Caroline Eriksson Die Vermissten

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Inhaltsangabe zu „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson

Nichts ist, wie es zunächst scheint …»Ein würdiger Nachfolger von Gillian Flynns ›Gone Girl‹. Großartig!« DAGENS NYHETER Das grünschwarze Wasser leuchtet geheimnisvoll in der untergehenden Sommersonne. Der Abend könnte nicht schöner sein, als Greta, Alex und Tochter Smilla mit dem Boot zur kleinen Insel in der Mitte des Sees fahren. Greta bleibt am Ufer, während die anderen beiden neugierig auf Entdeckungstour gehen. Aber sie kommen nicht mehr zurück. Beunruhigt macht sich Greta auf die Suche – doch von Alex und Smilla fehlt jede Spur … In ihrer wachsenden Verzweiflung wendet sie sich an die Polizei. Schnell wird klar, dass Gretas eigene Geschichte ebenso große Rätsel aufwirft wie das Verschwinden ihrer Lieben. Und die Frage: Hat sie etwas damit zu tun? Mit subtiler Spannung gelesen von Jessica Schwarz, Nina West und Gabriele Blum. (1 mp3-CD, Laufzeit: 6h 40)

Ein Thriller der leisen Töne, der mit einem ausgeklügelten Psychospiel Spannung erzeugt

— Krimine

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sehr spannend, mir gefällt die Reihe sehr gut

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Die Vermissten

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    26. September 2016 um 13:51

    Es sollte ein schöner Ausflug auf eine Insel werden. Alex, seine Tochter Smilla und Greta setzen mit dem Boot über, aber Greta steigt nicht mit aus. Sie lässt die beiden allein auf die Insel gehen.Greta wartet auf deren Rückkehr, aber sie kommen nicht. Wo sind sie? Sie wartet lange, bis sie sich entschließt, selbst nach ihnen zu suchen, aber alles ohne Erfolg. Als sie nach erfolgloser Suche und unnützem Warten endlich zur Polizei geht und die beiden als vermisst meldet, stoßen diese auf Ungereimtheiten.Greta ist sich unschlüssig, was sie tun soll. Weiter warten oder nach Hause fahren, sie weiß nur eins, irgendwas stimmt nicht...Während Greta auf die Rückkehr der beiden wartet, erfährt der Leser, wer Greta ist und wie sie Alex kennenlernte. Es ist eine seltsame Beziehung, er verheiratet und sie, Greta, ihm fast hörig. Sie kann nicht ohne ihn und sie kommt nicht von ihm los. Auch gibt es da ein Geheimnis aus ihrer Kindheit, das ans Licht kommen will.Die Geschichte fängt spannend an, versucht man doch als Leser zu erfahren, was es mit dem Verschwinden von Alex und seiner Tochter auf sich hat. Ist ihnen was geschehen, haben sie sich verlaufen, sind sie überfallen worden? Während sich Greta auf der Insel umsieht, trifft sie auf zwielichtige Gestalten, die mit der Geschichte so gut wie nichts zu tun haben.Der Roman flacht ab und zieht sich dahin, bis Greta eines Tages Besuch bekommt. Hier kommt wieder ein wenig Bewegung in die Geschichte, kann das Ruder jedoch nicht mehr herumreißen.Ich habe dieses Buch als Hörbuch erlebt. In der letzten Zeit habe ich verstärkt Hörbücher gehört, aber ich muss leider sagen, dass es mir noch nie so schwer gefallen ist, einem Buch zu folgen wie diesem.Erst kurz vor Ende habe ich festgestellt, dass es sich um 3 Sprecherinnen handelte. Zwei von ihnen sind sich so von der Stimme her ähnlich, dass ich keinen Unterschied feststellen konnte. Da alle drei Parts in der Ich-Form geschrieben wurden, habe ich mich öfter gewundert über die Sprünge, die für mich keinen Sinn ergaben. Dem Inhalt zu folgen, fiel mir dadurch unglaublich schwer und war für mich nicht verständlich.Zumal zwei der drei weiblichen Protagonistinnen aus ihrer Vergangenheit erzählten, die sich auch noch ähnelten.Auch wenn sich der Klappentext gut anhört, er verspricht leider mehr, als die Autorin umsetzen konnte.Mich konnte weder das Buch noch die Umsetzung als Hörbuch überzeugen.

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  • Gewaltiges Verwirrspiel

    Die Vermissten

    NiWa

    06. September 2016 um 09:46

    Greta, Alex und Töchterchen Smilla schippern gemütlich einer Insel mitten am See entgegen. Alex und Smilla gehen ausgelassen auf Erkundungstour, Greta relaxt im Boot und die untergehende Sonne schmeichelt dem perfekten Familienidyll. Bis Greta bemerkt, dass Alex und Smilla verschwunden sind …Zu Beginn erhascht man einen Blick auf dieses idyllische Familienbild. Man stellt sich vor, wie Greta die Ferien mit ihrer Familie genießt. Man sieht schmunzelnd, wie die kleine Smilla vor Aufregung am Arm ihres Vaters zieht. Und schneller als gedacht löst sich alles in Luft auf und gemeinsam mit Greta steht man vor dem Rätsel, wohin die beiden verschwunden sind. Doch rasch zeigt sich, dass die Protagonistin selbst, das viel größere Rätsel ist.Dieser Thriller hat es in sich, wenn er auch sehr verwirrend geschrieben ist. Man bekommt die Ereignisse großteils von Greta selbst erzählt. Dabei spart sie weder mit Gedanken noch Vermutungen und langsam schleichen sich Zweifel ein, ob Greta tatsächlich die Wahrheit spricht. Denn genauso wirr wie die Handlung, wirkt die Protagonistin, bei der man einfach nicht weiß, woran man ist. Bildet sie sich alles nur ein? Hat man es mit einer Geisteskranken zutun? Ist sie durch die Situation so verzweifelt, dass sie keinen klaren Gedanken mehr fassen kann? Oder treibt jemand ein perfides Spiel mit ihr, das sie selbst nicht durchschaut?Alle diese Fragen und noch viele mehr tun sich auf, während man Gretas Erläuterungen lauscht. Das Hörbuch regt einen zum Grübeln und Rätseln an, weil man von einer Theorie zur nächsten springt. Die eine verwirft man, während man sich eine andere zurechtlegt und man bis zum Ende nicht weiß, was hier vor sich geht. Und mit diesem Ende hatte ich tatsächlich nicht gerechnet.Dieser Erzählstil ist sehr spannend zu verfolgen. Von Anfang an zog mich die Autorin in ihr Verwirrspiel rein, hat mich mit ruhiger Hand durch Gretas Schicksal geführt und immer wieder auflaufen lassen, wenn ich dachte, sie durchschaut zu haben. Allerdings muss ich auch anmerken, dass diese verwirrende Schilderung hart an der Grenze war. Hätte sie es um ein Fünkchen weiter getrieben, dann hätte mich wohl der Mut verlassen.Beim Hörbuch handelt es sich um eine gekürzte Version der Printausgabe und ich hatte oft das Gefühl von neuen Szenen überrumpelt zu werden. Hier kann ich nicht beurteilen, ob das am Hörbuch oder allgemein an der Erzählform liegt, denn es könnte auch ein Schachzug der Autorin sein. Jedenfalls wurde ich dadurch immer tiefer in den trüben See aus Lügen, psychischer Gewalt und Täuschung gezogen, der unter einem undurchdringlichen Nebelschleier verborgen lag. Dabei habe ich mich ständig gefragt, worauf das alles hinauslaufen soll. Bis endlich der Punkt erreicht war, an dem ich verblüfft von den Hintergründen erfuhr.Dieses Grübeln, Rätseln und Theoretisieren hat mir sehr gut gefallen, weil es - zumindest für mich - mal was anderes war und mich die Handlung von Anfang bis Ende gefesselt und sogar ein bisschen wütend gemacht hat.„Die Vermissten“ ist ein gewaltiges Verwirrspiel und ich denke, dass Leser, die Psycho-Thriller mögen, bestimmt zum Staunen gebracht und ihre Freude daran haben werden.

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    • 6
  • Ein ausgeklügeltes Psychospiel

    Die Vermissten

    Krimine

    05. September 2016 um 21:55

    An einem schönen Spätsommerabend sind Greta, Alex und Tochter Smilla mit einem Motorboot auf dem Wasser unterwegs zu einer kleinen Insel. Doch anstatt das idyllisch gelegene Eiland gemeinsam zu erforschen, bleibt Greta im Boot zurück und Alex und Smilla machen sich allein auf den Weg, das geheimnisvolle Fleckchen Erde zu erforschen. Ein Fehler, wie sich bald herausstellen wird. Denn Alex und Smilla kehren von ihrem Ausflug nicht zurück und egal wie lange Greta auch nach ihnen sucht, sie kann sie nicht finden. Auch eine Anzeige bei der Polizei bringt nicht den gewünschten Erfolg und Greta, deren Verzweiflung immer größer wird, gerät plötzlich selbst in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden ihrer Lieben zu tun zu haben.„Die Vermissten“ ist ein geschickt arrangierter Psychothriller, der es versteht, seine Hörer hinters Licht zu führen. Bereits von Beginn der Erzählung an werden ihm in kleinen Portionen Vorkommnisse suggeriert, wechselnde Informationen gegeben und immer neue Gedankensplitter offenbart, sodass er stets versucht ist, eine plausible Begründung für die unerklärlichen Ereignisse auf der Insel zu finden und für die Verhaltensweisen weiterer Personen danach. Deshalb dauert es auch einige Zeit, bis die Erkenntnis reift, dass er mit seinen Vermutungen mächtig auf dem Holzweg ist. Bis dahin aber lernt er die Protagonistin Greta immer besser kennen, spürt ihre Angst und Unsicherheit, nimmt Anteil an ihrem Leid und hofft für sie auf ein gutes Ende.Gelesen wird die Darbietung einer gelungenen Manipulation von Jessica Schwarz, Nina West und Gabriele Blum. Drei Hörbuchsprecherinnen, die es verstehen ihre Stimmen so einzusetzen, dass die von ihnen verkörperten Figuren glaubhaft sind. Ein sehr wichtiges Detail in diesem intriganten Spiel. Denn nur dadurch gelingt es, die beklemmende Atmosphäre, das rätselhafte Geschehen und die damit einhergehenden Gefühle nachvollziehbar aufleben zu lassen und den Hörer durchgängig in den Bann der Geschichte zu ziehen.Fazit:Ein Thriller der leisen Töne, der mit einem ausgeklügelten Psychospiel Spannung erzeugt.

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