Caroline J. Hunt Schattengedicht: Dämmerung

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Inhaltsangabe zu „Schattengedicht: Dämmerung“ von Caroline J. Hunt

spannendes Debut im Bereich High Fantasy

— phantastische_fluchten

Sehr unterhaltsame, spannende und dicht erzählte Fantasy

— tob82

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    Schattengedicht: Dämmerung

    phantastische_fluchten

    09. September 2017 um 08:39

    Die Kaufmannstochter Silvie erhofft sich durch eine Romanze mit einem Adeligen einen Aufstieg in den Adelstand,  Reichtum und ein schönes, bequemes Leben. Doch ihre Erwartungen werden enttäuscht. Von der leidenschaftlichen Liebesnacht bleibt ihr nichts als eine Erinnerung, ein Amulett und ein Sohn. Zu spät erkennt sie, dass sie nur dazu benutzt wurde, um ihren Vater zu verraten, was zu seiner Vernichtung beitrug. Somit führt ihr Traum von einem Aufstieg in die Gesellschaft nur zu ihrem Abstieg in die Elendsviertel der Stadt. Aus der ehemaligen wohlbehüteten Bürgerlichen wird eine Prostituierte, von Hass getrieben. Als sie nach  Jahren erfährt, wer der Vater ihre Sohnes Sammael ist, steigert das ihren Hass auf diesen Mann noch mehr. König Lacerus Höchstselbst ist es, der die junge Frau verführt und hintergangen hat. In ihrem Zorn beschuldigt sie den König öffentlich, der Vater ihres Sohnes zu sein. Das zieht nicht nur die Aufmerksamkeit des Königs auf den Jungen, sondern auch die der Totenbeschwörer. Eine Zunft vom Magiern, die vom König verboten wurde und seither dessen Untergang plant. Denn eine Prophezeiung besagt, dass nur der Sohn des Königs ein seit Jahrhunderten verschollenen Amulett finden kann, welches den Totenbeschwörern unendliche Macht verleiht.  Kommentar: Das Äußere des Buches verfügt schon über alle Details, die das Auge des Lesers in den Bann ziehen.  Ein beeindruckendes Cover gehaltenen in düsteren Farben,  das schon ahnen lässt, das es nicht um ein Buch über Liebe und Romantik handelt. Der Titel ist gut gesetzt und die Schrift passt hervorragend zum Cover und zum Inhalt (letzteres weiß man natürlich erst nach dem lesen) Beeindruckend finde ich die Rückseite des Buches, denn dort hat die Autorin eine Karte der Welt platziert und auf eine Inhaltszusammenfassung (fast) verzichtet. Und die Karte sagt mehr als tausend Worte. Umrahmt von Totenköpfen sehen wir eine beeindruckende Welt mit Wüsten, Tälern und tiefen Wäldern. So unterschiedlich wie die Provinzen, so unterschiedlich sind auch ihre Bewohner . Die Menianer leben abgeschieden von der Welt und fühlen sich unabhängig. Auch wenn sie dem König unterstehen, regieren sie sich doch selbst, in dem sie ihren Führer durch eine  Kampf und einer Prüfung auswählen. Sie pflegen keinen Kontakt zu anderen Provinzen oder zum Königshof, nachdem sie vor vielen Hundert Jahren verraten wurden. Doch als sich die Totenbeschwörer wieder zusammen finden und das Land mit ihren dämonischen Horden überfallen, kann sich auch Menia nicht mehr aus den politischen Angelegenheiten heraushalten. Kesh und sein Seelengefährte Sikh verlassen ihren Pfad der Prüfung und begeben sich nach Caelon, um das Königshaus vor der drohenden Gefahr zu warnen. Dort trifft auf den Magier Farlas und die beiden Kinder des Königs. Seine Tochter Lana, die den Mut, das Herz und den Verstand besitzt, einmal die Nachfolge des Königs anzutreten aber auf Grund ihres Geschlechts von der Thronfolge ausgeschlossen ist. Und sein Sohn Caelian, ein Heißsporn, Nichtsnutz und Dummkopf, der jedem Weiberrock hinterher läuft. Niemand nimmt die Warnungen  Keshs ernst, glauben doch alle, dass  die Totenbeschwörer besiegt oder zumindest so geschwächt sind, dass sie keine Bedrohung für das Land und die mächtigen Ritter des Königs darstellen. Die Kinder des Königs kennen die Prophezeiung nicht und ahnen nicht, dass sie einen Halbruder haben.  Sammael ist den Verlockungen der dunklen Magie erlegen, die Konsequenzen daraus für die Welt sind furchtbar. Da die Autorin aus Österreich kommt, hatte ich mit einigen Satzstellungen etwas Probleme. Und wer sehr viel Wert auf korrekte Kommasetzung legt, wird hier sicher einiges zu kritisieren haben. Doch davon abgesehen ist die Geschichte sehr spannend.  Ein Novum für mich war es, dass ich keinen der Protagonisten leiden konnte. Es ist nicht ein Sympathieträger dabei, außer vielleicht die Dunkelwaldkatze Sikh. Das Szenario ist sehr düster, es gibt kaum Lichtblicke oder freundliche Momente. Für Silvie mag man noch etwas Mitleid empfinden. Lana bleibt blass und farblos und Caelian ist mir zu unreif, arrogant und launisch. Farlas, angeblich der mächtigste Magier im Land, hört auf den König, auch wenn dessen Entscheidungen alle in den Untergang führen. Sammael, anfangs noch ein unwissendes Kind, wird süchtig nach der Macht. Nur Kesh lässt sich von seinem Gewissen leiten, gibt seine Pläne auf, um das Land zu retten. Er ist derjenige, den ich am ehesten mag, doch sein Auftreten bei Hof lässt ihn überheblich erscheinen. Das Buch hat leider keinen Verlag gefunden, wurde somit nicht lektoriert oder professionell Korrektur gelesen, was man auch merkt. Doch es ist bewundernswert, das die Autorin an ihre Geschichte geglaubt und sie veröffentlich hat. So kam ich in den Genuss eines spannenden Debuts mit kleinen Fehlern. Hier handelt es sich um den Auftakt einer Serie und ich bin schon gespannt, wie es mit Lana, Kesh, Sihk Caelian, Farlas und Sammael weiter geht.

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  • Leserunde zu "Schattengedicht: Dämmerung" von Caroline J. Hunt

    Schattengedicht: Dämmerung

    CarolineJHunt

    Hallo, ich eröffne hiermit eine Leserunde für meinen Roman "Dämmerung", den ersten Teil meiner Serie "Schattengedicht". Mit einem neuen Großmeister an der Spitze erhebt sich die Gilde der Totenbeschwörer nach vielen Jahren des Friedens erneut, um die Herrschaft über das Königreich Caelia zu übernehmen. Nur mit vereinten Kräften aller Provinzen und der Zusammenarbeit der magischen Gilden könnte es gelingen, die Bedrohung abzuwenden. Doch Intrigen und Machtkämpfe beherrschen den Königshof und der König selbst ist, von einer geheimnisvollen Krankheit befallen, unfähig zu herrschen. Die Totenbeschwörer sind dank eines mächtigen Artefakts stärker denn je. Die Königskinder Lana und Caelian und der Krieger Kesh setzen alles daran, die Provinzen zu einen und die Bedrohung zurückzuschlagen. Für eine Bewerbung sagt mir bitte einfach was für euch ein gutes Fantasybuch ausmacht und welches Fantasygenre das eure ist.   Ich freue mich auch über Likes auf meiner Facebookseite: https://www.facebook.com/Caroline-J-Hunt-1403173129694478/?ref=bookmarks    

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  • Sehr unterhaltsame, spannende und dicht erzählte Fantasy

    Schattengedicht: Dämmerung

    tob82

    07. September 2017 um 17:27

    "Schattengedicht. Dämmerung" ist ein Fantasyroman, der in einer klassischen Mittelalterwelt (mit u.a. Feudalherrschaft, Adel, Ritter, Magie, Stämmen und Clans) spielt. Das Buch ist insgesamt 531 Seiten stark und in vier Teile (+ Prolog und Epilog) gegliedert. Das Taschenbuch ist stattlich (um die 800g) und nicht unbedingt handlich. Schrift und Zeilenabstand sind eher groß gewählt. Papier und Bindung machen einen soliden Eindruck - auch noch nach einmaliger Lektüre. Es stellt den ersten Teil eines geplanten mehrbändigen Fantasy-Zyklus dar. Inhaltsangabe (so wenig wie möglich wird verraten):Die Geschichte spielt im Königreich Caelia, das in sieben mehr oder weniger autonome Provinzen unterteilt ist. Der König, Lacerus, regiert hart und wird geachtet, aber nicht geliebt. Er hat einen Sohn, Caelian, und eine Tochter, Lana. In Caelia existiert Magie in Form der Elementarmagie (Feuer, Wasser, Wind, Erde) und der Lebens-/Todes-Magie. Für die Elemente gibt es jeweils eigene Gilden; die Lebensmagie wird in der abgeschotteten Provinz Menia praktiziert. Die Todesmagie ist seit einem Angriff der Totenbeschörer unter dem dunklen Hexer Sarlan seit langer Zeit verboten. Sarlan wurde getötet, allerdings konnte das magische Amulett, das die Quelle seiner enormen Macht darstellte, nicht vernichtet werden. Einige seiner Anhänger konnten fliehen und sich in der abgelegenen Wüstenprovinz Ravenan unerkannt neu formieren. Eines Tages erhalten ihre Spione Kenntnis, dass der König einen unehelichen Sohn, Sammael, gezeugt hat und dieser über magisches Talent verfügt. Sie entführen ihn und bilden ihn aus. Er wird zu ihrem neuen Anführer und kann das Amulett von Sarlan wiederentdecken. Mit dieser Macht und dem Hass auf seinen Vater, beginnt er einen neuen Krieg gegen das Königreich...Die Lektüre des Buches war sehr unterhaltsam und hat mir einige kurzweilige Stunden beschehrt. Ich habe schon lange keinen Roman mehr in solch kurzer Zeit beendet. Die Autorin versteht es sehr gut, Lebensgeschichten ihrer Charaktere für den Leser lebendig zu beschreiben. Man kann sich dadurch gut in sie hineinversetzen. Generell sind die zentralen Figuren der Handlung für mich gut ausgearbeitet, interessant und in sich stimmig. Dies gilt sowohl für die "Guten" als auch für die "Bösen". In der Geschichte geht es öfters hart zur Sache. Als Leser trifft man auf Gewalt und menschliche Abgründe, allerdings gelegentlich auch auf mehr oder weniger romantische Szenen. In beiden Fällen war ich von den Schilderungen der Autorin sehr angetan. Für die Darstellung der Magie trift dies genau so zu. Inhaltlich haben wir es mit bekannten Elementen aus der Fantasy-Literatur zu tun; entscheidend ist für mich die sehr gelungene und spannende Umsetzung. Negativ erwähnen muss ich leider Zeichensetzungsfehler, die sich in jedem dritten oder vierten Satz finden lassen. Dies trübte mein Leseerlebnis etwas, da ich dadurch vom Inhalt abgelenkt wurde. Das Buch könnte eine Lektorierung in dieser Hinsicht dringend gebrauchen.Insgesamt ist "Schattengedicht. Dämmerung" für mich eine sehr unterhaltsame, spannende und dicht erzählte Fantasy-Geschichte, zu der ich sehr gerne eine Fortsetzung lesen würde.

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