Caroline J. Cherryh Das Schiff der Chanur

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Inhaltsangabe zu „Das Schiff der Chanur“ von Caroline J. Cherryh

Blinder Passagier im All Die Hani sind galaktische Händler. Ihre Schiffe sind ausschließlich von Frauen „bemannt“, die alle einem Familienclan angehören. So auch die Stolz der Chanur, die von Pyanfar Chanur befehligt wird. Pyanfar hat auf ihren Handelsfahrten eine Menge anderer Spezies kennengelernt, aber noch kein Wesen wie das, das sich als blinder Passagier auf ihrem Schiff versteckt hat. Es ist bleich, bis auf ein Büschel auf dem Kopf fast haarlos und gibt unverständliche Laute von sich. Pyanfar hält es für ein Tier, das den Kif entflohen ist. Doch das Wesen gehört einer raumfahrenden Spezies vom Rand der Galaxis an, die sich Menschen nennen. Die Kif fordern das „Tier“ zurück, aber Pyanfar glaubt, einen Trumpf gezogen zu haben und will es nicht so einfach hergeben – auch wenn das für die Stolz der Chanur den Tod bedeuten könnte …

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  • Chanur Zyklus 1

    Das Schiff der Chanur

    rallus

    14. October 2013 um 12:37

    Das Schiff der Chanur ist der erste Teil eines 5 bändigen Zyklus aus den 80er Jahren. Cherryh ist eine bekannte, hochdekorierte amerikanische Science Fiction Schriftstellerin. Kurz nach dem Hugo Award 1982, für Pells Stern, entstand der Chanur Zyklus. Im Chanur Universum wimmelt es von verschiedenen Rassen, unbegreifliche Methanatmer, mit 7 Hirnen bestückt, nur im Zusammenhang zu logischen Gedanken fähig, die aber weitab des wirklichen Verstehens sind und anderen höchst interessanten Wesen. Mittendrin, die wilden, erst spät zur Raumfahrt gefundenen Hani. Die Hani sind katzenähnlich, hochemotional, vorlaut, leicht erregbar und haben eine Piratennatur. Ihre Schiffe sind ausschliesslich von Frauen desselben Clans besetzt, der Mann hat die Rolle des Erzeugers und lebt seine wilde Rolle auf dem Heimatplaneten. Komplizierte Arbeiten sind ihm nicht zuzutrauen. Chanurs Stolz liegt entspannt in der Meeting Staton, als ein schwächliches, blasses Wesen ein sogenannter Mensch (ja die gibts auch) in die Frachträume dringt, unverständliche Laute ausstossend und beim kleinsten Tatzenhieb fängt es auch noch an zu bluten. Verkompliziert werden diese Tatsachen, dass die Kifs, eine bösartige krokodilartige Rasse, diesen Menschen als ihr Eigentum beanspruchen. Jede neue Rasse bedeutet auch gleichzeitig, mehr Ehre und Handelsbeziehungen mit, vielleicht unbekannten, Waren. Und gerade die Chanur, die auf Hani nicht unbedingt wohlgelitten sind, können Geld ganz gut gebrauchen, Der Leser wird in die Rolle von Pyanfar Chanur hineingeworfen, eine Kapitänsfrau auf der "Chanurs Stolz." Sie muss blitzschnell mit den neuen Situationen fertigwerden, etwaige Komplikationen klären und an Bord Ruhe bewahren, denn das Wesen entpuppt sich auch noch als männlich. Hineingeworfen wird der Leser auch in dem Sinne, dass Cherryh einfach annimmt, dass einem die politischen Ränke, die verschiedenen Wesen, die Geschichte bekannt sind. So muss man sich anfangs in das dichte, intensive Geflecht, regelrecht hineingraben, gerade die Reaktionen der leicht entzündbaren Katzenfrauen sind herrlich zu beobachten, belohnt wird man(frau) mit einer schmissigen Piraten/SF Abenteurgeschichte. Gerade auch das komplexe ethische Geflecht der Rassen untereinander, und die daraus entstehenden fragilen Handelsbeziehungen, erinnern an Vorlagen in der frühen Klabauter/Hansezeit. Es kommt zu einer rasanten Verfolgungsjagd zu dem Heimatplaneten der Hani, Pyanfar möchte unbedingt die Erste sein die mit der neues Fremdrasse Handel treibt. Ein wahnwitziger, verflochtener Beginn einer nicht nur interessanten Galaxie, auch der Witz kommt nicht zu kurz. Die technischen-physikalischen Beschreibungen sind sehr glaubhaft und nachvollziehbar, was bei anderen Autoren des öfteren zu kurz kommt. Doch Querleser seien gewarnt, dieser erste Band muss genauestens goutiert werden, sonst entgehen einem wichtige Einzelheiten. Knapp die Höchstwertung - ein Juwel der 80er Jahre, und kein bisschen verstaubt.

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