Caroline Graham Inspector Barnaby: Requiem für einen Mörder

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Inhaltsangabe zu „Inspector Barnaby: Requiem für einen Mörder“ von Caroline Graham

Was ein unterhaltsamer Theater-Abend bei der Premiere von "Amadeus" werden sollte, endet für Inspector Barnaby mit einem Fall: Jemand muß ein echtes Messer unter die Requisiten geschmuggelt haben, sodaß der Darsteller des Salieri seinen Mord praktischerweise gleich selbst erledigt. Und wie Barnaby feststellt, hatte die gesamte Belegschaft, von der untreuen Gattin des Gemeuchelten bis zum größenwahnsinnigen Regisseur, ein Motiv … "Requiem für einen Mörder" wurde mit John Nettles in der Hauptrolle als dritte Folge der beliebten Filmreihe ausgestrahlt. Tatsächlich basiert diese aber auf dem gleichnamigen zweiten Kriminalroman, den Caroline Graham über Tom Barnaby geschrieben hat. Der Detective Chief Inspector erlebt hier einen sehr skurrilen und auf jeden Fall einen seiner besten Fälle. Frank Arnold liest dieses Hörbuch wie schon "Die Rätsel von Badger’s Drift" mit viel Gespür für die britische Lebensart und den feinen Humor, der Grahams Werke durchzieht.

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    Inspector Barnaby: Requiem für einen Mörder
    ChrischiD

    ChrischiD

    29. March 2014 um 13:15

    Bevor ein Stück auf die Bühne gebracht werden kann, ist einiges zu tun. Nicht nur für die Schauspieler, sondern auch im Hintergrund spielt sich vieles ab. Dass sich da nicht immer alle einig sind, ist jedem klar, doch ein Team muss funktionieren und es muss jemanden haben, der es leitet. Sonst geht schnell alles drunter und drüber. „Amadeus“ soll einfach perfekt werden, doch niemand ahnt, wie unvergesslich die Premiere tatsächlich werden wird. Denn vor vollem Haus fließt echtes Blut auf der Bühne. Barnaby übernimmt den Fall sofort und entdeckt eine Reihe an Motiven, aus denen er nun dasjenige herausfinden muss, das zum Tod des Darstellers führte... Nach „Die Rätsel von Badger's Drift“ ist „Requiem für einen Mörder“ nun der zweite Fall für Detective Chief Inspector Barnaby. Dieses Mal muss er unter seinen Bekannten ermitteln, denn seine Frau ist Mitglied des Theaterensembles und er selbst hilft hin und wieder im Hintergrund aus. Dementsprechend professionell muss er sich verhalten und darf keine persönlichen Sympathien einfließen lassen. Dies gelingt ihm sehr gut, wodurch die Handlung absolut authentisch wird, denn natürlich ist er innerlich so manches Mal hin und her gerissen. Eben dieser Konflikt wirkt sich auch auf die Atmosphäre aus, die immer angespannter wird. Von Anfang an ist spürbar, dass sich etwas zusammenbraut und etwas schreckliches Geschehen wird. Was und wann genau ist jedoch noch nicht absehbar. Die Zeit allerdings, die bis zur tatsächlichen Tat verstreicht, ist ziemlich lang. Immer wieder denkt man, dass so langsam mal etwas passieren müsste, doch dann ist es noch immer nicht soweit. Sicherlich wird damit die Spannung immer wieder angekurbelt, gleichzeitig schleicht sich aber auch langsam Unmut ein, weil man sich hingehalten fühlt. Auch ist es verständlich, dass viele Ereignisse, die der Premiere vorausgehen, wichtig sind, dennoch hätte man sich gewünscht, dass manche Situationen kürzer abgehandelt worden wären. Die Ermittlungen sind alles andere als einfach. Entweder man hat keinen Verdächtigen oder zu viele. Letzteres ist dieses Mal der Fall, denn im Grunde hatte nahezu jeder aus dem Theaterensemble ein Motiv. Barnaby muss einen Weg finden, demjenigen auf die Spur zu kommen, dessen Motiv schlussendlich dazu geführt hat, dass Blut fließt. Immer wieder gibt es neue Hinweise und weitere Spuren, so dass man selber kaum noch weiß diese auseinander zu halten. Wie bereits den ersten Fall liest auch dieses Mal wieder Frank Arnold. Er schafft sogleich eine fesselnde Atmosphäre und zieht den Hörer in den Bann. Selbst wenn die Handlung stagniert will man ihm einfach immer weiter zuhören. „Requiem für einen Mörder“ ist ein wenig schwächer als der Vorgänger, auf Grund der langwierigen Vorgeschichte. Dennoch nicht nur für Barnaby-Fans empfehlenswert. Solch gut gemachte Krimis findet man immer seltener.

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