Caroline Fyffe

 4.6 Sterne bei 9 Bewertungen

Alle Bücher von Caroline Fyffe

Was der Wind uns bringt

Was der Wind uns bringt

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Erschienen am 30.09.2014
Tagesanbruch in Montana

Tagesanbruch in Montana

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Erschienen am 14.10.2014
West Winds of Wyoming

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 (0)
Erschienen am 30.09.2014

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Rezension zu "Sonnenuntergang in Texas (Die McCutcheons, Buch 2)" von Caroline Fyffe

Rezension zu "Sonnenuntergang in Texas"
ElkeKvor 3 Jahren

Inhaltsangabe:

West Texas, 1886: Die deutschstämmige Lily Anthony ist mit ihrer Tante Harriett Schmidt von Boston unterwegs nach Rio Wells, als kurz vor dem Ziel die Postkutsche von Comancheros überfallen wird. Drei Passagiere und zwei Angestellte der Wells Fargo sterben im Kugelhagel. In der Postkutsche sitzt auch Dr. John McCutcheon, der in Rio Wells seine erste Stelle als Arzt antreten will. Er kann sie bei dem Überfall vor dem sicheren Tod retten.

Dieses Ereignis verbindet sie fortan. Denn in Rio Wells angekommen, findet Lily nicht das vor, wofür sie bezahlt haben. Der Mietvertrag für ein Gebäude, denn Miete sie bereits für ein Jahr bezahlt haben, steht nicht zur Verfügung. Etwas neues mieten können sie nicht, denn die zwei Damen sind abgebrannt. Und John findet zwar eine Praxis vor, aber der vorherige Arzt ist noch nicht in den Ruhestand gegangen, wie es ursprünglich gedacht war.

Und dann ist da noch Johns Verlobte Emmeline und ein mysteriöser Stein in Harrietts Tasche, von dessen Existenz Lily überhaupt nichts weiß. Lily weiß nicht, wie sie eine Schneiderei eröffnen und ihre Gefühle für John im Zaum halten soll. Zwielichtige Personen und eine störrische Schwester werden noch auf den Plan gerufen und Lily weiß nicht, wie es weitergehen soll.

Mein Fazit:

Dies ist der zweite Teil der McCutcheons-Reihe und nach dem gar nicht so schlechten ersten Teil dachte ich, könnte ich die Reihe fortsetzen.

Ehrlicherweise muss ich jedoch gestehen, das mir das Buch stellenweise einfach zu langweilig war. Die Geschichte zog sich wie Kaugummi und manchmal überlegte ich, es aufzugeben. Ungefähr nach zweidrittel kam dann wieder etwas Spannung rein, während sie dann das Ende doch wieder hinzog. Eine Weile geschieht einfach nichts, dann gibt es Schießereien und Entführungen. Na ja …

Die Figuren sind schon gut gezeichnet und auch die Neben-Charaktere haben dem Roman noch etwas Leben eingehaucht. Aber dennoch war für mich einiges zu aalglatt und auch die Lösungen der Probleme manchmal zu einfach. Die Autorin hat sich dann auch in Beschreibungen und Erzählungen verloren, was natürlich zum Verständnis der Geschichte beitrug, aber oft zuviel wirkte.

Ich finde die amerikanische Geschichte auch schlecht recherchiert. In dem Buch wird zum 14. Mal der Unabhängigkeits-Tag (04. Juli) gefeiert, der Roman spielt aber 1886 und nicht 1888, denn die Unabhängigkeit wurde 1874 erklärt. Und es wird auch nicht deutlich, das Texas von vielen Deutschstämmigen damals besiedelt wurde und es in weiten Teilen sogar noch deutsch gesprochen wurde. Das kam in dem Roman überhaupt nicht auf, denn Lily und Harriett waren Deutschstämmige, Lily sogar erst seit Jahren in den Staaten.

Nein, dieses Buch hat mir nicht so recht gefallen und ich vergebe nur drei Sterne. Nach einer gewissen Weile werde ich trotzdem noch den dritten Teil lesen, um die Serie dann abzuschließen, immerhin kann ich mir den Roman ausleihen.

Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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ElkeKs avatar

Rezension zu "Tagesanbruch in Montana (Die McCutcheons, Buch 1)" von Caroline Fyffe

Rezension zu "Tagesanbruch in Montana"
ElkeKvor 3 Jahren

Inhaltsangabe:

Montana, 18**: Die erste Begegnung zwischen Faith Brown und Luke McCutcheon ist mehr als ungewöhnlich. Mitten in der Prärie steht ihr Wagen ohne Pferde, ein Sturm tobt und viel zu früh haben bei ihr die Wehen eingesetzt. Luke ist gerade mit seinen Brüdern und Ranch-Arbeitern auf einem Viehtrieb, als er den einsamen Wagen im Sturm entdeckt. Die Situation erfordert es, das er Faith bei der Geburt hilft und verliebt sich sofort in das kleine Mädchen, das er später Dawn tauft.

Faith hingegen freut sich zwar über die Unterstützung bei der Geburt ihres ersten leiblichen Kindes, aber ansonsten hegt sie großes Mißtrauen gegenüber Männern. Gerade vor drei Monaten erst starb ihr Mann, Samuel Brown. Er hatte sie einst nur wegen der Farm geheiratet und sie ansonsten wie ein Stück Vieh behandelt. Auch Colton, Faith’ Stiefsohn und Sams leiblicher Sohn, wurde schwer mißhandelt und beschützte nun seine Mutter, die mit ihm auf der Flucht vor Ward war. Denn ihr Schwager will nun die Stelle seines Bruders einnehmen. Doch auch er ist verschlagen, hinterhältig und brutal.

Luke, ein Halbblut und in einer großen Familie liebevoll aufgewachsen, kann Faith nicht einfach so allein lassen und nimmt sie auf den Viehtrieb mit. Seine Männer sind alle angetan von der jungen Mutter und ihrem winzigen Baby. Colton scheint in der Gesellschaft der ehrenvollen, aber hart arbeitenden Männern regelrecht aufzublühen. Nur ungern gibt Luke zu, das er Gefallen an Faith gefunden hat. Aber sie gibt ihre Geheimnisse nicht preis und scheint auch ansonsten unnahbar. Bis eines Tages Ward Brown auftaucht und bei Luke als Hilfs-Arbeiter anheuert. Da spürt Luke, das Ward der Schlüssel zu Faith’ Geheimnisse ist …

Mein Fazit:

Diese Geschichte ist ein solider Liebesroman.

Sie spielt im Wilden Westen, zu Zeiten der Trecks, Viehtriebe und Goldrausch. Faith ist harte Arbeit gewöhnt, hat sie doch ihr Leben lang auf einer Farm gelebt. Ihr Vater verstarb plötzlich kurz nach ihrer Hochzeit mit Sam. Schließlich wird ihr schnell klar, das Sam sie niemals liebte, sondern nur die Farm wollte, die sie allerdings nur vererbt bekam, wenn sie verheiratet war. Nach einem Streit stürzte Sam in der Scheune und brach sich das Genick. Für Faith stand fest, das man sie verdächtigen würde, ihren Mann ermordet zu haben. Und dies nutzt Ward aus, um Faith zu erpressen. Denn die Farm soll in der Hand der Familie bleiben.

Luke McCutcheon ist ein Halbblut, der Einzige in der Familie. Und zum ersten Mal darf er einen Viehtrieb leiten und verdient sich damit den Respekt seines Vaters. Seine zwei Brüder sind bereits verheiratet und leben mit ihren Familien in eigenen Häusern. Die Ehe seiner Eltern, die auf gegenseitigen Respekt und Liebe beruht, nimmt er als Vorbild für sein eigenes Leben, um so mehr macht es ihm zu schaffen, das Faith sich ihm nicht anvertraut. Es ist offensichtlich, das sie vor etwas flüchtet und Angst hat.

Die Liebesgeschichte um Luke und Faith geht einen sehr ungewöhnlichen Weg. Sie lernen sich unter sehr schwierigen Bedingungen kennen und doch fühlen sie sich gleich zueinander hingezogen. Ihrer beider Seelen haben Narben und wollen der Welt beweisen, das sie es schaffen können, allen voran Faith. Die Helden sind beide sympathisch und liebevoll gezeichnet. Und doch wollte ich Faith manchmal schütteln, so sehr ging mir ihre Sturheit auf den Keks. Aber – sie hatte ihre Gründe. Die Familie McCutcheon ist groß und es gibt da den einen oder anderen Cliffhanger für die nächsten beiden Romane. Ich werde sie zu gegebener Zeit lesen.

Die Dialoge wirkten manchmal modern und über das eine oder andere Wort bin ich beim Lesen etwas gestolpert. Ich hoffe, es liegt an der Übersetzung. Und natürlich hat die Geschichte eine gewisse Vorhersehbarkeit. Dennoch konnte ich das Buch ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen, es war spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Zwar gibt es die eine oder andere Landschafts-Beschreibung, aber es hätte ruhig etwas mehr sein können. So ganz kam die Atmosphäre nicht auf. Daher gibt es nur vier Sterne für einen sonst soliden Roman.

Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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CosimaThomass avatar

Rezension zu "Sonnenuntergang in Texas (Die McCutcheons, Buch 2)" von Caroline Fyffe

Auch Band 2 vermag gut zu unterhalten
CosimaThomasvor 3 Jahren

Der zweite Teil um die Reihe der McCutcheon-Brüder konzentriert sich auf John, der sich in Texas eine Arztpraxis aufbauen will, und - in einer Nebenhandlung, vorbereitend für Band 3 - auf McCutcheon-Tochter Charity und Brandon.
John reist von Boston nach Texas und wird kurz vor dem Ziel gemeinsam mit seinen Mitreisenden Opfer eines Überfalls, bei dem es auch Tote zu beklagen gibt. Nur er, einer der Fahrer und die deutschstämmige Lily Anthony und deren Tante Harriet überleben. Am Ziel angekommen zeigt sich John als der Gentleman, der er nun einmal ist, und hilft Lily und Harriet über die Startschwierigkeiten hinweg.
Bereits nach wenigen Tagen ist klar: Die beiden haben sich gesucht und gefunden - wäre da nicht Johns Verlobte Emmeline, die aus Boston nachkommen wird, und Johns Cousin Dustin, der sich auf Anhieb in die hübsche Lily verguckt.
Tante Harriets zufällig entdecktes Geheimnis sorgt dann aber noch für gehörig Ärger, genauso wie das unvermutete Auftauchen von Charity, die aus Sorge um ihren Bruder aus Montana angereist ist, während ihre Familie sie in einem Internat für höhere Töchter wähnt. Brandon, der Sheriff und ihre große Liebe, folgt ihr auf dem Fuß und leistet dann gute Dienste, all den Halunken in Texas das Handwerk zu legen.
Als Emmeline für John recht überraschend, aber hochwillkommen, die Verlobung löst, ist er endlich frei für seine Lily. Und dem Glück steht dann ja auch schon fast gar nichts mehr im Wege.


Die Charaktere sind liebenswert und hinreichend ausgearbeitet, der Plot ist spannend und mitreißend, auch wenn der Ausgang natürlich von vorneherein klar ist. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Wenn ich was zu meckern finden müsste, wäre es der im Laufe der Handlung angedeutete Morphinentzug, der viel zu einfach und komplikationslos über die Bühne geht. Wenn das in der Realität so easy-peasy wäre, hätte die Welt keine Probleme mit Drogen.
Trotzdem: Großartige Unterhaltung für ein oder zwei Nachmittage im Liegestuhl.

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