebung sehr, obwohl sie manchmal etwas ausschweift und mit Dingen umsichwirft, die mich nicht wirklich interessieren. Es gibt immer wieder Momente, die mir in der ersten Hälfte des Werkes total gefallen haben, aber sonst hat es mich nicht so umgehauen. Wie sich der Schreibstil ab der Ankunft in Mormaer stark bessert, so wird auch die Story flüssiger. Sie bekommt Dynamik. Zwischenzeitlich habe ich sogar in meinen Aufzeichnungen Strichlisten geführt, wer nun von den Männern, denen Lucy begegnet vorne liegt, obwohl der Sieger ja ziemlich schnell klar steht.Ich schrieb:Eine gelungene Gratwanderung zwischen Rosamunde Pilcher und Nora Roberts, die zwischendurch auch gut als Reiseführer durch Schottlands Welt eignet.So meine ich es auch. Es hat diesen Touch von Pilcher, aber ist etwas moderner. Am meisten besticht das Buch durch das Setting. Dunford nennt einige interessante und schöne Dinge aus Schottland, die ich mir alle gleich notiert habe.Zum Schluss kann ich sagen: Ich bin eine kleine Romantikerin und ich hätte gerne das Mormaer Inn mit der Clootie Craw Bar, da ich es mir wunderschön vorstelle.

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  • Von der Stadt in die Highlands

    Das Hotel in den Highlands

    Athene

    18. September 2016 um 11:32

    INHALT:Lucy ist ein echter Stadtmensch. Um so überraschender kommt für sie das Erbe ihres verstorbenen Onkels: ein altes Hotel in den abgelegenen Highlands. Die Bedingung: sie muss das Hotel ein halbes Jahr führen, bevor sie es verkaufen darf. Also packt Lucy ihre Sachen und macht sich auf in die Highlands, um dort eine verschworene Dorfgemeinschaft vorzufinden. Schnell vermisst Lucy ihren Freund Jake und als der hiesige Landbesitzer Sutherland ihre Pläne scheinbar sabotiert, fühlt sich Lucy allein gelassen. FAZIT:Das Buch hat mich bereits auf den ersten Seiten gepackt. Der Autorin gelingt es den Stadtmenschen Lucy trocken, realistisch und unromantisch darzustellen. Ihr Leben scheint nach Arbeit, Karriere und Termine für Lunch und Nageldesign getaktet zu sein und etwas das mit Excel nicht geht, geht nicht.....Ein chaotisches und heruntergekommenes Hotel zu bewirtschaften, scheint mehr als eine Herausforderung. Auch das managen der Männer bringt ordentlich Trubel mit sich. Ihr biederer, geldgeiler Freund, der örtliche Weiberheld und der Großgrundbesitzer haben alle so ihre Reize und manche verlieren sie dann doch ganz schnell....aber einer....Das Buch hat (je nach Männermodell) fetzige oder witzige Dialoge (Stichwort Angriff mit einem Streichelstein oder Ghostbusters) zu bieten. Die wundervolle Landschaft und das alte Gemäuer, die auch ihre gefährlichen Seiten haben, bietet auch für den Leser Stoff zum Träumen. Man kann verstehen, warum Lucy hier eine Auszeit nehmen will. Die Kombination mit störrischen Dorfbewohnern, die nicht jeden Neuling akzeptieren, ist nicht neu, passt hier aber hervorragend hinein. Das Buch bietet also Lokalkolorit, Liebe, Geisterjagd und Gefahr für Leib und Leben. Neugierig? Greift zu. Volle Punktzahl.http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2016/06/caroline-dunford-das-hotel-in-den.html

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  • Auch Bücher sind steigerungsfähig!

    Das Hotel in den Highlands

    DarkReader

    24. June 2016 um 00:47

    Nachdem ich die ersten Seiten gelesen hatte dachte ich: Meine Güte, die schlechten Rezensionen stimmen tatsächlich! Ich wollte das Buch schon murrend und knurrend in die Ecke werfen,wie man so schön sagt.Doch dann biss ich die Zähne zusammen und las weiter, denn ich hasse es, ein Buch abzubrechen.Und siehe da, es wurde besser. Zumindest die Handlung, der Schreibstil leider nicht. Gegenwartsform, abgehackte und dann wieder Bandwurmsätze,es war ziemlich nervig. Einziger Lichtstrahl im Wortwirrwarr waren die Ortsbeschreibungen, mit denen ich mir etwas vorstellen konnte. Die Protagonisten.... oh, weh! Eine Frau, die ihrem Freund an den Lippen hängt, alles tut, was er sagt, immer und ständig seine Meinung vertritt -nicht etwa mal ihre- nein, was Jake sagt, ist Gesetz!Es dauert etwas, bis sie den Typen endlich abserviert und selbstständig denkt und handelt.Ab dem Zeitpunkt ungefähr wurde das Buch interessant und ich habe es bis zum Ende durchgelesen.Kein Highlight, wer es etwas zäh und schwerfällig mag, für den ist das Buch etwas.2 1/2 Sterne, mit ganz viel gutem Willen abgerundet auf 3. Ich finde, die Autorin muss noch sehr viel lernen.

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  • Gute Unterhaltung mit britischem Flair

    Das Hotel in den Highlands

    SusanneSH68

    01. June 2016 um 22:11

    Lucy, eigentlich ein Stadtmensch, hat von einem unbekannten Onkel ein baulich verfallenes Hotel in den Highlands geerbt. Die finanziellen Mittel reichen auch nicht weit. Da Freund Jake gerade andere berufliche Pläne hat, macht sie sich alleine auf den Weg in die Highlands. Es beginnt ein schwieriger Weg, denn viele Dorfbewohner wollen nicht, dass Lucy das Hotel fortführt, insbesondere da Graham Sutherland, ein Großgrundbesitzer aus dem Dorf, dort andere Pläne verfolgt. Und so wird Lucy die Entscheidung, wie ihre Zukunft aussehen soll, nicht leicht gemacht.    Dieses Buch kann mit ganz viel britischem Flair überzeugen. Außerdem ist es interessant zu verfolgen, wie Lucy sich persönlich entwickelt und den Herausforderungen stellt, die mit der Übernahme des Hotels auf sie warten. Das alles vor der schönen Kulisse in den Highlands und die Dorfbewohner sowie das Hotel sind so anschaulich beschrieben, dass man als Leser in diese Welt mit eintaucht. Dazu ist das Buch gut zu lesen und ist, wenn man unterhaltsame Romane mag, die in Großbritannien spielen, auf jeden Fall eine Leseempfehlung.      

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  • Ein Buch zum Abschalten

    Das Hotel in den Highlands

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    30. May 2016 um 13:28

    Unverhofft kommt Lucy zu einer Erbschaft. Ein Onkel, den sie persönlich nie kennengelernt hat, vererbte ihr ein Hotel in den Highlands. Keine kleine Frühstückspension, sondern ein Hotel mit 22 Zimmern.An der Erbschaft hängt aber die Verpflichtung, das Hotel ein halbes Jahr betreiben zu müssen.Schon der Notar legt ihr nah, das Hotel zu verkaufen, er hätte da auch schon jemanden an der Hand. Plötzlich schaltet Lucy auf stur und will das Hotel unbedingt und nimmt die Erbschaft an.Sie muss dazu ihren Freund Jake verlassen, der aber eh vorhatte, geschäftlich nach London zu wechseln. Ihre Wohnung hat er weitervermietet und Lucy darf auch noch die Abwicklung allein bewerkstelligen, denn eine Hilfe ist ihr Jake nicht.Dann endlich kommt Tag Null und sie steht zum ersten Mal vor ihrem Hotel und ist fast entsetzt über die Größe und dem Zustand des Hauses. Noch schlimmer allerdings ist die "Dame" des Hauses, die Haushälterin, die seit 25 Jahren bereits dort arbeitet und so ihre eigenen Vorstellungen vom Hotel hat. Lucy stößt bereits beim Kennenlernen auf offene Ablehnung.Als sie bemerkt, dass es auch keine Gäste gibt, krempelt sie die Ärmel hoch und packt die Sache an...Eine Erbschaft kann ein Segen sein, aber wie in Lucys Fall auch eine echte Herausforderung. Nach der anfänglichen Niedergeschlagenheit über den Zustand des Hauses, richtet sie sich erst einmal selbst dort häuslich ein. Dann versucht sie, das Unmögliche wahr zu machen, aus dem abgewrackten Haus wieder ein Hotel zu machen.Man macht es ihr nicht leicht, stößt sie doch zudem fast überall auf Ablehnung, die sie sich nicht erklären kann. Aber sie gibt nicht auf.Der Landbesitzer Sutherland hat es jedoch auf das Hotel abgesehen bzw. auf Grund und Boden. Er will dort bauen und das Hotel steht ihm dabei im Weg, also muss es weg und das um jeden Preis. Aber Lucy hat sich festgebissen, obwohl sie mit ihren Ideen und Umsetzungen fast allein auf weiter Flur steht. Aber sie gibt nicht auf.Lucy ist eine Kämpferin. Nun gerade, sagt sie sich, entgegen allen Vorhersagungen. Während die Beziehung zu ihrem Freund Jake nur noch aus lapidaren Mails besteht, hat sie sich diesem Projekt Hotel verschrieben.Aus der eher ruhigen Lucy, die ihrem Freund immer zur Seite stand und seinetwegen auf einiges verzichtete, wird Lucy die Unbeugsame. Sie hat ihr Ziel klar vor Augen und geht nicht davon ab.Lucy ist eine Person, die man bewundern kann, wird sie doch eine Frau, die sich durchzusetzen weiß.Ich habe die Protagonistin Lucy sehr gern in ihr Hotel begleitet, war an ihrer Seite beim Aufbau und auch bei den Rückschlägen. Sie ließ sich nie unterkriegen, wofür man sie bewundern musste.Das Buch ist unterhaltsam und brachte mir ein paar schöne Stunden, in denen ich nicht nachdenken musste, in denen ich die Seele baumeln lassen konnte. Ab und an brauche ich auch mal Bücher, bei denen ich nicht mitdenken muss, sondern auf die man sich einfach so einlassen kann. Das ist so ein Buch. Ein Buch für zwischendurch, ein Sommerlesebuch oder einfach nur ein Buch zum wohl fühlen.

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  • Schade, liest sich leider wie ein Geschäftsbericht!

    Das Hotel in den Highlands

    Beate67

    26. April 2016 um 01:00

    Es fällt mir wirklich schwer, nicht so positive Rezensionen zu schreiben, da die Schriftsteller sicherlich immer ihr Bestes geben. Aber in diesem Fall war es mir doch ein Bedürfnis.Zur Geschichte:  Stadtmensch Lucy erbt völlig unerwartet von ihrem ihr unbekannten Onkel ein altes Hotel in den Highlands, unter der Bedingung, daß sie dieses 6 Monate selbst leiten soll. Vorher darf sie es nicht verkaufen.Ihr Verlobter drängt auf Verkauf und will mit dem ganzen eigentlich nichts zu tun haben. Lucy weigert sich jedoch zu verkaufen. Auch der gutaussehende Kaufinteressent Sutherland, dem das Nachbargrundstück gehört und eigene Pläne für Ihr Hotel hegt, kann sie nicht zum Verkauf animieren. Trotz aller Widrigkeiten bleibt Lucy bei ihrem Vorhaben und entwickelt sehr gute Ideen, die das Überleben des Hotels sichern sollen.Des weiteren gefällt ihr das Leben in den Highlands immer mehr und sie fühlt sich sehr wohl dort. Ihre Beziehung zu ihrem Verlobten, der selbst nun in London lebt und dort seine Karriere vorantreibt, ist eigentlich bereits am Ende. Dies will sie aber noch nicht wahrhaben. In dieser Hinsicht ist sie völlig naiv. Den Grund für den 30-jährigen Streit zwischen ihrem Onkel und ihren Eltern, findet sie zu einem späteren Zeitpunkt auch heraus. Ebenso entdeckt sie ihre Zuneigung zu Mr. Sutherland.....Die Geschichte hätte Potenzial, aber leider fehlen hier jegliche Emotionen und das Ganze liest sich wie ein "Geschäftsbericht", d.h. Tatsachenauflistung, emotionslos und kühl. Daran ändert auch die leicht ironische Darstellung der Naivität von Lucy nichts.Man kann sich nicht in das Geschehen versetzen, da die Charaktere an der Oberfläche bleiben. Die komplette Geschichte ist eine Aneinanderreihung von erzählten Fakten. Sie bleibt leider bis ans Ende so aufgebaut, wie mit den ersten Seiten begonnen wird. Was in diesem Fall bedeutet, daß sie sich liest, wie das Protokoll eines Geschäftsmeetings!! In dem Buch gibt es einen einzigen längeren Kuß, und dieser wird von der Hauptakteurin analysiert! Na ja, sie ist eben von Beruf Datenanalystin.Auch als sie endlich ihre Liebe findet, kommt dies völlig unpersönlich rüber und wird mehr oder weniger in einem Satz nebenbei erzählt.Daher gibt es von mir keine Leseempfehlung! Vergebe 2 Sterne aus Respekt vor dem Autor, obwohl ich eigentlich nur einen Stern geben wollte. 

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