Caroline Nastro

 4.5 Sterne bei 2 Bewertungen

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Cover des Buches Der kleine Bär möchte schlafen (ISBN: 9783314103506)

Der kleine Bär möchte schlafen

 (2)
Erschienen am 26.09.2016

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Rezension zu "Der kleine Bär möchte schlafen" von Caroline Nastro

Zwar ganz niedlich, aber an einigen Stellen für Kinder zu kompliziert
Yoyomausvor 10 Monaten

Zum Inhalt:

Was tun, wenn man einfach nicht einschlafen kann? Der kleine Bär verlässt seine Höhle und stapft in die große Stadt, die niemals schläft, nach New York. Hier macht er die aufregendsten Entdeckungen. Er besucht die Freiheitsstatue, die Oper, das Metropolitan Museum und viele andere aufregende Orte. So ein großer Ausflug macht ganz schön müde. Der kleine Bär tapst weiter und weiter. bis er doch wieder zu Hause in seinem Wald landet. In der eigenen Höhle, bei Mama Bär und den Geschwistern schläft es sich eben doch am besten. 


Cover:

Das Cover finde ich sehr passend. Es zeigt den kleinen Bären mit seinem Schlafanzug und einem Kissen, wie er durch die Winterlandschaft wandert und scheinbar nachts nicht schlafen kann. Das gibt sehr gut den Inhalt wieder und gibt einen ersten Einblick in Qualität der Illustrationen. Wirklich hübsch gemacht.


Eigener Eindruck:

Da der Inhalt bereits gut umschreibt, was in dem Buch passiert, möchte ich gleich zum Wesentlichen kommen. Die Illustrationen in dem Buch sind herzig schön und lassen einen regelrecht vor Entzücken aufquietschen. Da gibt es gar nichts auszusetzen. Der Inhalt jedoch lässt mich etwas skeptisch zurück. Dass diese Geschichte für kleine New Yorker vielleicht nicht schlecht ist, mag ja sein, aber hier Wörter wie Broadway und komplizierte Künstlernamen zu verwenden ist nicht unbedingt das, was ich von einem Kinderbuch erwarte. Erwachsene und kleine Bewohner New Yorks werden verstehen, was hier vielleicht gemeint ist, unsere kleinen Mäuse hier zu Lande werden sicherlich Fragen haben, die man durchaus erklären kann, die aber hätten vermieden werden können, finde ich. Ansonsten ist auch diese Geschichte wirklich klasse gemacht und macht auch jungen Lesern Spaß, auch wenn man hier aufpassen muss, dass die Knirpse in ihrer ungestümen Art das Buch nicht vielleicht doch bei Zeiten in die ewigen Jagdgründe schicken, weil die Seiten doch recht dünn sind. Der Inhalt der Geschichte ist auch sehr lehrreich, nämlich, dass es doch immer wieder schön ist, zu hause zu sein und dort auch schlafen zu können beziehungsweise überhaupt schlafen zu können, auch wenn man gar nicht müde ist, denn irgendwann wird man ja dann doch müde und es ist weniger schön, wenn man dann nicht schlafen kann.


Fazit:

4 von 5 Sterne - eben wegen dieser komplizierten Worte


Daten:

ISBN:9783314103506

Sprache:Deutsch

Ausgabe:Fester Einband

Umfang:32 Seiten

Verlag:NordSüd Verlag

Erscheinungsdatum:26.09.2016

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Rezension zu "Der kleine Bär möchte schlafen" von Caroline Nastro

Eine Hommage an Caroline Nastros Heimatstadt New York City, die Stadt, die nie schläft
WinfriedStanzickvor 4 Jahren



Dieses wunderschön von Vanya Nastanliva illustrierte Bilderbuch aus den USA erinnert etwas an Sabine Bohlmanns und Kerstin Schoenes „Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen konnte“  und ist gleichzeitig eine Hommage an Caroline Nastros Heimatstadt New York City, die Stadt, die nie schläft.

Sie erzählt von einem kleinen Bär, der im Winter nicht einschlafen kann. Alles ist schon für den Winterschlaf bereit, auch seine Nachbarn ruhen, aber er findet keinen Schlaf. Da macht der kleine Bär sich auf durch den Schnee bis er in eine große Stadt kommt. Dort schläft niemand und es gibt so viel zu entdecken. Eine Parade, die Freiheitsstatue, die Oper, das Metropolitan Museum, Schwartz & Schwartz, den Laden voller Spielzeug.
Mittlerweile sehr müde geworden, sucht er sich bald Orte, wo er glaubt schlafen zu können. Doch eine Bank am Broadway wird bald nicht nur wegen der lauten Taxis zu unbequem, auch aus dem Naturhistorischen Museum und aus dem Central Park wird er verwiesen. Und so läuft er weiter und weiter, bis es wieder im Wald in seiner Höhle bei seiner Mutter angelangt ist.
Jetzt „gab es nur den kleinen Bären und seine tiefen Träume – und  die leisen Geräusche des Winters.“

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