Caroline L. Jensen Die Teufel,  die ich rief

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Inhaltsangabe zu „Die Teufel,  die ich rief“ von Caroline L. Jensen

Isak Björkhage ist in Schwierigkeiten – in außerirdisch großen Schwierigkeiten. Während Gott im Himmel scheinbar nur noch deprimiert vor sich hin vegetiert, plant Beelzebub in der Hölle einen Aufstand gegen Satan. Dazu braucht er menschliche Hilfe: Isaks kleine Schwester. Isak, der sich liebevoll um das Mädchen kümmert, ahnt von alldem nichts – bis sich vor seinen Augen die Hölle auftut und seine Schwester verschluckt. Von einer sprechenden Ratte erfährt er, was Beelzebub vorhat und dass er der Einzige ist, der die bevorstehende Apokalypse noch aufhalten kann. Kurzerhand macht sich Isak auf eine Reise bis tief hinunter in den neunten Kreis der Hölle …

Hier wird Himmel sowie Hölle aufs Korn genommen, wunderbarer Humor! Für schwache Nerven dennoch nichts =)

— Malibu
Malibu
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    Die Teufel,  die ich rief
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    18. March 2017 um 15:52

    Ein total schräger, böszungiger und zynischer Roman. Wer abgedrehte und verrückte Romane mag, ist hier genau richtig.

  • Eine höllische, himmlische Komödie

    Die Teufel,  die ich rief
    Malibu

    Malibu

    26. October 2015 um 11:22

    Es gibt die Hölle und deren Teufeln, es gibt den Himmel und deren Himmel und natürlich Gott und den Teufel selbst. Echt jetzt? So etwas wissen wir wohl erst mit Sicherheit, wenn wir selber Bekanntschaft mit den Örtlichkeiten oder deren Bewohner machen - so wie der Protagonist aus dem Roman "Die Teufel, die ich rief" und dessen Freunde und Familie, sowie viele andere auch. Das Unvorstellbare ist passiert - Gott hat einen Burnout und vegetiert so vor sich hin im Himmel. Mittlerweile plant Beelzebub in der Hölle den Aufstad gegen Satan. Hierzu braucht er aber menschliche Hilfe, die er von Isaks kleiner Schwester Thea bekommen soll. Ihr kann nur noch einer helfen und das ist Isak höchstpersönlich, er ist aber schon fast zu spät, als er sieht, wie die Hölle seine kleine Schwester verschluckt. Die bevorstehende Apokalypse kann nur durch ihn aufgehalten werden - das erfährt er von einer sprechenden Ratte, die ihn von nun an begleitet. Er und sein Freund Rufus machen sich auf den Weg in die Hölle, um das Böse aufzuhalten... Isak kann man eigentlich fast nur liebhaben, er ist ein netter Junge, der aber so ziemlich jedes Mädchen an sich reisst, dass er bekommen kann. Also ein Bad Boy, der ein weiches Herz hat? Scheinbar! Denn ihm liegt alles daran, seine Schwester zu retten. Dabei erfährt er noch, wer deren Vater ist und wer auch sein Vater ist und das ist wirklich überraschend, beiderseits. Es ist erstaunlich, wie er der Herr im Haus ist und sich um seine Schwester und auch um seine Mutter kümmern muss, die eine Zigarette nach der anderen anzündet und irgendwie verbittert ist. Das ändert sich aber schlagartig, als Theas Vater auf einmal auftaucht und seinen Platz scheinbar einnimmt. Doch hier tritt das unabänderliche Böse in Gang und nur Isak kann es aufhalten. Die Autorin erzählt die Story mit viel Witz und makabren Humor. Durch den leichten Schreibstil lässt sie den Leser samt Isak und Rufus erst durch die Hölle und dann durch den Himmel wandern - man macht mit allen möglichen Wesen und Kreaturen Bekanntschaft. Es bereitet einem höllischen Spaß, die zwei und die Ratte zu begleiten. Wer jedoch eine zu starke Vorstellungskraft hat und etwas schwache Nerven, sollte entweder die Augen bei bestimmten Szenen zumachen oder aber lieber nicht zur Lektüre greifen, denn die Autorin hat ein paar "schmackhafte" Szenen in ihrem Buch bereit. Das kurzweilige Kopfkino ist höchst amüsant und man hat so ziemlich jede Person und Kreatur vor Augen, als wäre man selbst dabei. Dass man die Hitze in der Hölle nicht auch noch spürt, ist wohl alles. Mir persönlich hat es Amüsement bereitet, mit den Dämonen, Engeln und den Freunden eine Reise zu unternehmen und auch die apokalyptischen Reiter dürfen hier nicht fehlen. Die Dialoge waren genau richtig gewählt und auch die Handlungen, die die Freunde tätigen - es hätte nicht anders sein dürfen. Nur manchmal ging es etwas turbulent und naiv zu - da hätte man etwas ausschweifender werden können, was dem Lesegenuss aber keinen Abbruch tut. Wer gerne einmal wieder herzlich durch eine Lektüre lache möchte, ist hier herzlich willkommen, dieser kleinen Abwechslung beizuwohnen. Streng Gläubige, die hier Blasphemie vermuten, sollten jedoch lieber Abstand nehmen, das könnte zu ungeahnten Wutanfällen führen, da die Autorin alle aufs Korn nimmt =)

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  • Höllenspaß

    Die Teufel,  die ich rief
    Miramis

    Miramis

    06. July 2015 um 21:26

    Das hat richtig Spaß gemacht, solch eine abgedrehte Lektüre hatte ich schon lange nicht mehr! Die Autorin schreibt ihre Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, so dass man als LeserIn die Vorgänge in der Hölle, aber auch die im Himmel und auf der Erde verfolgen kann. Auf der Erde sind Isak und Rufus die handlungstragenden Figuren, und anfangs fühlt sich die Geschichte auch noch relativ harmlos an. Eine schwedische Familie in einem idyllischen Wohnviertel - Isak lebt mit seiner Mutter und seiner Schwester ein beschauliches Leben als Schulhausmeister, ist verliebt und raucht den einen oder anderen Joint mit seinem Freund Rufus. Bei der Beschreibung von Isaks Leben musste ich des öftern grinsen, denn die beiden haben wirklich jede Menge Quatsch im Kopf und die Autorin schildert dies in einer lakonischen, schwarzhumorigen Art. Mitten in diese Behaglichkeit platzt Beelzebub hinein und ab da ist nichts mehr wie es war. Isak und Rufus steigen ab in die tiefsten Tiefen der Hölle und versuchen das Schlimmste zu verhindern. Hier wird Dantes Inferno als Wegweiser bemüht; die beiden durchqueren gemeinsam mit Beatrice, der sprechenden Ratte, die verschiedenen Höllenkreise und erleben viele haarsträubende Abenteuer. Dieser Teil der Geschichte ist relativ splatterig und verlangt von den LeserInnen einen starken Magen... aber auch hier überwiegt die Situationskomik und ich hatte das Gefühl, besonder viel Spaß hatte die Autorin bei der Schilderung der verschiedenen Sündern und ihrer sadistischer Bestrafungen. Auch auf der Erde bleibt nichts wie es war und es wird mit apokalyptischen Szenarien nicht gegeizt. Selbstverständlich darf auch der Himmel in dieser Geschichte nicht fehlen und so haben wir es ganz nebenbei auch noch mit einem depressiven Gott und seinen besorgten Engeln zu tun, die mit der Situation so gar nicht umgehen können. Am Ende wird die Geschichte eher sogar ein wenig philosophisch, wobei ich die Auflösung jetzt nicht als die große Erleuchtung empfand. Der abgedrehte Humor der Autorin hält sich aber bis zum Ende und ist die große Stärke des Romans. Wer Spaß an überdrehten und überzeichneten Horrorgeschichten hat und vor ein wenig Blut (naja, ist schon ein bisschen mehr davon) nicht zurück schreckt, außerdem keine Berührungsängste mit der literarischen Karikatur religiöser Gestalten hat, soll es ruhig mal mit diesem Roman versuchen.

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  • AÖOEWQOUDEOI

    Die Teufel,  die ich rief
    penialove

    penialove

    15. April 2015 um 10:24

    PPW JCW '