Caroline Kepnes [(You)] [By (author) Caroline Kepnes] published on (June, 2015)

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Inhaltsangabe zu „[(You)] [By (author) Caroline Kepnes] published on (June, 2015)“ von Caroline Kepnes

'Thriller of the year' Daily Mail When aspiring writer Guinevere Beck strides into the bookstore where Joe works he is instantly smitten. Beck is everything Joe has ever wanted: tough, razor-smart and sexier than his wildest dreams. He'd kill to have her. Soon Beck can't resist her feelings for a guy who seems custom made for her. When a string of macabre incidents tears her world apart there is only one person she can turn to. But there's more to Joe than Beck realises and much more to Beck than her perfect facade. The obsessive relationship quickly spirals into a whirlwind of deadly consequences...A chilling account of unrelenting, terrifying deceit, Caroline Kepnes' You is a thriller more perversely clever and dangerously twisted than any YOU have ever read.

Seltsam unterwältigend

— LaKaro
LaKaro
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    [(You)] [By (author) Caroline Kepnes] published on (June, 2015)
    LaKaro

    LaKaro

    16. October 2016 um 20:03

    He waits. He watches. He follows.Das alleine klingt schon gruselig. Noch dazu ist das Buch aus einer Mischung von 1. und 2. Person geschrieben. Man erfährt die Geschichte aus Joe's (der Stalker) Perspektive, aber alles was er sagt ist eine direkte Anrede an Beck, in die er sich verliebt hat:"You walk into the bookstore and you keep your hand on the door to make sure it doesn't slam.S. 1"When I open the door, I die. You are here, in my building, in powder-blue corduroys and a little furry jacket. You want to come inside and this is dangerous."S. 211Ich weiß nicht wirklich, wo das Problem mit diesem Buch liegt, aber es gibt eins. Mir hat der Schreibstil gut gefallen, immer wieder wurden Besonderheiten eingebaut (etwa so), zum Beispiel Wiederholungen davor gesagter Dinge (etwa so) oder einfach sprachliche Spielereien (etwa so). Ich habe im Prinzip bekommen, was mir versprochen wurde. Ein Thriller über einen Stalker, der das Leben einer jungen Frau infiltriert. Ich habe sogar noch einiges bekommen, das ich so nicht erwartet hatte, zum Beispiel sehr unterschiedliche Charaktere, ein Haufen Sex und vulgäre Sprache. Und eben einen netten, interessanten Schreibstil.Die Handlung war nicht extrem vorhersehbar und es gab viele Spannungsmomente, wie man es bei einem Thriller haben will.Aber trotz allem, beim zur Seite legen des Buches hatte ich nie ein brennendes Verlangen, es wieder aufzunehmen und weiterzulesen. Ich dachte okay, ich habe die Geschichte verstanden. Ich muss sie nicht zu Ende lesen.Die Beziehung von Joe und BeckHier spoilere ich möglicherweise ein klitzekleines bisschen. Wer das nicht lesen will, hört hier einfach auf. Ruiniert jetzt nicht die Leseerfahrung wenn ihr mich fragt. Ist einfach ein großer Kritikpunkt.Wie jeder vernünftige Stalker dringt Joe in Becks Leben und sie werden ein Paar, ohne dass sie von seiner krankhaften Obsession weiß. Ihre Beziehung ist stellenweise (wenn sie nicht durch Becks Verschulden pausiert ist) so leidenschaftlich, aber auch irgendwie niedlich, dass man fast vergisst, worum es hier eigentlich geht. Einen psychopathischen Stalker. Das ist zwar so gewollt und soll "Angst einflößen" - oh, die Beziehung ist so normal und toll und sogar beneidenswert, dabei ist er ja total irre! und sie hat keine Ahnung! - aber da fehlt einfach der gruselige Unterton. Der Stalkeraspekt tritt so dermaßen in den Hintergrund, dass es nicht mehr den unheimlichen Effekt hat, den das Buch eigentlich ja haben sollte. So die Werbung. Durch die ganzen Sexpassagen kam ich mir gelegentlich ein bisschen komisch vor, das Buch in der Öffentlichkeit zu lesen - ich dachte, ich hätte mir da einen Thriller eingepackt! Und wenn mir jetzt einer über die Schulter schaut, sieht er in jedem Satz 3 Wörter, die im amerikanischen Fernsehen zensiert würden.Eines muss ich Caroline Kepnes wirklich lassen, sie hat die Beziehung sehr gut beschrieben. Die beiden waren öfters mal so süß, dass ich lächeln musste. Aber wo war der Stalker?Die Autorin sollte vielleicht besser Erotik- oder Liebesromane schreiben, das macht sie ganz gut.Es gibt ein Sequel, Hidden Bodies, ich weiß nicht, ob ich das auch lesen werde. Der erste Teil war einfach meh, er war okay. Es klingt alles so interessant, aber... siehe oben. Hab ja jetzt lange genug darüber geredet.Besser: Tiere von Simon Beckett.

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