Caroline Graham

 3,6 Sterne bei 256 Bewertungen
Autor*in von Tod zur Tea Time, Der Fremde in deinem Leben und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Caroline Graham wurde am 17.7.1931 in Warwickshire (England) geboren und nach dem Tod der Mutter von ihrem Vater erzogen.Mit 14 verließ Graham die Schule,um zu arbeiten.Von 1953 bis 1955 war sie bei der Royal Marine tätig,erwarb auf dem zweiten Bildungsweg den Magister in Theaterwissenschaften und war in den 1970ern als Journalistin,Drehbuch - und Hörspielautorin bei Radio und TV tätig.1982 erschien ihr erster Roman - eine Liebesgeschichte - und 1984 ihr erster Krimi. "Die Rätsel von Badger's Drift";,ihr erster Krimi um Inspector Barnaby,erschien 1987.Dafür erhielt sie den "Macavity Award"; für den besten Kriminalroman.Ab 1997 wurden die Barnaby-Geschichten von der BBC verfilmt und in Deutschland vom ZDF ausgestrahlt.

Neue Bücher

Cover des Buches Inspector Barnaby und die blutigen Anfänger (ISBN: 9783038201908)

Inspector Barnaby und die blutigen Anfänger

Erscheint am 22.04.2026 als Buch bei Dörlemann.

Alle Bücher von Caroline Graham

Cover des Buches Tod zur Tea Time (ISBN: 9783960878926)

Tod zur Tea Time

(32)
Erschienen am 04.09.2019
Cover des Buches Die Rätsel von Badger's Drift (ISBN: 9783442446766)

Die Rätsel von Badger's Drift

(20)
Erschienen am 01.05.2000
Cover des Buches Treu bis in den Tod (ISBN: 9783442443840)

Treu bis in den Tod

(17)
Erschienen am 01.01.1999
Cover des Buches Ein böses Ende (ISBN: 9783442450060)

Ein böses Ende

(17)
Erschienen am 01.01.2001
Cover des Buches Ein böses Ende/Blutige Anfänger (ISBN: 9783641156183)

Ein böses Ende/Blutige Anfänger

(15)
Erschienen am 17.11.2014
Cover des Buches Nur wer die Wahrheit sieht (ISBN: 9783442469673)

Nur wer die Wahrheit sieht

(17)
Erschienen am 18.08.2008
Cover des Buches Requiem für einen Mörder (ISBN: 9783442452699)

Requiem für einen Mörder

(14)
Erschienen am 01.07.2002

Neue Rezensionen zu Caroline Graham

Konnte mich gut unterhalten

Mir gefiel das Buch gut. Es war spannend und hatte sehr interessante Charaktere. Jeder war auf seine Weise sympathisch. 


Der Schreibstil war sehr angenehm und leicht zu lesen. Die Story und der Fall waren interessant zu lesen und konnte mich fesseln. Ich habe das Buch relativ schnell gelesen weil es kurzweilig ist aber doch spannend. 


Das Setting fand ich super und bildgewaltig dargestellt. Das gefiel mir sehr. Barnaby war ein super Protagonist obwohl ich die Serie um ihn herum nicht kenne. 


Fazit:

Ein Buch das mit gut unterhalten hat und mir gut gefiel. Wer gerne Krimis liest die spannend sind aber ohne viel Blut, ist bei diesem Buch richtig. 


Ich vergebe 4/5 Sterne

Enttäuschend…!

Da begleitet mich eine Fernsehserie bereits seit 20 Jahren, und im Laufe der Zeit habe ich beinah familiäre Gefühle gegenüber den Figuren entwickelt. Bei jedem Wieder(fern)sehen mit „Inspector Barnaby“ (Originaltitel: „Midsomer Murders“) stellt sich bei mir der Miss Marple-Effekt* ein: Ich habe das Gefühl, ich begrüße gute, alte Bekannte – alles ist vertraut, doch es ist immer wieder schön!

Als ich erfuhr, dass die Kriminalromane von Caroline Graham, die als literarische Vorlage der Serie dienten, wieder aufgelegt werden, vollführte ich das entsprechende Duo der Freude: Aufschrei und Luftsprung. Und so krallte ich mir in der Buchhandlung meines Vertrauens auch unverzüglich den ersten spektakulären Fall von einem meiner Lieblings-TV-Schnüffler…

Badger’s Drift, ein verschlafenes Nest zwischen sanft geschwungenen grünen Hügeln. Der Inbegriff von Ruhe. Hier gibt es einen Pfarrer, einen Dorfarzt und eine freundliche alte Jungfer, die sich mit selbst gebackenen Keksen einen Namen gemacht hat. Doch als Miss Simpson im nahe gelegenen Wald spazieren geht, wird sie Zeugin eines Vorfalls, der besser unentdeckt geblieben wäre. Denn kurz darauf ist die freundliche alte Dame tot. Miss Simpsons Tod sei nicht verdächtig, sagen die Dorfbewohner. Aber Miss Lucy Bellringer will sich damit nicht abfinden: Ihre Freundin wurde ermordet, dessen ist sie sicher. Hartnäckig setzt sie dem unwilligen Detective Chief Inspector Barnaby zu, bis er nachgibt und den Fall untersucht. Und tatsächlich kommt Barnaby bald schon langjährigen Rivalitäten, Skandalen und Affären auf die Spur und entdeckt erste Risse in der blankpolierten Fassade des Dorfes…

 (Inhaltsangabe der Homepage des Verlages entnommen!)

„Inspector Barnaby“: einschalten – zurücklehnen – wohlfühlen! Ähnliches erhoffte ich mir auch von der Romanvorlage. Es begann so vielversprechend: Wie beim Pilot-Film der Serie begann auch der Roman mit dem bekannten Opening. Ich frohlockte innerlich und wartete gespannt auf das erste Auftauchen der von mir so geliebten Figuren. Allzu lange wurde meine Geduld nicht auf die Probe gestellt, denn schon ab Seite 21 waren sie präsent. Doch je weiter ich las, umso mehr verdunkelte sich meine Stirn und legte sich in tiefe Falten, die nichts Gutes erahnen ließen.

Sie waren alle da: DCI Tom Barnaby mit Gattin Joyce und Tochter Cully, Doktor Bullard und Sergeant Troy sowie die kauzige Landbevölkerung. Doch warum nur wurden sie alle von Caroline Graham so negativ porträtiert? Anscheinend gibt es nach Einschätzung der Autorin in der von ihr erdachten Grafschaft Midsomer niemanden, der es verdient hätte, liebenswert charakterisiert zu werden.

Dabei schreibt Graham durchaus flott und versteht es, die Handlung detailliert aufzubauen. Auch die Rückblenden in die Vergangenheit einiger Protagonist*innen sind ihr gut gelungen und erlaubten mir als Leser Rückschlüsse für deren Handlungen in der Roman-Gegenwart.

Nur leider drängte sich mir bei der weiteren Lektüre die Frage auf, ob die Autorin selbst ihre Figuren mag? Da ich dies in Zweifel zog, erschien es nicht verwunderlich, dass die Figuren auch zueinander wenig Sympathie aufbringen konnten. Es fehlten mir die feinen Nuancen in deren Charakterisierung, wie die – mit einem Augenzwinkern quittierten – drolligen Eigenarten, die eine Person so liebenswert machen. Auch die im TV so amüsanten Frotzeleien zwischen Barnaby und Troy haben hier aufgrund des mangelnden Humors einen deutlich beißenderen Unterton. Sollte Humor in diesem Roman vorhanden sein, dann hat sich diese spezielle Art des Humors mir leider nicht erschlossen.

Umso mehr bewunderte ich im Nachhinein die Kreativen der TV-Serie, allen voran die Schauspieler*innen, die mit Können und Charme liebenswerte Nuancen aus ihren Figuren herauskitzelten und so den Weg bereiteten, dass diese Serie zu einem internationalen Hit wurde.

Auf dem Umschlag wurde wieder einmal (wie so oft) ein Vergleich mit der „Queen of Crime“ bemüht: „Seit Agatha Christie hat niemand bessere Krimis geschrieben.“ Dieser Einschätzung der Londoner The Sunday Times kann ich mich leider nicht anschließen.

*Der Miss Marple-Effekt beruht auf den 4 Filmen aus den 60ern mit Margaret Rutherford in der Titelrolle. Da lege ich mich mit einer Tüte Chips auf’s Sofa, kuschle mich unter die Wolldecke und spreche die bekannten und geliebten Dialoge mit: „Es können nicht alle Menschen jung und hübsch sein. Das wissen Sie doch am besten, Mr. Ackenthorpe.“

Na, wer von euch errät, aus welchem Film dieses Zitat stammt?

Spannender Cosy-Krimi

Badger’s Drift ist ein beschaulicher kleiner Ort auf dem Lande mit dem „Inventar“, das der Leser erwartet: romantische Cottages, ein Herrenhaus, schrullige, aber selbstbewusste alte Damen, ein exzentrischer Maler, Jagdgesellschaften, Teekränzchen, natürlich ein Pub und ein Frauenclub, und auf der Polizeistation arbeitet man noch mit Karteikarten und Hängeregistraturen.Die Damen tragen Hüte mit blumigen Dekor und besuchen Ikebana-Kurse – kurz: die Welt ist in Ordnung. In diese Idylle platzt ein Mord, dem weitere folgen werden, und Inspector Barnaby nimmt seine Ermittlungen auf.

Barnaby ist ein ruhiger Ermittler, der seine Frau und seinen Garten liebt, ein humorvoller Familienmensch. Aber er beobachtet sehr genau und achtet auf seine Intuition. Ihm zur Seite steht der Jungspund Troy, der im Gegensatz zu Barnaby oft vorschnell urteilt. Der Gegensatz dieser beiden Figuren führt zu einigen komischen Situationen, in denen der Leser sich über den sprichwörtlichen britischen Humor der Autorin amüsieren kann.

Schicht für Schicht legt Barnaby die dunklen Seiten der Dorfbewohner frei. Mit Barnaby zusammen sucht auch der Leser nach dem Bösewicht, die Spannung nimmt kontinuierlich zu, aber immer wieder werden Barnaby und sein Leser auf eine falsche Fährte gelockt. Schließlich richtet sich der Fokus immer deutlicher auf eine Figur, aber auch da gelingt der Autorin kurz vor Schluss eine unerwartete Volte, die den Leser überrascht.

Fazit: Ein spannender Cosy-Krimi, der vor allem durch seine Ermittlerfigur besticht.

5

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Letzter Beitrag von  SmilingKatinka

Mord serviert zum Tee – ein Fall für Inspector Barnaby: Mach mit und sichere dir eines von 20 E-Book-Freiexemplaren für wunderbaren Cosy Crime, spannende Lesestunden und britischen Humor!

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Letzter Beitrag von  RenateZ

Nun bin ich auch fertig mit dem Buch. Mir hat es sehr gut gefallen. Nur finde ich, das der Titel nicht so recht zum Buch passt.

https://www.lovelybooks.de/autor/Caroline-Graham/Tod-zur-Tea-Time-2310410406-w/rezension/2377127243/

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