Caroline Lahusen , Sylvia Doria Lust auf Laube

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Inhaltsangabe zu „Lust auf Laube“ von Caroline Lahusen

Schrebergärten - der neue Trend zum freien Leben im eigenen Grün Lust auf Laube? Dem stimmen immer mehr Großstädter zu, wie die langen Wartelisten in Schrebergartenvereinen zeigen. Spießig ist das Schrebern auf der eigenen Scholle schon lange nicht mehr. Seit Jahren findet in deutschen Kleingartenkolonien ein Generationswandel statt – und was dort nachwächst, ist spannend! Junge Paare, Familien und Kreative jäten in ihrer Freizeit Beete, wenden den Kompost oder ernten Himbeeren. Hinter gestutzten Hecken verstecken sich viele verwunschene Oasen, in denen sogar „Wildwuchs“ perfekt inszeniert ist. Dieses Buch zeigt, was dabei herauskommt, wenn Großstädter heute ihren Traumgarten verwirklichen. Und es erzählt die Geschichten der neuen Generation Kleingarten. Eine opulent fotografi erte Entdeckungsreise durch deutsche Laubenkolonien mit inspirierenden Geschichten über leidenschaftliche Gärtner und tollen Tipps zum Nachmachen.

Ein traumhaftes Buch, dass uns träumen lässt, viel Inspiration liefert und uns interessante Menschen und Gärten vorstellt

— Kinderbuchkiste

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    Lust auf Laube

    Kinderbuchkiste

    11. June 2017 um 18:27

    Gute Laune und Inspiration pur!Als ich dieses Buch sah, wusste ich, dass muss ich  haben!!Und nun liegt es vor mir. Viele Tage habe ich darin geblättert, gelesen, geträumt.Schön ist das Buch, inspirierend und bereichernd.Man möchte sich gleich auf die Suche machen nach einem ähnlichen Ort, gleichzeitig lernt man interessante Leute kennen.*Ich weiß gar nicht ob ich das hier erwähnen soll, weil das was ich sagen werde einen ein bisschen aus seinen Träumen raus holt.Wer ohne Desillusion nur etwas  über das Buchlesen möchte der liest am besten nach den roten Sternchen weiter. Wer etwas über meine persönliche Schrebergarten Erlebnisse erfahren möchte kann direkt weiter lesen.*Als ich meinen Mann vor über 20 Jahren kennenlernte war er stolzer Besitzer eines Schrebergartens obwohl er ein Haus mit Garten besaß.Sein Garten war zwar sehr groß aber zum Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse ungeeignet, da die Bäume der Nachbarn den ganzen Garten in Schatten hüllten.Hier wuchs nicht viel.Umso schöner der Schrebergarten. Hell, sonnig, freundlich mit kleinem Häuschen aus Stein.Nicht groß. Ein Raum genau nach Schrebergartenverordnung erbaut. Mit fließend Wasser, ohne Toilette, ohne Strom. Übernachten durfte man hier offiziell auch nicht. Wer des dennoch machte bekam gleich ein Schreiben des Vorsitzenden der Anlage.Es war genau geregelt wie viel Blumen ,Bäume, Sträucher, Wiesefläche etc. dieses kleine Einod bildeten.Dazu die festgelegten Termine zur allgemeinen Gartenpflege. Pflege der Anlage.Ich musste mich erst in dieses Gefüge hineindenken, war zunächst aber ohnehin nicht häufig zugegen.Erst als unsere Kinder geboren wurden kam ich immer mit raus.Die Nachbarn waren freundlich aber Freundschaft kam nicht auf. Weinte das Kind in der Mittagsstunde kam gleich mindestens ein Nachbar um sich zu beschweren.Mein Mann stellte für den Kleinen ein Bettchen auf, das durch die geöffnete Tür zu sehen war. Was kam, muss ich hier wohl nicht weiter ausführen.Richtig schlimm wurde es als ich schwanger war mit Kleinkind und mein Mann schwer erkrankte. Ich konnte die Arbeit im Garten zeitlich nicht bewerkstelligen .Kam 14 Tage nicht hin. Unkraut wuchs. Winzig klein aber groß genug für einen riesigen Aufstand der Nachbaren. Als ich dann auch noch erklärte, dass ich immer der Meinung war,dass man sich im Verein hilft wenn Not am, Mann ist und auf den Gedanken des Herrn Schreber anspielte bekamen wir eine Abmahnung mit Aufforderung ........ eine lange Liste folgte, binnen 6 Tagen in Ordnung zu bringen.Ging leider nicht denn die Schwangerschaft verlief nicht so reibungslos, ich musste liegen. Mein Mann immer noch krank und der Arbeitsdienst  stand an, zu dem wir uns entschuldigten aber dennoch wieder einen netten Brief bekamen.Nach gut einem Jahr Spießrutenlaufen beschlossen wir schweren Herzens den Garten zu verkaufen, den mein Mann über 20 Jahre gehegt und gepflegt hatte.Noch heute fast 15 Jahre später vergeht kein Tag an dem mein Mann nicht seinem Garten hinterher trauert auch wenn wir unseren Garten wunderschön hergerichtet haben mit viel Obst ,Gemüse und allem drum und dran.Und ich gebe zu, den kleinen Garten mit dem gemütlichen Häuschen den vermisse ich auch nur das drum herum nicht.Es ist wirklich etwas andere als ein Garten zuhause.Da ist man Zuhause, erreichbar, präsent. In einem Schrebergarten ist das wie Kurzurlaub. Abtauchen vom Alltag.Im Laufe der Jahre habe ich viele Schrebergartenanlagen kennengelernt.Einige waren so wie unsere viele aber auch so wie ich sie mir gewünscht hätte. Mit Gemeinschaft, Freundschaft und der Möglichkeit sich frei zu entfalten.Man muss halt genau hin sehen wo man sich niederlässt.*Ob ich wieder einen Schrebergarten möchte?Ich weiß es nicht.War mir sehr gut gefallen hat war das Projekt meiner Eltern, die mit ihren Freunden ein sehr großes Wiesengelände auf 30 Jahre gepachtet hatten.Es wurde ein Gemeinschaftshaus gebaut und jeder steckte sich ein Stück Land ab.Einfach da wo es ihm gefiel.Jeder setzte ein kleines Häuschen drauf, so wies ihm gefiel.Man Lebte in den Ferien und Wochenenden gemeinsam dort, aber ohne Verpflichtungen, einfach nur Gemeinschaft.Es hat gut 10 Jahre wunderbar funktioniert bis Leute weg zogen und andere dazu kamen. Diese Neuen meinten es muss Ordnung in das Chaos und fingen an zu Ordnen. Das ging nicht lange gut, sie zogen weiter, es war Ruhe bis nach und nach sich die Gemeinschaft auflöste weil immer mehr Eigenheime bauten oder aus beruflichen Gründen weg zogen.Die Häuschen wurden abgebaut die Wiese war leerer.Nur das Gemeinschaftshaus stand am Ende noch da mitten auf der groooßen Wiese. Der Bauer freute sich über eine Abstellmöglichkeit für seine Geräte. Später nutzte er es als Hühnerstall.Alles hat seine Zeit.Vergänglich wie das Leben.*************Nun aber weiter mit diesem Buch, das ich hier ja eigentlich vorstellen möchte.Es zeigt wie schön Schrebergarten sein kann. Wie viel einem solch ein Garten an Lebensqualität geben kann.Rein optisch und haptisch ist dieses Buch schon einladen. Die Fotos fordern einen förmlich auf das Buch zu entdecken.Die Frau mit dem Strohhut scheint uns zu zurufen:" Hereinspaziert!""Kommen sie, sehen sie...."Das große Bild mit den vielen Jungen Leuten macht deutlich, hier ist es bunt, frei, spaßig.Gute Laune pur.Das Buch riecht auch so angenehm.Im Inhaltsverzeichnis jeweils ein kleines Foto des Gartens dessen Besitzen mit seiner kleinen Oase vorgestellt wird.Da gibt es den "Steinesammler" aus Köln,"den sanften Vorsitzenden" aus Berlin,"die Schöpfer" aus Essen,"die Kämpferin"  in Hamburg"die Anthroposophin " und den "Perfektionistenden "nordischen Freigeist" und die "Rechtwinkligen"Insgesamt 20 Gärten und ihre Besitzer lassen uns an ihrem ganz persönlichem Glück als Laubenbesitzer teilhaben.Den Anfang machen "Die Schöngeister"Cüneyt Yilmaz, Marketingmanager und Tobias Völker, Turkuloge und Islamwissenschaftler mit ihrem Garten in Hamburg -Wilhelmsburg.Ein freundschaftlicher Plausch über den Gartenzaun, eine grüne Oase mit einem roten Holzhaus, innen hell eingerichteten . Weiß etwas Vintage mit skandinavischem Flair in Kombination mit AntikenMöbeln.. Hier haben sich zwei einen sehr gemütlichen Rückzugsort geschaffen.Wie sie ihren Garten beschreiben?"Kontrollierte Wildheit"  Viele Rosen, ein Mix aus Büschen, Bäumen und Wiesemit Blick auf die angrenzende Rinderweide. Idylle pur. Ein wirklicher Rückszugsort.*Auch Gabi Weiss von Beruf Schaupielerinlässt uns in ihren Garten gucken.Sie strahlt uns schon im Karo Hemd mit Strohhut entgegen.Ein Glas Marmelade steht auf dem Tisch Blumen in einer Vase daneben ein Apfel.Die Aussage klar, hier wird gelebt und gearbeitet.Die nächsten Fotos, so bunt wie ihr Garten und die Leute die zu besuch kommen.Sogar Bienen hat Gabi Weiss in ihrer kleinen Oase.*Sehr futuristisch und ungewöhnlich für eine Gartenlaube ist die des "Paradiesvogels"besser gesagt der Paradies Vögel, Tina Jaschke Brinkmann und Mike Jaschke.Ihr Domizil zu beschreiben ist schwierig. In der Hamburger Gartengemeinschaft Ochsenwerder sind sich auch nicht alle einig ob sie es gut finden.Um so bemerkenswerter, dass diese Laube überhaupt noch steht. Mit den Normhäuschen des Schrebergartengesetztes und deren Bau- Verordnungen ist hier nicht annähernd zu rechnen.Ein Beispiel für die neue Vielseitigkeit und Toleranz?*Wie sieht es dann bei den "Perfektionisten aus.Hier haben sich Sonja und Christian den Traum von einen "luftigen Sommergarten" erfüllt.Sie zeigen wie man auch in einen akribisch durchgestylten Garten sehr viel Gemütlichkeit erleben kann.*Zu Besuch bei Sibylle Dawson, Weberin und Christoph Benning, Dipl.Kaufmann erleben wir eine Idylle, die uns an das typische Landleben auf einem Bauernhof erinnert.Doch bis es soweit war, dass sie ihr Gemeinschaftsprojekt "Gartendorf" verwirklichen konnten war es ein langer Weg, an dem sie uns teilnehmen lässt.*So unterschiedlich wie die Menschen, so unterschiedlich sind ihre Gärten.*Das Buch ist ein Traum, dass einen für kurze Zeit in unterschiedliche Welten entführt, die eines gemeinsam haben, sie lassen einen träumen und zu Ruhe kommen. Gleichzeitig inspirieren sie uns eigene Ideen zu entwickeln.Wer schon mit dem Gedanken spielt Laubebesitzer zu werden, der wird spätestens nach der Lektüre dieses Buches seinen Plan fossieren.Wer schon einen Ort gefunden hat findet mit Sicherheit noch Anregungen und wer keinen Garten plant, der erfreut sich einfach nur an den wunderbaren Fotos und den Berichten.*Mich hat dieses Buch gefangen genommen so wie die unterschiedlichen Menschen, die uns erlaubt haben ein Stück ihres Lebens kennen zu lernen.Ich finde es gebührt ihnen einen großem Dank genauso wie den Machern dieses wunder wunderbaren Buches.

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