Caroline Fyffe Tagesanbruch in Montana (Die McCutcheons, Buch 1)

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Inhaltsangabe zu „Tagesanbruch in Montana (Die McCutcheons, Buch 1)“ von Caroline Fyffe

Montana-Territorium, 1883 Als Luke McCutcheon auf Faith Brown trifft, die gerade in ihrem heruntergekommenen Wagen ein Baby zur Welt bringt, ist sein erster Instinkt, fortzureiten, um Hilfe zu holen. Stattdessen bleibt er und steht ihr bei der Geburt eines wunderschönen kleinen Mädchens bei. Da er die hübsche junge Witwe sowie ihren kleinen Sohn und das Neugeborene nicht ungeschützt in der Wildnis Montanas zurücklassen kann, nimmt er sie mit auf den Viehtrieb seiner Familie – zur Freude der anderen gutmütigen Cowboys. Luke, der dritte Sohn der reichen McCutcheon-Familie in Montana, ist anders als seine Brüder. Als Nachkomme eines Cheyenne-Kriegers hat er immer das Gefühl, sich verteidigen zu müssen. Seine funkelnden Augen und sein gutes Aussehen verleihen Faith das Gefühl, sie wäre direkt in ein Märchen geraten, in dem Männer ihre Frauen lieben – und sie beschützen. Wenn sie ihm doch nur vertrauen könnte! Faith ist auf der Flucht und obwohl sie von Luke und seiner Familie umsorgt und beschützt wird, kann sie es einfach nicht riskieren, die Dinge aus ihrer Vergangenheit offenzulegen – eine Vergangenheit, die sie zurück in den Alptraum zurückzuziehen versucht, aus dem sie gerade erst entflohen ist. Geschichten mit glücklichem Ausgang gibt es nur in Märchen, ermahnt sie sich streng, als sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Dennoch kann sie nicht anders, als sich ihren Träumen hinzugeben … von einer liebevollen Familie, einem eigenen Zuhause, einem wunderschönen und friedvollen Sonnenaufgang in Montana.

Eine schöne Liebesgeschichte vor einer schönen Kulisse.

— ElkeK

Fluffig, richtige Menge Drama, nachvollziehbar, flüssig zu lesen. Gute Unterhaltung für Cowboy-Fangirls.

— CosimaThomas
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    Tagesanbruch in Montana (Die McCutcheons, Buch 1)

    ElkeK

    05. July 2015 um 07:01

    Inhaltsangabe: Montana, 18**: Die erste Begegnung zwischen Faith Brown und Luke McCutcheon ist mehr als ungewöhnlich. Mitten in der Prärie steht ihr Wagen ohne Pferde, ein Sturm tobt und viel zu früh haben bei ihr die Wehen eingesetzt. Luke ist gerade mit seinen Brüdern und Ranch-Arbeitern auf einem Viehtrieb, als er den einsamen Wagen im Sturm entdeckt. Die Situation erfordert es, das er Faith bei der Geburt hilft und verliebt sich sofort in das kleine Mädchen, das er später Dawn tauft. Faith hingegen freut sich zwar über die Unterstützung bei der Geburt ihres ersten leiblichen Kindes, aber ansonsten hegt sie großes Mißtrauen gegenüber Männern. Gerade vor drei Monaten erst starb ihr Mann, Samuel Brown. Er hatte sie einst nur wegen der Farm geheiratet und sie ansonsten wie ein Stück Vieh behandelt. Auch Colton, Faith’ Stiefsohn und Sams leiblicher Sohn, wurde schwer mißhandelt und beschützte nun seine Mutter, die mit ihm auf der Flucht vor Ward war. Denn ihr Schwager will nun die Stelle seines Bruders einnehmen. Doch auch er ist verschlagen, hinterhältig und brutal. Luke, ein Halbblut und in einer großen Familie liebevoll aufgewachsen, kann Faith nicht einfach so allein lassen und nimmt sie auf den Viehtrieb mit. Seine Männer sind alle angetan von der jungen Mutter und ihrem winzigen Baby. Colton scheint in der Gesellschaft der ehrenvollen, aber hart arbeitenden Männern regelrecht aufzublühen. Nur ungern gibt Luke zu, das er Gefallen an Faith gefunden hat. Aber sie gibt ihre Geheimnisse nicht preis und scheint auch ansonsten unnahbar. Bis eines Tages Ward Brown auftaucht und bei Luke als Hilfs-Arbeiter anheuert. Da spürt Luke, das Ward der Schlüssel zu Faith’ Geheimnisse ist … Mein Fazit: Diese Geschichte ist ein solider Liebesroman. Sie spielt im Wilden Westen, zu Zeiten der Trecks, Viehtriebe und Goldrausch. Faith ist harte Arbeit gewöhnt, hat sie doch ihr Leben lang auf einer Farm gelebt. Ihr Vater verstarb plötzlich kurz nach ihrer Hochzeit mit Sam. Schließlich wird ihr schnell klar, das Sam sie niemals liebte, sondern nur die Farm wollte, die sie allerdings nur vererbt bekam, wenn sie verheiratet war. Nach einem Streit stürzte Sam in der Scheune und brach sich das Genick. Für Faith stand fest, das man sie verdächtigen würde, ihren Mann ermordet zu haben. Und dies nutzt Ward aus, um Faith zu erpressen. Denn die Farm soll in der Hand der Familie bleiben. Luke McCutcheon ist ein Halbblut, der Einzige in der Familie. Und zum ersten Mal darf er einen Viehtrieb leiten und verdient sich damit den Respekt seines Vaters. Seine zwei Brüder sind bereits verheiratet und leben mit ihren Familien in eigenen Häusern. Die Ehe seiner Eltern, die auf gegenseitigen Respekt und Liebe beruht, nimmt er als Vorbild für sein eigenes Leben, um so mehr macht es ihm zu schaffen, das Faith sich ihm nicht anvertraut. Es ist offensichtlich, das sie vor etwas flüchtet und Angst hat. Die Liebesgeschichte um Luke und Faith geht einen sehr ungewöhnlichen Weg. Sie lernen sich unter sehr schwierigen Bedingungen kennen und doch fühlen sie sich gleich zueinander hingezogen. Ihrer beider Seelen haben Narben und wollen der Welt beweisen, das sie es schaffen können, allen voran Faith. Die Helden sind beide sympathisch und liebevoll gezeichnet. Und doch wollte ich Faith manchmal schütteln, so sehr ging mir ihre Sturheit auf den Keks. Aber – sie hatte ihre Gründe. Die Familie McCutcheon ist groß und es gibt da den einen oder anderen Cliffhanger für die nächsten beiden Romane. Ich werde sie zu gegebener Zeit lesen. Die Dialoge wirkten manchmal modern und über das eine oder andere Wort bin ich beim Lesen etwas gestolpert. Ich hoffe, es liegt an der Übersetzung. Und natürlich hat die Geschichte eine gewisse Vorhersehbarkeit. Dennoch konnte ich das Buch ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen, es war spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht. Zwar gibt es die eine oder andere Landschafts-Beschreibung, aber es hätte ruhig etwas mehr sein können. So ganz kam die Atmosphäre nicht auf. Daher gibt es nur vier Sterne für einen sonst soliden Roman. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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