Die Vermissten

von Caroline Eriksson 
3,4 Sterne bei103 Bewertungen
Die Vermissten
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (49):
MoMes avatar

Ein ausgeklügelter und gut durchdachter Psychothriller.

Kritisch (24):
Sassenach123s avatar

Es könnte mich leider nicht fesseln, schade eigentlich, denn die Grundstory schien sehr spannend zu sein

Alle 103 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Vermissten"

Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328100386
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:08.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 08.08.2016 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MoMes avatar
    MoMevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein ausgeklügelter und gut durchdachter Psychothriller.
    Ein ausgeklügelter und gut durchdachter Psychothriller.

    Greta ist mit ihrem gutaussehendem Mann Alex und ihrer Tochter Smilla im Urlaub. Sie nehmen sich ein Boot und legen an einer geheimnisvollen Insel mitten im See an. Alex und Smilla wollen an Land Piraten spielen. Greta bleibt zurück im Boot. Doch ihr Mann und ihre Tochter kehren nicht zum Boot zurück. Und so begibt sich Greta auf die Suche nach ihren Lieben.

    Dieses Buch ist komplett aus der Ich – Perspektive geschrieben. Einige Kapitel sind in kursiver Schrift.
    Dieser Psychothriller ist so anders als andere Bücher dieses Genres. Das Buch ist kaum aus der Hand zu legen, weil Caroline Eriksson mich so tief in die Gedanken und Gefühlswelt der Protagonistin mitgenommen hat, dass ich stellenweise selber komplett verwirrt war. Das Gefühl direkt im Kopf der Protagonistin zu sein, war unglaublich intensiv.
    Was ist denn nun wirklich geschehen? Und während ich immer wieder wild spekuliert habe in welche Richtung die Geschichte sich dreht, so kam es doch ganz anders. Denn in diesem Buch ist nichts wie es scheint. Stück für Stück findet der Leser gemeinsam mit Greta die Wahrheit heraus.
    Hervorragend fand ich das am Ende alles logisch aufgeklärt worden ist. Auch die unerwarteten Wendungen haben die Spannung auf höchstem Niveau dauerhaft hoch gehalten. Ich habe mich nicht eine Sekunde gelangweilt. Einfach nur 1A
    Ich empfehle dieses Buch definitiv weiter.

    Fazit: Ein ausgeklügelter und gut durchdachter Psychothriller.

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    LoveLy_Iviis avatar
    LoveLy_Iviivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch ist so spannend, dass es einen total verrückt macht nicht zu wissen wie es im nächsten Kapitel weiter geht.
    Absolut empfehlenswert

    Das Buch insgesamt hat mir besser gefallen als der Klappentext. Es ist ein sehr gelungener Psychothriller mit einer unheimlichen Spannung bis zur letzten Seite. Zudem ist dieses Buch psychologisch sehr komplex und an manchen Stellen zwar verwirrend aber dennoch sehr mitreißend. Ich konnte mich zu 100%ig in Greta hineinversetzen. Wie schrecklich so etwas durchzumachen. 
    Absolut empfehlenswert 🙂

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    L
    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...ein bisserl gruselig...

    Ein Familienausflug wo Vater und Tochter spurlos verschwinden. Greta ist völlig verzweifelt. Als sie das Verschwinden der Polizei meldet, wird die ganze Sache ziemlich mysteriös. Sehr spannend und an manchen Stellen echt gruselig. Als Leser weiss man oft nicht so recht, was man glauben soll. Sehr spannende Handlung, abgründig und überraschend.

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    Lee-Lous avatar
    Lee-Louvor einem Jahr
    wenn möglich, würde ich nicht einmal einen Stern vergeben

    Die Autorin geht ohne große Umschweife direkt auf der ersten Seite bereits zum im Klappentext genannten Thema über. Eigentlich genau so, wie sehr viele Leser es sich wünschen. Ich mag sowas auch gerne... aber nicht in diesem Fall.

    Der Schreibstil ist zwar angenehm und flüssig, erzeugte jedoch in mir keinerlei Spannung, da die ganzen Handlungen sehr oberflächlich und lustlos wirken. (Nicht einmal das Gefühl, dass die Familie sich auf den Ausflug freut - kommt an!) Zudem wird alles nur be- und umschrieben.

    Unbegreiflich ist für mich vor allem, wie eine Frau feststellen kann, dass ihre Familie verschwunden ist, ohne vorher selbst einen Fuß aus dem Boot gehoben zu haben.
    Naja gut... irgendwann macht sie sich doch auf die Suche - läuft ein paar Meter - angeblich schon total besorgt und bleibt plötzlich stehen, um einen Igel zu beobachten, der vor ihr flüchtet.

    Noch unglaubwürdiger geht nicht!!

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    Susi180s avatar
    Susi180vor einem Jahr
    Mehr erwartet

    Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?

    Die Autorin:

    Caroline Eriksson, 1976 geboren, hat Sozialpsychologie studiert und als Personalberaterin gearbeitet. Der Thriller "Die Vermissten" hat ihr den internationalen Durchbruch eingebracht. Er erscheint weltweit in über 25 Ländern und wurde in Schweden zum Überraschungsbestseller des Jahres. Caroline Eriksson lebt mit ihrer Familie in Stockholm.

    Meine Meinung:

    Ich war super gespannt auf das Buch, da die Thematik sich sehr interessant anhörte. Als es bei mir ankam, war ich etwas erstaunt das es doch eins der dünneren Bücher ist. Nun, die Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Ich kam mit dem Schreibstil der Autorin nicht zurecht. Für mich hat sie versucht Spannung aufzubauen aber leider wurde es dadurch sehr konfus und unübersichtlich. Der Anfang war noch vielversprechend doch schon im Laufe der weiteren Kapitel hat mich die Story vom Haken gelassen. Was ich sehr schade finde.

    Ich finde auch es war kein wirklicher Thriller. Ein Thriller hat Spannung und das habe ich hier leider nicht gefunden. Für mich war die Geschichte zu gewollt verstrickt. Ich weiss auch nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Der Handlung konnte ich irgendwann nicht mehr mit voller Aufmerksamkeit folgen. Zu viel Durcheinander und am Ende hat der Schluss des Buches dann meine Mägel bestätigt. Es lässt mich ratlos zurück.

    Kein Buch was ich empfehlen würde. Es konnte mich nicht packen und es kam auch keine Spannung auf. Für mich viel zu verwirrend und nicht mehr nachvollziehbar. Schade, denn die Story an sich hätte mehr geboten.

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    Buecherseele79s avatar
    Buecherseele79vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Psychothriller der anderen Art der mich jedoch überzeugen konnte!
    Abhängigkeit

    Im Urlaub einen Bootsausflug- Greta ist mit ihrem Mann Alex und der gemeinsamen Tochter Smilla auf dem Wasser unterwegs.
    Alex und Smilla gehen auf einer Insel an Land während Greta lieber im Boot wartet...doch nach einig verstrichener Zeit beginnt sie die beiden zu suchen und wird nicht fündig.
    Gretas Welt stürzt in sich zusammen und sie weiss nicht was sie noch machen soll um die beiden zu finden.
    Sie erreicht Axel nicht auf dem Handy, sie durchsucht den ganzen Ferienort und es gibt weiterhin keine Spur von den beiden.
    Als wäre dies nicht schon schlimm genug wird Greta von einer Gruppe Jugendlicher bedrängt die ebenfalls ihr Unwesen auf der Insel treiben....dann entschliesst sich Greta zur nächsten Polizeistation zu fahren um nach ihrem Mann und ihrer Tochter suchen zu lassen doch der nächste Schlag- sie ist weder verheiratet noch hat sie eine Tochter....aber warum ruft dann Axel wieder auf ihrem Handy an?!
    Wo ist noch  Realität und wo beginnt schon der Wahnsinn?

    Ein Buch was ganz leise und zaghaft beginnt aber einen sehr guten Spannungsbogen aufbraut.
    Greta wurde mir im Buch nicht unbedingt sympathisch, wobei es den Lesefluss nicht gestört hat oder ich damit Probleme mit der Geschichte bekam.
    Man erfährt dass vieles in Greta ihrer Vergangenheit liegt und man möchte einfach nur wissen- was ist wirklich geschehen?
    In der Mitte dachte ich dann ich hätte die ganze Geschichte gelöst und war schon fast enttäuscht aber die Autorin konnte das Ruder und die Verwirrung nochmals geschickt herumreissen.
    Es gibt ein erschreckendes Bild von insgesamt 4 Frauen ab die das gleiche Schicksal haben und nun versucht jede eine geeignete Lösung für sich zu finden.
    Das heisst jedoch nicht dass es auch für jeden Charakter das Beste wäre ;)
    Unter dem Strich gab es hier und da Stellen die mich eher nicht so interessiert haben aber das Gesamtbild sowie der Überraschungseffekt konnte mich dann doch sehr überzeugen.
    Ich empfinde dieses Buch als gelungenen Psychothriller.

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    alinereadss avatar
    alinereadsvor 2 Jahren
    Packende Story aber schlechte Umsetzung

    Titel: Die Vermissten Autor: Caroline Eriksson Verlag: Penguin Deutschland, Random House Vielen Dank erstmal an das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe für die Zusendung des Buches. Habe mich sehr darüber gefreut. Klappentext Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur. In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun? Rezension Der Klappentext hat mich wirklich sehr angesprochen und neugierig gemacht. Ich bin eine begeisterte Psychothriller-Leserin und habe schon einige gelesen. Schon im ersten Kapitel fing es spannend an und man befand sich schon mitten in der Geschichte. Die ersten paar Seiten haben mich so neugierig gemacht, dass ich mit großer Zuversicht die ersten Kapitel schnell durchgelesen habe. Irgendwann kam man in dem Buch aber einfach nicht weiter. Einige Dinge wiederholten sich und man erlebte die ganze Zeit eine verwirrte Greta, der ständig übel war und sie jeden Moment umkippen konnte. Es war schon interessant in die tiefsten Gedanken von Greta einzutauchen und man wollte sie auch verstehen, was mit ihr los war aber es war teilweise so durcheinander geschrieben, dass man hinterher gar nicht mehr mitkam. Was mich noch gestört hat, waren die ständigen Fragen, die sie sich selbst gestellt hat. "Ist das Wirklichkeit?", "habe ich das gerade getan?", "ist das wirklich so passiert?". Ich weiß zwar, was die Autorin damit bezwecken wollte aber es kam einfach ZU oft vor, dass es schon unglaubwürdig wirkte. Das Buch habe ich flüssig lesen können. Der Schreibstil hat mir sehr gefallen und das Buch hab ich in 3 Tagen durch gelesen. Das Ende fand ich gut aber ich hätte mehr erwartet. Das große Finale blieb meiner Meinung nach aus. Es war zwar interessant, wie die Geschichte sich entwickelt hat aber für mich war es eher ein Drama, als ein Psychothriller. Vielleicht sollte man sowas einen "ruhigen" Thriller nennen. Das Buch war nämlich zum Schluss eher dramatisch. Fazit Wie gesagt: Eher ein Drama als ein Psychothriller. Nette Geschichte aber muss man nicht unbedingt gelesen haben. Würde es jetzt auch nicht weiter empfehlen. Für das Buch muss man Zeit und Ruhe haben, sowie die richtige Stimmung. Ich bin wirklich zwiegespalten. Einerseits fand ich die Geschichte sehr anziehend aber die Aufmachung von dem Buch hat mir nicht so gefallen. Deswegen gibt es drei Sterne von mir.

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    Kitsune87s avatar
    Kitsune87vor 2 Jahren
    Die Vermissten

    Rezension zu Die Vermissten von Caroline Eriksson


    Titel: Die Vermissten

    Autor: Caroline Eriksson

    Übersetzer: Wibke Kuhn

    Verlag: Penguin Deutschland (Random House)

    Seitenzahl: 272

    Genre: Psychothriller

    Preis: 13,00 €

    Erscheinungsdatum: 08.08.2016

    Isbn: 978-3328100386


    Ich habe das Buch durch das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe im Gegenzug zu einer ehrlichen Rezension erhalten. Vielen Dank für die Bereitstellung des Buchs.


    Klappentext:


    Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur. In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun?


    Meinung:


    „Die Vermissten“ ist eines dieser Bücher, um das ich schon seit längerem herum geschlichen bin und nun, dank der Übersendung des Verlags, endlich angegangen bin. Ich habe mir wirklich viel von dem Thriller erhofft, doch meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt.


    Die Autorin schmeißt ihre Leser direkt mitten ins Geschehen, was mir noch ganz gut gefallen hat. Doch die Stimmung flaute sehr schnell ab. Das Verschwinden von Alex und Smilla, dass bereits im Klappentext angeteasert wird, geht - so scheint es - spurlos an Greta vorbei. Soll dies ein Stilelement sein? Wollte mich die Autorin auf eine falsche Fährte schicken? Ich war mir nicht sicher und langweilte mich dann 100 Seiten lang mit Gretas seltsamen Verhalten und einigen Sprüngen in ihre Vergangenheit. 


    Greta empfand ich als relativ unsympathisch, was mit Sicherheit in voller Absicht der Autorin entstanden ist. Man muss Protagonisten nicht immer mögen. Allerdings sollten sie einem doch insoweit wichtig sein, dass man mit ihnen mitfiebert und hofft, ihre Rätsel lösen zu können. Dieses Gefühl blieb mir bei Greta leider komplett aus. 


    Über den Schreibstil gibt es kaum etwas zu berichten. Recht schlicht gehalten, plätschert die Geschichte durch ihn so vor sich hin. Angesichts des düsteren Covers und der Beschreibung hätte ich eine bedrückendere Atmosphäre sehr begrüßt. Auch wenn ich mich das Buch erst so richtig auf den letzten packen konnte, flogen die Zeit und mit ihm die Seiten schnell vorbei. Die geringe Seitenzahl von 272 und die doch recht dicken Seiten trugen ihren Teil dazu bei.  


    Das letzte Drittel konnte mich mit der leider doch sehr faden Geschichte versöhnen. Das Finale war nicht überwältigend, aber wenigstens passierte endlich der Teil, der das Buch zu einem Psychothriller macht.


    Besonders hervorheben möchte ich die Haptik des Taschenbuchs. Die Gestaltung des Covers und die Verwendung der unterschiedlichen Materialien wurde sehr schön vereint. 


    Fazit:


    Das Verwirrspiel, dass erzeugt werden sollte, hat bei mir leider nicht gezündet. Ich vergleiche solche Psychothriller leider immer mit den Büchern von Fitzek, was mit Sicherheit nicht gerechtfertigt ist. Allerdings weiß ich dadurch aber auch, dass es einfach noch besser, noch gruseliger, noch spannender geht. Die Grundidee hat mich gut gefallen, doch leider scheiterte es an der Ausarbeitung. Ich habe schon deutlich schlechtere Thriller gelesen, aber auch bessere. Aufgrund der Kürze des Buchs eine nette Unterhaltung für Zwischendurch, ohne nennenswerten Gruselfaktor. 

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    Fascinations avatar
    Fascinationvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein ruhiger, dennoch mitreißender Psychothriller. Eine Autorin, die ihr Metier versteht. Haarsträubende Spannung auf höchstem Niveau!
    Der schmale Grat zwischen Einbildung und Wirklichkeit

    Ein gemeinsamer Urlaub an einem idyllisch gelegenen See.
    Einem einsamen See … Einem unheimlichen See …
    So erzählen Schauermärchen von Bösartigkeit, vergossenem Blut und verschwundenen Menschen.
    Vermissten wie Alex und Smilla, die vierjährige Tochter. Die Suche, sämtliche Rufe – zwecklos!
    Die unbarmherzige Vegetation lässt keinerlei Spuren erkennen. Stille. Dunkelheit.
    Der Ausflug zur Insel inmitten des Maransees endet für Greta im Desaster.

    Der skandinavische Psychothriller umfasst dreiundvierzig Kapitel, überwiegend in erster Person Singular aus Sicht der weiblichen Hauptfigur Greta verfasst. Die Geschichte beginnt sehr verworren, trocken und grausam. Man kann sich gar nicht richtig erklären, was vorgefallen ist, ganz abgesehen vom Warum. Die Autorin führt ihre Leserschaft in die Irre, fast schon an der Nase herum. Und das kann sie richtig gut! Mit allerlei Andeutungen und Hinweisen auf finstere Sagen und zwielichtige Vorkommnisse, macht sich ob des Verschwindens von Alex und Smilla eine gewisse Beklemmung breit. Kann sich Greta nicht erinnern? Will sie sich nicht erinnern? Sie reagiert entgegen jeder Vernunft. Was ist überhaupt mit ihr los? Es wird deutlich, dass auch sie Geheimnisse mit sich herumträgt. Und permanent fragt man sich, inwiefern sie überhaupt zurechnungsfähig ist. Der Grat zwischen Einbildung und Wirklichkeit scheint schmal. Dennoch ist der Leser auf die Hauptfigur, ihr Denken und Handeln, angewiesen, um die Hintergründe der Ereignisse überhaupt greifen zu können. DIE VERMISSTEN scheinen vom Erdboden verschwunden, doch wo sind sie hin? Leben sie noch? Sind sie tot? Hat vielleicht sogar Greta sie auf dem Gewissen? Die Spannung steigt ins Unermessliche! Rückblicke in die Vergangenheit irritieren obendrein. Nur langsam formt sich ein Bild rund um die Protagonistin und ihre Situation wird nachvollziehbar. CAROLINE ERIKSSON offenbart Einblicke in Gretas Seele. Menschliche Abgründe tun sich auf. Nach vielen Schreckensmomenten löst sie den dicht gewebten Knoten schließlich auf. Diverse Handlungsstränge greifen ineinander und plötzlich ergibt alles einen Sinn. Und wer hätte mit dieser überraschenden Auflösung gerechnet?

    DIE VERMISSTEN von CAROLINE ERIKSSON wurde mir von einer fast schon seelenverwandten Bloggerfreundin empfohlen. Unsere Ansprüche an Thriller und Horrorbücher sind derart ähnlich, dass ihr Tipp auch dieses Mal ein Volltreffer ist. Und so komme auch ich zu dem Fazit:

    Ein ruhiger, dennoch mitreißender Psychothriller. Eine Autorin, die ihr Metier versteht. Meine ausdrückliche Empfehlung für haarsträubende Spannung auf höchstem Niveau!

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    isabel28vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Viel Psycho, wenig Thrill...Gähn..
    Die Vermissten (Ereignisse)

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, leider war ich letztlich sehr enttäuscht.
    Es hat sich flüssig lesen lassen, allerdings habe ich immer auf den großen Aha-Effekt gewartet.
    Die Protagonistin ging mir irgendwann echt auf den Nerv. Mich hat nachher gar nicht mehr interessiert, was Wahn und was Wirklichkeit ist. Ich war bis dahin schon selber im Wahn vor lauter Langeweile.
    Außerdem habe ich ein Problem mit Büchern, in denen Tiere gequält werden oder sterben..Es reicht mir, wenn meine Nerven gequält werden.

    Das Ende fand ich besonders schlecht. Ich habe immer auf die große Wendung gewartet, leider vergeblich.
    So recht ist mir der Sinn dieses Buches nicht klar geworden, außer vielleicht die Erkenntnis: Männer sind Schweine, Frauen lassen sich zu viel gefallen bis sie endlich ausbrechen...Na sowas..

    Ich kann's leider nicht weiterempfehlen. Schade, dass der Klappentext oft mehr verspricht.

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