Caroline Fyffe Sonnenuntergang in Texas (Die McCutcheons, Buch 2)

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Inhaltsangabe zu „Sonnenuntergang in Texas (Die McCutcheons, Buch 2)“ von Caroline Fyffe

Lily Anthony ist mit ihrer Tante auf dem Weg in ein neues Leben in Rio Wells in Texas, als ihre Postkutsche kurz vor dem Ziel überfallen wird. Als Retter in der Not erweist sich der attraktive junge Arzt John McCutcheon. In Rio Wells angekommen, muss Lily feststellen, dass nichts so läuft, wie eigentlich geplant. John steht ihr trotz eigener Probleme immer wieder zur Seite, und schnell empfinden beide mehr als nur Freundschaft füreinander. Aber John ist verlobt, und zudem bedrohen dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit ihrer Tante Lilys Träume von einer glücklichen Zukunft. Doch John und Lily stellen sich mutig allen Herausforderungen und kämpfen gemeinsam für ihr Glück.

Hübsche Liebesgeschichte mit der richtigen Menge Drama, flüssig zu lesen.

— CosimaThomas
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  • Rezension zu "Sonnenuntergang in Texas"

    Sonnenuntergang in Texas (Die McCutcheons, Buch 2)

    ElkeK

    21. October 2015 um 13:15

    Inhaltsangabe: West Texas, 1886: Die deutschstämmige Lily Anthony ist mit ihrer Tante Harriett Schmidt von Boston unterwegs nach Rio Wells, als kurz vor dem Ziel die Postkutsche von Comancheros überfallen wird. Drei Passagiere und zwei Angestellte der Wells Fargo sterben im Kugelhagel. In der Postkutsche sitzt auch Dr. John McCutcheon, der in Rio Wells seine erste Stelle als Arzt antreten will. Er kann sie bei dem Überfall vor dem sicheren Tod retten. Dieses Ereignis verbindet sie fortan. Denn in Rio Wells angekommen, findet Lily nicht das vor, wofür sie bezahlt haben. Der Mietvertrag für ein Gebäude, denn Miete sie bereits für ein Jahr bezahlt haben, steht nicht zur Verfügung. Etwas neues mieten können sie nicht, denn die zwei Damen sind abgebrannt. Und John findet zwar eine Praxis vor, aber der vorherige Arzt ist noch nicht in den Ruhestand gegangen, wie es ursprünglich gedacht war. Und dann ist da noch Johns Verlobte Emmeline und ein mysteriöser Stein in Harrietts Tasche, von dessen Existenz Lily überhaupt nichts weiß. Lily weiß nicht, wie sie eine Schneiderei eröffnen und ihre Gefühle für John im Zaum halten soll. Zwielichtige Personen und eine störrische Schwester werden noch auf den Plan gerufen und Lily weiß nicht, wie es weitergehen soll. Mein Fazit: Dies ist der zweite Teil der McCutcheons-Reihe und nach dem gar nicht so schlechten ersten Teil dachte ich, könnte ich die Reihe fortsetzen. Ehrlicherweise muss ich jedoch gestehen, das mir das Buch stellenweise einfach zu langweilig war. Die Geschichte zog sich wie Kaugummi und manchmal überlegte ich, es aufzugeben. Ungefähr nach zweidrittel kam dann wieder etwas Spannung rein, während sie dann das Ende doch wieder hinzog. Eine Weile geschieht einfach nichts, dann gibt es Schießereien und Entführungen. Na ja … Die Figuren sind schon gut gezeichnet und auch die Neben-Charaktere haben dem Roman noch etwas Leben eingehaucht. Aber dennoch war für mich einiges zu aalglatt und auch die Lösungen der Probleme manchmal zu einfach. Die Autorin hat sich dann auch in Beschreibungen und Erzählungen verloren, was natürlich zum Verständnis der Geschichte beitrug, aber oft zuviel wirkte. Ich finde die amerikanische Geschichte auch schlecht recherchiert. In dem Buch wird zum 14. Mal der Unabhängigkeits-Tag (04. Juli) gefeiert, der Roman spielt aber 1886 und nicht 1888, denn die Unabhängigkeit wurde 1874 erklärt. Und es wird auch nicht deutlich, das Texas von vielen Deutschstämmigen damals besiedelt wurde und es in weiten Teilen sogar noch deutsch gesprochen wurde. Das kam in dem Roman überhaupt nicht auf, denn Lily und Harriett waren Deutschstämmige, Lily sogar erst seit Jahren in den Staaten. Nein, dieses Buch hat mir nicht so recht gefallen und ich vergebe nur drei Sterne. Nach einer gewissen Weile werde ich trotzdem noch den dritten Teil lesen, um die Serie dann abzuschließen, immerhin kann ich mir den Roman ausleihen. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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  • Auch Band 2 vermag gut zu unterhalten

    Sonnenuntergang in Texas (Die McCutcheons, Buch 2)

    CosimaThomas

    13. June 2015 um 10:09

    Der zweite Teil um die Reihe der McCutcheon-Brüder konzentriert sich auf John, der sich in Texas eine Arztpraxis aufbauen will, und - in einer Nebenhandlung, vorbereitend für Band 3 - auf McCutcheon-Tochter Charity und Brandon. John reist von Boston nach Texas und wird kurz vor dem Ziel gemeinsam mit seinen Mitreisenden Opfer eines Überfalls, bei dem es auch Tote zu beklagen gibt. Nur er, einer der Fahrer und die deutschstämmige Lily Anthony und deren Tante Harriet überleben. Am Ziel angekommen zeigt sich John als der Gentleman, der er nun einmal ist, und hilft Lily und Harriet über die Startschwierigkeiten hinweg. Bereits nach wenigen Tagen ist klar: Die beiden haben sich gesucht und gefunden - wäre da nicht Johns Verlobte Emmeline, die aus Boston nachkommen wird, und Johns Cousin Dustin, der sich auf Anhieb in die hübsche Lily verguckt. Tante Harriets zufällig entdecktes Geheimnis sorgt dann aber noch für gehörig Ärger, genauso wie das unvermutete Auftauchen von Charity, die aus Sorge um ihren Bruder aus Montana angereist ist, während ihre Familie sie in einem Internat für höhere Töchter wähnt. Brandon, der Sheriff und ihre große Liebe, folgt ihr auf dem Fuß und leistet dann gute Dienste, all den Halunken in Texas das Handwerk zu legen. Als Emmeline für John recht überraschend, aber hochwillkommen, die Verlobung löst, ist er endlich frei für seine Lily. Und dem Glück steht dann ja auch schon fast gar nichts mehr im Wege. Die Charaktere sind liebenswert und hinreichend ausgearbeitet, der Plot ist spannend und mitreißend, auch wenn der Ausgang natürlich von vorneherein klar ist. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Wenn ich was zu meckern finden müsste, wäre es der im Laufe der Handlung angedeutete Morphinentzug, der viel zu einfach und komplikationslos über die Bühne geht. Wenn das in der Realität so easy-peasy wäre, hätte die Welt keine Probleme mit Drogen. Trotzdem: Großartige Unterhaltung für ein oder zwei Nachmittage im Liegestuhl.

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